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Bewertung von Kuenstlerin am 21.04.2016
Titel: "Depressiv oder krank?"
Erfahrungsbericht: "Mir wurde die Klinik vermittelt, da ich Nahrungsmittelunverträglichkeiten und enen ungewöhnlichen, von Schicksalsschlägen gezeichneten Lebenslauf habe. Obwohl ich im Vorfeld wegen der Essensproblematik anfragte, konnte für mich kein verträgliches Essen bereit gestellt werden. Das lag nicht an dem sehr bemühten Personal, sondern an den Organisationsstrukturen. Der Zulieferer hat keine Volldeklarationspflicht und gab daher auch nur beschränkt Auskunft. So waren auf Grund der Behandlung der Übergewichtigen in sehr vielen Lebensmitteln, auch im Gemüse, Zuckerersatzstoffe enthalten, die bei mir Durchfall verursachten. Nicht nur das. Mein Rücken und Nacken waren so verspannt, dass ich Sport nur unter Schmerzen machen konnte. Trotz mehrfacher Bitte konnte ich keine Massage in Anspruch nehmen, da dies nur den "schweren" Fällen vorbehalten sein. Einmal durfte ich auf das kostengünstigere "Massagebett". Die Allgemeinmedizinerin verwies mich immer wieder darauf, dass ich ja in einer psychosomatischen Klinik sei und übersah vollkommen, dass sich unterdessen eine sehr ernsthafte Erkrankung entwickelt hatte. Als ich nach Hause kam, war ich überzeugt, depressiv zu sein. Und deshalb fast nichts mehr essen konnte. Ich hatte in den 4 Wochen fast 6 kg abgenommen, war aber zuvor normalgeichtig. Die behandenden Ärzte zu Hause und eine Psychologin stellten sehr schnell fest, dass ich in keiner Weise depressiv bin, sondern nur meine Bauchspeicheldrüse nicht mehr richtig arbeitet und sich in der Zeit in Bad Berleburg entzündet hatte. Heute kann ich unter der Einnahme entsprechender Enzyme alles essen, bin wieder fit und genieße mein Leben, auch mein Arbeitsleben. Die Schicksalsschläge habe mich stark gemacht. In meiner medizinischen Akte steht aber nun für immer der Vermerk "depressiv". An die Zeit in Bad Berleburg denke ich nur sehr ungerne zurück."


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