MEDIAN Klinik Tönisstein

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Hochstraße 25
53474 Bad Neuenahr
Rheinland-Pfalz

41 von 56 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
gute Erfahrung
Qualität der Beratung
gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
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56 Bewertungen

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Sehr zu empfehlen

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Therapeuten
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkohol
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

War von Januar - März in der Fachklinik. Absolut zu empfehlen. Super Ärzte super Therapeuten. Es stimmt einfach alles. War sehr froh dort gewesen zu sein. Macht weiter so. Eine Klinik wo man noch Patient ist. Liebe Grüße aus HVL.

1 Kommentar

MEDIANKlinikTönisstein am 07.04.2021

Liebe Torte42 - wir freuen uns sehr über Ihre positive Bewertung. Sehr gerne geben wir diese an unsere Ärzte und Therapeuten weiter. Ihnen wünschen wir alles erdenklich Gute, eine zufriedene Abstinenz und vielleicht dürfen wir Sie bei einem künftigen Sommerfest wieder begrüßen.

Mein Eindruck

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
gute Therapeuten / schöne Landschaft / nette Leute kennengelernt
Kontra:
Der Therapieverlauf / das Essen / die Profitgier
Krankheitsbild:
Alkoholkrank
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

die Klinik ist ein älteres Gebäude (vorher auch Klinik)
genauso wie die gesamte Inneneinrichtung. Diese ist zwar alt aber zweckmäßig und tut der Behandlung keinen Abbruch.Der Gesamtzustand der Klinik ist sauber. Die Einzelzimmer sind alle mit Bad und WC ausgestattet und haben teilweise einen Balkon. Auf den Zimmern befindet sich ein Röhrenfernseher der bezahlt werden muss wie so vieles in diesem Hause. z.B. W`lan oder Parkplatz. Mein Eindruck dieser Klinik ist es ist eine reine Profitanstalt der Median nicht mehr und auch nicht weniger. Für mich den einzigen Bonus den diese Klinik hat sind der nur 8 wöchige Aufenthalt und die Einzelzimmer. Die betreuten Therapiestunden sind meiner Meinung nach zu wenig aber sie sind gut. Alles andere bleibt den Patienten selbst überlassen, dafür brauche ich keine Therapie es sei denn ich muss möglichst schnell etwas der Führerscheinstelle vorweisen. Wir hatten in unserer Gruppe direkt 3 Therapeutinnen die alle sehr gut waren, und sich auch die Zeit genommen haben wenn sie diese dann hatten. Die Einzelgespräche sind zwar rar aber gut. Fairerweise muss man sagen wenn Bedarf da war wurde auch vieles möglich gemacht. Die Sportthearpie reißt so glaube ich sehr viel raus was ansonsten in der Klinik verbockt wird. Die morgentlich oder abendliche Vorträge sind ganz in Ordnung. Zu dem Erfolg einer Therapie gehören aber viele Komponenten u. a. das Essen. Ich versuche es loyal zu beschreiben! Man wird satt ! Nicht mehr und nicht weniger! lieblos hergerichtet oder auch serviert kein bisschen Gefühl bei der Anrichtung. Selbst gekocht wird sowieso nicht das Essen kommt portioniert aus dem Konvektomat. Das Abendessen ist eine mittlere Katastrophe. Hier kann man erkennen das die Firma nur auf Profit aus ist. Die Vorträge der Ernährungsberatung sind alle sinnvoll aber das bitte für zu Hause. Obst in der Klinik ist so gut wie gar nicht vorhanden. Man kann sich das aber im Dorf selbst kaufen. Ich für meine Person kann von dieser Klinik nur abraten.

2 Kommentare

MEDIANKlinikTönisstein am 27.01.2021

Liebe/r Lutti0815,
wir freuen uns, dass Ihnen unsere Therapie/Therapeuten helfen konnte/n. Es tut uns leid, wenn Ihnen die Nebenkosten Ihres Aufenthaltes zu hoch erschienen. Auch wir sind bereit für Veränderungen und mittlerweile sind die Kosten für die TV-Nutzung in unserer WLAN-Nutzungsgebühr enthalten. Leider ist das Parkplatzangebot in unserer Stadt begrenzt, so dass wir unseren Patienten empfehlen, ohne eigenen PKW anzureisen. Wir haben einen Fahrdienst, der Patienten bei An- und Abreise von/zum gut angebundenen Bahnhof und während des Aufenthaltes zu notwendigen externen Terminen bringt. In der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler ist ein eigener PKW nicht wirklich notwendig, da unsere Klinik ja wirklich zentral gelegen ist. Wenn Ihnen unser Essen nicht geschmeckt hat, so bedauern wir dies, doch ist Essen ja immer auch Geschmacksache. Wir hoffen, Sie konnten dennoch von Ihrem Aufenthalt bei uns profitieren und wünschen Ihnen eine zufriedene Abstinenz.

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Alles bestens

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (jedoch muss Blut abnehmen noch geübt werden)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
die gesamte Therapie
Kontra:
dürftiges Abendessen
Krankheitsbild:
Alkohol-, Medikamenten- und Nikotinabhängigheit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Anfang Oktober bis Mitte Dezember in der Klinik und bin seither trocken, benzo- und rauchfrei.

Der Aufenthalt in Tönnisstein war das Beste, was mir passieren konnte. Ich muss aber auch sagen, dass ich mich vollends auf die Therapie eingelassen habe. Das ist meiner Meinung nach die Grundvoraussetzung für eine Abstinenz.


Die erste Woche in der Krabbelgruppe, wo man sich mit dem Jellinek befasst und ohne Kontakte zur Außenwelt nur Zeit mit den Mitpatienten und sich selbst verbringt, war schon eine Herausforderung. Es war eine Woche der absoluten Konfrontation mit dem eigenen Suchtverhalten und äußerst hilfreich. Meine Mitpatienten und ich sind in dieser ersten Woche sehr eng zusammengewachsen, der Kontakt besteht teilweise noch heute.

Nach einer Woche ging es in die Stammgruppe und in eine neues Zimmer, das wesentlich komfortabler war als das in der Aufnahmestation.

Das Einleben in die neue Gruppe mit all Ihren Gruppensitzungen und Gepflogenheiten ist durch die Hilfe netter Mitpatienten und unserer Therapeutin Fr. Stock fast reibungslos verlaufen.

Zum Essen in Tönnisstein: Frühstück war gut, Mittagessen war weitestgehend annehmbar, das Abendessen eine Katastrophe.

Im Nachhinein kann ich sagen, dass diese 10 Wochen, ich hatte um 2 Wochen verlängert, eine für mich sehr gute Zeit waren. Sicherlich hatte ich auch mal Heimweh und die ‚Nase voll‘ und fand einiges sinnlos, habe mich aufgeregt über Mitpatient*innen…, aber es war eine gute und wichtige Zeit.

Ich habe die Indikativgruppe zum Rauchstopp besucht und bin seither rauchfrei und sehr dankbar auch dafür, dass ich auch nicht mehr rauchen muss.
Herr Kreh erzählte uns mal, dass wenn man mit allem auf einmal aufhört, die Chancen nicht rückfällig zu werden steigen. Das konnte ich kaum glauben, aber es ist wohl so. Ich bin nicht das einzige Beispiel.

Die Vorträge waren größtenteils erstklassig, besonders die Kurzgeschichten. Ich bereue, dass ich mir keine CD gekauft habe. Beim Sommerfest 2021, wenn es denn stattfinden sollte, hole ich das nach.

Fazit: Was immer in Tönnisstein mit mir passiert ist, ich bin sehr dankbar und fühle mit seither viel freier ohne die Süchte.

1 Kommentar

MEDIANKlinikTönisstein am 17.11.2020

Liebe Elke15, wir freuen uns, dass Ihr Aufenthalt in unserer Klinik so hilfreich für Sie war. Wenn Sie uns über [email protected] kontaktieren, werden wir Ihnen gerne die gewünschte CD zusenden. Wir wünschen Ihnen weiterhin einen zufriedene Abstinenz.

Wir machen abhängig

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Sucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin hier als glücklicher Nichtraucher hingefahren! Aufgrund total absurder Regeln und Diktatur in Sachen Dampfen, musste ich leider wieder zum Glimmstängel greifen.

Darüber hinaus kann ich noch mitteilen, dass das Personal im Bereich Medizin/Pflege überwiegend sehr unfreundlich ist.

1 Kommentar

MEDIANKlinikTönisstein am 17.11.2020

Lieber Michi19792,
es tut uns leid, dass Sie sich durch die Regeln unserer Hausordnung eingeschränkt fühlten. Wir hoffen, Sie haben Ihr Therapieziel einer zufriedenen Abstinenz trotzdem erreichen und halten können. Wir wünschen Ihnen alles Gute.

Ich bin so dankbar! :)

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Sportangebot, Therapeuten, Schwimmbad, Mahlzeiten, Verwaltungsabläufe, Respektvolle Behandlung
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholsucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin seit einer Woche zurück zu Hause und muss sagen, dass sich dank meinem Aufenthalt in dieser Klinik viel in mir getan hat. Selbstbewusst und zuversichtlich schaue ich nun in die Zukunft und verspüre kein Verlangen nach Alkohol.

