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Bewertung von Stefan_Hessen am 14.11.2019
Titel: "Einiges muss man Einfordern"
Erfahrungsbericht: "Die Klinik besteht aus mehreren Gebäudeteilen unterschiedlicher Baujahre.
Ich war in Haus 3 untergebracht. Dieser Bereich ist in einem sanierungsbedürftigem Zustand, auch das Mobiliar ist teils in einem schlechten Zustand (Kleiderschrank!).

Der Speisesaal für die geschätzt 250 Patienten ist ein einziger großer ungemütlicher und viel zu lauter Raum.

Patienten, die wenig oder gar kein Fleisch essen, werden sich in der Klinik nicht wohlfühlen können.
Am Wochenende wird nur auf Sonderbestellung fleischlose Kost zubereitet. Eine eigenartige und nicht mehr zeitgemäße Regelung.
Die Gastroleitung kommt offenbar nicht auf die Idee, dass auch "Normalesser" am ein oder anderen Tag auf Fleisch verzichten möchten.
Die Klinik legt in der Theorie großen Wert auf die Ernährung. Leider sieht die Praxis auf dem Teller sehr ernüchternd aus.

Wenig Wert legt die Klinik auf die psychoonkologische Betreung der Patienten.
Obwohl ich diesen Aspekt im Aufnahmeformular als Schwerpunkt angab, erhielt ich kein psychologisches Erstgespräch und musste das nach einer Woche erst aktiv einfordern.

Die ärztliche Betreuung ist für eine Spezialklinik sehr bescheiden.
Die 2 Visiten pro Woche finden im Zimmer statt und sind mehr oder weniger eine Art "Anwesenheitskontrolle".
Wer nicht selbst zusätzlich zur Visite aktiv einen Urologen bei Problemen anfordert, bleibt mit seinen Problemen allein.
Einige Ärzte sind gar keine Urologen, allerdings erfährt man das nicht. In meinem Fall wurde ich misstrauisch, als meine urologischen Fragen im Aufnahmegespräch auffallend desinteressiert beantwortet wurden. Eine Woche später erfuhr ich, dass der Arzt gar kein Urologe ist. Auch hier fehlt Transparenz.

Die Anwendungen sind vielfältig, aber nicht immer zielgerichtet für den Patienten. Man sollte daher selbst nach einigen Tagen aktiv die Therapieplanung mitbestimmen und modifizieren und eigene Schwerpunkte setzen."


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