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MEDIAN Klinik Tönisstein

Talkback
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Hochstraße 25
53474 Bad Neuenahr
Rheinland-Pfalz

40 von 53 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
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53 Bewertungen

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Supertolle Erfahrung

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1989   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
klares Konzept
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholsucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 1989 als Patient in der alten Klinik die noch in Burgbrohl war. Ich persönlich war mit der damaligen dortigen Therapieform, die ja auch heute noch angewandt wird super zufrieden und bin seit damals trocken. Wichtig ist meiner Meinung nach das man sich auf die Therapie einlässt und sich öffnet. Wer keine Bereitschaft zur eigenen Einsicht zeigt ist in jeder Therapie-Einrichtung falsch.
Ich jedenfall war super zufrieden und die dortige Therapie hat mir sehr viel gebracht und hat mir sehr geholfen mich selbst etwas selbstkritischer zu sehen.
Meine damalige Therapeutin hat es super verstanden mich auf den Boden der Realität zu holen ......
Ich wünsche allen zukünftigen Patienten viel Erfolg

Gute Lebenserfahrung!

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Drogenkonsum
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Erfahrung mit der Klinik Tönisstein kann ich Positiv bewerten. Ich kam als junge Frau (20Jahren) in die Klinik um meine Suchtverhalten gegenüber Lifestyle Drogen zu bewältigen. Darüber hinaus, war es eine Lebensbereicherung Bzw. Lebens Erfahrung die ich nicht mehr missen möchte, durch das Therapie Angebot und die Erfahrung mit denn anderen Sucht Erkrankten Menschen, Therapeuten habe ich mich weiter Entwickelt und meine Reflexion Fähigkeit gegenüber meiner Person erlernen zu können. Nach dem Aufenthalt wurde ich nochmals Rückfällig, ich denke, es lag daran, dass ich meinen Bekanntenkreis zu diesem Zeitraum noch nicht ablehnen konnte. Trotzallem hatte ich einen anderen Umgang Bzw. eine verbesserte Reflexion gegenüber dem Drogenkonsum und eine Strategie entwickelt, um die Negative Ereignisse in meinem Leben bewältigen zu können. Seit meinem 23 Lebensjahr lebe ich Drogenfrei! Ich könnte mir kein anderes Leben mehr vorstellen, da ich festgestellt habe, dass ein Leben ohne berauscht zu sein, ein viel wertvolleres Dasein ermöglicht! Viele liebe Grüße

Gute Therapie angelehnt an das Konzept der AA

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Gutes Konzept, engagiertes Personal, viele Sportmöglichkeiten
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholsüchtig
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Aus meiner Sicht ein gutes Therapiekonzept, auf das der Patient sich allerdings einlassen muss. Das ursprüngliche Konzept einer AA-Klinik in Minnesota (Hazelden) wurde modernisiert und angewandt. Natürlich hatte ich, wie andere damit so meine Probleme und natürlich gabe es Regeln. Aber ich war ja nicht zum Spaß da. Ich wollte therapiert werden. Das Programm gab mir so langsam aber sicher Halt und Durchblick. Und ich fand es besser, als ich gedacht hatte. Die Vorträge, die Gruppen, die Sportmöglichkeiten, die Rückmeldungen und die Gespräche mit den Anderen, ob Patient oder Therapeut oder Mitarbeiter halfen mir ungemein. Natürlich passt nicht jeder Therapeut oder Therapeutin zu einem. Wie immer im Leben kommt man mit der ein oder anderen Person besser klar oder garnicht.
Für mich war es auf jeden Fall eine der besten Entscheidungen meines Lebens und die Klinik Tönisstein ein Glücksfall.
Und das Essen, die Zimmer, oder medizinische Abteilung...? Was ist denn das wichtige. Ich bin auf jden Fal, seit über 11 Jahren trocken. Dank der Klinik mit ihrem kompetenten Personal.

Mein neues Leben

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Die ganze Klinik ist positiv zu bewerten
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholkonsum
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik hat mir ein neues Leben geschenkt, ich feiere am 2,4 2019 zehn wunderschöne Jahre ohne Alk ! Ohne diese Klinik wäre ich bestimmt nicht mehr am Leben. Ich bin mit Tränen dort hin gegangen, aber mit viel mehr Tränen nach Hause gekommen, aber nicht weil ich unzufrieden war, nein weil ich glücklich war das mir geholfen wurde . Seit dem Tag habe ich mein neues Leben komplett verändert. Gebt Euch die Chance das auch zu erleben!! Diese Klinik bekommt von mir volle Punktzahl, ihr müsst es nur zulassen

Lobenswert

Suchttherapie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (manche Tage etwas eng getaktet)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
das Gesamtkonzept
Kontra:
Termin für das Angehörigen Seminar etwas früher bekannt geben, (evtl. am Wochenende stattfinden lassen?) )
Krankheitsbild:
Alkoholabhängigkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

die Klinik hat unsere Erwartungen übertroffen, wer wirklich etwas verändern will ist hier richtig, man muss sich einlassen können und selbst auch wollen, die Regeln sind streng, aber es geht auch nicht anders
wer hier ein Luxushotel vermutet ist falsch, aber: alles ist sauber und ordentlich, auch die Zimmer im Altbau sind weder schimmelig noch in dem Zustand der hier teilweise beschrieben wird,
die Therapeuten sind höchst kompetent ein Tipp für die notorischen Meckerer: fahrt ganz schnell wieder heim und macht Platz für die Patienten die Hilfe benötigen und auch annehmen, nicht umsonst kommen Patienten aus ganz Deutschland und sogar Luxemburg in die Klinik
das Angehörigen Seminar sollte vlt. etwas früher kommuniziert werden, so dass man auch die Möglichkeit hat, frühest möglich seinen Urlaub zu planen als Angehöriger
Danke an das gesamte Team - weiter so

alter Schimmelschuppen

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (unmöglich)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (reine Abzocke)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (arrogantes Personal überhebliche Damen)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Einrichtung aus den 50er Jahren)
Pro:
Kurort
Kontra:
dreckiger Schimmelladen mit Inkompetenz
Krankheitsbild:
medikamentenabhängigkeit
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

ich bin sehr enttäuscht ein alter Schuppen aus den 50er Jahren vermutlich seit 60 Jahren nicht renoviert die Lage ist zwar schön aber der Inhalt nicht

1 Kommentar

Kibini am 10.02.2019

Nicht vergessen, dass Sie auch zum Inhalt gehören.

Keine Kurzzeittherapie

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Profit statt Kompetenz)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Profit statt Kompetenz)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Routinemäßig vor allem bei der Eingangsuntersuchung)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Profit)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (meist verschimmelte Einzelzimmer - immerhin)
Pro:
Sehr schön gelegen
Kontra:
Unprofessionell
Krankheitsbild:
Alkohol
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Schon am ersten Tag meines Einzugs in diese Einrichtung, habe ich mich gefragt: Bin ich hier in einer Kurzzeittherapie, die für sozial integrierte und vor allem "trockene" Menschen ein Weg in eine suchtfreie Zukunft sein soll, und die von der Renten- oder der Krankenversicherung oder auch privat bezahlt wird?
Bereits im Empfangsraum saß ich einer betrunkenen Patientin und einem Egozentiker gegenüber, der sich in Folge als zuckender Schauspieler und Mann durch alle Frauen-Zimmer darstellen sollte. Die Therapeuten hatten anscheinend über den gesamten Zeitraum von 8 Wochen nicht erkannt, dass dieser Mensch sich lediglich Stoff für das nächste Bühnenstück suchte.
Damit habe ich die Frage zu der Qualität der Therapeuten und der Klink insgesamt beantwortet.

Mein Zimmer war zunächst ein Behindertenzimmer. Wunderbar ausgestattet, bis auf die Inkontinenzmatraze, die ich nun wirklich nicht brauchte und die - wie Kunststoff so ist - eben einfach unangenehm war. Einen Zeitsprung bis kurz vor dem Tod konnte ich in meine Träume mitnehmen.

Therapie passt

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Therapiekonzept)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Gruppenzuordnungen gut, haben wenig Ahnung von Beamten)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Blutabnahme s.o.!)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (routiniert, teilweise regelwütig, zu strenge Ausgangsregelung)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Zimmer und Service)
Pro:
Psychotherapien (Konzept stimmig) Sporttherapien auch gut
Kontra:
Blutabnahme teilweise unfähig (männlich), Frühstück/Abendessen eintönig
Krankheitsbild:
Alkoholabhängigkeit
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Bezüglich der Therapie bei Alkoholabhängigkeit gibt es wenig zu bemängeln. Man muss eben Glück mit dem Therapeuten haben. Da passt nicht Jeder zu Jedem. Das Konzept ist jedenfalls stimmig.
Die medizinische Abteilung kommt nicht ganz so gut weg: Keiner hatte Ahnung von Diabetes und die Blutabnahme war mitunter eine Katastrophe ( nicht wenige Patienten verließen den Raum mit Pflastern an beiden Armbeugen plus Handrücken links wie rechts !!!). Das habe ich schon besser gesehen.
Ausstattung Zimmer okay, Mittagessen okay, Frühstück/Abendessen mitunter sehr eintönig und von mieser Qualität, schönes Schwimmbad, tolle Stadt ...

Insgesamt ist der Betrieb wegen der fähigen Psycho/Sporttherapeuten (viel, sehr detaillierte Erfahrung mit Trunksucht) absolut empfehlenswert.

Sehr empfehlenswert!

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapieplan
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholsucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Für Jeden, der sich noch nicht sicher ist, ob er in Tönisstein gut aufgehoben ist: Das seid Ihr!! Bin noch ein Abstinenz-Frischling und erst vor wenigen Tagen von meinem Aufenthalt dort nach Hause gekommen. Es waren anstrengende acht Wochen, die aber jede einzelne Minute wert waren. Solch eine Reha ist nun mal kein Waldspaziergang und man findet dort Therapeuten - keine Zauberer. Mit der Erkenntnis, dass ich chronisch alkohlkrank bin, musste ich mich erst einmal anfreunden. Klar, man denkt ja immer: ICH doch nicht. Aber der Zahn wurde mir innerhalb der ersten - sehr arbeitsintensiven - Woche gezogen. Wer sich mit dem Schreiben etwas schwer tut, sucht sich am besten einen freundlichen Mitpatienten (gibt es dort jede Menge), der behilflich ist. Denn neben dem "Suchtlebenslauf", dem "Nassen Tag", der "Funktionsanalyse" und der "Selbsteinschätzung", gilt es jeden Tag einen "Tagesbericht" zu verfassen. Nehmt Euch also genügend Papier und einige Schreibutensilien mit :-)
Natürlich erfordert solch ein Konzept auch Regeln, die es einzuhalten gilt. Mancher einer stört sich an den Ausgangsregeln, dem strikten Rauchverbot innerhalb der Gebäude etc. Die ein oder andere Regel war auch für mich nicht immer so ganz nachvollziehbar aber es hat alles seinen Grund und man ist gut beraten, sich daran zu halten. So bezahlt man z.B. für das Rauchen auf dem Zimmer 50 Euro.
Meckerfritzen gibt es natürlich immer und überall. Letztendlich - objektiv betrachtet - gibt es aber in Tönisstein NICHTS zu meckern. Jeder - aber auch wirklich Jeder - tut sein Bestes, um uns dabei zu helfen, uns von unseren Süchten zu verabschieden.
Ich für meinen Teil werde diese acht Wochen zeit meines Lebens nicht vergessen. Denn ohne diese Reha hätte ich es nicht geschafft und außerdem hätte ich all die tollen Menschen nicht kennengelernt, deren Bekanntschaft ich machen dürfte. (Jedoch: Vorsicht vor den "Hobbytherapeuten.)
Jeden, der nach Tönisstein kommen "darf" kann ich nur beglüchwünschen. Nutzt die Zeit!!

Stagmatismus

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 18
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Alkohol ist Gift
Kontra:
Intoleranz
Krankheitsbild:
Suchterkrankung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Fachlich sehr gut. Meinungsfreiheit: negative. Halte die Klappe, oder es gibt Repressalien. Ich bin entsetzt. Nie wieder..

Ich fühle mich wie neu geboren

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016/17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
gutes Konzept, notwendige Kontrolle der Regeleinhaltung
Kontra:
------
Krankheitsbild:
Alkoholismus
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mein Klinikaufenthalt ist nun ca. 1 1/4 Jahr her und ich profitiere immer noch davon!
Rückblickend finde ich das Behandlungskonzept nach wie vor sehr gut.
Einen vorherigen Entzug im Krankenhaus möchte ich empfehlen, es macht den Aufenthalt einfacher. Einige meiner Mitpatienten hatten wegen der Entzugssymptome doch zu "leiden".
Insgesamt hätte ich den Aufenthalt eher organisiert, wenn mir klar gewesen wäre, wie einfach dies sein kann.

Das Konzept der Klinik wird eher "streng" geführt, also Nichteinhaltung von Regeln und Verhaltensweisen eng reglementiert. An manchen Stellen war dies vielleicht fragwürdig, aber es führt insgesamt zur Einhaltung des Konzepts und damit zum Erfolg! Die Mitarbeit der Patienten wird unbedingt eingefordert, es war teils "anspruchsvoll", aber machbar.
Die Therapeuten haben mir sehr geholfen. Das Konzept der Therapie fand ich äußerst vielseitig.
Die Zimmer waren gut, der Zimmer-Service auch, nett und hilfsbereit. Ebenso die Verpflegung!
Die Einzelzimmer sind für die lange Zeit des Aufenthaltes, und überhaupt, Gold wert! Es ist möglich, sich zurück zu ziehen oder mit anderen zu sein. Und Spaß und Humor und Feste feiern waren auch dabei :) !

Ich habe soviel über meine Krankheit gelernt! Mehr, glaube ich, geht nicht. Nirgendwo habe ich im Anschluss Neues oder mehr erfahren. Und nicht nur mit der Krankheit habe ich zu leben gelernt, sondern viel über das Leben und das Miteinander der Menschen, über mich selbst , meine Möglichkeiten der Weiterentwicklung. Wenn ich das selbst lese, sage ich "Wow"!

Ja ich fühle mich wie neu geboren. Einen ersten "Geburtstag" habe ich bereits mit allen "eingeweihten" Personen gefeiert und freue mich darauf, in diesem Jahr den zweiten zu feiern (toi, toi ;) !!

Ich bin allen, die zu meinem Klinikaufenthalt beitrugen so dankbar.
Einen Aufenthalt in Tönisstein empfehle ich sehr.


PS: Eine "Sonderbehandlung" als Privatpatient habe ich nicht erfahren und hätte ich auch nicht gewollt.

Beste Entscheidung

Suchttherapie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Dank Therapie bereits 4 Jahre abstinent)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Praktisch eingerichtete Einzelzimmer)
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholsucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin Angehörige und mein Mann war 2014 zur Therapie in Tönisstein. Heute nach mehr als 4 Jahren ist er immer noch abstinent und wir beide sind uns sicher, ohne den Aufenthalt dort, hätte er das nicht so geschafft. Es waren 8 intensive Wochen, die er gut genutzt hat, was aber auch heißt, die Sache Ernst zu nehmen und sich in dieser Zeit intensiv mit sich und seiner Sucht auseinanderzusetzen, aber auch die Erfahrungen und der Austausch mit den Mitpatienten sind hilfreich. Wer erwartet dort hinzugehen, von den Therapeuten an die Hand genommen zu werden, um dann das Erfolgsrezept schlechthin zu erhalten, ist am falschen Platz. Es ist echte Arbeit mit sich selbst, die sich aber lohnt. Gemeinsam haben wir auch am Angehörigenseminar teilgenommen, welches mir als Co-abhängige viele Dinge besser verständlich gemacht hat. Uns wurde damals ein Bildnis vermittelt, dass man als Suchtkranker in einem Auto ohne Rückwärtsgang sitzt. Man kann zwar anhalten, aber sobald man der Sucht nachgibt, fährt das Auto genau an der Stelle weiter, an dem der Wagen stehen geblieben ist, den Weg zurück gibt es nicht. Ich kann nur jedem empfehlen die Chance zu nutzen, schämen muss man sich nicht. Und auch wenn der ein oder andere wieder in "das Auto" eingestiegen ist, sollte man sich auch nicht scheuen ein weiteres Mal die Therapie mitzumachen. Ich bin stolz auf meinen Mann, er hat es bis heute geschafft. Würde ihn aber auch jederzeit darin bestärken sich erneut Hilfe in Tönisstein zu holen,sollte es doch noch irgendwann zum Rückfall kommen. Denn auch das haben wir gemeinsam von da mitgenommen: Achtsam mit sich selbst und seinen Mitmenschen zu bleiben!

Sinnlose Therapie, wieder rückfällig geworden.

Suchttherapie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Nichts
Kontra:
Siehe meine Erfahrungen. Keine Abstinenz, wieder sofortiger Rückfall nach 8 woechigem Aufenthalt.
Krankheitsbild:
Alkohol
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kenne diese Klinik als Angehöriger, habe auch das mehrtägige Angehörigen-Seminar besucht.
Leider trinkt meine Frau nach 8-woechigem Aufenthalt, bei dem sie absolut trocken blieb und durchgehalten hat, wie zuvor, teilweise sogar mehr.
Ich bin verzweifelt, dass die dortige Therapie nichts gebracht hat. Sie schiebt es nun auf die unerfahrenen und jungen Therapeuten/innen dort und die Therapie, die überwiegend nur aus Reden und Erfahrungsaustausch bestand und ihr total sinnlos erschien und dort alles auf 'Schmalspur' abgelaufen ist.
Ich denke über Scheidung nach, denn ich kann nicht mehr. Meine letzte Hoffnung auf Hilfe wurde wieder zerstört.

1 Kommentar

Andrea1314 am 24.05.2018

Es ist schade, dass es nicht funktioniert hat. Kann aus den Erfahrungen meines Mannes, aber nicht bestätigen, dass nur geredet wird. Der Aktenordner mit den persönlichen Unterlagen vom selbst erstellten Suchtlebenslauf, über "nassen" Tag bis hin zu den Tagesberichten steht auch noch nach vier Jahren bei uns im Schrank und wird auch nie entsorgt, denn er gehört zu einem ganz wichtigen Teil seines Lebens.
Wünsche dir und deiner Frau viel Kraft und drücke ganz fest die Daumen, dass auch ihr, wenn auch evtl. auch getrennten Wegen, einen Weg aus der Sucht finden werdet.

Extrem wichtige acht Wochen

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Zimmer könnten teilweise zwar besser sein, am Ende ist das aber irrelevant. Morgen und Abendvorträge perfekt.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Angehörigenseminar wird angeboten, müsste deutlich besser nachbetreut/betreut werden.)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Teilweise Überbuchungen oder Ausfall oder Fehlbuchungen von themenzentrierten Gruppen)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Besinnung auf das Wesentliche ermöglicht - intensive Auseinandersetzung mit sich selbst - Zeit und Raum hirerfür
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholabhängigkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Stichworte

Lage:
Perfekt im Ahrtal, Landschaft und Infrastruktur sehr gut.

Voraussetzungen für Erfolg:
Bereitschaft zu Öffnung gegenüber anderen und sich selbst.

Verpflegung/Unterkunft:
Gutes Essen, freundliches Personal, sehr leckere Suppen. Angebot vielfältig.
Zimmer teilweise unter Standard (gewöhnungsbedürftig).
Für die ewigen Nörgler vorab: Gutes Trinkwasser kostenlos, jederzeit und überall rundum die Uhr aus der Leitung verfügbar.
Großes Schwimmbad. Jeden Morgen Sportangebot.

Disziplin:
Tough, angemessen, nervig aber zielführend.

Besonderheiten:
Nach der Klink war ich auch noch Nichtraucher nach ~ 35 J.

Programm:
Fordernd, psychisch sehr anspruchsvoll. Kein Erholgsurlaub. Sehr positiv , Keine Arbeit- oder sonstige Beschäftigungstherapie vorgeschrieben.

Extrem strammes Start-Programm mit mit sehr gut strukturierten Therapeuten / Therapeutinnen in der Aufnahmephase (erste Woche bzw. erste Tage).

Therapie in Stammgruppe gute Vorbereitung auf die Zeit danach, die aus meiner bisherigen Sicht ohne (Selbsthilfe)Gruppe nicht geht.

Sehr empfehlenswert

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Die Athmosphäre, die durch die Einrichtung und das Personal geschaffen wird.
Kontra:
-----
Krankheitsbild:
Alkoholismus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann jedem suchterkrankten Menschen, der von seiner Abhängigkeit loskommen will, die Klinik Bad Tönisstein wärmstens empfehlen.

