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Klinik Hohe Mark

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Friedländerstraße 2
61440 Oberursel
Hessen

30 von 50 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
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71 Bewertungen

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Zeitvergeudung - Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Anlage
Kontra:
Therapie hat nicht viel gebracht, Überforderung der Behandelnden
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Leider muss ich sagen, dass die Ärzte bzw. das behandelnde Team schnell überfordert ist. Hinzu kommt, ich hatte den Eindruck, Kritik ist gänzlich unerwünscht und wenn sie noch so freundlich als Verbesserungshinweis mitgeteilt wird. Sowohl die Ärzte/Therapeuten als auch die Schwestern waren mit meiner Krankheitsgeschichte, den Fragebögen offensichtlich völlig überlastet. Wenn man schon Fragebögenkataloge in die Hand gedrückt bekommt, sich die Mühe macht alles entsprechend strukturiert ausfüllt, sollte man doch erwarten können, dass dies auch gelesen wird und nicht überflogen.
Ich musste häufig feststellen, dass meine Informationen nur unvollständig und neu "gewürfelt", also in gänzlich unzusammenhängenden Situationen kombiniert angesprochen wurden. Da kommt man sich auf Dauer schon blöd vor, ständig zu berichtigen.
Weiterhin muss ich sagen, dass die Bereitschaft der Schwestern bei Gesprächsbedarf nicht wirklich gegeben ist. Ist andererseits aber auch verständlich, wenn sie mitteilen, sie würden mit der Dokumentierung der Tagesereignisse sonst nicht mehr nachkommen. So steht man aber als hilfsbedürftiger Patient da und muss selbst zu sehen, wie man klar kommt.
Also Hilfe sollte man nicht erwarten.

Was ich auch noch als äußerst störend empfunden habe, ist die Raucherei direkt vor dem Gebäude. Es gibt zwar extra angelegte Raucherhäuschen, diese werden trotz Hinweis aber nicht von allen genutzt. So hat man bei offenem Fenster einen Heidengestank im Zimmer, dass man es kaum aushält.

Meine Probleme bestehen nach wie vor. Ich hatte mir mehr erwartet. Naja, Ärzte sind eben auch Menschen. Nur diese scheinen entweder überlastet, unstrukturiert oder leider nicht kompetent genug zu sein.
Die Zeit dort hätte ich mir wirklich sparen können. Das macht die Anlage auch dort auch nicht wett.

gute Wirkung

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Engagement und Selbstbestimmung
Kontra:
sehr christlich geprägt
Krankheitsbild:
PTBS und Schizophrenie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Kleiner Klinikbericht Hohe Mark in Oberursel im Taunus in Hessen:
Die haben eine Frauen-Trauma-Station, auf die ich wegen Psychose nicht kam. Ich war auf der allgemeinen Psychiatrie mit Psychotherapie auf einer Station mit Schwerpunkt Trauma. Wir hatten Bezugspfleger und normale, engagierte Klinik-Therapien sowie Trauma-Gruppen-Therapie:
- Essen, Umgebung, Freizeitmöglichkeiten und Mitpatienten haben mir gutgetan
- Ärzte, Therapeuten und das Therapieangebot brachten mich weiter
- Das christlich geprägte Konzept des gefühlvollen, individuellen Umgangs mit allen und der Selbstbestimmung zog sich durch den Aufenthalt
Eine Mitpatientin brachte es auf den Punkt: „In anderen Psychiatrien wurde ich nur verwahrt – hier kann ich richtig an mir arbeiten!“
Nicht alle Stationen sind barrierefrei – müsstest du im Bedarfsfall nachfragen. Zudem ist es bergig dort und die Therapien liegen verstreut auf dem Gelände.

Nur zu empfehlen!

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Zusammenarbeit des gesamten Teams.
Kontra:
damals: keine Möglichkeit der zufriedenstellenden Zusammenstellung einer kohlehydratarmen Diät.. Heute gibt es wohl ein Buffett.
Krankheitsbild:
Depressionen, Burn-out,
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2013 Patient in dieser Klinik. Sie war mir empfohlen worden und so habe ich die 500 km Weg in Kauf genommen und habe es keine Sekunde bereut.
Nachdem der Kontakt zur Verwaltung immer reibungslos war und mir Fragen auch am Telefon geduldig und kompetent erklärt und beantwortet wurden, bekam ich nach einer Wartezeit von 6 Wochen einen Termin.
Auf der Station Feldberg 5 wurde ich freundlich in Empfang genommen und in mein Zimmer begleitet. Gerade am Anfang wurde mir geduldig erklärt, was wichtig zu beachten ist und wo ich mich wann für welche Therapien anmelden solle.

Die Zusammenarbeit der Ärtze, Therpeuten und des Pflegepersonals ist phenomenal.
Alle waren immer bestens informiert. Das hat entscheidend dazu beigetragen, dass ich mich langsam wieder fangen konnte und es mir besser ging.

Ich wurde gefordert, Verantwortung für mich zu übernehmen, ohne mich selbst überfordern zu müssen.
Die regelmäßigen Gespräche mit Therapeuten, dem Arzt und der Bezugsschwester haben mir Stabilität gegeben.

Ich empfehle diese Klinik vorbehaltlos und werde in einiger Zeit wahrscheinlich noch einmal einen Aufenthalt in Erwägung ziehen, damit mich meine Vergangenheit endlich nicht mehr im Griff hat, sondern ich sie :)

Bleibt euch selbst treu!

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo:)

ich hatte geplant, ein paar Monate nach dem Klinik Aufenthalt für ein Jahr ins Ausland zu gehen.
Meine Therapeutin und später Therapeut (die ich eigentlich sehr sympathisch und nett fand) in der Klinik meinten ich sollte in eine Reha gehen.
Die letzten Gespräche die ich hatte drehten sich nur noch um das Thema Reha.
Ich hatte nie Zweifel an dem Auslandsaufenthalt und es war mein großer Traum.
Ich habe mich leider so sehr verunsichern lassen, dass ich
den Auslandsaufenthalt abgesagt habe. Das bereue ich jetzt sehr.
Leider hatte ich erst danach die Möglichkeit eine Reha anzuschauen.
Ich war schockiert über den Tagesablauf und über die Krankheitsbilder und Zustände der Leute die dort waren.
Ich bin so unglaublich wütend, dass ich mich von der Meinung von anderen beeinflussen lassen habe.
Ich weiß, dass sie mir damit nicht schaden wollten.
Sie haben mich einfach falsch eingeschätzt und kennen mich viel zu wenig.

Ich kann die Klinik aber ansonsten trotzdem empfehlen.
Es ging vielen Leuten nach dem Klinik Aufenthalt besser als vorher.
Das Personal ist sehr nett und die Therapien die angeboten werden sind auch gut.

Aber vergesst nicht:

Nicht alles was euch eure Therapeuten raten ist das richtige für euch!
Lasst euch niemals eure Träume kaputt machen-und lasst euch niemals einreden, dass ihr zu schwach für irgendetwas seit - von niemandem!
Nur ihr selbst wisst, was das richtige für euch ist!

1 Kommentar

Bella68 am 03.12.2014

Richtig, denn Menschen machen (schwere) Fehler, auch Studierte!

Die Hohe Mark war die wertvollste Zeit in m.einem Leben

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alles lief reibungslos ab)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (kompetent)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Probleme wurden sehr ernst genommen)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Der Mensch steht im Vordergrund
Kontra:
Therapieausfälle bei Krankheit oder Urlaub
Krankheitsbild:
Co- Abhängigkeit, geringer Selbstwert
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe die Klinik Hohen Mark empfohlen bekommen. Nachdem es mir so schlecht ging, dass ich keine anderen Ausweg mehr sah, habe ich eine Therapie in der Klinik angestrebt. Als Notfall habe ich nach Antragseingang ca. 1 1/2 Wochen später einen Anruf erhalten, ob ich 2 Tage später kommen könnte. Das war für mich ideal.

Für mich war die Ausrichtung der Klinik sehr wichtig. Ein Ort, wo der Mensch noch als ganzes gesehen wird. Auch die christlichen Angebote fand ich genial. Wenn ich wollte konnte ich, musste aber nicht. Die Termine konnte man am schwarzen Brett finden und dann einfach hingehen. Auch die Seelsorge fand ich super. Mal alle Fragen loswerden.

Auf Station Feldberg 5 bin ich sofort herzlich aufgenommen worden. Störungen haben Vorrang, habbe ich dort zum ersten mal gehört. Das hat gut getan, zu merken, da sind Pfleger, Therapeuten u.a. für einen da. Ich hatte nie das Gefühl jemanden zur Last zu fallen. Ich bekam gleich am Anfang von meiner Zimmernachbarin den Rat, bei Problemen oder wirren Gedanken einfach am Pflegestützpunkt um Hilfe zu bitten. Ich solle für mich sorgen meinte sie. Das war für mich neu. Nachdem ich es ausprobiert hatte, war ich positiv überrascht, dass jemand sofort Zeit für mich hatte und mein Problem geordnet werden konnte. Ein Gespräch ist eben heilsam.
Auch die Therapeuten waren lebensnah und nicht abgehoben. Es herrschte eine sehr angenehme Atmosphäre während den Therapeutengesprächen.
Auch unter den Patienten war das Miteinander sehr angenehm. Ich lernte so viele nette und interessante Menschen kennen und auch sie hatten Probleme. Gespräche beim Essen, in der Piazza (Wohnzimmer) oder Spaß beim Spielen haben Lebensfreude aufkommen lassen.
Auch die Mitarbeit auf der Station ist sehr wertvoll. Dort kann man sein Verhalten auch in Arbeitsgruppen erkennen und für sich werten. Man hat sich auf jeden Fall nicht überarbeitet. Für mich war es eher zu wenig. Das Konzept der Therapie hat mich beeindruckt, da alles aufeinander abgestimmt ist

1 Kommentar

franny1 am 08.08.2014

Danke für diese Bewertung. Der kann ich mich 100% anschließen. Ich war im letzten Jaht auf FB5 und habe die Zeit dort als sehr wertvoll empfunden.
Das erste mal, dass ich seit Jahren durchatmen durfte/konnte.