Ich habe dort sehr viel über mich selbst, meine Kindheit und über die Krankheit gelernt, wovon ich noch lange profitieren werde. Die Therapeuten waren toll, das Schwimmbad einzigartig und die Abläufe alle reibungslos. Durch die Tagesberichte stand man tgl in engem Kontakt mit den Therapeuten, was eine tolle Ergänzung zu den Einzeltherapie-Stunden war.

Ich hatte dort eine wirklich großartige Zeit in der ich mich mal nur auf mich besinnen konnte. Die Zimmer waren zweckmäßig schön: Hauptsache Einzelzimmer! Das Essen hat mir durchweg prima geschmeckt und das fehlende Obst und Gemüse kann man sich ja im Ort besorgen.

So froh ich bin, daheim zu sein, vermisse ich die Zeit schon ein wenig! Vielen lieben Dank für alles und bis zum Sommerfest (wenn Corona es erlaubt!)

1 Kommentar

MEDIANKlinikTönisstein am 17.11.2020

Liebe FrauSw,
wie schön, dass Sie soviel Positives aus Ihrem Reha-Aufenthalt in Ihren Alltag mitnehmen konnten. Auch wir hoffen, dass wir im kommenden Jahr (hoffentlich ohne Corona-Einschränkungen) wieder ein Sommerfest feiern und viele ehemalige Patienten begrüßen dürfen. Bis dahin alles Gute für Sie.

Man verdient nicht schlecht...

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Sucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Median arbeitet auf allen Ebenen profitabel...beim Essen, bei den Medikamenten, in der Therapie.
1 Bezugstherapeut bei ca. 12 Patienten in einer Stammgruppe betreut alle innerhalb 8 Stunden pro Woche gemeinsam. Einzelgespräche möglich.
Die wohlwollende Atmosphäre in der Aufnahmegruppe dient lediglich der Selektion, sobald mal gebetsmühlenartig "seine" Selbstdiagnose tagtäglich abspult. Die Stammgruppe übernimmt letztendlich die Aufgaben der Psychologen, damit diese zum Schluss einen möglichst ausführlichen Bericht schreiben können, deine Kindheit aufrollt und meint dich besser zu kennen als du dich selbst.
Die vermeintliche Partizipation der Patienten an Prozessen der Veränderung ist nur pro forma. Möglicherweise wird eine Sorte Marmelade geändert...that´s all. Rückfällige Patienten werden stigmatisiert und landen für alle ersichtlich auf der Aufnahmegruppe ohne Privatsphäre. Die Abläufe in den Stammgruppen sind stur und gleich. Nach 4 Wochen wird die "Routine" fast unerträglich und als Individuum tritt man zurück.
Gut verdientes Geld...für den Klinikbetreiber.

Nett, dass Median diesen Beitrag nun in das Team mitnimmt. Floskel?

1 Kommentar

MEDIANKlinikTönisstein am 05.11.2020

Lieber Maxe1234, es tut uns leid, dass Sie von Ihrem Aufenthalt in unserer Klinik nicht profitieren konnten. Die Beschreibung unseres Therapiekonzeptes ist unseren Patienten vor Rehabeginn bekannt, so dass unsere Klinik speziell wegen dieses Kurzzeittherapiekonzeptes ausgewählt wird. Anregungen unserer Patienten versuchen wir nach Abwägung umzusetzen, bitten aber um Verständnis, dass wir nicht jedem Patientenwunsch umgehend entsprechen können.
Wir wünschen Ihnen eine zufriedene Abstinenz.

Tolles Therapeutenteam

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Therapeuten
Kontra:
Mahlzeiten
Krankheitsbild:
Alkoholabhängigkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin jetzt seit etwa drei Monaten wieder Zuhause und kann sagen, dass ich wahnsinnig froh bin, hier gewesen zu sekn. Ich habe mich vor der Therapie sehr für meinen Alkoholkonsum geschämt, gerade für die Dinge, die ich unter Einfluss des Suchtmittels angestellt habe. In der Aufnahmewoche begegnete man mir verständnisvoll und nahm mir die ersten Hemmungen. Sowohl die Mitpatienten, als auch die Therapeuten waren alle sehr einfühlsam. Gemeinsam haben wir die Ursachen für meinen Konsum ausgearbeitet, die mir selber eigentlich gar nicht so klar waren.
Zur Einrichtung selbst kann ich sagen, dass die Therapeuten allesamt wirklich super waren, auch die Sporttherapeuten und die Sozialarbeiter.
Die Ausstattung ist schon ziemlich in die Jahre gekommen, das stimmt, aber ich persönlich lege darauf kaum Wert, denn die Therapie ist das, was zählt.
Was mich schon gestört hat, war das einseitige Essen am Morgen und Abend. Da ist definitiv verbesserungswürdig! Auch aus knappem Budget ist etwas mehr herauszuholen. Dass zu den Essenszeiten Anwesenheitspflicht besteht fand ich persönlich auch zu maßregelnd, aber wahrscheinlich ist das in anderen Einrichtungen wesentlich strenger gehalten wird.

1 Kommentar

MEDIANKlinikTönisstein am 21.10.2020

Vielen Dank für Ihr Feedback und Ihre positiven Erfahrungen mit der Therapie in unserer Klinik.
Ihre Kritikpunkte werden wir innerhalb der entsprechenden Teams diskutieren. Wir wünschen Ihnen weiterhin eine zufriedene Abstinenz.

Sehr gute Klinik

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Abendessen
Krankheitsbild:
Alkoholabhängigkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2020 aufgrund meiner Alkoholabhängigkeit in der Klinik und zwar zu bester Corona-Zeit. Ich fand gut, dass die Klinik trotzdem Patienten aufgenommen hat und bin im Nachhinein sehr froh, dort Corona "ausgesessen" zu haben.
Aufgrund von Corona durften wir in der Aufnahmewoche unser Handy behalten und das Internet war auch für die gesamten 8 Wochen kostenlos.
Auf jeden Fall für den Aufenthalt würde ich mitnehmen: Föhn (nicht in jedem Zimmer vorhanden), Schüssel (für Obst), Obstmesser, Locher, Ordner (es gibt viel Papier), Handcreme (das Desinfektionsmittel reißt die Hände auf), Kleingeld (für den Getränkeautomaten und Kaffeeautomaten), Cash (für den Kiosk, um Waschmarken zu kaufen, für die Schlüsselkaution).

Was war gut:
- mein Therapeut
- dass man immer Leute zum Reden hat
- Schwimmbad und Gymnastikraum in Corona-Zeiten
- das Therapieangebot (autogenes Training, Achtsamkeit, Sport uvm.)
- die Hilfe der Gruppe (klar kann man nicht mit jedem)
- der Sozialdienst (es geht schnell, es wird vieles für einen gemacht)

Was nicht so gut war:
- sehr viele Rückfälle während der Therapie, ich war echt schockiert
- eine Mitarbeiterin des medizinischen Personals kann nicht sehr gut Blut abnehmen, es gab einige "Opfer"
- die Zimmer würden wirklich einer Renovierung bedürfen
- das Abendessen ist wirklich mau, nur Brötchen, Wurst und Käse, Salat ging wegen Corona angeblich nicht (Wurst schon) - es gibt ein Seminar "gesunde Ernährung" mit dem Beisatz "wenn sie dann zu Hause sind"
- die Unittreffen mit der Klinikleitung - die Antworten sind immer gleich "dafür gibt es kein Budget, geht nicht"
- Verwaltungsabläufe - es dauert ewig an der Rezeption, vieles könnte man auslagern (Waschmarkenautomat etc)
- dass es momentan keine Angehörigenseminare, -treffen und Essenbefreiungen gibt
- alles kostet extra: Parken, Internet, Waschen

Spannend war, dass es auch einige Pärchenbildungen gab. Obwohl ich viel bei negativ geschrieben hab: Ich bin heilfroh, dass ich da war!

2 Kommentare

MEDIANKlinikTönisstein am 26.06.2020

Lieber Patient3213. Herzlichen Dank für Ihre umfangreiche Bewertung. Ihre hilfreichen Anregungen werden wir diskutieren und in unser Qualitätsmanagementsystem aufnehmen. Wir freuen uns, dass Sie von Ihrem Aufenthalt in unserer Klinik profitiert haben und wünschen Ihnen eine zufriedene Abstinenz.