Hervorragende Behandlung des individuellen Krankheitsbildes durch gut geschulte Therapeutinnen, sowie die gesamte Rundumversorgung aller existentiellen Grundbedürfnisse (Essen, Bewegung + Unterkunft durch ein freundliches, zuvorkommendes Personal ist besonders bei der Klinik hervorzuheben. Und weil jeder Mensch dies schon allein an der entspannten Athmosphäre, die dort dadurch herrscht, dies selber nach sehr kurzer Zeit merken und spüren tut. Ich fühlte mich dort sehr gut aufgehoben als Patient und betrachte Bad Töniesstein als einen wichtigen Meilenstein zu meiner jetzigen Abstinenz. Deswegen bin ich auch der Klinik sehr dankbar.
Ich war vergangenes Jahr Mitte Februar bis Mitte Mai dort gewesen - bin und kann nur vollen Lobes für die Klinik und das dortige Konzept der Behandlung schreiben.
Sehr empfehlenswert für alle, die sich Unterstützung erhoffen, um ihrer Suchterkrankung ernsthaft entgegentreten zu können und zu wollen.

1 Kommentar

Carmen2104 am 17.02.2018

Hallo, ich war 2017 auch in Tönisstein
Vom 28.02.-25.04.17
Gruppe D1
Vielleicht kennt man sich Ja?
Ich war auch sehr zufrieden mit der Therapie und bin seitdem auch trocken.

Liebe Grüße

Nicht zu empfehlen

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Essen
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout mit starken Depressionen und Alkoholkonsum.
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Liebe Leser,
hier meine Erfahrung in dieser Klinik.

Erster Tag.
Zimmer im Altbau bezogen. Schimmel und Flecken. Handtücher im Bad schon so alt das diese ausgefranst sind. Fernseher kann man sich für eine Gebühr von 1 Euro pro tag anmieten. Naja.
Wasser wird von der Klinik nicht gestellt. Darf man sich teuer im Kiosk kaufen. Naja.

Oder nach der Aufnahmewoche außerhalb kaufen. Ist für mich u seitens der Klinik unverantwortlich.

Getränke dürfen auch nicht in die Räume gebracht werden. Gut das der Sommer vorbei ist.

Das Essen ist annehmbar.

Vorstellungsrunde. Ich und auch andere Mitpatienten hatten oft Schwierigkeiten die Gruppenleiterin zu verstehen. Sie spricht deutsch mit starken osteuropäischen Akzent.
Wir mussten oft nachfragen. Zuhören und ausreden lassen war auch nicht Ihre Stärke.

Zweiter Tag.
Wieder Vorstellungsrunde da neue Patienten dazugekommen sind. Selbe fragen und aufbau wie am ersten Tag. Keine Behandlung.

Dritter Tag.
Wieder Vorstellungsrunde da neue Patienten dazugekommen sind. Selbe fragen und aufbau wie am ersten und zweiten Tag. Keine Behandlung.

Vierter Tag:
Ein Samstag. Selbstständiges Gruppenarbeiten bis abends 2000 Uhr. Ohne Therapeut

5 Tag:
Ein Sonntag. Das gleiche wie Samstag.
Ich habe dann abgebrochen und bin nach Hause gefahren. Wäre ich länger geblieben wäre ich kranker geworden. Ich leide unter einem Burnout mit starken Depressionen und Alkoholkonsum.
Ich bin trotz abgebrochener Therapie trocken.
Ich könnte hier noch viel mehr dinge schreiben die mir absolut nicht gefallen haben. Aber ich hab mich mal auf das wesentliche konzentriert.

Aufenthalt in Klinik Gebäude

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Therapeuten
Kontra:
Zimmer&Ausstattung
Krankheitsbild:
Alkoholkrank
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin mit der Leistung der Therpeuten zufrieden.
Das Essen ist annehmbar. Freizeitgestaltung wird durch minderwertig ausgestattetem Fittnes Raum, defekter Kegelbahn, defekter Sauna für den Patienten sehr eingeschränkt. Die Zimmer sind ein Roulett Spiel. Es gibt schöne gut ausgestattete Zimmer. Jedoch ebenso viele Zimmer die sich im Altbau befinden. Die sind für eine Aufenthaltsdauer von 8 Wochen keinem Menschen zu empfehlen. Mitbewohner klagen über Schimmel an den Wänden. Ich selbst habe Schimmel, also das grüne Zeug, auf dem Teppich vor dem Zimmer. Sollte ein Aufenthalt gewünscht werden, so auf jeden Fall sich schriftlich bestätigen lassen das Sie nach der Aufnahmewoche auf jeden Fall in ein modernes Zimmer verlegt werden. Ansonsten ist es möglich das Sie zwar Ihre Suchkrankheit im Griff haben. Dafür jedoch depresiv geworden sind.

8 Jahre "ohne" und uebergluecklich

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 100   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
einfach alles
Kontra:
nix
Krankheitsbild:
Alkoholkrank
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

die beste Klinik, die man sich vorstellen kann. Bin seit 8 Jahren trocken und ohne Rueckfall! denke noch heute gerne an die straffen 8 Wochen...super Therapeuten....den ganzen Tag "Programm", viel Sport....einfach genial....moechte behaupten, diese Klinik hat mir mein Leben gerettet und meinen Kindern auch

der Patient wird schlechter gemacht als er ist.

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
großer Schwimmbad mit viel Chlor.
Kontra:
schlechte Ausstattung , es herrscht ein gedämpfte Stimmung ..
Krankheitsbild:
Alkoholsucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das Klima in den Klinik ist nicht zu empfehlen, für alles musst man zusätzlich bezahlen das Gebäude ist wie ein Betonbunker und die Therapeuten sind auch nicht die besten .

Erfahrungsbericht

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Gespräche, Insensität, Abläufe, Essen, Zimmer, Sportprogramm
Kontra:
nix
Krankheitsbild:
Alkohol und Drogenabhängig
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vom 14.12.2016- 8.2.2017 in Tönisstein. Ich komme aus dem Raum Stuttgart und den Weg dort hin habe ich über einen ehemaligen Patienten, über dessen Empfehlung, gefunden. Er ist seit ca. 10 Jahren erfolgreich Trocken usw.
Meine Thematik war Alkohol und Kokain, wobei die Erkenntnis mit dem Alkohol erst im Jahr 2016 - durch 2 Entgiftungen- für mich präsent wurde.

Ich hatte 2008 schon mal eine Langzeit hinter mich gebracht und mir geschworen, dass ich das nicht mehr machen werde. NIE WIEDER!

Dann hatte sich die Lage in 2016 mit 2 Entgiftungen - Juni und November- zugespitzt und die geplante und auch begonnene ambulante Therapie schlug auch fehl, da ich es nicht schaffte 2 Wochen clean zu bleiben, womit sich die Sache bei der ersten UK erledigt hatte.

Nach langem hin und her und dem Gespräch mit
- meinem mittlerweile guten Freund- damaligen Gesprächspartner, der auch in Tönisstein war und ich mir die Bewertungen der Klinik durchgelesen hatte stand der Entschluss fest!

Ich kann nur jedem Empfehlen die stationäre Behandlung in Sachen Sucht (Alkohol, Drogen) in dieser Klinik zu absolvieren. Das System, die intensiven 8 Wochen und der durchgetaktete Plan sind optimal aufeinander abgestimmt.
Voraussetzung ist natürlich: man muss es auch wirklich wollen und sich auf den Therapieablauf dort voll und ganz einlassen.

Es gibt immer Menschen die was zu meckern haben, aber für mich war es genial. Es gab keine "Arbeitstherapie", "Waschgruppen", "Putzgruppen" etc. sondern der Schwerpunkt lag eindeutig auf Gesprächen, Gruppenarbeit, Ausarbeiten der eigenen Lebenssituation und die intensive Beschäftigung mit dem Thema Sucht.

Auch die regelmässigen "Themenfilme" in Bezug auf Sucht etc. waren super und haben mir sehr geholfen.

Die erste "Jellinek" Woche ist sehr intensiv, aber genial. (googelt es mal).

Auch das dortig enthaltene Nichtraucherprogramm ist super und im Preis enthalten. Die Einzelzimmer sind genial. Das Sportprogramm und die Möglichkeiten super ausreichend.

Wenn ihr die Entscheidung zur Abstinenz getroffen habt, kann ich den ersten Schritt hierfür unter professioneller Anleitung in dieser Klinik nur wärmstens empfehlen.

P.S. letztes Wochenende war das Sommerfest!
Super genial.

P.P.S. ich bin seither trocken, clean und Nichtraucher.

Gruss Tom

Ein echter Neubeginn

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Seit 4 Jahren trocken - noch Fragen?)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Kompetent, klar, gutes Konzept)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Gruppentherapie, Therapeuten, Unterbringung, Essen, Sport, Umgebung ... das komplette Konzept
Kontra:
Nix
Krankheitsbild:
Alkohol
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vor vier Jahren in Tönisstein - und bin seither trocken. Aus meiner Sicht bedeutet dies, dass die dort ziemlich viel richtig machen. Für mich markierte die Zeit in Tönisstein einen echten Neubeginn, ein neues Leben. Ich bin dankbar, dass ich dort auf meinem Weg in die Trockenheit mit so viel Sachkenntnis, Empathie und handfester Unterstützung begleitet wurde.

Für mich macht die Kombination aus Gruppentherapie, flankiert mit viel Sport, Ruhe in schöner Umgebung und Einzeltherapie absolut Sinn.

Das Bearbeiten der Jellinek Typologie und die Gruppentherapie sind die zentralen Elemente, die vor allem zu einem führen: Konkrete Krankheits-Einsicht und Klarheit über die vielen Ausflüchte, Lügen und Entschuldigungen, die man so für seine Sucht immer wieder heranzog. Und dies ist aus meiner Sicht der wichtigste Schritt auf dem Weg in die Trockenheit: Erkennen, wie diese Krankheit funktioniert. Die Hilfestellung, zu dieser Erkenntnis zu gelangen, leistet Tönisstein ganz hervorragend.

Davon abgesehen war es auch ganz allgemein sehr nett da. Schöne Zimmer, schöne Umgebung mit Wanderwegen, tolle Sportmöglichkeiten. Alle Mitarbeiter sind freundlich. Und, ja, auch das Essen war gut.

Das einzige, was mir manchmal ein bisschen auf den Keks ging, waren so einige nölende Mitpatienten. Die hatten offenbar den Ernst der Lage nicht durchschaut und ergingen sich in Nörgel-Tiraden über Wurstsorten zum Abendessen oder Ausgangszeiten oder fehlende Sonder-Behandlung.

Wer mit einer tödlichen Krankheit in eine Klinik kommt und sich über die Salami beschwert, hat meiner Ansicht nach noch einen langen Weg vor sich.

1 Kommentar

liebknecht2008 am 08.06.2017

... vor allen Dingen Dein letzter Satz spricht mir voll und ganz aus der Seele ... !!!
Tönisstein hat wesentlich dazu beigetragen, dass ich seit nunmehr zehn Jahren rückfallfrei und glücklich abstinent lebe - die Salamidebatte gab es zwar damals auch schon - erschüttert mich aber doch immer wieder.

Für mich die beste Klinik

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1990   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
das gesamte Haus
Kontra:
keine
Krankheitsbild:
Alkoholsucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

War 1990 in der Klinik zum Alki-Entzug. kann nur bestes darüber berichten, bin bis heute trocken. Wenn jemand schlecht über die Klinik schreibt sollte er zuerst bei sich selbst suchen was nicht in Ordnung ist. Ein Sprichwort sagt -jeder ist selbst sein Glückes Schmied-
Ich habe nur beste Erinnerungen an Tönistein.

Enttäuschend

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
s.o.
Kontra:
s.o.
Krankheitsbild:
Suchterkrankung, Depression, Traumastörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

War 8 Wochen in der Klinik,Herbst 2016, straffes Therapie Programm, lächerliche Ausgangsregelungen, Unselbstständikeit wird gefördert, Menschen mit psychischen Problemen sind mit dem Programm überfordert. Am Ende des Aufenthaltes sind alle anderen psychischen Erkrankungen auf wundersame Weise geheilt, man ist sofort wieder voll arbeitsfähig. Alles wird nur auf die Suchterkrankung bezogen. Sporttherapie war gut, Physiotherapie nicht vorhanden.

1 Kommentar

Pokemon2 am 25.02.2017

Info für Patienten: Man kann als Patient den Entlassungsbrief ganz einfach bei seiner Rentenversicherung anfordern, schriftlich, also Brief oder per Fax. In der Klinik wird Patienten gesagt, es seie eine Auflage der Rentenversicherung, daß der Entlassungsbrief nicht an den Patienten weitergeleitet werden darf. Hausarzt und Suchtberatung bekommen einen Entlassungsbrief mit Sperrvermerk. Es stimmt nicht, daß der Entlassungsbrief nicht an den Patienten weitergeleitet werden darf. Es hat bei mir 3 Wochen gedauert, dann war der Brief bei mir. Habe den Entlassungsbrief nochmals bei der Rentenversicherung angefordert um sicher zu gehen daß es sich nicht um ein Versehen handelt, und auch das hat nochmals funktioniert. Es ist wohl eher der Wunsch des Chefarztes, daß der Entlassungsbrief nicht an den Patienten weitergeleitet werden darf...

Leider nichts gebracht..Partnerin eines Alkoholkranken

Suchttherapie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2016
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkohol
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin Partnerin eines suchpatienten..alkohol.. eigentlich hatte ich von anfang an das gefühl das mein partner dort gut auf gehoben ist..ich bin jeden Sonntag dort hin gefahren.. habe das Angehörigen seminar mit gemacht.. Alles wunderbar..er war 10 wochen dort..gute Therapie dachte ich... er war 4 tage zuhause und hat da weiter gemacht wo er vor der Therapie aufgehört hat.. saufen.. ich bin der festen meinung das er schwere Depressionen hat, die aber durch sein auftreten in der klinik nicht erkannt wurden..was mir schleierhaft ist.. denn die Therapeuten sind super..ich bin natürlich sehr enttäuscht und traurig...wie gesagt das ist mein eindruck..

Klinikregeln sind menschenunwürdig und nicht mehr zeitgemäß.

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Die Therapeuten und deren Einsatz und die psy­chotherapeutischer Betreuung
Kontra:
Hygiene der Klinik lässt zu wünschen übrig und die Hausordnung ist veraltet.
Krankheitsbild:
Alkoholkrank
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Positiv zu verbuchen ist: Die Therapeuten und deren Einsatz und die psy­chotherapeutischer Betreuung.Negativ:Zimmer veraltet, unhygienisch und mit Teppich auf Teppich. Klinikregeln sind menschenunwürdig und nicht mehr zeitgemäß. Im Begrüßungsflyer werden auch relevanten Informationen vorenthalten.Das Frühstück und das Abendessen besteht in 8 Wochen aus der ein und derselben Wurst oder Käsesorte.Für alles möchte die Klinik extra Geld,sei es parken pro Tag 2 €,eine Kopie/Fax, Internet oder Fernseher.

3 Kommentare

bhb am 19.11.2016

Da muss ich aber mal kommentieren!
8 Wochen die gleiche Wurst und Käse,also ich habe das anders erlebt.
Und wenn du etwas anderes essen möchtest steht es jedem frei sich etwas im Ort zu besorgen.
Und ich weiß auch nicht von welchen "unmenschlichen" Regeln du sprichst?
Achtung Sarkasmus an: klar ist es blöd das die Aschenbecher auf den Zimmern nicht weggeräumt werden und das mann nach 22:00 Uhr nicht mehr rauchen darf. Auch das mann pünktlich zu den Therapien erscheint ist ja so was von unmöglich.
Blöd ist auch dass Mann nicht ständig telefonieren kann weil es ja Mitpatienten gibt die ernsthaft an sich arbeiten wollen.
Sarkasmus aus.

Was ich erlebt habe ,die Zimmer waren zwar etwas älter aber immer Tipp topp gereinigt.

Ich war 10 Wochen in dieser Klinik und war
rundum zufrieden.

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Die beste Zeit meines Lebens

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Die Therapeuten
Kontra:
absolut nichts !!!
Krankheitsbild:
Alkoholkrank
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Jahr 2016 in der Klinik und ich muss sagen es war die Beste Entscheidung meines Lebens!
Schon in der Aufnahmewoche fühlte ich ,daß das der richtige Ort für die Bearbeitung meiner Sucht ist.
Dank der hervorragenden Aufnahmetherapeutin und der intensiven Arbeit mit den Thesen des Herrn Jellinek habe ich erkannt , dass meine Sucht eine Krankheit ist.
Auch der Paradoxe Weg des Klinikpfarrers hat mich überzeugt.
Ich habe erkannt, dass mein Kampf gegen den Alkohol nichts bringt und ich akzeptieren muss
dass das Suchtmittel Teil meines Lebens ist.


Ich fühle mich jetzt befreit und kann diese Klinik nur empfehlen.

Die Ausstattung der Klink mit Einzelzimmern, das sehr gute Sportangebot spricht für sich.

Ebenso muss ich das hervorragende Essen erwähnen.

Fazit : Die 10 Wochen waren für mich eine Erfahrung die ich nicht mehr missen möchte.
Hier auch nochmal meinen Dank an das ganze Therapeutische Team.

1 Kommentar

tequila2 am 08.02.2017

Ich war im Fruehjahr 2016 fuer 8 Wochen in der Klinik.
Ich habe tolle Menschen kennengelernt die das gleiche Krankheitsbild haben wie ich.
Echte Freunde habe ich dort gefunden.
Das Klinikpersonal sehr sehr nett und kompetent
super Therapeuten grosses Sportangebot dasessen war auch gut. Ich hatte ein altes Zimmer ..wurde aber jeden Tag gesauebert.Ich war sehr zufrieden.
Natuerlich gibt es Regeln die man einhalten muss, schliesslich ist man nicht im URLAUB.

Ich habe heute noch Kontaktn zu verschiedenen Patienten die Freunde geworden sind.

Es war eine schoene Zeit und vor allem hat sie mir geholfen

mfg

Zufrieden Abstinent dank Tönisstein

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr gut organisiert ohne Kasernencharakter)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Der Patient steht im Mittelpunkt)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Der Patient steht im Mittelpunkt)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr gut organisiert und verständliche Abläufe)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Sauber und gepflegt aber zum Teil schon in die Jahre gekommen.)
Pro:
Therapiekonzept
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholkrank
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich wurde sehr konkret an meine Suchterkrankung herangeführt (Jelinek).
Mir wurde ohne Schuldzuweisung mein Krankheitsbild dargelegt und es ergab sich daraus eine ehrliche Suchtakzeptanz.
Durch die unterschiedlichen Therapiebausteine
- Einzelgespräche
- Gruppe mit Therapeut
- Gruppe themenzentriert ohne Therapeut
- Suchtlebenslauf
- Bericht "nasser Tag"
- Funktionsanalyse
- Selbsteinschätzung mit Rückmeldungen
konnte ich mich intensiv mit meiner Suchtvergangenheit aber auch mit meiner hoffentlich dauerhaft abstinenten Zukunft beschäftigen.
Aber auch die Klinik (Einrichtung, Personal, Freizeitmöglichkeiten) trug sehr zu meiner positiven Entwicklung bei.

23 Jahre ohne Alk

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1993   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
individuelle Betreuung
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkohol
Erfahrungsbericht:

Am Anfang (ca. 2 Wochen) war es schwierig.
Dann wurde es immer besser. Am Ende war ich froh, dass es geschafft war.
Tönisstein war mein neuer Geburtsort, vor 23 Jahren.

Alkohol,das ist was,was Du zwischen Dir und Gott hinbekommen mußt

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Freiraum für religiöse Angebote
Kontra:
Zu wenig religiöse Angebote selbst durch die Klinik
Krankheitsbild:
Alkoholkrank
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Wer an sich selbst arbeiten will ist hier genau richtig.Allerdings waren für mich die 8 Wochen zu lang.Für mich war bereits nach 4 Wochen klar,Du trinkst nicht mehr und dabei ist es bis heute geblieben.Allerdings waren die restlichen Wochen nicht sinnlos trotz sich wiederholender Suchtberichte der anderen.Du wirst in der Zeit vom nehmenden zum gebenden.
Natürlich muß auch eine Hausordnung sein,um die Spielregeln festzulegen,damit Therapie gelingt.Aber wenn man sehr früh in Tönnisstein den Entschluß fast nicht mehr zu trinken,wirktdie Hausordnung eher wie entgegen gebrachtes Misstrauen.Auf dem Weg zur Abstinenz war sie eher hinderlich.Ich habe aber auch keine Lösung,wie man das in den Griff bekommt.Wenn man Menschen Freiheit nimmt,wird man erfinderisch.