Hilfreiche 8 Wochen

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Narzissmus & Sex- & Liebessüchtig
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Feb-Mrz 14 für 8 Wochen in der Klinik und kann eigentlich nur gutes über die Klinik sagen.

Die Beschwerden über das Essen kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Ich selber genieße einen gehobenen Lebensstandart, dass in einer Klinik nicht alles meinem Alltag entspricht müsste eigentlich jedem einleuchten.
Aber die Auswahl zwischen 7 Verschieden Gerichten zu haben, ist meines erachtens schon mehr als zu würdigen.

Natürlich kann bei einer Großküch nicht alles wie in einem 4 Sterne Restaurant schmecken aber in der Regel fehlte nur ein bisschen Salz und das lässt sich ja mit einem einfachen Salzstreuer verändern.


Das Klinikpersonal ist meines erachtens wirklich sehr zuvorkommend. Natürlich gibt es auch immer mal jemanden dazwischen, mit dem man nicht so ganz so gut kann.
Sehr gut fand ich manchen Provokanten Satz, der mich dann aber doch regdnwie ins Nachdenken gebracht hat.
Man darf dabei nie vergessen, das das Personal nicht meine Freunde sind!!! Was sie sagen sollte als nie auf der Beziehungsebene gehört werden.

Zusammensfassend kann ich nur sagen, wenn ich gewusst hätte, wie gut mir die Zeit in der Hohe Mark tut, wäre ich schon vor 10 Jahren in die Klinik gegangen.

2 Kommentare

manüla am 09.08.2014

7 Verschiedene Gerichte -?- ist mir neu gibt es in der ganzen Klinik nicht oder warst du bei “waltraut“ essen... ? In der Klinik gibt es jedenfalls 3 Essen zur Auswahl und dieses Essen ist tatsächlich sehr schlecht, selbst für eine Klinik! Ich arbeite in einer Klinik dort ist es auch nicht toll aber besser allemal.

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Ein Besondere Ort, wo die Seele wieder heil wird

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Fachlich kompetente und trotzdem herzliche Mitarbeiter
Kontra:
Krankheitsbild:
Ängste (Prüfungsangst, Angst vor Gruppen zu sprechen)
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Eine christliche Klinik, deren christliche Angebote wie Gottesdienste, Andachten und Seelsorge freiwillig sind.
Die Mitarbeiter in der Klinik/auf der Station Feldberg 5 sind ganz besondere Menschen, die mit einem fachlich kompetent und menschlich an den Problemen arbeiten.
Ich habe mich in der Klinik wie Zuhause gefühlt und bin jetzt wieder in der Lage meinen Alltag und Arbeit aufzunehmen.
Die Arbeit an meinen Problemen ist keine einfache gewesen, durch die vielen wohlwollenden und fordernden Mitarbeiter der Station, kann ich mich meinem Alltag stellen. Mir wurden viele unterschiedliche Hilfsmittel an die Hand gegeben, die mich unterstützen werden.
Ich habe selbst nicht geglaubt, wie gut diese Hilfsmittel und Veränderungen der Denkweise in meinem Alltag funktionieren und ich mir wohlwollenden gegenüber stehe. Und ich meine Angst als Teil von mir akzeptiere und sie nicht länger verdränge, sodass sie nach kurzer Zeit verschwindet.

Fachlich kompetent

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013/2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Manchmal zu wenig Zeit dafür)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Mehr Hilfe, wenn man sich noch nicht zurechtfindet oder Verordnungen vergißt)
Pro:
Rundum versorgt, für mich besonders wertvoll die täglichen Andachten und der Gottesdienst
Kontra:
Zu wenig Sport- bzw. Bewegungsangebote für Herzberg Patienten
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ein christliches Haus, das aber einem den Glauben keineswegs aufdrückt, sondern nur durch freiwillige Angebote wie Gottesdienst, Seelsorge, Andachten oder sonstige Konzerte anbietet.
Daher hat es auch eine besondere, gute Atmosphäre, nette Therapeuten und empathisches Pflegepersonal,läßt dem Patienten relativ viel Freiheiten (in all den Regeln) und vor allem seine Mündigkeit.

Ich finde gut, daß man die Sicherheit hat, daß immer eine Schwester oder ein Pfleger abrufbar ist, wenn es einem nicht gut geht.
Vor allem habe ich genossen, was sich in der Klinik unter den Patienten auch an Privatinitiative ergeben hat, nämlich für und miteinander zum täglichen Gebet freiwillig ( bei Bedürfnis) zusammenzukommen.Das hat mir ein Stück Heimat geschaffen.

Danke N.!!!

Aus den privaten Unternehmungen und Spaß haben miteinander halte ich mich hier eher zurück, da ich an meinen "Baustellen" arbeiten und weiterkommen möchte und dies Bedarf bei mir nun mal viel Zeit der Reflektion.

Liebe Grüße an alle Mitpatienten /Mitpatienten aus der Zeit von Weihnachten 2013 bis noch zu kommendem Februar 2014 :)
von K.

Traumafolgestörung, Komplexe PTBS, usw

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Ganzkörperspiegel im Zimmer wären gut)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Pro:
Pflegerinnen, Fachpersonal,
Kontra:
es fällt zu viel aus, jedoch überwiegt die Kompetenz,das man dann leichter drüber hinweg sieht
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Frauentraumastation: H3

Sehr kompetente Fachkräfte.

Habe in ganz Bayern nicht solche Leute gefunden,

leider!

Der Weg lohnt sich also.

Ich war dort in den besten Händen.

Nur Mut zur Klinik

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungunzufrieden
Pro:
Gutes fachkundiges Personal
Kontra:
Lange Wartezeit Bürokratie sehr, sehr langsam
Krankheitsbild:
Depprission
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo,

ich war 2013 als Patientin in der Klink Hohe Mark. Schwerpunkt: Depression

Ich finde die Klinik sehr gut, ich glaube nicht das ich es ohne die Klinik geschafft hätte. Die 3 Wochen Kontaktsperre gehen auch schnell vorbei. Die Schwestern als auch die Ärzte sind alle professionell und auch verständnisvoll. Man bekommt für viele Dinge einen anderen Blickwinkel. Die Natur rund um das Klinikgelände ist einfach wunderschön. Ich hatte sehr viele Bedenken überhaupt in eine Klinik zu gehen, aber manchmal ist man an einem Punkt, da führt kein Weg mehr daran vorbei. Traut euch und lebt nicht einfach nur so mittelmäßig weiter!
Die Mitpatienten waren auch toll, wir waren eine schöne Gruppe und das ist nicht selten so.

Ich wollte euch etwas Mut machen und noch einen kleinen Tipp an Mamas. Ich habe meinen Kindern vorher Briefe geschrieben, für die Kontaktsperre, in der ich ihnen versch. Dinge gesagt habe und sie gebeten habe auf Papa aufzupassen. Das hat viel geholfen über die 3 Wo. hinwegzukommen.

Gute Besserung!

für fast jeden abslout empfehlenswert

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Wartezeit von 9 Wochen war für mich sehr lang)
Pro:
vielfältiges ineinandergreifendes Therapieangebot
Kontra:
gewisse Einschränlungen (siehe Text)
Krankheitsbild:
Schicksalsschlag /Burn-Out
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hätte nie gedacht, dass das vielfältige therapeutische Angebot bei mir so gut "ankommt": Bewegungstherapie, Körperwahrnehmung, Entspannung, Malen mit Fingerfarben und Auswertung, Gestaltungstherapie (Specksteine, Pastellfarben, Holzarbeiten,Töpfern...), wöchentlich zwei 50-Minuten-Gespräche mit dem Therapeuten und der hervorragend ausgebildeten Bezugsschwester, Gruppengespräche (TFG), Wandern und Volleyball: Da die Therapeuten und Schwestern in ständigem Informationsaustausch stehen, führte dies zu einer ganzheitlichen vielfältigen Behandlung. So konzentrierte sich nicht alles auf die Therapeutengespräche, sondern die gesamte Lebenssituation wurde aufgearbeitet und verbessert, da nicht nur der Verstand, sondern durch Malen und "Tanz"therapie die Seele angesprochen wurde.

Überragend war die Freundlichkeit der Schwestern in der Station Herzberg 2,im Gegensatz zu Vereinzelnen war ich mit dem Essen fast immer sehr zufrieden; aus drei Menüs konnte man immer etwas Passendes finden. Das Abendessen war dagegen eher weniger abwechslungsreich.

Das christliche Angebot ergänzte die gelungene Therapie wohltuend.

Insgesamt bin ich nach 8 Wochen ganz erheblich gestärkt wieder gegangen. Wer bereit ist, gewisse Einschränkungen (Kontaktsperre, kein Fernsehen, 22 Uhr Pfflicht zum Aufsuchen des Zimmers, kein Einzelzimmer für jeden) in Kauf zu nehmen, ist in dieser Klinik nach mener Erfahrung bestens aufgehoben.

1 Kommentar

Smiergol am 27.11.2013

Hallo Awit. Dem möchte ich mich gerne anschließen. Eine Klinik die Ihresgleichen sucht. Sehr gute Klinik/Station Herzberg 2.

