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Schön Klinik Bad Arolsen

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Hofgarten 10
34454 Bad Arolsen
Hessen

59 von 82 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
gute Erfahrung
Qualität der Beratung
gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
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111 Bewertungen

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Nicht alles schlecht und nicht alles gut

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Essen, Lage, Therapeuten fast alle sehr gut,-auch wenn/trotzdem recht jung
Kontra:
manchmal ist "Friss oder Stirb" der falsche Weg
Krankheitsbild:
Pschosomatisch
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2013 10 Wochen dort mit Binge Eating Störung, schwerer Depression und Trauma. Ich wurde Mitglied der Station der Essgruppe. Ich war die Einzige mit der Binge Eating Störung in einer Gruppe von Magersüchtigen (in jeder Form). Da ich mich um mein Problem gekümmert habe und nicht um das vorherrschende der Magersüchtigen, konnte ich ganz gut dort damit leben und habe mich an die Regeln halten könnnen (und 10 Kilo abgenommen). Wer sich nicht auf sich selbst konzentriert, tut sich sicherlich schwerer. Die Depression und das Trauma wurden weniger gut behandelt, aber es ist auch alles nur zum Anstossen für weitere Behandlungen zu Hause gedacht. Geheilt kann man nicht werden, das muss man wissen. Als ich dort war, war leider Urlaubssaison der Mitarbeiter und es wurde etwas schwieriger, durch den Ersatz durch andere Therapeuten, an die man sich neu gewöhnen musste. Aber es gibt Kliniken, da hat man nicht mal Ersatz(z. Bsp. Reha Klinik). Leider musste ich 2 x umziehen innerhalb der Klinik, was mich in meiner Situation schwer belastet hat, darauf wurde keine Rücksicht genommen.Das Essen ist sehr gut, dort wird noch selbst gekocht. Etwas seltsam ist das 2. Klassen System(2 separate Speisesääle, freie Waschmünzen, Einzelzimmer nur durch Zuzahlung falls kein PTBS vorliegt...wer kann sich das schon leisten auf Dauer?).

Auftenthalt hat extrem gut getan

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Habe Antworten gefunden, wie ich wieder glücklich werden kann
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Burnout, mittel- bis schwere Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Zusammenfassung vorweg: Ich empfehle die Klinik uneingeschränkt weiter!
Ich war von Februar bis April 2014 insgesamt 7 Wochen in der Schön-Klinik Hofgarten.
Ende letzten Jahres hatte ich einen Burnout und mir wurde von meiner ambulanten Therapeutin ein stationärer Aufenthalt empfohlen. Nachdem ich mir am Anfang sehr schwer tat, in eine Klinik zu gehen, kann ich heute rückblickend sagen, dass es genau die richtige Entscheidung war!
Ich habe in der Klinik viel über mich und über die Gründe meines Burnouts erfahren. Der Aufenthalt hat mir gezeigt, welche Dinge ich in meinem Leben ändern muss (beruflich und privat), damit ich wieder ein glücklicher Mensch werde.
Als sehr positiv möchte ich zwei Dinge hervorheben:
Zum einen haben mir ohne Ausnahme alle Therapeuten, mit denen ich es zu tun hatte, sehr gut getan. Ich war auf Station 7 und sowohl die direkten (Bezugstherapeut, Co-Therapeut, Arzt) als auch indirekten (Sport-, IBT-, Achtsamkeit-Therapeut, Chefarzt usw.) halfen mir, aus dem Tief herauszukommen.
Zum anderen war der Kontakt zu den Mitpatienten für mich extrem hilfreich. Zu wissen, es gibt Menschen mit den selben Problemen und festzustellen, dass ein Austausch mit diesen Menschen sehr, sehr gut tut, war auch eine Erfahrung, die ich nicht vergessen werde.
Aus den Foreneinträgen weiß ich, dass nicht jeder so positiv schreibt. Ich kann jedoch sagen, dass es für mich ein großes Glück darstellt, in dieser Klinik gewesen zu sein und wünsche jedem eine ähnlich positive Erfahrung.

gesucht-gefunden

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
auch beim 3. Aufenthalt nicht abgehakt, sondern weitergesucht und gefunden
Kontra:
Krankheitsbild:
Schmerzen, Ängste, Schwindel, Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin in der Klinik am Hofgarten rundum wirklich gut betreut worden.
Die Vernetzung der Ärzte und Therapeuten untereinander funktioniert ausgezeichnet.
Die Bezugs-Therapeutin hatte immer ein offenes Ohr und ein feines Gespür für Untertöne. Sie fand einen für mich verständlichen Zugang für meine Probleme, so dass ich daran arbeiten kann.
In der Physio-Therapie wurde die Ursache meiner Schmerzen erkannt und behandelt (ich habe ein Jahr starke Medikamente und einen Arztmarathon hinter mir, der nichts gebracht hatte).
Ich würde jederzeit wieder in den Hofgarten gehen, weil ich volles Vertrauen in die dortigen Therapeuten, Ärzte und das gesamte Konzept habe.

Alternative möglich...

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Davor gings besser)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Minimal)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
man muss zur Ruhe kommen (Standort) ADHS Coach
Kontra:
Essen, Betreuung, Med. Zentrale, Therapie, Ärzte
Krankheitsbild:
ADHS / Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Schaut erstmal ob ihr was anderes findet...

2 Kommentare

Super2011 am 03.04.2014

Das ist die "SPITZEN-BEWERTUNG" als solches.

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Ankommen und zu Hause sein

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Betreuung auf hohem Niveau
Kontra:
Krankheitsbild:
Burn out / Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt in der Schön klinik Bad Arolsen
war absolut positiv.
Die Unterbringung und Verpflegung war spitze.
Betreuung und medizinische Versorgung auf hohem
Niveau.
Gerade für Patienten im mittleren Alter ist die Klinik sehr zu empfehlen, genau so wie die tolle Umgebung zum Wandern und Ruhe finden.
Meine 8 Wochen im Februar und März 2014 vergingen
wie im Fluge.
Danke an alle Behandler und Mitpatienten.

Verwaltung der Klinik unmöglich

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Mehr als unzufrieden)
Pro:
Sehr gute Ärzte, Psychologen und Schwestern
Kontra:
Arzte und Psychologen können gegen die Verwaltungsangestellte nicht ankommen
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Kosten für diese Klinik waren über 1000€.
Niemals gleich ein Einzelzimmer verlangen pro Tag 20€, sondern erst abwarten. 80 % der Patienten bekommen ein Einzelzimmer ohne etwas bezahlen zu müssen. Ich hatte zuerst das Glück ein Privatzimmer zubekommen. Jedoch sollte ich nach kurzer Zeit laut der Verwaltung umziehen. Es würden viele Privat Patienten in die Klinik kommen und es wären keine Privat Zimmer mehr frei. Und nun kommt etwas unglaubliches, aber ich könnte im Zimmer bleiben wenn ich zusätzlich 45€ bezahle. Weiterhin stellte ich und eine Privat Patient fest das andere Kassenpatienten in Privatzimmern kamen.Früh morgens war ich wegen dem Umzug bei der Nachtschwester und war nur am heulen, zittern. Und berichtete Ihr warum es mir so schlecht geht. Sie selbst konnte es nicht verstehen das die Verwaltung so mit Menschen umgehen kann die Depressionen haben. Anschließend landete ich im Keller, in einem Zimmer wie in einem Stundenhotel. Dreckig an den Wänden, Gardienen und eine zerdrückte Mücke auf dem Schreibtisch. Ich ging zu der netten Frau in der Verwaltung. Sie griff mich aggressiv an und wollte sich das Zimmer nicht ansehen. Ich schrieb am gleichen Tag noch an das Beschwerdemanagemt auch ohne Erfolg. Mit dem Hinweis die Gardienen wären jetzt ausgetauscht. Sie wurden nicht ausgetauscht! Nach dem Aufenthalt habe ich dem Beschwerdemanagemt Fotos vom Zimmer zugeschickt. Bis heute keine Reaktion. Ein weiterer Tipp von Patienten niemals ans Zimmertelefon gehen, es ist nur die Verwaltung, die wieder Patienten zum umziehen auffordern möchte. Sie rufen den nächsten an und nimmt der ab ist er der glückliche der umziehen muss. Privat Patienten haben sich mein Zimmer angesehen und sagten nur ist das aber ein ...stall. Mein Fensterblick war gegen einen Mülleimer. Seit der Klinik leide ich unter Platz Angst. Bedanke mich dafür bei der Verwaltung! Und niemals SAGROTAN vergessen! Wenn man sieht, wie die Reinigungsfrauen in jedem Zimmer das Bad bzw. Toilette reinigen und den Lappen an die Türklinke hängen. Hygiene lässt mehr als zu wünschen übrig. Die zerdrückte Mücke lag auch am letzten Tag noch auf dem Schreibtisch. Umzüge auch oft 2-3 mal.

Super Erfahrung in der Schön-Klinik Bad Arolsen

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Ambiente und Personal
Kontra:
-
Krankheitsbild:
Ängste / Depression / Morbus Meniere
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Schön-Klinik Bad Arolsen ist exzellent aufgestellt. Hier erfährt man eine Rundumbetreuung, bei der viel Wert auf den Menschen gelegt wird. Die Kombination aus Psychologen und Ärzten ist ideal zur Behandlung psychosomatischer Störungen. Darüberhinaus ist der Wohlfühlfaktor sehr hoch. Die Klinik ist modern eingerichtet und bietet zum Wohlfühlen alles, was man sich wünscht. Ich kann diese Klinik ausnahmslos empfehlen.

