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Bewertung von Kera2706 am 09.09.2011
Titel: "Erfüllt Elbroich die angepriesenen Dienste?"
Erfahrungsbericht: "Mein Vater (78J., Privatpatient) ist seit fast 3 W. in Elbroich. Er hat schwere Lungen-COPD und ist zudem depressiv. Aufgrund heftiger Atemnotanfälle erleidet er ausserdem schlimme Panikattacken. Deshalb empfahl unser Hausarzt diese Klinik, wo eine interdisziplinäre Behandlung incl. einer psychiatrischen bzw. psychologischen Betreuung sowie bewegungstechnische Mobilisierung stattfinden sollte. Ich kann den beiden in diesem Forum bereits bestehenden Rezensionen der Klinik in allen Punkten nur zustimmen. Vor Einlieferung war mein Vater noch halbwegs mobil, konnte sich alleine waschen und essen. Nach dieser kurzen Zeit ist er bettlägerig, kann nur noch unverständlich sprechen und wird fixiert. Nachts wenn er den Notruf anklingelt, um auf Toilette gebracht zu werden, kümmert sich das Personal nicht um ihn. Macht er dann ins Bett, so schimpft das Personal ihn aus. Er hat sich nach diesen paar Tagen strikter Bettruhe bereits wundgelegen und ist mehrfach beim Versuch aufzustehen, um zur Toilette zu kommen, hingefallen. Lt. Aussage einiger Mitpatienten, die ihn vom Balkon aus sehen konnten, hat er lange auf dem Boden gelegen, bis das Personal kam. Mittlerweile hat er eine blutige Blessur im Gesicht (mit dem Kopf auf Bettgitter geschlagen) sowie zahlreiche Blutergüsse und ein blutiges aufgeschlagenes Knie. Gefüttert und gewaschen wird er auch nicht, das mache ich abends, wenn ich von der Arbeit aus bei ihm vorbeischaue bzw. eine Nachbarin, die sich tagsüber bei ihm aufhält. Offenbar sedieren sie ihn auch, damit er den Mund hält. Mitpatienten bestätigen unseren schlechten Eindruck seiner Behandlung. Sie informieren mich, ohne dass die Schwestern dies mitkriegen, da sie Repressalien fürchten. Ärzte kaum ansprechbar, Auskünfte gar nicht bis sehr mässig. Zuerst meinten sie, sie könnten ihn leicht wieder mobilisieren. Da sich sein Zustand aber in so kurzer Zeit so rapide verschlechtert, halte ich dies für absolut ausgeschlossen. Ich versuche über die Krankenkasse bzw. unsere Hausärztin bzgl. der weiteren Vorgehensweise einen Rat und Hilfe zu erhalten. Ansonsten denke ich, dass meinem Vater unter dieser Behandlung nicht mehr viel Zeit bleibt."


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