Nie wieder

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Nichts
Kontra:
Therapie vorzeitig beendet
Krankheitsbild:
Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war im Oktober bis November für 3 Wochen auf Station Herzberg 2. Dies war schon mein 2 Aufenthalt auf dieser Station. Erstens hat man als Privatpatient keinerlei Vorzüge ( sprich wenn man ein Einzelzimmer möchte dann heißt es ganz klar Ja gerne wenn Sie 40 Euro pro Tag drauf zahlen. Hallo Kassenpatienten bekommen aber ein Einzelzimmer ohne Berechnung????????????????.) Dem nicht genug so wurde meine Behandlung nach 3 Wochen abgebrochen weil ich in der Kontaktsperre 2 Briefe an meine Familie geschrieben habe. Ich habe zwei Kinder im Alter von 3 Jahren und 10 Jahren wo bleibt da die Barmherzigkeit?????????????. Mein Therapeut hatte überhaupt kein Verständnis obwohl ich mich mehrmals entschuldigt habe. Die Hygiene ist auch so eine Sache auf dieser Station so hat der Putzmann auf Station unsere 'Duschen mit der Klobürste geputzt Wie ekelhaft ist das denn???????????????? Wir haben es mit eigenen Augen gesehen. Abgesehen davon ist es überall schmutzig. Das Essen ist eine einzige Katastrophe. Diese Klinik nie mehr!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

3 Kommentare

awit am 20.11.2013

Nachdem Beschwerden über die seltsamen Praktiken des Putzmanns publik wurden, wurde diesem intensiv die richtge Benutzung von Lappen und Toilettenbürste beigebracht.

Als Privatpatient hat man - neben der Chefarztbehandlung - einen Anspruch auf ein 2-Bett-Zimmer, mehr nicht. Dass man unzufrieden ist, wenn ein anderer, dazu noch ein Kassenpatient, eines der wenigen Einzelzimmer bekommt, ligt nicht im Verantwortungsberich der Klinik.

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Nicht nochmal !!!

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Burn out,Ängste,Zwänge
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

nach einem längeren Abstand zu meinem Aufenthalt in Buche 2, bin ich der Meinung, objektiv eine Meinung abzugeben zu können.
Trotz meiner sehr schlimmen Problematik, musste ich 3Monate auf die Aufnahme in die Klinik warten. Ich habe mich sehr bewusst für die Klinik entschieden und bin so enttäuscht von dem, was ich dort erlebt habe.
Meine Reise in die Klinik war, bei meinem Ankommen mit völliger Erschöpfung verbunden.
Ein Einzelzimmer zu haben war sehr schön, und ich kann nicht verstehen dass dieses nicht mehr möglich ist, denn ich brauchte auch Zeit für mich selber.
Denn, die anderen Patienten, ansonsten um sich zu haben war schön, aber man darf nicht vergessen, das man es hier mit nicht so "einfachen" Leuten zu tun hat, und man vieles mitbekommt und verarbeiten muss.
Ein Schulessen für 2,5o€ ist hochwertiger. Teilweise undefinierbarer Mittagstisch.
Die Hygiene in Bad/Dusche wurde in die Verantwortung der Patienten gegeben (nicht das Putzen) und unangenehmes, wie Haare in der Dusche, oder „Bremsspuren und unreine Klobrillen, war „unser“ Problem. Für 12 Zimmer, 3Toiletten und eine Dusche.
Es gab 1 Therapeutengespräch in der Woche, wo wir als Patienten selber zusehen mussten, wie wir „den“ Termin mit anderen unter Dach und Fach bekamen.
Aber, ich muss auch leider sagen, dass nur eine Bezugsschwester meine Problematik erkannt und verstanden hat, und nur sie, habe ich auch als Unterstützung und „Anker“ empfunden.
Meine Ärztin war in meinen Augen inkompetent, denn sie hat meine Problematik nur in meinem Kindheitsbereich gesehen, obwohl ich immer wieder betont habe unter welchen schlimmen Auswirkungen und Problematik, ich auf meinem Arbeitsplatz gelitten habe.
Als in der letzten Woche ein „schwerwiegendes“ Problem in meiner Biographie offengelegt wurde, bin ich trotz sehr labilen Zustands entlassen worden.
Zu Hause angekommen, wusste ich nicht, wie es weiter gehen soll. Inzwischen bin ich berentet. Und so traurig, wie es ist ,ich finde es spricht für Qualität der Klinik

Buche 2

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
zu meiner zeit noch Einzelzimmer
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout-Syndrom
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

"So nach ca. einem Jahr danach hab ich den nötigen Abstand gefunden diese Klinik fair zu bewerten.
Ob die Behandlung was bewirkt hat kann ich mit ja beantworten.
Was aber nicht unbedingt auf die Leistung der Ärzte sondern eher auf die recht menschliche Fürsorge und Gespräche einiger weniger Pfleger und Pflegerinnen und den Austausch von Erfahrungen der Patienten zurück zu führen ist.
Die Behandlung und Führung der Ärzte ist ein wenig eigen, und man sollte sich sehr gut überlegen ob diese Klink wirklich geeignet für einen ist.
Das Angebot zur Therapien ist ein wenig dürftig, wenn auch die Therapeuten eine sehr gute Arbeit unter diesen Voraussetzungen leisten.(besonders erwähnenswert ist hier die Tanztherapie) Mann kann leider die Therapien nicht selber wählen und das zuteilen ist nach meinem Gefühl ein Zwischending von Lotto, welche Abteilung und wer am lautesten protestiert.
Das Einschränken jeglicher Selbstbestimmung und behandeln der Patienten in einer Art Kindergarten oder Erziehungsheims für schwererziehbarer ist ein unmögliche und lang überholtes Verfahren und macht das Einleben ziemlich mühselig.
Also, wenn man gerne seine Eigenständigkeit und seinen Stolz an der Pforte abgeben möchte, keine andere Möglichkeit mehr sieht, mit seinem Leben draußen zu recht zu kommen, und gern sich den Ärzten, ausliefern möchte, ist man hier gut aufgehoben."

Eine empfehlenswerte Klinik

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (mit der Zeit wuchs die Zufriedenheit)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Therapien und Therapeuten
Kontra:
Gruppenzusammenstellung, Hausarbeiten und Essen
Krankheitsbild:
Burn-out
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war diesen Sommer Patientin in Herzberg 2 und der Aufenthalt hat mir nach einigen Anfangsschwierigkeiten sehr gut gefallen, mit einigen Schönheitsfehlern: so muss man sich als etwas ältere Patientin erst an die Gruppenzusammensetzung gewöhnen, die vielen jungen Leute, die ja ganz andere Probleme haben, als 50+. Schade, dass nur wenige in meinem Alter da waren, aber ich habe mich doch mit dem meisten gut verstanden. Leider konnte man sich nicht frei an die Tische im Speiseraum setzen, sondern wurde zugeteilt . Das machte mir vor allem am Anfang Probleme. Das geistliche Flair dieser Klinik hat mir besonders gefallen, leider vermisste ich dann doch kath. Gottesdienste .
Die Therapeuten und die Therapien waren alles in allem sehr gut, ebenso das freundliche und kompetente Pflegepersonal.
Durch die Sommerzeit fielen halt einige Therapien aus, aber das sah ich eher als mehr freie Zeit für mich an.
Weniger gut fand ich die oft anstrengenden täglichen Hausarbeiten für die Gruppe .

Essen war nicht immer gut, manchmal bekam man falsche Kost und ich hätte mir auch besseres , frischeres Brot gewünscht.

Alles in allem aber ein durchaus schöner und segensreicher Aufenthalt, es geht mir derzeit wieder besser.Wenn man sich auf alles positiv einlässt, hat man einen großen Schritt zur Gesundung gemacht.

3 Kommentare

Smiergol am 15.10.2013

Hello Mrs.Marshall.

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Diese Klinik sucht Ihresgleichen (Einmalig)

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Das gesamte Team war zu jedem Zeitpunkt über den Patienten informiert.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Das gesamte Therapeuten-u. Pflegeteam
Kontra:
Vielleicht das Essen
Krankheitsbild:
Deppresion & emotional instabile Persönlichkeitsstörung
Erfahrungsbericht:

Ich war dieses Jahr unerwartet wieder in dieser Klinik und war wieder total begeistert. Die gute Arbeit im Therapeuten-u. Pflegeteam hat mir sehr viel Halt und Sicherheit gegeben. Als besonders gute Therapieform möchte ich an dieser Stelle die Einzeltanztherapie erwähnen und mich natürlich über diesen Weg bei der zuständigen Therapeutin, aber natürlich beim gesamten Therapeuten-u. Pflegeteam der Station Herzberg 2 bedanken. Diese Einrichtung ist einmalig und ich habe zu keinem Zeitpunkt, den Schritt vom Rheinland in den Taunus bereut.

Rundum stimmige und heilsame Situation

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe 2013 eine achtwöchige Therapie in dieser Klinik durchlaufen und war rundum zufrieden. Gute aufeinander abgestimmte Einzel- und Gruppentherapien mit gründlichem tiefenpsychologischem Ansatz, freundliche und aufmerksame Therapeuten und Pflegekräfte, eine wohltuende Umgebung sowohl auf der Station als auch auf dem Gelände,
ein unterstützendes Angebot an Andachten, Gottesdiensten und Seelsorge - all das hat mir sehr geholfen. Selbst die Unterbringung in einem Zweibett-Zimmer war für mich kein Problem, ganz im Gegenteil. Eine gute Entscheidung war es, das Fahrrad mitzunehmen, die Touren in der Umgebung waren ein guter Ausgleich. Sicher war der Zeitpunkt (Mai -Juli) optimal, den so konnte man sich viel draußen aufhalten.
Drei Wochen Kontaktsperre am Anfang und Null Fernsehen, bis auf Nachrichtensendungen, das war erst einmal ein große Umstellung, half aber herunterzufahren.
Was mir sicher geholfen hat, war einmal die Reduktion äußerer Reize, dann aber auch die intensive therapeutische Zuwendung und das gute Miteinander mit den anderen Patienten.