1 Kommentar

FatalError am 21.03.2014

das lese ich gerne,bin bald auch dort

Nein Danke nicht wieder

Klinischer Fachbereich: Kardiologie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Alles lief an meinen Herzproblemen vorbei)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Zu kurze Gespräche und nicht Krankheitsbezogen)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Kam mit Herzrythmusstörungen und keiner kümmerte sich um mich)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden (Schwestern und Personal ok.)
Pro:
Einzeltherapeutinnen positiv
Kontra:
Ärzte bis auf eine Ausnahme eine Katastrophe
Krankheitsbild:
Herzrythmusstörungen und Tinitus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Febr.-März 13 in der Arolsen Klinik Große Allee. Wenn ich mir die Bewertungen hier durchlese
prallen zwei Meinungen aufeinander,zum Teil sehr extrem. Meines Ertachtens liegt das Problem in der gemeinsamen Bewertung Hopfgarten Klinik und Große Allee.Die Hopfgarten Klinik schneidet bei der Bewertung eher positiv ab, Große Allee schlechter. Es wäre vielleicht besser beide Kliniken in der Bewertung zu trennen.
Die Große Allee ist eine Katastrophe 1. Ranges.
Ständiger Therapeutenwechsel, Tinitusvorträge wurden geleiert, auf Herzprobleme und Medikamentation keine Rücksicht genommen, Sport viel total flach weil die Sporttherapeuten alle durch Krankheit ausfielen.Einzelgespräche im Rahmen von 5 Minuten. 3 Gespräche die den Rahmen von 15 Min. überschritten.Arzte die sich als Alleskönner hinstellten (schreibt Waschzettel, ist Chirurg, Neurologe, Pharmtologe, Psychologe (wohlgemerkt = 1 Arzt) (meine Frage warum in dieser Provinzklinik und nicht in Berlin in der Charite´). Bekam mehrere Spritzen zur Blutverdünnung nach einem länger anhaltenden Anfall von Vorhofflimmern,(24 Stunden) die mir trotz bedenken aufgezwungen wurden mit dem Erfolg
von tagelangen schweren Blutungen im Afterbereich.
Zimmer wurde mit einem Mitpatienten geteilt der mit einer schweren fieberhaften Grippe bei mir einzog. Auf meinem Hinweis das ich mich mit meinen Herzproblemen nicht anstecken wolle bekam ich einen Mundschutz in die Hand gedrück und als der Virus zu mir übergesprungen war ein paar Lutschtabletten.
Der Abschlussbericht den ich heute von meinem Hausarzt erhielt ist, man verzeihe mir mein Vokabular,voller Unwahrheiten, (im Volksmund: erstunken und erlogen. Zum Thema Ärzte, die waren nie für einen da, hatten ihre "Sprechstunden" und der größte "Hammer" war für mich das morgendliche Treffen vor dem Frühstück wo der Arzt vorne saß und alle Patienten in unmittelbarer Umgebung das "ärztliche" Gespräch mithören konnten.
Positiv der Kontakt mit den Mitpatienten und freundliche Krankenschwestern bis auf eine Ausnahme.
Hallengymnastik war gut (Therapeutin mit Einfühlungsvermögen) Konzentrations- und Entspannungsübungen ebenso.Das Essen war mittelmäßig,teilweise (Brot) nicht genießbar.
das Küchenpersonal lief ohne Haupen rum sodas es öfters vorkam das Haare in den Speisen war. Lang und schwarz. Wurde auch der Klinikleitung gemeldet, geändert wurde aber nichts.
Gesamturteil für mich: nicht zu empfehlen!!!!

Depression

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013/14   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Einzelzimmer sind gut ausgestattet
Kontra:
4-Bettzimmer sind eine Zumutung !!!
Krankheitsbild:
schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war auf der Statio 5 von Mitte Dez.2013 bis Anfang Feb. 2014. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt. Die Therapeuten und Co.-Therapeuten sind absolut kompetent ! Ich wurde zu jeder Zeit aufgefangen, wenn es mir einmal sehr schlecht ging.Alle Therapien waren sehr gut auf meine Krankheit abgestimmt. Die ges. Betreuung der Klinik war sehr gut. Das Essen, na ja, der Koch benötigt wohl noch einige Weiterbildungen...Diätessen gab es auch nicht, weil viele Essgestörte Patienten dort behandelt werden. SEHR MANGELHAFT :( finde ich, dass es immer noch Mehrbettzimmer gibt (4 Bett). Das sollte schnellstmöglichst auf 1-Bett Zimmer geändert werden!!! Wie soll man sich auf seine Krankheit konzentrieren, wenn man im 4-Bett-Zi. wohnt ??? Man hat dort weder die Möglichkeit sich zurück zu ziehen, noch wird die Intimsphäre gewahrt. Wer keine Zusatzversicherung hat, muss für ein Einzelzi. 20,-€ pro Tag zahlen :( Auch die Raucher scheinen der Klinikleitung ziemlich egal zu sein. Es gibt einen Raucherbereich, der zwar etwas verkleidet wurde, aber nur im hinteren Teil. Der Vordere lässt immer noch Schnee, Regen und Wind durch ! Die Einkaufsmöglichkeiten (10Min.entfernt) sind sehr gut.Ein Tanzlokal haben wir leider nicht gefunden. Es gibt eine Dico aber nur für die Jugendlichen geeignet. Alles in Allem bin ich dennoch sehr zufrieden !

1 Kommentar

ROYCE am 18.03.2014

Hallo John-Boy,

ich habe mit Interesse deinen Bericht gelesen,
da ich bald auch in Bad Arolsen in der Klinik sein werde.
Eine Frage habe ich zu dem Thema: Du schreibst, das man wenn man ein Einzelzimmer haben möchte 20 Euro zuzahlen müsste. Ich habe mal nach einem Einzelzimmer gefragt und soll pro Tag 65 Euro bezahlen. Darf ich fragen wie duauf die Summe von 20 Euro kommst ? 65 Euro pro Tag kann ich nicht zahlen aber 20 Euro pro Tag wäre ich bereit für ein Einzelzimmer zu zahlen. Was für Bedingungen sind an daran geknüpft das man nur 20 Euro zahlen muss.

Gruß

Royce

Psychosomatische Klinik einer Reha vorziehen

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (sehr Gut auf die Zeit nach der Klinik vorbereitet)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Achtsamkeit des gesamten Team
Kontra:
Krankheitsbild:
mittlere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Für mich war die Schön Klinik die Rettung.
Mittelschwer Depressiv war ich Ende 2011 für 7 Wochen in der Klink. Anfangs war mir die tiefe Dankbarkeit der Scheidenden Patienten suspekt.
Im Laufe der Zeit wurde mir klar was mit den Mitpatienten passiert.

Ich habe mit den Therapeuten intensiv an mir arbeiten können

Ich bin froh in der Schön Klinik gewesen zu sein.Ich provitiere noch heute davon.
ich kann nur jedem Raten sich in eine Psychosomatische Klinik einweisen zu lassen und nicht den Weg in eine Rehaklinik zu gehen.

Alles Bestens in der Großen Allee

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013/2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Zuvorkommendes freundliches Personal, von der Reinigungskraft bis zu den Oberärzten)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Für meine Bedürfnisse in der Klinik optimal.)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Nach meinem empfinden top.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Die Therapieplanung hatte in meiner Anwensenheit Schwächen)
Pro:
Therapeuten, Ärzte, Essen, Unterkunft, Ambiente, Personal, Therapieangebot
Kontra:
Therapieplanung
Krankheitsbild:
Depression, Burn Out, Tinnitus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war in der Zeit von Dezember bis Januar für 6 Wochen in der Großen Allee.

Für ein Einzelzimmer habe ich als Kassenpatient 20€ pro Tag zugezahlt. Das hat sich aber wirklich gelohnt, da ich so auch mal einen Rückzugsaum hatte.

Die Zimmer, Aufenthalts-, Therapie-, Sauna-, Sport- und Speiseräume waren hell, freundlich und super sauber.

Über das Essen kann ich mich nicht beschweren.
Es war abwechslungsreich und schmackhaft.

Es steht ein Waschraum mit 3 Waschmaschinen und 3 Trocknern zur Verfügung um auch mal die Wäsche auf Vordermann zu bringen. Bügeleisen kann ausgeliehen werden.

Die Therapeuten waren in meinem Fall hervorragend. Menschlich und nach meinem Eindruck sehr kompetent. Fachvorträge waren unterhaltsam und lernhaltig.

Einzel Psychotherapie, PMR (Progressive Muskelrelaxation), IBT (Integrative Bewegungstherapie), Achtsamkeit, GSK (Gruppentherapie Sozialkompetenz), Burnout Gruppentherapie, Hörtherapie, Nordic Walking, Muskelaufbau, Physiotherapie und Ergometer gehörten zu meinem Therapieumfang.

Nochmals einen Dank an das gesamte Team.

3 Kommentare

FatalError am 27.01.2014

wie lange musstest du warten bis zur Aufnahme?könntest du die einzelzimmer(+20Euro)etwas genauer beschreiben?vielen Dank

  • Alle Kommentare anzeigen

Befinden nach der Klinik...!!!!

