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Kitzberg-Klinik Bad Mergentheim

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Erlenbachweg 24
97980 Bad Mergentheim
Baden-Württemberg

48 von 97 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
weniger gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
weniger gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
weniger gute Ausstattung
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168 Bewertungen

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Haus 1

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kaminzimmer
Kontra:
alles andere
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Leider habe ich mehr schlechte als gute Erfahrungen im Haus 1, der sogenannten Reha gemacht. Ich fange mal mit den Kontras an:
Kleines Zimmer ca 7-8 qm höchstens. 1 Bett ca 80x190, Matratze noch nicht mal 10 cm hoch und kein Lattenrost sondern eine Spanholzplatte. Also kann man sich vorstellen wie man darauf schläft. Schrecklich. Kein Fernseher oder Internetempfang. Das kenne ich anders von anderen psychosomatischen Rehas.
Keine Sporthalle, Bastelraum, keine Freizeitaktivitäten.
Getränke muss man sich von Außerhalb zukommen lassen. Keine Cafeterie, keine Möglichkeit sich im Garten aufzuhalten, den gibt es nicht. Nur ein Raucherhäuschen. Es gibt ein kleines Bücherregal mit alten Büchern, das wars. Essen lässt sehr zu wünschen übrig.
Therapien so mittelmäßig. Keine Wochenendaktivitäten. Jeder Patient ist sich selbst überlassen. Wenn jemand nicht zur Therapie oder Essen erscheint, interessiert es auch niemanden, es wird nicht geschaut warum.
Vor der Garage am Haus steht ein kaputter Kicker, und eine Tischtennisplatte ohne Netz. Kein Spielplatz für Kinder (viele Mütter mit Kinder sind hier). Anstelle gesünder zu werden wird man nur richtig krank. Niemand sollte ins Haus 1.

Pro: Einen Kaminraum mit schöner Couch.

Mich wundert es nicht das auf der Homepage keine Bilder vorhanden sind, die würden jeden abschrecken.

Macht euch ein eigenes Bild der Klinik

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Es war alles gut
Kontra:
keine, ausser das das Essen nicht immer lecker war
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war ende letztes Jahres in der Kitzbergklinik, und ich kann nur positives loswerden, klar war mal das Essen nicht so toll oder es gab Streitigkeiten aber von der Theraphie und besonders von meinem Therapheuten war ich begeistert. Er hat mich erniedrigt um meinen Kampfgeist rauszuholen, er hat mich mit Steinen beworfen bis ich zurück warf. Ich konnte viel durch die Klinik mitnehmen und das Motto "Eigenverantwortung" finde ich echt gut, auch wenn es mir sehr schwer viel. Ich habe viel gelernt vorallem das mit den Negativ Muster fande ich toll da man dann schonmal wusste woran man Arbeite kann und Lösungen suchen kann. Aber nochmal so nebenbei, ich finde so Bewertungen für andere echt blöd, jeder Mensch ist anders, jeder sieht es anders und jeder hat seine eigene Meinung und bevor ich dahin kam war ich durch die Bewertungen total abgeschreckt und wollte nicht mehr kommen und wenn ich jetzt überlege wie weit ich gekommen bin, wäre ich blöd gewesen hätte ich auf die Komentare gehört.

E. (17J.)

Ein Lachendes und Besorges Lächeln

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Sehr geschultes Komepentes Team Das vier Phasen Model ist genisl und sehr toll Aufgebaut
Kontra:
Gar keine
Krankheitsbild:
DIS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war mehrmal in der Klinik zur Intervall Behandlung. Wie auch dieses Jahr. Diese Klinik und vor allem das Kompetente Klinik Personal und das vier Phasen Model, haben mir das Überleben gesichert, ich konnte durch sehr Geduldige Arbeit auf Augenhöhe des ganzen Personal ganz viel lernen, verstehen, zusammenhänge erkennen und erreichte dadurch soooo viel mehr an Lebensqualität. Es war für mich ein Ort wo ich soooo sein durfte und egal in welcher Lebenslage , konnte ich mich auf meine Therapeutin, an den tollen mega Kompetenten Chefarzt verlassen, weil ich wusste Sie Wissen wovon Sie reden, diese Menschen gaben mir das Gefühl ich bin wer und ich konnte zum ersten mal jemanden Vertrauen und es tut mir in der Seele weh, dass dieser Arzt da in der Klinik aufhört, meine größte Angst und Vermutung ist, dass dieses Vier Phasen Model nicht mehr bestehen wird und es wäre ein untergang für die Klinik. Den reine DBT Kliniken gibt es genug, aber so eine Spezialisierte Klinik für mich soooo Bewehrtes Konzept der Vier Phasen Models habe ich noch niergendwo gesehen. Und das Konzept ist super gut!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich kann nur der Klinik ganz Fest die Daumen Drücken, dass der neue Direktor, dieses Konzept bestehen lässt und weiter so die Klinik führt wie sein Vorgenger, der Seine Arbeit mit sooooo viel Herz und Seele gemacht hat.