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Co-Abhängige sind meist die Verlierer

Suchttherapie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 16
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Intensive Therapie
Kontra:
Ausschluss des Co-Abhängigen
Krankheitsbild:
Alkoholsucht
Erfahrungsbericht:

Ich bin Co-Abhängige. Meinen Partner "begleitete" ich während dieser Reha und nahm auch am Angehörigenseminar teil. Zum Ende dieser Reha besuchte ich für mich eine gemischte Gruppe,zwecks Erfahrungsaustausch. Hätte ich besser eher machen sollen,aber Co-Abhängige werden damit echt allein gelassen.Keine Tipps, keine Hilfe,es geht ja nur um den "armen kranken Menschen " und wir sind quasi nur im Nachhinein auch ein "Werkzeug".
Einige von dieser gemischten Gruppe waren auch in dieser Reha. Teils gutes sowie auch negatives Feedback.
Es ist letzten Endes mir in dieser Gruppe teils aus sehr persönlichen Erzählungen bestätigt worden,denn nicht jedes "Werkzeug" sollte und kann jeder Entlassene von dort gleichermaßen anwenden. Wenn aus gesundem Egoismus man überwiegend nur im "Ich-Modus" eine bestehende Beziehung auslebt, Entscheidungen trifft,auch so kommuniziert mit narzistischer Überheblichkeit sich betrachtet,hat es der "noch Partner" echt schwer mit diesem Menschen auf einer Höhe zu stehen.
Mein "trockener" Partner wird wahrscheinlich nie in der Lage sein, eine "Ganz normale " Beziehung zu führen,der Co-Abhängige hielt alles aus,ging auf die Belange ein, den Rücken gestärkt, treu geblieben, nicht weggelaufen oder weggelaufen, dafür kämpfe ich jetzt gegen Windmühlen. Wir Co-Abhängige bleiben auf der Strecke, waren ein schönes Beiwerk und ein gutes Werkzeug,danach ist man nicht mehr wichtig,denn der trockene Alkoholiker liebt nur sich, irgendwann ganz hinten ,richtig weit hinten steht der Co-Abhängige.

Hochmut/Narzismus und ausgeteilte "Ohrfeigen" kommen vor dem Fall.

Seit genau 20 Jahren abstinent

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2000   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (keine "medizinische" Behandlung in Anspruch genommen)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholmissbrauch
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Vor genau 20 Jahren bin ich zur Therapie in der Fachklinik Tönisstein gewesen. Sie war damals noch in Burgbrohl, fast völlig abgeschieden von der Außenwelt und hatte überwiegend Zweibettzimmer. Von der Lage war ich zunächst enttäuscht, habe dann aber festgestellt, dass das auch seine Vorteile hatte…

Von Anfang an habe ich mich trotzdem wohlgefühlt. In den acht Wochen habe ich viel über mich und mein Umfeld gelernt. Die einwöchige Eingewöhnungsphase, in der man das Haus nicht verlassen und nicht telefonieren durfte, fiel mir wesentlich leichter als meiner Familie.

In der zweiten Woche wurde entschieden, in welche neue Gruppe man wechseln sollte. Die Auswahl der Teilnehmer war bei mir super: nur Techniker wie ich. Wir haben uns prima verstanden, auch wenn wöchentlich Patienten gingen und kamen. Die Tage waren restlos durchorganisiert, Zeit für einen selbst war nur abends und an den Wochenenden. Mit taten doch tatsächlich die Leute leid, die dann ständig Besuch von ihren Angehörigen bekamen. Zum Glück war ich zu weit von Zuhause weg, als dass oft jemand hätte kommen können.

Das Therapiekonzept war so gut, dass ich bis heute trocken und zufrieden bin. Und meine Familie ist es auch. Allerdings fragt sich mein Ehepartner bis heute, was „die damals mit mir gemacht haben“: Ich habe schlicht und einfach gelernt, die Ansprüche an mich selbst herunter zu schrauben und bei Bedarf nein zu sagen.

Nie wieder!

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Das soll Therapie sein?)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (mehr als banale Tipps waren wohl nicht möglich)
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (der betreuende Arzt war eine Katastrophe)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Yoga direkt nach dem Mittagessen? Wo gibts denn sowas?)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Zimmer und Verpflegung okay)
Pro:
Umgebung, Zimmer, Verpflegung
Kontra:
medizinische und therapeutische "Betreuung und Beratung"
Krankheitsbild:
Alkoholabusus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Im Sommer 2019 war ich 8 Wochen in der Klinik. Vielleicht arbeite ich die Liste der Scheußlichkeiten mal von oben nach unten ab:

1. Das Schlimmste war die ständige Gebundenheit an die "Stammgruppe". Man wird für die gesamte Dauer des Aufenthaltes mit Leuten in eine Gruppe gesteckt, um die man im normalen Leben einen großen Bogen machen würde. Gruppensitzungen zweimal täglich, auch die Mahlzeiten sind stets in der Gruppe einzunehmen.

2. Ausgangsregelung: Es gibt maximal 4 Stunden freie Zeit außerhalb der Klinik, die man allein verbringen darf (mit einer Ausnahme in 8 Wochen!) und das gilt auch für das Wochenende. Ansonsten gilt: Wenn man denn mal länger raus will, dann geht das auch nur in Begleitung von mindestens zwei Mitgliedern der Stammgruppe! Und als kleines Schmankerl am Rande: Wenn auch nur ein Mitglied einer solchen Ausgangsgruppe gegen die Regeln verstößt, dann wird die gesamte Gruppe abgemahnt; also ich nenne soetwas "Sippenhaft" und dachte darüber wären wir heute hinaus.

3. Therapie: Mir wurde gesagt, dass 70% der Therapie in der Gruppe stattfinden! Wobei es in der Gruppe dann oft den Wettbewerb gab: Wer hatte die höchste Promillezahl? Okay, diese Sitzungen ohne Therapeuten waren ein Totelausfall. Müssten also 30% auf die sog. "therapeutischen Gespräche" fallen; aber auch das ist nur ein Witz: Es gibt ein Eingangsgespräch, um die Prämissen zu klären, ein Gespräch in der Mitte ("Na, wie läuft`s denn?") und eines zum Abschluss ("Und? In Zukunft abstinent?") und das war es dann.

4. Die Therapeuten: Alle nett und bemüht, keine Frage. Aber fast alle kamen frisch von der Uni und machten dort ihre ersten Gehversuche, von Erfahrung - oder gar von Lebenserfahrung - keine Spur!

5. Machen wir uns nichts vor: Ich habe niemanden vor Ort gesprochen, der freiwillig dort war (von meiner Wenigkeit abgsehen). Es gab immer diese drei Gründe: MPU, Druck vom Arbeitgeber, Druck von der Familie, in genau dieser Reihenfolge.

1 Kommentar

liebknecht2008 am 13.01.2020

Auch während meines Aufenthaltes in der Fachklinik Tönisstein vor nunmehr 12 Jahren, war die Diskussion unter den Patient*innen über die Klinikordnung - speziell über Ausgangsregelungen - allgegenwärtig. Auch ich habe mich DAMALS über mich betreffende Einschränkungen meiner persönlichen Freiheit teilweise maßlos aufgeregt. Die Erkenntnis, dass das (Wieder)Akzeptieren von Regeln, Teil der Therapie ist, kam mir Stück für Stück erst in den vergangenen Jahren - heute kann ich über einige meiner damaligen Erregungszustände nur noch milde schmunzeln - die damals geführten Konflikte mit Therapeut*innen und der Klinikleitung und das abstinente Aushalten dieser, ist für mich aus heutiger Sicht ein perfektes Training für mein Leben nach der "Käseglocke" gewesen.
Ansonsten: FFF (Führerschein / Firma / Familie) sind und waren schon immer die maßgeblichen Gründe, warum Menschen sich überhaupt der Entscheidung gedanklich nähern, etwas in Zusammenhang mit ihrer Suchterkrankung zu unternehmen. Solange die Betroffenen das Gefühl haben, alles irgendwie im Griff zu haben, gibt es doch gar keinen Grund dafür, sich von seiner Lieblingsdroge zu trennen - ein wahrlich suchtimmanentes Phänomen. Und wenn es in Einzelfällen nicht FFF ist, kommen andere Faktoren ins Spiel: Gesundheit, Finanzen, Psyche oder gar alles zusammen. Ich war jedenfalls auch nicht "freiwillig" in Tönisstein - habe aber 2008 nach acht Wochen die Klinik als freier Mensch verlassen und genieße diese Freiheit bis heute rückfallfrei ...

eine fundierte Suchttherapie die auf Gruppenpsychotherapie basiert

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Psychotherapie, Therapeuten, Sport, Sozialarbeit, schöne ruhige Umgebung, freundliche Menschen
Kontra:
Abendessen ist fad
Krankheitsbild:
Alkohol, Sucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik "Tönisstein" ist eine AA-Klinik in der ein deutlicher Schwerpunkt auf Gruppenpsychotherapie gelegt wird. Es finden an Wochentagen täglich zwei Gruppen statt, an Samstagen, Sonn- und Feiertagen jeweils eine Gruppe. Während der Gruppenpsychotherapie (vormittags) sind Therapeuten anwesend, die den Gruppenprozess leiten, Inhalte und Impulse geben und Fragen stellen, während themenzentrierter Gruppen (spät nachmittags) arbeiten die Patienten unter sich mit Hilfe einer roten Mappe, die eine Auswahl an zu bearbeitenden Themen bereithält. Außer den zusätzlichen Indikativgruppen (z.B. Trauerbewältigung, Selbstsicherheitstraining, Achtsamkeitsschulung, Kreatives Gestalten, Rückkehr an den Arbeitsplatz etc.) gibt es ein recht breit gefächertes Angebot an Sporttherapien, u.a. Rückenschule, Walking/Joggen, Ballspiele, Wassergymnastik etc. Gerätegestütztes Training fehlt, lediglich gibt es Cross-Trainer und Ergometer in einem kleinen Fitnessraum. Der Schwerpunkt der Therapie liegt ganz klar auf Gesprächen. Neben den Gruppen finden drei bzw. je nach Bedarf auch mehr Einzelgespräche mit Bezugstherapeuten statt. Ebenfalls sind bei akuten Problemen stets Psychotherapeuten im Hause anwesend.
Edukative Vorträge ergänzen das Therapieangebot und geben auch Impulse für die themenzentrierte Arbeit.
Die Klinik verfügt über ein recht schönes Schwimmbad, Sauna kann in der Nachbarklinik genutzt werden. Die Einzelzimmer (teilw. mit Balkon) sind teils sehr schön und relativ modern, teils auch altmodisch, jedoch nicht unkomfortabel ausgestattet.
Das Essen in der Klinik ist für ein Krankenhaus-Essen wirklich gut, bis auf das Abendessen, das recht eintönig ist. Insgesamt kann ich die Klinik aus vollem Herzen weiterempfehlen! Noch nie habe ich so viel über meine Suchterkrankung in so wenigen Wochen gelernt!