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Mitpatienten hatten immer ein offenes Ohr....!!!!!!!
Kontra:
Zu wenig Einzelgespräche.....!!!!!!
Krankheitsbild:
Angst und PA.....!!!!!!
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war in der zeit von Oktober bis Dezember in der Klinik (Grossen Allee),wegen Angst und Panikattacken,suche Leute die in der Zeit auch da waren,viellecht kann man sich ja austauschen wie es einem geht.....!!!!

1 Kommentar

Gina43 am 06.02.2014

Hallo ich wollte dich mal fragen wie es denn war ,und ob dir Geholfen wurde.Ich habe mein Termin in der Klinik am 17.Febr.und bin schon einwenig aufgeregt ,was da auf mir zukommt !!!ist mein erster Klinikaufenthalt in einer Psychosomatischen .Ich leide auch unter Panikartaken und Angstzustände .Würde mich sehr freuen über eine Antwort!!

lg

Bedingt zu empfehlen

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Gestaltung und Sport, ADHS-Couching (Top)
Kontra:
Qualität der Therapeuten und Arzt (in meinem Fall)
Krankheitsbild:
Depression, ADS im Erwachsenenalter
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Der Standort ist erholsam...und der Ort ist überschaubar und trotzdem alles da...
Die Diagnosen mit denen man eingeliefert wurden wurden erstmal in Frage gestellt und nochmal geprüft, so dass der Aufenthalt im Wesentlich darum ging, die Diagnosen in Frag zu stellen und am Ende doch wieder zu bestätigen.(Total nervig und überheblich aus meiner Sich, Einweisediagnosen, in Frage zu stellen??? Es ist doch eine Akutklinik und keine Diagnostik? - versteh ich nicht)
Die Qualität der Arzte und Therapeuten ist sehr gemischt nach meinem Empfinden. Ich habe mich von meinem Therapeut überhaupt nicht verstanden gefühlt und er hat auch gedroht... das ich micht jetzt über freuen soll sonst werd ich nächste Woche entlassen... da übt man schon mal die Meinung sagen und nachfragen und dann sowas.
Der Arzt wollte mir bei Halsschmerzen keine Dolodobendan verschreiben (bedenkliches Medikament.hab ich ja noch nie gehört)aber 2x Ibu 800 auf Bedarf. Versteh ich nicht.
Mit der Medikation bin ich auch nicht vorwärz gekommen.
Anfangs konnte ich auch in der Gruppe nichts anfangen, dann kamen aber einige neue Patienten, so konnte ich die GruppenTherapie nutzen - zum Glück. Und dort Themen besprechen.
Im Einzel wurden nur Organisatorische Dinge bequatsch. Kam mir sehr unsicher vor und Themen vermeidend dort.Habe von anderen Patienten ähnliches gehört. ADHSKonzept ist gut
Gestaltungstherapie war super.
Walken war toll. Das Sportangebot insgesamt sehr gut, für eine Psychosomatische Klinik
Das Essen fand ich schlecht... die Meinungen waren aber verschieden.
In der Depressionsbewältigungsgruppe bin ich überhaupt nicht weiter gekommen... Die Frau konnte nicht mal genau erklären was ein Unterschied zu nem Hoch und ner Manie ist...
Ich hatte den selben Kurs in einer anderen Klinik (Roseneck) selbe Unterlagen ... aber die Art der Präsentaton war um Welten besser... in Arolsen kam garnichts an.
- Insgesamt würde ich die Klinik nicht empfehlen. Lieber eine andere Schön Klinik, die ansich super sind

Beste Klinik

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Hier ist man Mensch und keine Nummer! Toll
Kontra:
Gibt es nicht!
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Sowas hab ich noch nicht erlebt!
Diese Klinik schießt in allen bereichen den Vogel ab! Man ist hier von Anfang an sehr gut aufgehoben. Ich wollte nach 8 Wochen gar nicht nach Hause.
Die Psychologen sind durch die Bank mega Kompetent.
Mir ist es auch passiert das es mir medizinisch nicht gut ging, und hier fragt man sogar noch auf dem Zimmer nach ob man etwas weiteres für einen machen kann. Das ist keine Klinik, das ist eigentlich ein zweites Zuhause mit Pflegefaktor.
Wir hatten auch Patienten da die nach einiger Zeit abgebrochen haben, das lag nicht an der Klinik sondern an der Einstellung der Patienten!
Man geht in eine Klinik um sich helfen zu lassen, aber wem nicht geholfen werden will der soll auch da nicht hingehen. Das Essen ist sehr gut und die Küche bemüht sich rührend um einige Sachen besser zu machen die nicht so ganz gelungen waren. Jede Woche gibt es ein Patientenmeeting mit der Klinikleitung um Missstände zu korrigieren.
Also ich muss demnächst wieder in die Klinik, und ich werde bestimmt wieder da hinfahren wo ich mich wohl fühle, und das ist in Bad Arolsen!
Diese Klinik verdient ein dickes Plus!

1 Kommentar

Gina43 am 06.02.2014

hallo
ich bin mal froh das Du so Positiv über die Klinik schreibst ,denn auch ich werde bald in der Klinik sein .
Du nimmst mir die Angst ,danke dir von ganzen Herzen dafür .
LG

Schöne Klinik, aber häufiger Psychologenwechsel

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
schöne, toll gelegene Klinik
Kontra:
häufiger Psychologenwechsel
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

(+)
- leckeres Essen
- schöne Atmosphäre untereinander (Patient zu Patient)
- sehr übersichtliche und moderne Klinik
- gemütliche Zimmer
- schöne, kleine Stadt
(-)
- sehr oft Psychologenwechsel während des Aufenthaltes, deshalb schwieriger Aufbau einer Beziehung
- Inkompetente/Fehlende Beratung in Bezug auf Infekte
- Für mich persönlich wichtige Therapien nicht wahrgenommen

Man kann in der kurzen Zeit nicht geheilt werden

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
das moderne gebaude, nettes personal, gute küche, kompetente therapeuten, interessante gruppen
Kontra:
einmal pro woche einzeltherapie,wochenenden, Lautstärke
Krankheitsbild:
depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 6 Wochen lang im Hofgarten. Die Klinik ist sehr modern, ich dachte erst, dass ich in einem Hotel sei. An der Rezeption werden die Chipkarten für das Zimmer gegeben. Schöne, helle räume. Fernseher sind vorhanden, Bad ist ans Zimmer geschlossen und auch sehr modern. Es gibt jedoch sogar 4 Bettzimmer, die Leute hatten zwar am meisten Spaß, aber nicht für jeden ist es geeignet. Abends wird man von einem Mitpatienten durch das Haus geführt, außerdem erfährt man schon so einiges. Das Essen ist wunderbar- vegetarisch und auch das vollkostmenü. Es wurde nichts wiederholt. Alles ist in buffetform aufgebaut. Erwähnenswert ist dabei, dass die privatpatienten ihren eigenen Speisesaal haben. Das fand eigentlich niemand schön. Ebenso haben sie eine lounge und 2 mal pro Woche einzeltherapie.

Jeden Morgen gibt es eine Visite, in denen sich die Station mit Therapeuten trifft und aktuelles klärt. Danach gehen die meisten getrennte Wege. Es gibt ibt-bewegungstherapie, muskelrelaktion, Gruppe basistherapie und eine Gruppe bezogen auf das Krankheitsbild. Ebenso kann man sich fürs joggen um 7 Uhr entscheiden. Walken ist jedoch Pflicht.
Kunst- und Tanztherapie wurden ebenso angeboten.

Wlan kostet für die ganze Zeit 50 Euro, man kann es aber auch nur stundenweise wählen. Stadt ist in 10 Minuten zu erreichen. Raucher haben draußen ein Pavillon. 22:30 werden die türen geschlossen.

Kritisieren muss ich die Anzahl der einzeltherapie. Einmal pro Woche ist sehr wenig.Auserdem waren die Wochenenden langweilig, es war nichts geplant. Die Ärzte hat man auch sehr wenig gesehen, man musste bei den Tabletten schon aufpassen und mitdenken.
Insgesamt hat es mir geholfen, ich habe über mein Leben nachgedacht. Man wird in der Klinik nicht geheilt, sondern auf den richtigen weg gebracht. Danach folgt die Umsetzung.

Hilfreiche Zeit

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Therapeutenteam, IBT, Bewegungsprogramm, Sauna
Kontra:
Ärztliche Versorgung
Krankheitsbild:
Depression, Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe im Sommer 2013 sechs Wochen im Haus 'große Allee' verbracht und habe mich dort wirklich gut behandelt gefühlt. Die Wochentage waren zeitlich ausgefüllt und inhaltlich habe ich mich immer unterstützt, behandelt, gefördert und gefordert gesehen. Service und Verwaltung waren ausgesprochen freundlich und gut organisiert. Ich habe mir ein Einzelzimmer geleistet, welches wirklich schön und groß war. Die therapeutische Behandlung empfand ich sowohl in der Einzel- als auch in der Basisgruppe absolut hilfreich. Achtsamkeitsübungen, PMR und auch das Bewegungsangebot war gut und ich konnte mich schnell darauf einlassen. Lediglich die ärztliche Betreuung war mir zu knapp bemessen und durch Wechsel der Ärzte sehr unkoordiniert. Mein Fazit: Ich (als Patient) muss mich einlassen und auch wenn ich nicht jeden Therapievorschlag/-Weg sofort als meinen ansehe, sollte ich es versuchen. Auch mit den klaren Regeln einer psychosomatischen Akutklinik muss ich umgehen oder eben nicht einen solchen Aufenthalt in Anspruch nehmen. Die Zeit mit anderen Menschen in ähnlicher Situation war darüber hinaus einfach gut. Nicht erklären müssen...! Ich bin sehr froh und dankbar für die Zeit in Arolsen und habe dort Möglichkeit erlernt, aktiv mit meiner Erkrankung umzugehen und ihr nicht ausgeliefert zu sein.