Ein Segen

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012/ 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Psychosomatik,Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt in der Klinik war ein Segen für mich.
Ich war insgesamt acht Wochen über Weihnachten und Silvester
auf Buche 1.
Die Kombination von medizinische und seelsorgerische Betreuung war für mich nachhaltig genau das richtige.
Das Personal war sehr aufmerksam und ich fühlte mich jederzeit gesehen.Es gab kein ausweichen und kein verstecken was nicht jedermanns Sache war.
Jeder der sich für diese Klinik entscheidet sollte sich fragen,will ich wirklich Gesund werden?
wenn nicht ,bis du dort nicht richtig.
Jesus stellte die gleiche Frage einen Kranken der 38 Jahre
wartete, daß ein Wunder geschieht.
Er sagte ihm steh auf und nimm deine Matte mit.
Wenn du Gesund werden willst und dein Leben aufräumst ,bist du genau richtig in dieser Klinik.Du bekommst jede Unterstützung
die du brauchst.
Die Umgebung ,das Klinikgelände ist Traumhaft und trägt viel zur Genesung dazu.
Ok ,was das Essen betrifft muss ich gestehen es lässt zu wünschen übrig.
Ich bin jetzt seit 5 Monaten wieder in meinen Lebensalltag eingebunden und kann nur sagen ,das ich immer noch sehr von meinen Aufenthalt profitiere.

Überwiegend gute und hilfreiche Erfahrungen gemacht

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Super Therapeuten,engagierte Pflegekräfte,schöner Park
Kontra:
zu wenige Plätze in Einzeltherapien wie Ergo-, Körper - und Musiktherapie
Krankheitsbild:
Trauma,DIS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

2013 war ich nun zum 3. Mal auf Station Saalburg und habe mich wieder gut aufgehoben gefühlt. Wenngleich nicht alle Therapieziele erreicht wurden, konnte ich doch Vieles für die weitere Arbeit mitnehmen. Besonders positiv ist zu sagen, dass Therapeuten, Co-Therapeuten und Bezugsschwestern gut zusammenarbeiten.
Auch der Kontakt mit der Sozialarbeiterin war sehr hilfreich.
Obwohl der Altbau einen gewissen Charme verbreitet, bin ich froh, wenn die Station umgezogen ist und vor allem die sanitären Anlagen eine Modernisierung erfahren.
Das Essen war gut und die Auswahl reichhaltig.
Leider gibt es für die Traumastation viel zu wenige Plätze in der Musik - und Körpertherapie! Da sind immer wieder Wartezeiten vorprogrammiert, oder man bekommt gar keinen Platz.
Vermisst habe ich auch die Wochenanfangs - und Wochenabschlussrunden mit der Therapeutin! 2010 waren das für mich ganz wichtige und strukturierende Kurzkontakte. Allerdings muss ich anmerken, wenn es nötig ist, bekommt man auch heute noch einen Kurzkontakt mit den Therapeuten.
Auf den einmaligen Kurzkontakt von 10 Minuten mit dem Chefarzt hätte ich verzichten können. Es ist wohl, gerade für Traumapatienten, doch etwas zu viel verlangt, einem wildfremden Menschen etwas über die eigene Befindlichkeit und die Therapiearbeit zu berichten.
Alles in Allem gesehen war es für mich wieder ein sehr hilfreicher und stabilisierender Aufenthalt!

station saalburg ist nicht für die sicherheit seiner patientinnen in der lage

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2006   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (eine aufarbeitung einer straftat gab es nicht,was nicht mit einem christlichen aspekt zusammen passt)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (strafrechtlich,keine weitere folgen für unterlassene hilfeleistung)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden (bis auf ausgebliebene erstversorgung nach angriff,diagnostisch einwandfrei)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (nicht in der lage verantwortung zu übernehmen,was eine klinik durch einen beauftragten tuen muss)
Pro:
christlicher aspekt der klinikväter von frühr
Kontra:
unprofessionelles verhalten der pfleger auf saalburg,keine sicherheitsmechanismen bei amoklauf.ich bin selbst ärztin in kriegs und krisengebieten.
Krankheitsbild:
posttraumatische belastungstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

ich war insgesammt 3 mal stationär in dieser klinik.2 aufenthalte waren therapeutisch gut aufgebaut,den christlichen aspekt fand ich sehr hilfreich.allerdings waren diese aufenthalte auf der station feldberg.den 3 aufenthalt hatte ich dann auf der angeblich traumaorientierten saalburgstation,und diese behandlung war nicht nur unprofessionell sondern am ende strafbar.man muss wissen,dass diese station ende der neunziger jahre eng mit hoch angesehenen wissenschaftlern zusammengearbeitet hatte,diese aber im streit,sich aber in keiner guten christlicher manier zerstritten hatte.und da trennte sich die spreu vom weizen.ich erlebte hochagressive täterpersönlichkeiten als mitpatientinnen,die ehr soziale probleme in einzelgesprächen hätten behandeln müssen.da sahen die allzu schnell überforderten therapeuten weg,vom pflegepersonal ganz zu schweigen,die teilweise keine fundierte ausbildung zum stoppen von flashbacks und anderem verhalten hatte.es wurde dann nach einem arzt gerufen,und wenn keiner zu stelle war,schrien patientinnen auch einmal 10 miuten lauthals herum,was andere schwer kranke patientinnen erschrak.diese überforderung wurde gesehen,wurde aber nicht ernst genommen.ich verbrachte meinen aufenthalt mit einer sehr kranken frau,die eine solche eifersucht aufstaute,dass sie wenn ich in der gruppenvisite nach meinen befunden fragte,sich die ohren zuhielt und schnaubte bis sie anfing sich zu verkrampfen.auch auf einen solchen konflikt wurde nicht eingegangen.ich bedauere nicht ,wenn eine klinik schwer kranke menschen aufnimmt,aber in den vorgesprächen wird jedem arzt klar,was für eine individuelle versorgung ein jeder patient braucht,und es fahrlässig,eine ganze station mit über geordnetem krankheitsbild und affektiv gefährlichen verhalten anzusammeln,wovon,das weiss ich im nachhinein nicht wenige therapie machen um vor strafverfolgung zu entkommen.für mich war dies fatal ,da ich von meiner zimmernachbarin tätlich verletzt wurde,und erst die polizei dieser situation herr wurde.

Leidliches Pflegepersonal

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Therapeutin
Kontra:
Hygiene
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Ausfälle der Pysioterapie wurde gut kompensiert.
Über die Mahlzeiten kann man nicht meckern.
Die Psychotherapeuten geben sich mehr als nur mühe.
Über das Pflegepersonal kann man hinwegschauen.
Die Zimmer und die Hygiene werden bald (15/16.4) auf den neuersten Stand sein.
Die neuen Stationen sind zwar für die "Ideengeber"? gut gestaltet, aber leider "zum großenTeil" nicht zweckmäßig.
Ob man mit possitiven Gedanken entlassen wird, lieg an den Einzelnen selbst.
Die Christlichen Veranstaltungen sind freiwillig, leider versucht das Pflegepersonal dieses Gedankengut immer wieder in die Therapeutischen/Pädagogischen ?!? Gespräche ( 1/2 Stunde) enfliessen zu lassen.

wertvolle Zeit

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Vielfältiges Angebot
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, rezid.
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Viele Dinge waren vielleicht nicht optimal- aber wenn man sich vorher über eine Klink schlaumacht und nachfragt kann/konnte man sich darauf einstellen, so zB das es Doppelzimmer gibt.

ich hätte gerne auch an Gruppen von anderen Stationen teilgenommen, aber das ging nicht was ich nicht ganz nachvollziehen konnte

Ich wurde von einer sehr bemühten Psychologin betreut. Wie in anderen Kliniken in denen ich bereits war gab es auch hier viele junge Therapeutinnen. Ich habe selbst bereits als Krankenschwester in einer psychiatrischen Klinik gearbeitet und weiß wie gering die Psychologen bezahlt werden deswegen ein besonderes Danke an die für mich zuständige an dieser Stelle für ihre Mühe.

Ärzte waren ebenfalls fachl kompetent, wenn nötig haben sie auch Besuch bei Spezialisten organisiert.

Man ist nur ein Name in einer Akte ...

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Lage am Rand des Taunus, Nähe zu Frankfurt
Kontra:
zu wenige Therapien, zu viele Ausfälle, sehr schlechtes Essen, Personal ist kaum kritikfähig
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Station: Buche 2

Meine Bezugsschwester war wirklich super und die Mitpatienten auch - das war aber leider auch das einzig Positive an der Zeit. Nach 4 Wochen und einiger Kritik meinerseits, bei der man übrigens aufpassen muss, nicht noch eine Borderline-Störung diagnostiziert zu bekommen (!), hat man mich dann vorzeitig an die Luft gesetzt.

Massive Probleme hatte ich mit den vielen Ausfällen in der ganzen Zeit:
Die Maltherapie fiel insgesamt etwa 7 Wochen lang aus, Basistanz 2 Wochen, zudem hatte ich 3 Therapeuten in 4 Wochen, einen weiteren Wechsel hätte ich noch mit Beginn der 5. Woche gehabt und habe mich erdreistet zu sagen, dass ich damit leider gar nicht kann. (Für mich ist ein vertrauensvolles, effektives Arbeiten so leider unmöglich.)
Erschreckend fand ich auch die zahlreichen versteckten Ausfälle: Zweimal wöchentlich stattfindende Therapien wie "TFG" fanden höchstens einmal pro Woche statt, hinzu kommen lange Wartezeiten, um in diese Gruppen reinzukommen. Auf die sogenannte "Erlebnisgruppe" warteten Mitpatienten bis zu 4 Wochen nach Aufnahme (ich selbst 2, wurde jedoch mehrfach darauf hingewiesen, dass man mich eigentlich wieder hatte ausladen wollen, weil es ein Chaos bei der Platzvergabe gegeben hatte). Besonders pikant fand ich auch die Tatsache, dass die Station unzureichend besetzt war. Bei zwei Zusammenbrüchen von Mitpatienten (Nr. 1 an einem Donnerstag um 16 Uhr, Nr. 2 "wenigstens" sonntags gegen 12 Uhr) konnte niemand gefunden werden, der sich um die betreffenden Mitpatienten kümmern wollte. Im ersten Fall lieferte die Bewegungstherapeutin die Mitpatientin wieder in ihrem Zimmer ab und es verging sehr viel Zeit, bis jemand von der Nachbarstation nach ihr sah. Im zweiten Fall ging ich selbst zurück zur Station und wurde von der diensthabenden Schwester angeraunzt, dass sie da ja nix machen könne, sie wäre alleine auf Station und könnte die betreffende Patientin nicht abholen. Sie würde in den Knast kommen ...

