Rosengarten Klinik Heiligenfeld

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Bismarckstr. 16
97688 Bad Kissingen
Bayern

41 von 73 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
weniger gute Beratung
Medizinische Behandlung
weniger gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
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74 Bewertungen

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Schöne Auszeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Zimmer mit Hund, gutes gesundes Essen, Lage der Klinik
Kontra:
Zu wenig Einzelgespräche
Krankheitsbild:
Mittelgradige Depression und Erschöpfung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Im Sommer 2020 war ich für 5 Wochen in der Klinik mit Hund untergebracht. Dafür war ich sehr dankbar und die Anwesenheit meines Hundes war enorm hilfreich.Die Klinik selbst fand ich sehr schön, direkt am Kurpark gelegen und das Zimmer war auch wirklich toll. Man hatte das Gefühl in einem guten Hotel untergebracht zu sein, das Essen mit wenig Fleisch und vielen vegetarischen Angeboten entsprach voll meinem Geschmack. Zu bemängeln war tatsächlich die Einzeltherapie von 25 Minuten pro Woche. Das hat gar nichts gebracht. Die Kerngruppen waren prinzipiell nicht schlecht. Allerdings kommt man bei 10 Personen die alle ihre Sorgen loswerden wollen einfach zu kurz. Die Vorträge waren teilweise richtig gut und informativ. So einiges konnte ich da mitnehmen und besser verstehen. Für mich war es eine wirklich schöne Auszeit an die ich gerne zurückdenke. Allerdings hat es meinen Gesundheitszustand nicht verbessert...und das war eigentlich das Ziel dieser Reha. Man kann halt keine Wunder erwarten....

2 Kommentare

meingottWalter2 am 21.08.2021

Liebe Auszeit, Sie sprechen ein nicht geringes Übeln an, ihr „eigentliches“ Anliegen, das Sie nicht erreichen konnten. Mir wurde immer wieder geraten, dass ein Psychiater mich mit Psychopharmakon glücklich machen soll.. Ich habe mich aufs Unglücklichsein und zum Teil auf den Psychiater eingelassen also nicht auf seine Glückspillen. Ich nahm mein Recht wahr, auch nicht gesund sein zu dürfen. Mein Klinikaufenthalt, für mich auch eine Auszeit hat mir dann mehr als erwartet, - geholfen,- gesund zu bleiben wo ich gesund war und gesund zu werden wo meine Seele ganz gesundes musste .

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Eine intensive Reise zum inneren Schatz

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Toller Ort
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Einige Tage, bevor ich in die Rosengartenklinik fuhr, habe ich mir die Bewertungen früherer Patient*innen durchgelesen und bekam es mit der Angst zu tun. Schließlich entschied ich, mich auf alles einzulassen und zu sehen, wie es wird. Ich wusste, ich bin frei und kann jederzeit meine Koffer packen, wenn ich am falschen Ort landen sollte. Voller Neugier darauf, was mich erwarten würde, was für ein Zimmer ich bekommen würde, wie das Essen sein würde und, und, und .... Dann der Eintritt durch den Eingang, voller Nervosität, entdeckte ich ein Haus voller liebenswürdiger Dinge, die überall zu sehen sind - von Blumen, Bildern, Gedichten und Sprüchen, die zum Träumen oder Nachdenken inspirieren. An jeder Tür befindet sich ein Bild und ein Willkommen für die Neulinge. Mit einer Karte von einer Patin oder einem Paten, der helfen würde, sich im Haus zurecht zu finden. An meiner Tür befand sich ein wunderschöner Schmetterling mit einem Spruch, der wie für mich gemacht war.

Zugegeben, die Zimmer sind sehr unterschiedlich: Klein, mittel, groß, laut, leise. Das denkmalgeschützte Haus ist kein Fünf-Sterne-Hotel. Aber eines waren sie sicher nicht: dreckig. Mag die Einrichtung schon viele Jahre auf dem Buckel haben, sie bietet, was man braucht und noch einiges darüber hinaus. Man kann es sich selbst nett und gemütlich gestalten.
Mein Zimmer war leise und groß, mit Blick auf die alte Rotbuche im Innenhof.

Das von Menschenwürde und Freundlichkeit getragene ganzheitliche Konzept, die Menschen, denen man dort begegnet, die vielen Möglichkeiten, an sich zu arbeiten, sich selbst näher zu kommen als vielleicht jemals zuvor, das Handwerkszeug, das einem geschenkt wird, um sich neu aufzustellen - im Leben, in der Arbeit und ganz grundsätzlich - diese Chance, die ich in der Rosengarten Klinik geschenkt bekam und für mich positiv zu nutzen wusste, die verdient fünf Sterne und meinen herzlichsten Dank.

Tolles Team, beste Therapeutin ever, leckeres Essen und atemberaubende Natur. DANKE

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 20.08.2021

Sehr geehrte*r AnnaFee2,

wie bedanken uns recht herzlich für Ihre lobenden Worte und Ihre Weiterempfehlung.
Wir freuen uns sehr, dass Sie sich während Ihres Aufenthalts bei uns wohlgefühlt haben und Sie diese Chance positiv nutzen konnten.
Ihr positives Feedback über die Rosengarten Klinik Heiligenfeld und die Freundlichkeit unserer Mitarbeiter*innen geben wir sehr gerne weiter.

Wir wünschen Ihnen alles Gute für Ihren weiteren Lebensweg.

Herzliche Grüße
Ihr Team der Rosengarten Klinik Heiligenfeld

Aussen hui innen pfui

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 21   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Sehr unzufrieden)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Mangelhaft ist noch geschmeichelt)
Pro:
Sehr angagierte Therapeuten die leider vom Management geknebelt sind
Kontra:
Verdreckt und Abgerockte Zimmer, eher Käfige
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Ekelerregende Zustände. Total runtergekommen.

4 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 10.08.2021

Sehr geehrte*r ElkeB2.

vielen Dank, dass Sie sich Zeit für eine Bewertung genommen haben. Wir bedauern es sehr, dass Sie mit dem Aufenthalt in unserer Klinik und insbesondere mit der Ausstattung und Gestaltung des Gebäudes und Ihres Zimmers nicht zufrieden waren. Wir werden Ihre Hinweise annehmen und an die entsprechenden Stellen weitergeben.

Wir wünschen Ihnen alles Gute für Ihren weiteren Lebensweg.

Herzliche Grüße
Ihr Team der Rosengartenklinik Heiligenfeld

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6 Wochen Rosengartenklinik Heiligenfeld

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Nicht zu empfehlen)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (unzureichend)
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Ärzte sind nicht kompetent)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden (Viele mitarbeiter bemüht zu helfen)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (altmodisch, unhygienisch, nicht zeitgemäß)
Pro:
Der Kontakt zu den Mitrehablitanten
Kontra:
Philosophie muss Kommerz weichen
Krankheitsbild:
Depressionen, Angst- und Panikzustände
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Leider war ich während dem Lockdown dieses Frühjahr in der Klinik. Ich muss sagen, dass ich enttäuscht war, da die Klinik wenig gemacht hat einem den Aufenthalt hilfreich zu gestalten. Die Anwendungen bzw. Therapien waren auf das begrenzt, was sein musste und und der Träger gefordert hat. Wir, die Rehabilitanten waren auf uns gestellt und wurden permanent gemassgregelt was z. B. das Einhalten Abstände und tragen der Masken betroffen hat. Im Speisesaal herrschte ein rigoroser Ton und von "achtsamen" Essen konnte man nur träumen. Warteschlangen vor dem Speisesaal oder direkt an der Essensausgabe waren an der Tagesordnung, Zeitdruck. Wer zum Schluss kam, der musste schauen was noch übrig war. Viele der Speisen waren dann schon von den Vorgängern verspeisst. Na ja, satt wurde Mann oder Frau schon irgendwie. Nur wenige der Servicemitarbeiter waren freundlich sondern waren damit beschäftigt das "Fehlverhalten" von den Rehabilitanten zu notieren und dann bei der Pflege anzuschwärzen, Maßregelung erfolgt. Die Ausstattung der Klinik ist veraltet, nicht zeitgemäß überall Teppiche und Gardinen und wirkt daher schmutzig verstaubt. Die Zimmer ebenso und leider sehr unterschiedlich auch von der Größe. Die Ärzte sind durchweg nicht unbedingt motiviert und leider teilweise wirken diese ratlos und nicht kompetent. Einige Therapeuten sind sehr freundlich und empathisch manche wirken eher lustlos und frustriert. Leider kommen die persönlichen Belange sprich die eigentlichen Probleme der Rehabilitanten viel zu kurz, der Therapieerfolg blieb eigentlich aus. Viel Theorie und Basics, die wenig dauerhaften Erfolg bringen. Bei der Anmeldung/Rezeption sind die Damen hilfsbereit und freundlich. Das Reinigungspersonal ist freundlich kämpft jedoch mit den vielen Teppichböden im Haus und trotz Bemühungen wirken diese sehr schmutzig. Alles in allem, kann ich diese Klinik nicht empfehlen. Die einstige Philosophie muss dem Kommerz immer mehr weichen! Heiligenfeld:wo ist dein Leben lieben gebliebn ?

2 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 03.08.2021

Sehr geehrte*r pbbf65,

es ist sehr schade, dass Sie Ihren Aufenthalt bei uns derart unzureichend erlebt haben.
Hinsichtlich der Therapien bieten wir auch in Coronazeiten weit mehr an als von den Kostenträgern gefordert wird, insbesondere im kreativtherapeutischen Bereich.
Es ist aber auch richtig, dass wir lt. der gesetzlichen Hygienevorschriften z. B. Sport und Bewegung nicht anbieten durften, was wir jetzt wieder tun. Auch die Großgruppen, wie Plenum und Forum sind auf Grund der hohen Patient*innenzahlen in einem Raum nicht durchführbar.
Auch die Einhaltung der Hygienevorschriften mussten wir sehr konsequent umsetzen, um für Mitarbeiter*innen und Rehabilitand*innen das Infektionsrisiko zu senken. Zudem wurde dies insgesamt auch seitens des Gesundheitsamt so verlangt und war Grundlage des Klinikbetriebes. Daher sind wir gezwungen akribisch auf die geltenden Regeln hinzuweisen und diese einzufordern.
Die „Warteschlagen“ zum Beginn der Essenszeiten hat es schon immer gegeben, weil sich viele Rehabilitand*innen bereits frühzeitig vor dem Speisesaal einfinden.
Das Essen muss in zwei Schichten durchgeführt werden, damit die Abstände während des Essens ohne Maske groß genug sind. Auch für die zweite Gruppe wird mit desinfizierten Tischen sowie einem neuen und vollständigen Buffet gestartet. Des Weiteren werden Speisen regelmäßig nachgelegt.

Die Klinik ist tatsächlich schon ein paar Jahre alt, wird aber selbstverständlich regelmäßig und sorgfältig nach den Hygienevorschriften gereinigt und gepflegt.
Hinsichtlich der Ärzt*innen, Psycholog*innen und Kreativtherapeut*innen erfüllen diese selbstverständlich alle geforderten Qualifikationen, so dass es keinen Anlass gibt, an deren Kompetenz zu zweifeln.
Bezüglich der Einbringung persönlicher Probleme stehen dreimal wöchentlich die Kerngruppen und das Einzelgespräch zur Verfügung. Auch in den Kreativgruppen ist es in vielerlei Hinsicht möglich die eigenen Anliegen einzubringen. Ergänzend dazu finden die Indikationsgruppen statt, die eine Wissensvermittlung zum Ziel haben.
Grundsätzlich ist es das Ziel aus den Therapien Anregungen zu bekommen, was man an sich selbst ändern kann oder muss, um in ein besseres Befinden zu kommen.

Wir wünschen Ihnen viel Erflog sowie Glück und Gesundheit.

Herzliche Grüße, Ihr Team der Rosengarten Klinik Heiligenfeld

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Mein Weg zu mir selbst. Mein Bootcamp!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (um sich selbst wieder zu finden.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Immer für einen da.)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Es gibt immer eine Lösung)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Strukturiert und effizient)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Hervorragende Therapeutin, tolles Pflegepersonal
Kontra:
Matratze und Kissen sollten überdacht werden.
Krankheitsbild:
Depression, Burnout, Belastungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein persönliches Bootcamp.
Als ich in der Klinik ankam, war ich gestresst, hilflos und ängstlich.
Das Personal am Empfang,die Damen in der Pflege sind sehr freundlich und hilfsbereit und so hatte ich nach wenigen Minuten mein Zimmer für die nächsten 5 Wochen erhalten. Ja, die Einrichtung ist gelb/ beige und dunkelbraun. Dennoch ist alles sehr gepflegt. Dieses Zimmer war mir sehr sehr wichtig in den nächsten Wochen und so kann ich nichts Negatives dazu äußern. Außerdem hatte ich den Blick auf die Stadt und ich sehe bis heute den Springbrunnen vor mir.
Das Essen war eine Möglichkeit für mich, mich aus meiner Essstörung zu lösen. Für Veganer und Vegetarier ist es perfekt, da es nur einmal in der Woche Fleisch und Fisch gibt und dazu oftmals mehrere gesunde und kohlenhydratreiche Beilagen.
Für mich ein hartes Los, da ich ab der zweiten Woche auf Kh. verzichtet habe. Am meisten hatte mir kein Fernseher, kein Radio, kein WLAN auf dem Zimmer im Vorfeld Sorgen gemacht. Das stellte sich nach wenigen Tagen als große Chance heraus,um endlich Mal Zeit mit mir selbst zu verbringen. Bad Kissingen ist eine schöne Stadt und alles was man benötigt, ist fußläufig zu erreichen. Ich hatte die beste Therapeutin überhaupt und wenn die Zeit zu knapp war, mich zu erklären, habe ich den Briefweg genutzt. Dadurch habe ich zusätzlich Gehör gefunden und ich bin sehr dankbar dafür.Das Therapieangebot ist gut und reicht oft bis in die späten Nachmittagsstunden, so dass niemand befürchten muss, Langeweile zu haben.
Bad Kissingen an sich ist eine sehr Laute Stadt und kann mitunter nervtötend sein.
Aber dennoch sind all diese Umstände zu ertragen und man findet Zeit "sich auf sich", seine Bedürfnisse und Ängste und Sorgen zu konzentrieren und zumindest den Anfang " einer Heilung " zu erlangen. Die Damen in der Pflege sind bei Bedarf immer für einen da. Grandios! Egal um was es geht. Hart und entspannt zugleich. Für jeden zu empfehlen, für den es nötig ist, aus dem gewohnten Muster auszubrechen.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 13.07.2021

Sehr geehrte*r AlexJS,

dass Sie während Ihres Aufenthaltes in der Rosengarten Klinik Heiligenfeld so viele positive Erfahrungen sammeln konnten, freut uns außerordentlich. Ihre lobenden Worte an unsere Mitarbeiter*innen werden wir gerne weitergeben.
Wir danken Ihnen für Ihre Weiterempfehlung und wünschen Ihnen auf Ihrem weiteren Lebensweg nur das Beste.

Herzliche Grüße
Ihr Team der Rosengarten Klinik Heiligenfeld

Wohlfühlatmosphäre

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Respektvolle und herzliche Begegnungen mit Therapeuthen und Mitpatienten
Kontra:
ärztliche Verorgung ist nicht so gut
Krankheitsbild:
Erschöpfungsdepression u. Ptbs
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nachdem ich Anfang 2019 aus dem Berufsleben austreten mußte und noch nicht alt genug war um meine Altersrente zu beantragen blieb mir nur mal wieder eine Reha zu absolvieren. Da ich bereits 2 Rehas in anderen Kliniken gemacht hatte und doch nach ein paar Jahren wieder an demselben Punkt angekommen war habe ich mich auf die Suche nach einem anderen Konzept gemacht. Durch einen Zufall erfuhr ich von den Heiligenfeldkliniken und das war für mich ein Volltreffer! Ich habe bis heute nicht den ersten Eindruck vergessen als ich die Klinik betrat. Ich habe mich sofort wohl gefühlt und vor allem als Mensch! Ein herzlicheres Personal habe ich vorher noch nicht erlebt, egal in welchem Bereich. Nun über die Zimmer lässt sich streiten, sie könnten sicher mal eine Renovierung vertragen aber das war für mich zweitrangig denn ich brauchte es ja im Endeffekt auch nicht zu bezahlen! Der Küche muß ich das höchste Lob aussprechen, überwiegend regionale Produkte und sehr nachhaltig. Äußerst freundliches Personal!
Die Kerngruppen sind meiner Meinung nach eine gute Sache,so ist niemand mit seinen Problemen allein und wird respektiert.
Alles in allem konnte ich mich während des Aufenthaltes (6 Wochen) wieder etwas regenerieren und habe gelernt mich selbst mehr zu sehen und zu respektieren. In den anderen Rehas habe ich mich da eher wie in einer Roboterwerkstatt gefühlt! Sollte ich nochmal eine Reha verordnet bekommen, keine Frage - Heiligenfeld !

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 09.06.2021

Sehr geehrte*r LadyRobot,

für Ihre positive Bewertung möchten wir uns ganz herzlich bei Ihnen bedanken.

Wir freuen uns über Ihre positiven Erfahrungen und danken Ihnen auch für die angesprochenen Verbesserungsvorschläge.

Für Ihren weiteren Lebensweg wünschen wir Ihnen nur das Beste!

Herzliche Grüße
Ihr Team der Rosengarten Klinik Heiligenfeld

Hoffnung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Gemeinschaftsraum schaffen)
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Guten Tag,
Nach langer Überlegung
Wage ich nun doch ein paar Worte.
Zu meinem Aufenthalt:
Kontraproduktiv.
Trotz mehreren Meinungen im Forum d.Internets
Bin ich auf Wunsch gezielt in diese Klinik
Gegangen.
Den anderen negativen Meinungen in dieser Seite über das Thema:
Posttraumatische Belastungs. Kann ich nur Zustimmen.
Diese Klinik ist / war für diese Erkrankung nicht geeignet.- für männliche Patienten jeden falls.

Nun 1,5 Jahre später bekam ich einen Fragebogen über meinen jetzigen Gesundheitszustand.
Ich überlegte diesen auszufüllen, tat es aber dann für mich- Selbstreflektion-.
Da ausgefüllt auch abgeschickt,auch ein Anschreiben beigefügt.
Dieses enthielt nochmals
Genauere neg.Erfahrungen.
Zu meiner allergrößten Verwunderung erhielt ich vom neuen Cheffarzt eine Antwort.
Hier wurden Erkenntnisse aus Akteneinsicht und Rücksprachen beschrieben und ein Nachdenken angekündigt, wie wohl mit Traum.Maennern Therapie Möglichkeiten neu gestaltet werden können.
Dafür Hut ab.-Respekt-:
Mut zur Selbstreflektion
Der Klinikarbeit und diese auch noch zu veröffentlichen.

Nicht gerade gewoehnlich!
So ganz scheint d.Geist des Herrn Galuska das Haus doch nicht verlassen zu haben, zu mindest bei Einzelpersonen.


In meiner Naivität glaube ich an das Nachdenken und Wollen von neuen therapeutische Ansaetze
und hoffe auf Umsetzung dieser.
Wie ich mich kenne, werde ich das im Auge behalten.
Der Gefaerder,B.Schnoor

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 26.05.2021

Sehr geehrter*r Gefaerder,

dass Sie mit Ihrem Aufenthalt in der Rosengarten Klinik Heiligenfeld nicht zufrieden waren, bedauern wir sehr.

Sie haben uns bereits ausführlich über Ihren Reha-Aufenthalt informiert. Da unsere Antwort in diesem Bewertungsportal unserer bereits schriftlich gegebenen Antwort entsprechen würde, werden wir im Folgenden nicht näher darauf eingehen.

Wir möchten Ihnen jedoch versichern, dass wir Ihr Schreiben zum Anlass nehmen, um diese Thematik im Gesamtteam zu analysieren und zu reflektieren.

Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Lebensweg alles Gute sowie Glück und Gesundheit.

Herzliche Grüße
Ihr Team der Rosengarten Klinik Heiligenfeld

großes Unverständnis

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (sehr altes Haus, schmutziger Teppichboden)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Therapeutengespräch 25 Minuten in der Woche
Kontra:
große Gruppen bis zu 30 Personen
Krankheitsbild:
Stress am Arbeitsplatz
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Gruppen:Es finden alle Gruppen statt, die von der Rentenversicherung vorgegeben sind. Als Großveranstaltungen im Saal mit bis zu 30 Personen. einige Kreativtherapeuten lesen den Text von einem Zettel ab oder sagen schon zu Beginn, dass die Zeit nicht reicht und man selber sehen soll, dass man Imagination lernt.
Nachfragen können oft nicht beantwortet werden, wegen der Menge an Teilnehmern oder weil das Wissen fehlt. Einer Teilnehme wurde in Zeitmanagement gesagt, sie soll ihren Job wechseln, weil der Chef sich nicht in die Planung reden lässt. Bei einer Therapeutin hat ein Teilnehmer die Gruppenführung übernommen und das Gesagte an der Flipchart visualisiert, weil sie dazu nicht in der Lage war und niemand verstanden hat, was sie überhaupt wollte. Auf die Nachfrage was den weniger wichtige und weniger dringende Zeitfresser sind, war die Antwort: "Aldiprospekte". Allerdings kann ich mit der Antwort nichts anfangen, weil ich auf der Arbeit keine Prospekte lese.
Ein Kreativangebot bekam jeder Teilnehmer ab der dritten Woche. Diese Termine liegen montags und donnerstags Nachmittags. So muss man sich entscheiden was einem wichtiger ist. Ebenso ist es bei Sport oder Transfergruppe. Lt. Gerüchten bestanden für 10 Teilnehmer 12 Plätze in Kreativgruppen: Tanzen, Alpackawandern, Malen und Theater. Jeden Montag werden die Wünsche der Teilnehmer in der Kerngruppe-3 x in der Woche-vergeben. Jeder muss da sehen wo er bleibt, ob jemand was abmeldet.Ich hatte 1 x Sport in der Woche, 3 x Kerngruppe und Arbeitsleben und Lebensführung. Da ich direkt aus dem Job hierher kam, bereitet mit Zeitmanagement oder Tagesstruktur keine Probleme. Ausserdem musste ich an Depressionsvorträgen teilnehmen, "weil es so vom Rentenamt vorgeschrieben ist".
Was mich am meisten irritiert hat war, das Aufgaben gestellt wurden - Depressionsgruppe- dann gemalt wurde und dann war es zu Ende. Es wurde die Bilder nie besprochen, nie über Schlüsselqualifikationen geredet oder über andere Antworten, die ich gefunden habe. Deshalb ist meine Bewertung auch so schlecht, weil es genau das war, was ich gebraucht hätte.
Ich hatte Dienstag und Mittwoch jeweil eine Gruppe,sonst3 Zur Zeit meines Besuchs in der Klinik waren 29 Stellen unbesetzt. Über Oberarzt, Therapeuten, Koch....und das merkt man auch. Allerdings wird es nicht offen kommuniziert, sondern alles ist Corona.Ich wurde 3 x während der 5 Wochen getestet.Teilnehmer die schon mal 2017 hier waren, waren total entset

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 13.04.2021

Sehr geehrte*r Marie123453,

Wir bedauern es sehr, dass Sie Ihren Aufenthalt in der Rosengarten Klinik Heiligenfeld so negativ erlebt haben.

Wir werden alle Ihre Hinweise zum Anlass nehmen, unser Angebot zu überprüfen.

Hinsichtlich der Gruppentherapien und Kreativtherapien bieten wir weit mehr an, als von der Rentenversicherung gefordert. An dieser Stelle liegen möglicherweise unzureichende Informationen vor. Alle Therapien sind selbstverständlich angeleitet, was nicht ausschließt, dass man verschiedene Techniken vielfach selbst üben und lernen muss. Des Weiteren ist die aktive Einbeziehung der Patient*innen während der jeweiligen Anwendung kein Zeichen von Mängeln an den Fähigkeiten der Therapeut*innen, sondern entspricht einem gemeinschaftlichem Erarbeiten von Themen.

Im Falle der Kreativgruppen besteht hier möglicherweise ein Missverständnis. Jede*r Patient*in hat hier 3 x wöchentlich themenoffene Gruppentherapie. Dazu kommen informative und edukative Gruppen, künstlerische Therapien zielorientierte Gruppen im Ankommens- und Entlassungsprozess sowie köpertherapeutische und Entspannungsangebote. Die Teilnahme an den Therapien ist im Sinne der Mitwirkungspflicht seitens der Kostenträger obligat aber auch selbsterklärend was die Inanspruchnahme einer Klinikbehandlung betrifft.

Insgesamt muss noch einmal darauf hingewiesen werden, dass es sich bei einer Rehabilitationsbehandlung vornehmlich um die Therapie von Erkrankungen handelt sowie dem Erwerb von Wissen, mit welchen Möglichkeiten das private und das Arbeitsleben besser bewältigt werden kann. Nicht alle einzelnen Erwartungen können dabei erfüllt werden. In manchen Fällen, die das Arbeitsleben betreffen, sollten ggf. zusätzlich noch Schulungen z.B. bei der Agentur für Arbeit besucht werden.


Für Ihre weitere Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute.

Herzliche Grüße
Ihr Team der Rosengarten Klinik Heiligenfeld

unbefriedigend

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
25 Minuten Einzeltherapie war klasse
Kontra:
sehr alt und konfus
Krankheitsbild:
Stress am Arbeitsplatz
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich werde nur beschreiben und versuche nicht zu bewerten.
Die Zimmer sind sehr unterschiedlich. Manche nur halb so groß wie andere. Die Einrichtung ist dunkelbraun, wie in den 70gern. Der Teppichboden ist beige.Die Zimmer nach vorne sind an der Straße, nach hinten zum Garten. Die Teilnehmer mit den kleinen Zimmern müssen ihre Koffer auf den Schrank stellen, weil sie sonst nicht durchgehen können. Es ist sehr hellhörig und meine Gegenüber können nicht schlafen, weil jemand schnarcht. Die Teppiche sind sehr schmutzig und auch staubig. In meinem Badezimmer wurde der Staub aus der Lüftung gepustet und ich musste alles abdecken.
Geputzt wird einmal ind er Woche. Handtücher werden auch jede Woche gewechselt. Allerdings verschiebt sich der Tag des Putzens wegen den Neuankömmlinge.
Viele hatten Probleme mit den Matrazten. Sie sind aus Schaumgummi, ohne Kern und nicht sehr dick. Ich rollte beim Umdrehen immer wieder in die Kuhle. Bett 90 x 1,90 m. Die Matratzen sind mit Vollgummi bezogen und darüber ist nur ein dünnes Bettlaken. Durch das Gummi habe ich sehr geschwitzt.
Das Essen ist vegan oder vegetarisch; viel wird fritiert. 1x in der Woche gibt es Fleisch, Hähnchen pur oder Bockwurst; 1x Braten mit Soße in 5 Wochen. Oder panierten Fisch. Wenn etwas selbst gemacht ist, sagt es der Koch, weil er dann auch weiss was darin ist. Im Speisesaal hängen Listen mit Inhaltstoffen aus, allerdings können Fragen wie" in was wurde das fritiert? Sonnenblumenöl?" nicht beantwortet werden.
Das alte Konzept ist noch erkennbar.
Jeder bekommt einen Paten, der einen beim Ankommen unterstützt. Am Samstag ist dann ein Kaffeetrinken aller neuen Teilnehmer, wofür aber in der Patientenkasse Geld eingesammelt wird.Jeder soll 5 - 10 € Spenden.
Da der Arzt keine Kassenzulassung hat, kann er keine Rezepte ausstellen. Wenn Tabletten vergessen werden, dann bekommt man bei der Pflege welche "geliehen", ohne Verpackung, ohne Datum ohne Beipackzettel und muss sie dann später wieder zurück geben.Braucht man Creme bekommt man aus einer Tube eine Menge von ca. 1 Teelöffel in ein Töpfchen. Auch ohne Name, Datum oder Beipackzettel. Wohl dem, der nur ein Töpfchen hat.
Für Krankengymnastik oder Physio braucht man ein Attest von zu Hause, weil der Arzt hier keine Diagnose stellen kann. Viele lassen sich die Diagnose mit Fax schicken- Datenschutz???. Allerdings sind dann die Termine trotzdem voll.

2 Kommentare

pbbf65 am 03.04.2021

Hallo Marie123452, ich möchte Sie gerne fragen, ob Sie nicht die Möglichkeit hatten, Ihre Anliegen bzw. Beschwerden zu äußern? Ich finde es auch sehr verwunderlich, dass so wenige Bewertungen hier im Forum zu finden sind, die positv sind und wenn, dann sind diese älteren Datums. Ich finde Erfahrungsberichte aus Zeiten vor der Corona Pandemie nicht mehr aussagekräftig, da man die Aufenthalte in Kliniken vor Corona nicht vergleichen kann mit denen seit März 2020. Ich selbst war schon in zwei anderen Einrichtungen und diese waren jede auf ihre Art ok, aber wie gesagt ohne diese schrecklichen Einschränkungen von Corona. Angst macht mir persönlich nur, dass man in der Klinik isoliert wird und ein gemeinschaftliches Leben in Klinik nicht erlaubt ist. Freizeitangebote so wenig, dass nicht jeder einen Platz bekommt, was sind das für Zustände. Zudem jeglicher Verzicht auf Fernsehen, Radio oder Internet im Zimmer das sind Maßnahmen, die eher Bestrafungen ähneln als therapeutischen Ansätzen.Beste Grüße zu Ostern von pbbf65

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Lebenszerstörerisch!

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Aggressionsbewältigung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

schlimmste Klinik die es gibt.
Mein Mann ging mit der Hoffnung in diese Klinik um seine Aggressionen besser bewältigen zu können. Anstatt dieses Problem in Angriff zu nehmen, wurde alles was bis zu diesem Zeitpunkt ihm Halt in seinem Leben gegeben hat, schlecht gemacht. Er sollte sich von seiner Familie distanzieren von mir trennen und ein neues Leben anfangen. Diese Klinik vermittelt einen instabil zu sein und sich nur noch auf die Gruppe in der Klinik zu konzentrieren. Die Gruppen die in dieser Klinik geschlossen werden, haben keinen Zweck nach der Therapie, jeder geht seinen Weg in der Realität und es bleibt ein Mensch zurück der sich komplett einsam fühlt, da er in dieser Zeit sich von Menschen trennen sollte die ihm aber in der Realität so viel Halt gegeben hatten. Mein Mann hatte sich von seiner Familie abgewendet, sich von mir getrennt und sich 1 Jahr lang danach nur noch in seiner Wohnung eingeschlossen. Vorher ging er seinen Job nach, wollte eine Familie gründen und trug Verantwortung. Das ist das Ergebnis nach 2 Wochen Behandlung. Wenn ihr schon andere Familienmitglieder in eure Behandlung mit rein zieht, müsst ihr euch auch die Seite von deren anhören und nicht die Personen von ihren Angehörigen Abschottung. Eine Therapie sollte unterstützen und es ist therapeutisch eine Tragödie jemanden zu empfehlen die Scheidung einzureichen.
Nach 1 Jahr hatte sich mein Mann wieder von eurer Therapie erholt und ist Gott sei dank wieder in der Realität. Er bereut jede Entscheidung die er während des Aufenthaltes getroffen hatte, weil sie ihn dazu geraten hatten. Ihr sollt helfen und keine Leben zerstören. Diese Klinik ist absolut nicht kompetent und die Behandlungsmaßnahmen für das Leben danach nicht brauchbar.
Ich hatte schon viele Behandlungen und noch nie wurden mir solche Maßnahmen empfohlen. Eine Therapie soll dem Menschen helfen in seinem Leben besser klar zu kommen und nicht um einen komplett instabil zu machen.

