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HELIOS Rehazentrum Rothaarklinik Bad Berleburg

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Arnikaweg 1
57319 Bad Berleburg
Nordrhein-Westfalen

53 von 74 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
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122 Bewertungen davon 25 für "Psychiatrie"

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Reha wg. Psychose

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Gruppentherapie
Kontra:
Krankheitsbild:
Psychose
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Mai in Bad Berleburg, und war sehr zufrieden.
Die Anreise ist sowohl mit Auto als auch mit Zug sehr umständlich.
Psychosepatienten sind auf einer eigenen Station.
Die Zimmer waren Jugendherbergs Standard, sauber und gepflegt. Die Verpflegung empfand ich als sehr abwechslungsreich gerade im Mittagsessen Bereich, in den ersten 3 Wochen gab es nicht eine Wiederholung.
Die Therapie war im Psychologischen Bereich mit einem einzel Gespräch pro Woche nicht so umfangreich, wobei ich auch der Überzeugung bin eine echte Psychotherapie kann man nicht in einer Rehaklinik machen. Die Gruppentherapien waren quasi ein Austausch von Psychosepatienten unter thrapeutischer Aufsicht, ich habe das als sehr positiv empfunden und die Gruppendiskussionen wurden immer sehr gut gesteuert durch den betreuenden Psychologen.
Als Ausgleich gab es eine Bäderabteilung, ich habe nur den Hydrojet verschrieben bekommen, hätte gerne mehr bekommen aber dafür war ich wohl zu Gesund.
Der 2. Teil der Therapie war Sport, ich habe dies sehr gerne genutzt, von Aqua-Jogging,-gymnastik, einfach nur Schwimmen. Des weiteren steht eine Sporthalle zur Verfügung, für Badminton u.ä.. Hier haben mir ein bisschen die Ballsportarten gefehlt aber es war trotzdem i.O.
Bad Berleburg ist eine kleine Stadt und wunderbar zum klassischen Kuren, oder anders gesagt wer halli galli sucht sollte woanders hinfahren, die Gastronomie ist aber trotzdem sehr schön.
An den Wochenenden wurde in der Klinik meist ein kostenpflichtiger Ausflug angeboten, wer in der Freizeit gerne wandert wird naturgemäß sich sehr gut beschäftigen können, es haben sich eigentlich immer wieder Mitpatienten gefunden mit denen man wandern gehen konnte. Mit dem Fahrradfahren ist das dort so eine Sache, liegt ebend doch im Hochsauerland. Wer nicht so outdoor orientiert ist wird am WE vielleicht ganz schön langweile schieben. s.Beschreibung Bad Berleburg. Ich fand die Mitpatienten sehr nett, und es war nicht schwer Anschluss zu finden.

TOLL!!!! Super Beträung!!!

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Immer wieder gerne!
Kontra:
Putzfrauen kommen zu früh :-)
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich las all die Berichte hier vor etwa 1 Jahr und weinend bat ich die Rentenversicherung um eine andere Klinik!Ich habe ein anderes Angebot gekriegt,das ich dankend dank noch schlimmeren Erfahrungen im Internet abgelehnt habe und kam doch in dieser klinik Ende Oktober an.Mein Schatzi meinte nur,dass unzufriedene Leute eher schreiben,als zufriedene, es hat sich auch bestätigt. Ich kam in einer reiner Frauenstation an, Depressionen lautete die Diagnose..Eigentlich alles alltäglich;-) Ich blieb nur auf meinem Zimmer, ging nicht mal zum frühstück,da ich es nicht mag.Ging nicht zum sport,wenn es mir nicht danach war.. was ich damit sagen möchte,ich bin halt alleingängerin,ich wollte meine Ruhe haben und DIE habe ich gekriegt..KEINER hat mich genötigt, ALLE waren super nett, besonders mein super beträuer Herr Klüge.Die Badeabteiung.. Da muss ich einen besonderen Lob aussprechen!Nett,einfach super!Ich mochte zwar keine Musikstunden,bin auch oft nicht hingegengen,wäre lieber tanzen!!Aber auch hier lassen DIE dich in Ruhe. Die Schewestern der Station 3 sind SUPER!!! Klopfen vorsichtig an der Tür und fragen nach deinem Befinden...Das Essen war genial!Man sollte nur punktlich da sein..Es war für jeden was da..(Ich bestellte mir aber auch oft Pizza oder Nudeln aufs Zimmer aus dem Lokal :-) Wasser umsonst, lecker!TolleTeesorten,Salate.Und wenn etwas nicht da war,sagte ich in der Küche Bescheid, es kam promt alles an:-) Als ich ankam, wollte ich allein sein... Ich bat um einen Tisch nur für mich allein. DEN habe ich auch gekriegt... Ich sass da allein und glücklich:-) bis eine Patientin mich zu Ihrem Tisch bat,weil sie mich aus meiner Einsamkeit "reten" wollte... Also..Ich war super super zufrieden mit der Leistung und Betreung!!!! Es nützt wohl doch nichts hier alles zu lesen. Man sollte eine persöhnliche Erfahrung machen und DIE ist echt anders, als all das, was man hier liest. Ich habe 6 Wochen genehmigt gekriegt, habe aber mein Aufenthalt um 2 Wochen verlängert:-)

3 Kommentare

conni0565 am 19.12.2012

Hey... das hört sich ja richtig gut an. Freu mich für dich.

mir steht das alles noch bevor.

Wünsche Dir schöne Weihnachten und das Du noch lange was von Deiner Reha hast.

LG
Conni

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alptraumklinik

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (einfach eine zumutung)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (sehr unfreundlich ist auch der empfang...)
Pro:
eigentlich nur das essen und die mitpatienten
Kontra:
völlig unfähig in physio , therapeuten und räumlichkeiten eh
Krankheitsbild:
borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

programm nicht individuell.. hat also auf einen passen obs passt egal.. station 1 total unfreundliches personal unfähige therapeuten!! war dort 6 ochen untergebracht.. auch meine rückenprobleme ging keiner ein erst nach 4 ochen war man in der lage mich zum schmerztherapeuten zu schicken.dabei war alles vorher bekannt. der theraput brauchte glaub ich selber hilfe... also auf borderline sind die auf der bordiabteilung nicht geeignet.. naja zimmer hatte stockflecken an der decke schimmel und silberfische in der dusche.. im gemeinschaftsraum 2 fallen die platten der decke fast runter und es tropft dort in wannen...faszit... ich ging in schlechterer verfassung raus als davor und warte nun auf einen therapieplatz in einer richtigen klinik wo nicht nur versucht wird mit wenig mittel viel geld zu machen... nicht zu empfehlen... meine reha ar ein alptraum dort... hab ich auch der drv weitergeleitet.

2 Kommentare

bele30 am 27.09.2012

Sie sprechen vielen aus der Seele. Mir ist unerklärlich, dass diese "sogenannte Klinik nicht geschlossen wird". Meine Beschwerde bei der DRV blieb wie jede, andere Beschwerde vor mir, erfolglos. Ich habe mich auch bei Helios Management beschwert, dass hat wenigstens etwas genützt. Und für die Schädigung der Gesundheit gibt es da noch die Ärztekammer Westfalen Lippe, dort kann man die gesundheitsgefährdenden Erlebnisse auch schildern.

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Es war richtig gut!

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
therapeutische Betreuung auf Station 1
Kontra:
Essen
Erfahrungsbericht:

Ich war vom Oktober bis November 2011 Patientin der Station 1 und kann nur sagen, dass mir die Reha in Bad Berleburg sehr gut getan hat. Sicher, die Klinik ist nicht die modernste, aber therapeutisch gesehen ist sie top! Ärzte, Therapeuten und Schwestern (inkl. Krankenpfleger) hatten stets ein offenes Ohr! Alle waren immer bemüht, dass ich mich wahrgenommen fühle und haben das Gefühl vermittelt, nicht lästig zu sein.
Herr K. (Therapeut der Station 1) hat einen entscheidenden Fortschritt bei mir bewirkt, ebenso wie die Körperwahrnehmung, die Eßgruppe und die Fähigkeitengruppe! Durch den herrlich trockenen Humor von Frau B. war die Gymnastik auch zu ertragen. :-) Ein großes Minus ist nach meinem Empfinden das Essen. Für eine Klinik fand ich z. B. die Salate viel zu Majo-lastig und das Abendbrot war manchmal schon etwas einseitig in Bezug auf Wurst und Käse.
Der Shuttle-Service mit dem Taxi war leider auch nicht immer zuverlässig und manchmal hatte ich schon den Eindruck, der einen Dame am Empfang bei der Bestellung der Taxe auf die Nerven zu gehen.
Trotzallem kann ich für mein Empfinden die Klinik weiterempfehlen.