Das Essen ist eine einzige Katastrophe! Mehrfach war es verschimmelt. Die Hygiene in den Duschen, Toiletten und Zimmern ist ebenfalls unter aller S***. Außerdem sollte jeder wissen, dass es sich um eine christliche Klinik handelt. Bibelinhalte sind Teil meiner Therapiegespräche gewesen - für mich ein absolutes No-Go.

2 Kommentare

147 am 11.04.2013

Zum Thema Hygiene... Also dasdie Duschen dreckig sind hatte ich auhc ... das lag aber nicht am putzen sondern an der mangelnden hygienischen Einstellugn andrer Patienten, sodass regelmäßig Haare in den Duschen lagen bzw sogar auf den Toiletten.
Und zumThema Essen: dass das Essen verschimmelt war kann ich mir DEFINITIV nicht vorstellen
UNd in Bezug auf die Wartezeiten muss ich dir leider Recht geben. Das ist etwas schlecht organisiert.
Allerdings fand ich den Klinikaufenthalt (12 Wochen) nicht so dramatishc und auch ich als Mensch der mit Religion nichts zu tun hat fand es nciht unbedingt übertrieben was an religiösem Angeboten dort ist. Und das ich in den THerapiestunden und Pflegegesprächen nur um biblisches ging kann ich so auch nicht unterschreiben. Ich habe auch Kritik gegenüber dem Personal gegeben und manchmal auch sehr unsachlich. Trotzdem wurde ich nciht anderst oder schlechter behandelt

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Hervorragend und professionell!!!

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Kann ich nur weiterempfehlen!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Intensive Gespräche mit dem Therapeut!)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Intensive Therapien!)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Unkompliziert & rasche Aufnahme!)
Pro:
Einfach (fast) alles
Kontra:
Manchmal das Essen
Krankheitsbild:
"Bordeline" & Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Im Jahre 2012 war ich von März bis Mai als Patient in der Klinik Hohe Mark auf der Station Herzberg 2. Dre Wochen Kontaktsperre... Eine sehr intensive Zeit, so ganz ohne Ablenkung durch Mobiltelefon, TV-Geräte und Ähnliches. Die erste Woche denkt man nur was dieser ganze Scheiss denn nur soll. Aber dann erreicht man irgendwann den Punkt, wo man sich mit sich selbst auseinander setzen muss! Dies, mit Hilfe des Therapeutenteams (Kunsttherapie, Tanztherapie, usw). Alles in allem eine sehr intensive Erfahrung, die ich nicht missen möchte.
Auch das Pflegepersonal (Bezugspflege) hat sich rührend gekümmert und man hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl zu störe.
Was die christliche Ausrichtung der Klinik angeht... Ja, es ist ein christliches Haus. Aber hier wird/wurde niemand "bekehrt" (nicht während meines Aufenthaltes).
Die Klinik selbst lieg,t in einem Park gebettet, am Fuße des Taunus. Für mich war es mein ganz persönlicher "Zauberberg". Diese Umgebung hatte sehr viel dazu beigetragen, dass ich, zumindest für einen Augenblick, zur Ruhe kam! Ich kam aus dem Rheinland in den Taunus, mein Psychiater meinte, dass diese Klinik ein absoluter Geheimtipp sei - ich kann das absolut bestätigen.
Was das Essen anging, so muss ich leider sagen, dass es nicht immer ganz so toll war. Wenn man allerdings bedenkt, für wie viele Patienten hier Essen zubereitet wird, und dass es sich hierbei nicht um ein Sternerestarant gehandelt hat, muss ich sagen, dass es ganz ok war.

1 Kommentar

Schauschi am 01.03.2013

Herzlichen Glückwunsch, dass es so super war! Ich glaube das gerne, obwohl ich ganz andere Erfahrungen gemacht habe. Ich fürchte, es liegt am Status "Privatpatient". :(

Alles ist Therapie

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Pflege/Bezugsarzt
Kontra:
zu wenige Therapien /Essen
Krankheitsbild:
Trauma
Erfahrungsbericht:

Ich war als halber Privatpatient nach 8 Wochen Wartezeit für 8 Wochen auf die Traumastation.
Einige hatten den Eindruck, dass Betten nur gefüllt werden (Aufnahme vor dem WE, viele Ausfälle durch Urlaub, Nicht- Traumatherapeuten als Bezugstherapeuten!).

Ich hatte nur wöchentlich ein Einzel beim guten Therapeut, 2 gute Gespräche mit der Bezugspflege, einmal Bewegungs"therapie" die in der Gruppe wenig therapeutisch war, 2 Maltherapien und 1 mal Ergo bei einer völlig unmotivierten "Therapeutin" und insgesamt ! 3 mal Einzelkörpertherapie, für die man schon kämpfen musste.

Ansonsten musste man für sich selbst sorgen, für körperliche Probleme wurde nicht genug geboten, keine Krankengymnastik, kein Schwimmen, nur Rudern oder Wandern, keine Hilfe bei SD-Problematik.
Das Schwimmbad in Homburg ist ohne Auto schon schwer zu erreichen, das Freibad ging aber.

Kritik (Essen, Planung) wurde abgetan mit "Alles ist Therapie".

Gut waren die Patientengespräche, die Andachten, die Seelsorge fand ich nicht hilfreich-überfordert? Natürlich auch der Wald!

Was hat es gebracht? Gute Infos zum Thema Trauma, theoretisches Wissen, Einblick was gute EMDR kann.
Aber die meisten Patienten kommen sehr oft wieder (bis zu 10 mal), was natürlich auch an der Effektivität zweifeln lässt.
Insgesamt fand ich dass andere Kliniken für deutlich weniger Geld mehr "Drumherum" geboten haben, mehr Körpertherapie, Fitnessraum, Schwimmbad etc, besseres Essen und Einzelzimmer.

Von hervorragend über mittelmäßig bis schlecht

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Verbesserungen sind in jeder Hinsicht notwendig)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (1. Aufenthalt super, 2. Aufenthalt sehr durchwachsen)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (1. Aufenthalt hervorragend. 2. Aufenthalt sehr mäßig)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Geduld nötig und man muss immer wieder nachfragen!)
Pro:
Christlich, Spitzenpersonal
Kontra:
Zu starkes Gefälle im Bereich "Pflegende"
Krankheitsbild:
DIS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik liegt sehr idyllisch direkt im Wald. In der Nähe gibt es Einkaufsmöglichkeiten und die U-Bahn nach Frankfurt. Die Klinik ist christlich geprägt. Es finden morgendliche Andachten statt sowie Sonntags Gottesdienst. Eine eigene Abteilung bietet hochprofessionelle Seelsorge an und steht jedem Patienten offen. Ein "Raum der Stille" bietet einen Ort für die eigene innere Einkehr. Ich war zweimal für je 10 - 11 Wochen Patientin. Die Pflegenden unterscheiden sich enorm in ihrer fachlichen Kompetenz und in ihrem Engagement. Ein paar sehr gut ausgebildeten und egagierten Mitarbeitern gelingt es (bisher) die Behandlungsqualität auf hohem Niveau zu halten. Das habe ich auf Station "Feldberg 2" sowie auf der Station "Saalburg" ganz ähnlich erlebt. Die Ärztinnen auf "Fe 2" waren darüber hinaus sehr viel versierter und zugewandter als die Ärzte auf "Saalburg". Als DIS - Patientin hat mir dennoch der Aufenthalt auf "Saalburg" dank der Bezugspfelgekräfte viel gebracht. Leider stehen viele Co - Therapien, die im Konzept der Station groß angepriesen werden, nur wenigen "Auserwählten" Patientinnen der Saalburg zur Verfügung, da die Kapazitäten sehr schnell ausgeschöpft sind. Viele Therapien fallen aus. Während meines Aufenthaltes musste ich viermal den Therapeuten wechseln, was ein stringentes und wirklich effektives Arbeiten gar nicht möglich machte. Zudem ist selbst auf einer Traumastation, die auch mit EMDR arbeitet, strikt einmal die Woche 50 min. lang eine Einzelsitzung Standard. Einige Mitpatientinnen hatten oft nicht die Gelegenheit die Bilder und Eindrücke aus den EMDR - Sitzungen mehr während des Klinikaufenthaltes zu besprechen. Sehr störend war der Alkohol- und Drogenkonsum einiger Mitpatientinnen, der vom Personal weder bemerkt noch geahndet wurde. Alles in Allem kann ich die Klinik für schwere Krisen sehr empfehlen, für effektives therapeutisches Arbeiten an komplexer PTBS stimmt der Rahmen leider nicht und das Personal müsste stringenter über Zusatzqualifikationen verfügen. Männliche Traumatherapeuten brauche ich nicht ein weiteres Mal.

Re-Traumatisierung auf "falscher" Station

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2000   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kam wegen einer PTBS in die Hohe Mark, nachdem man mir einen Platz auf der Traumastation zugesagt hatte. Leider wurde ich auf Station Buche verfrachtet, wo mir schon das Treppenhaus zu eng war. Im Nebenzimmer ein Mann, der in Unterwäsche im Flur herumlief, was bei mir ein Flashback auslöste. Mehrmals am Tag durchlitt ich Flashbacks und bin dann zusammengebrochen und auf die geschlossene Station verbracht. Später wieder auf eine andere Station gekommen. Bekam 20 min Therapiegespräch pro Woche (!!!!!!) auf der psychosomatischen Station.
Mein Wunsch auf Verlegung auf die Traumastation wurde abgelehnt mit Kommentar, dass ich kein Fall für die Traumastation sei.

