Sie finden Textpassagen des folgenden Beitrags fragwürdig?

Bewertung von maxbaer am 30.07.2019
Titel: "Dekubitus entstanden durch mangelnde Pflege"
Erfahrungsbericht: "An Tag 1 auf der Inneren Station wurde eine Mobilisierung meiner Nichte durchgeführt. (Aufstehen, waschen etc.)
Kurz danach bekam sie einen Blasenkatheter. Für die Pflegekräfte weniger Arbeit. Mit der Mobilisierung war es dann auch vorbei. Auch fand keine ausreichende Physiotherapie statt, vielleicht 4mal in 8 Monaten.
Nach kurzer Zeit kam es zur Besiedlung mit dem MRSA Keim. Aus dem Zweibettzimmer wurde ein Isolierzimmer.
Aufgrund mangelnder Kenntnisse von Ärzten und Pflegepersonal wurde die rund um die Uhr notwendige Diabetes-Therapie zu wenig berücksichtigt. Folgen waren schwere Stoffwechselentgleisungen. Beispiel: Bei einem BZ von 460 mg werden 5 E gespritzt. Als meine Nichte stark unterzuckerte, den Knopfdruck betätige, kam nach längerem Zeitraum eine Pflegekraft und fragte ob sie Ihr ein Glas Wasser bringen soll. Dieses Verhalten der Pflegekraft ist lebensgefährlich und inkompetent. Wiederholt wurde Ihr nachts auch kein Insulin gespritzt. Was zur Folge hatte das der Insulinspiegel morgens über 600 war.Den Diabetes bekamen sie über gesamten Aufenthalt in der Klinik überhaupt nicht in den Griff, was wiederum nicht förderlich für die Wundheilung war.
In der 12. Woche kam es zu einem Thrombus, weil der ZVK nicht gespült wurde. Auch kam es zu einer Lungenentzündung. Es wurden Medikamente verabreicht die ohne Erlaubnis des Patienten verabreicht wurden. Z.B.: Tavor.
Wegen ihres Eisenmangels bekam sie auch Ferro-Sanol, was bei Ihr Übelkeit und Erbrechen auslöste. Trotzdem wurde es weiter morgens verabreicht.Beim Wechseln oder erneuten legen des ZVK kam es immer wieder zu Schwierigkeiten durch unerfahrene Ärzte.
Was sie außerdem physisch sowie psychisch belastete war auf Drängen der Ärzte eine Magenband -OP. Was aber die pflegerische Leistung auf der inneren Station betrifft ist diese nur mit dem Wort Katastrophal zu bezeichnen. Durch zu wenig Pflegekräfte wurde sie des Öfteren nicht gewaschen, die Zähne wurde so gut wie nie geputzt, auch die Haare wurden selten gewaschen.
Aber das allerschlimmste ist bis zu dem heutigen Tag ist die Entstehung eines Dekubitus Grad 4.Sie wurde ins Krankenhaus ohne Dekubitus eingeliefert.Von den hygienischen Zuständen mal ganz abgesehen. Alte Zellstofftupfer auf dem Boden, blutverschmiertes Bettlaken, Kopfkissen etc."


HINWEIS Verstöße können wir als Redaktion nur dann prüfen, wenn man uns einzelne Textpassagen mitteilt.
Kopieren Sie die Passagen und fügen Sie die in das Eingabefeld.
Schreiben Sie uns eine kurze Begründung.

Ihre Emailadresse benötigen wir, weil wir Ihnen eine Rückmeldung bezüglich unserer Entscheidung schicken.