Sie finden Textpassagen des folgenden Beitrags fragwürdig?

Bewertung von MultiMorb645 am 14.02.2026
Titel: "Multimorbide nach Grippeinfekt"
Erfahrungsbericht: "Mit heftigem Grippeinfekt, Sauerstoffmangel, 150er Puls und bewegungsunfähigem linken Schultergelenks fuhr mich kurz vor Weihnachten ein Rettungswagen in die Notaufnahme Beurhausstraße. Ein freundliches, motiviertes Team unter der Leitung einer jungen Ärztin diagnostizierte Vorhofflattern und einen Thoraxerguss über der Lungenentzündung im rechten Lungenflügel, stoppte die Tachykardie, organisierte die Untersuchung meiner Schulter und wies mich der Intensivstation zu. Mikrobiologische Untersuchungen zeitigten "Pneumokokken überall", so der über Weihnachten anscheinend ständig anwesende Stationsarzt. Der Thoraxerguss wurde tags darauf von einer zugewandten Operateurin aus dem Klinikum Nord (Pneumologie) operativ entfernt und drainiert. Dort wurde später auch eine Bronchioskopie durchgeführt. Die orthopädische Abteilung spülte mein völlig vereitertes (und damit substanziell lädiertes) linkes Schultergelenk zweimal - mit nachhaltigem Erfolg: täglich ein kleines bisschen mehr Beweglichkeit. Wozu auch die bald einsetzende, gut organisierte Krankengymnastik beitrug. Es gab mehrere Röntgen-, CT- und MRT-Untersuchungen, zum Teil initiiert durch den umtriebigen Chef der Kardiologie. Auf dessen Station A21 verbrachte ich nach einer Woche Intensivstation weitere dreieinhalb Wochen. Denn die Lungen- und insbesondere die Schulterentzündung erforderten eine langanhaltende intravenöse Antibiose. Währenddessen wurde auch das Lymphödem abgebaut, das sich in der ersten Woche im gesamten Unterleib ausgebreitet hatte. Überall wurde ich freundlich und kompetent betreut - und informiert. Gut organisiert und freundlich waren auch die Transportdienste innerhalb des Klinikums sowie zwischen den Standorten Beurhausstraße und Nord. – Einen Verbesserungsvorschlag vielleicht: Auf irgendeiner Station eine abrufbare Pflegekraft, die die Berechtigung besitzt, Zugänge zu legen. Denn es kommt gelegentlich vor, dass sich nachts ein Venenzugang als plötzlich undurchlässig erweist. Dann muss eine Ärztin aus der notorisch überlasteten Notaufnahme kommen – ggf. erst nach Stunden oder gar nicht. - Zum Schluss noch einmal allerherzlichsten Dank an alle!"


HINWEIS Verstöße können wir als Redaktion nur dann prüfen, wenn man uns einzelne Textpassagen mitteilt.
Kopieren Sie die Passagen und fügen Sie die in das Eingabefeld.
Schreiben Sie uns eine kurze Begründung.

Ihre Emailadresse benötigen wir, weil wir Ihnen eine Rückmeldung bezüglich unserer Entscheidung schicken.