Ich erlebt durch die Hohe Mark und auch die oft sehr unfreundlichen Mitarbeiter, die teilweise ihre persönlichen Konflikte auf dem Rücken der Pat. austrugen, eine Re-Traumatisierung.

Erst zuhause, nach vielen ambulaten Therapiestunden mit einer ausgezeichneten Trauma-Therapeutin ging es mir besser.

Ich habe aber gehört, dass die Station Saalburg spitzenmäßig sei - wenn man denn das Glück hat, dorthin zu gelangen.

Ich wurde leider in eine Gruppe mit Essgestörten gesteckt, obwohl ich nicht im Ansatz Probleme dieser Art habe. Es war halt sonst nirgends Platz.
Essen und Organisation sind leider eine Katastrophe. Einmal wurde das Abendessen (Wurst, Butter, Käse) im Essenswagen gewärmt! War ungenießbar.

Die hygienischen Verhältnisse fand ich damals bedenklich.

Meine Eindrücke und Erfahrungen

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008/2009
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Auch wenn ich keine tollen Erfahrungen machen konnte, denke ich doch dass es nicht an der Klinik lag, es hat eben einfach nicht gepasst! Leider!)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
die Umgebung, der Wald, gut für christliche Menschen
Kontra:
nicht unbedingt etwas für Ungläubige
Krankheitsbild:
Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nun ist mein Aufenthalt länger her. Mit Grausen erinnere ich mich an die Zeit, der Aufenthalt hat mir persönlich leider nichts gebracht. Die unterschiedlichen Therapien fand ich dennoch ganz toll, Maltherapie, Rückenschule, Wandern, Frühsport (hab ich nach wenigen Malen aufgegeben-da Winter und draußen in der Frühe Sport bäh), rudern, Entspannung.

GSK Training hatte ich zuletzt bekommen, gerade 2 Mal war ich dort. Schrecklich, da ich große Störungen meiner sozialen Kompetenzen habe.

Ich war in der Buche, keine Ahnung ob 1 oder 2, ich war oben. Und es waren nur ältere dort, die ganz andere Probleme hatten. Und somit fühle ich mich extrem unverstanden und unwohl.

In der Klinikzeit hatte ich einen Rückfall, was die Selbstverletzung betrifft. Dort wurde ich gerügt und sollte es nochmal vorkommen käme ich in die geschlossene oder werde rausgeworfen. Statt sich einer meiner angenommen hätte, so wie es meine jetzige Therapeutin tut! Heute weiß ich dass auch das selbstverletzende Verhalten für etwas ganz wichtig ist!
Durch das extrem kirchliche dort, kam ich mir manchmal vor wie der Teufel. Als würde man mich anprangern weil ich bin wie ich bin. Im Endeffekt kam ich schlecht vor, böse. Denn ich hab dort ja nur schlechtes getan! Wurde mir so suggeriert. Ich glaube heute würde ich dort nicht mehr hingehen, heute bin ich überall tätowiert, glaube da hätte ich dort bei den Schwestern kein Stein im Brett :D

Meine Therapeutin dort war eine sehr nette Person. Aber für mich zu jung, unerfahren. Es hatte wohl leider nicht gepasst mit uns.

Das Zimmer war klasse. Ich hatte eines am Ende des Ganges, soweit ich mich erinnere war es nur etwas hellhörig und ich konnte die Nachbarn schnarchen hören. :D Da ich sowieso starke Ein-und Durchschlafschwierigkeiten habe.

Bad und Toilette mussten sich alle teilen, was ich nicht negativ in Erinnerung habe.

Was das Essen angeht konnte ich nie meckern. Ich war damals auch die Einzige, der das Essen immer schmeckte. Allerdings bin ich generell jemand, der mit wenig zufrieden ist.

Jederzeit wieder wenn es nötig wäre

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Tolles Personal !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Kontra:
schlechtes Essen
Krankheitsbild:
Depressionen etc.
Erfahrungsbericht:

Ich war von September bis Oktober in der Klinik Hohe Mark auf Station Herzberg2 und kann fast nur positives sagen. Als erstes möchte ich sagen, daß die Schwestern immer ein offenes Ohr haben - egal zu welcher Tages oder Nachtzeit Sie wirken nie genervt und man hat immer das Gefühl, daß man verstanden wird. Auch die Therapeuten sind alle sehr sehr nett und man fühlt sich gut aufgehoben und verstanden. Was noch sehr schön ist das ist die tolle und sehr gepflegte Parkanlage.

Ein sicherer Ort für psychisch belastete Menschen

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (sicher nicht perfekt, aber sehr gut!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
menschlich nahbare und engagierte Mitarbeiter
Kontra:
kein Krankenhaus zu brauchen, wäre natürlich besser...
Krankheitsbild:
Rezidiv. schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Es muss schon einiges passieren, damit man freiwillig in eine Psychiatrie geht. So ist es mir ergangen und aufgrund der Empfehlung meines örtlichen Psychaters habe ich die Entfernung von 180 km nach Oberursel in Kauf genommen. - Zunächst bringt das eine Wartezeit mit sich.

Dann ging alles schnell und ich kam in einem wunderschönen Altbau an. - Zunächst sah ich das Problem: Zwei-Bett-Zimmer.

Im Nachhinein fand ich das richtig gut, was aber sicher auch an meinen Zimmerkollegen lag. Ich war 10 Wochen da und hatte in dieser Zeit zwei sehrverträgliche Bettnachbarn.

In den nächsten Jahren werden nacheinander alle Abteilungen in einen Neubau umziehen, der sicher behindertengerecht sein wird und viele andere Vorteile bringt. - Ich bin froh, den Altbau auch noch von innen erlebt zu haben!

Das Umfeld der Klinik ist ideal. Die Wanderwege sind (wenn man es einmal verstanden hat) sehr gut gekennzeichnet und perfekt in Schuss. Man kann viel Zeit in der Natur verbringen. Man findet viele Angebote auf dem Gelände. Z.B. wollte ich gern öfter auf ein Fitness-Rudergerät, was problemlos einzurichten war. - Ein Schwimmbad fehlt leider, aber man kann in Bad Homburg schwimmen gehen.

Ich fand das Essen sehr gut. - Die Salate beim Abendessen kamen mir manchmal wie ein Gedenkragout der vergangenen Tage vor, aber dann habe ich halt die Salate abbestellt und stattdessen Obst gebucht.

Ich bin mit Sicherheit nicht gesund geworden. - Was für sich genommen eine Enttäuschung ist. Aber ich habe angefangen, meine Krankheit zu verstehen und mit ihr zu leben. Ich habe angefangen einen heilsamen Weg zu gehen. - Auch wenn ich vielleicht nie wieder so gesund sein werde, wie ich einmal war.

Ich kenne durch meine frühere Arbeit viele Krankenhäuser. Nur in wenigen möchte ich selbst gerne Patient sein. Die Klinik Hohe Mark habe ich so positiv erlebt, dass ich gerne noch einmal Patient wäre.

Auch bei mir ging mal was schief und ich musste auf einen Platz in bestimmten Therapien warten. - Aber es hat sich gelohnt!

Hochqualifizierte Behandlung in wunderbarem Umfeld

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
Nichts gravierendes
Krankheitsbild:
Belastungsdepression/Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von 03 bis 05/12 auf Buche 2. Nach anfänglicher amb. Behandlung entschied ich mich für eine Stationäre und ganz bewusst für Hohe Mark,aufgrund des christliche Profils.
Aufgrund des guten Rufes der Klinik war mir klar, dass ich eine längere Wartezeit eingehen muss. Der Anmelde- und Aufnahmeprozess war perfekt. Zwischeninfo über vorr. Aufnahemtermin erhalten. Am Tag der Aufnahme kam ich nach einer ca. 15-minütigen Verwaltungaufnahme auf Buche 2 an. Ich wurde von meiner Bezugsschwester empfangen und zusammen mit einem Patienten-"Buddy" über den Tagesablauf umfassend informiert. Am Aufnahmetag erhielt ich noch das therap. und med. Aufnahmegespräch.
Psycholog. Therapeutin war sehr qualifiziert.
Oberarzt sehr fundiert und erfahren
Bezugsperson war äußerst engagiert.
Alle therapeutischen Mitarbeiter hoch qualifiziert, fachlich (Fachpfleger, Psychotherapie HP) und menschlich.
Herausragend war für mich die Tanztherapie, die entgegen meinen Erwartungen ein großes Puzzleteil in der Gesamttherapie war.
Die seelsorg. Komplementärangebote, alle freiwillig !!!!, machen den großen Unterschied zu anderen Kliniken aus (und ich kenne beruflich sehr viele Kliniken).
Kontaktsperre war für mich ein "Segen", da ich mich endlich nur mit mir auseinandersetzte ohne Ablenkung von außen (anfangs stand ich der Sperre sehr kritisch gegenüber), auch wenn es schwer war.
Die Tischgemeinschaften waren sehr gut zusammengestellt und das Essen war recht gut. Man kann aber nicht davon ausgehen, dass es wie Zuhause schmeckt.
Ich war noch im Altbau untergebracht, der Jugenherbergsatmosphäre ausstrahlt, aber sehr gemütlich ist (Einzelzimmer als Kassenpatient!!)
Die wunderbare Parkanlage und das Umland des beginnenden Taunus, unterstützen den "Runterkomm-Prozess".
Ich bin nun am Ende meines Wiedereingliederungsplans und merke gute Fortschritte bei der Umsetzung der in der Klink gelernten Hilfestellungen. Was am Ende zählt, ist die Ergebnisqualität und mit der bin ich sehr zufrieden.

Alles ist "Therapie"

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (siehe Kurzbericht)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (siehe Kurzbericht)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (siehe Kurzbericht)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (siehe Kurzbericht)
Pro:
örtliche Lage, gärtnerische Anlage, sonst nichts!
Kontra:
Eine einzige Katastrophe
Krankheitsbild:
Psychosomatische Probmematik
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Schon im Vorfeld der Aufnahme gab es entgegen der Zusagen eine Wartezeit von 13 Wochen, obwohl 2-3 Wochen als Privatpatient in Aussicht gestellt wurden. Für mich als selbständiger eine Katastrophe, weil keine Planungssicherheit gegeben war.

