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Kliniken Maria Hilf - Krankenhaus Maria Hilf

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Sandradstraße 43
41061 Mönchengladbach
Nordrhein-Westfalen

59 von 84 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
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112 Bewertungen davon 2 für "Onkologie"

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Isolation bei Chemo nicht akzeptabel

Klinischer Fachbereich: Onkologie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Isolation war ein Witz)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Beratung nur auf Anfrage - wie im Baumarkt)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (kein ordentlicher Therapieansatz)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (siehe andere Punkte)
Pro:
nichts
Kontra:
Hygiene bei Isolation und Therapieansatz
Krankheitsbild:
CLL Chron. lymph. Leukämie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

43jähriger Patient (mein Bruder) verstarb hier an CLL, weil kein ordentlicher Therapie-Ansatz vorhanden war. Oberärztin war so eingebildet, dass sie sich schämen sollte. Sie ließ die anderen Ärzte sprechen, ging gekonnt ignorant an den Angehörigen vorbei. Isolation aufgrund fehlendem Immunsystem nach Chemo sah wie folgt aus: ein Hinweisschild an der Tür; Hygienekleidung, die sich die Besucher IM GLEICHEN RAUM ANZOGEN, INDEM DER PATIENT OHNE IMMUNSYSTEM LAG (!!!); Putzfrauen, die 2mal täglich mit dem von der Flurreinigung verunreinigten, keimbehafteten Wasser den Raum "putzten"; Patient und Besucher mussten Mundschutz tragen, jedoch wurde der Patient bedenkenlos und wiederholt am Wochenende beurlaubt (!!! wie sollte das der Genesung förderlich sein ??? Paradox!). Alles in allem eine Katastrophe - hier wäre es angebracht gewesen, den Patienten in eine Spezialklinik zu überweisen, anstatt so zu tun, als hätte man Alles im Griff, ohne aber wirklich zu wissen, wie es weitergehen soll. Auch eine Person mit Doktortitel weiß nicht Alles und braucht auch nicht so zu tun. Leider hat die Frau meines Bruders eine sehr gute Meinung von diesem Krankenhaus gehabt (vermutlich, weil es so nah am Wohnort lag) und selbst auf mehrmaliges Anraten durch Familienmitglieder einem Wechsel in eine andere Klinik erfolgreich entgegengewirkt. Hoffentlich lässt sie sich auch in dieses Krankenhaus einweisen, wenn sie ein ähnliches Krankheitsbild haben sollte.

Tod durch Zuckerschock wärend stationärem Aufenthalt

Klinischer Fachbereich: Onkologie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2005
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Gespräche auf dem Flur und inkompetent)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Tumorpat. erhalten Medikamente, die Diabetes als Nebenwirkung auslösen können)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Nach dem Tod meines Vaters durfte ich nicht in seine Akte einsehen)
Pro:
Kontra:
Ärzte fühlen sich für die Pat. nicht verantwortlich
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Vater hate einen Lungentumor, der erfolgreich behandelt worden ist. Er hat sich ganz zurückgebildet.
Trotzdem fing mein Vater an, noch während der Behandlung, abzunehmen. Keiner der Ärzte- sowohl in der Ambulanz, wo mein Vater fast täglich war, als auch zwischenzeitlich auf der Station- ist der Sache nachgegangen. Meinem Vater ging es immer schlechter, zum Schluß konnte er kaum noch gehen.
Er wurde wieder stationär aufgenommen. Sein Zustand wurde aber als Begleiterscheinung der Krebsbehandlung abgetan, ohne das nach der Ursache des massiven Gewichtsverlustes gesucht worden wäre.
4 Tage später erlit mein Vater einen Zuckerschock und wurde mit einem Wert von 1.300 -es ist kein Tippfehler- auf die Intensivstation verlegt. Dort hat man keine Kosten gescheut um ihn am Leben zu erhalten. Wenn man eine Woche früher einen Zuckertest für ein paar Cent gemacht hätte, würde mein Vater heute noch leben. Vom Krebs war er ja geheilt.
1.Tumorpatienten erhalten Medikamente, die Diabetes als Nebenwirkung auslösen können, trotzdem werden keine Zuckertests durchgeführt.
2. Ein Tumor der sich zurückbildet löst kein Gewichtsverlust aus.
Das sollten Onkologen eigentlich wissen. Ich habe es leider zu spät erfahren.

1 Kommentar

heike50 am 09.12.2010

In jedem Berufszweig muß man "Stellung" zu unerwarteten Ereignissen, nehmen.
In einer Klinik-nicht.