Super Klinik

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2001   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von September 2001-November 2001 Patient in der Fachklinik Bad Tönisstein - als diese noch im Kreis Mayen - Koblenz war. Eine super Therapie. Ich kam mit den Regeln sehr gut zu recht. Es war wohl die einzige Zeit in meinem Leben in der 8 Wochen lang kein böses Wort fiel. Da manche Therapeuten selbst ehemalige Suchtpatienten waren, fiel es mir sehr leicht über meine Alkohol- und Medikamentensucht zu sprechen. Seitdem bin ich abstinent was Alkohol betrifft. Mit Medikamenten habe ich im Jahre 2018 leider einen kleinen Rückfall gebaut. War kürzlich auf Entgiftung und bin seit 5 Wochen clean. Der Rückfall passierte nur weil ich den Rat der Tönisteiner Therapeuten - mich beruflich zu verändern - nicht befolgt hatte.Fazit: Die Therapie in Bad Tönisstein war eine schöne Zeit. Sehr gute Therapeuten, freundliche Pfleger/innen und Ärzte/inen.

1 Kommentar

MEDIANKlinikTönisstein am 07.10.2019

vielen Dank für Ihr positives Feedback - und herzlichen Glückwunsch zu Ihrer anhaltenden Abstinenz. Sie können stolz auf sich sein! Vielleicht möchten Sie uns zu unserem Sommerfest 2020 besuchen? Termin finden Sie auf unserer Website. Gruß Ihre Tönissteiner

Verliebt in Bad Neuenahr

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapie super
Kontra:
Ausgangsregel für Erwachsene zu streng
Krankheitsbild:
Alkoholikerin
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von 10/2017 bis 12/2017 Patient und war überwiegend zufrieden.Die Therapie hat mich vor dem völligen Absturz gerettet,ich bin zufrieden abstinent geworden..die Regeln sind sehr streng,ich habe nach dem Tot meines Mannes einen neuen Mann kennen und lieben gelernt,als es rauskam waren wir unter ständiger Beobachtung und bekamen Kontaktverbot,was sehr hart für uns beide war...Die Therapeuten dachten das es den Therapieablauf stören könnte...damals fand ich es echt störend ,doch wir haben das beste daraus gemacht.Und im Nachhinein bin ich auch nicht mehr sauer,es ist ja sinnvoll sich auf die Therapie einzulassen,was wir ja auch taten...Wir waren letztes und dieses Jahr auf dem Sommerfest und die Therapeuten freuen sich wenn sie sehen das wir gesund und glücklich sind..Das Essen war bis auf das Abendbrot sehr reichlich und absolut okay.Die Zimmer sauber und das Personal sehr nett.Manchmal war es ein wenig hektisch wenn man den Tag zu viel Programm hatte.Ärztlich war ich auch gut versorgt.In diesen acht Wochen lernte ich mich neu kennen und wurde achtsamer mit meinem Leben das vor Rehaantritt kein Leben mehr war.Ich werde es nie bereuen in dieser Klinik gewesen zu sein,ich kann Tönisstein nur weiterempfehlen.

1 Kommentar

MedianKommunikation am 05.07.2019

Vielen lieben Dank und erst einmal Respekt, dass Sie es selbst so gut gemeistert haben- Sie können vor allem sich selbst danken :) Beste Grüße

Sehr Zufrieden

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Bin Trocken /
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholabhängig/ Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Natürlich war es nicht leicht, und die Regeln waren teilweise nicht nachvollziehbar!Aber hier und jetzt weiß ich warum es diese Regeln gab, und ich bin dankbar! Wer tolles Essen und ein Zimmer mit Blick aufs Meer, und super Freizeitaktivitäten erwartet, sollte in einem Hotel einchecken und weiter trinken! Alle anderen bekommen hier eine gute Chance sich vom Teufel Alkohol zu verabschieden!

PS: Ich habe in Tönnisstein meine jetzige Freundin kennen und lieben gelernt! Das war nicht immer einfach, weil uns der Kontakt untersagt wurde! Das war eine fast unerträgliche zusätzliche Belastung,aber auch das haben wir gemeinsam gemeistert,und sind glücklich und trocken

Eine wertvolle Zeit in einer guten Klinik

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Wenn's nicht mit Rückfall zu tun hätte: jederzeit wieder!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Man nimmt die medizinischen Begleiterscheinungen sehr ernst!)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Erstaunlich, wie gut so eine große Klinik funktionieren kann.)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Haus, Zimmer und andere Räumlichkeiten sind schon etwas in die Jahre gekommen)
Pro:
Abläufe, Personal, Therapie, Unterbringung, Essen, Umgebung
Kontra:
nichts, was wichtig wäre - eher bedingt durch unreife Patienten
Krankheitsbild:
Alkoholkrank
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von April bis Juni in Tönisstein und habe eine wichtige Zeit erlebt, in der ich das Thema Sucht breit und inhaltlich reich aufarbeiten konnte. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt, weil das Personal auf allen Ebenen sehr freundlich und zugewandt war, die Therapie inhaltlich sehr gut zu bewerten ist, und nicht zuletzt das Essen und die Ausstattung der Klinik gestimmt haben. Wehmutstropfen bestand darin, daß einen Großteil meiner Zeit in Tönisstein das sehr große und tolle Schwimmbad wegen Sanierung nicht zugänglich war.
Regeln im Haus gibt es viele und es wird auch auf die Einhaltung geachtet. Nicht alles davon war sofort nachvollziehbar, ergibt aber letztlich im Rahmen einer Suchttherapie Sinn.
Das Schwergewicht der Therapie basiert auf Gruppenarbeit mit und ohne Therapeut, die sehr wertvoll war. Weil alle, egal in welcher Ausprägung, das gleiche Problem haben, entsteht eine große Verbindlichkeit und das Gefühl, von der Gruppe getragen zu werden.
Die Therapeuten sind engagiert und konsequent und verstehen ihren Job!
Die Sporttherapie und Ergotherapie wären für mich persönlich verbesserungswürdig, was teilweise personell und räumlich bedingt ist.
Die Abläufe in der Klinik sind bestens organisiert! Medizinisch war man in den allerbesten Händen!
Die zwei Monate waren nicht zu lang, wie ich's anfangs befürchtet hatte, sondern genau richtig.

1 Kommentar

MEDIANKlinikTönisstein am 18.07.2019

Vielen Dank für Ihr positives Feedback. Wir wünschen Ihnen alles Gute und ein zufriedenes abstinentes Leben. Vielleicht besuchen Sie uns im kommenden Jahr zu unserem Sommerfest für Patienten und Ehemalige wieder. Wir würden uns freuen.

Sehr empfehlenswert, wenn auch die medizinische Betreuung nicht immer perfekt war.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Wer mit der notwendigen Einstellung die Therapie beginnt, wird Erfolg haben,)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr gute therapeutische Betreuung. Auch die Sozialtherapeuten sind sehr aufmerksam)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Ein nässendes Geschwür wurde vom betreuenden Arzt vernachlässigt. Erst auf Beschwerde von mir, wurde reagiert.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Organisiert; die Therapeuten waren immer auf aktuellem Stand)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Unterscheidung zwischen Alt- und Neubau. Die Zimmer des Altbaus sind nicht mehr auf modernsten Stand. Dennoch alles sauber und ordentlich.)
Pro:
Therapeutische Behandlung, Indikativ-Angebote, Betreuung, Einzelzimmer
Kontra:
kein richtiges Kontra: überstrenge, nicht immer nachvollziehbare Hausregeln
Krankheitsbild:
Polytoxikomanie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wer mit der notwendigen emotionalen Akzeptanz seinen Weg in ein bessere Leben gehen will, ist hier gut aufgehoben. Ich war von 09/2017 bis 11/2017 dort und wurde professionell behandelt.