Das warme Essen war in der Woche, die ich da war, eine einzige Zumutung bis ungeniesbar.

Die Organisation zur Aufnahme (Untersuchungen, Ausfüllen von Fragebögen, und zum Teil die Anmeldung für einzelne Therapieen) eine Zeitverschwendung und ein Chaos.

Auf die Frage, weshalb das so ist, erhielt ich stereotyp die Antwort: "Das ist Teil der Therapie."

Das galt auch für das teilweise ungeniesbare Essen.

Als ich verweigerte dieses zu essen und mich mit meinem Therapeuten, der die schlechte Qualität mir gegenüber offen zugab, darauf geeinigt hatte, dass ich mich mittags selbst versorge, wurde mir dies am Tag darauf von Ihm untersagt, mit dem Hinweis: "Das Essen sei Teil der Therapie."

Ich wurde vor die Alternative gestellt, das Essen zu essen oder zu gehen. Ich bin gegangen.

Ein Therapeut der seinem Patienten etwas zugesteht, um es dann auf Druck von oben wieder zurück zunehmen, ist für mich als Patient keine zuverlässige Vertrauensperson.

Eine Klinik die mit solchen Druckmitteln arbeitet und die persönlichen Selbstbestimmungsrechte, wie die Entscheidung was ich esse oder nicht esse, versucht auszuhebeln ist für mich keine Anstalt, deren Mitarbeiter ich bereit bin, mich und meine Seele auszuliefern.

Ferner wurde weder die Qualittäskontrolle der Klinik, noch der Koch, noch der Patientenobmann zu dem Gespräch mit mir dazu geholt. Das zeigt mir, dass die Klinik kein Interesse daran hat, Mißstände die offensichtlich sind, zu ändern.

Dieses Beispiele mögen genügen. Sie könnten durch weitere Negativbeispiele ergänzt werden.

Ich werde meine seelische Erkrankung weiterhin ambulant behandeln lassen.

2 Kommentare

eveliene am 16.04.2013

es tut mir ausserordentlich leid für dieses erlebte.ich hätte es mir nie vorstellen können,dass eine solch renomierte klinik,durch inkompetentes personal derart abfällt,und erst meine eigenen erfahrungen haben mir wirklich die augen geöffnet,was dort in all den jahren passiert ist.die gründerväter dieser klinik,in der einmal der neffe des russischen zaren behandelt wurde würden sich im grabe umdrehen.ich bin selbst ärztin,und ich weiss zu gut was eine solcher verkorkste therapie anrichten kann,deshalb ist mein mitgefühl aufrichtig.

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Gotterleben und -vertrauen heilt

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Das Beste, was einem (ev.) Patienten passieren kann)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Personal, Atmosphäre, Park und Umgebung
Kontra:
wenig flexible Verpflegung, Wechsel/Ausfälle angesichts Urlaubszeit
Krankheitsbild:
extreme Verhaltenstörungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Juli/August 2012 auf Feldberg 1 und fand mich nach vier Wochen von meinen schlimmsten psychischen Beschwerden geheilt, so daß ich nur fünf Wochen in der KHM weilte.
Wie ich es mir vorgenommen hatte, konnte mich meine Frau als innerlich gewandelten Menschen in Empfang nehmen.
Inzwischen habe ich zwei Wochen stufenweise Eingewöhnung ins Arbeitsleben hinter mir und fühle mich wieder fast voll belastbar für einen abwechslungsreichen Büro- und Außendienstalltag.
Der religiös geprägte Alltag und viele Gespräche mit nettem Personal sowie MitpatientenInnen gaben mir wertvolle Einsichten und innere Kraft, der wunderbare Park bot herrliche Plätze zu Naturerleben und Meditation. Insbesondere anhaltende, teilweise akute Verdauungsprobleme machten mich demutsvoll.
Es "passte" fast alles an diesem Ort.
Natürlich ist nicht überall und alles für jeden ideal.
Doch ich kann die KHM nur jedem Therapiewilligen mit psychischen Störungen empfehlen. Als Atheist fühlt man sich hier vielleicht etwas fehl am Platze.

Nie wieder!!!!

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Kontra:
Falsche Diagnose, falsche Ratschläge, falsche Medikation
Krankheitsbild:
Schwere depressive Phase
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Den positiven Bewertungen einiger Patienten kann ich mich nach eigener Erfahrung nicht anschließen. Ich erlebte in der Klinik eine ziemlich schwierige zeit. Mein Hinweis das mein antidepressivum nach 5 jahren keine Wirkung mehr zeige wurde ignoriert. Ich erhielt kein neues mittel im Austausch und auch keinen Stabilisator wie Lithium ( trotz mehrfacher Depressionen). Die behandelnde Therapeutin stellte eine falsche Diagnose ( die inzwischen eindeutig in der folge-Klinik wiederlegt wurde mit Gutachten . Die falsche Diagnose wurde vom leitenden Professor sang- und klanglos übernommen und als richtig hingestellt. Das pflegeteam war zwar ok, Ärger und Unstimmigkeiten im team waren jedoch für die Patienten deutlich zu merken. Es gab keine leitende Schwester und das wirkte sich auch auf das Team aus.
Ich bin danach in einer anderen Klinik in Nordrhein- Westfalen sehr gut behandelt worden, die Diagnose wurde wie gesagt wiederlegt, ich bekam ein neues antidepressivum plus Lithium und sehr gute Therapie von einer erfahrenen Therapeutin und einem sehr guten und menschlichen Professor.
Von der Klinik hohemark kann ich eindeutig nur abraten, wer privat ( Zusatz-)versichert ist sollte sich auf jeden fall nach einer anderen Klinik umsehen.

2 Kommentare

Utopia am 17.11.2012

Hallo,

Sie sprachen von einer Klinik in Nordrhein Westphalen.
Welche Klinik war das und wie hieß die Therapeutin.

Vielen Dank

Liebe Grüße

Utopia

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empfehlenswert

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (bis auf einzelne Dinge ist es alles in allem völlig in Ordnung)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (besonderst mit der Oberärztin auf Station Feldberg 2)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Therapien, Therapeuten, Atmosphäre
Kontra:
Koordination, interne Absprachen
Krankheitsbild:
BPS, PTBS, Bipolar-II-Störung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 12 Wochen als Patient in der Klinik auf Station Feldberg 2, zeitweise haperte es an der internen Kommunikation zwischen Pflege und Arzt dies kann aber leicht behoben werden wenn man als Patient noch etwas mitdenken kann. Sehr schön fand ich die Atmosphäre in der Physiotherapie sowie bei der Seelsorge.
Die medizinische-therapeutische Behandlung war sehr gut und vorallem kompetent. Am Anfang der Therapie wurde eine umfassende Aufstellung über die einzelnen Krankheitsbilder, deren Ursache und Behandlungsmöglichkeit sowie Merkmale erklärt.
Ausbaufähig sind allerdings die Essenszeiten sowie das Essen im allgemeinen und die Internetnutzung für die Patienten. Zudem könnte es mehr Rückzugsorte für die Patienten geben
wobei die Klinik alles in allem nur zu empfehlen ist und ich dort jederzeit wieder hin gehen würde

Im Wesentlichen hervorragend

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Würde bei Bedarf jederzeit wieder hingehen!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Rundum sehr kompetent und herzlich.)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden ((betraf bei mir nur Diagnostik/ kleinen Infekt))
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Personal in der Aufnahme konnte Kontaktsperre nicht näher erklären.)
Pro:
Therapeuten, Pflegepersonal, Therapieformen und deren Vernetzung
Kontra:
Essen ausbaufähig; Tischgebetspraxis überdenkenswert
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wer kompetente und engagierte Ther. sucht und ein breit gefächertes Ther.angebot, dessen einzelne Komponenten gut zusammenwirken, der ist in der HM richtig.

Das parkähnliche Gelände und der Wald sind kraftspendende Cother.

Wer Komfort und neuesten Standard sucht, hat Chancen, da ein Neubau für die Psychotherapie errichtet wird. Mir hat es auch im Altbau (Buche 2) sehr gefallen. Vom Pflegeteam geschaffene positive Atmosphäre wog schwerer als knappe sanitäre Einrichtungen, zudem es altbaubedingt auch viele Einzelzi. gab.

Von Ther. und Personal habe ich mich individuell passend sehr "gesehen" gefühlt. Ich kam mit schweren suizidalen Gedanken und ging mit neuer Hoffnung.

Die Mahlzeiten im großen Speisesaal waren gesund und frisch; die Auswahlmöglichkeiten ordentlich (nur nichts für gehobene Ansprüche); die Zusammenstellung war gelegentlich gewöhnungsbedürftig oder ab und an fehlerhaft, aber es fand eine Patientenbefragung statt.

Hervorheben möchte ich auch die Qualität und Tiefe des bewegungstherapeutischen Spektrums.

Die oft angegriffene Kontaktsperre empfand ich für mich als sehr hilfreich; ebenso auch für viele Mitpatienten (trotz der damit verbundenen "Schmerzen") - es hilft, bei sich selber anzukommen und sich wirklich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Die Einbeziehung von Angehörigen erfolgt nach Bedürfnis des Patienten; so sollte es auch sein!

Zur christlichen Ausprägung: als überzeugte, mittlerweile evangelisch-landeskirchliche Christin, die im Lebensverlauf unter vielen Formen ungesund gelebten Glaubens gelitten hat, kann ich nur sagen: Hut ab; hier fühle ich mich wohl. Wer will, kann geistlichen Rat und Angebote finden. Gezwungen wird niemand. Dennoch empfand auch ich die Tischgebete als "verzwungen" bzw. wenig natürlich (mitarbeiterabhängig). Glaube und Psychotherapie werden im Sinne therap. Komp. sauber getrennt, aber bei Bedarf des Pat. gibt es auch komp. Seelsorge und teilweise Ther., die auch auf dem Gebiet gelebter Religiosität kompetent sind.