Selbst ist der Mann/Frau 2

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Station 2 incl. Schwestern,Therapeuten,Oa und ChA
Kontra:
Raucherpavilion, Fitnesraum, Empfangshalle, Verwaltung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Fortsetzung -

Aber: hilft diese Kosmetik wirklich, jemanden aus einer "Depression" "zu holen". Ich behaupte NEIN. Die Umstände sind evnt. hilfreich, aber nicht entscheidend. (An die Männer, die beim Bund oder Ersatzdienst waren: war die Scheiße, in die Ihr gelegen habt bei einer Übung wirklich besser? Ihr habt Euch aber arrangiert, oder?)
Unterhaltung: Ist die Kegelbahn nicht mehr funktionstüchtig? Spielt jemand ein Instrument? Kann jemand aus einem Buch vorlesen?

Die beste Unterhaltung habe ich auf der Stationsküche erlebt. Ich konnte wieder lachen. Das erlebt man nicht in einem Café !!!
Wir waren manchmal so ausgelassen, das wir geglaubt haben, nicht wirklich noch Krank zu sein)

An die, die hier schlechte Erfahrungen gemacht haben: Hat es nicht auch ein bischen an Eurer Akzeptanz gefehlt? Die Rothaarklinik ist kein 5* Hotel mit Präsidentensuite sondern ein 5* Krankenhaus mit absolut kompetentem Personal (sagen auch viele Therapeuten in meinem Umfeld). Lest Euch mal die positiven Beurteilungen hier richtig durch. Und bewertet die Aussagen mit Euren. Ich hoffe sehr, Ihr erkennt den Unterschied.

Fitnesraum 2009 - kein Kommentar. Es gab nicht wirklich einen.

Ich Grüße hiermit: die Schwestern der Station 2 - 2009, Herrn M., OA Dr. Sch., ChA Prof.Dr. W., Musiktherpeutin, Ergotherapeutin, Sporttherapeutin, Empfang, und ganz besonders die Küche. Ich denke viel an Sie alle zurück. Sie waren mir bis jetzt und auch in der Zukunft eine große Hilfe. DANKE FÜR ALLES.

Ich Grüße auch alle Mitpatienten und selbstverständlich die "Gang" aus der Station 2 August-Oktober 2009 *ggg* (Ich kann wieder Gitarre spielen und Glasperlen machen) Ich hoffe es geht Euch so gut wie mir !!!

Meine, jetzt bessere, Beurteilung hat sich aus der Besserung meines Krankheitsbildes ergeben und das mit großer Wirkung durch die Reha hier.

Ich drücke allen zukünftigen Patienten die Daumen. Haltet Euch fern von ewigen Nörglern und Besserwissern. Die ziehen euch nur 'runter.

Bernd

7 Kommentare

wernermarkus am 05.09.2011

Natürlich konnte ich mich nicht auf die REHA einstellen. Kein Wunder: Ich habe noch bis zum Vortag voll gearbeitet. Der Übergang war schon schwer. Umso mehr hätte ich eine sensible psychologische Hilfe und Unterstützung gebrauchen können, die leider nicht da war, außer z. T. von der Hautärztin.

Zum Thema Stationsküche: Wer von den Stationsküchen schwärmt, war noch nie auf Station 5. Immer wenn ich dort abends mutterseelenallein meinen Kaffee zubereitete, mit Blick auf die Raucherlobby, hätte ich mich aus dem Fenster stürzen können.

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Selbst ist der Mann/Frau

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Sation 2 incl. Schwestern,Therapeut,Oa und ChA
Kontra:
Raucherpavilion, Fitnesraum, Empfangshalle, Verwaltung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Es sind nun 2 Jahre seit meinem Klinikaufenthalt vergangen. Immer wieder habe ich hier die Kommentare gelesen.

Als völlig unbrauchbar habe ich die Bewertungen der "Angehörigen eines Patienten" empfunden. Wie kann man Bewertungen abgeben, die man nicht selbst erlebt hat? Wie kann man das Durchleben eines Prozesses einer anderen Person objektiv beurteilen? Man hat doch nur das eigene Bild des Angehörigen im Kopf. Man weiß nie, wie dieser Angehörige sich eingebracht hat in die Therapie. Vielleicht hatte der
Bekannte/Angehörige ja überall etwas auszusetzten? Das Personal hört sich so etwas ne gewisse Zeit an. Aber dann nervts nur, oder? Wie ist es bei euch? Wenn ein Kunde/Mitarbeiter/Sohn/Tochter usw. nur meckert? Geht Ihr dann darüber weg? Nehmt ihr das nicht war? Stört es euch nicht?

Was mich auch erstaunt, ist die große Differenz der Unterschiede die man dort lesen kann. Entweder totale Ablehnung oder Begeisterung. Komisch,oder?

Zu den Ablehnungen: wenn man diese Texte liest, drängt sich einem eine Arroganz auf, die ganz typisch für unsere heutige Zeit ist. Die Erwartungshaltung lässt sich wie folgt beschreiben: Die Klinik ist eine Produktionststätte: Patienten krank vorne 'rein - Patient hinten gesund wieder 'raus. Produktionprozess: Wo ist das Café? Wo ist mein Unterhaltungsmanager? Wo ist mein Mechaniker, der die Schrauben wieder richtet? Ich bin jetzt hier - macht was !!!!
Leute: Ihr werdet nie gesund werden. Nicht andere Personen werden Euer Leben weiterleben, das müsst Ihr selbst tun. Dazugehört, das Ihr Euch in den Arsch tretet und nicht das Klinikpersonal. Die helfen aber dabei, wenn man sich nicht verschliesst, sondern wenn sie erkennen, das man bereit ist, seine Erkrankung ernst zu nehmen und daran zu arbeiten.
Sicherlich ist die Klinik nicht die Schönste und Komfortabelste. Seid Ihr noch schön? Geht doch mal zum Chirurgen und lasst euch die Fassade machen. In einigen Kommentaren wird berichtet, das die Klinik umzieht bzw. baulich wieder aufgepeppt wird. Das hat sie auch nötig. - Fortsetzung folgt

4 Kommentare

Median11 am 07.09.2011

Ich weiss zwar nicht wie alt Du bist, aber wenn Du so wie ich im Rentalter wärest, und man wird aufgefordert aus einer beruflichen Reha-Klinik die Rente einzureichen und hat dann diesen Chefarzt der einen weder grüßt noch zu einem Gespräch bereit ist und dann sechs Wochen da noch kränker gemacht wird, als man sowieso schon ist, dass ist eine große Sauerei. Das das kein 5 Stern Hotel ist weiss ich auch. Aber ich kann mittlerweile von Behandlungen in einer Reha Unterschiede machen. Aber so was von. Du bleibst mit Deiner Meinung zur Roothaarklinik ganz schön alleine.

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Keine gute Wahl, absolut nicht empfehlenswert

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Lage im Grünen, Essen (Buffet)
Kontra:
dunkle Flure, viel Zigarettenqualm, psychologische Betreuung, Organisation
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Haus besitzt keinerlei Charme, Zimmer einfach und zweckmäßig.Überall an den Türen nach draußen wird geraucht. Für Nichtraucher ist es total ekelhaft.
Organisatorisch ist so ziemlich alles verbesserungsbedürftig. Therapiepläne hängen schief und krumm überall im Haus herum. Leider sind in der Zeit, in der ich dort war, auch einige Therapiestunden ersatzlos ausgefallen. Im Moment läuft auch eine staatsanwaltliche Untersuchung gegen den Klinikverbund, angeblich wurden Abrechnungen gefälscht. Bei mir selbst habe ich erlebt, dass ich noch am Abreisetag, auf gepackten Koffern sozusagen, irgendetwas abscannen lassen sollte, was ich nicht gemacht habe.
Betreuung: Sehr unterschiedlich. Psychologische Betreuung war auf meiner Station eine Katastrophe.Die Klinik ist auf Essstörungen und Hautkrankheiten spezialisiert. Mir scheint, dass man andere Diagnosen zwar annimmt, weil sie Geld bringen, aber nicht wirklich fachlich fundiert handeln kann.
Wer auf eingehende Betreuung setzt, ist falsch am Platz. Vorgesehen sind bei einem sechswöchigen Aufenthalt insgesamt 3.5 Stunden Einzelgespräch. Davon fiel bei mir schon eines ersatzlos aus. Patienten sollen hauptsächlich Formulare ausfüllen. Viele Fragen wurden mir mehrfach gestellt. Auf meine Bitte, mit mir inhaltlich zu arbeiten, die Ziele zu besprechen, die in der Reha erreichbar wären, wurde nicht eingegangen. Für mich war das vertane Zeit, die nichts brachte.
Man setzt hier mehr auf Gruppentherapie, zweimal (nur) 1,5 Stunden pro Woche. Die Qualität liegt dabei weit unter Volkshochschul-Niveau.
Die zehnminütige Visite mit dem Oberarzt glich in Form und Sprache eher einem Stasi-Verhör. Daten zu sammeln scheint wichtiger zu sein als persönliche Ansprache. Ich habe keinerlei Datenschutz-Erklärung erhalten, wer innerhalb und außerhalb der Klinik Zugriff auf die persönlichen Unterlagen hat, wird nicht gesagt. Als ich Erlebnisse dort hatte, die mich um meine Gesundheit fürchten ließen, ging ich. Lieber setze ich die wertvolle Zeit woanders weiter fort. Es war meine allererste Reha überhaupt.
Empfehlen kann ich diesen Fachbereich der Klinik nicht. Den Kostenträgern kann ich nur raten, anonyme Tester hinzuschicken, damit sie sich ein Bild vor Ort machen können.

