MEDIZINFO

« zurück

Neuro-Psychiatrisches Krankenhaus Maria-Hilf  

52538 Gangelt

Nordrhein-Westfalen

Adresse: Bruchstraße 6, 52538 Gangelt

Homepage der Klinik

Gesamtzufriedenheitkeine gute Erfahrung
Qualität der Beratungschlechte Beratung
medizinische Behandlungschlechte Behandlung
Verwaltung und Abläuferecht gute Organisation
Anzahl der Bewertungen2

Eigene Bewertung abgeben

Bewertungen 2 Bewertungen

In der Not kann man nicht so wählerisch sein, ich habe dort mein Ziel (zur Ruhe kommen, Suizidgedanken abstellen) erreicht. Klinischer Fachbereich:  Psychiatrie
 Heidi1972 berichtet als Patient  30.05.2009

Pro:

Freiheit (kein Therapiezwang, Ausgang tagsüber)

Kontra:

Chefarztvisite, Einsamkeit (außer Bezugspfleger kein Ansprechpartner, der einem in den ersten Tagen zur Seite steht)

Gesamtzufriedenheit:

zufrieden recht gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

weniger zufrieden keine gute Beratung

medizinische Behandlung:

weniger zufrieden keine gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2008

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Gabriel-Station (allgemeine Psychiatrie) als Notfall
Tolle Umgebung, nettes Örtchen, Cafeteria sehr gemütlich, ausreichend Raucherzonen.
Die Pfleger sind im Allgemeinen sehr bemüht - beschäftigen sich jedoch auch sehr gerne untereinander und vergessen dann schon mal, dass ein Patient Redebedarf hat. Für Psychisch Kranke eine Zumutung.
Ich war in einem 3-Bett-Zimmer (die letzte Woche mit 4 Personen belegt) mit Waschbecken untergebracht. Anfangs war es eine Zumutung aber nach einer Eingewöhnungsphase war es ok.
Entspannungstherapie: Gruppe viel zu groß, Entspannung kaum möglich.
Absolut super: Reittherapie!! Pferde bürsten, streicheln, aufzäumen, usw. Als Tierfan hat mir diese Therapie sehr über mein Heimweh hinweg geholfen.
Patienten in allen Altersstufen (18 - 70 Jahre).
Verpflegung war ok, wenn beim Frühstück oder Abendessen etwas "aus" war, konnten wir in der Regel Nachschub bekommen.
Morgenrunde: wenn Vorschläge, Änderungswünsche geäußert wurden, wurde dies meist nicht umgesetzt und vergessen.
Hackordnung bei den Ärzten: Stationsarzt ist klasse. Jedoch Empfehlung des Stationsarztes wurde vom Oberarzt "abgebügelt", den Chefarzt habe ich zum Glück nur ein mal gesehen, danach wäre ich beinahe entweder gesprungen oder nach Hause gefahren....
Patientenfluktuation: es gab zwei Extreme: Patienten, die schon seit mehr als 10 Wochen dort waren und bei anderen ähnelte es mehr einem Taubenschlag. Heute da und morgen wieder weg.
In der Psychiatrie kommen m.E. viele unter, bei denen keiner weiß, wo sie sonst hin sollen (Obdachlose, Abgeschobene). Schlimm nur, dass dadurch die eigentliche Zielgruppe enorme Wartezeiten hat.
Im Notfall: Koffer packen und hin fahren. Sie werden Notfallpatienten NICHT nach Hause schicken! Anderenfalls Wartezeit von 4 - 8 Wochen!!
Kommentar hierzu schreiben

Vorsicht vor Ärzten und Pflegepersonal Klinischer Fachbereich:  Psychiatrie
 Günni berichtet als Patient  15.06.2007

Pro:

Gepflegte Außenanlage Gute Freizeitmöglichkeit

Kontra:

Patient sein wie im offenen Strafvollzug

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden (Da keinerlei Betreung stattfindet) sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden (Keinerlei Gespräche in 6 Tagen Aufenthalt) sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden (Ärzte und Personal haben nie Zeit) sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden (Schnelle Abwicklung der Verwaltung) recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2007

