Stationär nicht zu empfehlen
- Pro:
- Die Anwendungen sind sehr gut und reichlich
- Kontra:
- Alles andere ...
- Krankheitsbild:
- Hüft-OP
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Gebäude: Es ist sehr in die Jahre gekommen. Es wird nichts erneuert, nur repariert. Dies hat zur Folge, dass die Fahrstühle einzeln oder gemeinsam ausfallen und die Patienten entweder die Treppe nehmen müssen (bei frischer OP ist das schwierig - der Essensraum ist im 7. OG) oder aber den Lastenaufzug.
Der Empfang weiß leider nicht viel und gibt Beschwerden nur weiter. Es zieht in allen Zimmern durch die Fenster und Balkontüren und es gibt sichtbaren Schimmeln auf den Fenster-Innengummis. Teilweise riecht es auch schimmelig in den Zimmern. Wenn man die Reha in den Wintermonaten antritt wie ich, wäre es ratsam, dass man sich eine warme Bettdecke mitbringt, denn die gibt es nicht vor Ort. Es gibt nur Sommerdecken und es wird auch offen kommuniziert, dass Angehörige ja eine Decke mitbringen können. Bitte auch an einen Badvorleger denken, wenn man sich seine Handtücher einpackt für den Aufenthalt. Im Sommer gibt es keine Klimaanlage im Zimmer oder überhaupt im Haus.
Schlüssel: Man erhält eine Art Transponder für die Zimmertür. Diesen muss man jeden Tag im 1. Stock aufladen.
Das Essen: Das Essen ist eher schlecht und es gibt wenig Abwechslung und wenn man Pech hat, ist der Aufschnitt, wenn man später zum Abendessen kommt, auch schon aus. Frische und Schonkost gibt es nicht - als Information für Allergiker oder mit einer Intoleranz.
Wasser: Es gibt keine Wasserflaschen, die man sich in die Zimmer stellen kann, wenn man viel trinken muss. Es gibt auf jeder Etage ein Becken, aus dem man Wasser abfüllen kann, man erhält auch eine Trinkflasche. Das ist schlecht gelöst.
Freizeit: Es gibt KEINE Freizeitangebote. Alle langweilen sich zu tode abends und sitzen allein auf ihren Zimmern. Das kenne ich anders aus anderen Rehazentren. Besonders für Auswärtige ist das nicht schön und die Einsamkeit macht sich breit. Es gibt KEIN Restaurant oder Cafe oder einen Kiosk im Haus.
Tagesplan: Man erhält morgens einen T-Plan, in dem man sich in einer Reihe hintereinander aufstellt und wartet.


1 Kommentar
Anmerkung: Notfalls tat es dann auch mal der Bäcker oder das Lebensmittelgeschäft um die Ecke????
(Statt der vier Fragezeichen hatte ich in der Bewertung eigentlich ein Zwinker-Smiley eingegeben)