1 Kommentar

schnuffel39 am 02.12.2013

Hallo Ostwestfale:-)
könntest du mir kurz mitteilen, ob hier (neben Einzel+Gruppe) mehrere Therapieformen angeboten werden oder man nur eine verordnet (Musik, Bewegung, Kunst, Entspannung)? Wie groß ist die Lärmbelästigung derzeit, und wie sind die Matrazen in den EZ? Danke!

nie wieder

Klinischer Fachbereich: Hals-Nasen-Ohren
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
organisation(ausser therapieplan), essen, unterbringung
Kontra:
FACHärztlich/therapeutische Betreuung
Krankheitsbild:
tinnitus, hyperakusis
Erfahrungsbericht:

Bei der speziellen HNO-ärztlichen Betreuung war u.a. ein gravierender empathischer Mangel festzustellen. Ich habe mich mit meiner AKUTEN (Ohr)Symptomatik dort sehr schlecht aufgehoben gefühlt! Die Therapien wurden gießkannenartig nach Diagnosen ausgestreut, ohne Rücksicht auf aktuelles Befinden oder tatsächlichen Bedarf. In der IBT (..Bewegungstherapie) sassen wir meistens die ganze Zeit und hörten uns die verbalen Ergüsse des Th. an. Von Bewegung hab ich da wenig gemerkt. Die Lärmbelastung dieser Klinik ist für Pat. mit Hyperakusis immens! Harte Fussbodenbeläge der Gänge, widerhallendes Foyer, schallungsreiche Therapieräume, lärmender Speiesesaal...ein Graus, der mir fast jegliche Therapieteilnahme und gemeinschaftliches Essen unmöglich machte!. Morgedliche visten mit ca 30 pat. in einem raum, der akustisch für mich die hölle darstellte!
Mein Fazit:
Für akut oder stark hyperakustische P. eine völlig ungeeignete klinik.
Weiter: Tabletten wurden eingezogen und (mehrfach!) falsch ausgegeben/verordnet?, verordnete Therapien nicht realisiert.... Das Schlimmste für mich: im E-Brief finden sich Unwahrheiten, Widersprüche, aus der Luft gegriffene Diagnosen, dafür trotz angeblicher Spezialklinik für Tinitus &co keine klaren Diagnosen in dieser Richtung.

Also, für MICH: nie wieder Bad Arolsen. Für alle anderen: das sind nur meine speziellen Erfahrungen mit vielleicht auch zu hoch gesteckten oder falschen Erwartungen(ich dachte, eine Aukt-Klinik ist für akut erkrankte Patienten da und keine Reha).
Ein Ausprobieren ist es wohl wert.
Viel Erfolg dabei

2 Kommentare

jani01 am 30.10.2013

Hi,
was kostet das Einzelzimmer mehr pro Tag?

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Eine klasse Klinik

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Tinnitus, Panikattaken und Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann diese Klinik wärmstens weiter empfehlen.
Mein Aufenthalt in der Grossen Allee betraf 6 Wochen, am Anfang dachte ich oh Gott 6 Wochen wie soll ich das aushalten, doch nach einer weile merke ich wie schnell die Zeit doch verging. :-)
Ich fühlte mich rund herum Wohl, Ärzte, Therapeuten, Klinikpersonal... alle waren immer um einen bemüht uns sehr freundlich.
Zimmer uns Essen war gut, man darf was das Essen betrifft nicht vergessen das man sich in eine Klinik befindet, wobei man sich nicht wie in einer Klinik fühlt ehe wie in einer Reha.
Wegen meinem Tinnitus bin ich in diese Klinik gekommen und meine Erwartungen waren sehr hoch...(zu hoch..) ;-)

Gleich am Anfang wurde mir gesagt das mein Tinnitus wahrscheinlich nie mehr weg gehen würde. Man kann aber lernen Ihr zu überhören b.z.w. Ihn nicht mehr wahr zu nehmen.
Bitte an alle die wegen Tinnitus in die Klink wollen glaubt daran und vertraut den Therapeuten.
Ich bin jetzt seit ca. 5 Wochen wieder zuhause, und versuche Täglich, dass was ich in der Hörtherapie gelernt habe umzusetzen und es funktioniert :o)
Ich bin wirklich Glücklich meine Tinnitusgeräusche sind viel viel leiser geworden und an manchen Tagen sogar für kurze Zeit ganz weg. Habt Geduld und seit nicht so ungeduldig.
Ich kann diese Klinik wirklich nur weiter empfehlen, der Aufenthalt dort hat mir sehr gut getan.

3 Kommentare

jani01 am 30.10.2013

Hi,
wie lange musstest du auf einen Platz warten?

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Klinik Große Allee - empfehlenswert

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Immer AnsprechpartnerInnen vorhanden
Kontra:
Ausfall von Therapien wegen Urlaub Personal
Krankheitsbild:
Burn out, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

6 Wochen Aufenthalt in der Klinik Große Allee, also im Altbau.
Ich hatte auch Termine im Neubau, Hofgarten. Im Altbau sind ausschließlich KassenpatientInnen untergebracht und alles ist kleiner und wirkt dadurch "familiärer". Momentan befindet sich der Altbau im Umbau, was zu (geringen bis mittleren) Lärmbelästigungen führt (darüber wird man aber immer informiert).

Ärztliche Versorgung:
grundsätzlich gut
Befundergebnisse mussten nachgefragt werden, um best. Behandlungen musste nachgefragt werden.
Oberarzt ist ein etwas "spezieller" Typ, nimmt sich aber viel Zeit, ist über das Krankheitsbild informiert und behandelt individuell und fordert seine PatientInnen

Psychotherapeutische Versorgung:
grundsätzlich gut
es ist aber "Glückssache", ob man mit dem oder der zugewiesenen TherapeutIn klar kommt (bei mir war es gut).
Anzumerken wäre auch, dass viele Therapeutinnen noch sehr jung sind (Stichwort: Fachkompetenz, jedoch mangelnde Lebens- und Berufserfahrung)
Irritierend fand ich auch, dass man, im Gespräch mit MitpatientInnen, erfährt, dass jede/r TherapeutIn anders in der Indikationsgruppe arbeitetet, es wirkt, als könne jede/r Therapeutin "machen was er oder sie für richtig hält"

Sonstiges:
Ich war mit dem Wohnkomfort (Hotelähnlich) und der Essqualität (Buffetform) zufrieden, es darf nicht vergessen werden, dass es sich um einen Klinik handelt.
.
Schade finde ich, dass es bei einigen Therapieangeboten wenig Auswahlmöglichkeit gibt, z.B. als Entspannungsmethode nur PMR (keine Alternative wie z.B. Autogenes Training), Kunsttherapie, nur die Möglichkeit zwischen Malen, Ton und Stein.

Hervorzuheben:
immer AnsprechpartnerIn vorhanden (auch in der Nacht)

sehr freundliches und kompetentes Klinikpersonal (alle Bereiche)

Therapieansatz setzt auf Eigenverantwortung - alles wird gut erklärt, die Entscheidung z.B. für oder gegen Tabletten, trifft man selbst

Klinik in den Stadtkern eingebunden und in schöner Umgebung

Ich kann die Klinik, für Menschen, die an sich arbeiten wollen, empfehlen!

Empfehlenswert

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Ich würde wieder dorthingehen.)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (siehe Text. Die psychotherapeutische Behandlung fand ich bis auf meine Bezugstherapeutin gut. Man muß aufpassen, daß man gegen das behandelt wird was für einen selber wichtig ist.)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Ich wüßte nicht was ich hier meckern könnte.)
Pro:
Behandlungsqualität, immer ein Ansprechpartner in Krisensituationen, schöne Umgebung
Kontra:
teilw. große Unterschiede in der Behandlung von PKV und GKV-Patienten
Krankheitsbild:
Angst / Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war insgesamt 7 Wochen in der Schön Klinik im Hofgarten in Behandlung. Im Vergleich zu einem früheren Aufenthalt in der offenen Psychiatrie (Tagesklinik) war die Schön Klinik um Längen besser. Besonders gut hat mir die Indikativgruppe (IG) Angst gefallen. Ebenfalls klasse fand ich die Sportangebote (Achtung: Joggen um 7 Uhr morgens --> Frühaktivierung) aber vor allem auch IBT und die Achtsamkeitsmeditation.

Die Unterbringung war einwandfrei und die Mitpatienten waren sehr nett und hilfsbereit. Die Basis-Psychotherapiegruppen fand ich ok, aber bei weitem nicht so interessant wie die IG.

Nun zu den negativen Punkten: meine Einzeltherapeutin empfand ich als Katastrophe. Bei der Zimmerreinigung ist zuerst das Klo von innen geputzt worden, anschließend ist der gleiche Lappen ins Waschbecken geflogen und anschließend wurde damit die Tür zugemacht. Keine Ahnung was das mit Hygiene zu tun hat.

