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Bewertung von brutt am 23.10.2019
Titel: "Das ist KEINE Traumaklinik"
Erfahrungsbericht: "Diese sogenannte „Traumaklinik „ habe ich als solche nicht erleben können. Von den vielen, auf der Homepage angepriesenen Trauma-Therapien findet keine wirklich statt. In sieben Tagen hat man einmal Einzelgespräch, einmal Bewegung, einmal Entspannung, einmal Malen. Den Rest der Zeit soll man sich selbst beschäftigen und sich selbst mit seinen Problemen auseinandersetzen. Zum Glück gibt es in der wirklich schönen Klinikanlage eine Klagemauer. Dort kann man Gott von seinem Leben erzählen. Welche Ironie! Die Pflege ist wirklich freundlich. Trotzdem fällt es niemandem auf, wenn eine Mitpatientin zwei Tage lang an keiner Mahlzeit teilnimmt weil es ihr sehr schlecht ging. Und das, obwohl die Teilnahme an der gemeinsame Mahlzeit angeblich als Therapie betrachtet wird. Das Essen war erschreckend schlecht. Ein Fertigsalat aus dem Eimer, Fertigprodukte, kaum Obst usw. Lieblose Küche. Personal wird eingespart weil Patienten alles machen müssen: Betten abziehen, Frühstück-, Mittag- und Abendbrotdienst, Müll wegbringen, Pflanzen gießen, Station aufräumen: alles als „Therapie“ verpackt. Als Traumapatient sollte man dort die Reißleine ziehen und gehen bevor Schaden entsteht. Schlimm wenn Pflegerinnen im Raucherhäuschen über die Patienten lästern: die Patienten haben zu Hause nix und kriegen den Arsch nicht hoch.
Die Klinik ist geeignet für Menschen die einfach mal Erholung brauchen. Aber nicht für Traumapatienten."


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