3 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 15.02.2021

Sehr geehrte*r Pfister,
Es macht uns sehr betroffen, wie das Leben Ihres Mannes nach der Entlassung bei uns weiterging. Wir möchten Sie gern bitten, sich mit uns direkt in Verbindung zu setzen. Wir würden den Verlauf gerne nachvollziehen, da sich der weitere Werdegang bei Ihrem Mann offenbar völlig anders entwickelt hat, als wir es grundsätzlich unseren Rehabilitand*innen empfehlen. Wir möchten Ihnen versichern, dass wir aus professionellen therapeutischen Gründen sehr selten die Trennung eines Rehabilitanden von seinem Partner empfehlen. Im Gegenteil befürworten wir Partnerschaft und Familie, insbesondere um nach der Therapie weiterhin einen Halt zu haben.
Es kann sich hier am ehesten schon deshalb nur um ein Missverständnis handeln, weil die Reha schon nach zwei von fünf Wochen endete. Von uns werden nach zwei Wochen keine Empfehlungen ausgesprochen. Darüber hinaus sind wir als Rehaklinik der Sicherung der Erwerbsfähigkeit verpflichtet, wobei aber auch bei diesen Themen konkrete Empfehlungen in Woche vier bis fünf besprochen werden.
Wir würden uns sehr freuen, wenn wir dieses Missverständnis aufklären könnten, da solche einschneidenden Schritte, wie Ihr Mann sie gegangen ist, keine Empfehlung von uns sein kann. Wenden Sie sich hierzu bitte an unser Lob & Kritik-Portal unter https://www.heiligenfeld.de/lob-und-kritik/.
Wir werden uns dann mit Ihnen in Verbindung setzen.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie viel Glück und Gesundheit.

Herzliche Grüße
Ihr Team der Rosengarten Klinik Heiligenfeld

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Keine Empfehlung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Unterschiedliche Auffassungen, laut Psychologin wurde ihren Empfehlungen am Ende nicht gefolgt)
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden (Im Hinblick auf die Aufnahme und Organisation der Rezeption)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Zweckmäßig und ausreichend)
Pro:
Bemühte Therapeuten
Kontra:
Starre Handlungsvorgaben
Krankheitsbild:
Erschöpfungsdepression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich befand mich nach einer längeren Phase einer Erschöpfungsdepression im Herbst diesen Jahres für 6 Wochen in der Rosengarten Klinik.
Das therapeutische Angebot war sehr schlank, wurde mit Corona begründet.Kaum Sportangebote.
Die Einzelgespräche mit dem zuständigen Psychologen sind mit 25 Minuten sehr kurz getaktet, ein tieferes Gespräch ist in dieser Zeit schwer möglich, wenn man noch organisatorisches klären muss, geht dies so gut wie gar nicht. Und dies war oft der Fall, oft Planungsgschaos, man musste sehr aufpassen, in die richtigen Kurse zu kommen. Wunschangebote waren oft voll, keine Chance. Man wird ermutigt,in den Gruppentherapien seine Probleme offen zu legen. Die Therapeuten geben sich Mühe auf den einzelnen einzugehen, aber der Personalmangel und die kurzen Einzelgespräche machen ein echtes Auffangen in schwierigen Situationen schwer.Ich habe stark den Eindruck gewonnen, das die Therapeuten sehr überfordert sind.(VIEL Papierkram, Krankheitsvertretungen).Bei mir wurde vieles rausgeholt, was mich sehr beschäftigt hat und starke psychosomatische Beschwerden zur Folge hatte, die im Vorfeld der Reha schon mal rückläufig waren.
Dies wurde nicht sehr ernst genommen, denn ich wurde arbeitsfähig entlassen, habe mich laut Bericht sehr gut erholt und gestärkt.Meine Behandler zu Hause waren geschockt, da dies so gar nicht der Fall ist.
Das was einem in der Reha gezeigt und nahe gelegt wird, sich achtsam zu behandeln, seine Grenzen zu erkennen und einzuhalten, schlecht möglich, wenn man durch eine, meiner Meinung nach falsche, Beurteilung gezwungen wird, direkt an den Anschluß einer solchen Maßnahme wieder in die Vollen zu gehen.
Daher nehme ich von der Zeit dort mit, das der Ansatz durchaus für sich spricht, es aber in der Umsetzung besser sein könnte. Ich würde nach dem was ich jetzt weiß eine andere Klinik wählen, war schon in einer anderen Klinik und habe diese im Hinblick auf die Beurteilung als wesentlich reflektierter und Patienten orientierter erlebt.

3 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 04.12.2020

Sehr geehrte*r Muriel13,

wir schätzen es, dass Sie sich die Zeit für Ihre Bewertung genommen haben.
Offensichtlich haben Sie sich bei uns nicht wohl gefühlt. Das bedauern wir sehr.
Aus Gründen der Anonymität in diesem Portal ist es uns leider nicht möglich, Ihre angesprochenen Punkte angemessen nachvollziehen und prüfen zu können.

Das therapeutische Angebot sowie die Dauer der Einzelgespräche in der Rosengarten Klinik Heiligenfeld entsprechen den Vorgaben der Deutschen Rentenversicherung. Als Hauptbestandteil unseres Therapiekonzeptes ist die Gruppentherapie fest im Konzept der Heiligenfeld Kliniken verankert.

Dass die Sportangebote während der Zeit Ihres Aufenthaltes nur eingeschränkt möglich waren, bedauern wir an dieser Stelle. Dies liegt jedoch in der aktuellen Situation begründet, wonach therapeutische Angebote und Sportangebote den Hygieneregeln sowie den örtlichen Vorgaben zur Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen angepasst wurden.

Zusätzlich möchten wir Ihnen versichern, dass medizinische Berichte sachgemäß und nach fachärztlichen Standards von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verfasst, beurteilt und überprüft werden. Jede Patientin und jeder Patient bekommt die Möglichkeit, den Entlassbericht auf dessen Richtigkeit hin zu prüfen. Sollten dennoch Unstimmigkeiten von Seiten der Patientin oder des Patienten festgestellt werden, so kann dies stets angesprochen werden. Sollte es sich hierbei um inhaltlich falsche Sachverhalte handeln, so ist es möglich, diesen Fehler auch im Nachhinein zu korrigieren.

Wir wünschen Ihnen für Ihre Zukunft alles Gute.

Herzliche Grüße
Ihr Team der Rosengarten Klinik Heiligenfeld

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Heilsame Erfahrungen mit wenigen Abstrichen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich würde wieder kommen!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Hellhörigkeit, Akustik)
Pro:
Konzept, Therapeuten, Gruppentherapie, Kreativtherapie, Essen
Kontra:
Therapeutenwechsel, sehr hellhörig, Zimmer extrem unterschiedlich
Krankheitsbild:
Depressionen, Zwänge
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war insgesamt 6 Wochen in der Rosengarten Klinik. Der Aufenthalt war absolut von Höhen und Tiefen geprägt, ich glaube aber, dass dies alles wichtig und gut war, sodass ich die Klinik auch weiter empfehlen möchte. Es sollte aber durchaus eine gewisse Grundstabilität vorhanden sein und Bereitschaft, sich mit sich selbst auseinander zu setzen. Weiterhin verfolgt die Klinik einen ganzheitlich-spirituellen Ansatz, für den man zumindest eine Offenheit mit bringen sollte.
Ich habe sehr viele heilsame Erfahrungen gemacht. Insb. möchte ich die therapeutische Gemeinschaft und die Kreativtherapien hervor heben. Die Therapeuten habe ich allesamt als sehr gut, warmherzig und empathisch erlebt. Beim Pflegepersonal habe ich dies nicht immer so erlebt. Da ich aber kaum Kontakte zur Pflege brauchte, war dies für mich nicht so entscheidend. Eine große Schwierigkeit scheinen Therapeutenwechsel(aufgrund von Krankheit etc.) zu sein, von denen ich tlws. auch betroffen war. Ich weiß nicht, ob dies für schwierige Arbeitsbedingungen spricht oder ob es sich einfach um die typische Misere im sozial-psychiatrischen Bereich handelt (zu wenig Geld, zu knappe Ressourcen). Der Schwerpunkt liegt in der Gruppentherapie, wobei es schön gewesen wäre, wenn zumindest Erst- und Abschlussgespräch etwas mehr Raum hätten (grundsätzlich 25 Min/Woche). Was man wissen sollte: Die Klinik ist sehr hellhörig, die Zimmer sehr unterschiedlich, da kann man wirklich Pech haben! Ich hatte zu Beginn sehr mit den Reizen zu kämpfen und konnte mich dann aber ein Stückweit arrangieren. Die Corona-Regeln empfand ich zunächst als sehr streng (dauerhaft Maske tragen), während meines Aufenthaltes hat sich die Lage in D aber sowieso so verschärft, dass dies kein Unterschied mehr zu "draußen" war. Große Schwierigkeiten hatte ich mit dem Übergang in den Alltag, hier hätte ich mir noch mehr Schwerpunkt und Unterstützung gewünscht. Ich möchte den Aufenthalt aber nicht missen!! DANKE!

2 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 26.11.2020

Sehr geehrte*r Inspiration2020,

für Ihr ausführliches Feedback und Ihre Weiterempfehlung möchten wir uns ganz herzlich bei Ihnen bedanken.

Es freut uns, dass sie viele positive Erfahrungen gemacht haben. Ihre angesprochenen Kritikpunkte werden wir selbstverständlich an die entsprechende Stelle weiterleiten.

Wir wünschen Ihnen alles Gute für Ihren weiteren Lebensweg.

Herzliche Grüße
Ihr Team der Rosengarten Klinik Heiligenfeld

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Klinik leistet nicht was beworben wird.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Verpflegung, Kreativtherapie
Kontra:
Kerngruppe, Bezugstherapeut, nicht angebotene Gruppen
Krankheitsbild:
Panikstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Man kann vieles schön reden, aber den Claim welchen Heiligenfeld
anpreist, wurde bei mir nicht geboten.
Ich war Patientensprecher in Klinik und hatte ein Blick hinter die Kulissen.
Von Hochsensibilität und Spiritualität keine Spur.
Auf Homepage wird geworben, obwohl Chefärtzin nicht mehr da ist.
In Kerngrupp sagte Psychologe dazu: Er sehe dies als Hype mit dem sich Geld machen lässt !
Yoga wurd wegen geringer Nachfrage gestrichen. Fakt ist; Klinik hat kein
zertifizierten Yogalehrer.
Bei Oberärztin habe ich angesprochen was mir nicht gefällt.
Das Bedarfsmedi wird nur ausgegeben ohne Nachfrage warum ich dies benötige,
Sie sagte, dass sein nicht gut, aber geändert hat sich hierbei nichts.
Sie meinte beiläufig, dass manches in Klinik nicht rund läuft.
Auch bei Sozialfragen oder Medikamenten, bekam man unterschiedliche Unwahrheiten.
Der Musiktherapeut war mit Begeisterung und Feingefühl mein Anker.
Manches war Corona geschuldet und es ist Zufall in welche Kerngruppe man kommt und wie intensiv
diese im Klinikalltag (Speisesaal, Freizeit, …) bindet und stärkt.
Nachdem ich meinem Bezug Therapeuten sagte er arbeite unprofessionell und wie er mich ins offene Messer
laufen ließ, grenzt für mich an psychische Körperverletzung, entschuldigt er sich bei mir. Und meinte so nicht mehr
bei einem Patienten vorzugehen. Ich sagte ihm, dass ich wegen Vertrauensbruch einen anderen Therapeut im
nächsten Einzel haben möchte. Er sagte dies sei nicht möglich.
Jetzt ist mir bekannt, dass er den Wechsel von sich aus hätte anbieten müssen.
Abschlußbericht vorab lesen und Änderungenm vermerken, kenne ich von keiner Klinik.
Trotz Email was nicht stimmig war wurde im Bericht vermerkt.
Keine Angaben durch den Rehabilitanden.
Da ich es schwarz auf weiß vorliegen habe…….einfach eine FRECHHEIT!!
:
Ohne Unterstützung und heilsamer Therapie durch Mitpatienten Juli-Sept. 2020, wäre ich jetzt nicht arbeitsfähig.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 13.11.2020

Sehr geehrte*r Kliniksprecher,

wir bedauern es sehr, dass Sie mit Ihrem Aufenthalt in der Rosengarten Klinik Heiligenfeld nicht zufrieden waren. Aus Gründen der Anonymität in diesem Portal ist es uns leider nicht möglich, Ihre angesprochenen Punkte angemessen nachvollziehen und prüfen zu können.

Ihre Aussage, dass unsere Klinik nicht das leistet, was angeboten wird, werden wir an dieser Stelle jedoch entschieden zurückweisen. Es gibt kein Behandlungskonzept für Hochsensibilität in der Rosengarten Klinik Heiligenfeld, da dies lediglich in der Parkklinik Heiligenfeld angeboten und beworben wird.

Die offene Team- und Patientenkultur der Rosengarten Klinik Heiligenfeld ist fest in dem Klinikkonzept der Heiligenfeld Kliniken eingebettet. Die hohen Qualitätsstandards sowie die patientenorientierte Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden regelmäßig durch Auszeichnungen bestätigt.

Zudem möchten wir Ihnen versichern, dass medizinische Berichte sachgemäß von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verfasst und überprüft werden. Jede Patientin und jeder Patient bekommt die Möglichkeit, den Entlassbericht auf dessen Richtigkeit hin zu prüfen. Sollten dennoch inhaltlich falsche Sachverhalte in dem Entlassbericht stehen, so ist es möglich, diesen Fehler auch im Nachhinein zu korrigieren.


Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Lebensweg alles Gute.

Herzliche Grüße
Ihr Team der Rosengarten Klinik Heiligenfeld

Nur Mut... eine Reha bringt einen weiter

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Die Gemeinschaft hat geholfen
Kontra:
Das Personal hat oft gewechselt
Krankheitsbild:
Burn Out, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nachdem die Bewertungen hier teilweise recht negativ sind, möchte ich von meinem Aufenthalt 2019 berichten.
Nachdem ich alle Unterlagen eingereicht hatte und die Reha von der Rentenversicherung bewilligt war, ging es mit der Aufnahme recht schnell. Binnen 3 Monaten hatte ich einen Aufnahmetermin. In der Klinik wurde ich freundlich aufgenommen und ich hatte ein schönes Zimmer. Wirklich schlimme Zimmer habe ich während meines Aufenthaltes nicht kennen gelernt. Auch den Lärm von der Straße her, fand ich nicht schlimm. Alles ist sauber, zweckmäßig und genügt den Ansprüchen für einen längeren Aufenthalt. Natürlich ist eine Klinik kein Hotel. Das Essen fand ich gut, nach ein paar Wochen hatte ich auch mal Lust auf etwas anderes. Was in Bad Kissingen aber kein Problem ist, man hat wirklich viele Einkaufsmöglichkeiten. Als Kurstadt sind dort auch genügend Freizeitangebote vorhanden. Ich habe aber die Ruhe gesucht und sie in der Natur um die Klinik herum gefunden.
Das therapeutische Konzept ist gut und erprobt, ich fand die Angebote super und habe Sachen ausprobiert, die ich vorher für mich niemals in Erwägung gezogen habe. Am meisten profitiert habe ich von der Patientengemeinschaft und von meiner Kerngruppe. Man sollte aber berücksichtigen, dass es sich um eine Reha handelt die eine Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit zum Ziel hat. Es kein normaler Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik und man sollte schon für eine Reha belastbar sein. Das umfangreiche Therapieprogramn fand ich gut, es hat mir geholfen wieder Vollzeit in meine Arbeit einzusteigen. Das therap. Personal fand ich meistens gut, Probleme konnte ich ansprechen und ich wurde mit meinen Anliegen ernst genommen. Wunder sollte man in den paar Wochen natürlich nicht erwarten.Ich finde es wichtig, sich auf seinen Aufenthalt vorzubereiten und auch zu Hause Strukturen zu haben, die einen weiter begleiten. Alles kann und wird während des Aufenthaltes nicht perfekt laufen, ich sehe darin aber eine Chance

2 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 20.10.2020

Sehr geehrte/r AlleswiederGut19,

vielen Dank für Ihr positives Feedback und Ihre Weiterempfehlung.
Es freut uns sehr, dass Sie sich in der Rosengarten Klinik Heiligenfeld gut betreut gefühlt haben.

Für Ihren weiteren Lebensweg wünschen wir Ihnen nur das Beste!

Herzliche Grüße
Ihr Team der Rosengarten Klinik Heiligenfeld

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Danke

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Profitiere immer noch davon.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Der Therapieansatz, die Ausstattung der Klinik
Kontra:
Nichts erwähnen wertes
Krankheitsbild:
Depressionen, PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war zum Jahreswechsel 2019/2020 in der Rosegartenklinik im Zentrum für Tierbegleiter Therapie. Ich konnte von dem Aufenthalt sehr profitieren. Das was ich in anderen Kliniken nicht geschafft habe, haben mir hier die Kerngruppe und der Bezugstherapeut und die Co-Therapeutin ermöglicht. Die Heiligenfeld Kliniken arbeiten mit einem Spirituellen Ansatz. Ich habe mich darauf eingelassen, was für nicht immer einfach war, da ich andere Therapieansätze gewohnt war. Der Erfolg in meinem Fall gibt dem Konzept Recht. Das ich meinen Hund mitbringen konnte war nicht nur für mich eine große Unterstützung. Die Ausstattung der Klinik fand ich gut. Ich möchte mich bei den Therapeuten insbesondere bei der Oberärztin aus dem Ruhrpott bedanken. Da ein Klinikaufenthalt über die Feiertage und dem Jahreswechsel nicht ganz so einfach ist, gilt ein besonderen Dank den sehr lieben Menschen der Pflege,Hauswirtschaft und Küche bzw. Speisesaal. Sie haben mir diese Zeit mit ihrer Einfühlsamkeit etwas leichter gemacht.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 20.10.2020

Sehr geehrte/r SirHenrySailer2,

herzlichen Dank für Ihre positiven Worte und Ihre Weiterempfehlung.
Ihr Lob an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben wir natürlich gerne weiter.

Für Ihre Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute.

Herzliche Grüße
Ihr Team der Rosengarten Klinik Heiligenfeld

Brauch ich nicht nochmal...

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Verpflegung
Kontra:
Therapeuten, Hirarchien, Patienten sind nicht selbstbestimmt
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war (Anfang 2019) in dem Teil der Klinik, in dem Tiere erlaubt sind. Das ist natürlich erstmal eine gute Sache und dafür möchte ich der Klinik auch danken.
Dummerweise bin in ich mit meinem Hund in ein Zimmer "gesteckt" worden, welches mit dickem Teppich, dunkel und vor allem sehr klein war.
Ich hätte es gerne akzeptiert, musste aber feststellen, dass alle anderen Patienten (privat und gesetzlich) aus meiner Gruppe in wesentlich größeren und schöneren Zimmern untergebracht wurden. Natürlich habe ich einen Antrag auf Umverlegung gestellt - 5 Wochen in einem dunklen Schuhkarton... das wollte ich mir eigentlich nicht antun - leider wird eine Umverlegung in dieser Klink nur Privatpatienten bewilligt. Die dürfen dann aber zweimal wechseln;)
Überhaupt, die Unterscheidung von Privat und Gesetzlich war in dieser Klinik sehr auffällig und störte viele Patienten, die nun mal, wie die meisten, gesetzlich versichert sind.
In den Gruppentherapien kam man so gut wie nie zu Wort. Die beiden Therapeuten - einer war selbst ganz frisch an der Klinik - waren in keinster Weise eingespielt und der "alte Hahn" unfassbar abgehoben.
Schon das unharmonische Zusammenspiel der beiden Therapeuten störte den Ablauf in der Gruppe enorm.
Einzelgespräche fanden einmal die Woche für 20 Minuten statt - da blieb dann höchstens Zeit zu klären, ob man in die Gymnastik oder lieber ins Aqua-Fitness möchte.
Singen, Tanzen etc. werden in der Klinik groß geschrieben. Ist aber Geschmackssache.
Da ich im Fragebogen angegeben hatte, ein Genuss-Weintrinker zu sein, wurde ich mehrmals die Woche willkürlich zwischen 21 und 23 Uhr zu einem Alkoholtest gerufen. Wenn das Telefon auf dem Zimmer klingelte, war "ins Röhrchen blasen" angesagt.
Da man Teegenuss zum Glück nicht nachweisen kann, bin ich "unbeschadet" aus der Sache rausgekommen. Erniedrigend war es allemal.
Trotzdem war mein Abschlussbericht - der auch an die Rentenkasse geht - haarsträubend. Mein Widerspruch hat geholfen.

Eindeutig von mir keine Empfehlung.

5 Kommentare

Michaela1232 am 12.06.2020

Moin, Moin,

da könnte ich als Patient auch drauf verzichten.

Machtspielchen unter Kollegen haben in der Gruppentherapie der Patienten nichts verloren.

Ein stolzer Pfau wirkt außerdem eher lächerlich und nicht nur abgehoben, mehr wie ein armer Wicht, sodass man vielleicht Sorge um den Lehrling hat.

Um die Schulung der Mitarbeiter sollte sich der Chef und die Ausbildungsabteilung kümmern.

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Für sehr fitte Menschen, viele,große Gruppen, der einzelne zählt nicht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
sehr gute Küche, sehr gutes Eingehen auf Diäten
Kontra:
Ärztin glaubt Patienten nicht, Beurteilung nicht nachvollziehbar u. ohne Grundlage
Krankheitsbild:
Psychosomatik
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Für fitte und gesunde Patienten, die gut mit Lärm und Befehlston umgehen können ist diese starr durchorganisierte Klinik vielleicht gut.

Warum schreibt man eigentlich so viel zu sich in den Fragebögen, bevor man die Reha antritt, wenn das dort anscheinend überhaupt nicht gelesen und beachtet wird?

Die telefonischen Auskünfte, die mir im Vorwege erteilt wurden, entsprachen nicht der Realität bzw. waren definitiv falsch. Dies hatte leider schlimme Folgen für mich.

Für mich war es definitiv nicht die richtige Klinik. Obwohl ich relativ fit dort ankam, musste ich die ersehnte Reha krank vorzeitig abbrechen. Bei sehr hohem Krankenstand unter den Angestellten und Patienten, habe ich mich leider angesteckt und hatte Zuhause noch 8 Wochen mit dieser Erkrankung zu kämpfen.

Leider muss man Glück haben, an welche Ärztin man gerät, sonst kann es sein, dass den eigenen Aussagen zur Gesundheit kein Glauben geschenkt wird und man gezwungen wird, krank sämtliche Aktivitäten mitzumachen, was die Erkrankung verschimmert.

Es herrscht eine strenge Hierarchie unter den Angestellten mit fast militärisch anmutenden Regeln, die dann auch in diesem Ton und Tenor an die Patienten weitergegeben werden. Der Therapieplan ist sehr voll, zu viele und zu große Gruppen. Es bleibt kaum Zeit zum Reflektieren. Einzeltherapie an 25 Miunten/Woche. Auch in der Kerngruppe bleibt nicht viel Zeit für den einzelnen.

Es wird zu Beginn einiger Gruppen getanzt, was ich persönlich gut finde. Die Patienten sind zuständig für Bibiliothek, PC, Begrüßung und Verabschiedung von Patienten, Schlagen des Gongs u.v. m. Hierfür werden Gruppen gebildet.

Leider wird auf den einzelnen Patienten nicht eingegangen, was sich auch im Entlassungsbericht zeigt, in dem persönliche Annahmen zu Fakten gemacht werden (ohne Begründung, ohne mich darauf anzusprechen).

Ich bin sehr entäuscht von der Rosengarten Klinik. Die guten Berichte stammen vielleicht von der Privatklinik nebenan, der Parkklinik.

4 Kommentare

meingottWalter2 am 31.05.2020

Hallo!?

einwenig passend zu Pfingsten, dem Fest, nicht der babylonischen Sprachverwirrung sondern dem Fest des Herzens, kulturübergreifend nicht an feste Traditionen gebunden somit ein Fest aller Menschen dieser Welt.

Warum bleiben Sie in Ihrer Bewertung nicht ausschließlich bei sich und bei der Faktenlage und „stellen stattdessen Allgemeinplätze auf“, machen es ebenso wie Sie bemängeln und stellen Vermutungen an, die Sie nicht belegen können.

Sie vermuten zu wissen aus welchen Beweggründen ein Profi so arbeitet wie er arbeitet und stellen Ihre Annahme zur Diskussion.

Das finde ich sehr bereichernd.

Schade dass es unerwünscht scheint, eine solche Diskussion in einem angemesseneren Rahmen zu führen, sodass sie vielleicht für alle Beteiligten unserer Welt in oder auf der wir leben, Früchte tagen kann.

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Vielfältige Therapien, nicht nachvollziehbare sozialmedizinsche Beurteilung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Essensangebot, vielfältiges Therapieangebot, spirituelle Aspekte
Kontra:
Beurteilung der Arbeitsfähigkeit, Umsetzung therapeutische Gemeinschaft
Krankheitsbild:
Depression, Burnout, Ängste
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Februar/März 2020 für 5 Wochen Patient zur psychosomatischen Rehabilitation in der Rosengarten-Klink aufgrund von Depression und Ängsten.

Ich bin dort sehr freudlich aufgenommen worden und hatte ein sehr großes und großzügig ausgestattetes Einzelzimmer, das leider aufgrund der vorbeiführenden Hauptstraße sehr lärmbelastet war. Das Essensangebot war extrem gut, auch für Vegetarier und Veganer.

Die ersten Therapietage stand die Einführung in die einzelnen Therapien auf dem Programm. Es gab aber auch genügend Zeit für Erholung. Ab der ersten vollen Kalenderwoche bekommt man dann den regulären Therapieplan, der teilweilse sehr dicht gepackt ist.

Die einzelnen Therapien finden fast ausschließlich als Gruppentherapie statt. Es sind regulär nur 25 min Einzelgespräch pro Woche vorgesehen.

Therapiebausteine sind einerseits die Pflichttherapien wie Indikationsgruppen zu den jeweiligen Erkrankungen, aber auch rehatypische Bausteine wie eine Gruppe zu Arbeitsthemen, ein wöchentlicher Vortrag und die vielfältigen Sportangebote.

Ergänzend dazu bekommt jeder Patient 2-3 Kreativtherapien pro Woche.

Die einzelnen Therapien sind naturgemäß unterschiedlich hilfreich für jeden Einzelnen. Mir haben insbesondere Kreativtherapien wie Tanztherapie, therapeutisches Karate und die Ergotherapie und spirituelle Angebote geholfen.

Leider wird das Konzept der therapeutischen Gemeinschaft zu wenig umgesetzt. Größter Kritikpunkt ist für mich jedoch die sozialmedizinische Beurteilung meiner Arbeitsfähigkeit, die meines Erachtens die Ergebnisse der Belastungserprobung in keiner Weise widerspiegelt und weder im persönlichen Gespräch, noch im Entlassbericht nachvollziehbar begründet wurde.

Da die Beurteilung meiner Arbeitsfähigkeit für meinen weiteren beruflichen Werdegang und damit für meinen Lebensweg insgesamt von entscheidender Bedeutung ist, habe ich die Klinik dann trotz guter Therapierfahrungen mit viel Enttäuschung, Ärger und Frust verlassen.

2 Kommentare

meingottWalter2 am 26.04.2020

Die Klinik steckt noch in den Kinderschuhen, hat es nicht immer leicht und ist bei Weitem noch nicht groß genug.
Auch die vielen Klinikärzte die das Unternehmen tatkräftig unterstützen weil sie immer mehr diagnostizierte Patienten versorgen müssen und die Versorgung bei weitem nicht ausreicht, so erfahren wir von ihnen, haben es gewiss nicht leicht.

Inzwischen kann der Aufruf, dass sich etwas ändern muss und wir einfach „gestrickten“ Menschen vielleicht mehr Sozialbetreuungseinrichtungen benötigen sich auf eine reichhaltige kollegiale Unterschriftensammlung und somit auf Zustimmung stützen.

Da das Klinikunternehmen mit der Politik zusammenarbeitet dürfen wir hoffen, dass alles für uns bereitet wird.

Ich empfehle, dass wir Patientenmenschen gut lernen sollten auch auf Ärzte/Therapeuten die sich mehr als Bemühen, zu hören und dankbar sein sollten, dass sie ihre Erfahrungen und Werte mit uns teilen.

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Vorsicht , Nie wieder!!!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (sehr unzufrieden und schlecht)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Essen
Kontra:
Alles andere war schlecht
Krankheitsbild:
PTPS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 24.03.2020

Sehr geehrte/r hille222,

dass Sie sich die Zeit für Ihre Bewertung genommen haben, schätzen wir sehr.

Offensichtlich haben Sie sich bei uns nicht wohl gefühlt. Das bedauern wir sehr.
Ihr Aufenthalt in der Rosengarten Klinik liegt schon länger zurück. Aus Gründen der Anonymität in diesem Portal und der vorangeschrittenen Zeit ist es uns deshalb leider nicht möglich, Ihre angesprochenen Punkte angemessen nachvollziehen und prüfen zu können.

Jedoch möchten wir Ihnen versichern, dass medizinische Berichte sachgemäß von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verfasst und überprüft werden. Jede Patientin und jeder Patient bekommt zudem die Möglichkeit, den Entlassbericht auf dessen Richtigkeit hin zu prüfen. Sollten dennoch inhaltlich falsche Sachverhalte in dem Entlassbericht stehen, so ist es möglich, diesen Fehler auch im Nachhinein zu korrigieren.