Im Vergleich zu anderen Konzepten ist Tönnisstein erfolgreich,ohne Frage,aber man merkt schon,dass die Klinik unter enormen Erfolgsdruck der Deutschen Rentenversicherung als Auftraggeber steht.Als gesund entlassen,um jeden Preis.

Endlich Rente!

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1978   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Mit sowas werd ich nie klarkommen.Weiss ich nicht mehr!)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (is echt schon watt her! Solltnse vleicht watt dran getan ham!)
Pro:
damals war bis auf das Wetter alles OK
Kontra:
Krankheitsbild:
Medikamentenabhängigkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das wird jetzt etwas schwierig: die aktuelle Lage kann ich nicht so recht bewerten, ich war vor 36 Jahren in der Klinik. Medikamentenmissbrauch.
Haariges Therapiekonzept! Nix Streichelzoo: Wüstenkarawane! Ne Menge Leute damals haben abgebrochen: alle böse, ich arm!
Na, keiner braucht meine Lebensgeschichte. Jedenfalls: seit damals völlig
normales Leben.(vielleicht nicht so ganz)keine Pillen, keinen Alk, jetzt nach einem sozialversicherten Leben in Rente. Wie sich`s gehört: Kind, Enkel, Hunde! Ach ja, Schwiegersohn!

Ich verrat Euch noch meinen Trick :nach einem epileptischen Entzugsanfall blickte ich in den Novemberregen hinaus und dachte : hm, anscheinend doch
süchtig! Vielleicht solltest du da dran was tun!

Zweite Chance: Abstinenz

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kompetente Therapeuten
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholabhängig
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

3 Jahre trocken ????????
Der Weg ist das Ziel......am Anfang steht die Erkenntnis das man ein Alkoholproblem hat bzw sich in einer Abhängigkeit befindet. Sein persönliches Ziel muss sein, in Zununft auf Alkohol zu verzichten. Für mich hieß das Reha-Maßnahme starionär, raus aus dem Alltag -und das so weit wie möglich weg von Zuhause ... So kam ich aus Bayern nach Bad Neuenahr und in die Tönisstein Klinik.
Meine wichtigste und beste Entscheidung, die ich seither noch keine Sekunde bereut habe.
Dank der kompetenten Therapeuten, habe ich wieder zu mir und zur Abstinenz gefunden. Nach 8 Wochen mit einem Koffer Handwerkszeug - u.a. ACHTSAMKEIT UND SELBSTWERTGEFÜHL - entlassen, um ständig daran zu arbeiten..seit nunmehr drei Jahren!
Ich empfehle jedem, der ernsthaft " trocken " werden und bleiben will, eine s.g. Kurzteitherapie in Tönisstein zu machen und sich auf die therapeutischen Maßnahmen einzulassen.
Top ist der Luxus eines komfortablen Einzelzimmers, früh und abends Buffet und mittags Menuewahl????Außerdem zentrale Lage, wenige Minuten zu Fuß ins Stadtzentrum, Kurpark & Therme.

Ich habe mein Ziel erreicht. Gesteigerte Lebensqualität, Ausgeglichenheit, Spass in Job und Freizeit. ......durch Abstinenz!

THERE IS NO WAY TO HAPPINESS-
HAPPINESS IS THE WAY????(THe Buddha

Ein gute Entscheidung

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
verständnisvolle Therapeuten,sehr informative Vorträge,respektvoller und wertschätzender Umgang mit den Patienten
Kontra:
-
Krankheitsbild:
Alkoholkrank
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Heute vor 3 Jahren war mein erster trockener Tag seit langer Zeit und ich bin glücklich 3 Jahre trocken gelebt zu haben. Diese verdanke ich dem ausgezeichneten Team der Tönissteinklinik welches ein sehr gutes Therapieprogramm hat. .
Als ich am 28.3.2013 in der Tönnissteinklinik ankam, war ich sehr ruhig und es fiel mir schwer auf Menschen zuzugehen. Ich war angespannt und mir nicht sicher, ist es Sucht oder nicht.
Gleich am zweiten Tag mit Herrn Jellinek war mir klar, es ist eindeutig Sucht.Ich bin Alkoholkrank, ein Gedanke an den ich mich erstmal gewöhnen musste.
Als ich in die Tönssteinklinik kam war ich mir sicher, wenn ich ein Alkoholproblem habe, dann seit höchstens 12 Jahren. Hier wurden 30 Jahre daraus.
Das Angehörigenseminar war für mich der Durchbruch in meiner Therapie, hier wurde mir erst klar,
was meine Sucht auch für mein Umfeld bedeutet hat.
Für mich kann ich nur sagen, ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit den richtigen Therapeuten und Ärzten zusammen. Dort wurde mir das richtige Werkzeug gegeben mein Leben zu ändern.
Was, wer und wie ich heute bin gefällt mir sehr gut und es fällt mir nicht schwer trocken zu leben.
Ich kann nur jedem empfehlen, den Schritt nach Tönisstein zu machen und sich auf die Therapie einzulassen, es ist eine große Chance!

Topklinik

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Gruppentherapie
Kontra:
PMR
Krankheitsbild:
Alkoholiker
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik möchte ich allen nahelegen,die ernsthaft und zufrieden abstinent leben wollen! Die 8 Wochen Therapie (bei mir waren es 10 Wochen-freiwillig),haben meine Lebenseinstellung mehr als positiv verändert.Unterbringung,Verpflegung,Therapeuten und Personal sind sehr zu empfehlen.Das ganze Konzept ist stimmig.Natürlich ist nicht immer für jeden das passende dabei,aber dies ist auch nicht wünsche dir was.Wer bereit ist an sich zu arbeiten,dem wird hier geholfen.Ich habe es nicht bereut und bin dankbar für meine 2.Chance!!! Versucht es und gebt nicht auf.Tönisstein ist der Weg.

gerettet vor dem Verfall

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 201415   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Aufnahme und besonders die Einführungswoche..
Kontra:
konnte ich nicht finden
Krankheitsbild:
'Alkoholkrank
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nach langer Auswahl einer Klinik für mich,
kam ich auf Tönistein.Überzeugt hat mich die
kurze Behandlungszeit und die Zusicherung eines
Einzelzimmers.

Herzliche Mitarbeiter es fehlt an nichts

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Tolle Lage in stadtnähe
Kontra:
Wenig Ausgang
Krankheitsbild:
Alkoholkrank
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war auf Anraten meiner suchtberaterin und meines Arztes dort und hab viel geweint weil ich wollte nicht so lang meine Kinder und den Hund allein lassen . Es war die beste Entscheidung meines Lebens . Ich bin 5 Monate nun abstinent und hätte es ohne die fachklinik nie geschafft . Alles dort ist erst einmal schwierig und neu aber man lebt sich schnell ein und gewöhnt sich an die Regeln

Sehr gute Adresse für eine Suchttherapie

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholkrank
Erfahrungsbericht:

Gut strukturierte Kurztherapie.
Sehr gutes Konzept mit Bezugs- und Therpiegruppen.
Freundliches und kompetentes Team.
Sehr gute Gruppentherapeuten.
Kann ich aus eigener Erfahrung - seit der Therapie im Körper und im Kopf trocken - bestätigen.

Unzufrieden

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Nichts
Kontra:
Therapiekonzept, Gesamtzustand der Einrichtung , schlechtes Essen ...
Krankheitsbild:
Alkohol
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist eine absolute Katastrophe! Angefangen von Verwaltungsabläufen bis hin zur Ausstattung. Geschweige vom Essen . Die Therapie beinhaltet 2 Einzeltherapiegespräche . Was für jemanden wie mich als Traumapatient ein absoluter Witz ist ! Auf Nachfragen und Beschwerden meinerseits reagierte man gereitzt bis aggressiv . Was nach 2 Wochen Behandlungsdauer dazu geführt hat , das ich die Klinik verlassen habe .
Kann diese Einrichtung nicht weiterempfehlen!!

5 Kommentare

liebknecht am 02.08.2015

So, so - dass Essen war also schlecht ... Ich weiß ja nicht, in was für Luxuskliniken Du normalerweise unterkommst - für eine privatwirtschaftliche Klinik mit Gewinnorientierung habe ich das Essen unter den unterschiedlichsten Aspekten betrachtet, als wirklich hervorragend erleben dürfen: Tischservice äußerst zuvorkommend, Buffet morgens und abends reichhaltig und abwechslungsreich, Mittagessen abgestimmt auf mindestens drei Konsumentengruppen (vegetarisch, Schonkost, "normal). Während meiner achtwöchigen Verweildauer hat es auch Tage gegeben, wo meine Geschmacksvorlieben nicht so ganz getroffen wurden - gut gekocht war das Essen aber immer - will heißen: vor Ort frisch zubereitet und trotz wahrscheinlich kargen Budgets niemals einfach nur hingehauen!
Wenn Du nach zwei Wochen schon in den Sack gehauen hast, bezweifele ich, dass Du das Therapiekonzept der AHG-Klinik Tönisstein wirklich abschließend beurteilen kannst. Von den zwei Wochen warst Du alleine eine Woche in der Krabbelgruppe - für die Einnordung der Neuen zwar eine äußerst wichtige Phase - aber doch im wesentlichen von organisatorischen, administrativen und orientierenden Fragen geprägt. Die eigentliche therapeutische Arbeit beginnt doch erst in den dann folgenden Wochen und zwar hauptsächlich durch therapeutische Arbeit in der GRUPPE - DAS ist ein wesentlicher Teil des Konzeptes. Einzelgespräche mit Therapeutinnen sind nur ein kleiner Baustein der Entwöhnungsbehandlung in der Klinik. Vielleicht ist es ja so, dass DU Dir vorher kaum Informationen über die Arbeit vor Ort eingesammelt hast und einfach die falsche Klinik ausgesucht hast ...
VG Liebknecht
Seit 2008 Tönissteiner und seit nunmehr fast acht Jahren zufrieden abstinent lebend ...

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Befreiung aus der Sklaverei!

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
durchdachtes, konsequentes Konzept
Kontra:
Ausgangszeiten im Sommer (zu früh wieder in der Klinik sein)
Krankheitsbild:
Alkoholabhängigkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wenn die Bereitschaft zur Selbstanalyse, Reflexion und Lebensänderung besteht, ist diese Klinik ein sehr guter Anlaufpunkt um therapeutische Unterstützung zu erhalten.
Die Auseinandersetzung (in der ersten Woche) mit Sucht als Krankheit und eben nicht als persönliches Fehlverhalten, ist förderlich für die Annahme der eigenen Krankheit. Das Therapieziel ist die "zufriedene Abstinenz" und dieses wird in den gesamten 8 Wochen verfolgt.
Die Organisation ist vorbildlich. Während meiner Therapie ist nicht eine Veranstaltung ausgefallen. Pünktlichkeit und Verbindlichkeit sind oberstes Gebot.
Die Atmosphäre in der Klinik ist professionell und harmonisch. Im Speisesaal hatte ich eher den Eindruck, im Urlaub zu sein, als in einer Klinik (auch wenn, wie bei fast jedem Alkoholabhängigem, die Speisenwahl durch den roten Diätpunkt eingeschränkt war). Morgens und abends Büffetwahl und das Mittagessen wurde freundlich serviert.
Das Personal der AHG Tönisstein in allen Bereichen - vom Reinigungsdienst bis zu therapeutischen Mitarbeitern sind freundlich und kompetent.
Diese 8 Wochen möchte ich nicht missen. Ich fühle mich previlegiert, dass ich mich 8 Wochen ausschließlich um mich kümmern durfte. Und jetzt nach dem ersten Sommerfest fühle ich mich wieder in meiner Abstinenzentscheidung bestärkt. Das letzte (trockene) Jahr hat mir so viele neue Erfahrungen gebracht, dass ich jeden Tag froh und dankbar bin, dort Gast gewesen zu sein und die Unterstützungen annehmen zu können.
Ich fühle mich befreit von der alkoholischen Sklaverei und genieße dieses Freiheitsgefühl jeden Tag neu. Vielen Dank.

unvergessliche 8 Wochen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mit den Therapeuten und dem Therapiekonzept war ich sehr zufrieden.
Es war eine lehrreiche, anstrengende und sehr wichtige Zeit für mich und meine Mitpatienten/innen. Diese Zeit möchte ich niemals missen. Es waren die wichtigsten 8 Wochen meines bisherigen Lebens, und ich habe viele Mitpatienten ins Herz geschlossen. Einige werden für immer an meiner Seite bleiben, hoffe ich.
Die Küche muss an dieser Stelle sehr gelobt werden und alle Angestellten der Klinik ebenfalls!
Zudem ist die Umgebung wunderschön!

Einziger Kritikpunkt ist die EDV-Ausstattung

Empfehlenswert mit Einschränkungen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Es ist auch immer das, was man aus der Zeit macht - und machen kann man in der Zeit eine Menge)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Therapeuten haben zu wenig Zeit für Einzelgespräche, die Klinikleitung spart auf deren Rücken)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Alles nach Schema F, mit aktuten Sekündärleiden (Rücken)nicht empfehlenswert)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Straffe Zeitpläne, gut organisiert, trotzdem wenig Flexibel, wenig "Kundenorientierung ")
Pro:
Personal, Kompetenz, Lage, Konzept, Stimmung
Kontra:
Unflexibel, Sparzwang, Ausstattung(Zimmer, EDV, Sporträume)
Krankheitsbild:
Mehrfach Abhängig
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Bin hier her wegen Alkohol-, Cannabis-, Ritalin-, Extacy- und Tabakabusus. Ich habe hier eine dauerhafte komplette Abstinenzentscheidung umgesetzt/getroffen und konnte diese festigen. Die Regeln sind sehr streng, dafür wird man in der Regel auch nicht mit Rückfällen oder Konsum während des Aufenthalts konfrontiert.

Ja, strenge Regeln müssen sein - trotzdem wäre im einen oder anderen Falle eine flexiblere Handhabung der Regeln sinnvoll.(Weihnachten)

Der Schwerpunkt dieser Klinik liegt ganz klar auf Alkohol. Die Kompetenzen außerhalb der Alkoholsucht sind vorhanden, aber überschaubar und stark abhängig vom behandelnden Therapeuten. Nicht mal die Unterlagen werden auf andere Abhängigkeitserkrankungen abgestimmt.

Drogentests finden so gut wie nicht statt, Kokain und ähnlich schnell sich verflüchtigende Drogen werden nicht konsequent getestet. Dafür müssen Kokainabhängige auch die ganze Zeit zum Alkoholtest. Das finde ich seltsam. Ich hoffe nach diesem Eintrag muss die Klinikleitung hier umdenken und halt eben ein paar mehr Euro für diese Tests ausgeben.

Das Personal ist super, wenn es mir auch oft an Kunden/Patientenorientierung fehlt. Aber daran krankt das ganze Gesundheitssystem in Deutschland.

Ebenso macht sich der Sparzwang in unserem Gesundheitssystem stark bemerkbar. Das gilt sowohl für den Personalschlüssel und das Budget für Essen, als auch für die notwendige Renovierung der Klinik. Die EDV und Internetmöglichkeiten sind ein Witz. Positiv ist jedoch das Schwimmbad hervorzuheben.

Fazit: hier bekommt man alle Werkzeuge an die Hand um ein zufriedenes abstinentes Leben zu führen. Trotzdem wirkt sich die mangelhafte finanzielle Ausstattung nicht gerade förderlich auf die Behandlung aus.

Mein Dank richtet sich an die engagierten Therapeuten, das Pflegepersonal und die vielen Menschen im Hintergrund - sie machen das beste daraus. Was wir dann später aus unserem Leben machen, liegt ja in unserer Hand.

Danke!

2 Kommentare

chackomo am 17.03.2015

Hallo Nikeplus,

werde nun auch in 2 Wochen in der AHG Tönisstein "einchecken" :-)

Wäre dir dankbar über ein paar Schilderungen, Tagesabläufe..wie die ersten Tage verlaufen, wann kann man das Sportprogramm nutzen, .. wäre dir echt dankbar!

Und wie geht es dir momentan..hoffe alles noch gut!!
Vielen Dank und Gruß
chackomo77@gmail.com

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AHG Tönisstein täuscht Patienten

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Gutes Aufnahmegespräch
Kontra:
Aufnahmezusagen werden kurzfristig abgesagt, damit man sich nicht mehr um die Aufnahme in einer anderen Klinik kümmern kann
Krankheitsbild:
Depression, Missbrauch von Alkohol
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Vor Vertrauen in diese Klinik muss öffentlich gewarnt werden: Das Aufnahmegespräch war positiv, ich bekam auch einen Termin, der jedoch drei Tage vor dem vorgesehenen Antritt der Behandlung abgesagt wurde. Per Email. Bei Nachfrage wurde das Telefon eingehängt. Nachfragen per Post blieben unbeantwortet. Nur mit viel Mühe kam ich an meine Post, die ich an die Klinik nachgesendet hatte. Ich musste mit einer Strafanzeige wegen Bruch des Post- und Fernmeldegeheimnisses drohen. Ich habe wegen der Behandlungsabsage alles verloren: den Arbeitsplatz, der Klinikaufenthalt war Gegenstand eines Arbeitsgerichtsvergleichs zur Wiedereinstellung, meine private Krankenversicherung, die seit 10 Jahren bewohnte Wohnung (niemand will einen Hartz-IV-Empfänger in seinem Haus und sucht nach Kündigungsgründen), die Möglichkeit eine neue Stelle zu finden (die Arbeitsagentur hat mir das ALG I wegen des Reha-Antrages gestrichen), die Zukunftsperspektive (eine weitere Reha bewilligt die Rentenversicherung nicht mehr und ohne Reha ist der Arbeitsmarkt verbaut) und warte heute als Rentnerin auf den Tod - und das obwohl ich auch ohne Reha durch Alkverzicht die Nicht-Abhängigkeit vor Gutachtern eines arbeitsmedizinischen Institutes beweisen konnte. Bitter. Wie man Leben zerstören kann. Heute habe von der Reha-Abteilung der Rentenversicherung Informationen über Palliativkliniken erhalten...Bitter, wenn man erst 47 ist und mehr als ein Vierteljahrhundert Rentenbeiträge entrichtet hat.

1 Kommentar

Eleonore2014 am 03.08.2015

...und wieder einmal sind alle anderen Schuld an der eigenen Misere. So eine böse Welt aber auch!

So soll es sein!

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Sachkenntnis, Fleiß, respektvoller Umgang, Arbeitszufriedenheit
Kontra:
Zimmerauswahl, Zimmertausch: beides leider nicht möglich
Krankheitsbild:
Alkoholabhängkigkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Seit Jahrzehnten war ich Gewohnheitstrinker, Pegeltrinker mit zuletzt einem Konsum von 4 Flaschen Bier und 1/2 Flasche Wodka täglich. Dick war ich (96 kg bei 1,82 m), depressiv und resigniert, ohne Selbstvertrauen. Blutwerte weitgehend ok, aber Polyneuropathie im Anfangsstadium. Klinik Tönisstein wählte ich wegen ihres guten Rufes und wegen der nur 8-wöchigen Therapiedauer; die Krankenkasse übernahm die Kosten (danke, DAK!). Jetzt bin ich seit rd. einem halben Jahr trocken, 12 kg leichter, fühle mich lebendig und bin zuversichtlich. Die Polyneuropathie ist auf dem Rückzug (fast wieder Normalwerte), das Selbstvertrauen im Kommen.
Leute, ergreift diese Chance! Das therapeutische Personal ist kompetent und hochmotiviert, ebenso die Sozialarbeiter und -pädagogen(innen) im Kreativ- und Sportbereich, ja alle Mitarbeiter, von den Putzfrauen bis zu den Chefs, kommen uns Patienten freundlich und hilfsbereit entgegen. Es herrscht ein sehr gutes Betriebsklima.
Mir haben geholfen: Die Therapie-Einzel- aber auch besonders -Gruppengespräche; das Zusammensein und der Austausch mit den Mitpatienten, von denen viele schlimmer dran waren als ich und deren Tapferkeit und Durchhaltevermögen mir Respekt abnötigten und Mut gaben; die nicht abreißende tägliche, fast stündliche Auseinandersetzung, schriftlich und mündlich, mit meinem Alkoholproblem, seinen Ursachen und Möglichkeiten der Überwindung; die viele Bewegung, das regelmäßige Essen.
Leute, ergreift diese Chance!