Es war für mich ein Sicherer Rahmen, wo ich so viele Schritte gehen konnte und ich hoffe sehr, dass ich Diese Klinik weiterhin für mich und viele andere Hochtraumatiesierte Menschen ein Solcher Ort bestehen kann. Und das Sehe ich nur dann, wenn das alt bewehrte Konzept bleibt, sonnst könnte ich da nicht mehr hin gehen. Und bestimmt ganz viele andere Menschen.

Der Therapeut als verwunderter Heiler

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (DAs Ergebnis der BIA Messung nur für persönliche Forschung der Ärztin, nicht für Patientin)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Das zweiter Zimmer war richtig schön, die Lage und der Ort
Kontra:
Therapeuten, Pfleger, Ärzte
Krankheitsbild:
PTBS, Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Leider versuchte der Therapeut v.a. seine eigenen Probleme zu behandeln: Er, der erzählte, dass er bei Wut abends auf einen Boxsack "eindrischt" schloss mich aus der Gruppentherapie aus, als ich einmal während einer besonders destruktiven und frustrierenden Gruppentherapie eine Decke nahm und auf den Boden warf um meinen Unmut zu äußern. Dieser Therapeut erzählte immer wieder, dass er überfordert sei. Als ich die geradezu krankhaften Verhaltensweisen am Gruppenesstisch nicht mehr aushielt und mich woanders hinsetzte, machte mir dies dann noch zum Vorwurf. Zu guter Letzt schrieb er in meinen Entlassbericht, dass er mich aus der Gruppentherapie ausschloss "um die Arbeitsfähigkeit der Gruppe zu erhalten". Ich warf ihm vor, dass er noch nicht einmal in der Lage sei, den Patienten zu zeigen, wie man ein feedback gibt (ich bin Personaltrainerin). Unfassbar, was ich dort an fachlicher und menschlicher Inkompetenz erleben musste. Es gäbe noch vieles zu berichten. Ich kann diese Klinik nicht weiterempfehlen weder psycholgisch noch medizinisch. Ach ja, als ich mit diesen Punkten an die Psychologisch Leitung herantrat, wurde aus meiner mitterlgradigen Depression kurzerhand eine Persönlichkeitsstörung. Obwohl bis dato lediglich von einer Störung mit Belasungen des Alltags geredet wurde. Merkwürdig, dass diese Erkrankung noch nie vorab diagnostiziert wurde (dies war die dritte Klinik, die ich wegen meiner PTBS aufsuchte - aber auch mit Abstand das widrigste, was ich erlebte).
Die Medizinerin war ganz fleißig darin sog. BIA (Körperfettmessungen) durchzuführen. War auch ganz interessant dann die Ergebnisse. Als es jedoch darum ging, aus den Ergebnissen eine geänderte Ernährung abzuleiten (das wäre ja eigentlich die logische Konsequenz) wurde mir gesagt, ich solle mir zusätzliche Molkeriegel in der Drogerie kaufen, um das Eiweißdefizit auszugleichen!!!!! Um so interessanter, dass die BIA Messungen einige Zeit später Gegenstand eines Fachvortrages dieser Ärztin war.
NIE WIEDER!!!!!!

2 Kommentare

rhenakus76 am 20.03.2016

Solltest du im haus 2 gewesen sein, weiß ich glaube ich wer du warst, und wenn du die bist wo ich denke das du es bist solltest du dein eigenes verhalten mal hinterfragen!