Gerne bieten wir Ihnen an, den direkten Kontakt mit uns zu suchen. Hierfür möchten wir Sie an unser internes Beschwerdeportal verweisen. Dort wird gewährleistet, dass Ihre Kritik an die zuständige Stelle weitergeleitet wird. Bitte füllen Sie hierzu einfach das Formular unter www.heiligenfeld.de/lob-und-kritik/ aus.


Für Ihren weiteren Lebensweg wünschen wir Ihnen nur das Beste.

Herzliche Grüße
Ihr Team der Rosengarten Klinik Heiligenfeld

Resümee nach 7 Wochen: Möchte keinen Tag missen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Team, Therapeutin Meditation, Therapeut Musik, Gruppentherapeutin, Chefarzt, Küche, Essen
Kontra:
Krankheitsbild:
Burn Out
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nun war ich 7 Wochen in der Rosengarten Klinik. Ich bin ziemlich zerknittert innerlich wie äusserlich dort angekommen. Und bin geglättet wieder gegangen. Keinen Tag möchte ich missen.Dies sagt doch schon mal alles aus, oder? Ich fühlte mich von dem gesamten Personal respektiert, akzeptiert, angenommen und verstanden. Andauernd kam mir das Wort "Hochprofessionell" in den Sinn. Hier als Patient zu sein ist ein Geschenk. Ich hatte das Gefühl, alle Räder fassen ineinander. Sehr tolle Erstgespräche, sehr tolle Gruppengespräche, in denen es oft "rund & mit Tiefgang" ging, doch nur so kommt man als Patient auch weiter. Ich war echt positiv überrascht über die Freundlichkeit, die immerzu anwesend war. Und das tut gut. Das gesamte Team ist dort genau richtig. Lieben Dank (nochmal) dafür. Mein Zimmer war riesengroß und mit Badewanne, ein Genuß. Jedoch gibt es auch sehr kleine Zimmer, die dann auch noch ziemlich hellhörig in Punkto Strassenlärm sind. Es wird sich bemüht, einen Zimmerwechsel zu arrangieren. Tolle Klinik, tolles Team, tolles Umfeld....

4 Kommentare

Paula62 am 06.01.2020

Hochprofessionell, kann ich nur bestätigen

Mir reichte nach meinem Klinikaufenthalt, mich zunächst einmal selber ein- oder wertzuschätzen aber Sie haben Recht, auch ein Patient ein „Nichtexperte“ ein normaler Mensch darf über hohe Kompetenz, bzw. Professionalität nachdenken.

Ein ehemaliger Patient darf auch seine Fähigkeiten zur Kenntnis nehmen und darf sie auch anerkennen ebenso wie in meinem Fall, darf er auch seine seine Zerstreutheit annehmen, die man auch kommunikative Störeinflüsse nennen kann.
Man kann das auch unkonzentriert nennen wenn man nicht weiß auf was man seinen Fokus setzen soll.

Es lohnt sich sicher auch mal darüber nachdenken was eine Raumgröße vielleicht an Veränderung in Punkto Lebensqualität mit sich bringen kann.
In meinen mehr als bescheidenen vier Wänden engte es mich nicht erst nach meinem Klinikaufenthalt sehr ein, sodass ich Ortswechsel vorgenommen hatte.

Nach meinem Klinikaufenthalt war ich einwenig überfordert, eine Sache richtig einzuschätzen.

Ich erlebte mit, dass eine Patientin mehrfach rausgeschmissen wurde.
Vielleicht konnte sie nur mit der Enge, mit gewissen Einschränkungen nicht umgehen und das hochprofessionelle Team hatte das Problem nach ausreichender Kommunikation im Profiteam, gut erkannt, so war anzunehmen.

Einer solchen Patienten tat vielleicht der Rausschmiss gut, so konnte sie erst mal über sich nachdenken um sich später für die hochprofessionelle Unterstützung zu bedanken.
Ich weiß dass sie das längst getan hat und dass ihr, Ihr persönliches Unvermögen umgehend vom Team verziehen wurde.

Hochprofessionelle Experten jeder Einzelne auf seinem Gebiert ergeben ein hochprofessionelles Team, rundum uneingeschränkt einfach genial ein solches Klinikunternehmen.

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Das Leben ist live

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (ich hatte keine Erwartungen, nur Bedenken)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (kommt darauf an, bei wem man im Zimmer sitzt)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (an der Klarheit der Kommunikation würde ich gern noch etwas verbessern und verbessert sehen)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Pflegeabteilung, Küchenpersonal, Reinigungspersonal, Therapeuten
Kontra:
Therapeuten,
Krankheitsbild:
komplexe PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Es ist immer ein Sprung ins kalte Wasser, wenn ich mich wohin begebe, wo ich mich eine Zeit lang arrangieren muss. Ich war zwar schon das 2. Mal in der RK Heiligenfeld, war freudig überrascht, bis tief verunsichert. Von wem? Das war gut gemischt, vom Personal und Mitpatienten. Im Vergleich zu meinem ersten Aufenthalt hatte ich das Gefühl, dass die Hausordnung dringend mehr durchgesetzt werden sollte. Was mir beim ersten Mal nachhaltig tragend in Erinnerung war, fehlte beim 2. Aufenthalt. Rituale waren aufgeweicht, Hausregeln verwässert. Ich musste mehr "schwimmen" um meinen nötigen Halt zu finden. Freudig überrascht war ich vom Personal, welches mich besser in Erinnerung hatte, als ich mich selbst. Verunsichert war ich aber auch etwas von manchen Therapeuten, die mir in der Therapie nicht den gesuchten Halt gaben oder geben konnten. Mein Selbstbild konnte ich verbessern. Mit dem Vertrauen zu anderen Menschen klemmt es nach wie vor. Ich bin jetzt 2 Jahre zu Hause. Erinnern möchte ich mich an die Dinge, die mich weiter brachten. Zu allem anderen sage ich "Ja". Und versuche loszulassen. Wer also die RK als Therapieort in Anspruch nehmen möchte, bedenke wohl, es ist eine Klinik und kein Wellnesstempel. Dem Personal möchte ich bescheinigen: es ist nicht einfach jeden einzelnen Patienten immer im Hier und Jetzt mit seiner Komplexität abzuholen. Sie versuchen es. Davor ziehe ich meinen Hut. Ich weiß, weil ich selbst kompliziert genug bin und es meinem Umfeld sicher nicht nur leicht gemacht habe. Und zum Schluss: Atmen Sie - Ich atme. Scheiße noch eins, das hilft wirklich. Auch wenn Panik und Angst den Hals verknoten.

4 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 05.08.2019

Sehr geehrte/r ich_atme,

vielen Dank für Ihre Bewertung und Ihre Weiterempfehlung.
Wir sind sehr erfreut darüber, dass Sie nach Ihrem Aufenthalt in der Rosengarten Klinik Heiligenfeld Ihr Selbstbild verbessern konnten und das Leben mit einer positiven Einstellung begegnen.

Ihr Lob an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben wir natürlich gerne weiter.

Für Ihren weiteren Lebensweg wünschen wir Ihnen nur das Beste.

Herzliche Grüße
Ihr Team der Rosengarten Klinik Heiligenfeld

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Gerne wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Danke)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Sozialberatung ein Witz)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Für eine Psychosomatische Klinik enorm)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Etwas zu viel Regeln)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Etwas veraltet)
Pro:
Pflegepersonal, Essen, Bezugstherapeut
Kontra:
Lautes Zimmer, zu viel"Programm"
Krankheitsbild:
Mittelgradige Depression, Anpassungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik bietet ein heilsames Umfeld für die Genesung, wenn man sich nur einlässt

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 17.07.2019

Sehr geehrte/-r Nomadin57,

wir möchten uns recht herzlich für Ihre positive Bewertung der Rosengartenklinik Heiligenfeld und unseren Mitarbeitern bedanken. Wir freuen uns sehr, dass Sie bei uns eine gute Zeit verbracht haben. Und wir danken Ihnen, dass Sie sich die Zeit nehmen, anderen von Ihren Erfahrungen bei uns zu berichten.

Für Ihre Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute.

Ihr Team der Rosengartenklinik Heiligenfeld

Unspezifische Behandlung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Massenabfertigung
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungsstörung (komplex), Angsterkrankung, Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine "Kerngruppe" war in einem viel zu kleinen Raum unter'm Dach mit Schräge und niedriger Decke, man konnte sich quasi nicht bewegen.

Diese wohl zusätzlich eingeführte Gruppe hat dann im einzigen -nachts geschlossenen- Aufenthaltsraum, dem Speisesaal, für eine Enge gesorgt, dass ich dort immer nur unter höchster Anspannung sitzen konnte.
Nachts geschlossen: Kein Aufenthaltsort für Schlaflose unter Schlaflosen!

Der Raum selbst hat übrigens die Atmosphäre einer Bahnhofshalle, mit Akkustik hat man sich hier seit dem Bau des usprünglichen Hotels in den Achtzigern nicht beschäftigt, wenn Sie innerlcih unruhig sind, sind Sie hier völlig falsch.
Auch mein zur stark befahrenen Straße gelegenes Zimmer hatte übrigens die Originalmöblierung aus den Achtzigern, ein zu kurzes Bett mit einer völlig durchgelegenen Matratze eingeschlossen.

Am schlimmsten war aber, dass die Syndrom-bezogenen Spezialgruppen für mich (u.a. Borderline) gar nicht im Haus, sondern in der Nachbarklinik stattfanden: Zusammen mit Akutpatienten, die ich ansonsten nie wieder sehe, und mit fremden Therapeuten, von denen ich nicht einmal wusste, wo sie eigentlich ihre Zimmer haben. Wenn man wie ich Angst vor Menschen hat und eine Zeit der Eingewöhnung braucht, ein völlig unhaltbarer Zustand!
Mit dem ursprünglichen Konzept von Heiligenfeld hat das wahrlich nur noch wenig zu tun.

Nicht zuletzt sei noch der Anti-Raucherterror des Herrn Dr. Beine ausdrücklich genannt, der verhinderte, dass man beim Rauchen am Pavillon sitzen konnte: Das Mitnehmen von Stühlen von der Terasse war uns untersagt, eine selbst gebastelte Bank wurde abmontiert.
ja, wo gibt es denn sowas???

Natürlich steht es der Klinik jetzt frei, hier ihr "können wir nicht nachvollziehen" und "tut uns leid" drunter zu schreiben.
Ebenso wie es mir freisteht Ihnen zu raten, dass Sie woanders hingehen: es gibt auch einen Grund, warum die meisten Therapeuten hier jung sind und offenbar möglichst bald wieder verschwinden.

5 Kommentare

Hoelle111 am 18.07.2019

Sehr geehrter/geehrte govindh.nath,

ich bin erstaunt darüber dass man Sie aber auch sich als Gesamtunternehmen nicht ernst nimmt.

Auch wenn ich Ihren Kritikpunkt, besonders den der Kerngruppe und der nächtlichen Aktionen nicht nachvollziehen kann und es mir somit nicht um Glaubwürdigkeit geht, hätte ich eine fachkundige Rückmeldung seitens der Klinik erwartet.

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Glaubenssache

Psychiatrie
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2019
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Glaubenskrise
Erfahrungsbericht:

Stimmt es, dass es egal ist was man tut und dass man nur dran glauben muss oder muss man über den Glauben hinausgehen.

Dass heiße dann aber doch, dass ein solcher Weg ins Dunkel auch Angst macht oder zumindest Mut benötigt und nichts für Feiglinge ist.

Außerdem heißt es, dass alle Therapie oder Therapie- Modell gleich gut seien.
Dann wäre es aber doch egal was man tut, Hauptsache man tut etwas.

Volltreffer

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Hier wird Respekt vor dem Anderen gelebt.
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Für mich ein absolut stimmiges Klinikkonzept, wo auf Menschlichkeit gesetzt wird und Fachkräfte mit Freude an ihrem Beruf ihrer Arbeit nachgehen.

Ich konnte selbst nach 13 Jahren intensiver Arbeit nochmal ganz viel für mich mitnehmen.

Hier wird ein Rahmen geboten in dem es mir leicht gefallen ist auf zu machen und hinzuschauen, was es da noch gibt, was mich beschäftigt.

Ich bin dort auf so viele tolle Menschen getroffen und bin einfach dankbar diese Zeit dort für mich gehabt zu haben.

2 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 11.06.2019

Sehr geehrte/r Sonnenscheinmutmacher,

vielen Dank für die tolle Bewertung.

Wir freuen uns sehr darüber, dass Ihr Aufenthalt in der Rosengarten Klinik Heiligenfeld so bereichernd für Sie war.

Wir wünschen Ihnen für die Zukunft von Herzen alles Gute.

Viele Grüße,
Ihr Team der Rosengarten Klinik Heiligenfeld

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Heilung erfahren

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (unfreundliche Ärztin)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Stimmiges Gesamtkonzept
Kontra:
kurzfristige Terminvergabe zum Rehabeginn (2 Wochen vorher)
Krankheitsbild:
Erschöpfungsdepression, Traumatisierung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Gesamtkonzept durch Menschlichkeit geprägt. Man wird mit den Gefühlen akzeptiert und angenommen, ohne in den negativen Gefühlen haften zu bleiben. In der Gruppentherapie habe ich viel Unterstützung erfahren und konnte meine alten negativen, traumatischen Gefühle mit neuen positiven Gefühlen "überschreiben".

Man hat einen Stundenplan mit einem vielfältigen Programm, das hilft im Hier und Jetzt zu sein. Viele Einheiten fangen mit Musik und Bewegung an. Mir hat es gut getan, einfach zu fühlen statt ständig denken zu müssen.

Unsere Kerngruppe hatte 10 Personen und alle aus belastenden Kindheitsverhältnissen, was verbindet. Man hatte genug andere Begegnungen in Sitzungen außerhalb der Kerngruppe. Die meisten Patienten waren offen und tolerant.

Montags und freitags wird Mittag in Stille gegessen und gerade nach einer intensiven Gruppentherapie war diese Erfahrung sehr positiv. Ein extra Mittagstisch gab es auch für die Patienten, die gerade in Ruhe und Stille sitzen wollten. Man konnte immer jemanden zum reden finden, wenn man es brauchte. Man konnte aber auch in Ruhe sein, wenn man seine Ruhe brauchte.

Persönlich möchte ich in 4 Jahren wieder zur Reha in die Klinik fahren :)

3 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 18.02.2019

Sehr geehrte Anna052013,

herzlichen Dank für Ihre Zeilen. Wir wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft.

Herzliche Grüße
Ihr Team der Rosengarten Klinik

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Auch nach einem Jahr - Danke

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Die Wahrnehmung echter Zugewandtheit
Kontra:
Die rein medizinische Diagnostik und der Pflegedienst - nicht so gut wie alles andere...
Krankheitsbild:
Depression, Angsterkrankung, PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Heute vor einem Jahr saß ich neben meinem Mann im Auto in Richtung Rosengartenklinik. Ich komme aus Berlin und hatte das Gefühl, mit dieser Reha meinen letzten Pfeil im Köcher zu haben...Meine Tage waren in den letzten 2 Jahren davor von Lebensüberdruß und Todesangst geprägt (ja, das geht fast gleichzeitig - erstaunlich), ich war anderthalb Jahre krank geschrieben und hatte drei Klinikaufenthalte im Berlin-Brandenburger Raum hinter mir, die mein kafkaeskes Lebensgefühl eher verstärkt haben.
Im Mai letzten Jahres habe ich wieder begonnen, zu arbeiten. Ich bin seit drei Wochen dabei, mein Antidepressivum zu reduzieren. Ich erlebe Tage, von denen ich es schade finde, dass sie zu Ende gehen. Ich bin durch meine Depressionen und Ängste, die wahrscheinlich immer eine Rolle unter anderen Befindlicghkeiten in meinem Leben spielen werden,nicht mehr daran gehindert, wirklich leben zu können.
Ich habe die Wochen in der Rosengartenklinik als große Bereicherung erlebt. Das Team in allen Bereichen hat eine so menschenfreundliche Haltung. Und das Bewußtsein, dass in und um uns allen auch lebensfreundliche Kräfte wohnen, die es zu wecken gilt. Das kann auf ganz verschiedenen religiösen oder sprituellen Pfaden geschehen.
Es ist mir heute, ein Jahr nach dem Beginn meiner Reha dort, ein großes Bedürfnis zu danken für alle Hilfe, die sich als wirklich nachhaltig und tragend erwiesen hat.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 28.01.2019

Sehr geehrte Mariabettina,

für Ihr tolles Feedback und Ihre Weiterempfehlung möchten wir uns ganz herzlich bei Ihnen bedanken.

Es freut uns außerordentlich, dass der Aufenthalt in der Rosengarten Klinik Heiligenfeld für Sie so bereichernd war und wünschen Ihnen für Ihre Zukunft weiterhin alles Gute.


Herzliche Grüße,

Ihr Team der Rosengarten Klinik Heiligenfeld

Verzweiflung

Psychiatrie
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2018
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
1
Kontra:
0
Krankheitsbild:
Traumafolgeproblematik
Erfahrungsbericht:

Ich glaube, dass für mich doch wohl eher die Heiligenfeld-Rosengarten Klinik die Richtige wäre und nicht die Heiligenfeld Park-Klinik weil eines meiner Probleme auch die berufliche Umorientierung war und keiner meiner bisherigen Ärzte/Therapeuten darauf eingehen wollte.

Umorientierung und/oder Weiterqualifizierung stösst jedoch auch an seine Grenzen und dann erst findet eine gewisse Herausforderung statt, so erlebe ich und frage mich ob meine Fähigkeiten und Kompetenzen ausreichen da ich bereits in einem Alter bin wo in der gewöhnlichen Arbeitswelt bereits an den Ruhestand gedacht wird, es sei denn man arbeitet freiberuflich bis zum letzen Atemzug.

Denke ich an den Rosengarten, denke ich auch gerne an die Analyse und Schizophrenie, an den Roman „Du hast mir nie einen Rosengarten versprochen“.

Somit denke ich auch an den Analytiker Prof. Stierlin der sich später Systemisch orientierte und denke, dass vielleicht das Selbstgestalten eines Modells das Beste ist und dass in diese Klinik, in der ein ganzheitliches und besonders auch menschliches Therapiekonzept verwirklicht wurde, nichts schief laufen kann und man als Patient die Klinik nur mit einer Bereicherung mehr, verlassen kann.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 04.12.2018

Sehr geehrte/r Kanaan3,

vielen Dank für Ihre Bewertung.
Gerne bieten wir Ihnen an, die Rosengarten Klinik Heiligenfeld vorab kennenzulernen.
Hierfür können Sie über die Telefonnummer: 0971 84-0 oder über [email protected] mit uns Kontakt aufnehmen.


Wir freuen uns von Ihnen zu hören und wünschen Ihnen bis dahin alles Gute.

Ihr Team der Heiligenfeld Kliniken

Der Aufenthalt war für mich eine Bereicherung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Wertschätzung und Respekt mir gegenüber
Kontra:
Krankheitsbild:
PTBS, Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wertschätzung, Respekt sowie das Ernstgenommenwerden bei allen Anliegen, Problemen und Schmerzen, zeichnet dass gesamte kompetente Klinikpersonal aus.
Durch die, von Therapeuten, begleitenden und unterstützenden Gruppentherapien hatte ich die Gelegenheit an mir zu arbeiten und Problematiken besser zu analysieren. Die Konzentration auf mich selbst, soll heißen, z.B. das Ausprobieren der Werkzeuge aus der Selbststeuerungsgruppe, um mich selbst zu schützen oder die weitere Verbesserung meiner Selbstfürsorge wurde zu jeder Zeit unterstützt.
Auch die Gespräche mit Mitpatienten waren für mich sehr lehrreich. Die Patientengemeinschaft ist geprägt von Unterstützung, Mitgefühl und Verständnis. Wo ist das heute noch zu finden?! Genau wie Wertschätzung, Respekt und ernstgenommen zu werden.
Aus dem Erfahrungsschatz von anderen zu profitieren war für mich eine Bereicherung. Und dass beruhte stets auf Gegenseitigkeit!
Und auch dies wurde jederzeit unterstützt.
Die Intensivkreativ-Woche möchte ich hier noch erwähnen. Diese ist ebenfalls eine Bereicherung für mich gewesen.
Hiermit bedanke ich mich noch einmal beim gesamten Rosengartenklinikpersonal von ganzem Herzen für Ihre Unterstützung, Ihr stets offenes Ohr, Ihren Notfallkoffer und für die lehrreiche Zeit bei Ihnen.
Mein Aufenthalt bei Ihnen war eine Bereicherung für Mich!!!

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 25.05.2018

Liebe(r) Xandu68,

herzlichen Dank für die tolle Bewertung. Wir freuen uns sehr, dass Sie dem Klinikpersonal so viel Lob aussprechen. Am meisten freuen wir uns, dass Sie Ihren Aufenthalt als Bereicherung sehen, und dass es Ihnen wieder besser geht. Wir wünschen Ihnen für die Zukunft von Herzen alles Gute.

Viele Grüße,
Ihr Team der Rosengarten Klinik Heiligenfeld

Tolles Konzept

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Sehr einfühlsame und kompetente Therapeuten sowie sehr fachkundige und ebenfalls einfühlsame Sozialpädagogen
Kontra:
Bei fast 100 Patienten kann man es nicht jedem Recht machen
Krankheitsbild:
Trauma und Depressionn
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Tolles Konzept - sehr schlüssig.
Man sollte selbst aufgeschlossen sein für die Hilfe, die einem in diesem Haus geboten wird.
Ein besonderes Lob geht an die beiden Sozialpädagogen,
die sehr fachkundig und mitfühlend agierten.
Das ganze Haus bietet eine besondere Atmosphäre, in der man sich ausprobieren kann. Ständige Selbstreflektion ist unumgänglich - ich habe hier viel gelernt.

Auch das Therapeutische Angebot ist sehr ausgewogen und der Wochenplan wird in Absprache mit dem Therapeuten erstellt und kann jederzeit angepasst werden.

2 Kommentare

Paula62 am 21.03.2018

Hallo Blumenwiese,

ich schaute vor vielen Jahren unter Blumenwiese nach,- um auch einwenig selber reflektieren zu können aber ist das unbedingt nötig um in dieser Klinik das zu erfahren was man erfahren möchte,- nur um zu erkennen ob ein Konzept schlüssig erscheint, - denn dann wäre man doch ein absoluter Profi und wozu benötigt man dann noch eine Klinik.

Logisch, ein Profi benötigt sicher auch mal Hilfe also sind Sie ein Profi der nicht privatversichert ist.

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Mit den besten Empfehlungen....

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Ich war zum Glück nicht wirklich drauf angewiesen.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Die Rosengartenklinik in Heiligenfeld ist einfach ein Lebensort im allerbesten Sinn. Der besondere Geist von Heiligenfeld wird von der überwiegenden Mehrheit der Mitarbeiter gelebt und damit auch geteilt. Danke.
Kontra:
Menschen, die spirituell "unmusikalisch" sind, sind dort nicht gut aufgehoben.
Krankheitsbild:
Depression, Angststörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mit den Diagnosen Depression und Generalisierte Angststörung war ich im Winter 2018 nach drei sehr unbefriedigenden Klinikaufenthalten im Berliner Raum zur Reha in der Rosengartenklinik. Ich habe dort sechs der besten und wichtigsten Wochen meines Lebens verbracht.
Die große Sehnsucht wohl aller Menschen gesehen, wirklich wahrgenommen, erkannt und wertgeschätzt zu werden, diese Sehnsucht hat in der Rosengartenklinik Erfüllung gefunden. Ich habe dort eine Zeit verbringen dürfen, in der ich mich verbunden mit meinen Mitmenschen fühlte und angebunden an eine Wirklichkeit, die - wie es in allen 10-Schritte-Programmen heißt - größer ist als ich selbst.
Natürlich können auch in dieser Klinik keine "Heilungswunder" vollbracht werden - aber der therapeutische Ansatz auch zur Bewältigung bestehender Verletzungen war und ist für mich sehr hilfreich. An meine Ressourcen - gelebte Spiritualität und Kommunikationsfähigkeit mit meinen Mitmenschen - wurde angeknüpft. Für Menschen, die damit etwas anfangen können, gehört diese Klinik wohl zu dem Besten, was Kassenpatienten in Deutschland derzeit bekommen können.
Eine kleine Anmerkung noch: In diesem Haus, in dem meiner Erfahrung nach große Wertschätzung allen verschiedenen spirituellen und religiösen Systemen, die zur Lebensbewältigung beitragen können, entgegengebracht wurde, in diesem Haus hätte ich mir in der Karzeit vor Ostern einen weniger inflationären Gebrauch von Hasen und Eiern gewünscht.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 22.03.2018

Sehr geehrte Mariabettina,

es freut uns sehr, dass Sie eine so positive Bewertung über Ihren Aufenthalt in der Rosengarten Klinik Heiligenfeld geschrieben haben. Für die Zukunft wünschen Ihnen alles erdenklich Gute.

Ihr Heiligenfeld-Team

Intensive Begegnung mit sich selbst

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Man muss fit genug dafür sein, weil der Aufenthalt keine Erholung darstellt.)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden (Die Sozialberatung beschränkte sich auf die Bekanntgabe der Adresse des sozialpsychiatrischen Dienstes am Wohnort; der erste Bezugstherapeut wirkte hoffnungslos überfordert und manche Patienten nutzten diese Situation geschickt aus.)
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Da der Schwerpunkt auf Psychosomatik liegt sollte von einer somatischen Behandlung wenig erwartet werden. Bei Bedarf gibt es aber Überweisungen an kooperierende Kliniken und Ärzte.)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden (In meinem Fall lief alles reibungslos und zügig.)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Die Zimmer wirken etwas in due Jahre gekommenen, zumindest vom Stil her nicht mein Geschmack aber darüber ließe sich streiten.)
Pro:
Vielfältiges therapeutisches Angebot; Essen; Gemeinschaft mit den Patienten
Kontra:
Etwas altmodische Zimmer; teilweise recht laut; mehrfacher Wechsel der Therapeuten;Kompetenz mancher Mitarbeiter
Krankheitsbild:
Episode mittelgradiger Depression; Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Rosengarten-Klinik befindet sich im Herzen von Bad Kissingen, einem ehrwürdigen, klassischen deutschen Kurort in einem etwas in due Jahre gekommenen ehemaligen Hotel.

Es handelt sich um eine rein psychosomatische Klinik, in der fast ausschließlich Patienten sich einfinden, die über die Deutsche Rentenversicherung eine Reha bewilligt bekommen haben.

Sie ist ein Teil des Unternehmen der Heiligenfeld-Kliniken, von denen es in Bad Kissingen insgesamt vier verschiedene gibt.

Auch wenn ich allgemein due Klinik weiter empfehle, so sehe ich den Aufenthalt für mich doch als eher unbefriedigend an, was primär daran liegt, daß er mich nicht nur forderte, sondern überforderte und nur eine der Praktikantinnen eigentlich wirklich wahrgenommen hat, wie es mir ergangen ist.

Fünf Wochen nach meiner Entlassung erfolgte ein stationäre Einweisung in die Psychiatrie und es wundert mich schon, wie begrenzt die Wahrnehmung von Ärzten und manchen Therapeuten ist.

1 Kommentar

Paula62 am 18.03.2018

Hier werde ich, wenn ich möchte an die Autorin mit dem Pseudonym Hanna Green, ihrem Roman und an die Ärztin Frieda Fromm- Reichmann und „ Ich hab Dir nie einen Rosengarten versprochen“ erinnert, die Geschichte der Biographie einer jungen jüdischen Frau aus der Sicht einer scheinbar objektiven dritten Person erzählt.

Auch hier erscheint mir die Wahrnehmung auch der verantwortlichen Behandler sehr eingeschränkt .

Wer bereit ist, sich auf sich und andere Menschen einzulassen, der wird dort alles finden was er braucht!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Das beste was mir passieren konnte)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Tolle Sozialarbeiterinnen)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Gründlich mit Blick auf den ganzen Menschen)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Tip top......das lief alles ohne Probleme)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Malraum, Meditationsraum, Schwimmbad, Sauna, Bibliothek...super!)
Pro:
Heilsame Gemeinschaft
Kontra:
Man könnte mal die Teppiche austauschen, aber das ist wahrlich ohne wirkliche Bedeutung
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 5 Wochen in der Rosengartenklinik und habe mich vom ersten Tag an wohl gefühlt.
Es ist dort eine Atmosphäre, die einfach heilsam und menschlich ist. Das Personal ist durchweg freundlich, zugewandt und stets auf Augenhöhe. Hier ist der mündige Mensch gefragt, der sein Leben gestaltet und verantwortet. Das ist grossartig. Am besten hat mir gefallen, dass sich das therapeutische Setting hautsächlich in den Gruppen gestaltet und nicht in den Einzelgesprächen mit dem Therapeuten. Die tollen Angebote in den Kreativgruppen, Mediation. Auch der Fitnessraum, Sauna usw., alles zwar einfach, aber wunderbar, dass man auf alles zugreifen kann. Das wunderbare, vielseitige und mit Liebe gekochte Essen sollte eigentlich nicht am Schluss stehen. Insgesamt eine wunderbare Erfahrung, ein heilsamer Ort, eine Bereicherung fürmich!

Heimat auf Zeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (ein wundervoller Ort)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (fühlte mich immer aufgehoben, Therapeutengespräche im Einzel etwas zu kurz)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Arztuntersuchung fand ich nicht passend zur Klinik)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (alles super organisiert)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (toller Garten)
Pro:
Therapien, Zimmer, Mitpatienten, Essen, Umgebung, Lamas
Kontra:
manchmal war mir die Energiearbeit zu wenig erklärt für Laien
Krankheitsbild:
Depression, Angst- und Panikstörung, Traumafolgestörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Heiligenfeld ist für mich ein Meilenstein in meiner Geschichte. Das Klinikkonzept ist einzigartig und unglaublich vielseitig und kreativ. Dieser Ort nimmt dich in seine Stimmung auf. Das geschieht durch Mitpatienten, Psychologen, Therapeuten, Reinigungs- und Küchenpersonal, die Pflege, den Empfang, Umfeld und Klinikkonzept. Ich habe jeden Tag Neues gelernt und auch die Regeln als stimmig empfunden. Viele Menschen aus der Rosengartenklinik gehören heute zu meinem Leben und ich bin darüber sehr dankbar. Dankbar, andere getroffen zu haben, die an ähnlichen Punkten in ihrem Leben standen, dankbar für Spiegel und Wärme und selbst dankbar für Konflikte. Nicht alles ist in Heiligenfeld einfach aber ich kann sagen, die Art das Leben neu zu sehen, die dort vermittelt wird, hat unglaublich viel Substanz. Mit diesem Wissen konnte ich einen großen Konflikt dort in etwas wunderschönes verwandeln und das nehme ich mit. Wenn wir es wieder schaffen in unsere Gefühle einzutauchen, dann können wir freier werden. Dazu gab's noch ne Menge Humor, unglaubliches Essen und tolle Indikations- und Kreativgruppen. Wer wirklich etwas über die Hintergründe von Essstörungen erfahren will ist dort gut aufgehoben. Wer sich selbst und seine Beweggründe kennen lernen will auch. Aber ich glaube es ist wichtig zu schauen wann man nach Heiligenfeld in die Rosengartenklinik geht. Ich war fit genug, um es gut zu bewältigen. Ein halbes Jahr zuvor hätte ich es wohl nicht geschafft.Hört auf euer Gefühl. Es gibt ein volles Programm mit Zeit für Muße und Freizeit. Manchmal hatte ich zu viel Input, dann gab es aber auch Möglichkeiten das zu regulieren. Niemand wird hier zwangsverwiesen weil er nicht kann!!