Eine intensive Zeit

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Therapeutin, Qualität der Betreuung, Sport
Kontra:
Medizinische Betreuung
Krankheitsbild:
Alkohol
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wenn ich mir so manche Kommentare hier durchlese, kann ich staunen, welche Vorstellungen manche Menschen haben. Ich war 2009 selbst Patient in Tönisstein und es war das Beste, was mir passieren konnte. Wenn ich lese, dass Leute sich über das Essen oder die Zimmer beschweren, zweifle ich an den Verstand dieser Menschen. Man ist dort in einer Suchtklinik und nicht in einem First Class Hotel. Man geht dort hin, damit einem bei der Rückkehr in ein normales, suchtfreies Leben geholfen wird und nicht um sein faules Ego raus hängen zu lassen.
Ich kann nur sagen, dass mir persönlich die acht Wochen sehr gut getan haben. Ich bin nun seit 5 Jahren zufrieden trocken.
Klar gab es auch Dinge, mit denen ich nicht einverstanden war, oder die mir gestunken haben. Ich war in meiner Zeit auch als Unit Sprecher tätig und durfte mich mit der Klinikleitung auseinander setzen. Das war oft verlorene Zeit, aber das muss man halt auch akzeptieren. Das habe ich aber im "normalen" Leben auch.
Zu den Therapeuten kann ich nur sagen, dass ich eine sehr gute, einfühlsame Therapeutin hatte. die ist leider nicht mehr in der Klinik. Ich
hatte aus verschiedenen Anlässen, mehrere Einzelgespräche, in denen ich immer gestärkter raus ging, als ich rein ging. Auch die Gespräche mit den anderen Patienten fand ich mehr als Spitze, der Erfahrungsaustausch und die jeweiligen Darstellungen ihres Lebens haben mich weiter gebracht. Und dann noch das Sportangebot, ich habe sehr viel Zeit mit Sport verbracht und so meinen Körper wieder auf Vordermann gebracht, wo kann man das sonst?
Fazit für mich, die Zeit in Tönisstein möchte ich nicht missen und die Freunde, die ich dort fand auch nicht. Aus diesem Grund fahre ich auch jedes Jahr zum Sommerfest wieder hin.

Schäme Dich nicht fremde kompetente Hilfe anzunehmen.

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2004   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Nimm dich nicht zu wichtig, Hoeness ist auch nur ein Mensch
Kontra:
Verschwender von Steuergeldern gehören strenger bestraft.
Krankheitsbild:
Alkoholsucht
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mir wurde offen, ehrlich, kompromisslos und ohne Schönmalerei die Wirklichkeit; das heißt die absolute Wahrheit gesagt (rübergebacht) das ich in 10 Jahren, voraussichtlich viel früher, mich tot gesoffen hätte. Die offene, herzliche teilweise sogar liebevolle Aufnahme und Behandlung hat mir damals gezeigt, das auch ich noch als Mensch angesehen und auch behandelt werde. Knallhart war nur ein Therapeut der mir immer wieder ins Gehirn gehämmert hat" Sauf dich tot oder beginne eine zufriedene glückliche Zukunft. Dabei war ich willenlos, ohne Einsicht und von Selbstmitleid zerfressen. Liebevolle und gute Behandlung erhielt ich von Pfarrer Strieder. Der Aufenthalt unter der sogenannten Käseglocke hat mein Leben grundlegend geändert. Inzwischen arbeite ich selbst als staatlich geprüfter Suchtkrankenhelfer. Ich verdanke den Tönissteinern einen Neuanfang und ein gesundes und zufriedenes Leben mit Familie, Enkel Hobbys und reger Teilnahme am öffentlichen Leben ohne Ängste und Belastungen.

Keine gravierenden Kritikpunkte

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013/14   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Beide gestalten sich ab und an recht unflexibel.)
Pro:
Die entspannte Atmosphäre in welcher die Therapie stattfand.
Kontra:
In Einzelfällen unverständliche Entscheidungen der Klinikleitung.
Krankheitsbild:
Alkoholabhängigkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass es eine andere Suchtklinik gibt, wo die Grundlagen für eine erfolgreiche Therapie deutlich besser sind als in Tönisstein. (Ich konnte Vergleichen)
Beginnend beim Therapiekonzept, über die Betreuung, bis hin zu den Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und, um es nicht zu vergessen, der Unterbringung, ich habe zu keinen Zeitpunkt meiner Therapie schwerwiegende Kritikpunkte finden können, welche ich gegen eine solche in der AHG Tönisstein anführen könnte.

Nach 7 Jahren..

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
verständnisvolle Therapeuten,sehr informative Vorträge,respektvoller und wertschätzender Umg ang mit den Patienten
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkohol
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2007 in Tönisstein.
Ich glaube,dass meine Bewertung der Klinik jetzt nach fast 7 Jahren genau richtig ist.

Ich bin seit 7 Jahren trocken.
Ohne Tönisstein hätte ich das niemals geschafft.
Dort habe ich das Hanwerkszeug gelernt und mitgenommen um mein Leben wieder in den Griff zu bekommen.

Für mich war die Zeit in Tönisstein die wichtigste Zeit meines Lebens.

Schöne Zeit - Lehrreiche Zeit

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (war aber auch körperlich gesund)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (alles reibungslos. Kleineres Zimmerproblem in der 1. Nacht.)
Pro:
Einzelzimmer, Pflege, Therapie, sportliche Betätigungsmöglichkeiten, ...
Kontra:
Mich nervten die Tagesberichte, aber auch die sind notwendig.
Krankheitsbild:
Alkoholsucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Zeit in Tönisstein hat mich nachträglich geprägt und war außerordentlich lehrreich.
In der gesamten Zeit standen Therapeuten und Ärzte als Ansprechpartner zur Verfügung - auch außerhalb der Sprechzeiten. Aber Eigeninitiative ist natürlich gefragt. Einfach mal ansprechen.
Das Pflege- und Küchenpersonal ist 1. Klasse. In 8 Wochen ist es bestimmt mal vorgekommen, dass mir eine Mahlzeit auch nicht so gut geschmeckt hat, das ist doch aber kaum möglich anders zu machen. Und wenn ich für mich selber koche, dann kann das auch passieren.
Das Gebäude ist nicht das neueste, aber bitte: top gepflegt und die Ausstattung ist doch für eine Klinik (! Kein Hotel!) hervorragend.
Die jungen Therapeuten sind sehr gut ausgebildet und wer ohne Ressentiments sich auf diese einlässt, dem wird der Aufenthalt gut tun und der wird sein Leben verändern können.
Wer aber mit der Anspruchshaltung da hin geht, dass ihm der Chefarzt dass Frühstück am Bett serviert, der hat Pech.

Top Klinik mit toller Umsorgung und sehr guten psychologischen und physiologischen Konzepten! Gerne wieder - naja, das nun nicht gerade!

therapie

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (man könnte mehr zeit investieren)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (freundlich-hifsbereit)
Pro:
alles
Kontra:
Krankheitsbild:
alkoholkrank
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe mich doch dazu entschiedem eimal hier reinzuschauen. wenn diese teilweise hirnverbrannten aussagen lese sträuben sich mir die nackenhaare. (Hotel, usw,). Wenn es diese Patienten bis zum Abschluss der Therapie nicht gelernt haben,dann sind sie es selbst Schuld!Ich wusste vorher schon was mich dort erwartet. Urlaub kann ich später machen.Anstatt sich über das Essen oder andere Nebensächlichkeiten aufzuregen,habt Ihr wohl vergessen warum Ihr EIGENTLICH dort ward. die genannten Anforderungen und Kritikpunkte passen zu einem Hotelführer, aber nicht zu einer SUCHTKLINIK.Wer sich nicht helfen lassen will, dem kann auch nicht geholfen werden.
Mir wurde dort geholfen.Die Erfahrungswerte,und andere"Werkzeuge" werden mir helfen ein Abstinentes Leben zu führen.Eine Garantie bekomme ich vielleicht beim Autokauf, aber nicht für meine Arbeit an mir.
Abschliessend noch meinen Dank an meine Therapeutin Fr. Sieber,die mich souverän und kompetent durch die Zeit begleitet hat. Und natürlich auch an das gesamte Team der AHG.

Coabhaengig aber nicht therapiert

Suchttherapie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2013
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Wir werden gesehen und gehoert
Kontra:
Wir werden nicht therapiert
Krankheitsbild:
Alkoholismus
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Als Angehoeriger eines Patienten habe ich den Wunsch einige Bemerkungen abzugeben:Ich durfte feststellen dass mit den Patienten sehr intensiv gearbeitet wird und sie die Chance nutzen konnten ihr Leben darzustellen und mit dieser Geschichte zu arbeiten. Viele sind mehrfach traumatiesiert ,es sollten erfahrene Therapeuten alles aufarbeiten!
Ich bekam die Chance am Seminar teilzunehmen, leider viel zu kurz,hier sollten wir Erfahrungen austauschen, Emotionen mitteilen und am Verstaendnis arbeiten, leider war die Zeit knapp . Eine Patientin konnte ihr sexuelles Trauma an meinem Mann abarbeiten, ohne dass Klinik , ich oder Therapeutin etwas mittbekam, und sie kann sich bis heute hinter ihrer Krankheit und der Geschichte verstecken.
Wir Angehoerigen sind nicht krank, haben keine Geschichte fuer die sich jemand interessiert, wir wurden nicht mit einbezogen, sondern durften erfahren dass die Gefuehle unserer Angehoerigen und ihr Selbstwertgefuehl im Focus stehen. Wir werden als Teil der Krankheit gesehen, aber nicht mitbehandelt!! Wir sind bleiben aussen vor ,sind Coabhaengig
sind zu Stark, zu Schwach loesen Spannungen und schlechte Gefuehle aus. Wer aber hilft uns bei unseren Spannungen, unseren schlechten Gefuehlen,wer schuetzt uns????
Haben wir nur den schwarzen peter und muessen uns sagen lassen wir hatten ja die Kraft und die Staerke zu gehen??
Wenn das stimmt, sind wir dann Coabhaengig? Mein Fazit:
Die Therapie , die Therapeuten sind nur so wirkungsvoll wie der Patient ehrlich ist. Die Co's sind entweder keine oder wenn doch sollten sie mit therapiert werden.
Ich als Co habe verloren, meinen Glauben und meinen Mann:
aber die Erkenntnis gewonnen, ohne meinen Mann und seine
Luegen bin ich besser dran!
Zeigt allen Co's Wege auf, helft ihnen sich selbst zu finden und sagt ihnen auch sie haben ein Recht auf ein Leben ohne SCHULD!! Auch wir handelten im Glauben das richtige zu tun und glaubten an dieLiebe

4 Kommentare

Sonnenpia am 22.10.2013

Auch meine Erfahrung deckt sich mit der von Sonnenpia.
ich glaube dass jede Therapie nur gelingen kann, wenn der Patient ehrlich ist und Mann/Frau mit einbezogen werden.
Und: An unserer Meinung ist niemand interssiert!

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Prägende Eindrücke! ! !

Suchttherapie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden (Hätte ich mir als Angehöriger gewünscht, war aber nicht vorhanden)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Kann nich (noch) nicht beurteilen)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Soweit ich das beurteilen kann)
Pro:
Essen war super, Mitarbeiter dort sehr freundlich; erfahrene Therapeuten top! Damen am Empfang/ Aufnahme sehr freundlich und erfrischend!
Kontra:
Angehörigen werden zu wenig einbezogen (nur Angehörigenseminar)
Krankheitsbild:
Alkohol
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik macht insgesamt einen guten Eindruck, auch wenn das Innenleben teilweise den Standards aus den vergangenen Jahren entspricht. Nichts desto trotz waren die Menschen, mit welchen ich Kontakt hatte sehr freundlich und was mir persönlich aufgefallen ist, positiv und erfrischend - zumindest was ich vom Tag des Empfangs oder aus dem Angehörigenseminar beurteilen kann. Das Seminar fand ich persönlich sehr hilfreich und informativ, manche Therapeuten jedoch zu jung bzw. noch unerfahren. Das wird sich vielleicht im Laufe der Jahre und Erfahrungen noch bessern? Die Klinik wird schon wissen, was sie tut?! Zu den erfahrenen Therapeuten kann ich sagen - wirklich TOP! ! ! Traurig war für mich allerdings die Feststellung, dass die Angehörigen (meines Erachtens) dennoch stiefmütterlich behandelt werden obwohl sie enormen Belastungen, Herausforderungen ausgesetzt sind und zudem unendlich viel Energie investieren und Angst aushalten müssen. Alles umsonst? Was mich jedoch erschreckt hat war die negative Wandlung meines Partners nach der Reha, eigentlich schon während des Aufenthaltes. Ich weiß nicht, welchen Prozess er durchgemacht hat? Auf jeden Fall hatte ich das Gefühl einem anderen Menschen zu begegnen, vielleicht auch der Einfluß von anderen? Ich weiß nun nicht, welcher Blödsinn untereinander ausgetauscht wird/wurde. Unglaublich finde ich auch, dass sich Mit-Patientinnen an Patienten orientieren (wohlwissend, dass dieser verheiratet ist) anstelle sich um die eigene Krankheit und Genesung zu kümmern. So etwas tun i.d.R. schwache Menschen und Menschen die keinen Anstand haben und keine Grenzen kennen. Da scheint eine weitere Behandlung fällig, aber das ist wohl ein weiteres Behandlungsfeld?! Abschließend zu sagen, die Zeit wird zeigen, wie erfolgreich die Therapie war und wie mein Partner die Inhalte in Zukunft umsetzen wird und kann. Ich bin gespannt und wünsche allen Betroffenen und Angehörigen viel Erfolg bei der Umsetzung und alles Gute für die Zukunft!

2 Kommentare

liebknecht am 05.08.2013

Therapien verändern Menschen - auch Alkoholiker! Aus Menschen, denen während ihrer Säuferkarriere in der Regel Selbstachtung, Selbstbewußtsein, Konfliktfähigkeit und ein selbstbestimmtes Leben meist völlig abhanden gekommen sind, werden Personen, die diese wichtigen Dinge wieder für sich erobern. Auch das Rollenverständnis in einer Partnerschaft verändert sich: Der Kranke, der immer im Mittelpunkt der Sorgen und Nöte seiner Lieben gestanden hat, emanzipiert sich langsam aber stetig. Ich kann Angehörigen nur empfehlen, sich eine Selbsthilfegruppe zu suchen, um sich mit anderen Betroffenen unabhängig von ihren jetzt trockenen Partnern auszutauschen.
Beste Wünsche
Liebknecht

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Nur zu empfehlen

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2001   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Alkoholiker
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war noch in der "alten" Klinik in Bad Tönnisstein.
Ich war rundum zufrieden und bin froh und dankbar, in dieser Einrichtung gewesen zu sein.
Seit nun mehr 12 Jahren lebe ich in einer zufriedenen Abstinenz!
Egal ob in der "Krabbelgruppe" oder später in der Stammgruppe... kompetente und einfühlsame Therapeuten.

Mehr schein als sein

Suchttherapie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Die wenigen positiven Leuchttürme (Küche, Putzfrauen, Therapeutinnen) werden überlagert vom negativ bewerteten Management. Schade)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (junge Therapeutinnen mit theoretisch-fachlicher Qualifikation aber ohne Lebenserfahrung)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Chefarzt lebt im eigenen Orbit)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Empfangssekretariat sehr positiv, Verwaltungsleitung abgehoben)
Pro:
Verpflegung, Therapeuten, Housekeeping, Aufnahmesekretariat
Kontra:
medizinsche Leitung, Verwaltung, Stationsleitung,
Krankheitsbild:
Alkoholabhängigkeit
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Neben der Teilnahme am Angehörigenseminar konnte ich bei meinen regelmäßigen Wochenendbesuchen auch mit einer Vielzahl von Patienten sprechen. Das Ergebnis ist bedrückend. Das dreitägige Angehörigenseminar dauert nur zwei Tage und war eigentlich überbelegt. Der Therapeutin ist trotzdem eine bewundernswerte Gestaltung gelungen. Objekt insgesamt im 70-Jahre-Stil, wenngleich kleine Bemühungen zu zeitgemäßen Ansprüchen erkennbar sind. Aufnahmesekretariat, Küche, Housekeeping sehr freundlich und hilfsbereit. Stationsleitung betritt Patientenzimmer ohne anklopfen und ist überwiegend unfreundlich. Stationsmitarbeiter gängeln je nach Tagesform die Patienten mit Seitenhieben (angeblich verbotene Kaffeebecher im Raucherbereich usw.) und signalisieren damit deren Wertschätzung. Bei Bedarf werden schriftliche "Verwarnungen" erteilt, gegen die sich Patienten nicht wehren können. So werden erwachsene Menschen wieder ganz schnell zu unmündigen Kindern degradiert. Patientenzimmer werden ohne Wissen und Anwesenheit der Bewohner durchsucht, was nicht den Vorgaben der Kostenträger entspricht. Die Gruppen sind mit 13-15 Teilnehmern deutlich größer als im hauseigenen "Qualitätsbericht" dargestellt, wodurch das Therapieergebnis leidet. Die Patienten sind in weiten Teilen des Tages sich selbst überlassen. Seelisch stabile Patienten im gesicherten Umfeld nehmen halt das ein oder andere für sich als hilfreich mit. Bei instabilen Patienten könnte sich die Behandlung eher nachteilig auswirken. Kontrolle und Misstrauen sind an der Tagesordnung. Anstelle einer halbwegs individuellen Behandlung wird überwiegend nach "Schema F" therapiert. Der Geist von Jellinek schwebt auch nach 60 Jahren noch durch die Flure. Medizinische und administrative Leitung sind auch gegenüber dezenten Mängelhinweisen beratungsresistent und von der hohen Qualität ihrer Leistungen hoffnungslos überzeugt. Es drängt sich insgesamt das Gefühl einer "Profitorientierung" auf, wo Aktionäre befriedigt werden müssen und nicht Patienten. Unser Lernerfolg: nie mehr Alkohol, weil nie mehr Tönisstein! Das kann es aber eigentlich nicht sein.

1 Kommentar

Casimir am 09.07.2013

Ich bin jetzt genau 2 Jahre "trocken" !!
Probleme habe ich bisher keine gehabt.
Auch keine Rückfälle etc.etc.
Wenn ich jetzt all die neuen Bewertungen lese, drängt sich mir doch die Erkenntnis auf, dass sich in der Klinikführung und im Handling sowie der Umsetzung der therapeutischen Möglichkeiten, nicht viel geändert hat. Allerdings wage ich auch hier zu schreiben, dass einige Bewertungen aberwitzigen Inhalt haben und die Verfasser sich vermutlich doch die letzten funktionierenden Hirnzellen weggesoffen haben.
Bis denn, euer Kasimir

25 Jahre trocken, vielen Dank!

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1988   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Alkoholismus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von März bis April 1988 Patient in der "alten" Tönissteiner Klinik und lebe seit 25 Jahren als glücklicher, trockener Alkoholiker. Nicht zuletzt dank der wichtigen Zeit in Tönisstein und der guten Arbeit, die dort geleistet wurde. Dafür meinen herzlichen Dank!

2 Kommentare

Luri52 am 22.04.2013

Dieser Beitrag kommt etwa 25 jahre zu spät und ist wenig hilfreich für Menschen, die sich jetzt für eine Therapie entscheiden müssen

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10 jährige Anstinenz

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2002-2003   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoolismus
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Heute kann ich stolz sagen,das ich 10 Jahre abstinent bin.
Hatte damals das Glück eine Therapie machen zu dürfen,mit Erfolg.
Durch diese Therapie wurde mir irgend wann auch klar,dass die Probleme durch meine Ehe kamen.Meine Ehe habe ich mittlerweile beendt um meie Trockenheit zu garantieren.
Mir hat der Aufenthalt in diesem aus viel gebracht,DNKE

2 Kommentare

Luri52 am 22.04.2013

Dieser Beitrag kommt etwa 10 Jahre zu spät und ist wenig hilfreich für Menschen, die sich jetzt für eine Therapie entscheiden müssen

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Man muss nur wirklich wollen !