Das Kurzzeit-Therapieprogramm von 8 Wochen ist strukturiert aufgebaut.

In der ersten Woche kommt man anfangs in eine sogenannte "Krabbelgruppe". Hier werden zwischen Dienstag und Donnerstag sämtliche Patienten zu ihrem Suchtverhalten befragt. Mittels der Jellinek-Symptome werden die 4 Phasen vertieft.

Innerhalb der ersten Woche darf man den Klinikbereich nicht verlassen. Das Telefonieren ist nur in Notfällen gestattet. Sein Handy bzw. die SIM-Karte muss man abgeben.


Nach der Einführungswoche erhält man seine Zuteilung in eine Stammgruppe. Die Gruppen sind ungefähr mit 10 Patienten gefüllt. Mo - Fr findet morgens ein Vortrag von 15 Minuten statt. Die Gruppentherapien erfolgen morgens und abends. Am Morgen ist an 4 Tagen ein Therapeut anwesend. Die abendlichen Veranstaltungen werden durch die Gruppe organisiert. Jede Woche wechselt der Gruppensprecher. Auch andere Aufgaben in der Gruppe werden vergeben.

Die Therapie ist in 4 Modulen grob aufgegliedert:

1.) Suchtlebenslauf: Man beschreibt handschriftlich wie man aufgewachsen ist. Erster Kontakt zum Konsummittel, etc.
2.) Nasser Tag: Die Beschreibung eines Suchttags.
3.) Funktionsanalyse: Zahlen und Fakten zu seinem Leben. Wann fing man an wie viel zu konsumieren.
4.) Selbst- und Fremdeinschätzung: Gesteckte Ziele, Einsichten, Feedback von den Gruppen-Mitgliedern.

Die Klinik eignet sich für Abhängige, die noch nicht die soziale Struktur ihres Lebens komplett verloren haben. Z. B. im Beruf noch tätig oder arbeitssuchend sind. Mit Indikativ-Angeboten werden weitere Schwerpunkte der Therapie vertieft.

Dabei wird vor allem auf Disziplin und Pünktlichkeit geachtet. Nicht alle Regeln sind nachvollziehbar, aber man kann damit gut leben.

Ich bin über 20 Monate konsumfrei und erlebe eine zufriedene Abstinenz.

Supertolle Erfahrung

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1989   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
klares Konzept
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholsucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 1989 als Patient in der alten Klinik die noch in Burgbrohl war. Ich persönlich war mit der damaligen dortigen Therapieform, die ja auch heute noch angewandt wird super zufrieden und bin seit damals trocken. Wichtig ist meiner Meinung nach das man sich auf die Therapie einlässt und sich öffnet. Wer keine Bereitschaft zur eigenen Einsicht zeigt ist in jeder Therapie-Einrichtung falsch.
Ich jedenfall war super zufrieden und die dortige Therapie hat mir sehr viel gebracht und hat mir sehr geholfen mich selbst etwas selbstkritischer zu sehen.
Meine damalige Therapeutin hat es super verstanden mich auf den Boden der Realität zu holen ......
Ich wünsche allen zukünftigen Patienten viel Erfolg

Gute Lebenserfahrung!

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Drogenkonsum
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Erfahrung mit der Klinik Tönisstein kann ich Positiv bewerten. Ich kam als junge Frau (20Jahren) in die Klinik um meine Suchtverhalten gegenüber Lifestyle Drogen zu bewältigen. Darüber hinaus, war es eine Lebensbereicherung Bzw. Lebens Erfahrung die ich nicht mehr missen möchte, durch das Therapie Angebot und die Erfahrung mit denn anderen Sucht Erkrankten Menschen, Therapeuten habe ich mich weiter Entwickelt und meine Reflexion Fähigkeit gegenüber meiner Person erlernen zu können. Nach dem Aufenthalt wurde ich nochmals Rückfällig, ich denke, es lag daran, dass ich meinen Bekanntenkreis zu diesem Zeitraum noch nicht ablehnen konnte. Trotzallem hatte ich einen anderen Umgang Bzw. eine verbesserte Reflexion gegenüber dem Drogenkonsum und eine Strategie entwickelt, um die Negative Ereignisse in meinem Leben bewältigen zu können. Seit meinem 23 Lebensjahr lebe ich Drogenfrei! Ich könnte mir kein anderes Leben mehr vorstellen, da ich festgestellt habe, dass ein Leben ohne berauscht zu sein, ein viel wertvolleres Dasein ermöglicht! Viele liebe Grüße

Gute Therapie angelehnt an das Konzept der AA

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Gutes Konzept, engagiertes Personal, viele Sportmöglichkeiten
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholsüchtig
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Aus meiner Sicht ein gutes Therapiekonzept, auf das der Patient sich allerdings einlassen muss. Das ursprüngliche Konzept einer AA-Klinik in Minnesota (Hazelden) wurde modernisiert und angewandt. Natürlich hatte ich, wie andere damit so meine Probleme und natürlich gabe es Regeln. Aber ich war ja nicht zum Spaß da. Ich wollte therapiert werden. Das Programm gab mir so langsam aber sicher Halt und Durchblick. Und ich fand es besser, als ich gedacht hatte. Die Vorträge, die Gruppen, die Sportmöglichkeiten, die Rückmeldungen und die Gespräche mit den Anderen, ob Patient oder Therapeut oder Mitarbeiter halfen mir ungemein. Natürlich passt nicht jeder Therapeut oder Therapeutin zu einem. Wie immer im Leben kommt man mit der ein oder anderen Person besser klar oder garnicht.
Für mich war es auf jeden Fall eine der besten Entscheidungen meines Lebens und die Klinik Tönisstein ein Glücksfall.
Und das Essen, die Zimmer, oder medizinische Abteilung...? Was ist denn das wichtige. Ich bin auf jden Fal, seit über 11 Jahren trocken. Dank der Klinik mit ihrem kompetenten Personal.

Mein neues Leben

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Die ganze Klinik ist positiv zu bewerten
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholkonsum
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik hat mir ein neues Leben geschenkt, ich feiere am 2,4 2019 zehn wunderschöne Jahre ohne Alk ! Ohne diese Klinik wäre ich bestimmt nicht mehr am Leben. Ich bin mit Tränen dort hin gegangen, aber mit viel mehr Tränen nach Hause gekommen, aber nicht weil ich unzufrieden war, nein weil ich glücklich war das mir geholfen wurde . Seit dem Tag habe ich mein neues Leben komplett verändert. Gebt Euch die Chance das auch zu erleben!! Diese Klinik bekommt von mir volle Punktzahl, ihr müsst es nur zulassen

Lobenswert

Suchttherapie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (manche Tage etwas eng getaktet)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
das Gesamtkonzept
Kontra:
Termin für das Angehörigen Seminar etwas früher bekannt geben, (evtl. am Wochenende stattfinden lassen?) )
Krankheitsbild:
Alkoholabhängigkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

die Klinik hat unsere Erwartungen übertroffen, wer wirklich etwas verändern will ist hier richtig, man muss sich einlassen können und selbst auch wollen, die Regeln sind streng, aber es geht auch nicht anders
wer hier ein Luxushotel vermutet ist falsch, aber: alles ist sauber und ordentlich, auch die Zimmer im Altbau sind weder schimmelig noch in dem Zustand der hier teilweise beschrieben wird,
die Therapeuten sind höchst kompetent ein Tipp für die notorischen Meckerer: fahrt ganz schnell wieder heim und macht Platz für die Patienten die Hilfe benötigen und auch annehmen, nicht umsonst kommen Patienten aus ganz Deutschland und sogar Luxemburg in die Klinik
das Angehörigen Seminar sollte vlt. etwas früher kommuniziert werden, so dass man auch die Möglichkeit hat, frühest möglich seinen Urlaub zu planen als Angehöriger
Danke an das gesamte Team - weiter so

alter Schimmelschuppen

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (unmöglich)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (reine Abzocke)
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (arrogantes Personal überhebliche Damen)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Einrichtung aus den 50er Jahren)
Pro:
Kurort
Kontra:
dreckiger Schimmelladen mit Inkompetenz
Krankheitsbild:
medikamentenabhängigkeit
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

ich bin sehr enttäuscht ein alter Schuppen aus den 50er Jahren vermutlich seit 60 Jahren nicht renoviert die Lage ist zwar schön aber der Inhalt nicht

2 Kommentare

Kibini am 10.02.2019

Nicht vergessen, dass Sie auch zum Inhalt gehören.

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Keine Kurzzeittherapie

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Profit statt Kompetenz)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Profit statt Kompetenz)
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Routinemäßig vor allem bei der Eingangsuntersuchung)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Profit)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (meist verschimmelte Einzelzimmer - immerhin)
Pro:
Sehr schön gelegen
Kontra:
Unprofessionell
Krankheitsbild:
Alkohol
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Schon am ersten Tag meines Einzugs in diese Einrichtung, habe ich mich gefragt: Bin ich hier in einer Kurzzeittherapie, die für sozial integrierte und vor allem "trockene" Menschen ein Weg in eine suchtfreie Zukunft sein soll, und die von der Renten- oder der Krankenversicherung oder auch privat bezahlt wird?
Bereits im Empfangsraum saß ich einer betrunkenen Patientin und einem Egozentiker gegenüber, der sich in Folge als zuckender Schauspieler und Mann durch alle Frauen-Zimmer darstellen sollte. Die Therapeuten hatten anscheinend über den gesamten Zeitraum von 8 Wochen nicht erkannt, dass dieser Mensch sich lediglich Stoff für das nächste Bühnenstück suchte.
Damit habe ich die Frage zu der Qualität der Therapeuten und der Klink insgesamt beantwortet.