Nur meine Traumafolgestörung/Retraumatisierung wurde nicht erkannt. Diagnose gabs danach.

Also liebe Rosengartenklinik und Rentenversicherung. Danke für diese Zeit, danke für das schöne Zimmer, danke für die Weisheit und den Humor der Mitarbeiter/-innen und Danke für die vielen Samen, die gepflanzt wurden.

NAMASTE

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich habe mich so wohl und gut versorgt gefühlt)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (in der Pflege immer ein offenes Ohr, wie auch beim Management am Empfang etc.)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (wurde auf alles eingeganggen)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (nur positiv)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Bett etwas zu schmal)
Pro:
So viel Wertschätzung habe ich noch nie erlebt..ich wurde gesehen
Kontra:
Bett etwas zu schmal :)
Krankheitsbild:
PTBS, Depression, Burn out, Panikattacken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Seit 2 Wochen bin ich nun wieder aus der Klinik zu Hause. Ich habe in der Rosengartenklinik 6 Wochen verbracht. Es waren die intensivsten und bewusstesten Wochen meines Lebens. Es hat mein verhärtetes Herz geöffnet. Man spürt bei den Ärzten und Therapeuten, der Pflege, dem Empfang, der Küche und dem Reinigunspersonal soviel Liebe und Wertschätzung. Ich habe mich so verändert und hatte das Gefühl heimzukommen. Therapeutisch war es ein Riesenschritt für mich. Ich versuche den Geist von Heiligenfeld diese Wachheit auch im Alltag umzusetzen. Körper, Geist und Seele bewusst wahrzunehmen und anderen Menschen wertschätzend zu begegnen. Und ich habe einen wunderbaren Menschen in Heiligenfeld gefunden...MICH...dafür und für so viel mehr möchte ich noch einmal DANKE sagen...NAMASTE..
Mein besonderer Dank geht an Frau Dr. Gül meine Bezugstherapeutin...sie hat mich gesehen und konnte so wunderbar mit mir arbeiten und hat so viel erreicht...in LIEBE eine ehemalige Patientin.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 07.11.2017

Sehr geehrte Ute04051959,

wir möchten uns recht herzlich für Ihre positive Bewertung der Rosengartenklinik Heiligenfeld und deren Mitarbeiter bedanken.

Wir freuen uns sehr, dass Ihnen der Aufenthalt bei uns so gut getan hat und Sie zu sich gefunden haben. Es ist schön, zu hören, dass unser Therapiekonzept einen so positiven Einfluss auf Ihr Leben zu Hause hat und Sie dies umsetzen können.


Wir wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft.

Ihr Heiligenfeld-Team

Heilsame Wochen in Heiligenfeld

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin fünf Wochen Patientin in Rosengartenklinik gewesen und empfinde es als großes Geschenk, diese Möglichkeit gehabt zu haben. Der Aufenthalt hat mir geholfen, mich zu stabilisieren.
Wer sich auf die vielfältigen Therapieangebote, vorwiegend im Gruppenkontext einlassen kann (Musik/Kunst/Körper- und Gesprächstherapie), profitiert enorm viel. Auch dann, wenn man selbst gerade nicht im Fokus steht. Mir ist es gelungen, aus dem reinen Denken stärker ins Fühlen zu kommen. Ich habe das Therapeutenteam als hoch engagiert, fähig und professionell erlebt. Ich konnte in den Therapien entscheidende Erfahrungen und Einsichten für mich mitnehmen, die mir alleine nicht zugänglich gewesen wären.
Die schöne Umgebung und das hochwertige, leckere, gesunde Essen, trägt ebenfalls zum Heilwerden bei.

Fazit:
Tolle Einrichtung, für mich passendes Konzept, großartige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Therapie, ärztlicher Versorgung, Pflege, Verwaltung, Küche und Zimmerreinigung!
Hinter mir liegen anstrengende, vor allem aber sehr hilfreiche Wochen! Ich würde jederzeit wieder hingehen. Aber noch lieber bin ich natürlich gesund.

1 Kommentar

Ute04051959 am 07.11.2017

Danke Sonja...:) du sprichst mir aus der Seele...genau so habe ich es auch empfunden...DANKE

Augenhöhe? Fehlanzeige!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (welche Beratung?)
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Ich verstehe hierunter die psychologische Behandlung.)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Straßenlärm, alte Teppichböden, Lärmpegel im Essraum, unbelüfteter und enger Waschraum)
Pro:
TaKeTiNa, Lama-Spaziergang, Pflegepersonal
Kontra:
Psychologische Betreuung, Kritikfähigkeit
Krankheitsbild:
Depression, komplexe PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Bedauerlicherweise hat sich die lange Wartezeit von 5 Monaten für mich nicht gelohnt, denn schon nach kurzer Zeit verließen mich meine Kraftreserven. Das viel zu dichte Therapieprogramm ermöglichte es mir nicht, den Input zu verarbeiten, was zu dauerhafter innerer Unruhe führte (Regression in alten Zustand). Die in der Klinik hoch gelobte Selbstfürsorge wurde von meiner Bezugstherapeutin als "kneifen wollen" ausgelegt (ich bat um weniger Programm) oder mit "Das braucht die Rentenversicherung" beantwortet, wodurch der Druck noch weiter stieg. Meine starken Reaktionen auf ihre ambivalenten Aussagen beantwortete sie mit einer "gelben Karte", die ich bitte nicht als Strafe betrachten sollte. Ich geriet in eine Retraumatisierung. Man vermittelte mir, daß ich, die Patientin, sich um den Erhalt der therapeutischen Beziehung zu kümmern hätte, ansonsten ... Ein Wechsel des Bezugstherapeuten war nicht möglich (Homepage und Flyer?!).
Wunsch nach mehr Bewegung: "Der Körper ist hier Nebensache!"
Fraglich ist auch, wie die sozialmedizinische Beurteilung entstand. Mein Gespräch mit der Sozialberatung wurde abgebrochen, weil ich starke Reaktionen zeigte. Ich nahm den Rat an, das Berufsthema am Folgetag in die Gruppe einzubringen, doch: Offensichtlich stand die Beurteilung schon vorher fest, denn ich erfuhr sie am Ende genau dieser Gruppensitzung. Wohlgemerkt, selbst der Vorbericht, den man am Wochenende vor Abreise erhält, enthielt noch keinen Text zu meiner Belastungserprobung. Von der psychologischen Leitung wurde mir klar zu verstehen gegeben, dass meine subjektive Selbsteinschätzung für diese Beurteilung keinerlei Aussagekraft besäße.

Folgen:
fehlerhafter Vorbericht, ich fühle mich nicht wertegeschätzt oder gesehen!
falsch ausgefüllter Entlassungsschein!

Toll war die Betreuung durch das Pflegepersonal, mein besonderer Dank an Sie!
Und die Lamas, wahre Super-Therapeuten, die einiges wettmachen konnten.
Na und dann TaKeTiNa in der PK! Endlich mal Kopf-frei, einfach klasse!

3 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 09.08.2017

Sehr geehrte Weinbergschnecke,

Sie bekunden in Ihrem Kommentar die Unzufriedenheit mit Ihrem Aufenthalt bei uns. Es tut uns leid, dass dieser nicht Ihren Erwartungen entsprochen hat. Trotzdem möchten wir zu einigen von Ihnen genannten Aspekten Stellung beziehen.

Ihre Aussagen können wir wie dargestellt nicht nachvollziehen. Gleichzeitig bedauern wir es, dass Sie diese Themen nicht während des Aufenthalts mit uns klären konnten. Ein Gruppenwechsel ist zwar in unserer Klinik möglich, aber aus therapeutischen Gründen und insbesondere, wenn die Beziehungsdynamik der Patienten im Vordergrund steht, nicht immer indiziert. Darüber hinaus können wir die Aussage, dass Ihr Wunsch nach mehr Bewegung unsererseits nicht ernst genommen wurde, ebenfalls nicht akzeptieren. Erstens ist jeder Patient verpflichtet an mindestens einem Sportprogramm teilzunehmen, zweitens bieten wir durch unser vielfältiges Körpertherapieprogramm mehrere Therapieangebote, in denen körperliche Bewegung und Körpererfahrung integriert sind. Bezüglich Sozialberatung und der sozial-medizinischen Beurteilung möchten wir darauf hinweisen, dass diese Maßnahme nicht individuell vom Bezugstherapeuten entschieden wird, sondern vom gesamten Therapeutenteam, das an allen Therapieprozessen beteiligt – stets unter Einbezug von sozial-medizinischen Standards und Beurteilungskriterien. Auf die subjektive Einschätzung der Patienten wird jeweils Rücksicht genommen und diese wird sowohl im Entlassbericht als auch in die sozial-medizinischen Beurteilung integriert. Somit sind die von ihnen dargestellten Aussagen für uns nicht verifizierbar, was jedoch keineswegs in Abrede stellen soll, dass Sie die Situationen für sich so erlebt haben.

Falls Sie noch Fragen haben oder Unklarkeiten bestehen, können Sie sich gerne uns wenden, entweder per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0971/ 84-0.

Ihr Heiligenfeld-Team

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Für mich nix - aber selbst schuld

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Patientengemeinschaft, Pflege, Essen
Kontra:
Zimmer, kurze Einzelgespräche
Krankheitsbild:
schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Grob zusammengefasst: Für mich war es leider nichts. Dafür kann allerdings die Klinik nichts. Meine Depression war zu stark und zu diesem Zeitpunkt zu schwer, als dass ich in Heiligenfeld hätte Hilfe finden können. Diese hat sich in der Wartezeit auf die Aufnahme so sehr verschärft, dass ich mich trotz viel Bemühen seitens der Therapeuten und Mitpatienten leider nicht auf die Reha einlassen könnte. Dazu kam dann das Problem eines zunehmend Suchtdrucks (bin 5 Jahre trockener Alkoholiker) und ich tat für mich das Richtige: Abbruch nach einer Woche - Platz machen für jemanden der diese Art Hilfe braucht. Ich entschied mich dann für eine Einweisung in eine psychiatrische Tagesklinik. Da war für mein Krankheitsbild dann die richtige Entscheidung.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 28.06.2017

Sehr geehrte/r romelk,

auch wenn Sie selbst nicht von dem Aufenthalt bei uns profitieren konnten, bedanken wir uns für Ihre Rückmeldung. Wir bedauern, dass wir Ihnen zum Zeitpunkt Ihres Aufenthalts bei uns nicht die Unterstützung geben konnten, die Sie gesucht haben, sind aber zugleich froh, dass Sie Hilfe an anderer Stelle finden konnten.

Wir wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft!
Ihr Heiligenfeld-Team

Rundum zufrieden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Mittelgradige depressive Episode mit körperlicher Behinderung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mir wurde sehr geholfen, ich konnte vieles für mich nutzen und mit nach Hause nehmen. Die Atmosphäre, die Gemeinschaft, die Gruppentherapien, das Essen und die Therapeuten waren super. Meine Kerngruppe hat mich liebevoll aufgenommen und der Zusammenhalt war gut.
Jetzt lebe ich wieder in der realen Welt, habe aber noch einiges von der "Heiligenfeld Welt" in mir.
Ein großes Lob an alle Mitarbeiter der Rosengarten Klinik. DANKE!

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 12.06.2017

Sehr geehrte/-r HP52,

es freut uns sehr, dass Ihnen während Ihres Aufenthaltes in der Rosengartenklinik Heiligenfeld so gut geholfen werden konnte und Sie die guten Erfahrungen und positive Atmosphäre mit nach Hause nehmen können. Wir danken Ihnen herzlich für Ihren Beitrag.

Für Ihren weiteren Weg wünschen wir Ihnen von Herzen alles Gute.

Ihr
Heiligenfeld-Team

6 Wochen Heiligenfeld

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Die Gespräche mit meinen Bezugstherapeut empfand ich als zu kurz)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Patientengemeinschaft
Kontra:
zu heiß in den Räumen
Krankheitsbild:
Depression , PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe viel für mich mitnehmen können und hatte das Glück in einer Kerngruppe zu landen , in der ich mich sehr wohl gefühlt habe. Mit allen Mitarbeitern war ich zufrieden.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 08.06.2017

Sehr geehrter Finn89,

wir bedanken uns herzlich für den Bericht über Ihre Erfahrungen. Sie konnten aus Ihrem Aufenthalt in der Rosengartenklinik Heiligenfeld viel positives mitnehmen, das freut uns sehr. Ihre lobenden Worte für die Mitarbeiter geben wir gerne weiter.

Für Ihren weiteren Weg wünschen wir Ihnen von Herzen alles Gute.

Ihr
Heiligenfeld-Team

Bei Bedarf gerne wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Patientengemeinschaft
Kontra:
häufiger Patientenwechsel
Krankheitsbild:
Depressionen, Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Für alle die eine geeignete Klinik suchen, sind diese Erfahrungsberichte wichtig. Dennoch hat jeder sein eigenes empfinden und macht seine individuellen Erfahrungen.
Ich habe zehn Jahre für einen der größten Klinikverbunde gearbeitet, war selbst 4 x akutstationär in einer der Kliniken.
In Rosengarten musste ich zunächst den Unterschied zwischen Akutkrankenhaus und Rehaklinik verstehen.
Das Personal ist von der Verwaltung bis zur Pflege sehr freundlich und hilfsbereit. Es wird großen Wert auf Eigenverantwortlichkeit und Selbststeuerung gelegt und das erfüllt das Konzept einer beruflichen Reha. Mir haben die "strengeren Zügel" gut getan. In der Arbeit würde ich auch nicht wegen Kopfschmerzen oder Unwohlsein nach Hause gehen. Deshalb mag es manchmal etwas strenger wirken. Die Klinik hat hier einen klaren Auftrag der Rentenversicherung, der erfüllt werden sollte.

Die Atmosphäre empfand ich als sehr angenehm. Ca. 100 Patienten ist eine überschaubare Anzahl. Im Speisesaal mag es zeitweise etwas laut sein, dafür gibt es jedoch 2x pro Woche, die wunderbaren Mittagessen in Stille.
Die Gemeinschaft war wunderbar. In den Gruppentherapien hatte ich keine Hemmungen Gefühle zu zeigen und aus fast jedem Thema konnte ich für mich etwas mitnehmen auch wenn es mich nicht direkt betroffen hat. Das macht die Gruppentherapie sehr wertvoll.
Die Therapeuten waren herzlich und kompetent. Das Therapieangebot ist beeindruckend! So viele unterschiedliche Angebote bin ich aus anderen Häusern nicht gewohnt. Wirklich TOP!
Wer mit einem spirituellen Bezug in diese Reha geht, wird hier einen wunderbaren Ort vorfinden.
Die Zimmer sind von der Größe und Ausstattung unterschiedlich. Es sind alles Einzelzimmer. Ich war sehr zufrieden.
Man ist die ganze Woche gut eingebunden, es bleibt aber Zeit um den schönen Park, Bad Kissingen und ggf. die Therme zu nutzen.
Mir hat es an nichts gefehlt, ganz im Gegenteil. Das Essen war super und wurde immer wieder gelobt. Kritik fällt mir keine ein.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 06.06.2017

Sehr geehrte/-r Namaste83,

wir freuen uns sehr, dass Ihnen die Atmosphäre und die Gemeinschaft in der Rosengarten Klinik während Ihres Aufenthalts gut getan hat. Es ist erfreulich, dass Sie Ihren Aufenthalt als bereichernd empfunden haben.
Wir danken Ihnen herzlich, dass Sie sich die Zeit genommen haben, von Ihren Erfahrungen bei uns zu berichten und andere daran teilhaben zu lassen.

Für Ihren weiteren Weg wünschen wir Ihnen von Herzen alles Gute.

Ihr
Heiligenfeld-Team

Vorsicht: Fabrik statt Klinik!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (liegt an einer lauten Straße!!)
Pro:
Die Patientengemeinschaft war spitze!
Kontra:
Alles andere war 6-
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Rosengarten Klinik ist eine Fabrik! Ein ständiges Kommen und Gehen. Auf persönliche Symptomatik wird nicht eingegangen. Es gab eine Grippewelle und trotz Bronchitis musste man an den Therapien teilnehmen. Als Medikament bekam ich nur Paracetamol. Ich habe einen Lungenfacharzt aufgesucht, der mir entsprechend behandelt hat. Ich bin kränker und erschöpfter nach Hause gekommen. Hier habe ich einen HNO-Arzt aufgesucht, der entsetzt festgestellt hat, dass ich einen Bluterguss in den Stimmbändern und eine Kehlkopfentzündung habe. Vom vielen Husten ohne Medikament sind meine Stimmbänder stark betroffen! Die Gleichgültigkeit der Therapeuten war nicht zu übersehen. Obwohl ich mit einer PTBS in die Klinik kam, durfte ich nicht in der Traumagruppe. Die Therapeuten sind sehr jung und sehen auch schon mitgenommen aus. Also, tut euch etwas Gutes und meidet diese Klinik!!

2 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 17.05.2017

Sehr geehrte Mathilde63,

wir bedauern, dass Sie mit Ihrem Aufenthalt bei uns nicht zufrieden waren. Gerne möchten wir aber zu einigen Ihrer Punkte Stellung nehmen.
Im Hinblick auf Vorgehensweise bei Erkältungsinfekten haben wir uns bereits hinreichend geäußert. Wir bitten Sie, die entsprechenden Informationen aus den vorherigen Beiträgen zu entnehmen.
Den Vorwurf der "Gleichgültigkeit" gegenüber unseren Therapeuten und die Bezeichnung unserer Klinik als "Fabrik" weisen wir entschieden zurück. Unsere Therapeuten arbeiten mit viel persönlichem Engagement und hohem Verantwortungsgefühl. Des Weiteren weist die Altersstruktur eine gute Mischung jüngerer und älterer Mitarbeiter mit viel Berufserfahrung auf; junge Therapeuten werden zudem durch die Berufserfahrenen eingearbeitet und co-therapeutisch begleitet.
Die Zuweisung zu den Indikationsgruppen erfolgt bei Mehrfach-Diagnosen immer entsprechend der momentan im Vordergrund stehenden Symptomatik; so sind z.B. Suchtthemen gegenüber anderen Indikationen vorrangig zu werten, da Suchtdynamiken eine wirksame Bearbeitung anderer Störungsbilder stark behindern.

Falls Sie noch Fragen haben oder Unklarkeiten bestehen, können Sie sich gerne uns wenden, entweder per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0971/ 84-0.

Ihr Heiligenfeld-Team

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zu viel des Guten (an Therapien)

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Zimmer gut, Therapieplan zu voll)
Pro:
Herzlichkeit + Freundlichkeit der Mitarbeiterinnen
Kontra:
Mitwirkungspflicht vor körperlicher Gesundheit (Bronchitis)
Krankheitsbild:
Depression
Erfahrungsbericht:

ich war für 5 Wochen stationär in der RK und schildere hier kurz, wie ich es dort erlebt habe.
Die Aufnahme war vom ersten Kontakt am Bahnhof in Bad Kissingen herzlich. Der Fahrer, der mich und andere Patienten dort abholte, begrüßte mich ebenso warmherzig und freundlich wie die Mitarbeiterin an der Rezeption in der Klinik. Bei Tisch wurde ich ebenfalls von allen Mitpatienten herzlich und mit Namen begrüßt.
In den folgenden Tagen folgten die in anderen Berichten bereits erwähnten Patientenbegrüßungen und damit die Aufnahme in die therapeutische Gemeinschaft. Dies war alles sehr herzerwärmend.
Das Kernstück dieser wie vermutlich jeder derzeitigen psychosomatischen med. Reha in Deutschland ist die Gruppentherapie, die 3x die Woche für jeweils 100 Min. am Vormittag stattfindet. Die Gruppe besteht aus 9-10 Patienten, von denen im Durchschnitt jede Woche 1-3 abreisen und diese Anzahl durch neue Patienten ersetzt wird.
Dies bedeutet einen ständigen Wechsel innerhalb der Gruppe und am Esstisch und verhindert letztlich, dass ein Thema in der Gruppentherapie vertieft werden kann.

Strikt gehandhabt wird, dass wenn eine Tür geschlossen ist, ein Betreten des Therapieraumes nicht mehr erlaubt ist, unabhängig um welches Angebot es sich handelt. WC Gang während der Gruppentherapie ist untersagt, um den Prozess nicht zu stören. Fiebrige Bronchitis, wie sie ca 30% der Patienten in der Karwoche hatten, befreit nicht von Therapien. Und wichtig zu wissen ist, dass 20 - 30 Zeitstunden pro Woche an Therapien stattfindet, und die Klinik es nicht so mit Entspannung hat. (O Ton einer Psychologin)

Ich stimme den Vorrednern zu, dass man stabil und belastbar sein sollte, um mit dem vollen Therapieplan, dem wöchentlichen Wechsel von ca 20 Patienten und den Mahlzeiten mit den Gruppenmitgliedern am Tisch zurecht zu kommen.

Ein Positives noch zum Schluss: das Essen war gut, reichlich und frisch. Und die RK liegt direkt am Kurpark und in der Stadt.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 09.05.2017

Sehr geehrter Oliver007,

wir bedanken uns für Ihre Rückmeldung zu Ihrem Aufenthalt. Es ist schön, dass Ihnen die Herzlichkeit unserer Mitarbeiter und auch in der Patientengemeinschaft in so guter Erinnerung geblieben ist, und dass Sie mit unserer Küche zufrieden waren. Zu Ihren Kritikpunkten möchten wir Stellung nehmen.
Verspätet erscheinende Patienten und Toilettengänge während der Therapien stören in der Tat den besonders geschützten Rahmen einer Gruppentherapie. Aus diesem Grund werden in den Gruppen bei laufendem Prozess keine verspäteten Patienten mehr eingelassen. Toilettengänge bitten wir möglichst zwischen den Therapieeinheiten zu erledigen, aber selbstverständlich wird ein dennoch notwendiger Toilettengang nicht "untersagt"!
Zur Vorgehensweise bei körperlichen Beschwerden, wie z.B. Erkältungsinfekten, haben wir uns in vorherigen Beiträgen bereits hinreichend geäußert. Wir stehen weiterhin zu der Haltung, dass je nach Ausprägung bei einer nicht fieberhaften Erkältung eine Teilnahme an körperlich nicht belastenden Therapien meistens möglich ist.
Wir stimmen Ihnen zu, dass die Voraussetzung für eine Rehabilitation die sog. Rehabiltationsfäigkeit ist, was bedeutet dass man hinreichend stabil für ein basales Rehaprogramm mit hoher Therapiedichte ist. Bei erlebter Überforderung kann allerdings in Absprache ein Reduktion des Therapieprogramms erfolgen. Entspannende Therapieverfahren, z. B. konzentrative Atem- und Bewegungstherapie, Progressive Muskelentspannung, Meditation etc. gehören jedoch genauso zum Angebot der Klinik.

Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie gerne zu uns Kontakt aufnehmen - entweder per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0971/ 84-0.

Ihr Heiligenfeld-Team

Schlechtes Karma!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Verlustängste, Vertrauensverlust
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Aufnahme in die Klinik erfolgt kurz und prägnant. Je kürzer die "Anweisungen", desto schneller wurde man den Patienten wieder los.
Parken können Sie hier nicht, sie müssen das Auto sofort wegfahren. Das Gepäck können Sie vorher hier in den Eingangsbereich stellen. Dann warten, bis sie aufgerufen werden.
Für einen Allergiker ist das Haus die Hölle. Überall Teppiche und Gardinen etc.
Mit dem Zimmer kann man leben. Einweisung: Knapp, befehlig ..., war ich im Kindergarten gelandet? Ja.
Ich erwähne das einzig Gute: Das Essen.
Die Bezugsärztin und die Bezugspsychol.hörten überhaupt nicht richtig zu, was dem Aufnahmebericht zu entnehmen war.
Ständig wurde man unterbrochen.
Alle werden gleich behandelt, egal, welche Diagnose vorhanden ist. Ach, haben sie viel aufzuarbeiten. Zuhause bei einem Therapeuten. Hier nicht.
Körperliche Schmerzen bis zur Besinnungslosigkeit werden als psychosomatisch abgetan und die Medikation wird auf das Minimum reduziert. Untersuchung der Symptome? Nein. Die Ärztin entlässt kommentarlos ...
Es herrschen nur Verbote: Während der Sitzungen ist alles "verboten". Stört den Ablauf. Die Klinik legt Wert darauf, mehr Qualität in das "Gesagte" zu legen. Meine Frage, wo bei ihnen die Qualität liegt, wurde mit einem strafenden Blick beantwortet.
Ständig einen anderen Therapeuten, Regeln und Verbote. Die Pat. haben zu funktionieren, und zwar so, wie es von der Klinik erwartet wird. Fragen und selber Denken nicht erlaubt. Unwichtigkeiten werden hervorgehoben, im Gegenzug werden wichtige Dinge unterschlagen. Immer der Hinweis: Die DRV erwartet von uns, dass wir sie arbeitsfähig entlassen. Genau so wird man dort behandelt. Ich war so froh, endlich nach Hause zu dürfen. Ich war sechs Wochen lang krank, ich wurde immer kränker, so dass die Diagnose arbeitsfähig entlassen in nicht arbeitsfähig geändert wurde!!
Ich bin in einem stabilen Gesundheitszustand angereist, und kam krank nach Hause, ich war am Boden zerstört. Nie wieder Heiligenfeld!!!!!!!!

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 25.04.2017

Sehr geehrte/-r Schachmatt2,

mit Bedauern nehmen wir zur Kenntnis, dass Sie mit Ihrem Aufenthalt bei uns nicht zufrieden waren. Dies begründen Sie mit einer Reihe an Aspekten, zu denen wir gerne Stellung nehmen möchten.
Wir haben in unseren Essenzen das Prinzip Menschlichkeit verankert. Das heißt, wir legen großen Wert auf einen Umgang, der unter anderem geprägt ist von Herzlichkeit, Respekt und Achtung. Sollte es an irgendeiner Stelle zu kürzeren Ausführungen im Umgang gekommen sein, so tut uns das leid. Hierbei handelt es sich jedoch um eine Ausnahme.
Aufgrund der Infrastruktur bzw. der Lage unserer Klinik ist es nicht möglich, direkt vor dem Eingang zu parken – zumal es sich um eine Feuerwehrzufahrt handelt. Das Parkverbot an dieser Stelle dient also auch unseren Patienten. Allerdings gibt es sowohl vor als auch hinter der Klinik Kurzzeitparkplätze zum Be- und Entladen des Fahrzeugs.
Sicherlich ist es so, dass die Räumlichkeiten aus Gründen einer größeren Behaglichkeit, aber auch um für Schalldämmung zu sorgen, an verschiedenen Stellen der Klinik mit Teppich oder Stoff versehen sind. Dennoch halten wir auch Zimmer für Allergiker bereit, die gegen Vorlage eines Allergieausweises bezogen werden können.
Ihre Aussage "es herrschen nur Verbote" müssen wir an dieser Stelle zurückweisen. Bestimmte Regeln sind unabdingbar. Dass wir allerdings alles reglementieren, steht absolut im Widerspruch zu unserem Leitbild. Auch Ihre Äußerung, alle Patienten würden gleich behandelt werden, entbehrt jeglicher Grundlage. Vielmehr ist es so, dass wir über ein sehr ausdifferenziertes Behandlungskonzept verfügen, das sich aus der entsprechenden Indikation und Kreativtherapie zusammensetzt.
Gegen Ihre Behauptung "Körperliche Schmerzen bis zur Besinnungslosigkeit werden als psychosomatisch abgetan…" verwehren wir uns. Schmerzzustände werden ärztlich beurteilt und entsprechend der Indikation diagnostiziert und behandelt.
Ebenso nicht richtig ist, dass die DRV eine arbeitsfähige Entlassung "erwarte". Vielmehr erwartet der Kostenträger von uns unter anderem eine differenzierte Einschätzung der künftigen Leistungsfähigkeit.
Wir hoffen, dass wir mit unseren Ausführungen für Klarheit sorgen konnten. Falls nicht, können wir Ihnen gerne anbieten, noch einmal mit uns in Kontakt zu treten. Sie können dies entweder per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0971/ 84-0 tun.

Ihr Heiligenfeld-Team

Wohlfühl-Athmosphäre pur

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Rhythmustherapie TaKeTiNa
Kontra:
Kurze Therapeutengespräche (25 min)
Krankheitsbild:
Rezidivierende depressive Störung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

In der Klinik herrscht eine achtsame, wertschätzende Atmosphäre, auf deren Einhaltung sehr viel Wert gelegt wird.
Viele Rituale unterstützen das Ankommen in und den Abschied aus der Patientengemeinschaft.
Das therapeutische Angebot ist sehr vielseitig.
Das Setting bietet Gruppentherapien, von der tiefenpsychologischen Kerngruppenarbeit ( 10 Patienten ) über viele Großgruppen von z.T. ca 30 Patienten und mehr, bis hin zu Veranstaltungen in der Abteilung ( 50 Patienten ) oder der gesamten Patientenschar ( etwa 100 Menschen ).
Dieses therapeutische Konzept ist meiner Erfahrung nach sehr wirksam und bereichernd, auch wenn ich mir dies im Vorfeld so nicht habe vorstellen können.
Die Lage der Klinik ist herrlich, direkt an der Saale. Man erreicht unmittelbar die Fußgängerzone.
Die Zimmer sind zweckmäßig ausgestattet in unterschiedlichen Größen.
Dass ein Fernseher nicht zur Zimmerausstattung gehört, erwies sich als sehr sinnvoll.
Das Essen ist super, Bio-Qualität und sehr reichhaltig.
Das Personal ist durchweg sehr freundlich.
Wermutstropfen ist das kurze Einzelgespräch beim Therapeuten. So gingen wichtige Dinge leider unter.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 07.04.2017

Sehr geehrte Martha92,

vielen Dank, dass sie die Erfahrungen über Ihren Aufenthalt in der Rosengarten Klinik mit anderen teilen. Wir freuen uns sehr, dass Sie den Aufenthalt als bereichernd empfunden und die wertschätzende Atmosphäre in der Klinik gespürt haben. Ihre Kritik nehmen wir sehr gerne auf, danke dafür!