4 Kommentare

Median11 am 09.07.2011

Du hast die Klinik genau richtig beschrieben. Aber tue uns allen einen Gefallen und melde das deinem Konstenträger und der Krankenkasse was da gerade abgeht.
Dort darf niemand hinfahren. Das kann man gar nicht oft genug schreiben und sagen. Dort wird man kränker als man hinfährt. Das müssen alle wissen die dort hin sollen!!!!!!!!!!!!

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Die schlimmste Reha-Klinik aller Zeiten

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2005   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Nur unzufrieden
Kontra:
Man wird behandelt wie der letzte Dreck
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 6 Wochen im Jahre 2005 in dieser furchtbaren Klinik. Das liegt zwar schon einige Zeit zurück, aber danach habe ich allen, wirklich alle Leute die dort hin sollten davor gewarnt. Das schlimmste an dieser Klinik ist der Chefarzt. Da weiss man schon nach 5 Minuten Ankunft was man ist. Diese Klinik sollte 2007 schon einmal geschlossen werden, ist sie aber leider nicht. Dort darf niemand hinfahren, wirklich niemand. Dort kommt man kränker wieder als man hinfährt. Dass habe ich auch meiner Krankenkasse geschildert und dem DRV. Leider ohne Erfolg und Mitteilung dieser.

2 Kommentare

Bernt11 am 18.06.2011

Es freut mich sehr, dass du meine sehr schlechte Meinung von der Rothaarklinik bestätigen kannst. Ich hatte von Anfang an ein schlechtes Gefühl gehabt und das ist leider durchweg bestätigt worden. Nie wieder "Reha" mit der DRV: Nein Danke!

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Schlechteste Klinik

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Sei froh wenn du in eine andere Klinik kommst
Kontra:
Absolut schlechte Klinik in allem
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vom 19.4. bis 30.5.11 als Patient in der Rothaarklinik und bin von der Klinik und den Mitarbeitern sehr enttäuscht; das war wohl die schlechteste und verlogenste Klinik die ich je kennengelernt habe. Der Entlassungsbericht war dann die absolute Krönung des Negativen. Es wurden Tatsachen falsch berichtet und ich wurde als der wohl unumgänglichste und aggresiveste Patient, den es je gab, dargestellt. Angefangen bei der Badeabteilung, die wohl ein schlechter Witz ist (ein aufgeheiztes Kunststoffkissen wurde den Patienten als "Fangopackung" verkauft, ebenso hat eine Wasserstrahlmaschine ("Hydrojet") die klassische Massage übernommen, weiter über das schlechte und eintönige Essen, die Inkompetenz des Personals (Psychologin: mein Englisch ist schlecht und ich habs nicht mit Zahlen; hat irgendwelche Kurven vom Zettel abgepinselt); insgesamt eine sehr autoritär geführte Klinik, die sich durch falsche Darstellungen auszeichnet und inkompetent ist. Insgesamt würde ich sagen dass die Rothaarklinik nicht zu empfehlen ist.

6 Kommentare

Rothaar am 06.06.2011

Ich bedauere, dass Hr. B. nicht das Gespräch mit uns gesucht hat. Mich wundert, dass Hr. B. sich dann nicht bei der DRV um eine Umwidmung der Reha in eine andere Klinik bemüht hat, was ja möglich ist. Am 26. und 27.5.2011 gab es auch eine Visitation durch Mitarbeiter der DRV in der Klinik, die ein Gespräch mit Patienten führten. Dies war allgemein bekannt. Bei einer offiziellen Beschwerde beim Kostenträger können wir detailliert Stellung nehmen.
Dr. Jochen Wehrmann, Chefarzt

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Die Rothaarklinik- eine 4-Sterne Reha :-)

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Therapieangebot, Eigenverantwortung, Essen, super Lage
Kontra:
Umzug der Rothaarklinik in ein anders Haus der helios-Gruppe in Bad Berleburg
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Klinikaufenthalt: 01.12.2010-12.01.2011
Klinikeinschätzungen sind nicht immer objektiv, da jeder Patient mit anderen Vorrausetzungen in diese Reha kommt.
Um sich für einen Aufenthalt in der die Rothaarklinik zu entscheiden, ignorieren Sie bitte zunächst Einschätzungen von Patienten, die nicht mehr als 3 Tage in dieser Reha waren, die waren noch gar nicht hier angekommen! Das gilt auch für Meinungen von Angehörigen die meist nicht vor Ort waren.
Täglich 3 Wahlessen inkl. vegetarisches Menü, ein engagiertes Küchenpersonal, dass auch Lebensmittelunvertäglichkeiten der
einzelnen Patienten berücksichtigte und speziell kochte.
Eine tägliche Zimmerreinigung und viele Anwendungen (Massagen, Gymnastik, Bewegungs-u. Entspannungsbäder, Wassergymnastik, Fango) ohne zeitaufwendige Wege!
Die Reha ist nun mal kein 4-Sterne Hotel, sicherlich ist die Zimmereinrichtung zum Teil sehr verbesserungswürdig. Der Umzug der Klinik in eine anderes Haus am Ort, wird kurzfristig kommen. Schade dabei ist nur, dass keine Möglichkeit mehr gegeben ist, schnell mal einen Waldspaziergang zu nutzen, den Kopf nach anstrengender Therapie wieder frei zu kriegen.
Die Eigenverantwortung, Termin zu koordinieren, bleibt auch während des Reha- Aufenthaltes, weiter in der Hand des Patienten. Wichtig auch deshalb, um im wiederkommenden Alltag das Fallen in ein großes Loch so vielleicht zu verhindern.
Therapieangebote, sind nach individuellen Einzelgesprächen mit dem Bezugstherapeuten sowie Gruppengespräche strukturiert, auf die Erkrankung des Patienten und seiner Therapieziel zugeschnitten. Tanztherapie, Musiktherapie oder Ergotherapie gehören zum Reha-Angebot, aber auch freiwillige Angebote, beispielsweise Kunstherapie, Singen, Trommeln, Kegeln oder Sauna.
Mein Fazit:
Ich habe die 6 Wochen für mich optimal genutzt, um mich zu stabilisieren und die Medikamenteneinstellung zu optimieren.
Spaziergang in den Ort kontra Shuttle. Ich habe mich meist für den gesundheitsfördernden Spaziergang entschieden.
Mein Dank gilt dem gesamten Klinikpersonal. Im Krankheitsfall wurde immer versucht, dennoch Anwendungen anzubieten.
Ich kann die Rothaarklinik zu 100% weiterempfehlen, aber die eigene Mitarbeit ist gefordert.