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Mein aufentalt in der PTZ

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015/2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Bezugstherapeut trug einiges dazu bei)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Bezugstherapeut, Essen,Zimmer,Mitpatienten
Kontra:
Pflege bedingt,Kriesenverhalten,Therapeutenwechsel allgemein
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo zusammen,
Ich war von Anfang Dezember bis Anfang Feb. Im Haus 1 also Reha Patient, Ja es lief am Anfang so einiges schief, Da Therapeuten Mangel herrschte, und dieser erst Anfang Januar langsam wieder ausgeglichen wurde.
Es gab auch zeitweilig einen aufnahmestop im erwachsenen Bereich der Klinik 1.
Aber hier wird, mir dann doch Zuviel schlecht geredet, Es mag in diesen Zeitraum alles nicht so optimal abgelaufen sein, aber man war dennoch sehr bemüht einen Regelbetrieb aufrecht zu erhalten.
Ich habe aber allerdings auch einen Top Therapeuten erwischt, dem ich Sehr dankbar bin.
Auch wurde mir sehr in meiner Problematik weitergeholfen, Aber habe selbst eine Mitpatienten Erlebt, die nichts anderes außer meckern und Hetzen konnte, Da frage bzw. fragte ich mich teilweise schon ob so gewisse menschen ernsthaft eine Therapie machen wollen, grade wen sie z.b Probleme damit haben, das Jugendliche dort sind, Das kann man wohl schon im voraus rausfinden, oder es wird Ständig wegen den Therapieangeboten gemeckert, okay es stimmt, es sind stellenweise lange Stand Zeiten zwischen wo man nichts hat, aber die zeit könnte man nutzen z.b zum erholen oder nachdenken, dennoch könnte man da noch etwas nachbessern. Die Klinik lebt sehr von der Selbstverantwortung, das ist aber in jeder Klinik Mittlerweile so, und das ist auch gut so. Noch etwas zum Thema Essen, was hier am meisten schlecht gemacht wurde, ich fand das essen bis auf sehr wenige ausnahmen sehr gut, und frische ist sowas von gegeben.
Ich werde dort wsl zum Intervall fahren und das ist auch gut so, und ich habe dort viele nette menschen kennengelernt!

PS: Die Personen die es wissen sollten was ich unter negativ mit Kriesenverhalten andeute wissen bescheid, gehört hier nicht hin!

bitte keine kranken Patienten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
gute äußeres Sicherheit, schöne Lage
Kontra:
quasi der Rest
Krankheitsbild:
PTBS, DIS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Erwähnenswert ist, dass zumindest das Akuthaus sich als Krankenhaus versteht und es daher etwas ungewöhnliche Regeln (z. B. wöchentliches Wiegen vor dem Frühstück ohne medizinische Indikation) gibt, die man verstehen kann aber nicht muss. Auch das es Präsenzpflicht bei allen drei Mahlzeiten am Tag gibt, selbst wenn davor und danach meine therapeutischen Angebote anschließen, finde ich eher nervig. Denn es gibt viel Leerlauf, unter anderem deshalb, weil viele Therapeut_innen gekündigt haben oder länger krank sind. Dies gilt auch für den Ortsbereich. Briefe verschwinden, Telefonate laufen ins Leere, Mails werden nicht beantwortet. Aber OK, das wäre zu vernachlässigen. Die angebotenen Stunden sind gut, die Therapeut_innen völlig OK. Leider ist es so, dass die Klinik grundsätzlich die Haltung vertritt, dass man am Besten ohne Probleme oder wenigstens ohne akute Probleme kommen sollte. Wer also z. B. Hilfe bei einer Essstörung sucht, sollte diese schon quasi im Griff haben. Klar gehören immer mindestens zwei zu einer konstruktiven Therapiearbeit und gerettet werden kann man nur durch und von sich selbst, aber ich habe mich sehr allein gelassen und veräppelt gefühlt, als mir diese Haltung entgegen gebracht und bestätigt wurde. Zum einen wird ein Eiertanz um jeden Kram gemacht, zum anderen werden Patienten völlig überfordert und auf sich geworfen mit der Argumentation, es ginge um Selbstreglementierung und die Arbeit müssten wir leisten. Ja. Gern. Aber keiner geht in eine Klinik, dem nicht klar ist, dass er Hilfe braucht. Und das sollte der Klinik auch klar sein.
Alles in allem also kein Ort, an den ich wiederkehren will.

1 Kommentar

tori7 am 09.05.2016

Hat man dort ein Einzelzimmer oder muss man sich eins teilen?