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Klinikinfrastruktur und Personal
Kontra:
Manchmal etwas übertriebene Bevormundung
Krankheitsbild:
Alkoholsucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin im April 2012 zur 8 wöchigen Therapie in Tönisstein angetreten. Mann kann aus den meisten der hier abgegebenen Bewertungen und Kommentaren wohl mit dem einen oder anderen einvestanden sein oder nicht. Fakt ist dass ich persönlich durch diese Therapie sehr viel über mich selbst und mein Trinkverhalten gelernt habe und ich seither trocken bin. Wenn man diese Therapie offen, selbstkritisch, lernwillig, unvoreingenommen, positiv und konstruktiv angeht und im Laufe der Therapie seine eigenen Schlüsse zieht in Anbetracht dessen was man erreichen WILL so sind sowohl die überwiegend positiven aber auch die wenigen negativen Aspekte von grösster Hilfe. Wie so oft von den Therapeuten betont wird und definitiv stimmt : "Wir geben Ihnen das Werkzeug und was Sie damit anstellen liegt alleine bei Ihnen." Ich bin meinen Therapeuten und allen Mitarbeitern der AHG Klinik Tönisstein aber auch meinen Mitpatienten sehr dankbar für 8 intensive Wochen die mich bis heute gänzlich von meiner Alkoholsucht befreit haben und ebenso andere Facetten meines Seins postiv beeinflusst haben.

2 Kommentare

josette1608 am 18.11.2012

drücke die daumen dass es so bleibt

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1987 wehte noch ein ganz anderer Wind...

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1987   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Es ist keine Allgemeinmed. Klinik)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Gute Möglichkeit sich selbst kennenzulernen
Kontra:
heute wäre mir die Hausordnung zu lasch
Krankheitsbild:
alkoholismus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Als "Alttönissteiner" (1987) habe ich viel härtere Hausordnungszeiten als aktuell gültig, erlebt. Natürlich ist eine Suchtklinik kein 4-Sterne-Hotel. Aber ich wollte damals einfach nur leben! In die Entgiftung wurde ich mit Prädelir eingeliefert und bin gerade noch einmal davon gekommen. Die Therapeuten waren - heute wie damals - mehr oder weniger gut. Nach meiner Entlassung bin ich nach ca. 8 Wochen rückfällig geworden. Das hat aber dazu geführt, daß ich - allen Widrigkeiten zum Trotz - bis heute abstinent bin. Mir ist es bis heute wichtig, jährlich zum Sommerfest zu kommen und die Kontakte zur Klinik aufrecht zu erhalten. Auch wenn ich mit manchen Änderungen nicht sehr glücklich bin, für mich ist Tönisstein immer noch eine der besten Kliniken Deutschlands.
Da ich ehrenamtlich in der Suchthilfe tätig bin und viel rumkomme, habe ich da gute Vergleiche.

Eines ist jedenfalls unbestritten, wenn ich den Entschluß gefaßt habe mein Leben zu ändern, sind die Umstände , wie die "Grundausbildung" läuft ziemlich wurscht. Eine Therapie ist immer so erfolgreich, wie meine Einstellung dazu stimmt.
Wer sich mit Nebensächlichkeiten aufhält, kommt nicht zum Kern der Sache und sitzt seine Zeit nur ab.

Diese Leute nehmen anderen den Platz weg, die ernsthaft ihr Leben verändern wollen
e

2 Kommentare

liebknecht am 07.08.2012

Einer 25 jährigen "Trockenzeit" kann ich natürlich nur Respekt zollen! Trotzdem heißt das aber nicht, dass früher immer alles grundsätzlich besser war!
Eine Suchtklink aus der Pampa mitten in eine Kleinstadt zu verlegen, war sicherlich ein mutiger, aber auch ein richtiger Schritt. Mein abstinentes Leben heute findet ja auch in einem nassen Umfeld statt, so daß die tagtägliche Konfrontation während meiner Therapie im "neuen Tönisstein" mit dem wirklichen Leben eher hilfreich als kontraproduktiv war. Es ist wie immer: für den einen passt es, für den anderen passt es halt nicht. Grundsätzlich finde ich aber, dass suchttherapeutische Einrichtungen keine Käseglocke darstellen sollten. Je eher Patienten mit der rückfallgefährdenden Realität in Berührung kommen, um so besser. Einzelzimmerunterbringiung, TV auf dem Zimmer, EDV-Nutzung etc. entsprechen dem heutigen Lebensstil - was sollte daran falsch sein? Der Mythos vom "alten Tönisstein" ist eben lediglich nur ein Mythos, und darf selbstverständlich hinterfragt werden. Die Erfolgsgeschichten von heute sprechen doch eine deutliche Sprache - oder etwa nicht? Weiterhin alles Gute - und wir sehen uns auf dem nächsten Sommerfest in Bad Neuenahr!

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ein voller erfolg

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
tägliche gruppentherapien
Kontra:
nur eine essensbefreiuung in 8 wochen
Krankheitsbild:
alkoholsucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

mir haben diese 8 wochen in tönisstein sehr geholfen und ich bin sehr froh, diesen schritt gemacht zu haben.
ich war in der klinik, um mein alkoholproblem zu verstehen und abstinent zu leben, da spielte es für mich keine rolle, ob die hausordnung für mich einsichtig war oder ob die samstagssuppe meinen geschmack getroffen hat. ich habe zusammen mit den therapeuten an meinem problem gearbeitet und viele erkenntnisse gewonnen- das ist für mich die bewertungsgrundlage. es lässt sich trotz einigen einschränkungen und regeln meiner meinung nach sehr gut in tönisstein leben und auch jede menge spass haben. nicht zu vergessen die vielen neuen bekanntschaften , viele interessante gespräche und das gute gefühl, ernstgenommen zu werden mit einem problem, das ich alleine nicht habe lösen können.
mein dank gilt all denen, die sich um mein wohlergehen bemüht haben- seien es therapeuten, ärzte, reinigungs- und küchenpersonal oder auch die damen an der rezeption.
der sinn meiner reha war es, werkzeug für ein abstinentes leben zu bekommen und das ist grandios gelungen. dieses werkzeug richtig anzuwenden wird jetzt meine lebensaufgabe sein . das kann nur ich alleine tun.
ich kann nur jedem empfehlen, den schritt nach tönisstein zu machen und sich auf die therapie einzulassen- es ist eine grosse chance...

Es ist vorbei....endlich!

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich kann nicht klagen, gar nicht)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (hatte noch einen erfahrenen Therapeuten)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (sehr verständnisvoll ;o))
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (hab ich mich nicht drum gekümmert)
Pro:
gute Grundlage für die eigene Abstinenzentscheidung
Kontra:
manchmal etwas pingelich....
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo Zusammen, ich war vor gut 2 Jahren in Tönisstein und kann nur Gutes berichten. Ich hatte aber das Glück, noch von einem sehr erfahrnen Therapeuten betreut worden zu sein, er ist leider jetzt im Ruhestand. Kann mir aber vorstellen, dass die jungen Therapeutinnen extrem überfordert sind.
Ich war nach etlichen Entzügen endlich so weit, dass ich mich der Sache gestellt habe. War ein hater Weg bis zur Therapie (jetzt würde ich darüber lachen), dann hab ich mich jedoch von Beginn an wohl gefühlt. Ich konnte meine Abstinenzentscheidung sehr eindrucksvoll darlegen und vertiefen. Fühlte mich auch nicht unter einer Käseglocke. Hab mich einfach nicht so wichtig genommen und auch mal auf die Obergurus gehört. Ich möchte die Zeit nicht vermissen, es war einfach toll, wieder Vertrauen und Achtung zu spüren. Das ganze Drumherum macht man halt mit, Sportangebot gut bis sehr gut, das Essen war mir nicht so wichtig, aber es gab immer gutes Essen in ausreichender Form, das Personal war meines Erachtens super, am Besten war die Aufnahmetherapeutin.
Und die Hausordnung, tja, mein Gott, muss jeder selbst wissen, wie er damit umgeht....
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass man, wenn man ein bisschend demütig an die Sache rangeht, viel Gutes mitnehmen kann.
Ich war jedoch vorher schon in einer SHG, war für mich eine tolle Vorbereitung, da hab ich schon viel über die "Krankheit" erfahren und konnte das auch sehr gut gebrauchen.
Rückfällig bin ich nicht geworden, ich lebe nüchtern.
Und seitdem sind meine Ängste weg und der ganze Scheiß, den ich mir immer wieder schön trinken musste. Ich bin zuück im Leben. Der Rest ergibt sich. Und das auf eine Weise, die ich mir nicht mehr zu träumen gewagt habe.
Der ganze Mist ist Vorbei: die Lügen, die Angst, die Minderwertigkeit und das Verstecken. Den Alkohol und vor allem mich....
Ich kann nur von mir reden, aber ich kann sagen, dass mir der Ernst der Lage lange nicht bewusst war.
Es ist auch nicht so, dass ich nie mehr etwas trinken darf, das kann mir niemand verbieten.
Anfangs dachte ich auch so, um Gottes Willen, nie mehr Alkohol...mein Lebenselexier....
Danach erkannte ich aber, dass ich es einfach nicht mehr brauchte.
Es ergaben sich klar Situationen, wo ich es gebraucht hätte, aber irgendwann hab ich gemerkt, dass ich es e

1 Kommentar

Elleknelle am 06.06.2012

s gebraucht hätte, aber irgendwann hab ich gemerkt, dass ich es einfach nicht mehr will. und das ist gut so.
Ich kann nur jedem empfehlen, sich eier SHG anzuschließen, scheißegal ob Guttempler, Freundeskeis, AA oder oder oder...
Wichtig ist einfach, sich mit der Sache täglich auseinander zu setzen.
Ich selbst bin bei AA, es ist ja wie bei den Weight Watchers: Solange man hingeht, nimmt man ab und hält sein Gewicht, weil man dort gewogen wird und die Hosen runterlassen muss. Gruppendynamik. Viele, die dann nicht mehr hingehen, nehmen wieder zu.
Beim Programm der AA ist es wie mit der Hausordnung in Tönisstein, jeder muss selber wissen, wie er damit umgeht.

Ich wünsche jedem, der noch leidet, dass er den richtigen Weg für sich findet und jedem, der den Weg schon gefunden hat, alles Gute.
Das Leben ist schön, wenn man es wieder selbst in die Hand nehmen kann.

Nie wieder Tönisstein

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (die Schwestern waren die einfühlsamsten Menschen)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
sehr gute 15-Minuten Vorträge jeden Tag
Kontra:
es kam überhaupt kein Wohlfühlgefühl auf
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich, weibl., war im Sommer 2011 das 1x in einer Suchttherapie.
Aufnahme war nett, Schwestern-,Küchen- u. Personal auch. Zimmer wurden vom sehr unangenehmen Chef-Pfleger nach Gutdünken verteilt. Einige Patienten bekamen schöne, helle Räume, andere kleine, oft dunkle, laute Räumchen. Die Therapeutinnen waren viel zu jung, um sich in meine Probleme hineinzuversetzen bzw. zu helfen. Noch nicht 30, aber schon schlaue Sprüche klopfen, die auch noch auswendig gelernt - wie beim Studium vorgebeten - waren. Bei allen Therapeuten immer die gleichen Handbewegungen und gleiche Sprüche für verschiedenste Probleme verschiedener Menschen. Die Hausordnung erinnerte stark an frühere Jugendherbergsvorschriften und waren sicher nicht für alle Patienten das richtige Mittel. Die ewigen gleichen Gesprächsrunden waren ätzend und haben kaum jemanden eitergebracht. Aus meiner Aufnahmegruppe ist auch schon wieder die Hälfte rückfällig geworden und aus meiner Stammgruppe habe ich es auch schon von sehr vielen gehört. Alles in allem fühlte ich mich überhaupt nicht gut aufgehoben. Auch die ärztliche Versorgung ließ zu wünschen übrig. Im Prinzip haben die Ärzte nichts gemacht, sondern sich nur an den vorliegenden Berichten die mitgebracht wurden orientiert.
Das der Abschlussbericht dem Patient nicht vorgelegt wird, halte ich für eine Unverschämtheit. Ich habe ihn mir aber woanders besorgt und weiß nun warum er dem Patient nicht ausgehändigt wird. Es schwankt also wirklich zwischen Dichtung und Warheit. Zudem ging es sehr in Richtung subjektiver Einschätzung des zu jungen Personals.

Gut fand ich nur das Sportangebot. Die Schwimmhalle ist klasse. Die Sporttherapeuten waren sehr fähig und haben die Patienten sehr gut einschätzen können. In meinen 8 Wochen war auch das Essen prima.

Ich weiß nicht wie andere Kliniken sind, aber bei den Therapeuten in Tönisstein möchte ich nicht noch mal sein.

Dem Ganzen setzte der arrogante Klinikleiter noch die Krönung auf.

3 Kommentare

Frunabulax am 29.07.2012

Hallo! Auch ich war sehr unzufrieden.

Die Küche ...ein Greuel! Kein Kaviar, keine Wachteln -noch nicht mal Hummerkrabben! Dafür gibts ja nun gar keinen Stern.

Und dann die Hausordnung -schlimmer als im Knast: Morgens musste man immer pünktlich zu dem dummen Gelaber erscheinen, das sich da "Vortrag" nannte und man durfte noch nicht mal auf dem Zimmer rauchen!

Und die junge, unerfahrene Therapeutin hat auf mein Angebot, es mal mit nem richtigen Kerl zu versuchen, sowas von zickig reagiert. Da bin ich mit meiner kritischen Haltung doch glatt als Querulant eingestuft worden!

Und wie man mit solchen umspringt, zeigte man mir nach noch nicht mal drei Wochen. Sie warfen mich achtkantig raus, nur weil man mich auf dem Bad Neuenahrer Weihnachtsmarkt in einer Glühweinbude gesehen hat. Dabei war ich sooo gut drauf, aber das kann dieses vertrocknete Psycho-Pack ja am wenigsten ab. Dabei hätten DIE doch dafür sorgen müssen, dass nicht quasi direkt neben ihrer Trinkerheilanstalt Alkohol ausgeschenkt wird, da kann man doch nicht trocken bleiben.

Naja -im Ernst- ich hab stark übertrieben, aber auf so Leute bin ich damals (2006) in Tönisstein tatsächlich gestoßen, aber es waren nur wenige.

Ansonsten war der Unmut gegen die strikt einzuhaltenden Regeln allgegenwärtig, aber unsere Therapeutin hat sich mit der Aussage, dass die Mitarbeiter sonst von ihrem Job "aufgefressen" werden, hinreichend begreiflich gemacht.

Auch die Gesprächstherapie hatte ihre Längen, kein Wunder bei so 2 Stunden netto täglich.

Die medizinische Versorgung beschränkte sich aus Nötigste, aber für mehr ist der Rahmen auch nicht vorgesehen.

Ich persönlich habe das für mich Nützliche genommen und das andere über mich ergehen lassen (so schlimm war es nicht)

Mit dem Erfolg, dass ich seit 2006 keinen Alkohol mehr getrunken habe.

Das schwierigste ist die Entscheidung, keinen Alkohol mehr anzurühren -sein Leben lang. Ist diese Entscheidung getroffen, fällt das Aufhören nicht sonderlich schwer. Diät mit ganz simplen Regeln, du darfst alles zu Dir nehmen, nur keinen Alkohol...

Und zum Schluss noch ein Wort über die Idee, einen echten Hardcore-Alki zum "maßvollen Trinken" zu erziehen. Hmm... mit der Klammer gebügelt? "Jau, hicks, und die machen dann, dass ich sogar wieder weitersaufen darf -hicks-! Ich darf saufen und bin dann quasi kein Alkoholiker mehr -weil die machen das, dass ich das dann voll im Griff hab.

Denn mal Prost

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Gutes Konzept mit vielen unerfahrennen Therapeuten

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Ich habe es als Gesamtpacket gesehen)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (Standardsprüche und nicht individuell)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Hier geht es um die ganzheitliche Allgemeinmedizin.)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (AKG-Care und Personal / Krankenschwester +++)
Pro:
Kurzzeit, Abläufe, AHG - Care, Krankenpersonal, SHG Vorstellungen, Erfahrungen sammeln, Klientel, Abstinenzbewusstsein, Sporttherapeuten
Kontra:
Therapeuten, Medikamentenabhängigkeit geht unter
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Köln, 51 Jahre, männlich, Alkohol- und Medikamentenkrank.

Nach 5 Wochen Powertherapie, auch am Wochenende, bin ich stabiler als vorher und fühle mich mit meinem neuen Abstinenzbewußtsein sehr gut.

Zu mir, ich leide seit 1994 an Angst- und Panikstörungen. Habe in den ersten Jahren Diazepan eingenommen und seit letzten Jahr übermäßig getrunken.

Im März entgiftet ( Diazepan). Am 25.04.2012 Therapie begonnen.

Die ersten 6 Tage war ich in der Aufnahmegruppe ( 15 Personen Frauen / Männer 50% ), da muß jeder neue Patient durch. Dank der sehr guten Aufnahmetherapeutinnen und dem Klinikpersonal fühlte ich mich ganz gut aufgehoben.
Mit der Kommunikation unter den Patienten so wie mit den Aufnahmetherapeuten / Klinikpersonal war ich sehr zufrieden.
Nach einem guten Schema habe ich mein Trinkverhalten / Abhängigkeit selber erst einmal verstanden. Da fing bei mir schon eine Bewußseinsentwicklung an.

1 Woche später bin ich in die Stammgruppe C2 und in den Therapiealltag rein.

Mit der Therapeutin zusätzlich zu der allg. Therapie einen indiv. Therapieplan ausgearbeitet. In Sport ebenso.

Das Gesamtkonzept ist sehr zufriedenstellend.

Nach 5 Wochen wurde die Therapie von meiner Therapeutin abgebrochen. In meiner Nachtischschublade wurde Aspirin und eine leere Packung Atosil gefunden. Ich habe keine Medikamente selbsständig eingenommen, ausser 1 mal eine Aspirin. Die Therapeutin unterstellte mir das ich unkontrolliert konsumiere. Und überhaupt sagte sie mir das sie das Gefühl habe, das ich ihr auf der Nase rumtanzen würde. Ich bin nun mal jemand der gerne Fragen stellt und einen geraden Weg gehe. Eine der liebenswerten Krankenschw. sagte mir im Vertrauen das die Therapeutin mit mir überfordert ist und ich in ihren Augen (Therapeutin) ein unbequemer Patient bin.

Ich wurde entlassen ohne Arztbericht und mußte die Klinik innerhalb von 2 Stunden verlassen. Es war ein Rauswurf.
Von 15 Patienten aus der Aufnahmegruppe sind bis zur 5. Woche schon 4 gegangen worden.

4 Kommentare

biggi2605 am 31.05.2012

Einen Abschlussbericht eröffnet zu bekommen, ist schwierig. Die AHG wird dir nur einen profanen Bericht eröffnen.Selbstlegitimationsgierig wird die AHG erst nachresumieren und dann dem Kostenträger zukommen lassen. Ich selbst war überrascht welche mir bis dato unbekannte Diagnosen dort verifiziert werden wollten, welche allerdings zum Zeitpunkt der Reha nie diskutiert, geschweige denn behandelt wurden. Ein Armutszeugnis und Offenbahrungseid seitens der "Behandelnden". Diese AHG in Bad - Neuenahr betrachtet seine Reha Patienten als ein rein kaufmännisches Objekt der Begierde. Wer rebelliert und analysiert, wird als unverbesserlich generiert. Ist ja einfach, wenn man mit einer Werbekampagne ins Feld zieht, welche die wahren Erfolgsquoten verleugnen und beschönigen wollen. Ich kann da nur müde lächeln und mir die Frage stellen : ob nicht sämtliche Spiegel der Behandelnden schon 3 x zerbrochen sein müssten.

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Ein voller Erfolg!!