In der MZ muß man meiner Meinung nach aufpassen, daß man die richtigen Medikamente bekommt. Während meines Aufenthalts habe ich einmal einen falschen Medi-Schuber bekommen. Einige andere Mitpatienten haben falsche Medikamente bekommen - wohl dem, der vorher geprüft hat was er da bekommt. Eine Mitpatientin hat's nicht gemerkt und war dann einen Nachmittag "duch den Wind"...

Bei der Blutentnahme ist bei mir einmal ziemlich viel daneben (irgendein Defekt des Entnahmekonus) und der PTA über die Handschuhe gelaufen. Die wurden einmal mit einem Tuch abgewischt und anschließend ein Tupfer zu meiner weiteren Vorsorgung mit spitzen Fingern aus dem Tupferfäßchen gefischt...

Trotzdem find ich die Klinik empfehlenswert und ich würde jederzeit wieder dorthingehen. Es wird übrigens viel mit (häufig sehr sinnvollen) Expos gearbeitet. Extrembeispiele gab's aber auch (bei einer Mitpatientin): das "Händewaschen in der Kloschüssel" oder das "Anfassen eines Glases mit (Kunst?)-Blut mit zerstochenen Fingerkuppen" (beides O-Ton der MP). Hier muß man auch aufpassen, was man mit sich machen läßt...

IntensivAufenthalt

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Rundum zufrieden)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Vielseitig, setzt viele Impulse. Viel aufschreiben und später sortieren!)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (bei der Medikation gut nachfragen!)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (ich habe bei allen Formalien viel Unterstützung bekommen.)
Pro:
Atmosphäre, menschliches Klima
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressive Episode; BurnOut
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Von den vielen Berichten, die ich gelesen habe, kann ich mich nur den Positiven anschließen. Mein 7wöchiger Aufenthalt war eine sehr intensive Zeit, eine Art SURVIVAL-Training des eigenen Seelenlebens. Dabei habe ich sehr freundliche Menschen bei den Mitarbeitern wie auch bei den MitPatientInnen in einer äußerst freundlichen Atmosphäre vorgefunden.

Die Unterbringung und Ausstattung der Zimmer hat meine Erwartungen übertroffen, das Essen war regelmäßig gut.

Die Zeit ist unglaublich schnell vergangen. Obwohl es kein Abendprogramm gab, war mir nie langweilig. Gut war dabei, dass ich das Fahrrad mit hatte!

Die Klinik hat einen starken Impuls gesetzt, den ich natürlich erst nach der Entlassung weiter ausbauen konnte. Wenn es nach mir gegangen wäre, wäre ich gern noch länger geblieben. Im Nachherein betrachtet war der Entlassdruck nach sieben Wochen richtig.

Ich hatte Wechsel von Therapeuten. Am Anfang fand ich das nicht so gut, im Nachherein habe ich dadurch ein gutes Spektrum möglicher Hilfen kennengelernt. Eine hohe Bedeutnug hatte die einzeltherapie. Gut gefallen haben mi ITB (integerierte Bewegungstherapie) und die Achtsamkeitsübungen, die ich mir auch in den Alltag hinüber gerettet habe.

Letztentlich richtet sich der Erfolg am ehesten danach, wie es gelingt, die gesetzten Impulse anzunehmen und weiterzuführen und zu entwickeln.

Interessant fand ich die Patientenvertretung, die einmal in der Woche mit der Leitung Haustechnik, Küche und Hausleitung zusammentraf. Alle dort vorgebrachten Anregungen und Fragen wurden sehr genau aufgenommen und differenziert bearbeitet bzw. beantwortet.

Manchmal benötigt man etwas Geschick, um eigene Interessen so vertreten zu können, dass eine gute einvernehmliche Regelung gefunden werden kann.

Natürlich hab ich auch von MitpatientInnen erfahren, die weniger zufrieden waren, und das manchmal auch aus nachvollziehbaren Gründen. Auch ich hatte ein Erlebnis, in dem ich die Reaktion der Klinikleitung schwer nachvollziehen und gutheißen konnte. Dennoch empfehle ich die Klinik weiter und wäre froh, wenn ich noch mal ihre Hilfe in Anspruch nehmen könnte, wenn ich es denn bräuchte.

Achtsamkeit als ganzheitlicher Therapieansatz

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Ganzheitliches Therapiekonzept
Kontra:
Krankheitsbild:
Mittelschwere depressive Störung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Gut strukturierte und organisierte Klinikabläufe, kompetentes Fachpersonal, ganzheitlicher Therapieansatz, sehr gute Küche, modernes Gebäude, schöne Zimmer. Ich konnte mich während meines 6-wöchigen Aufenthaltes dort sehr gut regenerieren. Die Atmosphäre zwischen den Mitpatienten bzw. Patienten und Personal habe ich als offen, hilfsbereit und unkompliziert erlebt. Die Klinik liegt ca. 5 - 10 Min Fußweg vom Stadtzentrum Arolsen entfernt und ist umgeben von Wald und Feld. Sehr gute Walking- bzw. Mountainbikestrecken. Sehr zu empfehlen ist die Achtsamkeitstherapie, die die eigenen Sinne für einen achtsameren Umgang mit den eigenen Bedürfnissen schärft. Tolles Team, tolle Klinik, kann ich aus meiner Erfahrung heraus nur wärmstens weiterempfehlen.

3 Kommentare

Rose20 am 14.09.2013

Hallo,
ein sehr hilfreicher Bericht.
Mir stellen sich ein paar Fragen, bei Interesse von dir freue ich mich über Antwort.

Wie sieht eine normale Therapiewoche aus?
Läuft sie von Mo-Fr und hat man dann am Wochenende "frei" von Therapien?

Gibt es ein Handyverbot/Laptopverbot an der Klinik?
Wenn man Privatpatient ist - bekommt man logischerweise kein Mehrbettzimmer - aber ist man gesetzlich versicheert, wie viele sind in einem solchen Mehtbettzimmer?

Liebe Grüße und würde mich über eine kleine Auskunft freuen! =)

Rose

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Hilfreich und gut!

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Professionell
Kontra:
nichts besonderes
Krankheitsbild:
Tinnitus, depressive Episode, Platzangst
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

War ab 23.4.2013 fünf Wochen lang in der Klinik als Privatpatient (GKV & Zusatzvers.). Nach intensivem Kontakt mit der TKK, wurde mir die Klinik von ihr empfohlen. Unterbringung in sauberem, funktionalen Einzelzimmer. Die Klinik liegt 15-20 Fußminuten von der Stadtmitte entfernt, fast neben dem berühmten Schloss. Bad Arolsen ist ein touristisch beachtenswerter Ort.

Aufnahme, Unterbringung und Verpflegung entsprechen einem gepflegten, neuen 3+s Sterne-Hotel. Im Rahmen des therapeutisch Möglichen, wird der Hotelcharakter gepflegt (toll, sich nicht im Krankenhaus/Privatstation mit Zweibettzimmer und entspr. Fraß fühlen zu müssen!). Aber: Anwesenheitspflicht bei den verordneten Veranstaltungen, Anwesenheitspflicht im Hause und Rückzug ins Zimmer ab 22:30h, Rauch- und Alkoholverbot.

Therapeutisch ist Tinnitus problematisch: Heilungsversprechen (s. Internet) erweisen sich in der Regel als unhaltbar. Die Schön-Klinik setzt da auf Information zum besseren Verständnis der eigenen Situation und - bei Ausschöpfung der begrenzten schulmedizinischen Möglichkeiten - auf Aktivierung der Selbstheilungspotentiale durch unterschiedliche Maßnahmen und Aktivitäten (Sport, Kunst, Meditation, Physiotherapie, ...).

Bedingt durch Erkrankung von Personal und wegen der Feiertage (=keine Veranstaltungen) im Mai entfielen für mich die Physiotherapie weitgehend und die Psychologische Einzelbetreuung teilweise. Trotzdem, gemessen an den Rahmenbedingungen der Psychiatrischen Anstalten der Uni in Düsseldorf bzw. Münster, die mir die TKK ursprünglich angeraten hatte, ist die Klinik ein Highlight. Man bleibt ein mündiger Mensch, kann sein Leben würdig gestalten und - zusammen mit den anderen "Insassen" - mit dem medizinischen und verwaltenden Personal auf Augenhöhe kommunizieren.

4 Kommentare

joti am 26.08.2013

Allein im letzten Quartal 2009 kam es in der psychosomatischen Klinik Hofgarten 10 in kurzer Folge zu drei Suiziden. Wenn ich mir den einen oder anderen krtischen Bericht aus 2012 oder 2013 so durchlese, ist gut nachvollziehbar, wie es dazu ggf. kommen konnte. Was in dieser Klinik zumindest im wiederholten Einzelfällen von statten geht, sollte nicht unter den Tisch gekehrt werden. Ich kann jedem nur anraten, sich mit dem zuständigen Behandlungsteam vorab bekannt zu machen.

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Kompetente Hilfe und menschlicher Umgang

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Zugewandtheit von Therapeuten
Kontra:
Terminplanungsprogramm - da muss man manchmal nachfragen
Krankheitsbild:
somatische Schmerzstörung, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hohe diagnostische Kompetenz, sehr menschlicher Umgang. Therapeuten arbeiten tatsächlich sehr gut im Team zusammen, guter Austausch. Wer wirklich Hilfe möchte und bereit ist, mitzuarbeiten, kann hier einen guten Start in Veränderung erleben!
Klinik Große Allee: Gute Atmosphäre, überschaubare Patientenzahl, sehr schön: Park vor der Tür.