Alles in allem in Ordnung

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2004
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Freundliche Station, nette Zimmer, tolles Gelände
Kontra:
Kontaktsperre, Beten
Erfahrungsbericht:

Mein Klinikaufenthalt liegt schon einige Jahre zurück. War damals 19J. alt & auf einer Station für Essstörungen. Die Kontaktsperre führte dazu, dass es mir zunehmend schlechter ging. Das abschotten zur Familie ist in meinen Augen nicht wirklich förderlich. Gerade in schwierigen Situationen wie ein Klinikaufenthalt, der sehr anstrengend ist, ist es wichtig auch die Familie hinter sich zu haben. Wegen meines geringen Gewichts durfte ich an keinen Therapien teilnehmen und das Zimmer nicht verlassen. Durch falsche Absprachen zwischen dem Personal kam es dazu, dass ich ein Mal überdosiert wurde und es mit körperlich sehr schlecht ging. Sehr gezwungen fühlte ich mich am Beten teilzunehmen zu MÜSSEN. Ich hatte den Eindruck, dass man dort versucht, die Menschen zu bekehren. Ich gehöre keiner Religion an und habe auch keinen glauben. Ich bin Realist und bleibe das auch. Das Essen war sehr schlecht. Aber vielleicht konnte ich das durch meine Störung nicht richtig beurteilen. Im Anschluss nach dem Essen durfte man 30 Min. den Aufenthaltsraum nicht verlassen damit man sich direkt danach nicht erbrechen konnte. Nach den Mahlzeiten wurde ein „Tagebuch“ geführt. Das jedoch nicht weiter beachtet. Für mich daher völlig unsinnig gewesen. Der Zusammenhalt unter den Patienten war klasse. Das Verhältnis schon fast familiär. 1x die Woche wurde ein Filmabend veranstaltet. Es gab Gesellschaftsspiele und Bücher. Alles in allem würde ich sagen, dass mit der Aufenthalt schon etwas gebracht hat. Ich verlies die Klinik nach einiger Zeit mit „Normalgewicht“. Das wahrscheinlich auch durch die hoch kalorische Zusatznahrung. Mein Gewicht blieb aber bis heute stabil. Ich esse und akzeptiere die Kilos. Die Zimmer waren großzügig, freundlich, mit Dusche & WC. Die Therapien waren in Ordnung. Das Gelände war auch sehr nett. Meine zuständige Psychologin war etwas seltsam, alt und wirkte verbittert. Sie tat mir irgendwie leid. Der Bezugspfleger war ok. Ich würde wieder in diese Klinik gehen und werde es noch mal angehen. Zur Behandlung meiner Depressionen. Man kann es nicht jedem recht machen. Wer sich informiert, weiß, dass die Klinik christlich ist und es Kontaktsperren gibt. Entweder man akzeptiert es oder sucht sich eben eine andere.

Ärztliche Willkür

Klinischer Fachbereich: Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Pflegepersonal, Reinigungspersonal
Kontra:
Sozialdienst, Patientenfavorisierung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

2012 nahm ich drei Entgiftungen in der Klinik in Anspruch. Im März brach ich ab, da ich glaubte, mittels Arbeit schneller wieder ins "geordnete" Leben zurück zukommen.
Funktionierte nicht. Also ein weiterer Versuch im Juni. Schon bei der Aufnahme durch die Stationsärztin war eine "dezente" Kritik meines Verhaltens im März nicht zu überhören. Diesmal aber wollte ich - mittels Sozialdienst - eine anschließende Langzeittherapie in Frankfurt in die Wege leiten. Und führte auch die notwendigen Vorgaben dafür fristgerecht aus. Da durch die Neuaufnahmen erhebliche Unruhen im Gruppengeschehen entstanden, mir plötzlich, trotz freier Zimmer, ein starker Schnarcher (nach eigener Auskunft des betreffenden/ich schnarche nicht) mit ins Zimmer verlegt werden sollte, beschloß ich nach abgeschlossener Entgiftung in 10 Tagen, nicht erst am 26.06.12, sondern schon am 22.06.12 gehen zu wollen. Die Unterlagen für die Langzeit waren komplett und mussten nur noch beim Sozialdienst abgegeben werden. Die Kritik der Stationsärztin während der Visite konnte ich schon nicht nachvollziehen. Zudem sie wohl wußte, was sich in der Woche alles auf Station ereignet hatte. Ich wollte nur noch die Unterlagen abgeben und bekam vom Sozialdienst dafür einen Termin. Als ich dort ankam, eröffnete mir der Sozialarbeiter, er könne auf Grund meines Wunsches gehen zu wollen, meinen Antrag nicht weiterbearbeiten. Es würden sicher noch einige Fragen zu dem Sozialbericht aufkommen. Auf meine Frage, ob wir dafür nicht einfach am 25. oder 26.06. einen Termin vereinbaren könnten, verneinter er dieses und verwies mich an die Suchtberatungsstelle in Bad Homburg.
Ein Mitpatient, der am selben Tag ging, bekam einen Termin zur Nachbearbeitung!
Da ich ihn schon direkt nach der Visite ansprach, fand ich es unglaublich, durch das ganze Klinikgelände laufen zu müssen, nur um diese Absage zu erhalten.
Offensichtlicher kann ein "Denkzettel" gar nicht sein!
Nie wieder Hohemark! Und die Burgstr. kann mir gestohlen bleiben!!

Hohe Mark nein danke!

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
die ärzte und pfleger
Kontra:
das ganze drum-herum
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

das klinikangebot habe ich nach reiflichem überlegen nicht angenommen,da ich die klinik für mich als völlig falsch ansah, tatsächlich benötige ich eine ambulante verhaltenstherapie und keinen mehrwöchigen stationären aufenthalt. mir wurden eigene medis( nicht für die seele) gleich abgenommen und ich bekam stattdessen generika,die ich aber nicht vertrage--so abends einen betablocker,der mich die halbe nacht frieren ließ. essen empfand ich wenig schmackhaft und auch für eine reizdarmpatientin nicht bekömmlich--das system mit der bezugsschwester gefiel mir überhaupt nicht .zweibettzimmer war auch nicht toll und als ich erfuhr,dass man in die therapien wohl erst nach einer ganzen weile reinkommt und dann quasi nur rumsitzt,reichte es mir und ich fuhr heim...befreit von den zwängen dort,die zu meinem krankheitsbild überhaupt nicht passten...auch das protestantisch-calvinistische christentum,das ich als sehr nüchtern empfinde,gefiel mir als praktizierende katholikin gar nicht,zumal ich nur alle 4 wochen !! die gelegenheit zu einem wort-gottesdienst habe...ich fühlte mich irgendwie total allein gelassen und die beiden damen am esstisch redeten auch so gut wie nicht mit mir,allerdings verlangten sie sofort mithilfe beim tischdienst--ohne mich,in jeder beziehung--nie wieder Hohe Mark!

1 Kommentar

147 am 11.04.2013

Das die Medikamente eingesammelt werden stimmt. Ich musste am Anfang auch alles abgeben, außer Notfallmedikamente für Asthma und Neurodermitis.
NAch einiger Zeit wurden mir aber viele Medis wieder gegebn ... Auch Medikamente die ich wegen Unverträglichkeiten nicht nehemn darf sondern nur mein eigenes Produkt nehmen darf wurden nciht ausgetauscht sonderen genau das Medikament gegben.

Macnhmal hilft vielleicht auch reden? Bzw einfach vorab eine Medikamentenliste vom Hausarzt geben lassen und dort vermerken was nciht ausgetauscht werden darf.
Und in Bezug darauf hilft manchmal auch isch mal mit gesundheitspolitischen Vorgaben auseinander zu setzen

Beziehung wurde zerstört

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Es gab keine mit Hinweis auf Schweigepflicht)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
keine Einbeziehung der direkten Angehörigen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Lebensgefährte war von Mitte Jan bis Mitte März 2012, also 8 wochen in der Klinik. Er leidet schon länger an Depression und war schon 2 x in anderen kliniken. Er fühlte sich hier sehr wohl und fand auch die Therapie sehr gut. Nach ca. 4 wochen bemerkte ich allerdings eine Veränderung dahin, dass er sich immer mehr von mir distanzierte. Ich habe aber gedacht, weil er meinte, die Therapie sei oft sehr schwer für ihn, er bräuchte die nötige Ruhe. Gespräche mit den Angehörigen gab es nicht, wenn ich was wissen wollte wurde auf die Schweigepflicht verwiesen.

Als er dann nach hause gekommen ist, war er völlig verändert, zog sich zurück, weigerte sich, mit mir zu sprechen. Dann hat er sich nach ein paar Tagen von mir getrennt, will seine geschiedene Frau und Kinder (wohnen nur ein paar km von ihm entfernt) wieder zurückholen. Offensichtlich bestand die "Therapie" darin, ihm ein schlechtes Gewissen zu machen und ihm vorzuwerfen, er kümmere sich nicht um seine Kinder. Das hat ihn so getroffen, dass er sich nun diese "Lösung " ausgedacht hat. Ich bin jetzt wohl überflüssig, das 5. Rad am Wagen, wenn Frau und Kinder wieder da sind, also wurde ich entsorgt. Ich bin fassungslos, welche Gehirnwäsche dort vorgenommen wird. Wir waren vor der "Therapie" absolut glücklich, es war NIE die Rede von Trennung, ganz im Gegenteil, wir wollten heiraten. Ich bin nur noch geschockt und frustriert. WAS SOLL DAS? eine gute, harmonische Beziehungwird zerstört, das kann es doch wohl nicht sein, oder?

4 Kommentare

Rob am 08.04.2012

nicht schön sowas...geb ich Dir Recht...
aber dann hat er Dich nir rihtig geliebt...siehs mal so..
das Leben geht weiter....Kopf hoch

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