Mein Zimmer war zunächst ein Behindertenzimmer. Wunderbar ausgestattet, bis auf die Inkontinenzmatraze, die ich nun wirklich nicht brauchte und die - wie Kunststoff so ist - eben einfach unangenehm war. Einen Zeitsprung bis kurz vor dem Tod konnte ich in meine Träume mitnehmen.

Therapie passt

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Therapiekonzept)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Gruppenzuordnungen gut, haben wenig Ahnung von Beamten)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Blutabnahme s.o.!)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (routiniert, teilweise regelwütig, zu strenge Ausgangsregelung)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Zimmer und Service)
Pro:
Psychotherapien (Konzept stimmig) Sporttherapien auch gut
Kontra:
Blutabnahme teilweise unfähig (männlich), Frühstück/Abendessen eintönig
Krankheitsbild:
Alkoholabhängigkeit
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Bezüglich der Therapie bei Alkoholabhängigkeit gibt es wenig zu bemängeln. Man muss eben Glück mit dem Therapeuten haben. Da passt nicht Jeder zu Jedem. Das Konzept ist jedenfalls stimmig.
Die medizinische Abteilung kommt nicht ganz so gut weg: Keiner hatte Ahnung von Diabetes und die Blutabnahme war mitunter eine Katastrophe ( nicht wenige Patienten verließen den Raum mit Pflastern an beiden Armbeugen plus Handrücken links wie rechts !!!). Das habe ich schon besser gesehen.
Ausstattung Zimmer okay, Mittagessen okay, Frühstück/Abendessen mitunter sehr eintönig und von mieser Qualität, schönes Schwimmbad, tolle Stadt ...

Insgesamt ist der Betrieb wegen der fähigen Psycho/Sporttherapeuten (viel, sehr detaillierte Erfahrung mit Trunksucht) absolut empfehlenswert.

Sehr empfehlenswert!

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapieplan
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholsucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Für Jeden, der sich noch nicht sicher ist, ob er in Tönisstein gut aufgehoben ist: Das seid Ihr!! Bin noch ein Abstinenz-Frischling und erst vor wenigen Tagen von meinem Aufenthalt dort nach Hause gekommen. Es waren anstrengende acht Wochen, die aber jede einzelne Minute wert waren. Solch eine Reha ist nun mal kein Waldspaziergang und man findet dort Therapeuten - keine Zauberer. Mit der Erkenntnis, dass ich chronisch alkohlkrank bin, musste ich mich erst einmal anfreunden. Klar, man denkt ja immer: ICH doch nicht. Aber der Zahn wurde mir innerhalb der ersten - sehr arbeitsintensiven - Woche gezogen. Wer sich mit dem Schreiben etwas schwer tut, sucht sich am besten einen freundlichen Mitpatienten (gibt es dort jede Menge), der behilflich ist. Denn neben dem "Suchtlebenslauf", dem "Nassen Tag", der "Funktionsanalyse" und der "Selbsteinschätzung", gilt es jeden Tag einen "Tagesbericht" zu verfassen. Nehmt Euch also genügend Papier und einige Schreibutensilien mit :-)
Natürlich erfordert solch ein Konzept auch Regeln, die es einzuhalten gilt. Mancher einer stört sich an den Ausgangsregeln, dem strikten Rauchverbot innerhalb der Gebäude etc. Die ein oder andere Regel war auch für mich nicht immer so ganz nachvollziehbar aber es hat alles seinen Grund und man ist gut beraten, sich daran zu halten. So bezahlt man z.B. für das Rauchen auf dem Zimmer 50 Euro.
Meckerfritzen gibt es natürlich immer und überall. Letztendlich - objektiv betrachtet - gibt es aber in Tönisstein NICHTS zu meckern. Jeder - aber auch wirklich Jeder - tut sein Bestes, um uns dabei zu helfen, uns von unseren Süchten zu verabschieden.
Ich für meinen Teil werde diese acht Wochen zeit meines Lebens nicht vergessen. Denn ohne diese Reha hätte ich es nicht geschafft und außerdem hätte ich all die tollen Menschen nicht kennengelernt, deren Bekanntschaft ich machen dürfte. (Jedoch: Vorsicht vor den "Hobbytherapeuten.)
Jeden, der nach Tönisstein kommen "darf" kann ich nur beglüchwünschen. Nutzt die Zeit!!

Stagmatismus

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 18
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Alkohol ist Gift
Kontra:
Intoleranz
Krankheitsbild:
Suchterkrankung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Fachlich sehr gut. Meinungsfreiheit: negative. Halte die Klappe, oder es gibt Repressalien. Ich bin entsetzt. Nie wieder..

Ich fühle mich wie neu geboren

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016/17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
gutes Konzept, notwendige Kontrolle der Regeleinhaltung
Kontra:
------
Krankheitsbild:
Alkoholismus
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mein Klinikaufenthalt ist nun ca. 1 1/4 Jahr her und ich profitiere immer noch davon!
Rückblickend finde ich das Behandlungskonzept nach wie vor sehr gut.
Einen vorherigen Entzug im Krankenhaus möchte ich empfehlen, es macht den Aufenthalt einfacher. Einige meiner Mitpatienten hatten wegen der Entzugssymptome doch zu "leiden".
Insgesamt hätte ich den Aufenthalt eher organisiert, wenn mir klar gewesen wäre, wie einfach dies sein kann.

Das Konzept der Klinik wird eher "streng" geführt, also Nichteinhaltung von Regeln und Verhaltensweisen eng reglementiert. An manchen Stellen war dies vielleicht fragwürdig, aber es führt insgesamt zur Einhaltung des Konzepts und damit zum Erfolg! Die Mitarbeit der Patienten wird unbedingt eingefordert, es war teils "anspruchsvoll", aber machbar.
Die Therapeuten haben mir sehr geholfen. Das Konzept der Therapie fand ich äußerst vielseitig.
Die Zimmer waren gut, der Zimmer-Service auch, nett und hilfsbereit. Ebenso die Verpflegung!
Die Einzelzimmer sind für die lange Zeit des Aufenthaltes, und überhaupt, Gold wert! Es ist möglich, sich zurück zu ziehen oder mit anderen zu sein. Und Spaß und Humor und Feste feiern waren auch dabei :) !

Ich habe soviel über meine Krankheit gelernt! Mehr, glaube ich, geht nicht. Nirgendwo habe ich im Anschluss Neues oder mehr erfahren. Und nicht nur mit der Krankheit habe ich zu leben gelernt, sondern viel über das Leben und das Miteinander der Menschen, über mich selbst , meine Möglichkeiten der Weiterentwicklung. Wenn ich das selbst lese, sage ich "Wow"!

Ja ich fühle mich wie neu geboren. Einen ersten "Geburtstag" habe ich bereits mit allen "eingeweihten" Personen gefeiert und freue mich darauf, in diesem Jahr den zweiten zu feiern (toi, toi ;) !!

Ich bin allen, die zu meinem Klinikaufenthalt beitrugen so dankbar.
Einen Aufenthalt in Tönisstein empfehle ich sehr.


PS: Eine "Sonderbehandlung" als Privatpatient habe ich nicht erfahren und hätte ich auch nicht gewollt.

Beste Entscheidung

Suchttherapie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Dank Therapie bereits 4 Jahre abstinent)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Praktisch eingerichtete Einzelzimmer)
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholsucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin Angehörige und mein Mann war 2014 zur Therapie in Tönisstein. Heute nach mehr als 4 Jahren ist er immer noch abstinent und wir beide sind uns sicher, ohne den Aufenthalt dort, hätte er das nicht so geschafft. Es waren 8 intensive Wochen, die er gut genutzt hat, was aber auch heißt, die Sache Ernst zu nehmen und sich in dieser Zeit intensiv mit sich und seiner Sucht auseinanderzusetzen, aber auch die Erfahrungen und der Austausch mit den Mitpatienten sind hilfreich. Wer erwartet dort hinzugehen, von den Therapeuten an die Hand genommen zu werden, um dann das Erfolgsrezept schlechthin zu erhalten, ist am falschen Platz. Es ist echte Arbeit mit sich selbst, die sich aber lohnt. Gemeinsam haben wir auch am Angehörigenseminar teilgenommen, welches mir als Co-abhängige viele Dinge besser verständlich gemacht hat. Uns wurde damals ein Bildnis vermittelt, dass man als Suchtkranker in einem Auto ohne Rückwärtsgang sitzt. Man kann zwar anhalten, aber sobald man der Sucht nachgibt, fährt das Auto genau an der Stelle weiter, an dem der Wagen stehen geblieben ist, den Weg zurück gibt es nicht. Ich kann nur jedem empfehlen die Chance zu nutzen, schämen muss man sich nicht. Und auch wenn der ein oder andere wieder in "das Auto" eingestiegen ist, sollte man sich auch nicht scheuen ein weiteres Mal die Therapie mitzumachen. Ich bin stolz auf meinen Mann, er hat es bis heute geschafft. Würde ihn aber auch jederzeit darin bestärken sich erneut Hilfe in Tönisstein zu holen,sollte es doch noch irgendwann zum Rückfall kommen. Denn auch das haben wir gemeinsam von da mitgenommen: Achtsam mit sich selbst und seinen Mitmenschen zu bleiben!

