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Bewertung von Damerow am 24.03.2019
Titel: "künstlicher Schließmuskel - keine Inkontinenz mehr"
Erfahrungsbericht: "Nach einer radikalen Prostatektomie,bei der die tumorbefallene Prostata nebst Blasenschließmuskel und anderer Teile entfernt wurde, hatte ich das, was ich nicht wollte, nämlich eine völlige Inkontinenz, bei der auch alles an Training und Übungen des Beckenbodens nichts half. Ich blieb 18 Monate inkontinent, verbrauchte mindestens 14 bis 15 Vorlagen täglich und konnte an nichts anderes mehr denken, als dauernd nach der nächsten Toilette zu schauen, um wieder einen Wechsel vorzunehmen. Durch einen Zufall sah ich im Internet, dass Dr. Sayyad, der Chefarzt der urologischen Klinik im Klinikum Güstrow die Arbeit seiner Einrichtung vorstellte und dabei auch einen künstlichen Schließmuskel für die Harnröhre demonstrierte. Ich rief noch am selben Tage in der Klinik an, und nach einer Terminabsprache prüfte Dr. Sayyad umfangreich, ob die Implantation dieser Vorrichtung bei mir möglich sei. Welch ein Glück, am 18. Januar 2019 kam es zur erfolgreichen Implantation dieses artifiziellen Sphrinkters. Der Schnitt am unteren Bauch heilte schnell, der Schnitt am Damm, auf dem man dauernd sitzt, machte mir mehr zu schaffen. Aber ich wusste, nach fünf bis sechs Wochen wird auch diese schmerzhafte Angelegenheit ein Ende haben. Die Mitarbeiter der Station F12, die alle überaus freundlich sind, halfen mir in den sieben Tagen nach der Operation mit viel Fachkenntnis und Optimismus über die Anfangsschmerzen hinwegzukommen. Auch das OP-Team leistete eine sehr gewissenhafte, vor allem patientenfreundliche Arbeit, sodass ich das Klinikum Güstrow für urologische Eingriffe mit bestem Gewissen empfehlen kann. Die Aktivierung des Schließmuskels erfolgte am 28.02.2019 mit Erfolg. Meine Lebensqualität ist durch dieses Implantat gewaltig gestiegen. Heute trage ich eine Vorlage hauptsächlich aus Gründen der Sicherheit, denn es kann bei kräftigem Niesen oder Husten doch dazu kommen, dass ein wenig Harn von der Schließmanschette durchgelassen wird. Äußerlich zu sehen ist von der Technik nichts, denn auch der kleine Pumpknopf sitzt unter der Haut. Hoffentlich hält diese Prothese recht lange! Auf Fahrradfahren kann ich getrost verzichten, denn das ist die einzige Einschränkung, die ich zu beachten habe."


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