Wir wünschen Ihnen von Herzen alles Gute für Ihren weiteren Weg.

Ihr Heiligenfeld-Team

Augenhöhe zu mir als Patientin zu jeder Zeit gegeben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Die Mitarbeiterinnen an der Rezeption waren zu jeder Zeit sehr aufmerksam, hilfsbereit und zugänglich)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Luxuröse kultige Ausstattung der 70-er Jahre, nur der Schreibtisch stand falsch)
Pro:
Therapeuten und Ausstattung
Kontra:
Einrichtungswunsch versus Hauswirtschaftsleitung
Krankheitsbild:
Anpassungsstörung und V.a. PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kam in diese Klinik als Patientin, die ihren Therapeuten auf Augenhöhe begegnen wollte. Dies wurde mir beschert. Uneingeschränkt und zu jeder Zeit. Bodenständige, versierte professionelle Therapeuten, die keineswegs abgehoben oder überheblich erschienen, im Gegenteil die Compliance ihrer Klienten/Patienten schätzten und nicht minder zugaben, von ihnen profitiert/gelernt zu haben. Meine Eigenheiten in Bezug auf die Therapien meines Beschwerdebildes wurden nicht nur zur Kenntnis genommen, sondern unterstützt und wohlwollend bejaht. Mit Fug und Recht behaupte ich, in der Rosengartenklinik als Mensch gesehen, als Mensch behandelt und als Mensch gewürdigt worden zu sein und würde jederzeit dort wieder zur Behandlung gehen, was in meiner individuellen Zukunftserwartung jedoch nicht zur Debatte steht.
Meinem ganz besonderen Dank möchte ich Herrn Sauer und Frau Holub zollen, die mir und in mich vertrauten und sich nicht scheuten, "Mich machen zu lassen". Dies werte ich als Vertrauensgeschenk der Superlative - ich denke, dies können nur Profis -.
Zur Küche möchte ich bemerken, daß sie vorbildliche Arbeit leistete, wobei deren Speisekarte nicht zu meinem Eigenkonzept passte - ich litt zwar nicht Hunger, doch meine Gelüste nach Habhaftem und Deftigem litten Not.
Meinerseits befremdlich waren Inszenierungen und Theatraliken seitens meiner MitpatientInnen im Rahmen der Großgruppen - kurz - Aufführungen, die meines Empfindens nach eher unangenehm waren - jedem das seine, nicht das meine.
Das Therapiekonzept ist durchdacht, strukturiert und frei von religiösen, kulturellen und esoterischen Ideologien. Das Konzept eines humanistischen Gutes ist meines Erachtens nach erbracht und erfüllt. Mein Horizont hat sich über den Eierbecherhorizont hinaus erweitert.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 24.03.2017

Sehr geehrte/-r ulda26,
Wir freuen uns sehr, dass Ihnen der Aufenthalt bei uns so gut getan hat. Es ist erfreulich, dass Sie die Werte, die in Heiligenfeld gelebt werden, so deutlich gespürt haben. Vielen Dank für die positive Bewertung und die Anregungen.

Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Weg von Herzen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Heiligenfeld-Team

Jederzeit wieder!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich habe mich gut aufgehoben gefühlt.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Meine Fragen wurden alle beantwortet.)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Der festgestellte Vitamin D Mangel wurde mir nicht zeitnah mitgeteilt.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Die Gruppentherapie war für mich besonders positiv.
Kontra:
Vielleicht störte mich ein wenig die alte Einrichtung, aber die Investition in gute Therapien hat das wett gemacht.
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Therapeuten, Pflegepersonal und Mitarbeiter des Patientenmanagements habe ich sehr kompetent, aufmerksam und fürsorglich erlebt.

Das Angebot an Creativ-Therapien mit z.B. Theatertherapie, therapeutischem Karate, Reiten, Lama-Spaziergang, Wassertherapie/Getragen werden, gegenseitiger Massage fand ich einfach toll.

Das Essen ist sehr lecker und überwiegend in Bio-Qualität. Auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten wird eingegangen. Wasser und Tee können bis nach Mitternacht im Speisesaal "gezapft" werden.

Es gibt nur Einzelzimmer. Diese sind allerdings unterschiedlich groß, teilweise mit Dusche, Badewanne oder barrierefreier Dusche. Die Möbel-Einrichtung ist älter, aber funktionstüchtig, der Teppichboden ist auch schon etwas älter. Die Matratzen fand ich gut, sie haben eine härtere und eine weichere Seite. Und, man kann problemlos ein zweites Kopfkissen oder eine weitere Decke erhalten. Bei Bedarf können Wärmflaschen ausgeliehen werden.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 23.03.2017

Sehr geehrte Romartha,

Sie haben sich bei uns wohl gefühlt, das freut uns sehr. Wir danken Ihnen herzlich, dass Sie sich die Zeit genommen haben, umfassend von Ihren Erfahrungen bei uns zu berichten und andere daran teilhaben zu lassen.

Für Ihre Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute
Ihr Heiligenfeld-Team

Es gibt nichts dazwischen: entweder es passt oder es passt nicht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (sehr unterschiedliche Erfahrungen mit Therapeut/innen)
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (für somatische Krankheiten ist die Klinik nicht ausgerichtet)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden (Mitarbeiter sind meist nett und hilfsbereit)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (vor allem mit der Küche)
Pro:
Essen (Bio und vegetarisch) / Lage d. Klinik / nette Mitpatienten
Kontra:
hoher Druck / häufiger Therapeutenwechsel / mangelnde Kritikfähigkeit
Krankheitsbild:
Erschöpfungssyndrom / Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Herbst 2016 als Patient in der RK und der dringliche Rat an Interessenten ist, sich vor dem Aufenthalt sehr intensiv über das Konzept zu informieren und d. Klinik einen Besuch abzustatten. Weder die Klinik, noch das Konzept sind für jeden geeignet.

Grundsätzlich dient eine Reha dazu, den Betroffenen wieder dem ökonomischen Verwertungskreislauf zuzuführen (oft um jeden Preis). Da ist die RK keine Ausnahme und steht dementsprechend unter (mehr oder weniger erheblichen) Erfolgs- und Kostendruck gegenüber den Kostenträgern.

Aber: vieles, was ich erlebt habe, hätte anders laufen können. Fakt:
- ich bin wesentlich erschöpfter ab- als angereist (das hat niemanden interessiert, u.a. habe ich keine Nacht mehr als 4-5 Std geschlafen.)
- meine Therapeutin hatte zum Zeitpunkt meines Aufnahmegesprächs nicht eine Zeile irgendeines Berichts/Fragebogens gelesen, d. vorlagen, was kein Einzelfall war.
- 6 Bezugstherapeuten in der Gruppe innerhalb v. 4 Wochen aufgrund von Krankheit, Urlaub, Weiterbildung (positiv: die Unterschiede wurden deutlich).
- ob "einfache" Sinnkrise oder kürzlicher Selbstmordversuch – alle durchlaufen mehr o. weniger dasselbe Programm. Ausnahme sind Kreativangebote; es obliegt dem Therapeuten, wie viele belegt werden müssen.
- ein wesentlicher Teil des Klinikkonzepts- und Ablaufs sind Willkommens- und Abschiedszeremonien verschiedenster Art und Großgruppenveranstaltungen zwischen 40 und 80 Patienten. Im Forum (80 Patienten) z.B. können Patienten in Form von Ritualen ihre Themen bearbeiten. Das muss man wollen.
- Einzelgespräche sind mit 25 min/p.W. zu kurz
- man muss stabil sein, denn es gibt außer im Fall von extremer körperlicher Erkrankung kein entschuldigtes Fehlen, auch nicht bei psychischer Überlastung
- Kritik ist vollkommen zwecklos und wird entlang der jeweiligen Diagnose interpretiert (ich habe 5 Zwangsabreisen erlebt)

Positiv:
- ich hatte sehr positive Erfahrungen und wertvolle Gespräche mit Mitpatienten
- Küche&Essen sind grandios

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paritosh1 am 05.03.2017

Kann ich nur voll unterstreichen, die "arbeiten" mit Rauswurfdrohungen !!!
Alles was Sie ansprechen kann ich unterstreichen. Ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht ( Nov./Dez.2016).
s.a. paritosh1

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Ein Ort wo man mal (fast) ganz loslassen kann. Endlich.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (würde noch individueller gehen)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (selbst Fango und Massagen waren machbar)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (für so einen großen Laden fand ichs ganz gut)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (ich finde die "nicht-klinische", gemütliche Atmosphäre schön.)
Pro:
die Integration der Seele - das gesamtheitliche Konzept
Kontra:
Kostenträgerdenken
Krankheitsbild:
Angststörung / Psychosomatik / Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich kam im Februar 2014 in die Rosengartenklinik mit dem Befund Angststörung/ Depression/ Psychosomatik. In der Kerngruppe fühlte ich mich gleich sehr wohl. Das hat mir geholfen, schnell "anzukommen". Die Patientengemeinschaft hat mir ein Gefühl von Geborgenheit, Verständnis und Wohlwollen vermittelt. Nie in meinem Leben war ich so nah am Wasser gebaut wie in der Zeit dort - das ist sehr positiv zu sehen, da es wohl bedeutet, dass mein Schutzpanzer (der sehr schwer auf mir lastet) Auszeit hatte. Mir hat fast alles während meiner 6 Wochen Reha sehr zugesagt - das wird z.T. daran liegen, dass ich innerlich so dankbar und zugewandt war. Einige besonders schöne Erfahrungen:
- das Instrument der Stille! Einfach und doch so besonders in unserer Gesellschaft.
- die Kerngruppentherapie 3x je Woche - sehr intensiv, selbst wenn man selbst mal nicht sein Thema einbringt.
- die immer wieder durchgeführte Befindlichkeitsrunde - das sorgt sehr dafür, dass man sich seiner Befindlichkeit bewusster wird.
- vor vielen Gruppenworkshops wurde kurz zu einem Lied getanzt/bewegt, jeder für sich. Dies hat zusätzlich den Kontakt nach innen geöffnet und die folgende Gruppenarbeit intensiviert. Fand ich sehr gut. Obwohl ich mich zunächst davor gruselte ständig tanzen zu müssen.
- die Sockendisco. Nur "geöffnete" Menschen mit ihrer nach außen gekehrten verletzten Seele anwesend. Das verändert alles. Da machte selbst mir ein Discoabend kaum noch ein ungutes Gefühl.
- all die vielen Spaziergänge mit lieben Mitpatienten/-innen. Ein ungekanntes Vergnügen und Lebensgefühl.
- Mantrasingen/spontane Abende mit Gitarre. Traumhaft schön.

Ales in allem waren es wohl die vielleicht besten 6 zusammenhängenden Wochen meines Lebens.

Danke, Danke und nochmals Danke. Dem ganzen Personal und meinen Mitpatienten. Und mir! Dass ich mich entschieden habe, dort hinzufahren!

Für Negatives ist weder hier, noch in meinem Blick auf diese Zeit Platz :-) Was spielt das auch für eine Rolle? Ich kann es nur empfehlen!

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Heiligenfeld_Kliniken am 27.02.2017

Sehr geehrte/-r nessaja0314,

herzlichen Dank für Ihren positiven Kommentar. Wir freuen uns sehr, dass Sie bei uns eine gute Zeit verbracht haben. Und wir danken Ihnen, dass Sie sich die Zeit nehmen, anderen von Ihren Erfahrungen bei uns zu berichten.

Für Ihre Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute.

Ihr Heiligenfeld-Team

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Ich habe die 5 Wochen nur sehr schwer durchgehalten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Küche, Patientengemeinschaft
Kontra:
Kritikunfähigkeit des Unternehmens
Krankheitsbild:
Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Dezember 2016 in der Klinik.
Alle waren von der Grippewelle erfasst. Die kranken Patienten wurden trotz heftiger Krankheit zur Teilnahme an den Maßnahmen gezwungen. Nur, wer Fieber hatte, durfte wegbleiben. Da aber nur ein Arzt das diagnostizieren durfte und die Ärzte auch krank oder im Resturlaub waren, mussten die Patienten kommen. Ansonsten: Disziplinarische Maßnahmen!

Statt der versprochenen zwei Kerntherapeuten hatten wir nur einen. Der wurde dann auch krank und somit hatten wir für 2 Wochen jeden Tag einen anderen Therapeuten.

Ich hatte ein dunkles Zimmer direkt über der Küche und an der Hauptverkehrsstraße. Ich konnte durch den Lärm nicht schlafen, aber ein Tausch des Zimmers war nicht möglich. Warum, habe ich trotz mehrmaligem Nachfragen nicht erfahren. Bei mir schräg gegenüber war ein Zimmer frei, schön ruhig und zum Hof hinaus. Dort war nämlich eine Mitpatientin (wie manch andere auch) nach einer Woche wegen Diskrepanzen mit der Klinik wieder abgereist. Ich habe also 5 Wochen mit Schlaftabletten und Ohrstopfen geschlafen.

Unser Kerntherapeut war ein netter Kerl, aber unfähig. Und diese Unfähigkeit hat er mit aggressiver Wortwahl kompensiert. Dies hat (nicht nur) bei mir dazu geführt, dass ich mich in der Gruppe nicht geöffnet habe.

Ich war dort mit einem Burnout und hatte das Gefühl, dass einige der Mitarbeiter der Klinik selbst vor einem Burnout standen.

Ansonsten wurde ich als „gesund“ entlassen, weil ich ja an allen Maßnahmen teilgenommen habe und darum in meinem bisherigen Job als Veranstaltungsmanagerin durchaus wieder arbeiten kann …….. Diese Diagnose verursacht jetzt Stress mit der Krankenkasse und dem Arbeitsamt. Nun bekomme ich keine Umschulung genehmigt.

Vielleicht wäre es anders gewesen, wenn ich zu einem anderen Zeitpunkt, in einem anderen Zimmer und mit einem anderen Kerntherapeuten dort gewesen wäre. Bei aller Kritik muss ich nämlich sagen, dass es wirklich tolle Therapeuten gibt und zum Beispiel die Gestaltung der Patientengemeinschaft sehr gut gemacht ist. Und die Küche ist super.

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Heiligenfeld_Kliniken am 27.02.2017

Sehr geehrte Pinia,

Sie haben deutlich zum Ausdruck gebracht, dass Ihr Aufenthalt bei uns nicht Ihren Erwartungen entsprochen hat. Das tut uns sehr leid.
Wir haben großes Interesse daran, uns zu verbessern und würden Sie daher bitten, noch mal mit uns in Kontakt zu treten.
Daher würden wir uns freuen, wenn Sie sich bei uns melden würden.
Entweder per E-Mail an [email protected] oder unter der Telefonnummer 0971/ 84-0.

Ihr Heiligenfeld-Team

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Bei Kurabbruch entstehen dem Patienten keine Kosten!

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Patientengemeinschaft
Kontra:
Krankheitsbild:
Verarbeitung
Erfahrungsbericht:

Thema Rausschmiss:
Die Klinik schreibt am 05.12.2016 in ihrem ersten Kommentar u.a "... kann daher auch zu Konsequenzen seitens des Kostenträgers führen, sofern kein medizinischer Grund vorliegt."

Gerade bei ein Rausschmiss gibt es viele Meinungen, dass möglichen Kosten bei Rehaabruch entstehen werden... auch der der Heiligenfelder Kommentar versucht auf mögliche Kosten zu verweisen ....

Auf der Website der RV mit den Keywords Reha Abbruch Kosten ... könnt Ihr lesen, dass die
- RV für die wirklichen Reha Tage die Kosten übernimmt,
- Ausfallgeld für fehlenden Tage in der Rehaeinrichtung übernimmt die RV nicht,

- der Versicherte muss bei Abbruch KEINE Kosten tragen!

Auch Heiligenfeld kommt seinem Auftrag nach, möglich viele Patienten voll Arbeitsfähig zu entlassen... es soll vorkommen, dass schon mal nach der Reha und in AU einen Anruf der KK kommt, dass Heiligenfeld der Meinung ist, man ist unwillig arbeiten zu gehen...
steht in diesem Zusammenhang auch Logig der Ankreuzfragen zur Aufnahme in die Klink? Haben die möglichen Ankreuz Antworten etwas mit der Arbeitswilligkeit zu tun?
Gebt man in die Suchmaschine "Psychiatrische Gutachten Fangfragen für Simulanten" ein!
Liebes Heiligenfeldteam hier würde ich um Aufklärung bitten!

2 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 27.02.2017

Sehr geehrter senfei,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Gerne können Sie mit Ihren Fragen direkt an uns herantreten.
Sie können das per E-Mail an [email protected] oder unter der Telefonnummer 0971/ 84-0 tun.
Gerne geben wir Ihnen auf diesem Weg Auskunft.

Ihr Heiligenfeld-Team

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Nur für Patienten mit leichter Symptomatik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Essen, Patientengemeinschaft
Kontra:
Behandlung, psychische Betreuung
Krankheitsbild:
Burn out
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe während des Aufenthaltes eine Retraumatisierung erlebt. Mehrmals habe ich gegenüber dem Fachpersonal erwähnt, dass ich damit nicht umgehen könne. Es wurde nicht darauf eingegangen. Stattdessen hat man mir mit vorzeitiger Entlassung gedroht, sollte ich meine "psychischen Aussetzer" nicht unter Kontrolle bringen. Leider haben die mir vorgeschlagenen Techniken wie Gegenstände beschreiben, um von den belastenden Gedanken abzulenken, nicht funktioniert. Gespräche bei der Pflege resultierten in der Verabreichung von Baldriandragees und Hopfentee. In einer besonders schlimmen Situation, als ich nicht mehr aufhören konnte, zu weinen, hat der Therapeut nur gesagt, ich solle endlich aufhören oder er überweist mich in die Psychiatrie.

Mir ist bewusst, dass im Rahmen weniger Wochen keine Traumabearbeitung stattfinden kann, allerdings hätte ich mir wenigstens eine Stabilisierung gewünscht. Ich fühle mich stattdessen zurückgewiesen, nicht ernst genommen und unerwünscht, zusammenfassend geschwächt und noch weniger belastbar als vor der Reha.

3 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 26.01.2017

Sehr geehrte safija,

mit Bedauern entnehmen wir Ihren Zeilen, dass Ihr Aufenthalt bei uns nicht Ihren Erwartungen entsprochen hat. Dem möchten wir gerne auf den Grund gehen. Wir bitten Sie daher, uns einige Tage einzuräumen, damit wir den Sachverhalt prüfen können.

Sollten Sie zwischenzeitlich mit uns in Kontakt treten wollen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Sie können entweder per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0971/84-0 mit uns in Verbindung treten.

Ihr Heiligenfeld-Team

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Kaum Männer als Therapeuten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Ständig wechselnde Bezugstherapeutinnen, kaum Männer)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Superessen(BIO)
Kontra:
Kaum männl. Therapeuten, ständig wechselnde Bezugstherapeutinnen
Krankheitsbild:
Erschöpfungsyndrom
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

M.E.zu viele Therapeutinnen mit gleichen Themen wie die Patientinnen. 80-85 % traumatisierte Frauen. Schwierige Situation für Männer (Übertragung !).
Kaum Männer als Therapeuten.
Wenn Du als älterer Therapeut und Mediziner ständig junge Mädels als Therapeutinnen hast und die noch ständig wechseln..... na, ja !

Bilde sich jeder seine eigene Einschätzung.

Alles in allem, besser als der Durchschnitt der Kliniken, aber nicht mehr wie zu den alten Zeiten in der Stammklinik.
"Man hat eben die Vorgaben der Kostenträger zu erfüllen" Zitat Oberärztin .

2 Kommentare

paritosh1 am 17.01.2017

Nachtrag: Nach dem durchlesen der anderen Berichte, muss ich leider feststellen, dass der "Rauswurf", oder die Androhung des "Rauswurfes" keine Seltenheit ist. Auch ich wurde damit mehrmals " bedroht" . Als ich mein "Verhalten" "umstellte" wurde mir unterwürfiges Verhalten gegenüber den Therapeuten (wobei das ja fast nur Frauen sind) in den Entlassbericht geschrieben.
Es wurde therapeutisch nicht erkannt, dass die Beschwerden über mich oft nur "Übertragungen" der traumatisierten Beschwerdefürer/innen waren. Das hat mich doch sehr erstaunt.
Kein Problem , als "dominanter Psychopat, nach A. Löwen" eine schöne Übung für mich. Die Selbststeuerung hat doch etwas gebracht, DANKE ! Mir ist natürlich bekannt, dass ich mich hiermit zu erkennen gebe, "wo die Angst ist, da geht es lang !". Wobei mir das Sch..........egal ist!!!
Auch ich bin zu der Erkenntnis gelangt, dass die Rosengartenklinik für Mediziner und Therapeuten (als Patienten) m.E. weniger bis gar nicht geeignet ist.

Finde dies sehr schade für mich und meine ausgebrannten Kollegen . Ich habe 1 Jahr darum gekämpft nach "Heiligenfeld" zu kommen.

Ich persönlich kenne die Stammklinik( nicht als Patient) seit ca. 25 Jahren, habe ähnliche Ausbildungen im spirituellen Bereich wie der Leitende Direktor u. Arzt, habe die Kliniken in meiner Gegend bei den "einweisenden Ärzten" bekannt gemacht . Ich dachte und das war auch einmal so "Der neue Stern am therapeutischen Himmel ist Heiligenfeld".
ICH BIN SEHR TRAURIG !!!

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Alptraum Rosengartenklinik Heiligenfeld!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 5 Wochen in der Psychosomatik Klinik Rosengarten. Eine Alptraum Erfahrung! Nie wieder Rosengarten Heiligenfeld !

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Heiligenfeld_Kliniken am 05.12.2016

Sehr geehrte/-r Dany5,

Sie bringen in Ihrer Bewertung Ihre Unzufriedenheit über Ihren stationären Aufenthalt in unserer Klinik zum Ausdruck – wir bedauern sehr, dass Ihre Erwartungen an Ihre Behandlung offensichtlich nicht erfüllt wurden. Und dies, obwohl wir im aktuellen Bericht zur Reha-Qualitätssicherung der Deutschen Rentenversicherung Bund über eine hohe Patientenzufriedenheit verfügen. Hinsichtlich der Zufriedenheit der Rehabilitanden mit der Rehabilitation konnten wir die Note 1,7 erzielen.

Leider können wir an dieser Stelle nicht näher auf Ihre Gründe, die zu dieser Bewertung führen, eingehen, da Sie sich in Ihren Ausführungen sehr kurz gehalten haben. Daher würden wir gerne noch einmal mit Ihnen in den Dialog treten und Sie bitten, sich mit uns in Verbindung zu setzen; entweder per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0971/84-0.

Ihr
Heiligenfeld-Team

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Rausschmiss nach 4,5 Wochen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Bis zum Rauswurf war ich sehr zufrieden)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Patientengemeinschaft
Kontra:
Ich hatte bis 14.oo Uhr mein Zimmer zu räumen, andernfalls Hausfriedensbuch
Krankheitsbild:
komplexe posttraumatischen Belastungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Positiv:

Habe gelernt „Eigenverantwortung“ für mich selbst zu übernehmen, wenn es auch letztendlich mit meiner neu gewonnenen „Eigenverantwortung“ nicht gut für mich in Heiligenfeld ausging:

Negativ:

Ein massiv triggernder Mitpatient in der eigenen Kerngruppe ist lt. Klinik kein Grund für einen Kerngruppenwechsel, so verursachte dieser bei mir 3 Wochen lang: Alpträume, Todesangst, massive Schlafstörungen, Schweißausbrüche, Magenprobleme, Abspaltungen, …, ohne ein extra an therapeutischem Angebot durch die Rosengarten Klink zu bekommen. (Ich selbst habe auch triggernd auf den Patienten gewirkt)

Intensivwoche / Verweigerung => Rausschmiss:

Zur Besonderheit meines Aufenthaltes hätte eine 4 -tägige Intensivwoche gehört, d.h. täglich ~ 9 Stunden Therapie pro Tag (inkl. Pausen). Mit Entsetzen habe ich feststellen dürfen, dass der mich triggernde Mitpatient mit mir gemeinsam in eine Gruppe gebucht wurde.
In meiner neu gewonnener Eigenverantwortung, habe ich den gemeinsamen Besuch der I-„Trigger“ Gruppe verweigert.

Es folgte umgehend eine Machtdemonstration:
SOFORTIGE ABREISE oder ZURÜCK in die „Trigger“ Gruppe!

Ich bekam keine Chance in eine andere Intensivgruppe, in die Transfairgruppe zu wechseln:
Beratung von Nachsorgeleistungen wie IRENA habe ich so nicht durchlaufen dürfen.
Es gab für mich und für die anderen Patienten keinen Abschied.
Wie ein hochinfektiöser Ehec Patient
wurde ich atock, innerhalb von 3 Stunden aus der Reha geworfen!

In meinem Abschlussbericht findet sich u.a. diese Formulierung: „Die Patientin hat gegen den ärztlichen Rat die Klinik verlassen.“
Bei möglicher zukünftiger Leistungsbearbeitung könnte dieser Satz gegen mich verwendet werden. Mein ersuchen um Berichtigung der Formulierung blieb erfolglos.

Mein persönliches Fazit:
In eine Diskussion mit einer Oberärztin der Rosengartenklink Heiligenfeld, darf kein Patient allein gehen.

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Heiligenfeld_Kliniken am 05.12.2016

Sehr geehrte Borderlinerin2016,

an dieser Stelle möchten wir gerne auf einige Ihrer Ausführungen genauer eingehen.

In einer Großgruppe kann es durchaus vorkommen, dass es zu sogenannten Übertragungsphänomenen kommt. Diese werden therapeutisch begleitet und können zudem insofern als wertvolle Impulse genutzt werden, als dass sie Patienten die Möglichkeit bieten, eigene Themen zu identifizieren. Sie können also als Heilungsimpuls fungieren. Worauf bei diesem Prozess stets geachtet wird, ist, dass die Patienten ausreichend stabil und fähig zur Selbststeuerung sind. Dies ist auch die Zugangsvoraussetzung im Sinne einer ausreichenden Belastbarkeit für eine psychosomatische Reha mit intensiviertem psychotherapeutischen Behandlungsprogramm.
Gelegentlich kann es auch zu Konflikten im außen kommen, die eine Abwehr nach sich ziehen, sich Themen oder auch der sozialmedizinischen Beurteilung zu stellen. Als Folge kann sich der Wunsch ergeben, sich dem Gruppensetting zu entziehen oder ganz abreisen zu wollen. Dieser Abreisewunsch wird dabei grundsätzlich mit den Bezugstherapeuten reflektiert und gemeinsam mit dem Patienten und dem Behandlerteam besprochen, um den Patienten davon zu überzeugen, in der Klinik zu bleiben.
Sollte dieser trotzdem abreisen wollen, weisen wir auf die generelle Mitwirkungspflicht hin. Das heißt eine Abreise auf eigenen Wunsch – gegen den Rat der Klinik – kann daher auch zu Konsequenzen seitens des Kostenträgers führen, sofern kein medizinischer Grund vorliegt.
Ist die Entscheidung dann tatsächlich getroffen, abzureisen, erfolgt von Klinikseite die Bitte nach einer adäquaten Reisevorbereitung das Zimmer frei zu geben und das Haus zu verlassen.

Gerne können Sie uns auch noch einmal in direkten Kontakt mit uns treten – wir würden uns freuen, entweder per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0971/84-0.

Ihr Heiligenfeld-Team

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Sicher nicht für jeden geeignet

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden (aber sehr unterschiedlich)
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Küche, Lage der Klinik,
Kontra:
Pensum, Druck
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin nach einem 5- wöchigem Aufenthalt in der Rosengartenklinik recht desillusioniert wieder in meinen Alltag zurückgekehrt.
Negatives:
Nach meiner Erfahrung ist diese Klinik für Menschen, die selber in therapeutischen Berufen arbeiten ungeeignet, da für diese Berufsgruppe kein Konzept bereitgestellt wird. Jedoch bewirbt die Klinik dies aber mit dem Link "wenn helfen müde macht" und schafft damit falsche Vorstellungen. Das zu durchlaufende Programm ist ausnahmslos und nötigenfalls mit enormen Druck zu durchlaufen, in manche Kreativangebote kommt man aufgrund der hohen Nachfrage nicht hinein.
Differenziert wird auch nicht bei der individuellen Belastungssituation aufgrund einer Arbeitserschöpfung, oder ob der Patient/Gast/Kunde aus einer längeren Krankheitssituation kommt.
Ich habe die Klinik auch nicht als kritikfähig erlebt, mein Beschwerdebrief hat keine Resonanz gefunden, auch angemessene Kritik wird umgehend psychodynamisch genutzt und zurückgegeben und findet sich im Entlassungsbrief wieder.

Da die meisten Patienten zufrieden sind, nimmt das Wirtschaftsunternehmen Heiligenfeld die geringere Anzahl der unzufriedenen Kunden scheinbar in Kauf.

Positives:
insbesondere die Küche hat besonderes Lob verdient. Bei den Mitarbeitern der Klinik (Therapueten und Ärzte) ist es wie überall anders auch, es gibt passende und unpassende Konstellationen, ich habe beide Erfahrungen gemacht und konnte von einigen wenigen aber wertvollen Gesprächen wirklich profitieren.
Insgesamt waren auch viele sympathische Mitpatienten, die über manchen Ärger hinweggeholfen haben, präsent.

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Heiligenfeld_Kliniken am 25.10.2016

Sehr geehrte/-r Kissingen2016,

zunächst möchten wir uns bei Ihnen bedanken, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen, die Sie bei uns gemacht haben, zu teilen. Wir bedauern jedoch, dass Ihr Aufenthalt nicht Ihren Erwartungen entsprochen hat. Diesem Umstand möchten wir gerne auf den Grund gehen bzw. ihn im Detail prüfen. Daher bitten wir Sie, uns etwas Zeit einzuräumen, damit wir dies entsprechend tun können.

Sollten Sie zwischenzeitlich mit uns in Kontakt treten wollen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Sie können entweder per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0971/84-0 mit uns in Verbindung treten.