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1988   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Januar bis März 1988 in Tönisstein zur Suchttherapie. Wie alle hier lesen können mit vollem Erfolg! Seit 24 Jahren trocken.
Wenn ich hier so die Kommentare von unzufriedenen Patienten lese, kann ich nur sagen: "NICHT THERAPIEFÄHIG" da keine Selbsteinsicht vorhanden ist. Wenn man nicht bereit ist vom Alk wegzukommen hat auch eine Therapie keinen Zweck.

sehr gute 8 Wochen für mich persönlich

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
sehr gutes Gesamtkonzept
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im September 2011 in Tönisstein als Patientin- Rückblickend kann auch ich sagen, es waren die besten 8 Wochen, die man anhand des Krankheitsbildes haben kann, hatte.
Bin mit viel Angst im Gepäck angereist, die sich aber schnell legte, Vordergründig durch das sehr gut durchdachte Konzept der Klinik, die Thrapeuten und die Gruppe.
Wenn ich sage, die besten 8 Wochen-so heißt das nicht,das man sich da nur erholt hat-im gegenteil, es war verdammt harte Arbeit sich mit sich selbst und den eigenen leben auseinanderzusetzten!! Man muß wissen, in was für einer Klinik man ist und das man seinen eigenen Beitrag leisten muß, sonst brauch man nicht hin!!
Es gab natürlich Patienten, die dachten: ich sitz mal meine Zeit ab, geht mir doch gut hier- aber das sind in der Regel die ersten Leute, die ,, draußen " sehr schnell rückfällig werden, die haben nichts begriffen!
Man muß wissen, was man will!! Wer begreift, das man als Süchtiger nur OHNE Leben kann, der hat alle Chancen das Leben wieder zu meistern.
Ich habe viel mitgenommen, so u.a. die Nachsorge und Gruppe zu besuchen. Erst dachte ich auch, was soll das- aber ich habe gemerkt im realen Leben braucht man das-die Käseglocke war nur in Tönisstein!
Ich bin seit einem halben Jahr trocken und bin mächtig stolz darauf-der Weg ist nicht einfach aber einfacher als vorher!!
Wer das hier liest und den Weg nach Tönisstein noch vor sich hat kann ich nur sagen, geht den Weg, habt Mut und stellt Euch der Therapie, auch wenn Tränen fliesen-es lohnt sich.
Es ist keine Erholungskur sondern eine Reha-das muß jeden bewußt sein-nur wer sich einläßt und was ändern will ist dort bestens aufgehoben.
Tolle Klinik, tolle Therapeuten........
Auch das Angehörigenseminar kann ich nur empfehlen, mitzmachen Mein Mann war auch da und hat dadurch die Krankheit und mich besser vertsehen können!!

5 Kommentare

Donnerkiel am 21.02.2012

komisch, daß manche Patienten wissen was andere denken....
Vielleich war ja die Klinik die falsche-
jedenfalls ist auch das Konzept von Tönisstein veraltet-
es ist nicht so, daß man als "Süchtiger" nicht mehr trinken kann.
Andere Konzepte führen dazu, daß man wieder maßvoll mit Alc umgehen kann....
Sexualität sind bei Strafe (Rausschmiss ) verboten-
Man sollte doch Erwachsene mit ihren Bedürfnissen respektieren.
Wenn schon kein Alc dann doch bitte andere Lebensfreuden, die nicht süchtig machen genehmigen.
Selbst der Genuss von Hülsendrüchten ist verboten, da
angeblich Explosionsgefahr bestehen würde !!!!

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Schlimmer als Knast.........

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2003/4   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (reines Profitunternehmen)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (inkompetent ,allwissend)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
nette Mitpatientinnen, fleissige Putzfrauen
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von 2003 bis 2004 im "Alten" Tönisstein.
Die Therapeuten sind großenteils selbst Alkoholiker, beschäftigen sich am liebsten mit sich selbst- wobei die Patienten als "störend" und "lästig"empfunden werden.
Das Essen kommt von einem "Caterer", und ist entsprechend
schlecht. Mehrfach habe ich altes, verschimmeltes Brot vorgesetzt bekommen.
Der Klinikleiter ist für Patienten nicht zu sprechen.
Da ich Beamter bin, hat man mich in eine Gruppe von Patienten mit Knasterfahrung gesteckt, mit denen ich mich dann auch noch auseinandersetzen durfte.
Nach 6 Wochen hat man mich- mit der Begründung - ich müsse auf ein Medikament eingestellt werden nach "Andernach" abgeschoben.
Als ich nach einer Woche zurückverlegt werden sollte, hat man eine Wiederaufnahme ohne Begründung verweigert, obwohl eine Wiederaufnahme "versprochen worden ist ".
Bis heute habe ich trotz Anmahnung keine Begründung genannt bekommen, obwohl sich die Klinik dazu verpflichtet hat(schriftlich")-alle Belange mit den Patienten zu besprechen.
Die Behandlung habe ich als sehr entwürdigend empfunden.
Ich kann nur dringend davon abraten.
Aufgrund der Behandlung wurde ich traumatisiert, so daß ich bis heute deswegen in Einzeltherapie bin.
Mein Alkoholkonsum hat sich seit der "Therapie" stark erhöht.
Zur Einzeltherapie beim Aufnahmetherapeuten musste ich feststellen, daß dieser eingeschlafen ist, als ich von meinen Kindheitsstraumata berichtete.
So sieht das wirkliche Interesse an den Problemen der Patienten aus.
Ich möchte hier noch die "Schwarze" aus Offenbach grüssen, die mir Mut gemacht hat.
Fazit : Ich werde nie wieder jemanden um Hilfe bitten und eine Klinik aufsuchen-dann lieber gleich in den Knast.

3 Kommentare

liebknecht am 22.01.2012

Endlich schreibt hier jemand `mal die ganze Wahrheit: Im alten Tönisstein wurden doch tatsächlich lebenserfahrene, trockene Alkoholiker als Therapeuten auf die Patienten losgelassen; Patienten wurden sogar von ihren Therapeuten geduzt und auf den Sommerfesten im "neuen Tönisstein" habe ich Menschen getroffen, denen es noch nach über zig Jahren weiterhin verboten ist, Alkohol zu sich zu nehmen. Manche von ihnen sind so traumatisiert, dass sie zwangsweise Jahr für Jahr zu Seminaren und Festen nach Bad Neuenahr kommen, um ihren Peinigern (wie etwa Franz Karl, Birgit oder Kerstin) zu huldigen.
Ich kann Dich aber beruhigen - die Essenssituation im "Neuen Tönisstein" ist noch viel drastischer - die Patienten dort leeren regelmäßig die Mülltonnen im Kurpark, um nicht verhungern zu müssen ... Einfach menschenverachtend!
Schönen Abend noch und PROST!

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Es war eine tolle Zeit

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Tolle Therapeuten
Kontra:
Die Zimmer teilweise renovierungsbedürftig
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das überrrascht auch im Nachhinein noch, ich war 10 Wochen da und es war eine tolle Zeit. Ich habe sehr nette Leute kennengelernt, wir sind uns in der D1 sehr nahe gekommen. Wir hatten eine tolle Therapeutin. Was immer sie mit mir gemacht hat - den Alkohol bin ich los - das Verlangen ist weg (5 Monate). Hoffentlich bleibt es so. Noch zu erwähnen bleibt das gute Sportangebot - ich bin in der Zeit wieder deutlich fitter geworden und habe 13 KG abgenommen.

Dank Tönisstein heute noch trocken

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Suchttherapie
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2002/2003   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Selbsttherapie ist die wichtigste Therapie
Kontra:
zu häufiger Wechsel des Personals
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe 2003 meine Therapie in Tönisstein gemacht. Das waren die (nüchtern) schönsten und lustigsten 8 Wochen meines Lebens. Ich bin heute - dank Tönisstein trocken. Man muss dass übergebene Werkzeug annehmen und lernen damit umzugehen. Und wenn man es nicht beim erstenmal verstanden hat, wo ist das Problem es noch einmal zu versuchen. Gebt nicht auf Leute

wie kann mann mit Alkoholkranken Geld machen????

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Geld und Zeit weg)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (die Terapeuten sin selber Krank)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (absoluter Null)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Interresante Menschen trefen
Kontra:
geht alles nach Klinik Schema
Erfahrungsbericht:

Finger weg!!!

gut für Beamten die seine Pension durch haben wolen!!

SEIT TÖNISSTEIN UN-ABHÄNGIG UND FREI!

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
perfekte Hilfe zur Selbsthilfe
Kontra:
keine Ergotherapie-Angebote
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe Ende 2007 nach 25 Jahren, die von Jahr zu Jahr mehr von meinem Alkoholkonsum geprägt waren, endlich den Weg in die Entgiftung gefunden. Mehr zufällig bin ich über meinen damaligen Suchttherapeuten auf die AHG Klinik Tönisstein aufmerksam geworden. Im Frühjahr 2008 war es nach langem Kampf mit meiner Krankenkasse soweit: Antritt in Bad Neuenahr. Ganz ehrlich: Überzeugt, wirklich Alkoholiker zu sein, war ich bis dato immer noch nicht, und das trotz sozialer, finanzieller, gesundheitlicher und psychischer Endzeitsituation! Nach einer Woche Aufnahmegruppe und weiteren sieben Wochen stand für mich fest: erstens, ich bin es und zweitens, es gibt ein sinnvolles und erfülltes Leben nach dem Alkohol. Diesen Erkenntnisprozess habe ich hier erarbeiten können, und der hat mich dann zu einer bis heute gültigen Abstinenzentscheidung geführt.
Tönisstein ist sicher nichts für Leute, die acht Wochen Urlaub machen wollen und darauf hoffen, nebenbei von ihrer Sucht "geheilt" zu werden - wer jedoch bereit ist, hart an sich zu arbeiten und diesbezügliche Hilfestellungen auch annehmen will und kann, ist hier goldrichtig. Die AHG hat den Ruf einer Klinik für "Edelalkoholiker"... wenn damit gemeint ist, daß hier Patienten fehlen, denen jegliche Form von sozialer Kompetenz abhanden gekommen ist, trifft dieses Urteil sicherlich zu - sehr angenehm! Ansonsten: Supernettes Servicepersonal, ungenervte medizinische Mitarbeiter, Einzelzimmerunterbringung, eine harte aber nachvollziebare Hausordnung und eine Suchteinrichtung mitten in einer Kleinstadt sprechen weiterhin für die Klinik.
Angehörigenseminare, jährliche Ehemaligentreffen und Stabilisierungswochenden für Ex-Patienten stellen weitere Pluspunkte dar. TherapeutInnen können einem sympathisch sein oder auch nicht - das ist natürlich Glückssache und ich hatte Glück!
Fazit: im Falle eines (hoffentlich nicht eintretenen ) Falles würde ich hier auch eine zweite Therapie antreten und allen Suchenden kann ich Tönisstein nur wärmstens empfehlen!

Eindruck von einem Angehörigen

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Suchttherapie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2011
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Angehörigenseminar
Kontra:
Standard-Argumentationen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Der Ruf der Klinik ist sehr gut gewesen, weswegen wir sehr viele Hoffnungen auf diese 8-wöchige Therapie gelegt hatten.
Mein Freund ist Alkoholiker und nach mehreren klinischen Entzügen und ständigen, heftigen Rückfällen wollte er diese Therapie machen.

Ich selbst habe zwei Tage am Angehörigenseminar teilgenommen. In der Gruppe waren es ca. 7-8 Betroffene und deren Angehörige. Das Ganze ist nun ein halbes Jahr her und ich weiss, dass der Großteil der Gruppe wieder komplett rückfällig ist, sogar noch schlimmer als vorher. So ist es auch bei meinem Freund.
Extrem junge Psychologinnen, die es durchaus gut meinen, aber leider mit Standardsätzen- die jeder Betroffene und Angehörige kennt- argumentieren.
Schlimm für mich war die folgende Situation: Ich hatte den Verdacht, dass mein Freund während der Therapie getrunken hatte. Ich rief völlig verzweifelt seine Therapeutin an, um nachzufragen. Sie dürfe mir nichts sagen. Tolle Beruhigung! Auf mein Drängen schilderte ich ihr wie es mir geht und ich müsse wissen, was mit ihm los sei, denn erreicht hatte ich ihn nicht. Ihre lapidare Antwort: „Ich denke sie haben ein Kommunikationsproblem!“ Das war ein Standardsatz aus Ihrem ersten Psychologie-Seminar – wie ich annehme.
Sie schrieb dann im Übrigen alles genau in das Berichtsbuch meines Freundes, obwohl ich sie gebeten hatte, ihm nicht mitzuteilen, dass ich angerufen hatte. Da ich sowieso nur Standardsätze zu hören bekam, wollte ich es mit ihm alleine klären.
Zudem wurde in der Hauszeitschrift ein Bericht über Baclofen abgedruckt. Hier wird der Autor (für mich unfassbar) völlig falsch wiedergegeben (denn ich habe das Buch gelesen). Es wird absolut davon abgeraten dieses Medikament gegen die Sucht einzusetzen. Logo….dann stünden ja viele Berufsgruppen ohne Job dar!

Fazit: Abstinenz fängt im Kopf an, ganz egal welche Klinik oder Therapie…ich denke, wenn es irgendwann klick macht, dann schaffen es die Betroffenen auch!

4 Kommentare

Yann67 am 16.09.2011

Da gebe ich Ihnen absolut Recht! Bei mir hat es erst nach 3x Tönisstein "click" gemacht. Will ein Alkoholiker wirklich aufhören so liegt es ausschliesslich in seiner Hand. Keiner kann einem die Last abnehmen -> schon gar nicht die jungen Dipl. Psycholog/innen, die sich derzeit in Tönisstein tummeln.

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Gar nicht so schlecht Herr Specht

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Therapeutische Betreuung sehr gut
Kontra:
Medizinische Betreuung gewöhnungsbedürftig
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war von Ende Mai 2011 bis Mitte Juli in der Klinik Töninnstein.Grund war mein Alkoholmissbrauch. Die Aufnahme zu Beginn der Therapie war durch die Helfer der Aufnahmestation äußerst liebe- und verständnisvoll. Nach der ersten Woche in der sogenannten "Krabbelgruppe"- ich mag persönlich diesen Ausdruck nicht-, ohne Telefon und Fernsehen, hatte ich den "Jellinek" richtig "zum Fressen" lieb. Nach Verlagerung in die Stammgruppe, wurde zum Leidwesen aller Patienten das Schwimmbad geschlossen - Renovierung bis 29.07.2011 - also verblieben für mich als Alternative zum Schwimmsport, die Rückenschule und Walking. Wobei ich verzichtete, die "Power-Version" durchzuführen, auch nicht "Power-Wandern". Alle anderen kreativen Bereiche oder Möglichkeiten der Beschäftigung, wurden von den Therapeuten gar nicht angeboten, oder waren bei einer Nachfrage ausgebucht. Schade, Schade!! Lustig während des Aufenthaltes war die Unit-Versammlung jeden Montag: hier sollte wie immer, die Hausordnung erneuert oder verändert werden ...... also teilweise Dinge zur Änderung / Nachfrage angeführt, welche für mich richtige Kinderka.. darstellten. Geändert hat sich nichts. Die Suppen waren immer noch versalzen und Montags die Brötchen aufgebacken. Bei Fragen hatte der Leiter der Aufnahmestation wie immer in den vergangenen Wochen eine Sau-Laune und die Freundlichkeit und Höflichkeit mit Rasierklingen gegessen.Der Patient ist nicht Patient, sondern Untertan, hat zugehorchen und unter der "Käseglocke" zu funktionieren. Jeder kleinste Verstoß wird mit einer Abmahnung bedacht, bei der dritten - berechtigten - Abmahnung bist du weg. Hast du eine in den internen Umfragen "miese" Sporttherapeutin", mußt du aufpassen, wenn du sagst ich kann jetzt nicht mehr - dein Alter- wird nicht akzeptiert. Hast du eine nette. findest du Verständnis und Entgegenkommen. Nach 58 Tagen, vielen Blitzvor-
stellungen in der Therapiestunde, immer wieder: Ich bin...
freute ich mich auf zu Hause!! Fazit: schlecht wars net.

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Allerheiligen am 30.10.2011

ich kann Ihre Erfahrungen nur bestätigen. Vom Klinikpersonal, speziell vom Leiter der Aufnahmestation, wird man herablassend bis entwürdigend behandelt. Schliesslich soll man den Aufenthalt dort nicht als Kur empfinden. Eher hat man den Eindruck, daß man bestraft werden soll. Und das Wichtigste: solltet Ihr noch andere Erkrankungen habe, das interessiert dort niemanden!!! Die jungen Therapeuten und Stationsärzte sind völlig überfordert. Da ich weiss was in meinem Entlassungsbericht steht, habe ich das Gefühl, daß nicht ich dort war, sondern eine andere Person. Ich bin, nach einem kurzen Aufenthalt dort,seit 10 Monaten trocken. Aber bestimmt nicht auf Grund der Therapie dort. Einzig der Gedanke an die Unfähigkeit solcher Spezialisten lässt mich nicht wieder rückfällig werden. Der Grossteil meiner Mitpatienten ist wieder rückfällig!!! Macht weiter so...

DANKE

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Das Thema Bettwäsche-Allergie wird zu sehr auf die leichte Schulter genommen!)
Pro:
Gesamtkonzept, Patientenzusammenstellung
Kontra:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war von April bis Juni 2011 für 10 Wochen in Tönisstein.
Obwohl ich keinerlei Erfahrungen mit anderen (Kurz-) Langzeittherapien habe, kann ich sagen, dass mir das Tönissteiner Konzept hervorragend gefiel! Es war keine schöne, aber eine überaus erfahrungsreiche und somit GUTE Zeit!
Der Focus lag ganz klar auf der Suchtbehandlung, aber unweigerlich wurden über die zu schreibenden Lebenslauf, Nasser Tag, Funktion quasi alle Bereiche meines lebens angesprochen und mussten von mir neu überdacht werden.
Die Therapeuten führten mich auf dem Weg der Neuerkenntnis und Neubewertung kompetent und freundlich-zielstrebig weiter. Die Gruppengespräche (auch privat auf der Terrasse) taten ihr übriges dazu.
Zurück im alten Umfeld denke ich vielfach an Tönisstein und finde immer wieder Ansätze, das Erkannte auch umzusetzen.
DANKE!

Super Klinik

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Straffes Programm
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich wurde bei der Ankunft sehr nett vom Klinikpersonal empfangen. Die Therapeuten sind hervorragend und gehen auf jeden Patienten ein.
Einzelzimmer und das einmalige Kurzzeittherapie - Angebot haben mich überzeugt nach Tönisstein zu fahren. Auch nahm meine Frau und ich am Angehörigenseminar teil, was ich nur jedem empfehlen kann. Das Tagesprogramm ist zwar straff, aber wirkungsvoll. 7.15 Uhr gibts Frühstück. 8.00 - 8,15 Frühstart, dannach ein Kurzvortrag. 1,5 Std. Gruppentherapie, Individuelle Therapie, Themenzentrierte Therapie, Sport und gutes essen. Jeder Patient kommt zuerst für ca. 1 Woche in die Aufnahmegruppe. Dort wird mithilfe des Jelinekschemas die eigene Sucht untersucht. Dannach kommt man für 7 Wochen in die Stammgruppe. Man trägt dort seinen Suchtlebenslauf vor, dannnach einen nassen Tag, die Funktion des Trinkens und schließlich bekommt man einen Rückmeldung. Die Gruppen verändern sich im Wochentakt; d.h. 1-2 Patienten gehen nach hause, dafür kommen wieder 1-2 neue. Ich war 8 Wochen dort, und es hat mir sehr gut getan !

Nie wieder Tönisstein

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Soll mich selbst therapieren)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Meine Meinung zählt nicht)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Ich soll nur Pillen nehmen)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden (Ein gutes Hotel)
Pro:
Ein Hotel der unteren Klasse
Kontra:
Keine Therapie wegen Unfähigkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Von einer Behandlung kann ich nicht sprechen,denn es ist mehr ein durchschnittliches Hotel als eine Klinik zu Entwöhnung von Suchtkrankheiten.Die fachliche Kompetenz ist unter aller......denn die Therapeuten sind junge Frauen ohne jegliche Praxis und die Patienten sollen sich um sich selber kümmern.Ich kann sagen"NIE WIEDER".Das ist reine Zeitverschwendung und bringt überhaupt nichts,außer das der Rentenversicherungsträger diese Faulenzer bezahlt!Der Patient zählt überhaupt nicht und es wird auch nicht auf ihn ein gegangen.Diese Klinik macht nicht unabhängig sondern Frust!
Nehmen Sie lieber eine andere Klinik,denn Urlaub kann man wahrlich wo anders besser machen.Erwartet man Hilfe so wird man nur enttäuscht,man soll sich selber helfen.Die selbstgefälligen Therapeuten,alllen voran der Cheftherapeut der Damen haben keine Zeit für Sie.Die Therapeuten sind so SELBSTVERLIEBT ,das sie ihre eigentliche Arbeit nicht machen können.Es ist erstaunlich,wie frech doch manche ihr Geld verdienen oder besser noch die LVA Abzocken.Wenn ich etwas äußere,das wurde das als Unzufriedenheit oder Kritik auf gefaßt.Auf mein RLS,Schlafsörungen und andere Erkrankungen wurde überhaupt nicht ein gegangen.Ich solle doch nur Pillen schlucken.Das kann es wohl nicht sein.

7 Kommentare

Alex1978 am 06.05.2011

Seltsam nur, dass diese Klinik, die geringste Rückfallquote Deutschlands aufweist, und fast alle anderen sehr zufrieden waren ???
Natürlich musst du dich selbst Therapieren !! Die Therapeutinnen (welche in meinen Augen Top sind), können dir nur unterstützend zur Seite stehen. Trocken werden musst du selbst !