Protest

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Klinik
Kontra:
Klinikverlegung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin etwas erzürnt über den Bericht von Jack Nicholson. Ich bin erstens der Meinung, dass man sich in 3 Tagen noch kein Urteil erlauben kann. Zweitens war ich bereits 3x in dieser herrlichen Klinik, die mit einem TOP Fachpersonal ausgestattet ist, egal ob Reinigungskraft oder Chafarzt.
Die Schwestern sind immer zuvorkommend, haben immer ein lächeln übrig.
Die Verpfegung ist ausserordentlich gut. Wer da meckert, der hat vermutlich daheim noch nichts vernünftiges bekommen und ist neidisch.
Ich würde dem Herrn mal 4 Jahre Internat gönnen, wo ich 4 Jahre meines Leben während meiner Ingenieursausbildung geniessen dürfte-dort lernt man zu essen und später zu geniessen.
Was mich bedrückt ist, dass man plant die Klinik zu verlegen

Patientenabfertigung ohne Gefühl

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Personal überfordert bzw. uninteressiert)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (hat keine stattgefunden)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Personal fertigt Patienten nacheinander ab)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Personal kennt die eigenen Merkblätter nicht)
Pro:
Die Lage der Klinik
Kontra:
Die Klinik und das Personal
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt von 04.01. bis 06.01.2011 war zu lang. Ich habe am 3. Tag die Reha aus Angst um meine Gesundheit abgebrochen.
Ich müsste hier jede Menge schreiben, aber der Platz wird nicht reichen. Das Personal ist überfordert, geht in keiner Weise auf den einzelnen Patienten ein, sondern will nur abfertigen. Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt in der Klinik wohlgewühlt. Ich hatte Schlafstörungen, Beklemmung, Albträume und leichte Selbstmordgedanken, vom Bluthochdruck ganz zu schweigen, habe normal niedrigen Blutdruck. Vom Personal wurde mir gesagt "das wird schon, das komm noch, ich schau mal was wir für Sie tun können" getan hat aber keiner was. Fragen werden überhört oder einfach lapidar beantwortet. Am nächsten Tag wurde alles abgestritten, usw.

Als ich nach Hause kam, hat mein Psychiater mich erstmal für 4 Wochen krank geschrieben.

In der Rothaarklinik wird der Patient nur abgefertigt, am besten stellt er keine Fragen, und bitte ganz Wichtig keine eigene Meinung haben.

Es handelt sich hier um einen Bau aus den Siebziger der mit ein paar Liter Farbe modernisiert wurde. Unübersichtlich, Dunkel, lange und unnütze Wege usw.

Ich habe der Rentenversicherung und der Krankenkasse natürlich einen detalierten Bericht geschickt.

Nie wieder Rothaarklinik.

2 Kommentare

Doris316 am 03.02.2011

In den drei Tagen, die Du in der Rothaarklinik verbracht hast, waren wir an einem Tisch gesessen. Die wenigen Begegnungen mit Dir sind mir im Gedächtnis geblieben - ich hatte sogar in meinem thread "Reha ab Dezember" davon geschrieben (im Forum des Kompetenznetz Schizophrenie), weil Du mich, wie auch die anderen am Tisch, sehr irritiert hattest.

Bezeichnend war, dass Du schon am ersten Tag alles unsäglich schlecht gefunden hast. Nicht nur solches, mit dem die anderen Patienten (sehr) zufrieden waren wie das Buffet, sondern auch Dinge, die noch gar nicht eingetreten waren (und auch außerhalb des Einflussbereichs der Klinik lagen), siehe z.B. Deine Vermutung, die DRV würde das Übergangsgeld sowieso viel zu spät zahlen.

Wir haben uns mehrfach auseinandergesetzt, weil ich es nicht geduldet habe, dass Du uns mit Deinen Negativsichtweisen überschwemmt hast während der Mahlzeiten und Du hast mir sogar Aggressionen angedroht. Ehrlich gesagt bin ich nicht sehr einfühlsam, wenn ich mich brodelnden Aggressionen gegenübersehe und nur Du weißt, wie Du dem Therapeuten und den Schwestern gegenüber aufgetreten bist (da war ja keiner von uns dabei).

Wenn ich mich recht erinnere, warst Du nicht freiwillig in der Klinik, sondern von der ARGE geschickt worden.

Ich wünsche Dir, dass es bald gesundheitlich bergauf geht.

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Aus meiner Sicht alles bestens

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Selbstverantwortung will genutzt werden!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sowohl vor der Reha als auch während der Reha ausgezeichnet)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Die Gruppentherapien bringen mir persönlich mehr als die Einzelgespräche, am besten ist die Tanztherapie für mich)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr großes Entgegenkommen schon vor der Reha, Vorgespräch wurde unkompliziert und kurzfristig ermöglicht)
Pro:
Freundliche und engagierte Mitarbeiter in allen Bereichen
Kontra:
-/-
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin noch aktuell seit dem 7. Dezember in der Rothaarklinik. Da ich - wie viele von uns Patienten - vor der Reha die Berichte und Bewertungen hier aufmerksam durchgelesen habe, will ich jetzt nicht mehr länger warten, um den negativen Bewertungen etwas entgegen zu setzen.

Ich bin Patientin der Station 2 und fühle mich hier sehr gut aufgehoben. Meine zugrunde liegende Erkrankung sind schizoaffektive Psychosen und die Station bietet ein gut abgestimmtes Behandlungsprogramm, aus dem ein für mich individueller Therapieplan gestrickt wurde.

Die Therapieziele habe ich am Beginn des Aufenthaltes formuliert und ich kann gute Fortschritte verzeichnen - besonders durch die Tanztherapie, in der ich an ein Kernthema herangekommen bin durch die exzellente Arbeit der Tanztherapeutin Fr. Grimm-Geier. Zusätzlich zu dem psychotherapeutischen Anteil genieße ich gesundes Essen aus der hervorragenden Küche (wobei es eine Herausforderung bleibt, von einem leckeren Buffet kalorienreduziert zu essen!), lerne in der Koch- und in der Abnehmgruppe bezüglich meines Essverhaltens dazu und spüre von Woche zu Woche wie mich die Sporttherapie, das Langlaufen und die Spaziergänge fitter macht. Vom Therapeutischen her ist die Reha bislang ein guter Erfolg und ich denke, wenn man mit einer gewissen Offenheit hierher kommt und gesundheitlich halbwegs so beieinander ist, dass man das Angebot auch für sich nutzbar machen kann, dann wird man zufrieden nach Hause fahren. Sehr schön finde ich, dass die Patienten, die bspw. in einer schweren Depression hängen oder anderweitig sehr kämpfen, dort abgeholt werden, wo sie gerade stehen. Soweit ich es beobachten kann geht das Personal engagiert und einfühlsam mit allen Patienten um - speziell wenn der eine oder andere mal kriselt.

Wer meine persönlichen Reha-Erlebnisse lesen mag, kann dies im Forum des Kompetenznetz Schizophrenie tun im thread "Reha ab Dezember".

Ich habe den Eindruck, dass diese Seite insbesondere von den Unzufriedenen genutzt wird :-(

2 Kommentare

Fitz60 am 14.01.2011

Hallo Doris,

bei mir ist von Freude, keine Spur. Mein Gesundheitszustand (schwere Depressionen) hat sich sogar noch verschlechtert. Anscheinend findet mein Arzt, nicht die richtigen Medikamente, um meinen Zustand zu stabilisieren.

Wenn ich mir vorstelle noch von einem Chefarzt angeschrien zu werden, möchte ich am liebsten alles absagen. Soetwas würde mir glatt den Rest geben.

Ich muß diese Reha antreten. Entweder Klinik vor Ort oder die Reha in Bad Berleburg. Von einer Freiwilligkeit, keine Rede.

Einen ca.-Termin, von der Rothaarklinik, habe ich schon. Allerdings sind mein Arzt und ich, noch unsicher, ob ich den "Weg" zu dieser Klinik, überhaupt antreten kann.

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6 Wochen Frust, Ärger u. Notlösungen

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Psycho gut)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (ohne Psychoarbeit)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (unbeschreiblich schlecht)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden (katastrophal)
Pro:
Psychoarbeit mit Therapeuten
Kontra:
Organisation u. med. Versorgung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das wertvollste an den 6 Wochen Aufenthalt war die psychische Arbeit. Alles andere ließ sehr zu wünschen übrig. Die Terminorganisation wurde dem Patienten überlassen. Bei Überschneidungen gab es Ärger. Urlaubsvertretungen gab es gar nicht. Anwendungen wurden nicht vertreten. Die medizinische Versorgung war unmöglich. Die Verwaltungsaufgaben wurden ungenügend erledigt. Bei der Schlussabrechnung wurde alles abgerechnet, auch wenn es nicht behandelt wurde usw.

Erfolg der Behandlung

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
sehr gutes Betreuungspersonal in allen Bereichen
Kontra:
Essen könnte etwas abwechslungsreicher sein
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 6 Wochen zur Reha und kann nur sagen, der Aufenthalt dort hat mir sehr viel gebracht. Ich bin zwar
nicht geheilt aber doch gestärkt aus der Reha wieder
nach Hause gekommen. Habe gute Ansätze zum Umgang
mit meiner Krankheit erhalten, muss die jetzt nur zu
Hause auch umsetzen.
Ich kann die Klinik nur weiterempfehlen.

