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Bewertung von Westieclan am 31.12.2016
Titel: "Selbstbestimmung des Patienten von Ärzten und Therapeuten erwünscht"
Erfahrungsbericht: "Ich war Ende des Sommers fünf Wochen in der Barner-Klinik.
Vor meiner Anreise hatte ich starke Ängste und Unbehagen in Bezug auf den Aufenthalt.
Als ich die Klinik betrat, habe ich bereits die gelöste, ungezwungene Atmosphäre erlebt, überall Freundlichkeit aller Bediensteter sowie unter den Mitpatienten.
An meinem Essenstisch wurde ich sehr herzlich begrüßt, man hat mich gleich "gewarnt", daß an diesem Tisch viel gelacht wird.
Zuerst dachte ich, daß es mir aufgrund meiner psychischen Situation nicht möglich ist, so viel und herzlich zu lachen. Doch bei diesen netten, einfühlsamen Mitpatienten war das kein Problem.
Ich konnte viel von meinen Tischgenossinnen/en profitieren, Ratschläge, Tipps überdenken, auch viel Trost und Mitgefühl erfahren.
Die Ärzte und Therapeuten arbeiteten sehr professionell, ich konnte schnell vertrauen und habe mich angenommen gefühlt.
Nach über 30 Jahren Psychotherapien erhielt ich hier erstmals die Diagnose "Posttraumatische Belastungsstörung" und den Hinweis auf eine Traumatherapie.
Meine Therapeutin war eine sehr nette, geduldige, verständnisvolle und vertrauenserweckende Person.
Ich habe es als Befreiung erlebt, meine eigene Belastungsgrenze auszutesten und diese nicht zwanghaft überschreiten zu müssen, um das "Soll" erfüllt zu haben. Im Gegenteil, Eigeninitiative, wenn es darum ging, einen Therapietermin abzusagen, weil es mich überforderte, oder weil ich psychisch nicht in der Lage war, war erwünscht.
Auch die Physiotherapeuten hatten ein feines Gespür für den Körper, Zusammenhänge zwischen Psyche und Körper zu erkennen und heilende Hände.
Besonders gut gefallen hat mir die Schreibwerkstatt, ich war verblüfft, was spontan zu Papier kam und doch so großen Spaß machte.
Meine besonderen Freunde waren die Pferde mit den Pferdetherapeutin. Ich hätte nie zuvor geahnt, wie sensibel diese Tiere sind, ihr Wohlfühlen und Vertrauen zum Ausdruck bringen.
Ich kam mit der Mission in die Klinik "Loslassen und Getragen zu werden". Genau das habe ich erlebt, als ich auf dem Rücken des Pferdes saß, daß mich gleichmäßig trabend durch den Wald trug.
Die Schwestern und das Pflegepersonal waren stets freundlich und hatten ein aufmunterndes Wort, man war jederzeit herzlich zu einem Gespräch im Schwesternzimmer willkommen, wenn man Probleme hatte oder sehr traurig war.
Auch im Stress habe ich die Schwestern stets hilfsbereit und aufklärend als Co-Therapeutinnen/en erlebt."


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