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Erfahrungsbericht I/2011

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Betreuung durch Therapeuten
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe im Febr. 2011 die REHA absolviert. Alle Aspekte: Zimmer, Betreuung, Einrichtungen und Therapieinhalte waren super. Wenn man die Möglichkeiten annimmt und auch bereit ist, selbst mitzuarbeiten, wird das Therapieziel erreicht. Die Gruppenarbeit bringt bei Akzeptanz des Patienten sehr viel. Die Gruppengröße zwischen 12 -15 Mitglieder ist überschaubar und bietet ein Spektrum quer durch die Gesellschaftsschicht der Republik. Das Programm ist aufgrund des ehrgeizigen Zeitplanes gestrafft und fordert auch den Patienten. Wichtig ist die Erkenntnis des Patienten, daß er alkoholkrank ist und dies auch akzeptiert. Eine Kontrolle der Patienten wird nach dem Zufallsprinzip durchgeführt und ist auch notwendig, wie die Ereignisse zeigen. (Weiterhin Einnahme von Suchtmitteln während der Therapie) Die Betreuung durch die Therapeutinnen war einfühlsam und erfolgreich.

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Elleknelle am 06.06.2012

Hallo Zusammen, ich war vor gut 2 Jahren in Tönisstein und kann nur Gutes berichten. Ich hatte aber das Glück, noch von einem sehr erfahrnen Therapeuten betreut worden zu sein, er ist leider jetzt im Ruhestand. Kann mir aber vorstellen, dass die jungen Therapeutinnen extrem überfordert sind.
Ich war nach etlichen Entzügen endlich so weit, dass ich mich der Sache gestellt habe. War ein hater Weg bis zur Therapie (jetzt würde ich darüber lachen), dann hab ich mich jedoch von Beginn an wohl gefühlt. Ich konnte meine Abstinenzentscheidung sehr eindrucksvoll darlegen und vertiefen. Fühlte mich auch nicht unter einer Käseglocke. Hab mich einfach nicht so wichtig genommen und auch mal auf die Obergurus gehört. Ich möchte die Zeit nicht vermissen, es war einfach toll, wieder Vertrauen und Achtung zu spüren. Das ganze Drumherum macht man halt mit, Sportangebot gut bis sehr gut, das Essen war mir nicht so wichtig, aber es gab immer gutes Essen in ausreichender Form, das Personal war meines Erachtens super, am Besten war die Aufnahmetherapeutin.
Und die Hausordnung, tja, mein Gott, muss jeder selbst wissen, wie er damit umgeht....
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass man, wenn man ein bisschend demütig an die Sache rangeht, viel Gutes mitnehmen kann.
Ich war jedoch vorher schon in einer SHG, war für mich eine tolle Vorbereitung, da hab ich schon viel über die "Krankheit" erfahren und konnte das auch sehr gut gebrauchen.
Rückfällig bin ich nicht geworden, ich lebe nüchtern.
Und seitdem sind meine Ängste weg und der ganze Scheiß, den ich mir immer wieder schön trinken musste. Ich bin zuück im Leben. Der Rest ergibt sich. Und das auf eine Weise, die ich mir nicht mehr zu träumen gewagt habe.
Der ganze Mist ist Vorbei: die Lügen, die Angst, die Minderwertigkeit und das Verstecken. Den Alkohol und vor allem mich....
Ich kann nur von mir reden, aber ich kann sagen, dass mir der Ernst der Lage lange nicht bewusst war.
Es ist auch nicht so, dass ich nie mehr etwas trinken darf, das kann mir niemand verbieten.
Anfangs dachte ich auch so, um Gottes Willen, nie mehr Alkohol...mein Lebenselexier....
Danach erkannte ich aber, dass ich es einfach nicht mehr brauchte.
Es ergaben sich klar Situationen, wo ich es gebraucht hätte, aber irgendwann hab ich gemerkt, dass ich es einfach nicht mehr will. und das ist gut so.
Ich kann nur jedem empfehlen, sich eier SHG anzuschließen, scheißegal ob Guttempler, Freundeskeis, AA oder oder oder...
Wichtig ist einfach, sich mit der Sache täglich auseinander zu setzen.
Ich selbst bin bei AA, es ist ja wie bei den Weight Watchers: Solange man hingeht, nimmt man ab und hält sein Gewicht, weil man dort gewogen wird und die Hosen runterlassen muss. Gruppendynamik. Viele, die dann nicht mehr hingehen, nehmen wieder zu.
Beim Programm der AA ist es wie mit der Hausordnung in Tönisstein, jeder muss selber wissen, wie er damit umgeht.

Ich wünsche jedem, der noch leidet, dass er den richtigen Weg für sich findet und jedem, der den Weg schon gefunden hat, alles Gute.
Das Leben ist schön, wenn man es wieder selbst in die Hand nehmen kann.

Hart aber effizient

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Acht Wochen, die mir mein Leben zurückgaben!

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Felix112 am 23.03.2011

;-) Viel Glück und das beste daraus machen.
Ich war vor zwei jahren dort!!! und werde wieder zum Sommerfest kommen!!!

Gut aufgehoben

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Diese liegt auch an dem Menschen selbst - manche werden nie zufrieden)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

In der AHG-Klinik Tönisstein fand ich endlich den Weg in Richtung Zufriedenheit und ich hoffe und wünsche mir, dass ich diesen immer schön weiter geradeaus laufen kann. Ob die Zimmer nun mehr oder weniger komfortabel, das Essen manchmal mehr oder weniger schmeckt, es TV , PC o.ä. gibt, Wochenendausflüge und Ausgang möglich sind und auch all die sonst so überaus "dringend notwendigen Dinge" vorhanden oder möglich sind - wichtig ist doch, dass jeder Patient in Tönisstein Unterstützung erwarten darf. Um Urlaub in Bad Neuenahr zu machen, muss man sich eine andere Bleibe suchen. Es wird immer und überall Menschen geben die auch immer was zum Nörgeln finden. Ich für meine Person möchte sagen, dass ich unendlich dankbar bin für diese 8 Wochen, auch "mit Hr. Jellinek". Jeder kann, wenn er sich anstrengt, etwas für sich und an sich (er)-arbeiten, wenn er will. Das Pflege-/Stationspersonal fand ich persönlich sehr hilfsbereit und nett. Das Therapeutenteam ist eine junge, kompetente und engagierte, aufgeschlossene Crew. Die medizinische Versorgung empfand ich als sehr fürsorglich. Das Mittagessen war abwechslungsreich und vor allem frisch (dies ist natürlich auch eine Frage der zur Verfügung stehenden Mittel). Das Dienstpersonal im Küchen- u. Reinigungsbereich höflich und nett. Die Verwaltungsangestellten ebenso und schon früh Morgens entwickelte sich oftmals ein kurzes Schwätzchen. In unserer Gruppe gab es auch trotz ernsten Themen viel zu lachen, auch mit den Therapeuten und ich habe viele nette Freundschaften geschlossen. Ich habe mich in der Klinik sehr wohl gefühlt und kann Tönisstein mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

Nur fuer alkoholkranke Menschen geeignet

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Einzelzimmer, nettes Personal
Kontra:
Stimmt nicht, was auf den offiziellen Seiten verkuendet wird
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist eine reine Klinik fuer alkoholkranke Menschen. Alles andere, was im Internet, auf dem Flyer der Klinik und von Sozialarbeitern mitgeteilt wird, stimmt nicht. Auf komorbide Stoerungen und andere Abhaengigkeiten wird ueberhaupt nicht eingegangen. Die aerztliche Versorgung ist sehr schlecht, was auch anders verkuendet wird. Im Prinzip ist die Klinik ein reines Wirtschaftsunternehmen. Mir hat die Behandlung ueberhaupt nicht geholfen, weil ich so viele andere Erkrankungen habe, schon viel laenger. Der uebermaessige Alkoholkonsum hat bei mir vor eineinhalb Jahren angefangen. Ueber den Chefarzt aergere ich mich am allermeisten, weil der mich, als ich einen aerztlichen Rat von ihm brauchte, sofort weggeschickt hat. Der Oberarzt der Klinik hat mir gesagt, dass ich mit dem Schwindel, unter dem ich schon seit ueber zehn Jahren leide, wohl leben muss, weil er zu mir gehoert. Das einzigst Gute an der Klinik war, dass ich mich koerperlich etwas erholen konnte und ein schoenes Zimmer hatte. Das Personal ist auch sehr nett.
Jetzt bin ich wieder bei fuenf Bier am Tag, das ich ueberhaupt nicht vertrage.
Die Klinik ist fuer "NUR"-Alkoholkranke Menschen sicher eine Gute, aber fuer mich war sie nicht die Richtige.

Seeelch333

4 Kommentare

Felix112 am 01.11.2010

5 Bier, und dann nicht in der richtigen Klinik??
Naja, man sich auch selbst was vormachen!!!

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Roland B. aus Lux......

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1 juillit 2009
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Habe meine Ruhe da gehabt und konnte für meine zukunft nachdenken wie weiter im meinem Leben geht.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sauber , freundlich,hielfsbereit und immer da wenn man jemaden braust)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (mein schmerz im bein ist auch weg)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alles Professionelle, freundlich,Perfect habe ech nichts zu bemängeln)
Pro:
8 wochen sind zu kurz
Kontra:
8 wochen haben mein Leben geändert
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war da,freiwilig und heut noch trocken, Am 1 juillit 2010 wird es 1 jahr her sein, Ich wollte auhören aber ich konnte nicht . Das System die die da haben hat mir geholfen. Die Terapeutin Frau Simone hats drauf, Danke
Als ich dahin ging war ich bereit aufzuhören, wuste nur nicht wie,habe aufgepast worrum es eigentlich geht nur das das Problem lag an mir, auch die Einzel gespräche waren sehr nützlich ,Heute bin ich nicht nur Stolz auch Ruhiger und kan meine Probleme ohne Angst bewähltigen oder lössen.
Grüsse an das Bad Tönischstein Personnal und an Frau SIMONE E. Grosser Dank auch an Reception vorbei an Küchenpersonnal nebend den Ärtze bis hinten auf der Platte. D A N K E :-)

Tönnisstein, eine Lebenserfahrung

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (nur die Sauna fehlt)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Therapie, Essen, Lage, Sport
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war mit Tönisstein und der Therapie sehr zufrieden und bin bis heute trocken. Das Arbeiten in der Gruppe hat für mich sehr viel gebracht. Auf die Einhaltung der Regeln wird sehr geachtet; war für mich kein Problem, man ist ja nicht zum Urlaub dort! Für mich war es neben dem ernsten Thema Alkohol ein sehr angenehmer Aufenthalt mit vielen neuen netten Bekanntschaften. Belebt und bereichert hat die Therapie und das Drumherum, daß es hier männliche und weibliche Patienten gibt.
Wer es ernst meint, kann hier eine gute Therapie bei angenehmen Aufenthalt machen.

Ich hatte eines der neuen Zimmer mit großem Aufenthaltsbereich, abgetrennten Schlafbereich, großen Kleiderschrank und Balkon. Das Bad war auch ok.
Mir hat das Essen immer geschmeckt, auch nach 8 Wochen noch. Wer Sport machen will, kann sich hier fit machen.
Ich war viel Laufen durch die Weinberge, Schwimmen, Fitnessraum, Rückenschule, Gymnastik. Schade finde ich, daß die Sauna abgebrannt ist. Als Ausgleich war ich immer am Wochenende im Thermalbad (mit 10 Saunen), das zufuß in 10 Minuten erreichbar ist (17.-€ für 3 Std. incl. Sauna).
Es gibt ein Internetcafe mit 5 PC gegen Gebühr.
Wer es richtig anstellt, bekommt Zugang zum PC-Raum (6 PC ohne Gebühr) mit Internetzugang und Drucker (z.B. wenn man Bewerbungen schreiben will).
Die 2.-€ Parkgebühr kann man sich sparen, es gibt immer freie Parkplätze am Straßenrand. Das Stadtzentrum ist in weniger als 10 Minuten zu erreichen.

2 Kommentare

sisira am 03.05.2010

Hallo Dieter,
da Du ja vor kurzem erst in Tönisstein warst und ich demnächst dorthin soll, hätte ich ein paar Fragen an Dich:
- kann man sich den Therapieplan selbst zusammenstellen ?
- gibt es sowas wie Ergotherapie ?
- kann man auf eigene Faust Ausflüge machen ?
- hat man genügend Zeit für sich selbst, wie zum Lesen, radfahren etc. ? (sollte men ein Rad mitnehmen ?)
- kann man mit dem Auto anreisen ?
- uvm.
Ich würde mich freuen, wenn Du Lust und Zeit hättest, mir ein paar Infos weiterzuleiten !
Danke - ciao !
Gaby

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Therapieerfolg

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (jedoch sehr flächmatisch,)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Einzelzimmer, Kurzzeittherapie
Kontra:
unbedingtes Festhalten am Jelinekschema
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kam kurzfristig in die Klinik, die Therapie kann ich bis jetzt als vollen Erfolg verbuchen.
Die Kurzzeittherapie ist bei willensstarken Patienten zu begrüßen.
Auch ohne Nachbetreuung und SHG bin ich bis jetzt ohne Probleme clean, habe keinerlei Gelüste mehr auf Alkohol.
Die Informationssthemen (Beruf, Familie, SHG, usw.) kann ich nur positiv bewerten.
Das unbedingte Anwenden des Jelinekschamas hatte mir jedoch zu viel Raum eingenommen, andere Schemen werden nicht berücksichtigt, meiner Meinung nach Schade...
Jelinek ist nicht das Non-Plus-Ultra..., ich gebe jedoch aus zu, dieses schema vorher nicht gekannt zu haben.
Die relativ strenge Hausordnung sehe ich heute jedoch als wichtigen Bestandteil, eine Kurzzeitherapie zu durchleben, obwohl ich mir vor allem in der ersten Woche vorkam, wie im Knast.
Das Patientenklientel kann ich als ausgewogen, sozial integriert, perspektivvoll ansehen. Es waren keine hoffnungslosen Fälle vor Ort, ein Pluspunkt für die Klinik, welche sich ihr Klientel sehr wohl aussucht oder aussuchen kann.
Wer wirklich vorhat, eine Therapie zu durchlaufen, seinem Leben einen neuen Sinn zu geben, und perspektiven in seinem Leben hat, dem kann ich die Klinik nur empfehlen.

Nur Gutes

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Familienseminar
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich möchte die Zeit in Tönisstein nicht missen. Habe dort viel über mich selbst erfahren, viele Freunde gefunden und lebe seit dem abstinent.

Dank an die Klinik Tönisstein

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1982
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 1982 in der Klinik - 8 Wochen -
Seither bin ich zufrieden clean und trocken ohne jeden Rückfall.
Allerdings auch durch eine intensive Nachbetreuung in Selbsthilfegruppen, die unbedingt notwendig ist!
Die Klinik hat mir nicht nur das Leben gerettet sondern mich auch befähigt in meinem Leben eine nüchterne Zufriedenheit herzustellen. Ich zehre noch heute von dieser Therapie und immer wieder aufs Neue.....
Ich hatte nicht mehr den Luxus mir Gedanken über irgendwelche Randerscheinungen wie essen, schlafen, Regeln oder ähnliches Gedanken zu machen.
Bei mir war es das Ende des Weges den jeder Süchtige früher oder später erreicht. Ohne Tönisstein wäre ich heute vermutlich nicht mehr am Leben!

wichtige 8 wochen

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Suchttherapie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: Oktober 2009
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
partner seminar
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Verlobter war im Oktober 2009 8 Wochen in Tönisstein.
Mein Eidruck ist, das diese Behandlung nach dem Jelenik Schema sehr gut ist.
Das von der Klinik angebotene Partnerseminar war für mich sehr wichtig und hat auch unserer Beziehung nach all den Problemen gut getan.
Ich habe nur ein Problem. Seid er wieder zuhause ist, ist er sehr in sich verschlossen und ist irgendwie zwar da aber doch noch nicht daheim angekommen.
Wer hat für mich als Ex Tönissteiner einen Rat, was kann man als Angehöriger tun ausser anzubieten ich sehe das was nicht stimmt möchtest du reden. Kann ich helfen.

'Es würde mich sehr intressieren ob andere Ex Tönissteiner dieses Probelm trotz Nachsorge usw auch haben.

Dem Team der Psychologen möchte ich sehr danken für das Seminar.

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Pumuckl87 am 03.08.2012

Ich denke, das Problem haben alle Angehörigen mehr oder weniger. Ich würde mich an eine Suchtberatung, die Klinik Tönisstein (Nachsorge) oder eine Selbsthilfegruppe wenden, die auch Angehörige beraten bzw. auch in eine Gruppe für Angehörige gehen.

Schließlich sind durch die Alkoholkrankheit die Angehörigen, Kollegen mit betroffen. Auch sie brauchen Hilfe. Leider wird das zu wenig beachtet.

Ich bereue nicht, in Tönisstein gewesen zu sein

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Ich bin seitdem trocken!)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Kurzzeitkonzept, Einzelzimmer
Kontra:
Therapeutisch Schema F
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war Anfang 2009 zur Suchtbehandlung in Tönisstein und lebe seit dem clean und trocken. Vorausgegangen war eine sehr quälende Zeit mit vielen Selbstentzügen und Rückfällen, wirklich gruselig. Der Schritt ist mir trotzdem nicht leicht gefallen. Ich hatte mich aber im Vorfeld entschieden, dass ich "um jeden Preis" trocken leben möchte.

Aber:
- Reha ist nicht Heilung
- Reha bedeutet Ruhepause (für die Sucht)
- Reha ist ein Chance
- Rückfall ist nicht gleichbedeutend mit mangelder
Mitarbeit des Patienten

Für Tönisstein hatte ich mich wegen des Kurzzeitkonzepts und der Einzelzimmer entschieden. Auch das Sportangebot war für mich ein Argument.

Bei Ankunft wurde ich einer gründlichen medizinischen Diagnostik unterzogen und in eine Aufnahmegruppe von ca. 20 Personen integriert. Auch Patienten mit Restalkohol konnten bleiben. In der Aufnahmegruppe haben wir sehr intensiv an der Frage gearbeitet, was uns in die Reha gebracht hat und uns mit dem regelhaften Verlauf des Alkoholismus (nach Jellinek) befasst. Nach 7 Tagen wurden wir auf die Stammgruppen - Units genannt - verteilt. Dort stand 5 Tagen in der Woche die feste Bezugstherapeutin für 1,5 Std. täglich in einer Gruppensitzung nach festem Schema zur Verfügung. Die Units wurden wöchentlich um 1 bis 3 Patienten ergänzt. Im Gegenzug waren 1 - 3 Patienten pro Woche mit ihrer Reha fertig oder haben abgebrochen oder sind rausgeflogen. Die Zusammenstellung der Gruppen folgt teilweise unklaren Regeln und ohne Mitbestimmung der Betroffenen. Canabiskonsum eines Alkoholikers in Jugendjahren führt z.B. zu einer Einordnung in die Mehrfachsucht-Units (wenn dort aktuell Platz ist), auch wenn der Betroffene beteuert, seit Jahren keinen Gedanken an Canabis verschwendet zu haben. Neben den wöchentlichen 5 x Therapie mit Therapeutin (Mo. - Fr.) findet täglich eine Stunde Therapie in der Gruppe ohne Therapeutin statt, dies ist auch manchmal effektiver und meist ehrlicher. Aber es kommt halt darauf an, wer gerade als Patient da ist. In der "Therapeutinenstunde" wird z.B der selbstgeschriebene Lebenslauf (meiner hatte 20 Seiten), die Funktion des Suchtmittelkonsums, die Selbst- und Fremdeinschätzung u.s.w. behandelt - mit leichten Variationen kann man so wahrscheinlich jegliche als psychosozial eingeschätzte Krankheit angehen. Es besteht die Tendenz, suchtunabhängige Persönlichkeitsanteile gleich mitzutherapieren und es herrscht Anpassungsdruck. Deutungen des Therapeuten genießen natürlich Vorrang und jederzeit sind Macht/Ohnmacht Demonstrationen möglich.
Das man nach jahrelangem Kampf mit und gegen Alkohol zu einem wirklichen Spezialisten für seine Sucht geworden ist, wird nicht wirklich anerkannt. Die Therapeutinnen waren Anfang 2009 hauptsächlich weiblich, jung, gut ausgebildet, aufstiegsorientiert und anpassungsbereit (an die Klinikleitung und den Zeitgeist). Ich hatte oft das Gefühl, das sie unter großem Leistungsdruck standen. Die Klinikleitung gönnt sich gegenüber den Patienten den Habitus wohlwollender Bohemians - warum auch nicht, jede Organisation stellt tendenziell ihre Spitze von lästiger Alltagsarbeit frei.
Insgesamt war der therapeutische Teil durchaus intensiv, lehrreich, manchmal lustig aber immer auch der Höhepunkt des Tages. Die Gruppentherapie ohne Therapeut hat für mich alles das geliefert, was eine gute Selbsthilfegruppe ausmacht.
Die medizinische Betreuung war okay, 1 mal die Woche vorsprechen bei Frau Doc zum Abhaken der Checkliste. Toll war das Sportangebot - nach 8 Wochen war ich fit wie seit Jahren nicht. Insbesonders die Wassersportarten waren gut für mich (auch wenn ich mir einen barbarischen Fußpilz gefangen habe). Die Themenkurse Jobcoaching und Partnerschaft fand ich oberflächlich - meine eigene Situation kam nicht darin vor, das Partnerseminar - meine Frau kam für 2 Tage dazu, war sehr wichtig. Nichtrauchertraining war gut, Autogenes Training sehr gut. Die täglichen Kurzvorträge haben nach Inhalt und Qualität sehr variiert, die Vorstellung von Selbsthilfegruppen am Abend auch.