Sinnlose Therapie, wieder rückfällig geworden.

Suchttherapie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Nichts
Kontra:
Siehe meine Erfahrungen. Keine Abstinenz, wieder sofortiger Rückfall nach 8 woechigem Aufenthalt.
Krankheitsbild:
Alkohol
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kenne diese Klinik als Angehöriger, habe auch das mehrtägige Angehörigen-Seminar besucht.
Leider trinkt meine Frau nach 8-woechigem Aufenthalt, bei dem sie absolut trocken blieb und durchgehalten hat, wie zuvor, teilweise sogar mehr.
Ich bin verzweifelt, dass die dortige Therapie nichts gebracht hat. Sie schiebt es nun auf die unerfahrenen und jungen Therapeuten/innen dort und die Therapie, die überwiegend nur aus Reden und Erfahrungsaustausch bestand und ihr total sinnlos erschien und dort alles auf 'Schmalspur' abgelaufen ist.
Ich denke über Scheidung nach, denn ich kann nicht mehr. Meine letzte Hoffnung auf Hilfe wurde wieder zerstört.

1 Kommentar

Andrea1314 am 24.05.2018

Es ist schade, dass es nicht funktioniert hat. Kann aus den Erfahrungen meines Mannes, aber nicht bestätigen, dass nur geredet wird. Der Aktenordner mit den persönlichen Unterlagen vom selbst erstellten Suchtlebenslauf, über "nassen" Tag bis hin zu den Tagesberichten steht auch noch nach vier Jahren bei uns im Schrank und wird auch nie entsorgt, denn er gehört zu einem ganz wichtigen Teil seines Lebens.
Wünsche dir und deiner Frau viel Kraft und drücke ganz fest die Daumen, dass auch ihr, wenn auch evtl. auch getrennten Wegen, einen Weg aus der Sucht finden werdet.

Extrem wichtige acht Wochen

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Zimmer könnten teilweise zwar besser sein, am Ende ist das aber irrelevant. Morgen und Abendvorträge perfekt.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Angehörigenseminar wird angeboten, müsste deutlich besser nachbetreut/betreut werden.)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Teilweise Überbuchungen oder Ausfall oder Fehlbuchungen von themenzentrierten Gruppen)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Besinnung auf das Wesentliche ermöglicht - intensive Auseinandersetzung mit sich selbst - Zeit und Raum hirerfür
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholabhängigkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Stichworte

Lage:
Perfekt im Ahrtal, Landschaft und Infrastruktur sehr gut.

Voraussetzungen für Erfolg:
Bereitschaft zu Öffnung gegenüber anderen und sich selbst.

Verpflegung/Unterkunft:
Gutes Essen, freundliches Personal, sehr leckere Suppen. Angebot vielfältig.
Zimmer teilweise unter Standard (gewöhnungsbedürftig).
Für die ewigen Nörgler vorab: Gutes Trinkwasser kostenlos, jederzeit und überall rundum die Uhr aus der Leitung verfügbar.
Großes Schwimmbad. Jeden Morgen Sportangebot.

Disziplin:
Tough, angemessen, nervig aber zielführend.

Besonderheiten:
Nach der Klink war ich auch noch Nichtraucher nach ~ 35 J.

Programm:
Fordernd, psychisch sehr anspruchsvoll. Kein Erholgsurlaub. Sehr positiv , Keine Arbeit- oder sonstige Beschäftigungstherapie vorgeschrieben.

Extrem strammes Start-Programm mit mit sehr gut strukturierten Therapeuten / Therapeutinnen in der Aufnahmephase (erste Woche bzw. erste Tage).

Therapie in Stammgruppe gute Vorbereitung auf die Zeit danach, die aus meiner bisherigen Sicht ohne (Selbsthilfe)Gruppe nicht geht.

Sehr empfehlenswert

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Die Athmosphäre, die durch die Einrichtung und das Personal geschaffen wird.
Kontra:
-----
Krankheitsbild:
Alkoholismus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann jedem suchterkrankten Menschen, der von seiner Abhängigkeit loskommen will, die Klinik Bad Tönisstein wärmstens empfehlen.

Hervorragende Behandlung des individuellen Krankheitsbildes durch gut geschulte Therapeutinnen, sowie die gesamte Rundumversorgung aller existentiellen Grundbedürfnisse (Essen, Bewegung + Unterkunft durch ein freundliches, zuvorkommendes Personal ist besonders bei der Klinik hervorzuheben. Und weil jeder Mensch dies schon allein an der entspannten Athmosphäre, die dort dadurch herrscht, dies selber nach sehr kurzer Zeit merken und spüren tut. Ich fühlte mich dort sehr gut aufgehoben als Patient und betrachte Bad Töniesstein als einen wichtigen Meilenstein zu meiner jetzigen Abstinenz. Deswegen bin ich auch der Klinik sehr dankbar.
Ich war vergangenes Jahr Mitte Februar bis Mitte Mai dort gewesen - bin und kann nur vollen Lobes für die Klinik und das dortige Konzept der Behandlung schreiben.
Sehr empfehlenswert für alle, die sich Unterstützung erhoffen, um ihrer Suchterkrankung ernsthaft entgegentreten zu können und zu wollen.

1 Kommentar

Carmen2104 am 17.02.2018

Hallo, ich war 2017 auch in Tönisstein
Vom 28.02.-25.04.17
Gruppe D1
Vielleicht kennt man sich Ja?
Ich war auch sehr zufrieden mit der Therapie und bin seitdem auch trocken.

Liebe Grüße

Nicht zu empfehlen

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Essen
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout mit starken Depressionen und Alkoholkonsum.
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Liebe Leser,
hier meine Erfahrung in dieser Klinik.

Erster Tag.
Zimmer im Altbau bezogen. Schimmel und Flecken. Handtücher im Bad schon so alt das diese ausgefranst sind. Fernseher kann man sich für eine Gebühr von 1 Euro pro tag anmieten. Naja.
Wasser wird von der Klinik nicht gestellt. Darf man sich teuer im Kiosk kaufen. Naja.

Oder nach der Aufnahmewoche außerhalb kaufen. Ist für mich u seitens der Klinik unverantwortlich.

Getränke dürfen auch nicht in die Räume gebracht werden. Gut das der Sommer vorbei ist.

Das Essen ist annehmbar.

Vorstellungsrunde. Ich und auch andere Mitpatienten hatten oft Schwierigkeiten die Gruppenleiterin zu verstehen. Sie spricht deutsch mit starken osteuropäischen Akzent.
Wir mussten oft nachfragen. Zuhören und ausreden lassen war auch nicht Ihre Stärke.

Zweiter Tag.
Wieder Vorstellungsrunde da neue Patienten dazugekommen sind. Selbe fragen und aufbau wie am ersten Tag. Keine Behandlung.

Dritter Tag.
Wieder Vorstellungsrunde da neue Patienten dazugekommen sind. Selbe fragen und aufbau wie am ersten und zweiten Tag. Keine Behandlung.

Vierter Tag:
Ein Samstag. Selbstständiges Gruppenarbeiten bis abends 2000 Uhr. Ohne Therapeut

5 Tag:
Ein Sonntag. Das gleiche wie Samstag.
Ich habe dann abgebrochen und bin nach Hause gefahren. Wäre ich länger geblieben wäre ich kranker geworden. Ich leide unter einem Burnout mit starken Depressionen und Alkoholkonsum.
Ich bin trotz abgebrochener Therapie trocken.
Ich könnte hier noch viel mehr dinge schreiben die mir absolut nicht gefallen haben. Aber ich hab mich mal auf das wesentliche konzentriert.

Aufenthalt in Klinik Gebäude

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Therapeuten
Kontra:
Zimmer&Ausstattung
Krankheitsbild:
Alkoholkrank
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin mit der Leistung der Therpeuten zufrieden.
Das Essen ist annehmbar. Freizeitgestaltung wird durch minderwertig ausgestattetem Fittnes Raum, defekter Kegelbahn, defekter Sauna für den Patienten sehr eingeschränkt. Die Zimmer sind ein Roulett Spiel. Es gibt schöne gut ausgestattete Zimmer. Jedoch ebenso viele Zimmer die sich im Altbau befinden. Die sind für eine Aufenthaltsdauer von 8 Wochen keinem Menschen zu empfehlen. Mitbewohner klagen über Schimmel an den Wänden. Ich selbst habe Schimmel, also das grüne Zeug, auf dem Teppich vor dem Zimmer. Sollte ein Aufenthalt gewünscht werden, so auf jeden Fall sich schriftlich bestätigen lassen das Sie nach der Aufnahmewoche auf jeden Fall in ein modernes Zimmer verlegt werden. Ansonsten ist es möglich das Sie zwar Ihre Suchkrankheit im Griff haben. Dafür jedoch depresiv geworden sind.