Ihr Heiligenfeld-Team

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Beste Klinik für Burnout / psychische Rehabilitation

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Psychotherapeuten sind besser als die Körperärzte)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Patientengemeinschaft, Konzept, Hundezimmer, Psychotherapie, Kreativtherapien, Zusammenarbeit mit den anderen Kliniken
Kontra:
zentrale Lage (manchmal laut)
Krankheitsbild:
Erschöpfungsdepression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

- tolle Patientengemeinschat (90 Personen)
- super Verpflegung!! (vollwertig, lecker, bio...)
- gute kreativtherapeutische Angebote
- gute Therapeuten und Kerngruppentherapien
- gute Sozialberatung

Jederzeit gerne wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
der Umgang der Patienten untereinander und mit den Therapeuten
Kontra:
an der Straße ist es nachts sehr laut
Krankheitsbild:
Burn out/ mittelgradige depressive Episode
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe meine Reha in der Rosengarten-Klinik sehr genossen. Es hat mir sehr geholfen, dass ich meine Kerngruppe hatte, mit der ich am Tisch saß und mit der ich die Gruppentherapie hatte. Das hat mir viel Unterstützung und Halt gegeben. Die Zimmer sind unterschiedlich groß - ich hatte Glück, dass ich ein sehr großes Zimmer hatte - leider zur Straße, das war sehr laut. Das Essen ist prima, dreimal täglich Buffet, vollwertig und vegetarisch und viel BIO. Ich habe diese Klinik wg. des Therapiekonzeptes und wg. der spirituellen Ausrichtung gewählt und wurde nicht enttäuscht. Die Gemeinschaft unter den Patienten ist sehr achtsam und respektvoll. Etwas enttäuscht war ich von der Sauna, die man in der Luitpoldklinik mitbenutzen kann - sehr klein und unkomfortabel. Die Klinik liegt super schön, direkt an der Saale, dem Luitpoldpark, der Innenstadt. Man kann Fahrräder in der Parkklinik leihen und die schöne Umgebung erkunden.
Auch wenn man kein Freund von Feiern ist, sind die Begrüßungs- und Abschiedszeremonien sehr schön und bewegend. Ich würde jederzeit gerne wiederkommen und vermisse Heiligenfeld sehr.

Laut, viel, unruhig - wer's mag...

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Es gibt schlimmeres. Spiritualität ist kein Schimpfwort.
Kontra:
Therapeutische Gemeinschaft = Einfügen + Anpassen im Massenbetrieb
Krankheitsbild:
Depression, PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Zimmer mit eckeligem Teppichboden und schönem Ausblick, bei geschlossenem Fenster kaum Verkehrslärm, aber innerhalb des Hauses sehr hellhörig. Auch der Speisesaal extrem unruhig und laut, bei Lärmempfindlichkeit ein echtes Problem! Die karge, ungemütliche Sauna 2 Häuser mochte man nicht mal kostenlos nutzen. Ansonsten viel Park, feines Kulturangebot, Fahrräder konnte man günstig leihen. Das überwiegend vegetarische Buffet bot viel lecker vermischtes, überbackenes, gebratenes, frittiertes. Pur und frisch eher weniger. Lobenswert: hoher Bio-Anteil!

Man sollte sich keine Illusionen machen, Rosengarten Heiligenfeld ist Massenbetrieb, von dem im Internet versprochenen »individuell angepassten Programm« war vor Ort nicht viel, bzw. nichts mehr zu spüren. Mit etwas Glück ergatterte der ein oder andere zwar tatsächlich noch 2 oder 3 Termine seiner Wahl und schnappte sich dann das letzte Meditationskissen, ansonsten waren 19 von 21 Gruppen Pflichtprogramm, und mehr als die Hälfte der Gruppen hatte weit (!) über 30 Teilnehmer. Ich fand' s oft grässlich und war die meiste Zeit stark überreizt. Bei bis zu 20 Neuzugängen pro Woche reduziert sich die im Prinzip gute Idee »therapeutische Gemeinschaft« schnell zu einer sich ständig wiederholenden Aneinanderreihung stundenlanger Begrüssungs-, Verabschiedungs- und Ämterverteilungs- Rituale. Narzisstische Ärzte fanden ihr Publikum.

Wer vorher noch nie eine GfK- Einführung oder eine Selbssteuerung à la Luise Reddemann kennengelernt oder zu 4t ein grosses Bild gemalt hat, wird viel Neues lernen. Wer relativ fit, anpassungsfähig und -willig ist und gerne bei angeregten Unterhaltungen am Esstisch mitmischt, kann hier viele kurzweilige Kontakte knüpfen. Viele (60- 80%?) der Mitpatienten haben ihren Klinikaufenthalt insgesamt als heilsam empfunden… ich gehörte leider zu den 20- 40%, die in schlechterem Gesamtzustand frustriert wieder abgereist sind. Wer sich unter Menschenmassen und Parties eher unwohl fühlt, sollte sich einen ruhigeren Ort suchen.

4 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 26.07.2016

Sehr geehrte frau-mitte-40,

vielen Dank für Ihre Bewertung.

Es ist uns sehr wichtig, Rückmeldung von unseren Patienten zu erhalten. Wir nehmen diese sehr ernst. Ihre Kritik regt uns dazu an, unsere internen Prozesse zu überdenken und ggf. zu verbessern.

Wir bitten Sie, uns etwas Zeit einzuräumen, damit wir Ihre aufgeführten Kritikpunkte umfassend und detailliert prüfen können.
Sobald dies geschehen ist, werden wir an dieser Stelle dazu Stellung nehmen.

Sollten Sie vorab mit uns in Kontakt treten wollen, können Sie das sehr gerne tun.
Daher bieten wir Ihnen gerne die Möglichkeit, sich telefonisch unter 0971 84-0 oder per E-Mail an [email protected] an uns zu wenden.

Herzliche Grüße
Ihr Heiligenfeld-Team

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Ein Stück Himmel auf Erden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Meine beiden Therapeuten
Kontra:
mehr Zeit für das Einzelgespräch beim Therapeuten, mindestens 30 Minuten wären gut.
Krankheitsbild:
Belastungsdepression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hatte das große Glück in der Zeit vom 18.05.-2206.16 Gast in der Rosengartenklinik zu sein. Ich habe bewusst nicht Patientin geschrieben, weil ich glaube, wo immer Menschen sind, sind sie Gast, bis sie wieder gehen müssen. Für mich war der Aufenthalt in Heiligenfeld ein Stück Himmel auf Erden. Ich bin ehrfürchtig dankbar das ich das hier erleben durfte. Mein besonderer Dank geht an meine beiden Therapeuten, die beiden sind ein Dreamteam und ein riesen GEWINN für alle die, die in ihrer Kerngruppe sind. Auch ein großes Dankeschön an das Patientenmanagement, die mir sehr geholfen haben, bei meinem Wunsch nach Heiligenfeld zu kommen. Danke an die Küche, die mich fünf Wochen verwöhnt hat, die mit Liebe drei mal täglich das Buffet hergerichtet hat. Ein riesengroßes Dankeschön auch an meine Mitpatienten, jeder von ihnen bekleidete einen Teil aus meinem Leben.

Abschließend kann ich sagen, Heiligenfeld ist sicher nicht für jeden richtig, wer das Konzept jedoch versteht, für den ist es ALLES

Für mich war es ein Stück Himmel auf Erden!!!

Und ja es war anstrengend, und ja der Stundenplan ist voll, und ja ich habe verdammt viel gearbeitet, und ja ich war auch oft erschöpft, aber jetzt weis ich wo ich weiter machen muss.

DANKE DANKE DANKE DANKE

Wir sehen uns wieder, spätestens zum Sommerfest 2017

Meine Zeit in Heiligenfeld

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 16   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Viel zu viele Therapien. Inflationär!!!
Krankheitsbild:
Totale Erschöpfung mit mittelschwerer Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 14.06.2016

Sehr geehrte Karoline29,

vielen Dank für die Beurteilung Ihres Aufenthaltes in der Rosengarten Klinik Heiligenfeld.

Es ist uns sehr wichtig, Rückmeldung von unseren Patienten zu erhalten. Ihre Kritik regt uns dazu an, die Prozesse zu überdenken und ggf. zu verbessern.

Wir werden Ihre aufgeführten Kritikpunkte umfassend und detailliert prüfen.

Herzliche Grüße
Ihr Heiligenfeld-Team

Ein Ort der Heilung und Geborgenheit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Ein Ort zum Wohlfühlen
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik kann ich vorbehaltlos weiterempfehlen. Super Therapeuten, Geborgenheit, tolle Therapieangebote, veganes und vegetarisches Essen mit ganz viel frischem Gemüse, eine wundebare Patientengemeinschaft.... Hier habe ich alles gefunden, was ich gebraucht habe, um wieder Kraft zu tanken und auf die Beine zu kommen. Danke!!!

mein Erfahrung in der Fachklinik Heiligenfeld

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
alles war im grünen Bereich
Kontra:
wenn einer Kontaktschwierigkeiten hat, doht Vereinsamung
Krankheitsbild:
psychich somatische Erkrankung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Zornesröte färbt mein Gesicht wenn ich so manche Bewertungen über die Fachklinik Heiligenfeld lese. Ich selber war Patientin in dieser Fachklinik (vom 27.01 -05.April 2016) gewesen. Sicher ist es nicht einfach sich mit seinem zweiten ich und mit dem bisher Erlebten ausein ander zu setzen (analytisches arbeiten) Manch einer kann sich auch nicht darauf einlassen. Ich konnte es, auch wenn ich so manches Stirn runzeln,- von vielen tiefen Seufzern seitens der Therapeuten begleitet, hervor gerufen habe. Sicher wird auch so mancher Therapeut manchmal sich durch mich gefordert gefühlt haben. In Heiligenfeld bekam ich den Schutzraum (Kern gruppe, begleitet von anderen Begleittherapien) mit der liebevolle Betreuung seitens der Pflege auch hier war ich keine leichte Kost) , den ich brauchte um meine psychisch-somatischen Störungen zu verstehen und anzunehmen
Jetzt kommt der größte Teil für meine Gesundung Nämlich dass Umsetzen bez Anwenden des Er arbeiteten
Ich habe Angst vor meiner Zukunft denn ich habe hier ,zu Hause, nur wenig Fach Therapeutische Unterstützung Auch wird hier bei mir nicht die liebevolle Achtsamkeit die ich jetzt durch den Klinikaufenthalt kennen lernen dufte, mir hier entgegengebracht Aber ich weiß wenn ich genügend selber gestrampelt habe dass ich wieder meinen Schutzraum finden kann -nämlich in der Fachklinik Heiligenfeld.Und das werde ich zur gegeben Zeit auch tun. Ein großen Lob mochte ich auch den Service Damen und der Küche aussprechen Vielen Dank

Einheitskonzept

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Verwaltung ist immer freundlich und bemüht)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Zimmer minimalistisch ausgestatte / Großgruppen-Therapien)
Pro:
Kerngruppe / Essen
Kontra:
Ganzheitlicher Gedanke nicht umgesetzt
Krankheitsbild:
Migräne / degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule/
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ganzheitlicher Gedanke der Mensch steht im Vordergrund, diesen Ansatz konnte ich für mich in dieser Klinki nicht finden. Oberarzt, der das Befinden der Patienten nicht ernst nimmt. Krankheitsschilderungen die als nicht gegeben angesehen werden. Funktionseinschränkungen der HWS und akute Schmerzen wurden nicht erkannt und es wurde eine Verweigerungshaltung angedichtet. Die Entscheidungskompetenz scheint nicht klar definiert, da der Stationsarzt auf den Oberarzt verweist, dieser seine Zuständigkeit nicht sieht. Junge, überforderte Therapeuten mit enormen Zeitdruck, keine Erreichbarkeit in Notsituationen, Einzelgespräch nur 1 x wöchentlich. Einheitskonzept mit Großgruppen oft Anleitung durch das Pflegepersonal. Keine Berücksichtigung der gewünschten Therapien in den Plänen. Weiterhin berichteten Mitpatienten von der enormen Belastung der Gruppentherapie und einer Verschlechterung der eigenen Befindlichkeit, sowie Aufgabenverteilungen die nicht gewollt sind, aber vorgeschrieben werden.
Essen für Vegetarier gut und vielfältig. zu laut / Essens-Zeiten sind mit den Therapien sehr knapp bemessen.
Nutzung der Therapien in den Nachbarkliniken zu sehr fragwürdigen Zeiten bei einer Klinik die den "Achtsamkeitsgedanken" trägt?! Abschlussbericht trifft nicht auf meine Person zu. Therapie für Spezielle Gruppen konnte nicht erkannt werden.
Die Zimmer sind sehr unterschiedlich in der Ausstattung und Größe. Großes Plus ist der Kurort mit dem großen schön angelegten Park und die Möglichkeit schöne Wanderungen durchzuführen. Die Klinik werde ich sicherlich nicht wieder freiwillig auswählen.

4 Kommentare

Stjerne am 28.04.2016

Perfekt auf den Punkt gebracht. Dem kann ich mich nur anschließen.

Hier immer wieder positive Bewertungen erwecken z. T. den Charakter des Eigenlobs zur Verschönerung der Statistik, wer auch immer dahinter stecken mag.

Zu bemerken wäre noch, dass es sich nicht um Kerngruppen handelt. Die Gruppen haben wöchentlichen Wechsel von mehreren Patienten und verdienen somit den Titel offene Gruppen!

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Der Ashram unter den Kliniken

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Tag der Stille, vielfältiges Therapieangebot, authentische Therapeut_innen, Grundstimmung der Achtsamkeit,
Kontra:
kurze Einzelgespräche
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo,
wahrscheinlich liest Du diesen Bericht, weil Du Dich gerade für einen Aufenthalt in einer Reha Klinik informierst.
So ging es mir jedenfalls...und ich hatte folgende Fragen im Kopf:

1. Wie werden die Therapeut_innen und die Therapien sein?
2. Muss ich Psychopharmaka nehmen?
3. Wie lerne ich meine Mitpatient_innen kennen? Werden Sie nett sein oder alle irgendwie schräg drauf?
4. Wie sind die Zimmer?
5. Wie ist das Essen?
6. Kann ich dort meditieren? Yoga machen? Sport machen?
7.Rückblick
1. Ich habe die Therapeut_innen als authentisch, wohlwollend, auffordernd, kreativ, tröstend und konfliktfähig erlebt.
Bei fast allen hatte ich das Gefühl, dass Sie ihren Job gerne und gut machen. Für mich waren sie immer ansprechbar und nahbar.
Die Therapien waren vielfältig. Das Angebot sehr dicht.
2. Ehrlich gesagt, ich wurde nicht mal danach gefragt, ob ich welche nehmen wollen würde...es war gar kein Thema. Als ich eine Erkältung hatte, bekam ich als Erstes Schüsslersalze angeboten.
3. Es ist ein super System. Im Esssaaal sitzt man von ersten Tag an mit seiner Kerngruppe zusammen. Kein Platz oder Tischgesuche...jede_r Neue wird herzlich aufgenommen - es wird alles erklärt.
Die Menschen in der Klinik waren cool drauf, die Menschen draußen ohne Therapierfahrung - das sind die Schrägen ;):
4. Die Zimmer sind voll in Ordnung. Es sind Einzelzimmer.
5. Großartiges Essen. Vollwertig. Vegan und Glutenfrei - jeden Tag ohne Probleme möglich.
6. Tolles Meditationsangebot. Kein Yoga. Sportangebot erinnert an die 80erJahre :) Unter dem Aspekt echt amüsant.
7. Rückblick:
Tag der Stille - einen Tag schweigen, trotzdem Therapie machen - ein tolles Erlebnis.
Weihnachten und Silvester in der Klinik zu verbringen war unfassbar großartig. Das ganze Team war herzlich und hat einen so richtig gut umsorgt und sogar ein bisschen verwöhnt - mit Therapieangeboten, die sonst nicht stattgefunden haben und einem mega guten Essen!
Ich wollte keine Gruppentherapie. Jetzt finde ich sie super!!

Das Wichtigste:
Für mich war die Zeit in der Rosengartenklinik ein bisschen so, wie ich mir einen Ashram vorstelle. Eine von Achtsamkeit geprägte Grundatmosphäre, mit sich herzlich begegnend Menschen. Ein Ort der Selbstfindung und der Heilung.

Heiligenfeld = Heilendes Feld? Für mich schon! Würde jederzeit wieder dort eine Reha machen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015/2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (das Beste was mir passieren konnte im Burnout)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (viel Info im Vorfeld; kompetentes Patientenmanagement)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (schnelle Hilfe bei Wehwehchen auch nachts + an Feiertagen erhalten)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (sehr gut organisiert, man merkt das QM; Transparenz könnte manchmal besser sein)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Einzelzimmer (meins sogar mit Badewanne, völlig okay, sauber), Gruppenräume gut)
Pro:
Gruppentherapie-Konzept, Kerngruppe, Patientengemeinschaft, Verpflegung
Kontra:
Einzelgespräche zu kurz + zu wenig; dünne Personaldecke heisst Stress für die Therapeuten; manche Gruppen zu groß (30-80 TN)
Krankheitsbild:
Depression mittelgradig + Erschöpfung/Überlastung im Job -> Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Dez.2015 bis Mitte Jan.2016 5 Wochen Rosengartenklinik plus 1 Woche Verlängerung (42 Tage ist die Schallgrenze beim Kostenträger Rentenversicherung).

Empfang: gut organisiert, shuttle ab Bahnhof, sogar Mittagessen zurückgestellt, Patensystem (Begrüßung + Hausführung durch Mitpatientin)
Alle Zimmer sind Einzelzimmer, meins sogar mit Badewanne + Blick auf den Kurpark, gute Matratze; Waschküche vorhanden.

Patientenschaft: das Gros (80%) sind Frauen zwischen 40 und Mitte 50. Männer machen nur 10-15% aus.
Vielen sah man ihre Erschöpfung an. Bei Anreise: alle Mundwinkel unten; bei Abreise: überwiegend eher oben.

Tischgruppe im Speisesaal = Kerngruppe für die Gruppentherapie, 3xwö. je 100min. Wir hatten großes Glück, dass die Chemie stimmte + fast keine Fluktuation (sonst 20-25% pro Woche). Die Kerngruppen sind indikationsgemischt, 5 Depris, 2 Borderline, 2 Angst/Panik... funktioniert trotzdem (oder deswegen?)
Gute Gruppentherapie mit guten Therapeuten, hat viel gebracht.

Der Stundenplan ist recht voll; dabei viele Pflicht-VA die die RV sehen will.
Die Indikations- und Psycho-edukativen Gruppen sind teilweise sehr groß (30-80 TN bei den Depris).
Trotzdem wirksam durch Dyaden-/3er-Gruppen-Arbeit. Überhaupt helfen sich die Pat. viel gegenseitig.

Die Rituale bei den Groß-VA mit 50-100 TN (Forum, Plenum, Sei's-drum...) fand ich sehr kraftvoll, wirksam und bewegend, so manche/r konnte hier sichtlich einen Durchbruch erzielen!
Für Einige (Neue) war's erstmal irritierend und "esoterisch" (Resonanzkreis, Singen, Psychodrama...)

Das spirituelle HF-Konzept kam mir (Buddhistin) entgegen; es wurde nicht missioniert oder gefrömmelt, gab aber z.B. ein breites Angebot an Meditationsformen. M.E. ist Introspektion/Arbeit an sich selbst OHNE Meditation kaum möglich.

Highlights für mich waren Wahl-VA wie "Heilkraft der Stimme", "Sufi-Meditation", Kunsttherapie im Malraum.

Verpflegung: sehr gut + lecker, viel veget. + Bio in Büffetform; habe trotzdem jede Woche 1 Kilo abgenommen.
Der mit 90-100 Leuten voll besetzte Speisesaal ist leider sehr laut! Mo+Fr Essen in Stille, eine Wohltat.

Absolutes Alkoholverbot, Handy-/Computer-Einschränkungen, kein TV im Zimmer - wurde von allen Patienten akzeptiert/begrüßt. Gute Gelegenheit eig.Suchtverhalten zu merken + für digitales Fasten! Wir haben lieber mal Spieleabende gemacht oder uns auf den Filmabend (Do) gefreut.

Wer hier zur REHA darf, kann sich gratulieren!

Rundum zufrieden mit dem Klinikaufenthalt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Gruppentherapie, Gruppe Lebensenergie und Aggression, Essensangebot
Kontra:
Zu kurze Einzelgespräche
Krankheitsbild:
Mittelgradige Depression, BurnOut
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Nov. bis Dez. 2015 für 5 Wochen als Patient in der Rosengartenklinik Heiligenfeld. Diagnose: Mittelgradige Depression, BurnOut.
Es war mein erster Aufenthalt in einer Klinik und ich war rundum zufrieden mit der REHA. Ja, ich empfand diese Klinik wie einen Sechser im Lotto! Von den Therapeuten bis zu den Ärzten, von der Küche bis zum Zimmerservice und dem Patientenmanagement - ich fühlte mich geachtet und wertgeschätzt. Besonders auch der spirituelle Aspekt des Konzepts war für mich sehr hilfreich.
Das Angebot an Indikationsgruppen war groß, die regelmäßige Gruppentherapie fand ich wohltuend und hilfreich. Einzig die Einzelgespräche empfand ich als zu kurz.
Die gesamte Atmosphäre in der Klinik war heilsam - voller Achtsamkeit und Rücksichtnahme, gerade auch von Seiten der Mitpatienten.
Ich komme seit dem Aufenthalt in der Klinik gänzlich ohne Psychopharmaka aus und habe damit mein Hauptziel für die REHA erreicht.
Eigentlich kann ich zusammenfassend nur eines sagen: VIELEN DANK an die KLinik!

Fachlich und menschlich in (fast) allen Bereichen hervorragend!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (entscheidend ist auch immer die eigene Motivation, selbst zu handeln und eigene Anteile an Allem zu erkennen! Stichwort: Naikan!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (gab es nix zu meckern.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (sehr kundenorientiert, stets freundlich)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (für mich war in erster Linie die Qualität der Reha wichtig, das Ambiente eher zweitrangig, war aber in Ordnung)
Pro:
meine Bezugstherapeuten, die Verpflegung, die Indikationsgruppen, u.a.: "Heilkraft der Stimme", "Getragen werden im Wasser", "Tanztherapie", die therapeutische Gemeinschaft, die Lage der Klinik, Meditationsangebot!
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Burnout, Zukunftsängste, Suizidgedanken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

6 Wochen stationäre psychosomatische Reha in der Rosengarten Klinik ab Ende Februar 2015. Dafür habe ich mich eingesetzt (Widerspruch nach Ablehnung der Reha, Widerspruch nach Kostenzusage für andere Klinik).

Ankunft: Sehr gutes Patientenmanagement, stets freundliche und hilfsbereite Mitarbeiterinnen am Empfang.

Zimmer: Einzelzimmer (man merkt, dass es Hotelzimmer waren, nicht ganz taufrisch), Teppichboden und Einrichtung in Ordnung, Größe sehr unterschiedlich (meins mittel mit Balkon und Blick auf die Fränkische Saale). Insgesamt war ich damit sehr zufrieden!

Essen: Eines der vielen "highlights"! Tolle vollwertige Verpflegung in Büfettform, Vieles vegetarisch, sehr schmackhaft, sehr kreativ! Ich habe es sehr genossen und trotzdem 7 kg abgenommen!

Räumlichkeiten/Therapieräume : Hell, freundlich, unterschiedlich in Lage und Ausstattung, vollkommen in Ordnung.

Therapeuten/Therapeutinnen: Mit Frau Schmitz und Herrn Horras hatte ich gleich zwei "Hauptlose" gezogen. Tolle Gruppentherapien, fachlich einwandfrei, sehr zugewandt, nie ein schräger Ton, sehr professionell. Von anderen Patientinnen/Patienten kamen auch schon mal kritische Rückmeldungen bezüglich anderer Therapeutinnen/Therapeuten bzw. Ärztinnen/Ärzten. Ich habe mit allen Therapeutinnen und Therapeuten sehr positive Erfahrungen gemacht.

Therapieangebot: Fast täglich Gruppe (3 x wöchentlich Therapie, zusätzlich Organisatorisches) als Kernelement, Einzelgespräche nur kurz - 20 min, einmal wöchentlich. Ein sehr gutes und differenziertes Indikationsgruppenangebot, insgesamt Vieles, das mich wieder in Beziehung zu mir selber und anderen gebracht hat.

Therapeutische Gemeinschaft: "Das Wichtigste geschieht außerhalb der Therapie!" :-) - sehr intensives Miteinander in der Kerngruppe und mit anderen, egal ob beim Stadtbumme, beim Wandern, beim Tanzen oder in der Raucherecke (auch als Nichtraucher!)

Ich bin sehr froh und dankbar, hier gewesen sein zu dürfen! ich habe viel Kraft und Lebensmut mitgenommen.

Ex-Hotel zwischen Ferienlager und Reha für systemkonforme Fälle

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Es war eine sehr erfahrungsreiche Zeit - trotz allem)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Hoffentlich passiert das NIE wieder, dass nur ein Psychologe, kein Psychiater einen psychiatrischen Arztbrief bewertet. Ein für mich persönlich fataler Fehler.)
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Muss das echt so sein? Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten.)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden (tolles, freundliches, hilfreiches Empfangsteam)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Grundangebot sehr gut - Umgang mit schwereren Komplikationen: Abschiebung)
Pro:
die Konzeptidee, das breite therapeutische Angebot (Lamaspaziergang, therapeut. Reiten, die offenen Atelierräume etc.)
Kontra:
Die gelebte Umsetzung - frei nach Dante: Der Weg zur Hölle ist mit guten Vor- & Ansätzen gepflastert.
Krankheitsbild:
psychotische Störung (F23.0)
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik bietet viel Gutes und der gruppentherapeutische Ansatz hat was. Das System in dem Haus ist sehr freischwingend, was vieles möglich macht.

Leider ist es m.E. unnötig intransparent und einseitig konzipiert, was das Landen stark erschweren kann. So würde z.B. die einfache Info, dass v.a. nach einem Wochen- und keinem Tagesrhythmus gearbeitet wird Menschen helfen, die sich auch intellektuell orientieren & verorten.

So weit so gut. Mit dem Abstand eines Jahres sehe ich die 'Behandlung' und das Konzept deutlich kritischer und bewerte das Gesamtpaket negativer.

Das Konzept zielt darauf ab, die Sicherungen "aufzubrechen" und dann zu therapeutisch arbeiten - für Menschen mit bereits aufgebrochenen Sicherungen ist das Haus NICHT! geeignet.

Es war grob fahrlässig mich zu dem Zeitpunkt, mit dem zuvor eingereichten Arztbrief wenige Wochen nach einer akuten Psychose aufzunehmen, mich mitlaufen zu lassen und mir gleichzeitig ein Zimmer zu geben in dem ich wegen Straßenlärm (Hörsturzspätfolgen) kaum zum Schlafen kam.
Als ich dann dekompensierte wurde ich in eine schulmedizinische Fachklinik abgeschoben bzw. heimgeschickt, da war für mich kein Platz mehr in der schönen neuen Welt des/der heil(ig)enden Feldes/r.

Das Gesamtpaket geht in die Richtung: Wir sind die Tollen und evtl Kollateralschäden, die bei unserem Konzept entstehen, um die sollen sich andere kümmern (Kliniken, Angehörige...). Interessant auch die Differenz zwischen Entlassungsgespräch und Entlassungsbrief - selbst in der Diagnose.

Es bleibt das schale Gefühl eines schönen, selbstverliebten, etwas parasitären Systems. Insofern ist die Seerose als Symbol allzu passend / fast hellsichtig. Man muss es nur verstehen / deuten:

vgl. das Seerosen-Prinzip (Daniel Goeudevert):

Die Seerose, wunderschön blühend, Meister der Selbstinszenierung, entzieht als Starkzehrer dem Untergrund so viele Nährstoffe, bis dass sie den eigenen Lebensraum zu zerstören droht.

Das Leben ist die Guillotine der Wahrheiten. (Davila)

Schöne Klinik mit sehr eingeschränktem Therapiengebot

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Patientengemeinschaft
Kontra:
Therapeutenwechsel /Qualifizierung teilweise fraglich
Krankheitsbild:
Erschöpfungsdepression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist sehr schön gelegen, das Städtchen ist hübsch, die Luft gut. Klinik intern ist das Essen sehr gut und die Gesamtatmosphäre sehr angenehm.
Auch das Gesamtkonzept inklusive der sehr propagierten "GFK" (gewaltfreie Kommunikation)finde ich alles prima.
Auf der Strecke bleibt aber das therapeutische Konzept insofern, als man in fünf Wochen schon mal sieben verschiedene Bezugstherapeuten haben kann, deren Qualifikation und Kompetenz obendrein teilweise fraglich bleiben (überwiegend sog. Kreativ-Therapeuten). Schade! Die Kerngruppentherapie blieb zu regressionsfördernd, wenn man bedenkt, dass doch die meisten Mitpatienten aus prekären Arbeitsverhältnissen kamen.
Bei den ohnehin nur 20-minütigen Einzelgesprächen pro Woche löst man dann seine Probleme doch wieder zu Hause....

Toleranz und Mündigkeit?

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Essen und teilweise gute Therapeuten
Kontra:
Chefarzt eher nicht zugänglich für Kritik
Krankheitsbild:
Depression und post Traumatische Folgestörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

für eine 5-wöchige Reha kam ich nach Bad Kissingen in die Rosengartenklinik. Mit Depressionen und Post Traumatischen Folgestörungen, zudem sehr erschöpft, im Burnout. Die ersten Tage war ich beschäftigt mit dem ganzen Orgazeugs....viele Infos, Papiere, Termin....wenig Zeit. Montags ging es dann los mit der Therapie. Mir fiel sehr schnell auf, dass in diesem Haus die Esoterik vorherrscht. In der Broschüre steht die Toleranz und die ganzheitliche Therapie unter Beachtung der Religionen im Haus im Vordergrund. Die Kommunikation hingegen im Haus, in den Theraoien ist dessen nicht angeglichen. Wer ein Problem mit Energieübertragung und Meditation, Yoga usw. hat, sollte sich wirklich überlegen ob er hierher kommt. Für mich als Christin war es ein starkes Problem. Es gibt zwar eine Kurseelsorge, eine Therapie "Glaube als Heilungsweg, die Bibl. Texte mit aufgreift, aber nicht frei von der Esoterik ist. Mich hat dies so sehr belastet, das ich mich auch sehr übergangen fühlte und als ich dies offen Ansprach stieß ich auf keine Toleranz meiner Religion gegenüber. Es wird schnell abgewährt mit Fragen, was ich denn unter Esoterik verstehe, Rituale und Resoanzkreise hätten ja schließlich nichts damit zu tun. Statt mich zu hören und sich der Kritik zu öffenen wurde es blockiert. Schade und traurig, da doch auch die Mündigkeit wohl der Patienten im Vordergrund stehen solle. Auch dieser Mündigkeit fühlte ich mich oft entzogen, was aber wieder an den Patienten abgegeben wird, indem man es auf theraeputsiche Ebene bringt und man hingestellt wird, als Mensch der ja eh schwierigkeiten hat im Umgang mit Grenzen hat. Wie soll man sich gegen eine Sache wehren, wenn man anfänglich sich in eimen Energiekreis befindet, ohne das dies einem Mitgeteilt wird? Es laufen hier viele Dinge im Haus, die ich sehr kritisch betrachte und auch als sehr Grenzüberscchreitend empfinde. Ich befand mich nach 2 Wochen
Therapie in einem körperl. sehr zerbrechlichen Zustand, schmerzen am ganzen Körper. Eine best. Person aus der Pflege nahm dies nicht ernst und schickte mich weiter in die Therapien, indenen ich dann zusammenbrach, auch danach wieder bei der gleichen Pflegerin zu landen, die mich immer noch nicht ernst nahm......bestand ich darauf mich hinzulegen....nach einigem hin und her, schon in der Überlegung den Notarzt zu rufen, obwohl es Hausinterne Ärzte gibt, kam dann endlich ein Arzt die meine Not erkannte und ich endlich nach mehreren Stunden behandelt wurde.