1 Kommentar

Dirk123 am 02.10.2013

Hallo ich fahre in 3 Wochen in die Große Allee sind dort Einzelzimmer? Ist das mit dem Baulärm sehr schlimm.LG
Dirk

Kompetente Betreuung

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Ganzheitlicher Behandlungsansatz
Kontra:
(Trennung zwischen Privatpatienten / Kassenpatienten)
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Kompetente Betreuung, gute Organisation, leckeres Essen, gute Zimmer, nette Mitpatienten, gute Psychotherapeuten, intensive Arbeit in den Einzelgesprächen und Gruppen. Einige Therapeuten sind noch recht jung und könnten gerne etwas mehr Lebenerfahrung und Methodenkompetenz haben.

1 Kommentar

GrosserAngsthase am 25.10.2013

Werden dort auch die Türen und Nachts abgeschlossen?
Oder kann man auch Nachts raus um eine zu Rauchen?

Top!

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Klinik, Mitarbeiter
Kontra:
Zumindest im nicht privateversicherten Bereich, die Reduzierung oder Verweigerung der Teilnahme an vielen Massnahmen (Kostensparen ?, Krankenkassenvorgaben?)
Krankheitsbild:
Depression/Angst
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 7 Wochen lang, Patient auf der Station 7.
War mein zweiter Aufenthalt, in mein ersten Aufenthalt 2010/2011 wurde ich wg. Angst behandelt und nun schwerpunktmäßig wg. Depression. Meine Ängsten wurden trotz der Hauptdiagnose, auch sehr intensiv und Kompetent behandelt.
Alle Therapieformen (Einzel-, Gruppe-, Kunst- , Sport- usw.) wurden sehr gut, freundlich und kompetent durchgeführt. Reinigung, Speisesaal, MZ und alles andere fand ich beispielhaft. In den 50 Tagen, konnte ich keinen Moment der Unfreundlichkeit oder Mangel an Hilfsbereitschaft seitens des Klinikpersonals entdecken.
Natürlich traf ich auch auf Mitpatienten, die in der Akutklinik die Modalitäten eine Rehaklinik gesucht haben und daher unzufrieden waren.
In Allgemeine fällt mir leichter, die negativen Seiten aufzulisten: mhmm....., mhmm...., mhmm....., (sorry :( ich werde darauf zurückkommen sobald mir was einfällt).
Herzlichen Dank an alle Klinikmitarbeiter und Mitpatienten für die Erfolgreiche und angenehme Zeit !

3 Kommentare

Hein67z am 26.08.2013

Hallo Stefan,

sehr guter Bericht, vielen Dank dafür.

Ich bin der Meinung wenn es nix Negatives gibt brauch man das auch nicht zu schreiben.

Gut ist dass ich nun außerhalb der Urlaubszeit dahin darf.
Das ist ja überall eine blöde Zeit wg. Personalmangel.

Was mir schon lange klar ist, dass eine Traumatherapie nur ein Start sein kann in ein besseres Leben und danach weitergearbeitet werden muß.

Ich finde übrigens dieses Portal Klasse, weil man unabhängig von Ärzten mal Urteile lesen kann.

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7 Wochen in der großen Allee

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (mein Zustand hat sich dort deutlich verbessert)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (ärztlich sehr unzufrieden, psychologisch zufrieden, sportlich sehr zufrieden)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden (teilweise muss man Eigeninitiative zeigen)
Pro:
Lage, Atmosphäre, Küche
Kontra:
/
Krankheitsbild:
Schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das Haus "Große Allee" ist in einem Teil des Schlosses in schöner Parklage untergebracht. Die Atmosphäre ist eher wie in einem Hotel, statt einer Klinik. Bei mir war alles stets sauber und das Personal jeder Zeit sehr freundlich.
Natürlich kann man an jedem Essen irgendwas aussetzen. Meiner Meinung nach sind Mahlzeiten insgesamt sehr gut.
Die Oragnisation ist ordentlich, jedoch kann es passieren, dass manche "Einführungen" kurz vor Entlassung stattfinden, was natürlich wenig sinnvoll ist. Wer hier ein bisschen penetrant ist bekommt seine gewünschte Behandlung auch rechtzeitig. Hier ist teilweise Eigeninitiative gefragt.
Die ärztliche Behandlung auf meiner Station war leider eine Katastrophe. Was leider am Stationsarzt lag, den wir liebevoll Doc Holiday nannten.
Wichtiger ist allerdings auch die psychologische Behandlung, die in Ordnung war. Hier hängt jedoch viel davon ab wie man mit seinem Psychologen klar kommt. Dadurch kann sie von super bis sehr schlecht sein. Meine Psychologin war fachlich sehr gut, allerdings nicht unbedingt auf meiner Wellenlänge.
Am wichtigsten war für mich die Sporttherapie. Hier hatte ich einen Therapeuten, den man nicht genug loben kann.

Bad Arolsen ist ein verschlafenes aber sehr schönes Örtchen in landschaftlich wunderbarer Lage. Wer sich auf die Ruhe und Natur einlassen kann wird hier weiteren Balsam für die Seele finden.

Insgesamt bin ich recht zufrieden, aber es muss einem auch bewusst sein, dass ein solcher Aufenthalt keine Wunderheilung bewirkt, sondern maximal ein Anfang sein kann. Alle Patienten, die ich dort kennen gelernt habe, haben vom Klinikaufenthalt profitiert, aber auch daheim noch einen weiten Weg vor sich. Gute Besserung an alle.
Negative Punkte waren vorwiegend personenbezogen und werden daher in jeder Klinik zu finden sein.

Viel Licht - und auch ein bisschen Schatten

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Unterkunft, Essen, Therapie
Kontra:
Ärztliche Versorgung
Krankheitsbild:
Ängste/Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Im Wesentlichen kann ich mich dem Bericht von Loola (s.u.) anschließen. Ergänzen möchte ich zwei Dinge: (1) Obwohl selbst dort als Privatpatient, finde ich die (wirtschaftlich gesehen verständliche, menschlich gesehen bedenkliche) strikte Aufteilung, um nicht zu sagen Trennung, in Privat- und Regelleistungspatienten fragwürdig. Durch Gespräche mit (privaten) Mitpatienten weiß ich, dass ich da keine singuläre Meinung vertrete. Diese Trennung zieht sich komplett durch, es gibt sogar zwei separate Speisesäle, und abgesehen von den Indikativgruppen, in denen Patienten aus beiden Bereichen vertreten sind, auch bis in die Therapien. (2) Die therapeutische Begleitung und Beratung war jedenfalls für mich in allen Bereichen sehr gut. Ich nehme viel mit. Die ätztliche Betreuung durch die Stationsärztin war aber katastrophal. Hier kann man leider nur sagen, dass das Einzige, mit dem diese Dame wirklich überzeugte, ihre Inkompetenz war. Ein dringend erforderliches fachärztliches Konsil wurde auch nach wiederholtem Nachfragen meinerseits nicht anberaumt. Eine Erkrankung hat sich dadurch verschleppt, wie ich inzwischen weiß. So etwas geht in einem Akutkrankenhaus gar nicht. Überhaupt tut sich die Klinik schwer damit, rein physiologische Erkrankungen auch als solche zu sehen und zu behandeln. Es wird allzu oft auf die psychosomatische Schiene geschoben. So zutreffend der Körper-Psyche-Zusammenhang zweifellos ist, so unmöglich bleibt es aber, z.B. einen Bandscheibenvorfall oder einen viralen Infekt ausschließlich (!) unter diesem Gesichtspunkt zu sehen. Hier wird auch die Psyche ihren Anteil haben, natürlich, aber eben nicht nur. In solchen Fällen MUSS auch fachärztlich interveniert werden, und wenn entsprechende Kräfte im Hause selbst nicht zur Verfügung stehen, dann ist selbstverständlich ein medizinisches Konsil anzuberaumen. Wird dies unterlassen, ist das schlicht unterlassene Hilfeleistung. Ich weiß von Mitpatienten, dass ich auch hier keine singuläre Meinung vertrete. Leider. Von diesem Manko abgesehen ist die Klinik auf ihrem Gebiet eine der führenden Einrichtungen in Deutschland.

Station 7 nie wieder

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Mitpatienten, zimmer
Kontra:
Chefarzt, dr. J., psycholharmka
Krankheitsbild:
Angststoerung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Eine farce. Bis auf die mitpatienten eine therapeutische katastrophe. Mit neuroleptika sollte ich im April vollgepumpt werden. Meine therapeutin war eine ausgewiesene dermatologin u d hatte von Psychologie soviel ahnung wie ich vom bügeln. Als patient wirst du ebf vom chefarzt, der pro Woche 15 min zeit erübrigt, nicht ernst genommen und in eine Schublade gesteckt. Ein notwendiger augenarztbesuch wurde mir trotz akuter beschwerden verweigert. Und zwar derart dass dieser mir über 5 wochen mit luegen vorenthalten wurde. U.a. behauptete die Möchtegerntherapeutin mit meinem hausarzt Rücksprache gehalten zu haben. Nach Rückfrage war mein Hausarzt sehr überrascht. Zudem bekam ich in der Klinik eine norovirusinfektion, mit welcher ich trotzdem an den Therapien teilnehmen sollte. Lustig auch die enormen Nebenwirkungen der medikamente. Schwindel, sehstoerungen und alles sollte psychisch sein. Gewünschte therapie oder augenmedikamente wurden nicht erteilt. Stattdessen kam ich u.a. in die schwindel-ig und keiner weiss warum. Ach ja. In der klinik bekam ich tinnitus und eine hyperakusis, da über meinen ohren ein extrem lauter probealarm startete. Meine ohrenschmerzen wurden nicht behandelt und als psychisch abgetan. Fazit: der aufenthalt grenzt an koerperverletzung und Respektlosigkeit gegenüber dem patient.