8 Jahre "ohne" und uebergluecklich

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 100   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
einfach alles
Kontra:
nix
Krankheitsbild:
Alkoholkrank
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

die beste Klinik, die man sich vorstellen kann. Bin seit 8 Jahren trocken und ohne Rueckfall! denke noch heute gerne an die straffen 8 Wochen...super Therapeuten....den ganzen Tag "Programm", viel Sport....einfach genial....moechte behaupten, diese Klinik hat mir mein Leben gerettet und meinen Kindern auch

der Patient wird schlechter gemacht als er ist.

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
großer Schwimmbad mit viel Chlor.
Kontra:
schlechte Ausstattung , es herrscht ein gedämpfte Stimmung ..
Krankheitsbild:
Alkoholsucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das Klima in den Klinik ist nicht zu empfehlen, für alles musst man zusätzlich bezahlen das Gebäude ist wie ein Betonbunker und die Therapeuten sind auch nicht die besten .

Erfahrungsbericht

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Gespräche, Insensität, Abläufe, Essen, Zimmer, Sportprogramm
Kontra:
nix
Krankheitsbild:
Alkohol und Drogenabhängig
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vom 14.12.2016- 8.2.2017 in Tönisstein. Ich komme aus dem Raum Stuttgart und den Weg dort hin habe ich über einen ehemaligen Patienten, über dessen Empfehlung, gefunden. Er ist seit ca. 10 Jahren erfolgreich Trocken usw.
Meine Thematik war Alkohol und Kokain, wobei die Erkenntnis mit dem Alkohol erst im Jahr 2016 - durch 2 Entgiftungen- für mich präsent wurde.

Ich hatte 2008 schon mal eine Langzeit hinter mich gebracht und mir geschworen, dass ich das nicht mehr machen werde. NIE WIEDER!

Dann hatte sich die Lage in 2016 mit 2 Entgiftungen - Juni und November- zugespitzt und die geplante und auch begonnene ambulante Therapie schlug auch fehl, da ich es nicht schaffte 2 Wochen clean zu bleiben, womit sich die Sache bei der ersten UK erledigt hatte.

Nach langem hin und her und dem Gespräch mit
- meinem mittlerweile guten Freund- damaligen Gesprächspartner, der auch in Tönisstein war und ich mir die Bewertungen der Klinik durchgelesen hatte stand der Entschluss fest!

Ich kann nur jedem Empfehlen die stationäre Behandlung in Sachen Sucht (Alkohol, Drogen) in dieser Klinik zu absolvieren. Das System, die intensiven 8 Wochen und der durchgetaktete Plan sind optimal aufeinander abgestimmt.
Voraussetzung ist natürlich: man muss es auch wirklich wollen und sich auf den Therapieablauf dort voll und ganz einlassen.

Es gibt immer Menschen die was zu meckern haben, aber für mich war es genial. Es gab keine "Arbeitstherapie", "Waschgruppen", "Putzgruppen" etc. sondern der Schwerpunkt lag eindeutig auf Gesprächen, Gruppenarbeit, Ausarbeiten der eigenen Lebenssituation und die intensive Beschäftigung mit dem Thema Sucht.

Auch die regelmässigen "Themenfilme" in Bezug auf Sucht etc. waren super und haben mir sehr geholfen.

Die erste "Jellinek" Woche ist sehr intensiv, aber genial. (googelt es mal).

Auch das dortig enthaltene Nichtraucherprogramm ist super und im Preis enthalten. Die Einzelzimmer sind genial. Das Sportprogramm und die Möglichkeiten super ausreichend.

Wenn ihr die Entscheidung zur Abstinenz getroffen habt, kann ich den ersten Schritt hierfür unter professioneller Anleitung in dieser Klinik nur wärmstens empfehlen.

P.S. letztes Wochenende war das Sommerfest!
Super genial.

P.P.S. ich bin seither trocken, clean und Nichtraucher.

Gruss Tom

Ein echter Neubeginn

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Seit 4 Jahren trocken - noch Fragen?)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Kompetent, klar, gutes Konzept)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Gruppentherapie, Therapeuten, Unterbringung, Essen, Sport, Umgebung ... das komplette Konzept
Kontra:
Nix
Krankheitsbild:
Alkohol
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vor vier Jahren in Tönisstein - und bin seither trocken. Aus meiner Sicht bedeutet dies, dass die dort ziemlich viel richtig machen. Für mich markierte die Zeit in Tönisstein einen echten Neubeginn, ein neues Leben. Ich bin dankbar, dass ich dort auf meinem Weg in die Trockenheit mit so viel Sachkenntnis, Empathie und handfester Unterstützung begleitet wurde.

Für mich macht die Kombination aus Gruppentherapie, flankiert mit viel Sport, Ruhe in schöner Umgebung und Einzeltherapie absolut Sinn.

Das Bearbeiten der Jellinek Typologie und die Gruppentherapie sind die zentralen Elemente, die vor allem zu einem führen: Konkrete Krankheits-Einsicht und Klarheit über die vielen Ausflüchte, Lügen und Entschuldigungen, die man so für seine Sucht immer wieder heranzog. Und dies ist aus meiner Sicht der wichtigste Schritt auf dem Weg in die Trockenheit: Erkennen, wie diese Krankheit funktioniert. Die Hilfestellung, zu dieser Erkenntnis zu gelangen, leistet Tönisstein ganz hervorragend.

Davon abgesehen war es auch ganz allgemein sehr nett da. Schöne Zimmer, schöne Umgebung mit Wanderwegen, tolle Sportmöglichkeiten. Alle Mitarbeiter sind freundlich. Und, ja, auch das Essen war gut.

Das einzige, was mir manchmal ein bisschen auf den Keks ging, waren so einige nölende Mitpatienten. Die hatten offenbar den Ernst der Lage nicht durchschaut und ergingen sich in Nörgel-Tiraden über Wurstsorten zum Abendessen oder Ausgangszeiten oder fehlende Sonder-Behandlung.

Wer mit einer tödlichen Krankheit in eine Klinik kommt und sich über die Salami beschwert, hat meiner Ansicht nach noch einen langen Weg vor sich.

1 Kommentar

liebknecht2008 am 08.06.2017

... vor allen Dingen Dein letzter Satz spricht mir voll und ganz aus der Seele ... !!!
Tönisstein hat wesentlich dazu beigetragen, dass ich seit nunmehr zehn Jahren rückfallfrei und glücklich abstinent lebe - die Salamidebatte gab es zwar damals auch schon - erschüttert mich aber doch immer wieder.

Für mich die beste Klinik

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1990   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
das gesamte Haus
Kontra:
keine
Krankheitsbild:
Alkoholsucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

War 1990 in der Klinik zum Alki-Entzug. kann nur bestes darüber berichten, bin bis heute trocken. Wenn jemand schlecht über die Klinik schreibt sollte er zuerst bei sich selbst suchen was nicht in Ordnung ist. Ein Sprichwort sagt -jeder ist selbst sein Glückes Schmied-
Ich habe nur beste Erinnerungen an Tönistein.

Enttäuschend

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
s.o.
Kontra:
s.o.
Krankheitsbild:
Suchterkrankung, Depression, Traumastörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

War 8 Wochen in der Klinik,Herbst 2016, straffes Therapie Programm, lächerliche Ausgangsregelungen, Unselbstständikeit wird gefördert, Menschen mit psychischen Problemen sind mit dem Programm überfordert. Am Ende des Aufenthaltes sind alle anderen psychischen Erkrankungen auf wundersame Weise geheilt, man ist sofort wieder voll arbeitsfähig. Alles wird nur auf die Suchterkrankung bezogen. Sporttherapie war gut, Physiotherapie nicht vorhanden.

1 Kommentar

Pokemon2 am 25.02.2017

Info für Patienten: Man kann als Patient den Entlassungsbrief ganz einfach bei seiner Rentenversicherung anfordern, schriftlich, also Brief oder per Fax. In der Klinik wird Patienten gesagt, es seie eine Auflage der Rentenversicherung, daß der Entlassungsbrief nicht an den Patienten weitergeleitet werden darf. Hausarzt und Suchtberatung bekommen einen Entlassungsbrief mit Sperrvermerk. Es stimmt nicht, daß der Entlassungsbrief nicht an den Patienten weitergeleitet werden darf. Es hat bei mir 3 Wochen gedauert, dann war der Brief bei mir. Habe den Entlassungsbrief nochmals bei der Rentenversicherung angefordert um sicher zu gehen daß es sich nicht um ein Versehen handelt, und auch das hat nochmals funktioniert. Es ist wohl eher der Wunsch des Chefarztes, daß der Entlassungsbrief nicht an den Patienten weitergeleitet werden darf...

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