Objektiv bleiben!

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (ohne Rauchverbot auf den Zimmern und im Gebäude hätte ichnoch ein Sternchen mehr vergeben)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Essen,Therapien
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo lieber Leser.Ich,Anja war vom4.1109-16.12.2009 in der Rotharklinik untergebracht.Zu all den negativen Bewertungen die ich so im Internet gefunden Habe,denke ich das jeder Patient seine Eindrücke sehr sehr subjektiv weiter gibt.Und so mancher der nicht sein Bonbons bekommen hat ist dann die ganze REHA schei....e gewesen.Aber wenn mann ehrlich zu sich selbst ist resultieren die negativen Aussagen darauf das sich nicht bei jedem Patienten Behandlungserfolge ergeben.Ob die Zimmer gross oder klein sind,und all die anderen zweitrangigen Dinge ist doch Jacke wie Hose.Was zählt ist ob mein Auffenthalt in der Klinik mir geholfen hat,und dazu beiträgt mein zukünftiges Leben besser bewältigen zu können.Mich hat der Aufenthalt auf jeden Fall weitergebracht.Die angebotenen Fachtherapien sind breit gesreut so das für eigetlich jeden etwas dabei ist,Das Essen ist gut die Zimmer sind sauber hell und geräumig.Das Personal ist auch sehr freundlich,und nicht vergessen wir haben ja keinen Luxus Urlaub gebucht,sondern wollen ernsthaft an unseren Problemen arbeiten,dafür ist die Rotharklinik meiner Meinug nach ein sehr guter Ort.Sie bietet einen guten Rahmen um zu genesen.

Unverschämtheit

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (sehr gut, weiter so)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (sehr informativ)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (sehr kompetent)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (sehr schnell)
Pro:
Personal, Therapeuten, Ärzte,Klinik, alles
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Absoluter es tut mir leid wenn ich es so sagen muss SCHEISS was hier geschrieben wird !!!
Klinik ist einfach nur super, super kompetente Ärzte besonder Herr Dr. Schmitz, tolles Personal, nette Schwestern, gute Therapeuten, super umfangreiches Therpieangebot, super schöne Lage im grünen( sehr erholsam), super essen und super Zimmer !!!!!
Kann echt nur jedem raten diese Klinik zu besuchen !!!!
Ein paar persönliche Anregungen an vorherige Patienten die Bewertungen abgegeben haben:
1: Gesund hingefahren- krank zurück gekommen. Warum fahrt ihr krank in ne Kur ???
2: Schlechte Lage zu weit ab von der Stadt. Meiner Meinung nach dient eine Kur der Erholung, besondes eine mit psychosomatischem Hintergrund, könnte ja sein das die Klinik deshalb aufm Berg im grünen liegt und man sich dabei was gedacht hat ;-) und nicht im Stadtkern oder an ner Autobahn
3: Kein Kiosk. Es könnte ja sein das es Menschen gibt die Esstörungen haben und deshalb wäre es ja sicher nicht so positiv, das gleich gilt übrigens für Adipositas Patienten Kiosk kommt da nicht soooo gut.
4: falsche Medikamente. Diese Menschen sind Ärzte, es könnte vieleicht sein das sie sich mit Medikamenten auskennen
denn sie haben in dieser Fachrichtung studiert und können in ihrer Klinik auf jahrelange Erfahrungen zurückgreifen

Naja genug geärgert !!! Ich kann nur jeden bitten unvoreingenommen in diese Klinik zu fahren und sich selbst ein Bild zu machen, es ist wirlklich spitze dort und das von einer Klinik zu sagen heißt doch schon was, wer natürlich Ansprüche hat die einem Waldorf Astoria oder einem Ritz Carlton nahe kommen, bleibt lieber zuhause, es ist ahlt ne Klinik und kein 5 Sterne Hotel !!!

Bedanken möchte ich mich bei allen Angestellten der Klinik, den Therapeuten und besonders bei Herrn Dr. Sch. lassen sie sich von solchen Kommentaren nicht bländen und leisten sie weiter so tolle Arbeit und helfen den Menschen. VIELEN DANK uund LIEBE GRÜSSE

1 Kommentar

gurue am 09.12.2009

Hallo Jan1982, ich muß Dir Recht geben.Ich selber war die ganzen 8 Wochen sehr zufrieden, das ganze Paket hat gepaßt von der Betreuung bis zur Freizeitgestaltung. Man muß nur Wollen und nicht nur Schlechtes suchen.Med. wurde ich sehr fachl. versorgt und Zeit hat sich auch jeder Therapeut und jede Schwester genommen. Ich würde auch Jedem empfehlen dort eine Reha anzutreten.

War ich in einer anderen Klinik?!

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (kann nur Positives berichten)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (gute Betreuung, man muss aber auch den Mund aufmachen können)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (1 + für die Badeabteilung und den Hautarzt)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (die Damen waren stets freundlich)
Pro:
tolles Therapieangebot
Kontra:
alle Therapien unter einen Hut zu bekommen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Bevor ich in die Klinik gekommen bin, habe ich dummerweise die vorherigen Bewertungen gelesen. Ich habe dort mit dem Schlimmsten gerechnet, wollte mir aber mein eigenes Bild machen. Und das war auch gut so!

Mir taten die 5 Wochen (07.10. - 11.11.), die ich dort war, wirklich sehr gut und ich bin froh, dass ich die Kur gemacht habe. Ich finde, es ist eher nachrangig ob das Zimmer schön ist und die Küche einen Stern hat. Ich fand mein Zimmer sauber, zweckmäßig und sehr geräumig. Und nach und nach werden die Zimmer eh komplett renoviert. Es dauert halt alles seine Zeit. Mein Lob möchte ich auch den Putzfeen aussprechen. Die waren stets gründlich und sehr freundlich.

Falls mal etwas nicht in Ordnung war, wurde dies direkt behoben. Man muss halt nur den Mund aufmachen. Auch ein Silberfischchen ist mir über den Weg gelaufen, aber dagegen wurde auch sofort etwas unternommen.

Das Essen, besonders Frühstück und Abendessen fand ich sehr abwechslungsreich. Das Mittagessen war o.k. und die Speisen haben sich auch erst nach 4 Wochen wiederholt.

Ich finde das wichtigste sind die dortigen Therapieangebote. Alles andere ist Makulatur.

Ich hab mich gut aufgehoben gefühlt. Es war sicherlich kein Zuckerschlecken und auch die Einzeltherapien waren nicht einfach. Die Gruppentherapien lebten von der Dynamik der Gruppe. Ich hatte das Glück, dass meine Gruppen recht lebendig waren. Man muss aber auch einiges selbst dazu beitragen. Ich habe viele neue Therapieansätze (Musiktherapie, Arbeitstherapie, Psychoedukation etc.) kennengelernt.

Die Abgeschiedenheit der Klinik fand ich großartig. Mir tat es gut, weit ab vom Geschehen zu sein. Und man kommt auch super zu Fuß überall hin. Der Shuttle-Service ist dann noch ein extra Schmankerl.

Ich fände es auch besser, wenn in diesem Forum nur Patienten Klinikbeurteilungen abgeben dürften. Die privaten Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen und Klinik, haben hier meines Erachtens nichts zu suchen. Das sollte besser auf einem anderen Weg geklärt werden.

Also ich kann die Rothaarklinik mit bestem Gewissen empfehlen.

2 Kommentare

Liebhilde am 29.11.2009

Hallo,
ich muß ab 09.12.2009 zur Reha und freue mich jetzt und bin froh, dass ich ihre Bewertung gelesen habe. Ich habe Bewertungen gelesen, da konnte einem das "Grausen" kommen. Jetzt freue ich mich auf meine Reha.
Gruß Liebhilde

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Gutes Ergebnis

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (es gibt natürlich immer mal einen Moment wo es hakt)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Mehr Kontrollen [Beispiel 1: nicht nur im Gebäude gilt die Nachtruhe sondern auch auf der "Patrtymeile"; Beispiel 2: Nur 1 Teil Obst] - zufriedenere Patienten)
Pro:
Tolle Schwestern (besonders Sr. Petra und Sr. Katja aber auch die anderen Stationsschw./bzw. Pfleger), tolle Therapeuten, fachlich hervoragende Chef-, Ober-, Ärzte
Kontra:
Laute Umgebung (z.B. "Raucherparadies" - wird in 2010 geändert)
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo,

das war mein erster Klinikaufenthalt. Ich bin total zufrieden. Das ich erwartet habe nach der REHA wieder gesund zu sein, zeigt welche Erfahrung ich mit diesem Krankheitsbild habe.
Es war aber wichtig zu erkennen, das ohne mein eigenes Zutun keine Heilung stattfinden kann, dazu wurden hier Grundsteine gelegt und Wege zum Ziel aufgezeigt. Mit großem Erfahrungsschatz, Einfühlungsvermögen und Können haben sich alle Therapeuten (Psychoth.-, Ergo.-, Sport.- und Musik) für mich und auch für meine Mitpatienten mit individuellem Erfolg eingesetzt.
Natürlich werden hier mehrere Erkrankungsbilder behandelt und dabei auch unterschiedliche Erfolge erzielt. Eines ist sicher: Ohne die eigenen Fähigkeiten einzusetzen wird es bei keiner Erkrankung einen positiveren Verlauf geben.