Seniorin 63

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
ganzheitliche Betreuung
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin seit 10 Wochen wegen meiner Zwangserkrankung in der Klinik im Hofgarten auf Station 5.
Ich fühle mich hier verstanden und bestens betreut. Bei Bedarf ist hier immer jemand zur Hilfestellung ansprechbar .Alles ist im Einklang . Besonderen Dank an alle im Team der Station 5.
Hier bin ich nicht Patient oo5 , sondern der Mensch mit seinen
Problemen.
Ich konnte meine Zwänge nicht verlieren, habe aber die ersten
Schritte erlernt, die ich zu Hause weitergehen werde.
Nochmals herzlichen Dank an die gesamte Klinik.

1 Kommentar

Selin05 am 07.12.2013

Hallo,

sind die Therapeuten auch auf Zwangsgedanken spezialisiert? Wie oft bekommt man Gesprächstherapien und wie laufen die Expositionen ab? Wird man immer vom gleichen Therapeut behandelt? Wie sah ein Kliniktag eines Zwangspatienten aus? Können Sie das Behandlungsprogramm kurz beschreiben? Vielen Dank im Voraus

Rundum NICHT empfehlenswert

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Therapeutisch und organisatorisch schlecht.
Krankheitsbild:
Hyperakusis
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

In meiner Abteilung fiel während 6 Wochen die Hälfte (!) der Gruppentherapie aus.
Die aufnehmende Oberärztin wollte n. kurzem Überfliegen meiner Akten ohne weitere Informationen die Dosis meines Medikaments vervierfachen.
Bei etlichen Patienten fehlten verordnete Therapien im Plan. Auf Rückfrage mehrerer Patienten wurde vereinzelt mitgeteilt, die betr. Therapeutin sei wohl ..., man wisse es aber nicht genau.
Ausfälle wurden entweder nur durch einen Zettel an d. Tür des betr. Raumes bekannt gemacht oder gar nicht.
Während meines Aufenthalts wechselten ALLE (!) Therapeuten.
Auch nach fünf Wochen bekam ich trotz bekannter Unverträglichkeiten noch das "falsche" Essen. Ich musste jedes Mal fragen und warten, bis irgendjemand von d. Küche irgendwas (?) sagen konnte. Einmal bekam ich deutlich sichtbar veschimmeltes Brot.
Ein Arzt hat seine Indikationsgruppe mit „Geschichten“ immer (wörtlich!) deutlich überzogen. Etliche Patienten kamen dadurch zu spät in ihre Folgetermine.
Einige Therapien wurden von sog. Co-Therapeuten durchgeführt. Die Qualität einiger der von diesen durchgeführten Therapien halte ich für absolut inakzeptabel.
Rauchverbote wurden dauerhaft nicht eingehalten und von der Klinik nicht durchgesetzt.
Rechnungen waren missverständlich und z. T. falsch. Trotz mehrfacher Klärung bekam ich mehrfach Zahlungsaufforderungen und Mahnungen.
Normalerweise wird dort der vorläufige Entlassbericht dem Patienten bei der Abreise mitgegeben. Darin ist u. a. die aktuelle Medikation aufgeführt. Mein vorläufiger Entlassbericht konnte mir nicht mitgegeben werden. Ich wurde also "blank" nachhause geschickt und musste mich zuhause darum kümmern, die von der Klinik eingeführten Medikamente zu bekommen.
Der endgültige Bericht enthält mehrere falsche Aussagen, u. a., ich sei mit „dem Ergebnis d. Behandlung zufrieden“ gewesen. Wahr ist: Die Frage meines Bezugstherapeuten, ob mir der Klinikaufenthalt etwas gebracht habe, hatte ich mit einem klaren „Nein“ beantwortet.

4 Kommentare

joti am 17.06.2013

Endlich mal ein authentischer Patientenbericht (!!). Ganz gewiss lässt die Behandlungsqualität in dieser Klinik nicht nur im Einzelfall zu wünschen übrig. Die wohl regenhaft in Teilen frei erfundenen Behandlungsberichte sind schlicht und ergreifend eine Frechheit. Somit ist dann auch noch die nachfolgende Behandlung behindert ...

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Empfehlenswert wenn man bereit und gewollt ist, mitzuarbeiten!

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Man wird mit einer anderen Lebenseinstellung und Lebensqualität entlassen - positiv, wenn man es denn zulässt)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Man kann Antidepressiva nehmen, muss aber nicht, wenn man strikt dagegen ist!)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten, Essen, Mitpatienten, Ambiente, Umgebung, Gruppentherapien, Einzeltherapie, IBT
Kontra:
Bettenzusammenlegung genesungstechnisch fragwürdig (s.Bericht)
Krankheitsbild:
Ängste (soziale Phobie), Zwangsstörung/Impulskontrollstörung, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 7 Wo in der Schön Klinik im Hofgarten 10 (April - Mai 2013).
Klinikeindruck gesamt: helles Gebäude, dass einem Hotelcharakter ähnelt (Gott sei Dank). Geschmackvolles Ambiente - man kann sich wohlfühlen. Umgebung viel grün und eine nette Kleinstadt, in der es alles gibt, was das Herz begehrt (Rewe, Deichmann,DM, Eisdielen, Restaurants, Frisöre, Post, Kik, Tedi, Ernstings...)

Zimmer: Ich hatte ein EZ, weil zu meiner Zeit nichts anderes mehr frei war und das war mein großes Glück. Daran sollte die Klinik definitiv arbeiten. Wenn dann sollten Patienten desselben Krankheitsbildes auf einem Zi sein und nicht Depressionskranke mit Magersüchtigen o.ä. - auch Zwangsleute bedürfen ihr EZ, da man sich sonst viel zu Herzen nehmen könnte und die Genesung dadurch behindert wäre. Ansonsten einigermaßen saubere Zi (oberflächlich - aber es reicht) - kein Wunder bei ständigen Personalkürzungen und Leistungsdruck in der Welt.

Essen: Sehr schmackhaft und abwechslungsreich, wenn man vom Mittag reden kann (vegetarisch und fleischhaltig) - vegetarisch sehr lecker und in den ganzen Wo hat sich das Essen höchstens 1x wiederholt.TOLL!!! Speisesall ist freundlich und gemütlich. Es gibt große lange Tische und kleine - wenn man seine Ruhe braucht. Frühstück und Abendbrot auch reichhaltig und man wird satt.

Therapeuten: Sehr sehr nett - überwiegend junge Fachkräfte - ABER gerade die sind auf dem neuesten Stand der Wissenschaft. Sehr einfühlsam! Gruppentherapien, Einzelthera und IBT waren SEHR hilfreich und das A und O meiner Genesung.Sehr lehrreich.

Es gibt Einzeltherapie, Gruppentherapien, Kunst, Musiktherapie, Integrative Bewegungstherapie (besonders toll, wenn man sich darauf einlassen kann), Indikativgruppen für Ängste, Zwänge, Depressionen etc. (Menschen, die das Gleiche haben).

Geheilt wird man nicht entlassen, man muss auch bereit sein, den Weg gehen zu wollen, offen und ehrlich sein und an sich arbeiten. Menschen die nur meckern, werden hier wohl keine lehrreiche und so wichtige Lebenserfahrung machen! Ich denke um vielfaches Positiver, dank der Menschen dort.

Kleine Unterschiede zwischen Privat-/Kassenpatient = Essenauswahl etc., Einzelsitzungen 2x Privat die Wo, 1x Kasse.In Gesundheit sollten KEINE Unterschiede zwischen Privat und Kasse gemacht werden.

3 Kommentare

Loola am 07.06.2013

Ich habe allerdings auch keine Vergleichsmöglichkeiten, da dies mein erster Aufenthalt in einem Krankenhaus war. Dennoch aus Angst vor dem Unerwarteten, war ich mit allem sehr zufrieden. Man wird stabilisiert entlassen.

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falsche behandlung

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
fühlt sich gut aufgehoben
Kontra:
falsche behandlung
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

meine erfahrungen sind nicht gut!
erwartet hatte ich eine traumabehandlung, die die symptome des traumas lindern sollte und mir ein umgang damit ermöglicht.
erwartet hat mich eine schmerzfreie zeit, weil ich mit schmerzmittel vollgepumpt wurde, erneuter kampf um die behandlung, weil in der verwaltung "etwas schiefgelaufen" ist und kraftlosigkeit, weil mir die zeit in bad arolsen sehr wenig brachte, was kein wunder ist, wenn nicht das behandelt wird, wofür man 2 jahre gekämpft hat. nun bin ich wieder daheim und in der gleichen situation wie vor dem klinikaufenthalt.eigentlich in eoiner schlechteren, da meine symptome immer noch da sind und es mir schlechter geht.
und um dem ganzen noch die krone aufzusetzen, bleib ich auch noch auf den fahrtkosten sitzen.

daraus ensteht für mich die frage: warum bitte schön wird sich gewundert, daß man depressiv ist?

