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Bewertung von Kantianerin am 20.01.2019
Titel: "Unangebrachte Interaktionsweise des von mir angetroffenen Personals"
Erfahrungsbericht: "Aufgrund einer fortgeschrittenen Blasenentzündung habe ich am letzten Freitag am Morgen mit der Einnahme von Cotrimoxazol begonnen.
Nachmittags litt ich dann jedoch plötzlich an enormen grippeartigen Symptomen.
Die Packungsbeilage rät in einem solchen Fall zu sofortigen Blutbildkontrollen.
Da ich mir jedoch bezüglich der Notwendigkeit eines Besuchs der Notfallpraxis unsicher war (schließlich lagen zwischen der Einnahme des Antibiotikums und dem späteren Leiden nur wenige Stunden), rief ich den ärztlichen Bereitschaftsdienst an, welcher mir dringstens zu einem Besuch einer solchen riet.
Angekommen in der menschenleeren Notaufnahme, wurde ich von einer unfreundlichen Krankenschwester empfangen, welche den plötzlichen Grippeschub als Normalfall betitelte.
Der erste Satz des Arztes, welcher eine angemessene Begrüßung scheinbar nicht vonnöten hielt, war die Frage ob ich denn tatsächlich zwei Stunden auf ein Blutbild warten möchte. Nach meinen kläglichen Versuchen einer Erklärung meines Besuches, welcher keineswegs die Intention eines Missbrauchs der Institution darstellte (wovon mein Anruf beim Bereitschaftsdienst zeugte), folgten nur weitere zwei Wiederholungen des von mir als Vorwurf aufgenommenen ersten Satzes.
Ich solle doch lieber anstatt in der Nacht am Tag zur Blutbildkontrolle in die Notaufnahme wiederkehren (der Sinn dahinter erschließt sich mir nicht).
Dass die Notfallaufnahme ihre Ressourcen darauf verwenden sollte Menschen in tatsächlichen Notfällen zu helfen,ist mir durchaus bewusst.
Deshalb trifft es mich umso mehr, dass ein Arzt, welcher seinem Beruf nach zumindest zu einer empathischen Einfühlung in sein Gegenüber imstande sein sollte, mich in einer herablassend wirkenden Weise als einen hypochondrischen Patienten darstellt, welcher Nächtens seine Zeit damit verbringt lebensrettende Kapazitäten zu besetzen.
Hätte man auf meine Unsicherheit darüber ob tatsächlich ein Notfall vorliegt, angemessen und beruhigend verneint, wäre dies menschenwürdiger gewesen"


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