Wenn ich dann Berichte, die 2009 geschrieben wurden, lesen muss, die die Zustände in 1997 beschreiben, ist das in keinem zeitlichen Zusammenhang und somit als sehr fraglich zu bewerten.

So, jetzt zu den äusserlichen Erscheinungen, die weniger Einfluss auf die Genesung haben aber hier wohl grösseren Platz erfordern.
Sicherlich braucht die Klinik 'mal einen neuen Außenanstrich (ein Druckreiniger würde es bestimmt auch tun). Die angesprochenen Probleme mit dem auffälligen Gestank in den rückwärtigen Zimmern konnten zwar nicht ganz beseitigt werden, wurden aber von der Verwaltungsleitung in Angriff genommen und der Gestank konnte schon reduziert werden. So wie mir mitgeteilt wurde, werden umfangreiche Sanierungen in der nächsten Zeit durchgeführt. Eine Verbesserung der Umstände wird damit sicherlich in nächster Zeit eintreten. Die Zimmer sind ausreichend. Die Möblierung ist schon älter, fällt aber nicht auseinander. Schön ist anders.
Über die Naßzelle muss man allerdings noch etwas sagen. In meinem Zimmer wurde die defekte Brille sofort ausgetauscht (der Hausmeisterdienst und "Zimmerservice" ist voll auf Zack, zumindest auf Station 2). Allerdings ist das Putzmittel für's "Porzelan" nicht scharf genug. Die Toilette stank immer nach Urin. Irgendwann sind diese Dinger halt nicht mehr hygienisch.

Der Shuttlebus geht voll in Ordnung und ist völlig ausreichend. Wer meint die Stadt öfter besuchen zu müssen, findet immer Möglichkeiten in die Klinik zurückzukommen. Sicherlich ist die Umgebung nichts für Partypeople ( ausser beim Schützenfest, Kneipentour in BB, usw. oder?) aber in welchem echtem Kurort ist das schon. Hier ist Ruhe und Entspannung angesagt.

Es gibt natürlich Mitpatienten, die z.Bsp. nach 2 Tagen Aufenthalt schon beurteilen können "das das Essen nicht taugt". Wie diese Beurteilung auf 6 oder 8 Wochen aufrecht erhalten werden will, kann ich nicht sagen. Meiner Meinung nach war das Essen gut im Geschmack, abwechslungsreich und ausreichend (es gab zwar beim Mittagstisch 1 oder 2 mal in der Woche ein Gericht was nicht mehr nachgefüllt werden konnte, aber dafür waren dann noch 2 andere Gerichte plus Salatbar da, wer da nichts findet ist dann selber Schuld), wer intensiveren Geschmack bevorzugt kann nachwürzen und auf die Gewürze der Küche zurückgreifen. Man muß eben nur fragen.

Die Freizeitangebote am Wochenende sind REHA-typisch. Z.B. Ausflüge durch Drittanbieter in die Umgebung. Wanderungen mit Mitpatienten usw. . Weitere Möglichkeiten kann man im Bericht von Scholzi nachlesen.

Wenn ich dann auch lesen muss: Ich vermisse eine Cafeteria, frag' ich mich was in den "Stationsküchen" so alles 'rumsteht. Sollte das etwa Kaffee sein? Soviel Kaffee kann kein Mensch trinken. Und dann auch noch eine Cafeteria? Wie soll man denn damit Geld verdienen? Die paar Stunden ist doch kein privater Pächter bereit sich hinzustellen für viel Arbeit und wenig Einkommen. (ca. 140 Patienten, angenommener Durchnittspreis eines Kännchens 4,00 EUR).

Wie man sieht wird in den Berichten eigentlich immer über die eigenen Vorstellungen und Wünsche gesprochen. Nicht aber über die eigentliche Bestimmung der Klinik. Es ist eben kein Hotelaufenthalt. Was mich noch irritiert: wie kann man als Nicht-Patient sich über Abläufe in der Klinik beschweren, wenn man diese nicht selbst erlebt hat. Solche Berichte sind in dieser beschriebenen Intensität in Frage zu stellen, da es sich immer um Hören-Sagen Berichte handelt.
Ich habe mich 8 Wochen lang wohlgefühlt (abgesehen von den erkrankungsbedingten Schwächen).

Auch die Hautbehandlung war ein großer Erfolg. Meine Schuppenflechte konnte gelindert werden.

Außerdem genießt die Klinik einen guten Ruf in Fachkreisen und der kommt nicht von ungefähr.

VERANTWORTUNGSLOSER UMGANG MIT PATIENTEN

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
VIEL WALD UND GUTE LUFT !
Kontra:
WER GESUND BLEIBEN WILL BLEIBT ZU HAUSE
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ICH KANN MICH DEN BEWERTUNGEN HINSICHTLICH UNFÄHIGKEIT UND VERANTWORTUNGSLOSIGKEIT IN FRÜHEREN BERICHTEN DARGELEGT NUR ANSCHLIESSEN. SO KANN MAN WOHL NUR MIT PATIENTEN VERFAHREN, VON DENEN MAN SICH ERHOFFT, AUFGRUND DER ERKRANKUNGEN KEINE RÜCKMELDUNG ZU ERHALTEN. UND WENN ANGEHÖRIGE SICH KÜMMERN WOLLEN, DANN WERDEN SIE IN BELEIDIGENDER FORM BEHANDELT?

MACHT DEN LADEN DOCH EINFACH ZU! WAS NUTZEN EINEM ALTEN GEMÄUER NEUE FENSTER, GUTES ESSEN UND WEITGEHEND NETTE SCHWESTERN, WENN DIE ÄRZTE NICHTS TAUGEN ???
DA WIRD MAN GESÜNDER, WENN MAN SICH IM NAHEN WALD -UND DAVON GIBT ES DA GENUG- ERHOLT UND FRISCHE LUFT ATMET.

UND DIE VERSICHERUNGSANSTALTEN ZAHLEN UND ZAHLEN UND ZAHLEN. NOCH SCHLIMMER, WENN DANN AUCH NOCH DIE ALLGEMEINHEIT MIT HORRENDEN KOSTEN FÜR SCHULDHAFT DURCH DIE REHA VERURSACHTE KLINIKAUFENTHALTE (ÜBER WOCHEN UND VIELE MONATE) BELASTET WIRD.

DIE EINSTELLUNG KOMPETENTER ÄRZTE WÄRE FÜR DAS GEMEINWESEN UND FÜR DIE BETROFFENEN PATIENTEN ALLEMAL BESSER !!!
WÄRE JETZT NOCH INTERESSENT ZU ERFAHREN, OB TATSÄCHLICH ARZNEIMITTEL ÜBER DIE REHA-KLINIKEN HINTENHERUM AUF DEM MARKT PLATZIERT WERDEN ODER VERSTÄRKT VERSCHRIEBEN WERDEN SOLLEN. IM FERNSEHEN HABE ICH AUCH SCHON KÜRZLICH ERLEBT, WIE SICH EINIGE ÄRZTE DAMIT ZUSATZEINKÜNFTE VERSCHAFFEN UND BERICHTE FÜR DIE PHARMAINDUSTRIE SCHREIBEN, DIE DORT NUR DER LEGITIMATION VON ZAHLUNGEN DIENEN.

MACHT SOLCHE LÄDEN ZU ODER TAUSCHT VERANTWORTUNGSLOSE ÄRZTE AUS !!!