1 Kommentar

Hein67z am 26.08.2013

Hallo Dopamin,

ja das tut mir leid, dass es dort wg. der Posttraumatischen Belastungsstörung keinen richtigen Ansatz gab.

Was wäre aus Deiner Sicht notwendig gewesen um eine Lösungsmöglichkeit zu finden?
Was empfiehlst Du anderen, dass diese dort gemeinsam mit den Theras eine Basis erarbeiten können?

Was hattest Du zum Start der Behandlung bereits erarbeitet mit den vorherigen Theras?
Woran lag es dass man dies dort offenbar nicht richtig verwenden konnte?

Für Zwangskranke Patienten nicht geeignet

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Essen, Zimmer, Mitpatienten, nettes Personal
Kontra:
Therapieplan, Medikamente, 2 Klassen- System
Krankheitsbild:
Zwangsstörung, Ängste
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Anfang Februar bis Ende März in der Klinik. Insgesamt waren es 6 Wochen, wobei in den ersten 2 Wochen
noch nicht viel passiert, erst mal alles kennenlernen. Mir persönlich hat die Klinik nicht geholfen meine Zwänge und Ängste zu reduzieren. Man sagte mir dann es wäre ja eine Akutklinik und man müsse sich danach selbst kümmern wie es weitergeht. Das Essen war sehr gut, auch die Mitpatienten und Klinikpersonal waren nett. Auf Privatsspähre wurde auch
geachtet. Was den Therapieplan anging, den fand ich weniger
hilfreich für mich. Man hat 1 mal in der Woche ein einzelnes Therapiegespräch und 2 mal in der Woche Gruppengespräch,
An Konfrontationsübungen war viel zu wenig. Ich hatte gerade mal 2 in den 6 Wochen. Die Therapien waren unausgeglichen. Mal hatte man 2 am Tag, den nächsten Tag 5.
Was dann ein wenig stressig ausfiel, wobei manche Tage dann
auch wieder sehr langwierig wurden. Ich hatte 1-2 mal die Woche Zwangsgruppe, wobei man aber nur Theorie zu der Krankheit erfährt. Das gute daran war man hat Mitpatienten kennen gelernt mit denen man sich gut austauschen konnte oder auch in die nahegelege schöne Innenstadt gehen konnte. Ich habe dort gesagt ich möchte gerne von dem Medikament runterkommen, weil ich dadurch starke Gewichtszunahme habe. Man hatte mir aber angeboten, zu überlegen, noch dazu ein Neuroleptikum zu nehmen. Was für mich gar nicht in Frage kam. Diese Medikamente richten mehr schaden an als sie nützen. Nicht schön waren auch die sehr erkennbaren Unterschiede zwischen Privat und Kassen Patient. Persönlich hätte ich mir mehr erhofft, ich glaube es gibt bessere Kliniken für Zwangserkrankungen und Ängste.

3 Kommentare

Loola am 07.06.2013

Das ist richtig - die Zwänge ist man nicht los, die Ängste auch nicht. Viel Theorie - aber genau da liegt der Kernpunkt. Es geht ans Umsetzen des Theoretischen - da kann ein Therapeut nur begleitend helfen - machen muss man es alleine und erst dann besteht die Chance, auch wieder gesund zu werden.Deshalb wird ja empfohlen, nach dem Aufenthalt ambulant psychotherapeutisch weiterzuarbeiten.

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Sehr gute Ärzte und Therapheuten

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
schwere Depression, Soziale Phobien,Somatoforme Störung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 7 wochen in dieser Klinik und war sehr zufrieden.
Die Ärzte und Therapheuten sind sehr nett und haben auch immer ein offenes Ohr wenn man ein anliegen hat.

Traumatherapie war klasse

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Essen, Ärzte, Psychologen
Kontra:
Kippen
Krankheitsbild:
Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 6 Wochen in dieser Klinik, sie ist in manchen Bereichen altmodisch, allerdings wird ständig etwas erneuert.
Sehr positiv fand ich u.a., die Handtücher wurden auf Wunsch gewechselt, wie im Hotel. Das Personal war in allen Bereichen nett höflich und immer freundlich.
Der Stationsarzt und Psychologin auf Station 9 sowie alle Therapeuten sehr kompetent, die Anwendungen sehr angenehm und sinnvoll. Ich bekam täglich 4 bis 6 Therapiestunden am Tag und konnte meine Wünsche äussern, welche ich gerne hätte und welche nicht. Traumatherapie habe ich endlich abgeschlossen, bin wie neu.
Es gab morgens und abends Büfett, mit viel Auswahl, Mittags Salate alles superfrisch.
Nicht so gut, fand ich die vielen Zigarettenkippen und das Unkraut auf dem Durchgang , viele Patienten waren offenbar zu bequem die Raucherecke zu benützen.
Ich kann diese Klinik nur empfehlen.

2 Kommentare

Loola am 07.06.2013

Viele Patienten rauchen auch einfach heimlich auf ihren Zimmern, was brandschutztechnisch gefährlich ist und auch untersagt ist! Ab 22.30 ist "Schließzeit". Auf den Zimmern sollte auch aus Achtung anderer Patienten und nachfolgender Patienten nicht geraucht werden.Schade um die Einrichtung!

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Helfen lassen

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten und Team
Kontra:
Medizinische Notizen handschriftlich in Akte
Krankheitsbild:
Trauma /HNO
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Hallo ich war im Januar 2013 in der Klinik und war begeistert es ist bei mir der 3Psychosomatische Aufenthalt aber sogut wie hier wurde ich noch nirgenswo behandelt, es wurde nicht nur die Psyche behandelt sondern auch mein medizinisches HNO Problem. In vielen anderen Kliniken bin ich abgelehnt worden, da der Boden mein bester Freund war. Ich leide an organischen Schwindel und an einem trauma, wenn man in dieser Klinik den Therapeuten und Ärzten wie ein Kind die Hand gibt und sich neu führen läßt dann wird einem dort sehr sehr sehr gut geholfen. Es kosten überwindung hat man dies einmal geschafft ist es super. Man lernt jeden Tag neues dazu.

Definitiv nicht weiterzuempfehlen!

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Sehr gutes Essen, tolle Zimmer
Kontra:
Behandlung unproduktiv!
Krankheitsbild:
Angst & Panikattacken
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war im September/Oktober 2012 in der Klinik, insgesamt ist es wohl eher ein Erholungsurlaub mit leichter Hilfestellung. So war die Ausstattung prima das essen gut und die Umgebung toll.
Ich bin mit dem Befund Angst und Panikattacken in die Klinik. 5 Wochen waren geplant. Im Laufe der Therapie hat sich eine neue Diagnose ergeben die von den Therapeuten völlig ignoriert wurde. Die Therapiezeit wurde zwar verlängert aber es ging in 7 Wochen nur um die Stabilisation meiner Person. Jetzt bin ich seit 5 Monaten zu Hause und es hat sich nichts geändert. Außer das ich meinen Tavorentzug überstanden habe, kann ich im Nachhinein dem Klinikaufenthalt nichts positives abgewinnen. Die Therapeuten sind meist jung und unerfahren was definitiv ein Nachteil ist. Schnellen Erfolg sollte man nicht erwarten. Schön Klinik für mich ein Reiner Erholungsort aber definitiv keine Akutklinik.

1 Kommentar

Hein67z am 26.08.2013

Hallo Heidi1988,

es ist Schade dass man bei Dir offenbar keine Lösungsansätze gefunden hat.

Es wäre aber besser uns als Empfehlung etwas mitzugeben, was eben diese Potentiale erkennen lassen könnte.

Es ist ja auch der Übergang von der stat. PT zur ambulanten PT (und umgekehrt) eine Herausforderung.

Es ist aber auch grundsätzlich schon so, dass eine stat. PT nur Lösungen aufzeigen kann und das Gehen der neuen Wege begleitet!

Gerade in der PT herrscht ja oft eine Konsumentenhaltung vor nach dem Motto "Nun macht mal und heilt mich".

Ich sage hiermit nicht, dass es bei Dir so war.

Nicht zu empfehlen.

Klinischer Fachbereich: Schmerztherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Gutes Essen
Kontra:
Organisation ungenügend!
Krankheitsbild:
Schmerzpatient
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wer auf lebensnotwendige Medikamente angewiesen ist, der sollte die Klinik meiden. Ich bin 74 Jahre alt, männlich, Schmerzpatient, auch Herzpatient mit 6 Bypässen und 4 Stents und Marcumar-Patient.
Es wurden häufig Fehler in der Medikamentenausgabe gemacht auch mit Marcumar. Jeden Tag kontrollierte ich die Medikamente, weil ich kein Vertrauen mehr hatte. Willkürliche Ausreden wie "hat jemend vergessen, eine neue Packung zu ordern". Ich fühlte mich alleingelasssen, es ging mir schlechter als zu Hause.
Das Reinigungspersonal ließ über 8 Tage die schmutzige Wäsche im Zimmer liegen.
Die komplette Organisation der Klinik hat die Schulnote 6 - ungenügend. Die Klinik ist ein Rundbau - keine Orientierungshilfen.Einige Aufzüge durfte man nie benutzen. Man verlief sich.
Nachdem eine "Co-Therapeutin"bei einem Gespräch meine Frau aus dem Zimmer herauskomplementieren wollte, äußerte ich den Wunsch, dass ich entlassen werden möchte.

Es war einfach menschenunwürdig, ich wollte nur noch nach Hause.

Essen war gut ---aber da kommt es mir nicht drauf an.

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