Sehr gute Erfahrungen

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Handynutzung,viele Freiheiten,Eigenverantwortung,Stabilisierungsverträge
Kontra:
Essen,sehr hellhöriges Haus
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war in dieser Klinik und habe viel erreichen können.Es ist echt eine super Chance und man kann ganz viel schaffen.Allerdings nur wenn man die nötige Motivation und Stabilität mitbringt da sehr viel Wert auf Eigenverantwortung gelegt wird,sonst kommt man nicht sehr weit. Die Therapeuten sind sehr nett und kompetent. Was auch sehr gut ist,dass viel darauf geachtet wird,was die Patienten wollen und man in einer großen Gemeinschaft lebt.Außerdem hat man sehr viele freiheiten und darf sein Handy behalten.Auch dass man gleich am Anfang mit seinen Negativmustern aufhören muss ist sehr hilfreich. Das Essen war jetzt niht so der Hammer und leider ist es zumindest bei den Zimmern sehr hellhörig,sodass man hört wenn sich jmd im Nebenzimmer unterhält.
Es lohnt sich auf jeden Fall!!!

Vorsicht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Gute Fachärzte
Kontra:
Schlechte Organisation, Uterkunft, Versorgung
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich fand es dort Durchwachsen allerdings wurden Sämtliche Krankheitsbilder in einen Topf gesteckt.Somit gab es diverse Verbote wie kein TV, Radio, Internet usw..

Das Essen war grausig bis nicht Essbar die Kühltheke war des öfteren defekt.Wurde sogar mehrmals darauf hin gewiesen. Die Küchendamen hatten keine Scheu Altersdiskriminierung zu praktizieren nach den Motto alle über 16 Jahre bekommen keinen Orangen Saft nur Wasser und Brot.Die Zimmer erinnerten stark an Arrestzellen mit extremer lärme Belastung.

Die Ärzte schienen mir kompetent zu wirken. Allerdings auch schlecht Organisiert,da in der Zeit eine Umbruch Phase statt fand.Wer jetzt auf Tageweise Therapie hofft ist hier falsch bei normal Versicherten wird meist nur 1 Stunde pro Woche Einzeltherapie veranlasst...

Ich kann nur sagen zieht es 4 Wochen durch und danach sucht euch Fachärzte bei denen ihr ambulant Therapie machen könnt..

Ja, Leute ich hoffe ihr kommt voran!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kinderzentrum
Kontra:
mei da gibt es überall was
Krankheitsbild:
Mißbrauch, Depri und das Programm
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mein persönlicher Erfahrungsbericht:
Die Klinik handelt halt nach ihren Möglichkeiten, aber das Kinderzentrum ist ein TRAUM!!
Als Erwachsener findet man natürlich gleich was zum meckern. Aber wenn man hier unzufrieden reingeht, wird man genauso nach Hause gehen!!
Erwartet kein fünf Sterne Hotel!
Macht das Beste aus euerem genehmigten Aufenthalt, schließlich bekommt nicht jeder die Möglichkeit.
Das essen ist eher mittlere Kategorie, ist auch bestimmt nicht so einfach wenn durch die vielen Unverträglichkeiten der Patienten gekocht werden soll.
Versucht euch als Gemeinschaft in eurem Thema Fortschritte zu verschaffen, habt Vertrauen in das Konzept, und stellt nicht alles sofort in Frage.
Dazu habt ihr noch Zeit wenn ihr wieder zu Hause seid ;-)
Es fehlen bestimmt weitere Einzelgespräche beim Therapeuten, aber da muss man sich bei der Krankenkasse beschweren, die zahlen ja nicht mehr...
Nutzt die Zeit lieber um in euerem Problem weiterzukommen, und wartet nicht auf irgendwas dort was das ganze einfach wegzaubert.
Ich bin dankbar für die Zeit dort mit meinem Sohn!
An alle die soo negativ werten, sollen bitte auch schreiben wo es denn besser wär!

2 Kommentare

Nathalie6590 am 12.02.2016

Darf ich fragen wie lange so ein Aufenthalt geht?