Vorsicht! Verantwortungslosigkeit in der Psychiatrie

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Neue Medikamente / Umstellung ohne Notwendigkeit und ohne Rücksprache mit den Ärzten vor Ort !!)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden (Organisation von An- und Abfahrt, allerdings nur Fahrplan und Fahrkarte der DB)
Pro:
Organisation von An- und Rückfahrt (hier unter Einsatz von Beruhigungsmitteln)
Kontra:
Unprofessionelle und gefährdende Behandlung - Körperverletzung durch falsche Medikation ? – sorgloser Umgang mit verschreibungspflichtigen Medikamenten von unkundigem Personal
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

In gesunder und psychisch stabiler Verfassung trat unsere Tochter (siehe Bericht von Bernd) im April 2009 eine Reha-Maßnahme (Rothaarklinik Bad Berleburg - Psychiatrische Klinik) an. Sie freute sich schon auf diese Wochen, die ihre Leistungsfähigkeit steigern sollten.
Dann mussten wir während des Aufenthalts in der Rothaarklinik laufend erfahren, wie sich Ihre Stimmungslage völlig veränderte und zunehmend verschlechterte. Wir besuchten unsere Tochter, telefonierten oft mit ihr und hörten u.a., dass in den Gesprächen mit der zuständigen psychiatrischen "Fachkraft", Frau Sch.-R., die früheren Behandlungen und Medikamente als veraltet deklassiert wurden.

Der Patientin gegenüber wurde in den Gesprächen regelmäßig von der behandelnden Ärztin in Bad Berleburg eine fachliche Inkompetenz der früher vor Ort tätigen Ärzte unterbreitet. Dies führte so weit, dass auch die Tochter ihren Arzt vor Ort als unfähig beschimpfte.

Ohne erkennbare Notwendigkeit wurden in Bad Berleburg vielfach teurere Medikamente verabreicht, bei denen allein auf Grund des Preises eine spätere Weiterbehandlung bei einem niedergelassenen Arzt aus Etatgründen fragwürdig ist.

Die nicht erforderliche Umstellung bzw. Verabreichung von neuen Neuroleptika führte jetzt nach 11 Jahren zu einem Krankheitsschub in bisher unbekanntem Ausmaß. Eine Woche nach der Reha-Maßnahme wurde eine Aufnahme in eine psychiatrische Klinik unumgänglich. Dort befindet sich unsere Tochter noch heute, nach über 7 Wochen (Stand 21.6.09), und jetzt immer noch als besonders schwerer Fall auf dem Überwachungszimmer einer geschlossenen Abteilung.

Weil wir Eltern kurz vor Beendigung der Reha-Maßnahme von dem schlechten Zustand unserer Tochter Kenntnis hatten, setzen wir uns natürlich telefonisch mit der behandelnden Ärztin in Bad Berleburg in Verbindung, allein schon, um evtl. die Tochter persönlich dort abzuholen. Wir waren der Meinung, der Zustand der Tochter erlaube es nicht, alleine die Heimfahrt mit der Bahn zu bewältigen.

Frau Sch.-R. erklärte in unfreundlichem Ton, unsere Tochter sei erwachsen und wenn eine Abholung erforderlich wäre, hätte man sich bei uns gemeldet. Die Unfreundlichkeit mag auch darin eine Erklärung finden, dass Frau S.-R. am nächsten Tag ihren Urlaub antreten wollte.

Unsere Nachfragen nach dem Sinn der erfolgten neuen Medikation wurden damit abgetan, uns ginge dies ebenfalls nichts an. Das läge -wie die Organisation der Rückfahrt- alles in ihrem Ermessen.
Unser Hinweis, bzw. unsere Frage, ob hinsichtlich der neuen Medikation eine Rücksprache mit dem vor Ort (in Oberhausen) behandelnden Arzt (als Dr. und erfahrener Psychiater sicher qualifizierter als die Dame in Bad-Berleburg) stattgefunden habe, wurde überheblich mit den Worten "das habe ich nicht nötig" abgetan.

Unser Hinweis darauf, wir hielten es für absolut unprofessionell, wenn ein behandelnder Arzt offen und immer wieder gegenüber Patienten die voraufgegangene Behandlung (11 Jahre und mit Erfolg!) als fachlich falsch und veraltet darstellt ... unser Hinweis darauf, dass jetzt unsere Tochter das Vertrauen in die Ärzte und das Krankenhaus vor Ort verloren habe, das alles wurde einfach damit abgetan, wir würden in der Umgebung schon neue Ärzte finden, zu denen unsere Tochter notfalls dann schon Vertrauen habe.

Unser Vorwurf, wir hätten eine stabile und gesunde Tochter in die Reha geschickt und bekämen jetzt eine kranke Tochter zurück, wurde damit abgetan, unsere Tochter sei erwachsen und wisse genau, was sie täte und wenn es ihr nach der Reha nicht so gut ginge, dann müsse sie halt ins Krankenhaus. Als wir diesen kalten und gefühllosen Kommentar hörten, hat es uns fast die Sprache verschlagen. Wir hatten gerade noch darauf hingewiesen, dass wir als Familie nun die Folgen einer falschen Behandlung zu tragen hätten und auch noch eine minderjährige Tochter eine gesunde Mutter brauchte.

Nachdem wir also der Ärztin vorhielten, "nach 6 Wochen Spaßtherapie" hätten wir evtl. bald die durch ihre Verantwortungslosigkeit verursachten Probleme zu lösen, beendete Frau Sch.-R. das Gespräch und legte grußlos den Hörer auf. Am nächsten Tag trat sie ihren Urlaub an.
Uns liegt eine eMail von Frau S.-R. an eine wohl für die letzten Tage zuständige Frau T. vor. Hierin wird Frau T. (wohl keine Fachkraft?) erklärt, welche Wirkung die unserer Tochter verabreichten Medikamente haben sollen.
Für die Rückreise wurde unsere Tochter dann noch so mit Medikamenten ruhig gestellt, dass der Lebensgefährte (s. Bernd) unsere Tochter nur in ständigem Telefonkontakt heil nach Hause lotsen konnte. Ohne diese Führung wäre unsere Tochter nie heil in Oberhausen angekommen.
Als weitere Fahrlässigkeit und als Muster an Verantwortungslosigkeit im Umgang mit hoch wirksamen Medikamenten ist auch zu berichteten, wie unsere Tochter für die Rückfahrt und die ersten Tage zu Hause von dem entlassenden Personal mit Medikamenten ausgestattet wurde. So gab man unserer Tochter eine Musterpackung Venlafaxin 150 mg mit auf den Heimweg (von der Nebenwirkung: „Suizidgefährdung“ wird berichtet; auf jeden Fall hätten die übrigen Nebenwirkungen eine zusätzliche Gefährdung bei der Rückfahrt unserer Tochter und in den nächsten Tagen bewirkt. Zum Glück erfolgte keine Einnahme).
Wie kann man unsere Tochter ohne Bedenken mit solchen Mitteln „aus dem Probenschrank“ auf die Heimreise schicken? Evtl. auch eine Leistung von Frau T., die ganz offensichtlich (wenn man die vorliegende eMail richtig interpretiert) keine Ahnung von der Wirkung von Neuroleptika hat? Ich kann dem bereits in einer Antwort auf Bernd in Erscheinung getretenen Dr. Schm. nur raten, Ordnung in seine Abteilung zu bringen … und das ohne Rücksicht auf die Dame Schm.-R. (evtl. seine Ehefrau?).
Inzwischen liegt uns auch ein Fragebogen der Deutschen Rentenversicherung vor. Hier soll anonym bei ausgewählten Personen der Erfolg der Reha-Maßnahme abgefragt werden.
Bei genauer Betrachtung der Fragestellungen ist kaum erkennbar, was der Aufenthalt unserer Tochter von den „Leistungen“ der Rothaarklinik her mit der von der Deutschen Rentenversicherung erwarteten Reha-Maßnahme zu tun hat. Wir möchten Ergotherapie und Musiktherapie dabei nicht unbedingt ausschließen, wenn dies sich in Verbindung mit medikamentöser Behandlung und nicht erforderlicher Umstellung zeigt, so hat es sich bei unserer Tochter vergleichbar um einen Aufenthalt in einer reinen Psychiatrie (im Akutfall ) und keineswegs um eine REHA-Maßnahme gehandelt.
Am Anfang der Reha war unsere Tochter „fit“ und am Ende konnte sie im Abschlusstest „nicht mehr bis 10 zählen“. Der Abschlussbericht liegt uns vor; unterzeichnet u.a. von Herrn Dr. Sch.; Frau S.-R. konnte wohl nicht mehr unterschreiben, da sie sich zum Entlassungstermin bereits im Urlaub befand.
Kurz und nicht gut:
Und es kam wie befürchtet und noch viel, viel schlimmer. Wir halten diesen Fall Körperverletzung evtl. in Verbindung mit grober Fahrlässigkeit und fragen uns nun auch nach evtl. vorliegenden anderen Gründen.