3 Kommentare

Lustig65 am 01.11.2015

Es ist schon interessant , dass die Autoren der positiven Kommentare und Beiträge von Patienten in diesem Forum oftmals davon sprechen, dass sie bereits zum x - ten Male zu Aufenthalten in dieser Institution waren. Dann kann die Heilung ja nicht sehr effektiv gewesen sein. Vielmehr scheint der Eindruck sich zu festigen, dass hier eine Art Abhängigkeit zu dieser Institution entstanden zu sein scheint, und das auf Kosten der Krankenkassen. Ein Geschäftsmodell, welches vor allem Sekten auszeichnet. Deren Jünger kommen meist auch immer wieder zurück und werden somit gemolken.

Das System Scientology funktioniert genau so.

Jeder der sich überlegt zu dieser sektiererischen Institution der Heiligenfeldgruppe geht, oder diese empfiehlt, sollte sich diesen Umstand bewusst machen.

Vorsicht ist geboten- gerade bei labilen Patienten.

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Zu dem Zeitpunkt hilfreich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (tolle Ärztin!)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (Verlängerungen wurden ziemlich kurzfristig genehmigt/bekannt gegeben)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Anfangszeit sehr überschaubare Patientengröße, Pflegepersonal, autenthische Therapeuten, Rituale, Therapieangebote, Verpflegung
Kontra:
Vorbereitung auf zu Hause (Nachsorge)
Krankheitsbild:
Esssucht, Depressionen, PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin sehr froh und dankbar über den Aufenthalt dort, besonders für die Unterstützung und Menschlichkeit (Echtheit) der Ärztin, Therapeuten und Pflegepersonal.
Die Pflege leistet über ihre Aufgaben hinaus und hat mir viel Halt und Sicherheit gegeben. Die Gespräche haben mich oftmals akut mehr geholfen, als die Gruppentherapien.
Die Therapeuten waren sehr authentisch, was Vertrauen gebracht hat. Die Therapien besonders. Reittherapie, Heilsames Singen, Wassertragen, Aggressionsgruppe hat vieles im Tiefen bewirkt und ein Stückweit heilsame Erfahrungen mit sich gebracht.
Die Essstruktur, war teils hilfreich, oft aber auch reproduktiv.
Im Großen und Ganzen war ich während und nach der Klinik sehr dankbar und hochzufrieden mit dem Konzept.
Mittlerweile sehe ich auch andere Seiten, wie mit dem Personal umgegangen wird (nicht gerade gesundheitsfördernt und menschlich - hauptsache nach außen hin "glänzend" und wirtschaftlich) ..meiner Meinung nach. Was mich sehr traurig macht. Da es mit dem äußerem Bild der Klinik nicht übereinstimmt.
Trotz allem, empfehle ich die Klinik immerwieder weiter,da ich auch die sehr förderlichen undhilfreichen Momente in Erinnerung habe.
Wovon ich abrate, mit Therapeuten im Anschluss in Kontakt zu sein, auch wenn es von Ihnen selbst angeboten wird. In meinem Fall war es anfangs sehr förderlich und hilfreich. Allerdings haben die Therapeuten auch ihre eigenen Geschichten und manchmal nicht gleich sichtbar, ist es (auch) eher ein nicht-loslassen können ihrer seits bzw. kann es zu einem emotionalen Missbrauch kommen (je nach dem was man selbst für eine Vorgeschichte hat). Daher passt auf euch auf und nehmt die Hilfe an, wenn ihr sie dort bekommt. Und lasst wieder los, sobald ihr wieder in euren Alltag kommt. - Dort gibt es genug Menschen, die auch wieder für euch da sind und auch wirklich DA-sein wollen!

Alles Liebe.

Wer hier nix mitnimmt ...ist selber Schuld :-)))

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Jetzt nach einem Jahr...kann ich noch immer sagen....Heiligenfeld wirkt so sehr in mir :-))...eine so gute Zeit die ich dort verbringen durfte,angekommen in fiefer Trauer nicht mehr wissend wie das Leben weiter gehen sollte, gegangen mit neuer Kraft und Lebensgeister die in mir fröhlich durch die Gegegend tanzen . Achtsamkeit und Respekt wird gross geschrieben. Danke für eine soooo sehr wertvolle Zeit.

Klinik = Antidepressivum

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Vielzahl an heilsamen Therapie-Angeboten
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, mittelgradig, langjährig
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Eine hervorragende psychosomatische Klinik!
1.) Da die Rosengartenklinik zu einem Verbund von 4 Kliniken (quasi) entlang einer Straße gehört, steht eine unglaubliche Vielzahl qualifizierter therapeutischer Angebote zur Auswahl. Denn es können auch Angebote der drei Schwester-Kliniken wahrgenommen werden.
Es gibt beispielsweise Tanz- und Theatertherapie / Therapeutisches Reiten, holotropes Atmen, Heilkraft der Stimme, vielfältige Sporttherapien.... In den nur fünf Standardwochen einer Reha kann mensch leider nur an einer kleinen, feinen Auswahl dieser Angebote teilnehmen.
2.) Die Gruppentherapie wird luxuriöserweise von zwei TherapeutInnen begleitet. In der Gruppentherapie findet tatsächlich Therapie / Heilung statt.
3.) Ich fühlte mich wie in einem behaglichen Kurhotel, nicht wie in einer Kurklinik. Das Essen ist hervorragend. Die MitarbeiterInnen sind sehr aufmerksam und zugewandt. Fast alle Abläufe sind optimiert, das Qualitätsmanagement ist ständig spürbar.
4.) Es wird großen Wert auf Nachsorge gelegt, damit die positiven Wirkungen der Reha nicht im Hamsterrad des Alltags wieder verschütt gehen. In meiner Millionenstadt gibt es beispielsweise gleich mehrere Nachsorgegruppen, außerdem gibt es hier "Geheimtipp"-Therapieangebote, die leider sonst (fast) nur in den Heiligenfeld-Kliniken zu finden sind. Vor allem die Rhythmustherapie (TaKeTiNa) weiß ich hier zu schätzen, sie schließt direkt an den heilsamen "Hotelaufenthalt" in Bad Kissingen an.
5.) Ich konnte gegen Ende der Reha das Antidepressivum problemlos reduzieren. Das hat mir Hoffnung gemacht, binnen zwei Jahren wieder ganz ohne Medikament auskommen zu können.

Nie wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Welche Beratung?)
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Nicht wahrgenommen zu werden ist keine tolle Erfahrung)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden (Wenigsten das funktioniert)
Pro:
Freundliche Mitpatienten
Kontra:
Geldmachmaschine
Krankheitsbild:
Burnout / Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt in der Rosengarten Klinik Heiligenfeld gehört zu den schlimmsten Erfahrungen die ich in den letzten Jahren hatte.
Die Einrichtung wurde mir von mehreren Seiten empfohlen aber alle mussten später einräumen, daß es sich hier nicht mehr um die Kliniken Heiligenfeld handelt aus der der alte Ruf resultiert.
Ein heruntergekommenes altes Hotel wurde mit minimalen Mittel zu einer Reha-Einrichtung umgewandelt und mit etwas, auf jeden Fall zu wenig Personal ausgestattet. Durch die Lage und Bauart des Gebäudekomplexes ist es viel zu laut und im Sommer unerträglich aufgeheizt.Der Speisesaal ist unglaublich laut. Es wird einem ein Zwangsstundenplan mit vollkommen unsinnigen Terminen zum Teil bis spät abends auferlegt und nur 20 Minuten wöchentliche Gesprächsdauer mit Bezugstherapeuten die auch noch ständig wechseln. Ein Überzyniker als Oberarzt. Zuhören und die Nöte der Patienten wahrnehmen findet eindeutig nicht statt. Zur Ruhe bin ich dort nicht gekommen. Teilweise konnte ich mehrere Tage nicht schlafen was mir als Widerstandshaltung ausgelegt wurde. Mein Eindruck war, daß es der Klinik herzlich gleichgültig it wie es den Patienten geht solange die sich in die Konzeptsvorstellungen der Klinikleitung fügen. Nach dem Motto: wer nicht passt wird passend gemacht.

2 Kommentare

Elli2000 am 31.05.2015

Mein Beileid!!!
Ich kann mich nur anschließen. Für mich war der Aufenthalt das Schlimmste, was ich zum Thema Therapie je erlebt habe. Es gab Narzistische Therapeuten, vor denen mich sogar das restliche Klinikpersonal gewarnt hat. 7 Wochen Aufenthalt und 6 verschiedene Therapeuten. Das wäre nicht so schlimm gewesen, wenn mir wenigstens erlaubt gewesen wäre, mich auch mal um mich kümmern zu dürfen. Ich hatte auch keine Ruhe, um mich um meine Problematik zu kümmern. Ich habe viel Therapieerfahrung und hatte schon traumatherapeutisch vorgearbeitet. Was mir dort aufgezwungen wurde, war außerordentlich kontraproduktiv. Mein sehr guter Therapeut zu Hause konnte nicht fassen, was in Heiligenfeld alles passiert ist. Die Tage waren vollgestopft und wenn ich nach der 3. oder 6. "Therapie" zusammengebrochen bin, weil mein Körper nicht mehr konnte, hieß es dies sei mein Krankheitsbild und ich müsse mich durch alles durchkämpfen. So ein Blödsinn!!! Ich war dort, weil mein Hauptproblem ist, dass ich mich immer durch alles durchgekämpft habe bis zur Erschöpfung. Ich sollte und wollte dort noch mehr meine Achtsamkeit gegenüber meinen Gefühlen und meinem Körper trainieren. Man muss sich das dort so vorstellen: Nach dem Frühsport und Meditation, Früstück oder sonstiges, gibt es bis zum Mittag 3 Veranstaltungen. In der ersten geht es z.B. um das Thema Beziehungen und Verluste/Probleme, danach gehts vielleicht um den Tod und dann vielleicht noch einmal um die aktuelle Lebenssituation, die ja bei den "Insassen" nicht so toll ist - sonst wären sie ja nicht da. Danach ist man schon hinüber,dann kommt der Nachmittag...Die wollten mir da sowieso immer irgendwelche Probleme einreden, die ich gar nicht habe. Was letztendlich dazu geführt hat, dass mein Therapeut gegen den Klinikbericht angegangen ist, da dieser von meiner offiziell zuständigen Therapeutin derart gehässig geschrieben wurde, dass er mein Leben nun vollkommen ruiniert hat. Leider zählt so ein Bericht bei der Rentenkasse tausendmal mehr als 10 Briefe von meinem Therapeuten und meinem Psychiater, die mich über einige Jahre kennen. Ich könnte jetzt noch stundenlang weiterschreiben aber das wäre unnütz. Nur noch soviel: Ich bin während meines Aufenthaltes sogar körperlich angegriffen und mehrfach bedroht worden. Die Person, von der dies ausging ist mit leichten Depressionen entlassen und gaaanz viel betüdelt worden. Als ich um Gespräche gebeten habe, hat man sich einen Dreck darum gekümm

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Hier wurde ich wieder gesund!!!

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Diese Klinik hat wirklich eine Mission! Toll!
Kontra:
Älteres Gebäude. Sehr laut im Treppenhaus!
Krankheitsbild:
Burn Out
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Für mich war es ein ganz und gar positiver Aufenthalt. Super Therapeuten, das Angebot an Therapien war riesig. Die Ansätze der Gruppentherapie und Kerngruppen waren für mich sehr sehr heilsam und hilfreich. Das Zimmer war groß, sauber und ruhig. Der Malraum war jederzeit offen und konnte genutzt werden.
Ich überwand in 7 Wochen mein Burn Out und wurde wieder gesund. Klar war der Transfer in den Alltag eine Herausforderung, die mir aber gelungen ist!!!!

Es ist gut so wie es ist

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (sehr lautes umgebautes Hotel zur Klinik)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (es gab auch sehr possitive Ausnahmen)
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (Die beiden "Körperärzte" waren m.E. sehr inkompetent)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Personal war oft gestresst)
Pro:
Zusammenhalt in der Kerngruppe
Kontra:
Einzelgespräche waren mit 20 min zu kurz und bei -Bedarf wurde man an die Pflege verwiesen.
Krankheitsbild:
Burnout und Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo, ich war 6 Wochen im Rosengarten für mich leider zu kurz. Ich hatte das "Glück" einer intensiev Woche Kriegerin des Lichts eine Arbeitserprobung hier baust du ein Schert. Leider gibt es hier keine aufdeckende Therapien.Die letzten 2,5 Wochen waren für mich nicht mehr aufdeckend. Auf dem Weg gab mir meine Therapeutin es wäre für mich besser in die FK zu gehen die Rentenversicherung kann nur 7 Wochen bezahlen also wer mehr benötigt sollte über die Krankenkasse kommen. Mir kam es auch so vor das die Therapeuten absichtlich bremsten.
Das Kursangebot ist vielfältig leider kann man nicht alle besuchen zwecks Mangel an Plätzen oder weil es viele Überschneidungen gibt.
1 x in der Woche muß nachmittags frei gemacht werden. Für viele nötig für mich unnötig.
Das größte Geschenk war der Zusammenhalt in der Kerngruppe hier passiert auch der eigentliche therapeutische Teil wir haben sehr viele intensieve Gespräche auch abends bei einer Tasse Tee gehabt. Die 3 x Kerngruppensitzungen in der Woche können intensiev werden oder ihr labbert nur um den Stundenplan rum. Schön ist auch der Kurgarten. Kann jeden raten geht abends mal zur Saline zu zweit es bereichert euch.Leider oft Therapeutenwechsel manchmal ein Glücksfall. Gestresstes Personal zur Therapie. Lärm in der Rosengartenklinik super rings rum stark befahrende Straßen. Im Sommer leichte Kleidung mitnehmen es gibt keine Klimaanlage Fenster können zwecks dem Straßenlärm nicht geöffnet werden. Das Angebot für Hund und Patient ist mangelhaft. Der Hund bleibt im Zimmer und darf nicht mit in Therapieräume oder Terrasse.Die Zeit in Heiligenfeld war für mich aufregend, aufdeckend und ich habe erkannt ich bin doch krank. Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Heilung. Viele Probleme haben auch andere man ist nicht alleine im Hamsterrad. Macht hier eine Therapie und last euch mal so richtig Hirntechnisch durchdrehen mit fluten der Therapieräume und lachen bis zum Muskelkater am Essenstisch. Ich bin dankbar für die Zeit.

ich darf sein

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (auf mich zugeschnitten)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (ich fühlte mich in meiner Individualität beachtet)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (das ging immer sehr flott)
Pro:
Personal war topp
Kontra:
Einzelgespräche arg knapp
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich habe mich auf Grund schlechter Erfahrungen mit anderen Kliniken in früheren Jahren ausführlich auf diese Kur vorbereitet.
Klar meine Ziele und Wünsche definiert. Sich zu diesen Themen dann auch öffnen und auch andere Wege annehmen können, ja, dass muss man dann schon tun.
Ich habe jede Hilfe bekommen, die ich benötigte, nicht alles sofort aber ich bekam sie.
Das achtsame Miteinander will gelernt sein und es funktioniert ganz gut.
Vom Personal habe ich gleichberechtigte Aufmerksamkeit und Offenheit bekommen, wie ich selbst zu geben vermochte.
Die Therapeutische Teamarbeit hat mich sehr beeindruckt und freute mich, dass ich nicht jedem alles neu berichten mußte. Das Essen war sicher gesund, aber mir doch sehr gewöhnungsbedürftig. Aber auch da gab es einige Alternativlösungen und große Bemühungen für mein Wohlergehen. Sehr hervorheben möchte ich aber auch das Servicepersonal. Immer freundlich, immer hilfsbereit und ehrlich.dankbar für ein dankendes Wort. Das medizinische Personal hat mich sehr mit seiner Kompetenz beeindruckt. Ich fahre mit einem guten Paket an Erfahrungen und Lösungen nach Hause.
Danke dass ich hier sein durfte.

I m Nachhinein eine lehrreiche Zeit

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (Die beiden "Körperärzte" waren m.E. sehr inkompetent)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Zusammenhalt in der Kerngruppe, engagierte Therapeutinnen
Kontra:
Großgruppen unpersönlich und teilweise nervig
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war insgesamt 6 Wochen in der Klinik und war vorher sehr von den hier relativ negativen Bewertungen verunsichert. Jetzt im Nachhinein kann ich sagen, dass mir die Zeit dort sehr gut tat. Ich habe viel über mich erfahren und konnte einige meine Problemfelder reduzieren. Zwar habe ich noch viel Arbeit vor mir, es ist aber utopisch zu glauben, das diese Probleme dort hätten geheilt werden können. Die Therapeuten in der Kerngruppe haben sehr gute Arbeit geleistet und waren engagiert. Gewöhnungsbedürftig für mich waren die Großgruppenveranstaltungen, das Forum und die Begrüßungs/Abschiedsrunde. Hier sah ich für mich wenig Sinn, aber dies ist ja subjektives Empfinden. Das größtenteils vegetarische Essen war auch nicht immer mehr Fall, aber den Großteil der Zeit war ich mit dem Essen zufrieden.

Keine Hilfe bzgl. dringend nötigem Rentenantrag od. Antrag auf berufl. Reha

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Welche Beratung?)
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Pflegekräfte, Küchenpersonal und Essen, Reinigungspersonal
Kontra:
Der Mensch wird hier in seiner Not absolut nicht gesehen. Worte werden einem im Mund herumgedreht.
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Drigend Hilfe für Rentenantrag oder berufliche Reha gesucht? Vergessen Sie diese Klinik!
Man bekommt hier oft einen unpassenden Stempel aufgedrückt und somit massiv Steine in den Weg gelegt. Der Mensch in seiner Not wird hier nicht gesehen, Mobber werden hier sogar unterstützt. Zu wenig Bezugstherapeuten, die teilweise offenbar überlastet sind.
Das Essen ist bei Weitem nicht so viel Bio, wie angepriesen, aber sehr gut.
Küche 1A, sehr nettes Reinigungspersonal, sehr gut geschulte Pfleger/innen.
08/15-Abwicklung bei etlichen Psychologen, Einzelgespräche sind viel zu kurz und verdienen diesen Namen nicht.
Die Zimmer sind extrem hellhörig!
Hochsensibilität und AD(H)S sind hier nicht nur unbekannt, man wird damit sogar erst recht in eine Hypochonder-Ecke gestellt.
Die Worte werden einem notfalls hier im Mund herumgedreht.
Keine Sprechstunde mit der DRV, wenige Tage vor Reha-Ende erst dringend nötige Sozialberatung. War daher auch nicht effektiv.
Mir geht es wesentlich schlechter, als vor der Reha!
Zu Gegendarstellungen und Beschwerden wird nicht Stellung genommen... (spricht für sich).
Diese Klinik ist erst seit kurzer Zeit bei der Rentenversicherung gelistet und es wird mit allen Mitteln jegliche Hilfe, die die Rentenversicherung bezahlen müsste, untersagt! Ein Schelm, wer böses dabei denkt.....!

Nicht das was es verspricht.

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Essen, Patientenmanagment
Kontra:
zu wenig Einzelgespräche, Therapeuten unter Druck, viel zu große Gruppen
Krankheitsbild:
Ängste, Depressionen,
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Zimmer sind zweckmäßig ausreichend eingerichtet. Die Therapieräume knapp und oft durch die großen Gruppen sehr überfüllt. Im Essensraum herrscht (abgesehen von den Tagen der Stille) ein sehr hoher Lärmpegel. Das Essen ist wirklich gut. Es sind immer ausreichend Tee, Kaffee und Wasser vorhanden.
Grundsätzlich hat der Aufenthalt für mich nicht das versprochen, was ich mir gewünscht habe. Das Leitbild "Der Mensch steht im Vordergrund" habe ich nicht so wahrgenommen. Auch die Therapeuten wirkten auf mich oft extrem unter Zeitdruck. Die großen Gruppen wie Depressionsgruppen, Angstgruppe u.a. waren für mein Empfinden mit bis zu 50 bis 60 Teilnehmer viel zu groß. Die Angstgruppe wurde durch ein Fachkraft der Pflege und nicht von Therapeuten angeleitet. Ein Einzelgespräch fand nur einmal in der Woche für 20 Minuten statt. Für mein Empfinden viel zu wenig. In den 20 Minuten konnten dann gerade mal ganz ganz schnell das Organisatorische besprochen werden. Auf Individualität konnte nur sehr eingeschränkt eingegangen werden, weil viele Angebote (so der Therapeut) von der Rentenkasse vorgeschrieben werden. Zumindest in den ersten 2 bis 3 Wochen. Ich persönlich habe mich in der Einschätzung der Therapeuten zum Teil nicht gesehen gefühlt. Den abschließenden Bericht empfinde ich in vielen Einschätzungen für mich als absolut nicht passend. Dennoch hat auch dies mir natürlich wieder vieles was mich betrifft klarer sehen lassen. Der Kontakt der Patienten untereinander ist sehr zugewandt und zum Teil auch hilfreich.
Bei extremen emotionalen Befindlichkeiten ist auserhalb der normalen Arbeitszeiten kein Therapeut zum Auffangen in der Klinik. Man kann sich dann an die Pflege wenden (eine Krankenschwester für das gesamte Haus). Das in einer Psychosomatischen Klinik kein "Not" Psychologe ansprechbar ist, finde ich eher fragwürdig.

Sehr zufrieden!

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Das Gesamtkonzept!
Kontra:
Einzelgespräche zu kurz, aber in Ordnung!
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Am Gesamtkonzept der Klinik gibt es nichts zu nörgeln!
Das Personal, alle Richtungen, sind sehr freundlich!
Das Essen bzw. die Küche, das Zimmer! Alles ohne Probleme.

gutes Marketingkonzept, welches Patienten lockt.

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
einige nette Mitpatienten
Kontra:
Klinikkonzept hält nicht was es verspricht
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik wirbt damit, dass der Mensch im Vordergrund stehen sollte und nicht die Diagnosen. Während meines Klinikaufenthaltes habe ich nicht die Erfahrung machen können, dass der Mensch im Vordergund steht. Tiefenpsychologisches Einzelgespräch bedeutet 20 Minuten Einzelgespräch, welches auch noch durch Telefongespräche unterbrochen wurde. Die Depressionsgruppe von ca. 50 Leuten war mit ein Rätsel, weil hier nicht auf einzelne Personen eingegangen werden konnte. Auch sonst gab es viele Großgruppen. Es gab ein Forum, in der die ganze Patientengemeinschaft von ca. 90 Personen teilnehmen mußte. Hier wurden einzelne "Rituale" von Personen durchgeführt, die von Freiwilligen aus der Patientengemeinschaft unterstützt wurden. Ob einem dies gefiel oder nicht (so etwas ist nicht für jede Psyche gut) durfte man sich nicht entfernen. Ging es jemandem nach einer Großveranstaltung schlecht, gab es keinerlei therapeutische Hilfe. Es wurde darauf verwiesen, dass man sich Gesprächshilfe
im Krankenschwesterzimmer nehmen kann. Kritik war unerwünscht und auch gab es einige Mitarbeiter (Psychologen und Ärzte) die es nicht nötig hatten zu grüßen, obwohl vorher Kontakt bestand. Ich hatte den Eindruck, dass manche Patienten kränker und erschöpfter nach Haus gingen. Mir ging es auch so. Es gab einige sehr nette Mitpatienten, mit denen die Gespräche sehr wertvoll waren. Die sechs Monate Wartezeit haben sich nicht gelohnt.

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zimbo am 27.09.2013

Dass es Menschen gibt, die nicht Guten Tag sagen können, ist doch nichts Neues!

Mein Leben ist (wieder) lebenswert

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Das Gesamtkonzept der Klinik ist zielführend
Kontra:
Dazu fällt mir nichts ein
Krankheitsbild:
Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Äußerst unsicher und skeptisch trat ich im Fühjahr 2013 meinen Weg zu den Heiligenfeld-Kliniken an. Ich hatte Bedenken bzgl. der Gruppentherapie, der Patientengemeinschaft, der Unterbringung, des Wetters etc. etc. Bei der Anmeldung wurde ich freundlich empfangen, durch eine Mitpatientin, die sich als meine Patin zur Verfügung stellte, wurde ich bereits am ersten Tag von Herzen willkommen geheißen und mit allen notwendigen Informationen versorgt. In der Kerngruppe wurde ich ebenfalls rasch integriert und so fühlte ich mich am 4. Tag nach meiner Anreise "angekommen".
Da ich schon in seit längerer Zeit in Einzeltherapien Erfahrungen sammeln konnte, war es mir relativ schnell möglich, aus der Gruppentherapie wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. Nach etwa drei Wochen schätzte ich diese Art der Therapie sehr viel zielführender ein, als die Einzeltherapie.

Die Mitarbeitergemeinschaft trug ganz wesentlich zu meinem Wohlbefinden und meinen Erfolgen in Heiligenfeld bei:
Angefangen bei Ärzten und Therapeuten, über den Pflegedienst, das Patientenmanagement, das Servicepersonal der Küche, das Reinigungsmanagement und die Haustechniker, stets traf ich auf hilfsbereite, freundliche, engagierte und vor allem achtsame Menschen - eine Wohltat!

Die Zimmer sind ansprechend und sauber, die Matrazen gut, die Farbgebung ansprechend, mit ein paar eigenen Accessoires ist es richtig gemütlich. Die Lage der Klinik ist bestens, direkt am Kurpark und am Beginn der Fußgängerzone.

Das Essen war sehr gut. Ich habe mich konsequent vegetarisch ernährt - ein Versuch, der sich gelohnt hat, ich brauche seitdem kein Fleisch mehr und fühle mich wohl. Natürlich gibt es auch konventionelles Essen und das in guter Qualität!

Das Angebot an freiwilligen Veranstaltungen ist groß, so kann man Meditieren, Schwimmen, Vorträge besuchen usw. Am schönsten für mich war, dass ich öfter auch einfach mal "bei mir bleiben konnte".

Ich kann diese Klinik absolut empfehlen!

sehr gute Klinik

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
menschlicher Umgang, grosses Angebot
Kontra:
zu kurze Einzelgespräche
Krankheitsbild:
Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

8 Wochen in dieser Klinik waren eine wertvolle Zeit. Das Peronal ist sehr engagiert und trotz enormer Arbeitsbelastung ernsthaft an den Patienten interessiert. Das Therapieprogamm ist extrem vielfältig. Da ist wirklich für jeden was dabei.

Allerdings stehen Kassenpatienten häufig unter Druck, weil Verlängerungen, seitens der Kassen, abgelehnt oder zu spät genehmigt werden. Dafür kann die Klinik nichts. Aber es beeinflusst natürlich auch die Stimmung der Mitpatienten, wenn jemand von jetzt auf gleich abreisen muss. Das wird in anderen Kliniken nicht anders sein.

Das einzige was ich wirklich kritikwürdig fand, sind die kurzen Einzelgespräche. 20 Minuten pro Woche waren einfach zu wenig.

Insgesamt kann ich die Rosengartenklinik wärmstens empfehlen! Wer hier eine Therapie machen darf, der hat einen Treffer gelandet.

Großgruppen

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Essen
Kontra:
Großgruppen bis zu 80 Leuten
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war Anfang 2013 für 7 Wochen in der Rosengarten klinik und fand die Behandlung dort sehr durchwachsen. Es findet dort kaum individuelle Behandlung statt. Alle Patienten müssen unabhängig von der Diagnose ein Pflichtprogramm absolvieren, was in der Regel in Großgruppen stattfindet 30-80 Patienten. Zum Pflichtprogramm gehören z.B. Selbststeuerung die von einer Krankenschwester geleitet wird, aber auch, Beziehung und Kommunikation, Arbeitsleben usw., sind von allen zu belegen, ob in dem Bereich Probleme bestehen oder nicht. Im Plenum das wöchentlich mit allen Patienten stattfindet, besteht die Möglichkeit eigene Themen zu bearbeiten. Zum Teil war das Plenum nur mit einer Fachkraft besetzt, so dass z.B. ein Patient der eine Retraumatisierung erlebt hat, von Mitpatienten in die Pflege gebracht werden musste, was ziemlich fahrlässig ist. Die psychologische Einzelgespräch beträgt 20 Minuten wöchentlich, wird aber später im Brief als tiefenpsychologische Einzeltherapie bezeichnet, obwohl die Zeit meist nur ausreicht um organisatorisches zu besprechen. Die kerngruppe die dreimal wöchentlich für 100 Minuten stattfindet ist vom Grundgedanken sinnvoll und ich habe die meist auch als hilfreich erlebt. In der Kerngruppe kan man ca. 3 mal ein Anliegen bearbeiten, weil bei 10 Patienten und im Schnitt zwei Begrüßungen und Abschieden pro Woche einfach nicht mehr Zeit bleibt.
Die Indikationsgruppen die einmal wöchentlich für 100 Minuten angeboten werden sind auch sehr unterschiedlich besetzt. Während z.B. die PTBSGruppe in der Regel nicht mehr als 10 Patienten sind, werden in der Depressionsgruppe zum Teil 50 Leute von einem Therapeuten betreut. Die Therapeuten wirken alle sehr gehetzt, weil sie wohl auch terminlich sehr eng getaktet sind, 3 Einzelgespräche in einer Stunde usw. Manche sind sehr erfahren und machen das Beste aus den schwierigen Bedingungen, manche sind aber auch deutlich überfordert und lassen die Patienten dann halt irgendwelche Übungen machen. Geht es einen Patienten damit schlecht, kann er nur auf die Hilfe der Mitpatienten hoffen, weil ein Therapeut allein mit 50 Patienten ja auch nicht zaubern kann.