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Meine Erfahrungen mit der Kitzbergklinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
sehr häufige Therapieausfälle, Therapie nicht intensiv genug
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war selbst Patientin der Kitzbergklinik.
Ich war mit der dortigen Behandlung leider nicht zufrieden.
Sehr negativ war, dass ständig wichtige Therapien ausfielen, da offensichtlich zu wenig Ärzte und Therapeuten vorhanden waren, um bei einem Ausfall die Therapie zu ersetzen.
Insgesamt war für mich die Therapie nicht intensiv genug- ich hätte eine wesentlich intensivere Therapie benötigt.
Sehr negativ fand ich den Verwaltungsablauf in der " Kitzbergklinik" und die Sekretärin am Empfang in der Eingangshalle, die ich ausgesprochen unfreundlich, pampig und arrogant empfand.
Für mich hatte der Aufenthalt in der " Kitzbergklinik" eher den Charakter einer Kur als einer stationären Psychotherapie.
Am negativsten fand ich die sehr häufigen Therapieausfälle, die eigentlich nicht zu vertreten sind, da die Krankenkassen ja einen Haufen Geld für die Klinikbehandlung zahlen.
Sehr sonderbar war auch, dass die ärztliche Eingangs- und Abschlussuntersuchung bei mir durch eine Kinderärztin vorgenommen wurde, obwohl ich 44 Jahre alt bin. Insgesamt war daher der Aufenthalt in dieser Klinik für mich leider ziemlich unbefriedigend.

3 Kommentare

msm am 10.12.2015

Schließt endlich diese Klinik

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Nichts für Selfharmer!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Medikation Dosis ohne Absprache erhöht.)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (unorganisiert.)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
nahe gelegener Park und Stall, beliebige Ausgangsmöglichkeiten, Hallenbad.
Kontra:
siehe Erfahrungsbericht
Krankheitsbild:
schwere Depression, svV, Verdacht auf emotional instabile Pers. Störung.
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin 15 (fast 16) Jahre alt und habe im Sommer diesen Jahres für sieben Wochen die kitzberg klinik besuch, wobei schon eine weitere Verlängerung Ausstand, welche jedoch ohne jegliche Abprache mit mir in die Wege geleitet wurde. Die Kommunikation in diesem Haus war im allgemeinen sehr fragwürdig. Patienten wurden meist für versäumte Therapien verantwortlich gemacht und als Verantwortungslos dagestellt, obwohl keinerlei Information vorlag.
Ansich habe ich nichts gegen das "Motto" Eigenverantwortung, aber meiner Meinung nach ist dies nicht sonderlich gut für Leute geeignet, die sich selbst verletzen, da diese durch einen "Anti-Selbstverletzungs-vertrag" zusätzlich unter Druck gesetzt werden.
Zudem sind die Bezugstherapeuten sehr unfreundlich und provokant. In der Gruppentherapie haben sie sich meist rausgehalten und einem lediglich vorgeworfen man nehme seine Therapie nicht ernst, wenn man nicht gleich in der ersten Stunde seine halbe Lebensgeschichte auf den Tisch geknallt hat.

zusätzlich kam es bei mir zum svV. Als ich deswegen zum Pflegeteam ging, war dies eher ratlos und abgenervt, da ich während der Diensteübergabe kam. Letztendlich wurde ein RTL gerufen und ich wurde ohne jegliche Begleitung ins Krankenhaus zum Nähen gebracht.

Im großen und ganzen waren die Pfleger recht nett, jedoch wurde man schnell abgeschoben wenn es um Selbstverletzung ging.

Zusätzliche Mängel:
×Verträge,im Falle eines Regelbruches, sowie einer Beziehung unter Patienten. (Nicht gestattet)
×Essenssituation

2 Kommentare

msm am 10.12.2015

Schließt endlich diese Klinik. Vorsicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Bin sehr enttäuscht ,Klinik bei schweren Traumen nicht zu empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Reittherapie ,Kunsttherapie ,die eine Praktikantin bei der Körperarbeit
Kontra:
Essenssituation ,Bezugstherapeut ,Gruppentherapie ,Dame am Empfang ,Sauberkeit des Zimmers ,
Krankheitsbild:
PTBS ,Trauma ,Borderline Störung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