Warum wurde an unserer Tochter in der Rothaarklinik ein viel teureres Medikament ausprobiert und dabei systematisch die früher eingesetzten wirksamen Medikamente disqualifiziert?
Gibt es hier evtl. Interessensverflechtungen mit den Interessen von Herstellern. Inzwischen hört und sieht man ja viel in Funk und Fernsehen über lukrative Nebeneinnahmen von Ärzten.

Wie auch immer: Auf jeden Fall sehen wir die Interessen und die Gesundheit unserer Tochter in grob fahrlässiger Weise als verletzt an!

Solche Ärzte und Methoden gehören in keine Klinik - auch nicht in die Rothaarklinik, vor der wir auf Grund unserer geschilderten Erfahrung als Eltern nur eindringlich warnen müssen. Es spricht jetzt über die bisherigen Probleme hinaus schon eine eigene Sprache, mit wie viel Einsatz jetzt in den Kommentaren des vorgesetzten Klinikarztes (Ehemann der behandelnden Ärztin?) zur Bewertung von "bernd" Stellung bezogen wird. Das bestätigt uns nur in der Warnung: "Bleibt weg von dieser Klinik !!!" Ein entsprechender Bericht geht auch an die Deutsche Rentenversicherungsanstalt als Leistungsträger für eine "Leistung einer Klinik", die unsere Tochter so krank gemacht hat.

PS.: Bis zu unserem Anruf kannten wir Frau Schm.-R. nicht. Ist es eigentlich in der Psychiatrie üblich, per Telefon über die Belange von Patienten mit Fremden zu sprechen. Ist das professionell? Bei den Ärzten und Krankenhäusern vor Ort ist ein derartiges Verhalten jedenfalls unüblich. Über die Qualifikation der übrigen Ärzte in der Rothaarklinik können wir nichts sagen, wenn aber ein Arzt der beschriebenen Art vorhanden ist, dann gleicht ein Aufenthalt in einer solchen Klinik "russischem Roullet". Sollte Herr Dr. Sch. sich tatsächlich als Ehemann der zuständigen Ärztin Frau Sch. herausstellen, so wäre auch diese Interessenverknüpfung in einer Klinik und in einer Abteilung nicht hilfreich.

7 Kommentare

dr.sch am 24.06.2009

Ihre Schilderung tut mir leid für Ihre Tochter. Auch diesen Verlauf werde ich genau prüfen.
Ich kann Ihnen bisher nur versichern, dass in meiner Abteilung nicht ohne trifftigen Grund medikamentöse Veränderungen vorgenommen werden. Dabei spielt der Preis der verordneten Substanz nur eine untergeordnete Rolle, denn der Patient soll das für ihn beste Medikament erhalten. Gegen die Unterstellung einer korrupten Verbindung mit der Pharmaindustrie verwehre ich mich heftig. Wir unterliegen den strengen Vorgaben der HELIOS- Kliniken, die jegliche Zuwendungen der Industrie an angestellte Ärzte verbieten.
Ich bin im übrigen auch nicht mit der genannten Ärztin verwandt oder partnerschaftlich verbunden.
Für einen (telefonischen) Kontakt stehe ich gerne zur Verfügung.

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Diagnosebrille sieht Stempel auf der Stirn

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (schulmedizinisch, psychiatrisch - ignorant)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
waldreiche Umgebung, Reittherapie
Kontra:
medizinisch-fachliche Behandlung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war mit meiner 10 Jahre alten Diagnose "schizoaffektive Psychose - manisch-depressiv" dort eingecheckt und bin dementsprechend als "psychisch krank" behandelt worden, obwohl ich meine Erkrankung für überwunden und ausgeheilt betrachte. Darauf konnte wenig adäquat eingegangen werden (vgl.Kommentar zu Bernd1959)
Die medizinisch fachliche Behandlung beurteile ich deshalb als einseitig. Es bestand Mangel an ganzheitlicher Förderung meiner persönlichen Entwicklung, ich wurde auf bestehende Diagnose reduziert also ständig durch das Diagnoseraster betrachtet (jede Gefühlsäußerung wurde pathologisiert: hab ich meine Tage " Sie sind ja heut so depressiv", vergess ich zum vorgegebenen Termin ein ausgeliehenes Sportgerät zurück zu geben "Sie sind ja so desorientiert und chaotisch").
Ich war ja eher wegen Erschöpfung und meiner aktuellen Belastung am Arbeitsplatz dort. Deshalb war ich besonders verärgert über folgendes: Ich bekam unangemessene Vorschläge über die Einnahme von Psychopharmaka, nämlich nach 10 Jahren stabilen Lebens ohne Psychopharmaka wieder welches zu nehmen.
Einem vom Facharzt gehaltenen Vortrag über Psychopharmaka konnte ich eine kritiklose Einstellung dieser Substanzen gegenüber entnehmen.
Therapeutischer Ansatz war eher defizitorientiert statt recourcenorientiert. Mir fehlte das Einbeziehen meiner Erfahrungen im Umgang mit der Erkrankung, somit fehlte die Förderung von Kompetenzen, Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und Selbsthilfefähigkeit.
Ohne die Ärgernisse über deren thrapeutischen Ansatz hätte ich bestimmt noch viel besser zur Ruhe, Entspannung und Erholungkommen können als tatsächlich. Reiten, Wald und Ruhe waren sehr wohltuend. Essen war (trotz permanenter Wiederholung) okay besonders mit den super netten TischnachbarInnen - da hat Humor viel ausgeglichen.

Würde jederzeit wieder dort hingehen

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Tolle Behandler, Schwester Petra ist super!!!)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Schwester Petra, Herr Müller, Fr. Dr. Frieß
Kontra:
der Ort, total tote Hose und am Ende der Welt
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Klinik war ganz o.k., nur lag sie zu abgelegen, der Ort war auch etwas trostlos. Um 18.00 Uhr wurden die Bordsteine hochgeklappt und am Wochenende war dort der Hund begraben.

Es gab sehr gute, gute und weniger gute Schwestern. Meine Theapeuten und Theapien selbst waren gut bis super. Zimmer, Essen und sonstige Ausstattung waren auch in Ordnung. Es ist eben nicht nie neueste Klinik, aber das ist nicht so wichtig. Ich habe mich dort gut aufgehoben gefühlt und bin persönlich auch weiter gekommen.
War 8 Wochen dort, die erste Zeit fand ich das Essen super, aber wie überall, schmeckt es nach der 3. Wiederholung nicht mehr.
Für die psychiatrische Reha war ich genau auf der richtigen Station, mit den richtigen Mitpatienten und den richtigen Betreuern/ Behandlern. Es gibt u.a. eine gute Tanz- und Musiktherapie!!!!

1 Kommentar

kenya am 13.02.2009

Sorry für die Vertipper, die Therapeuten und Therapien ohne h.

Zentrum für Inkompetenz

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Tolle Mitpatienten
Kontra:
unfähige Therapeuten, schlechtes Essen,
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im September 2007 ín BB. Vom Tag der Anreise an war es eine einzige Katastrophe. Auf die Probleme wurde nicht eingegangen, Fragebögen, die man ausfüllen mußte, wurden gar nicht gelesen, was man in den Gesprächen erkannte, weil die Therapeuten Dinge fragten, die im Bogen beantwortet wurden. Auf Krisensituationen wurde dilletantisch reagiert. Als ich eine Vertretungstherapeutin bekam, war diese zwar im Stande, meine Probleme zu erkennen, nur ändern konnte sie nichts. Das ich erst nach 5 Wochen abgebrochen habe, lag an den tollen Mitpatienten.

Depressionen kommen NICHT von der Schwerhörigkeit !!

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2005
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Kontra:
Erfahrungsbericht:

ich war dort und muß sagen,daß ich nicht so besonders darüber begeistert war.diagnose bei mir war Deppressionen und psychische Erschöpfungen im privaten sowie im beruflichen berreich.
der oberarzt behauptete die depressionen kommen von meiner Schwerhörigkeit,die ich seit Frühgeburt hatte. Nach meiner Ansicht war dies nicht der Fall,sondern von meiner Kindheit an,die ich schwierigkeiten mit meiner mutter hatte.( die habe ich heute noch). die behandlungen waren in ordnung bis auf die gesprächen mit ärzten.dort wurde mir auch empfohlen,eine CI in meine jetztigen alter ( 40) zu machen.dies habe ich jedoch aus altersgründen abgelehnt.