Erfahrungsbericht:

Ich habe nach 6 Tagen die Klinik als depressiver Patient fluchtartig verlassen. Die Raphaelstation ist ok. Leider für ges. Station nur ein Bad. Zimmer nur mit Waschbecken! Schwimmbad steht nur für Therapiestunden zur Verfügung. Die Verpflegung ist katastrophal. Morgens abgezählte Brötchen, immer den gleichen Belag. Dies gilt auch für den Abend. Noch viel schlimmer ist die ärztliche Betreuung. Bei der Visite sitzen sie wie vor einem Strafgericht mit 4 Personen und werden regelrecht vernommen. Eine ärztliche Betreuung findet gar nicht statt. Sie werden Ihrer Persönlichkeitrechte beraubt -
eine eigene Meinung ist nicht erwünscht und eigene Verantwortungsübernahme wird von den Ärzten mit allergrösster Agressivität mit der Androhung der Entlassung beantwortet. Ärzte schrecken nicht zurück ( obwohl man sie nicht kennt ) eine Diagnose zu bescheinigen die Sie nicht haben und wahrscheinlich auch nie haben werden. Ich kann nur zum Boykott dieser Klinik aufrufen. Nehmen Sie eine längere Fahrzeit in Kauf und suchen Sie eine andere Klinik, soweit Sie nicht unbedingt sofort eingewiesen werden müssen.

2 Kommentare

Kommentar von Sina08  am 24.08.2007
Ich kann Günni nur Recht geben,zumindest was die Betreuung durch das Personal betrifft.
Auf der Michael Station finde ich es besonders schlimm,es sind zwar zeitweise genügend Pfleger da,aber die haben immer etwas besseres zu tun,.....Anstatt sich auch einmal mit den Patienten zu beschäftigen.Ich habe selten ein liebes oder aufmunterndes Wort von den Pflegern zu den Patienten gehört.Wenn das Pflegepersonal mal Zeit hat,wird die damit vergeudet das Sie untereinander Tischtennis Spielen....Finde das sehr traurig,denn dort sind Menschen die krank sind....aber wo sich leider keiner mit beschäftigt.!! Sie werden verwart....Und das sehr schlecht finde ich zumindest.Zu den Ärzten kann ich leider nicht viel sagen da ich kein Patient bin.Ich bin Angehörige eines
Kranken.Wenn es nach mir geht sollte sich Gangelt mal ein Beispiel an anderen Kliniken nehmen,wo der Mensch-Mensch sein darf und auch seine Menschenwürde behält.!!

alle Kommentare anzeigen »

Kommentar von hedi2803  am 13.12.2008
Ich war drei Wochen auf der Raphael Station und hatte ein Zimmer mit Dusche! Aber was die Verpflegung anbelant kann ich nur sagen, dass stimmt. Pro Person ein Brötchen, um Brot musst du kämpfen, wenn keins mehr auf dem Tisch ist hast du Pech gehabt, obwohl noch Brot und auch Wurst oder Käse im Kühlschrank ist, bekommst du nichts mehr. Die Dame vom Küchendienst gehört auch eher auf den Kasernenhof, als auf die Station, sie hat mich eines morgens angemeckert, weil ich die Butter ins obere Fach des Schrankes gestellt hatte, wo Butter stand, da hatte sie morgens nicht gesucht. Ich war dem Zusammenbruch nahe, so geht man nicht mit psychsich kranken Menschen um. Wenn du einen Arzttermin haben wolltest, musstest du den morgens in der Morgenrunde anmelden. Allerdings waren während meines Auftenthaltes Schwesternschülerinnen oder Damen vom Besuchsdienst da, die Zeit für einen hatten. Unzumutbar fand ich auch dass unser Zimmer, ein Vierbettzimmer, plötzlich noch mit einer fünften Person belegt wurde, die eigentlich auf die geschlossene gehörte.

« Kommentare ausblenden

Kommentar hierzu schreiben

Lesen Sie mehr zu Kopf und Seele bei MedizInfo®