War sehr unzufrieden mit dem Aufenthalt dort .
Die gruppentherapie (hab sie später nicht mehr besucht ) war sehr schlimm für mich .bin eh kein Gruppentyp .Mitpatientin und Therapeut !!!! das muss man sich mal vorstellen haben mich extrem getriggert .Der Therapeut schaffte es nicht da Ruhe reinzubringen .Hatte das Gefühl alle hacken auf mir rum .
Hab mehrmals vollkommen panisch die Gruppe verlassen .Auch die Essenssituation war extrem schlimm für mich .Jugendliche ,mütter mit kleinen Kindern (was mich extrem an eines meiner Traumen ) erinnert hat und Essgestörte alle in einem Raum gleichzeitig .Das war extrem laut und unruhig .An ruhiges Essen war da nicht dran zu denken .Auch war viel zuwenig Zeit zum Essen .Beim Anstehen wurde geschubst und gedrängelt .
Auch das Essen war nicht immer so toll .Abends gabs Reste vom Mittag und Rohkost (die ich nicht vertrug ) .Trotz Gespräch war der Koch nicht bereit Brot hinzulegen .Bin dann meist (was ich aus Kostengründen nicht immer tat ) in die Stadt was essen .
Zimmer war dreckig .Vorteil ich hatte ein Einzelzimmer .Aber auf dem Flur rannten Kinder rum und lärmten also Ruhe war das nicht .
In der Gruppentherapie wurden nur allgemein Themen angesprochen nichts konkretes keine Übungen nichts anschauliches .Fakt konnte ich als traumatiesierter Mensch nichts damit anfangen .Auch bemängele ich das Patienten mit schweren Traumen zu "leichteren " fällen gestopft werden .Fühlte mich nie angenommen und getragen von der Gruppe -sie schadete mir eher und warf mich zurück .Der Therapeut unterstütze mich auch nicht bei der Schlichtung des Vorfalls .Wurde irgendwie einfach totgeschwiegen bzw mit einer Entschuldigung abgetan .Termin mit der Cheftherapeutin wurde einfach abgesagt telefonisch und noch nicht mal selbst .Andere Patienten vorgezogen .Auf mich und mein Trauma wurde null eingegangen .Das einzig positive war das ich 8 Wochen durchhielt (mehr durch Unterstützung durch aussen von 2 meiner Therapeuten draußen ) und das ich die Rente durchkriegte

4 Kommentare

Violinenlive7 am 10.09.2015

Ich habe eine frage an dich.

Ich habe ein großes Trauma wegen meiner Kindheit. und dazu bin ich auch noch leicht gestört. Mein Arzt sagt das dieses Zentrum eventuell die Lösung wäre. Eine andere Lösung wäre eine Psychatrie für extreme fälle. Was soll ich tun. Du sagst ja da wird man mit leichten Traumas in einem Topf geschmissen. Also keine ernste Gespräche ergeben sich. Eine andere Möglichkeit wäre, ich verbleibe weiterhin in meinem zugesperrten Zimmer. Was meinst du?

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Aufnahme /Wartezeit

Neurologie
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (keine Angabe)
Pro:
Kontra:
Wartezeit Unverschämtheit
Krankheitsbild:
Borderline
Erfahrungsbericht:

Ich war Patient auf der warte liste warte seit 1 jahr rufe mehrmals an wegen Aufnahme jedesmal wurde Ich vertröstet von Monat Zu Monat Von Januar bis heute .
Heute wieder Anruf heute wurde Mir gesagt evtl. Ende des Jahres Aufnahmefähigkeit finde es eine Frechheit kranke Menschen so zu behandeln Wo es dringend notwendig Ist Mit einer Behandlung verarschen Kann ich mich auch selbst Da brauch ich keine Kitzber Klinik.
Bin sehr erbost uns sauer

2 Kommentare

msm am 10.12.2015

Schließt diese Klinik. Hygeneprobleme. Anschließende Kommentare nur vom Personal "Rasselbande"

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Stärkende Aufenthalte! bez. auf H2

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (auch bei Erkältungen etc konnte man in die Sprechstunde kommen)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (oft langwierige Verwaltungsabläufe und Wartezeiten)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Slow food, Nettes Putzteam, Gewaltfreier Raum, DBT, kompetente Therapeuten mit vielschichtigen Angeboten
Kontra:
Verwaltungsabläufe etwas kompliziert
Krankheitsbild:
PTBS, Esstörung, Dissoziationen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo,

ich bin schon zwei mal in der Kitzbergklinik Bad Mergentheim gewesen, einmal im Winter 2013 und einmal im Sommer 2014. Ich befand mich dabei im PLANKRANKENHAUS, also Haus 2.


Das erste Mal 2013 war ich zwar schon volljährig, ging aber noch zur Schule. Daher hatte ich Bedenken anfangs, wegen Mitkommen im Unterricht etc., durfte aber, obwohl ich nicht im Haus 1 war, an der Klinikschule teilnehmen.