Das Essen ist absolut okay, guter Kantinenstandart.
Die Einrichtung ist in gepflegtem Zustand.

Tönisstein behandelt pro Jahr wohl so an die 1000 Patienten und gehört zur AHG-Gruppe, die dafür bekannt ist, Kliniken kosteneffizient, auf die Kostenträger hin orientiert und mit gutem Marketing zu betreiben. Denen ist es im Endeffekt egal, ob du am Suff krepierst, solange nur die Bilanz stimmt.

Aus meiner Stammgruppe trinkt ungefähr 1/3 wie vorher oder schlimmer, 1/3 hatte Rückfälle bei allgemeiner Besserung und 1/3 ist trocken.

Unabhängig davon: Wenn Du es anders nicht schaffst, mach auf jeden Fall Reha. Lass nicht locker! Erwarte nur nicht, das die Reha Dich heilt. Aber Du kannst dort selbst was für Dich tun. Und danach dann Selbsthilfegruppe. Das ist wichtig.

Nach Tönisstein, in die Salus oder nach Groenenbach! Das ist fast zweitrangig.

Ich bin heilfroh, dass ich in Reha gegangen bin.
Ich bereue nicht, in Tönisstein gewesen zu sein.

Psi

Lesetipp: "Das Ende meiner Sucht" von O. Ameisen

1 Kommentar

Psi am 12.03.2016

Inzwischen bin ich 7 Jahre trocken, mein Leben ist gut, ich bin gesund und sportlich, mit Beruf und Familie ist alles soweit stabil. Ich vermisse den Alkohol nicht, gehe aber auch wöchentlich zu meiner Selbsthilfegruppe. Vielleicht sehen wir uns beim DLT von AA in Bremen, vom 06. - 08.05.2016?

Ich wünsche allen betroffenen Leserinnen und Lesern die Chance zur Genesung! Den ersten und den letzten Schritt müsst ihr aber immer selbst gehen.

psi

Gutes Fundament gelegt

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Gruppentherapie D1
Kontra:
Indikativgruppen
Erfahrungsbericht:

Mein Bewußtsein und meine Einstellungen haben sich geändert und dank des humorvollen Therapeuten wurde mir einiges klar.

Weitergebracht haben mich die vielen Einzelgespräche mit Therapeuten und Mitpatienten.

Das Hauspersonal ist super freundlich!

Empfehlenswert, wer selbständig Interesse an sich hat.

Perfektes Konzept

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (fast nur positiv)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (perfekt)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (kompetent)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (kompetent)
Pro:
Kompetent Freundlich
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Sommer 2008 die Ersten zwei Wochen gewöhnungsbedürftig.
Nach den ersten zwei Wochen verging die Zeit im Flug. Sehr kompetentes Team super Konzept. Meinen besonderen Dank an Frau Simon und Frau Fuchs.
Das Essen sehr abwechslungsreich super Küche und sehr nettes Personal. Bis auf kleiner Abstriche die es ja überall gibt wie im Hotel.
Nach einem Jahr ohne Alkohol vielen Dank.
J.Gottschalk (Gruppe A1 Frau Simon Mai-Juni-Juli 2008)

Horror vor Behandlungsantritt

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Suchttherapie
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Erfahrungsbericht:

Ich habe nach fast einjährigem Antragsverfahren eine 8wöchige Behandlung in der Klinik Tönisstein von der Rentenversicherung bekommen. Der Aufenthalt ist notwendig, damit ich nach einem Gerichtsvergleich wieder an meinem früheren Arbeitsplatz eingestellt werde. Nach Lektüre einiger Beiträge hier sowie der Hausordnung der Klinik mit Nachtruhe und Rauchverbot von 22 Uhr bis 7 Uhr morgens, einem Therapieplan von 7 Uhr bis 21.30 Uhr stehe ich im Zwiespalt, mich der Prozedur zu unterziehen oder doch besser auf meinen Job zu verzichten. Hat jemand der ehemaligen Patienten einen Rat?

5 Kommentare

Ully am 18.06.2009

Als ehemaliger Patient der Klinik, der nun seit über drei Jahren keinen Tropfen Alk mehr zu sich nimmmt, rate ich dir dringend von einer Therapie ab!
Warum solltest du dich diesem Zwang aussetzen, der dir in der Klinik blüht?
Kein Sex (ausser bisschen Mütze-Glatze), nachts nicht r a u c h e n !!!!
Keine Drogen! Noch nicht mal dein sauer verdientes Feierabendbier!!!!
Du würdest dir sicher mehr Freude machen, dieses blödsinnige Gerichtsurteil zu ignorieren. Und deinen Arbeitsplatz könntest du doch großzügig einem Bedürftigen schenken, der sowas braucht.
Hartz IV geht auch!
Dafür sparst du deiner Rentenversicherung `ne Menge Kohle - so eine Therapie ist teuer!
Es wäre natürlich schon schön, wenn du das Saufen richtig ernsthaft betreibst und nicht so luschi.
Die Gesellschaft hätte nicht so hohe Kosten und du nicht so lange zu leiden! Der Verstand scheint ja schon restlos beseitigt, aber bis die Leber und die übrigen Organe mal ihre Dienste ganz aufgeben, kanns `ne Weils dauern...
Also, hau wech, das Zeug!
Ully

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Gute Entscheidung

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 08/09
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
gute Gespräche, ob Einzel oder in der Gruppe
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann nur sagen , dass es der beste und wichtigste Schritt in meinem Leben war das ich den Weg in diese Klinik gefunden hatte. Ich war dort Patient vom 16.12.08 bis 10.02.09, ich habe mich dort sehr wohl gefühlt und habe bis heute keinen Tropfen Alkohol angerührt und auch noch nicht das Verlangen danach gehabt und das schönste ist, es geht mir sehr gut dabei. Ich kann diese Klinik nur weiter empfehlen.Ich habe mich sehr schnell mit einigen Menschen angefreundet und hatte schon nach kürzester Zeit den Eindruck, als kenne man sich schon seit 20 Jahren, ich habe auch heute noch Kontakt zu einigen Personen, die mir auch sehr wichtig sind.

Danke

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Ich habe sehr viel Hilfe erfahren dürfen
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Es waren 8 Wochen harte Arbeit in der AHG Klinik Bad Neuenahr; ich habe noch nie die Gelegenheit gehabt, so viel über mich und meine Probleme nachzudenken und zu reden. Kompetente Mitarbeiter, überaus freundliches Personal vom Empfang über Küchen und Fachpersonal. Gute Küche, großes Sportangebot, sehr gutes Konzept in Gruppen - und Einzeltherapie. Hausordnung streng, jedoch werden alle "Verbote" plausibel erklärt. Bischen nervig die Tagesberichte für den Therapeuten, weil es manchmal schwierig war, das wichtigste Ereignis des Tages in Worte zu fassen. Die Zimmer (Einzelzimmer) waren prima und das ganze Haus hat eher einen Hotel als einen Klinikcharakter

Das ist eine echte Chance

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Frau Dr. Remy)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Frau Dr. Remy)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Frau Dr. Irmler)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Zu impulsive Einschränkungen der Bewegungsfreiheit nach Rückfällen von Mitpatienten)
Pro:
Einzelgespräche
Kontra:
nicht mehr Einzelgespräche
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das Konzept ist Klasse. Selbstdiagnose als Beginn hat sehr geholfen. Die Gruppenstärke ist überschaubar und die Mitarbeiter behandeln die Patienten respektvoll.
Unterbringung, Essen etc. empfinde ich als sekundär,
allerdings gibt es auch hier kein Grund zur Klage.

1 Kommentar

Heiko71 am 11.08.2009

Was sind denn ... Zu impulsive Einschränkungen der Bewegungsfreiheit nach Rückfällen von Mitpatienten ?
Kommt wahrscheinlich nach ... Dient zur Feststellung der zu freizügigen Auslegung der Ausgangsregelung und des Gebrauchs von Alkohol, Drogen und Medikamente durch einzelne Mitglieder der Gruppe ...

Klaus (mefachabhängig und zufrieden nüchtern)

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1986
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Gutes Therapiekonzept
Kontra:
Damals noch Doppelzimmer
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Seit meinen Aufenthalt im Jahre 1986 lebe ich zufrieden Nüchtern.
Hierzu hat mich mein Aufenthalt in Bad Tönisstein befähigt. Hierfür möchte ich mich nochmals herzlich bedanken.

FK Tönisstein die Klinik der Wahl

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Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2006
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo die Fachklinik Tönnistein ist eine sehr kompetenete Klinik die mir sehr geholfen hat abstinent zu werden und zu bleiben. Durch die großzügig gestalteten Einzelzimmer kommt man wirklich zur Ruhe. Durch das vielfältige Therapieangebot erfüllt die FK Tönisstein einen Ganzheitlichen Therapiegrundstock.

Gutes Fundament für eine zufrieden Abstinenz

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Gruppentherapie, Engagement der Therapeuten
Kontra:
Dauernd defekte Fahrstühle
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ordentliche Klinik mit sehr guten Zimmern. Sehr gute engagierte Therapeuten, auch wenn es unerfahrene und Ausnahmen geben mag. Perfekte Betreuung durch Sozialarbeiter. Habe sehr viel über mich und meine Krankheit gelernt. Therapeuten waren stets zur Stelle, wenn man sie brauchte. Kern ist aber die Gruppentherapie. Wer erwartet, dass ihm hier die Sucht im Kuraufenthalt so nebenbei genommen wird ist hier falsch. Sehr intensive Mitarbeit ist absolut angesagt. Man kann ja immer über Methoden streiten, doch auch die Durcharbeitung des Jellinek gehört dazu. Grober Ablauf: Eine Woche lang Aufnahmegruppe incl. Quarantäne (Keine Besuche, kein Handy, keinen Sport, keinen Ausgang in die Stadt, übrigens alles mit plausibler Begründung, wenn man fragt). Dann Verlegung in die Stammgruppen. Zweimal täglich Gruppentherapie, einmal Sport je nach Fähigkeit und Indikativgruppen (Thema richtet sich nach der Vollmeise, die man aufzubieten hat). Highlight ist das Angehörigenseminar, da diese oft in Therapien vernachlässigt werden.

2 Kommentare

sonni am 12.10.2008

Das hört sich an wie ein Bericht von Tönisstein-Mitarbeitern zur Ehrenrettung. Berichte von Patienten aus SHG Gruppen, die kürzlich in Tönisstein waren, hören sich aber GANZ anders an. Rückfallquote schon während des Klinikaufenthaltes gestiegen. Es fehlen auch Menschen wie C. Jungfleisch.

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Wer wirklich will der kann

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
gute Therapie in kurzer, sehr intensiver Zeit
Kontra:
Therapieunwillige können ganz schön stören!
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Es wird hier viel Wert auf Gruppenarbeit gelegt und es wird auch viel ohne Therapeuten gearbeitet. Und arbeiten muß mann auch viel. Das ist gut, wenn du was an dir verändern willst, andernfalls klappt es nicht. Es ist von Anfang an auch eine Übung für die Zeit danach.

Das beste was mir passieren konnte

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Alle sehr bemüht und fachlich top
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war in der Fachklink 8 Wochen zur Entwöhnung.
Die Klinik ist sehr schön gelegen mit tollem Freizeitangebot und die Einzelzimmer sehr komfortabel. Das Essen ist sehr reichhaltig und ausgewogen mit perfektem Serice. Das Personal und die Therapeuten sind alle sehr nett und wirklich bemüht. Man ist auf meine Probleme intensiv eingegangen. Mit deren Hilfe habe ich es geschafft mein Alkoholproblem in den Griff zu bekommen. Ich bin jetzt auf dem richtigen Weg und blicke sehr zuversichtlich in die Zukunft.

In der Kürze lag die Würze ...

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Suchttherapie
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Sanierungsbedürftige Einrichtung)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Welche Beratung?)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Ich hab es überlebt)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Nur die Rezeption zu empfehlen)
Pro:
Es gibt auch intelligente Säufer
Kontra:
Straflagercharakter
Erfahrungsbericht:

Hier wird gerne überbelegt. Also Umzugschaos und Doppelzimmer mit einplanen. "Vorgeglühte" sind ebenfalls willkommen, also bloß keinen Stress mit Entgiftung oder abstinenter Vorphase machen.

3 Kommentare

elimini am 13.09.2008

Warum Chaos? Ich war 2003 in Tönisstein, alte Klinik. Habe von 8 auf 10 Wochen verlängert. Kann nur sagen: Es war eine super gute Zeit. Habe viel über mich erfahren und gelernt. Besonders meine Gruppe war super, aber auch Therapeuten wie z. Birgit. Ich habe viel von dort mitgenommen, auch wenn ich ca. ein halbes Jahr später wieder rückfällig geworden bin. Derzeit geht es mir ohne Alk wirklich suuuuuuuper gut. Verstehe deine negative Einstellung nicht ganz. Ich denke, sei dankbar für jede Unterstützung die Dir zuteil wird.

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Reines Wirtschaftsunternehmen

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
nette Mitpatienten
Kontra:
schlechte Therapeuten
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Reines Wirtschaftsunternehmen!!
Erwachsene Menschen werden mit Kinderbildchen als Wegweiser durch die Klinik geführt. Therapeuten leben ihre persönlichen Abneigungen Patienten gegenüber ungehemmt aus. Therapeuten sind teilweise selber "nass". Ich kann nichts positives über meine Zeit in dieser Klinik berichten. LEider !!!

11 Kommentare

ischnias am 14.07.2008

Kann diese Erfahrung nur bestätigen! Eine Aktiengesellschaft die sich ihr Klientel selber aussuchen kann. Problemfälle werden gnadenlos entsorgt. Gehirntod-Psychoterror nach Jellinek-Schema-F-Therapie. Vorsicht vor "sexuellen Kontakten" zu Mitpatienten/innen; es könnte rücksichtslos von der Hausordnung Gebrauch gemacht werden!!! Unerfahrenes, überfordertes bis selbstherrliches Personal. Nur für Opportunisten, Demenzkranke, Denunzianten oder Stasi-Sympathisanten wirklich zu empfehlen.
Alternative: Salusklinik in Friedrichsdorf

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Hauptsache man hat das Geld verdient.

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2004
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Klinik hat Therapie abgebrochen)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungzufrieden (fachlich ok aber Therapeutin unreif+unerfahren)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden (freundlich)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden (freundlich)
Pro:
Therapiemethode ok
Kontra:
mancher Therapeut zu unerfahren
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Fachlich ok, man hatte aber nur eine Therapischiene zu der Zeit, Problemfälle werden abgebrochen +nachause geschickt.

4 Kommentare

ischnias am 16.07.2008

Und besser nicht zu ehrlich sein. Es könnte sich später im Abschlussbericht rächen. Hier wird der Ehrliche, dann zum Leugner mit erhöhtem Rückfallpotential, stigmatisiert. Wohl dem, der über entsprechenden juristischen Beistand verfügt.

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Geht es noch besser

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Das Personal
Kontra:
Fällt mir nichts ein
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war ab Mitte Januar 08 8 Wochen in der Klink Tönisstein und kann nur positives berichten.
Die Zimmer, das Personal (von der sehr netten Reinigungskraft, Servicekräfte bis hin zum Therapeuten), das Essen und das gesamte Angebot waren super. Die Therapie, die zwar nur 8 Wochen dauerte war aus meiner Sicht ausreichend. Bestimmt gibt es auch Fälle die nicht in 8 Wochen therapierbar sind aber es kommt auch auf jeden selbst an.

Habe während der Therapie eine Menge über meine Sucht gelernt und wie ich damit umgehen kann. Es waren 8 Wochen die mein Leben in vielen Bereichen verändert haben und ohne die ich nicht da stehen würde wo ich jetzt stehe.
Vergessen darf man nicht, dass das alles nur geht wenn man selber will, darauf kommt es an.
Anmerken möchte ich noch das ich auch sehr viele nette Mitpatienten kennen gelernt habe, ohne die die Therapie nicht so erfolgrecih gelaufen wäre.

Auf diesem Weg danke nochmal an das geasamte Personal der Klinik.

Top-Adresse

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
D2 - Hammergruppe April/Mai 2007
Kontra:
---
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Für mich absolute Top-Adresse bei meiner Cannabis-Abhängigkeit. Besser konnte es gar nicht laufen. Super Therapeuten, ausgezeichnetes Konzept, sehr viel Info über Suchterkrankungen. Total nette Mitarbeiter in allen Bereichen.
Sehr angenehmer Aufenthalt in einer angenehmen Gruppe (D2!) 2007 ...
Kein wirklich strenges Reglement ... nur ein paar grundsätzliche, einleuchtende Gebote.
In 8 Wochen kann man hier clean werden ... wenn man denn clean werden will !
Habe sogar mit dem Zigarretten rauchen aufgehört ...
Heiko

1 Kommentar

Heiko71 am 11.08.2009

... und rauch immer noch nix ....

tönisstein - meine rettung

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
kurze intensive therapie
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

die klinik war für mich ein ort, an dem ich über mich nachdenken und zu mir finden konnte. das alleinsein mit mir ließ die gedanken fließen, ich konnte mich mit meinen gefühlen auseinandersetzen und sie zulassen. ich bekam hilfe von meinem sehr erfahrenen therapeuten und unterstützung, aber auch kritik von der gruppe.

war leider der falsche Ort

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2005
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
hotelartiges Ambiente
Kontra:
zu wenig Tiefgang
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

8 Wochen Aufenthalt sind einfach zu wenig. Wie ich mittlerweile weiß, habe ich eine Borderline-Störung, die auch dort hätte erkannt werden können, aber es gab so gut wie keine Einzeltermine bei den Therapeuten und die Betreuung erfolgte nach Schema F. Es war ein netter Kuraufenthalt, mehr leider nicht- und in Anbetracht dessen, was mich danach erwartete reine Zeitverschwendung

1 Kommentar

Heiko71 am 14.04.2008

Wenn nix mehr hilft, dann ist man Borderliner !
Psychische Erkrankungen entstehen oft aus fixen Ideen ....

Tönisstein - nie wieder!

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2006
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Einzelzimmer
Kontra:
Schlechte Therapie
Erfahrungsbericht:

Die meisten Zimmer entsprechen nicht denen auf der Homepage. Schlechte Einrichtung - man möchte nicht barfuss auf dem alten Teppich laufen.

Offenbar Personalmangel - die Therapie lässt zu wünschen übrig. Sehr junges und unerfahrenes Personal, das sich recht schnell überfordert zeigt.

3 Kommentare

Fletscher am 14.01.2008

Hallo,
ich war 2006 in Tönnisstein und kann diese "Trinkerheilanstalt" nur positiv bewerten.Ich habe dort absolut profrssionelle Hilfe zur Selbsthilfe bekommen,was last not least Zweck des Ganzen ist.Ob eine Diät-Salami 10 oder 20% Fettgehalt hat mag ja für mache Zeigenossen Priorität genießen, aber.....
Statt noch vorhandenes Gehirnpotential hierfür einzusetzen
sollte man lieber den Focus im Auge behalten. Also, für jemanden, der noch nicht komplett abgedriftet ist ,eine Top-Adresse. Die Zeit, 8 Wochen, sind vollkommen ausreichend sofern man diese Zeit sinnvoll nützt.
PS: Der Teppichboden ist teilweise wirklich nicht vom Feinsten.
Gruss Fletscher

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