2 Kommentare

Camou am 22.04.2013

Diese Darstellung kann ich 100%ig bestätigen. Um aus dem Klinikaufenthalt etwas für sich zu machen, muss man dementsprechend sehr gut in der Lage sein, sich autodidaktisch zu organisieren und seinen eigenen Therapieprozess zu managen, in dem man sich selbst aus den verfügbaren Möglichkeiten die Elemente herausfiltert, die für die eigene Weiterentwicklung nützlich sind. Ein Aufenthalt in der Klinik ist also NICHT empfehlenswert für Patienten, die zur Zeit nicht gut für sich selbst sorgen und sich nicht gut mit Vehemenz für ihre Interessen einsetzen können.
Wer letzteres nicht gut kann, dem kann es z.B. passieren, dass er in der Gruppentherapie mit seinen Themen in den ganzen Wochen nicht einmal richtig zu Wort kommt - denn Hilfestellung durch den sog. "Bezugstherapeuten" erhält er hierbei nicht unbedingt. Dies kann natürlich in den unterschiedlichen "Kerngruppen" etwas unterschiedlich sein; bei unserer "Kerngruppe" war es jedenfalls so, dass stillere/introvertiertere Teilnehmer seitens des Bezugstherapeuten nicht dabei unterstützt wurden, sich aktiv einzubringen; sie wurden lediglich auf ihre Selbstverantwortung verwiesen, dass sie sich - falls sie mit einem Anliegen nicht durchgedrungen/gehört worden waren - eben das nächste Mal vehementer einbringen sollen. => Jemandem, dessen Problem darin besteht, nicht zu wissen, wie er "sichtbar" werden soll, kriegt also gesagt, er solle eben einfach das nächste Mal mehr "sichtbar" werden. Na, toll...

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TIME OF MY LIFE

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
gelungene "Seel"sorge
Kontra:
6 Wochen gehen so schnell vorbei
Krankheitsbild:
Burn-out
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Frühjahr 2012 in der Rosengartenklinik Heiligenfeld, nachdem ich 7 Monate auf die Genehmigung durch die Rentenversicherung gewartet habe. Wie ich diese Warterei überstanden habe weiß ich bis heute nicht.Alles, was ich von der Klinik erwartet habe, war, dass ich endlich zur Ruhe kommen darf. Obwohl mein Wochenplan vollgepackt war-ich war aber auch nicht auf Urlaub-hatte ich viel Zeit, um in mich zu gehen. Ich war wegen u.a. Burn-out in der Klinik und suchte "sinnvolle Ruhe". Ich bekam unglaublich viel, in den Therapien, bei Mitpatienten, im Luitpoldpark- den ich heute noch vermisse- und ich möchte keine Sekunde missen, auch wenn einige schmerzhafte dabei waren.Ich habe in der Zeit viele intensive Begegnungen gehabt, lernte meinen "Arschengeln" zu vergeben und lernte am Tag der Stille, dass wir viel zu viel "Müll" um die Ohren haben! Ich habe ohne hungern 6 Kilos abgenommen, obwohl die Küche sehr lecker war.Die Rehazeit war meine "TIME OF MY LIFE" , ich habe zwei liebe Menschen gefunden, mit denen ich heute noch Kontakt habe und ich habe das Lachen wieder gelernt-Freude an meinem Leben! Für mich und meine Familie, die ja auch vom Erfolg profitiert,sehr gewinnbringend!!

2 Kommentare

Cleoline am 13.02.2013

Hallo Tulpenbaum,
wenn ich solche Kommentare lese, dann fühle ich mich sofort zurückversetzt in meine Reha-Zeit in der Rosengarten-Klinik.
Ich selbst bin ja auch absolut begeistert von dieser Klinik und ihrem Konzept und freue mich sehr, dass der Aufenthalt dort auch dir so gut getan hat. Obwohl es mir schon besser geht als vor meinem Aufenthalt, sehne ich mich doch danach, noch einmal dorthin zu dürfen. Aber wahrscheinlich wäre es doch *irgendwie anders* wenn man ein zweites Mal dort eine Reha macht...................
Ich wünsche dir, dass du viel von dem mitnehmen kannst was du dort erfahren und gelernt hast !
LG

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Ein Ort der Besinnung auf sich selber

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ein sehr bereichernder Aufenthalt)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr fähige Therapeuten/-innen)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alle sind sehr freundlich und hilfsbereit)
Pro:
Therapeuten, Essen, Therapiekonzept
Kontra:
nix gefunden
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 8 Wochen in dieser wunderbaren Klinik und bin sehr dankbar für diese Zeit der Besinnung und der Gemeinschaft. Alles ist aufeinander abgestimmt und greift ineinander über. Die Therapieangebote sind sehr umfassend und nach Absprache mit dem Therapeuten hat man eine große Auswahl. Die Therapeuten sind klar in ihren Aussagen und absolut fähig. Ich bin sehr dankbar dafür, denn dadurch sind mir meine Baustellen erst mal bewusst geworden. Von den Erfahrungen, die ich in der Klinik gemacht habe, werde ich noch lange zehren können. Es ist nicht immer alles einfach dort, aber wenn wir keine Probleme hätten, bräuchten wir auch keine Reha.
Anfangs erscheint der Stundenplan sehr voll, aber das gibt sich. Ich hatte ein großes, ruhiges und gut ausgestattetes Zimmer.
Es gibt einen Waschraum mit zwei Waschmaschinen und zwei Trockner. Räder kann man sich direkt an der Klinik ausleihen, Kosten drei Euro pro Woche. Die Terasse kann genutzt werden. Die Lage der Klinik ist optimal, in ein paar Minuten ist man im Ort, der Rosengarten liegt direkt gegenüber, der Kurpark ist auch in direkter Nähe.
Man wird einer sogenannten Kerngruppe zugeordnet, in der dann auch die Gruppentherapie stattfinden. Die Nachmittagsgruppen setzen sich dann anders zusammen.
Das Essen war einfach klasse, viel Vegetarisches und eine reichhaltige Auswahl geschmackvoll angerichtet und abwechslungsreich zusammengestellt.
Fernseher gibt es nicht auf den Zimmern, dafür aber einen Fernsehraum und einen PC-Raum. Im Speiseraum gibt es einen Schrank mit Gesellschaftsspielen.
Nicht zu vergessen die therapeutische Gemeinschaft, die einen trägt. Menschen, die einem einfach mal die Hand halten oder Mut zusprechen, obwohl es ihnen selber nicht gut geht. Ich hatte die Möglichkeit, dort sehr viele Menschen kennen und schätzen zu lernen, denen ich sonst wahrscheinlich nie begegnet wäre. Ich kann diese Klinik wirklich empfehlen.

2 Kommentare

Melli2 am 04.09.2012

Hallo Herr Eichhorn,
das hört sich ja alles sehr positiv und empfehlendswert an. Ich habe auch eine REHA angemeldet und warte auf den Bescheid. Eine Frage, ich hatte gehört, man darf nur maximal 6 Wochen bleiben ?

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Aufenthalt Oktober 2012

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo!
Nach einigem hin und her ,habe ich es nun endlich geschafft in die Rehaklinik Rosengarten zu kommen.Mein Rentenversicherungsträger wollte mich erst in die Luitpoldklinik schicken?!
Nun bin ich in der Warteschleife und denke ich werde Oktober/November 2012 in der Klinik sein!

Wer ist auch zu diesem Termin dort!

Liebe Grüße

2 Kommentare

Cleoline am 28.08.2012

Hallo Juan,
nun - die Luitpoldklinik hat doch ganz andere *Ansätze*. Was hat sich dein Rentenversicherungsträger denn dabei gedacht ?
Freu´ dich auf die Rosengartenklinik - es ist wirklich toll dort und wenn du *offen* bist, wird dir der Aufenthalt sicher was bringen !
Alles Gute, LG Cleo

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moderne Ansätze mit großem Therapieangebot

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Zusammenhalt und freundlichkeit von Patienten und Mitarbeitern
Kontra:
nichts gefunden :-)
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vom 18.04.2012 bis 23.05.2012 Patient in der Rosengartenklinik und kann nur positives berichten. Die Mitarbeiter der Klinik leben der Patientengemeinschaft ihre Freundlichkeit vor. Der Zusammenhalt ist extrem ausgeprägt.

Nun mal was zu den ewigen Nörglern:

Spiritualität: Wird weder von der Klinik vorgelebt noch "angeordnet", Ferner kann man sich auch aus allem zurückziehen, was seine eigenen Grenzen überschreitet, das lernt man nämlich dort.

Fernseher: Ich bin zuhause sehr abhängig von dem elektronischen Unterhalter, allerdings habe ich ihn in der Rosengarten-Klinik nicht vermisst. Es ist viel schöner die Abende mit der tollen Patientengemeinschaft zu verbringen.

Zuteilung in Gruppen: Hier liegt eigentlich die große Chance, sich unter 10-12 anderen Patienten zu behaupten bzw. sich zu arrangieren.

fehlende Einzeltherapien: Ja das ist natürlich ein Thema, aber bei diesem riesigen Therapieangebot wäre da eh nicht viel Zeit dafür.

Vertretungen: Ja es kam zu Krankheitsausfällen von Mitarbeitern, aber es ist nichts ausgefallen, und Menschen dürfen durchaus mal krank werden.

Alle 3 Monate finden in den Heiligenfeld-Kliniken so genannte "Intensiv-Wochen" statt. Dies ist ein besonderer "Leckerbissen" vor dem Ihr keine Panik haben braucht. Ich bin sehr dankbar dafür dies in meiner Zeit erleben zu dürfen.

Ich bin für das "erlebte" unendlich dankbar und kann nur sagen, das das Konzept "Heiligenfeld" ein Segen für alle psychisch kranken Menschen ist. Vielen Dank an alle Mitarbeiter und meine lieben Mitpatienten (vor allem aus der Kerngruppe).

Beeindruckend, aber gruppenabhängig

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
positive Lebenseinstellung
Kontra:
Gruppeneinteilung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 6 Wochen in der Rosengartenklinik. Über eine frühere Mitarbeiterin wusste ich vom Therapieansatz von Heiligenfeld. Insofern konnte mich nichts überraschen. Insbesondere die spirituelle Ausrichtung entspricht meiner Lebenseinstellung. Wer die allerdings nicht hat, muss sich auf Irritationen einstellen.
Positiv:
Die Betreuung der Patienten, Service und Küche sind top. Durch die Philosophie von Heiligenfeld besteht ein ausgesprochen freundlicher Umgang zwischen den Patienten. Das Therapieangebot ist vielfältig und kann größtenteils selbst zusammengestellt werden. Die Mitarbeiter sind sehr engagiert. Es besteht ein umfangreiches spezifisches Nachsorgeangebot von Heiligenfeld.

Neutral:
Alle Therapieansätze sind auf Gruppen ausgerichtet. Du wirst einer sog. Kerngruppe zugeteilt. Passt es nicht mit den Therapeuten oder passt es nicht mit der Gruppeneinteilung hat man Pech gehabt. Denn ein Wechsel ist von der Klinik nicht gern gesehen. In der Klinik gibt es nur einen einzigen TV-Apparat. Das Wellnessangebot ist sehr überschaubar.

Negativ:
Eigentlich nichts! Außer der Mitarbeiterausfall ist zu erwähnen. Ein häufig genanntes Wort heißt: Vertretung! Und die bereits erwähnte Gruppenabhängigkeit. Der gesamte Therapieerfolg steht oder fällt mit der Gruppen-/Therapeuteneinteilung.

Insgesamt war der Aufenthalt sehr angenehm. Die Klinik ist sehr zu empfehlen, solange man sich für bisher Unbekanntes öffnen kann.

Froh und glücklich

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

So, gerade bin ich zurück aus 5 Wochen Reha in dieser wunderbaren Klinik. Seit September 2011 gibt es ein sogenanntes *Adipositas-Programm*, welches ich (neben den psychotherapeutischen Angeboten) für mich nutzte. Die Betreuung ist wirklich *rund* und man gibt sich viel Mühe, zeigt großes Verständnis und unterstützt die Patienten wo es nur geht.
Zum spez. Programm gehören : ein Sportprogramm (keine Angst - keiner wird überfordert) Esstischbegleitung, Ernährungsberatung, Lehrküche und eine ganz tolle Indikationsgruppe (speziellen Dank an Frau W. und Frau D.) Küche und der Service sind einfach wunderbar, nett und freundlich. Sehr abwechslungsreich, dekorativ angerichtet und gesund. Getränke wie Kaffee, kaltes und kochendes Wasser, A- und O-Saft gibt es ganztägig (und -nächtig) kostenlos.
Ich hatte ein geniales Zimmer : Ausblick auf die Saale inmitten des (öffentlichen) Rosengartens . Ich hatte ein großes Zimmer mit gr. Bad und Balkon. Ja ja ich weiß : man sollte nicht verhehlen, dass es auch kleinere, nicht so schöne Zimmer gibt, aber ich habe keinen Patienten getroffen, der darüber sauer war. Es gibt einen PC-Raum, in dem die Klinik zwei kostenlose !!! PC´s anbietet (man trägt sich Uhrzeitmäßig ein) und einen Laptop-Platz. Plenum, Forum und Patientenversammlung muten auf den ersten Blick vielleicht etwas seltsam an, doch es hat alles seinen Sinn und wenn man offen ist und wirklich etwas für sich tun will, dann *trägt* einen die wunderbare Patientengemeinschaft. Das Heiligenfelder Konzept ist genau so, wie es sich auf der Internetseite anhört : menschlich und ganzheitlich ! Die Gruppentherapien sind 3x wöchentlich und bringen soooo viel (hätte ich nie so vermutet - wollte eigentlich gar keine Gruppentherapie) Einzelgespräche sind zwar kurz, aber *knackig*. Bewundernswert die Fähigkeit der Therapeuten, so schnell *auf den Punkt* zu kommen.
Ich muss leider zum Schluss kommen - Wer mehr oder Genaueres wissen will : gerne Nachricht an mich !
LG

Schein- Heiliges Feld ?

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Toller Therapieansatz
Kontra:
Diskrepanz Anspruch/Realität
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ein tolles Konzept, realtätsfern jedoch auch hilfreich. Die meisten des multiprofessionellen Teams sind nicht nur motiviert sondern auch fähig ( ein paar Nieten gibt es überall).

Meine Überschrift ergibt sich aus der doch recht großen Diskrepanz Anspruch/ Realität.
Schon bei der Aussage im Frühjahr eröffnet, erwartete ich moderne Ausstattung, 60ziger Jahre Charme zeichnete jedoch dieses umfunktionierte Hotel aus.(und längst nicht jedes Zimmer hat eine Badewanne, Campingnasszellen sind genauso im Angebot)
Nachhaltig und ökologisch, naja nachts die Schwesternklinik (Parkklinik) mit unzähligen Leuchtkugeln zu schmücken empfinde ich eher als Stormverschwendung. Oder regelmäßig motorisierte Laubpuster einzusetzen ist weder öko noch nachhaltig (und stinkt).
Schwierigkeiten sind auch bei offener Ansprache von Missständen aufgetreten. Zwar therapeutisch gewünscht, fürs häusliche Umfeld, aber bitte nicht am eigenen Betrieb.
Als Beispiel :
Zu meine Beschwerde innerhalb eines 5wöchigen Aufenthalts von 4 Therapeuten betreut zu werden , äußerte sich ein Oberarzt "es sei egal welcher Therapeut dort sitzt und ob er mich kennt " Kernpunkt der Therapie sei im hier und jetzt, während die Gruppentherapeuten durchweg gestaltstherapeutisch unterwegs waren.
Meine Beschwerde wurde in meinem Abschlussbericht noch störungsspezifisch kommentiert.

Trotz all den Widrigkeiten konnte ich für mich viel erreichen, von der sehr geförderten Patientengemeinschaft und auch von den unterschiedlichen Ansätzen der diversen Therapeuten profitieren.

Also wie überall , wo Sonne ist gibt es auch Schatten oder die kochen auch nur mit Wasser.
Auf jeden Fall ist dort ein Umfeld in dem der Motivierte an sich arbeiten kann.

Die Klinikküche ist überwiegend ausgezeichnet.

es ist IMMER das eigene wahrnehmen und nie das äussere was krank macht

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
alles
Kontra:
beim essen könnte geringfügig nachgebessret werden
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich war 2x in heiligenfeld und es ist genauso , alles was falsch läuft ist in einem selbst verankert. die anderen, auch Therapeuten sind nur der spiegel.
das heisst nicht, das sie ohne fehler sind, aber dann immer wieder bei sich selbst schauen.
hab ich beim ersten mal auch nicht glauben wollen.
doch beim zweiten mal, hats klick gemacht.
das scheint anderen zu fehlen diese erfahrung.
das klick machen, vielleicht doch noch ein zweites mal nach heiligenfeld? und ich war sooo skeptisch.
na ja, ist nur jedem zu wünschen, diese erfahrung!

ich wünsche kommentatoren, die negativ über die klinik berichten, das was ich erlebt habe im zweiten aufenthalt.
HEILUNG in heiligenfeld, durch grosses vertrauen und mitarbeit in allen therapien. es ist wirklich unglaublich wie man in seinen mustern verstrickt ist, immer sind die andern schuld, auch beim zweiten mal wollte ich nachts meine sachen packen.
doch ich hab durchgehalten.
und ?
ich hab sehr viel über mich erfahren. wie ich ticke und handle. da waren die anderen auf einmal unwichtig und der auslöser vollkommen belanglos!

„Ein gemalter Reiskuchen macht nicht satt“ - wir müssen unsere Erfahrungen selber machen, sie können nicht erlernt, erlesen oder kopiert werden.

ich habe selbst zwei komplett unterschiedliche erfahrungen in heiligenfeld gemacht.
und es lag IMMER an mir etwas zu verändern.
das Konzept und die therapeuten sind alle okay.
entweder man öffnet sich oder eben nicht.
und ....
man darf nicht vergessen. hier bewerten menschen mit seelischen krankheiten, zu denen eben wut, verzweiflung, aggression, frustration usw dazu gehören.
zum glück, oder eben nicht, hab ich damals keinen ersten Bericht verfasst.
sonst hätte man mal den gegensatz sehen können.
aber dafür steht ja jetzt dieser drin.
auch irgendwie bezeichnend, das der negative bericht nie veröffentlicht wurde.
verfasst war er schon, mann, war da eine wut drin.
hab ich geschimpft auf heiligenfeld!
so gefällst mir besser!

Klinik mit hohen Idealen

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
MitarbeiterInnen leben diese Ideale vor
Kontra:
was bei Personalmangel zur Überforderung von allen führt
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Dies ist eine Klinik, die mit ihrem Menschenbild zu liebevoller Selbstakzeptanz und Beziehungsgestaltung ermutigt. Der Mensch wird als Körper-Geist-Seele-Einheit gesehen (wie auch sonst?) und das ist nicht überall selbstverständlich. Mir war wichtig, dass die Klinik Raum für eine offene Spiritualität bietet, in der Heilung in einem weiteren Kontext initiiert werden kann. Die Klinik hat hohe Ideale, die MitarbeiterInnen identifizieren sich in den allermeisten Fällen sehr damit und leben diese im Umgang mit den Patienten. Schwierig ist es, wenn Personalengpässe häufige Therapeutenwechsel verursachen oder die Therapeuten dadurch selbst "am Stock" gehen. Da könnte dann die Fürsorge des Arbeitgebers (Klinik) auch Fürsorge für die Patienten bedeuten.
Die Eingewöhnungszeit wird sehr gut gestaltet (das Patensystem für Neuankömmlinge ist wirklich gut - für beide Seiten), dauert aber etwas zu lang. Schwerpunkt des therapeutischen Konzepts ist die (strukturierte) Patientengemeinschaft, wodurch die minimalen Einzeltherapien ausgeglichen werden. Hier findet keine Konzentration auf das Klienten-Therapeuten-Verhältnis statt, was manchen enttäuschen wird. Dadurch wird aber auch einer möglichen Infantilisierung (durch Abhängigkeit) und Hospitalisierung entgegengearbeitet. Es geht immer wieder um die Erfahrung und Erweiterung der eigenen Selbstwirksamkeit. Auf spezielle Indikationen wird allerdings nicht tiefer eingegangen (so finden nur einmal in der Woche sogenannte Indikationsgruppen statt, die i.d.R. zu groß und zu anonym sind). Begleitende Kreativtherapieangebote sind die Highlights der Woche ("Heilsames Singen", der Titel liest sich merkwürdig, aber es ist etwas ganz Wunderschönes). Ich empfehle die Klinik weiter für alle, die über ausreichend Selbststeuerungskompetenz und Struktur verfügen, um für sich das Beste herauszuholen. Mir hat es sehr gut getan und ich bin dankbar für diese Möglichkeit.

Wichtige Erfahrung die ich nicht mehr missen möchte

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Taketina, Heilkaft der Stimme, Gruppentherapie
Kontra:
zu kurze aufenthaltslänge aufgrund der RV
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo,

ich war im mai 2010 wegen borderlinestörung sieben wochen in dieser klinik ( zu dieser zeit hieß es noch gesundheitszentrum).

mir hat dieser klinikaufenthalt einiges gebracht. ich war völlig therapieunerfahren und hatte auch angst. die therapie angebote waren richtig für mich und die gemeinschaft war das tollste was ich jeh in meinem bisherigen leben erlebt habe. auch die gruppentherapien haben mir sehr weitergeholfen und ich bin mir in dieser zeit ein ganzes stück näher gekommen und konnte mir einiges eingestehen was mein destruktives verhalten betrifft.

ich habe noch viel arbeit vor mir bis ich "gesund" bin, aber dieser klinikaufenthalt hat ein großen stück dazu beigetragen dass ich mir selbst näher gekommen bin und weiter an mir arbeiten kann.

ich würde jederzeit wieder in diese klinik gehen.

Geborgen im Gesamtzusammenhang

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Wer eine medizinische Betreuung benötigt zum Einstellen, Ändern, Absetzen von Medikation oder anderem ist hier nicht richtig. Dies ist eine Klinik, in der Psychotherapie geboten wird, Medizin nur am Rande.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Tolle Patientengemeinschaft
Kontra:
Bei zu hoher Belastung der Therapeuten geht etwas sehr wichtiges verloren im Kontakt zum Bezugstherapeuten
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe mich dort sehr angenommen und besonders von der Patientengemeinschaft getragen gefühlt. Es besteht ein sehr intensives und ganzheitliches Konzept, das mich in meiner Entwicklung sehr weit voran gebracht hat.

Wunderbar

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Therapien
Kontra:
Überlastete Therapeuten
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt dort war die intensivste, schwerste und beste Zeit meines Lebens gleichzeitig. Ich bin sehr dankbar!

Qualitätsmanagement Ganzheitlichkeit gelebt, genial!!

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Patient wird liebevoll an Eigenverantwortung geführt.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Hochwertig Patientenorientiert)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ganzheitlich auch hier.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Schnell und zuverlässig professionell)
Pro:
Rundes Gesamtkonzept
Kontra:
--
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Eingangsidikationen waren ADS und Burn-out. Da ich selbst für Rehaträger schon gearbeitet habe, war ich sehr beeindruckt von einem gelebten ganzheitlichen Ansatz. Dies zeigt sich ebenfalls in dem gelebten Qualitätsmanagement, was ich in dieser konsequenten Umsetzung, noch in keiner anderen Einrichtung gesehen habe. Dies wirkt sich sowohl für die Patienten, als auch für die Mitarbeiter äußerst positiv aus. In den sieben Wochen meines Aufenthalts habe ich viele bis heute hilfreiche Impulse mitgenommen. Ich wurde liebevoll und konsequent begleitet und äußerst kompetent behandelt. Die Infrastruktur mit ärztlicher, physiotherapeutischer Begleitung, Reinigung der Zimmer, Ernährung und Verwaltung war nicht zu toppen. Aus meiner Sicht ist nur, in einer so liebevollen Atmosphäre, ein optimales Behandlungsergebnis zu erzielen. Die Mitarbeiter scheinen alle „Überzeugungstäter“ zu sein, was sich in deren Engagement und Zuwendung deutlich zeigt.
Die Methodenvielfalt mit den unterschiedlichsten Indikatinsgruppen macht es möglich eine sehr individuelle Förderung zu gewährleisten und so sehr zielorientiert, Fortschritte zu erzielen.
Einzige Kritik die ich habe ist die Therapieeinführung für therapierfahrene Patienten könnte konzentrierter und knapper sein.

Meine Freundin war gerade in der Weißensteinklinik in Sankt Blasien die von der Rentenversicherung gegen ihren Willen vorgeschlagen wurde. Dort wurde nur an der Oberfläche gekratzt und teilweise sogar noch idikatinosverschlimmernd „gearbeitet“.
Der direkte Vergleich erscheint wie der zwischen einer Mercedes S-Klasse und einem Fiat Panda.
Nur die Patientenzimmer waren beim „Panda“ besser.

Ich bin zutiefst Dankbar und würde diese Klinik unbedingt weiter empfehlen. Wer sich seinen Prozessen stellen möchte und nicht dahindümpeln will, nachhaltig weiter zu kommen ist hier bestens aufgehoben.

1 Kommentar

JonasvK am 19.12.2010

Hallo zimt,
habe noch keine Bewertung von Dir gelesen. Es mag ja sein, dass Du die Klinik anders erlebt hast. Deswegen müssen die positiven Berichte der anderen Patienten trotzdem nicht falsch sein. Gerade in diesem Gebiet ist lange nicht alles für jeden gut oder schlecht. Dennoch kann ich nur sagen, dass die meisten meiner Mitpatienten zufrieden waren und meine Freundin in Ihrer Klinik samt Mitpatienten sehr unzufrieden waren.

Es geht mir wieder viel besser:))

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Tolle Therapeuten, tolle Zimmer
Kontra:
Zu wenig Zeit in den Einzeltherapien
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin vor einem Jahr für 6 Wochen in dem Gesundheitszentum Heiligenfeld gewesen, und kann nur sagen , ich habe mich dort sehr wohl gefühlt. Mit einem Burn out, leichten Depressionen, Kopfschmerzen und sonst noch so allerlei hat mich mein Mann dort abgesetzt. Ich komme aus Hamburg , stehe mit beiden Beinen fest im Leben und wollte eigentlich auf keinen Fall dorthin!Aber, mir war klar das etwas passieren muß und deshalb hab ich mich drauf eingelassen. Ich wurde sehr herzlich empfangen. Mein Vorredner schreibt " Sektenähnlich"!! Leute!! macht doch den Meschen keine Angst!Wer gläubig ist, fühlt sich dort gut aufgehoben. Ich bin überhaupt nicht gläubig und habe mich auch sehr gut aufgehoben gefühlt. Die Zimmer sind toll, das Essen auch. Es gibt einen wunderschönen Kurpark, ein Casino um die Ecke, Die Stadt ist sehr schön.Man kann sich in der Klinik ein Fahrrad leihen, Parkplätze fürs eigene Auto sind vorhanden. Es gibt keinen Fernseher auf dem Zimmer, darf man auch nicht mitbringen( Ganz ehrlich, ich hab ihn nicht vermißt). Ich habe ein Radio mitgehabt. Es gibt einen Fernsehraum. Ein PC steht in einem Raum, man muß sich in einer Liste eintragen und kann dann ran. Eigenen Lap top kann man mitbringen,Anschlüsse sind in diesem Raum. Es gibt Gruppengespräche in Kerngruppen an denen man teilnehmen muß, Einzelgespräche sind leider zu kurz. Man bekommt am Anfang einen Paten zur Seite gestellt der einem das Gebäude zeigt und einiges erklärt. Es gibt einen Stundenplan den man sich fast allein zusammenstellen kann. Es gibt sehr viele verschiedene Therapieangebote. Jeder der dort war hat abgenommen:) Das ist doch auch mal was..trotz des wirklich tollen Essens. Man muß keine Tabletten nehmen, es sei denn man nimmt sie eh.. man kann 2x während der Zeit außerhalb schlafen, Gäste können auch bei einem im Zimmer schlafen( Kostet was). Es ist kein GEFÄNGNIS!!:)Falls ihr überlegt in diese Klinik zu gehen, an einem Tag in der Woche kann man sich als Gast diese Klinik ansehen.Auch wenn einem einiges am Anfang komisch vorkommt kann ich nur sagen, laßt euch drauf ein, es hilft;))

Kompetentes Personal

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich fühlte mich wunderbar aufgehoben und betreut, war in sicheren Händen. Die Erfahrungen, die ich dort machen durfte, haben mich ein gutes Stück weitergebracht. Ich habe dort nur ungeheuer motiviertes und kompetenes Personal erlebt. Das fängt an beim Reinigungsteam und entet bei den Therapeuten. Besonderes Lob noch an die Küche, ein besseres Essen kann ich mir nicht in einem Sternehotel vorstellen.

Warnung vor dieser Klinik

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
/
Kontra:
alles
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik heilt niemanden, sondern produziert Menschen, die kränker wieder nach Hause gehen. Es gibt ausschließlich Gruppensitzungen, alles ist SEHR esoterisch und mutet sektenmäßig an, die Therapeuten wahren keinerlei Distanz, die Vorgeschichte/-erkrankung der Patienten wird nicht beleuchtet, alle Patienten werden in einen Therapietopf geworfen, Depressionen etc. werden nicht als Krankheit, sondern als willkommene Bewusstseinserweiterung angesehen, die man dort verstärkt.

1 Kommentar

JonasvK am 13.12.2010

Wenn Du mit dem Anspruch in eine Klinik gehst, die behandeln mich und dann ist alles weg, wirst Du in jeder Klinik schiffbruch erleiden.
Zum Thema Esoterik kann ich nur sagen, dass es Wissenschaftliche Beweise für die positive Wirkung spiritueller Zusammenhänge auf die Psyche gibt. Dies gilt natürlich nur wenn man damit etwas anfangen kann. Dies ist kein Vorwurf nur eine Feststellung. Schade, dass es für Dich nicht hilfreich war.
Was die Therapeuten an geht, habe ich es anders erlebt, was aber natürlich für Dich trotzdem so gewesen sein kann.
Die Vorgeschichte ist wichtig um eigene Muster zu erkennen, manchmal reicht es aber einfach neue Gedankenstrukturen anzulegen und so die Muster verändern zu können.
Wünsche Dir alles Gute.

vielfältiges Therapieangebot

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Reichhaltigkeit des Therapieangebots
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

super gutes Essen, vielfältiges und indivduell ausgesuchtes Therapieangebot. Schwerpunkt Gruppentherapie einhergehned mit der Patientengemeinschaft.