Als ich aufgenommen wurde, hatte ich einen Tag zur Eingewöhnung, Ärztegespräch, Therapieaufnahme und Pflegekontakt (Es gibt ein Pflegeteam das 24/7 verfügbar ist, und Aromatherapie, Gespräche und Skills anbietet)
Es gab eine Bezugstherapeutin, die mir 1 Mal die Woche 60 Minuten und 1 Mal die Woche Kurzkontakt (30 min) angeboten hat. Darüberhinaus konnte ich jederzeit einen Zettel hinterlegen sollte ich noch etwas Dringendes haben.
Sie hat mich immer unterstützt, ich haben mich sehr wohl gefühlt und konnte viel an mir arbeiten.

Auch am Wochenende gab es Notfalltherapiestunden auch wenn es von anderen Therapeuten war.

Nach dem Eingewöhnungstag hatte ich:
Musiktherapie
Gestalttherapie
Sporttherapie
Ressourcengruppe
Körperarbeit
Meditatives Tanzen
Bezugsgruppe
Wochenbegrüßung
und eine Stunde Psychoedukation

Alle notwendigen Leute waren greifbar, vertrauensvoll, ich fühlte mich ernstgenommen, und es liegt der Fokus darauf, sich selbst für seine Therapie einzusetzen und aktiv teilzunehmen. Wenn man selbst 100 % für die Arbeit in der Therapie gibt, kann man auf jeden Fall damit rechnen 100% Hilfe und Unterstützung vom Team zu bekommen.
Ich habe keine Diagnosen aufgedrückt bekommen, vielmehr wurde alles sorgsam abgewogen, damit man weder einen Stempel bekommt, noch irgendwie flasch diagnostiziert wird.

Das Team war wirklich mit Herz dabei, es war wie eine zweite Familie für mich, und ich werde auch in Zukunft, wenn ich wieder Probleme haben sollte wieder darauf zurückgreifen werde.

1 Kommentar

vero1988 am 23.08.2016

Hallo ich habe da mal eine Frage ich werde demnächst auch in die Klinik gehen.
Können sie mir sagen wie es im Sommer in den Räumen ist also ist eine Klimaanlage im Haus oder sind alle Zimmer mit hitze das man auch nachts kaum schlafen kann.
Und sind dort Doppelt oder einzelzimmer.
Mfg Vero1988

Für mich war die Klinik die Wende

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012/2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
das Prinip der Eigenverantwortung, was allerdings eine gewisse Stabilität verlangt (bsp. keine akute Selbstmordgefahr)
Kontra:
ungeeignet für Kinder ab 14, die noch keinerlei Eigenverantwortung übernehemen können (unter 14 verbringt man den ganzen Tag im Kinderzentrum)
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Von Dezember 2012 bis Februar 2013 war ich in der Kitzbergklinik,im Alter von 16 Jahren.Ich litt an starken Verstimmungen,Selbstzweifeln,der anschließenden Weigerung,in die Schule zu gehen,sodass ich die 3 Wochen vor der Klinik nahezu vollständig im Bett verbrachte,begleitet von Selbstmordgedanken.
Als ich ankam,war ich in der ersten Zeit geschockt,wie wenig "sich um einen gekümmert wird".Dort kommt niemand in dein Zimmer und sagt dir,dass du irgendwas unternehmen solltest gegen die Depression.Sport machen,zum Beispiel,oder spazieren gehen oder mit Leuten reden oder eben einfach irgendwas machen,was nicht rumhängen ist.Was mich auch sehr gestört hat,war,dass mein Therapieplan fehlerhaft war und mir meine Mitpatienten dann erklären mussten, welche Therapien ich gar nicht habe,obwohl sie auf dem Plan standen(als Jugendlicher unter 18 hat man normalerweise Musik- statt Kunsttherapie,z.B.).
Für mich,in meinem persönlichen Fall,hat die Klinik die Wende bedeutet.Vorher habe ich nicht die Kraft gehabt,mich gegen die Depression zu wehren.In der Klinik habe ich gelernt,dass ich auch verantwortlich bin für mein Wohlergehen,und seitdem ist kaum ein Tag vergangen,ohne dass ich mind. ein Stunde, manchmal auch 2 oder noch länger spazieren gegangen bin,weil ich gemerkt habe,dass mir das Kraft gibt.Damals hatte ich enorme Zweifel,immer wieder,ob ich in der Lage sein würde,in diesen Zustand mein Abitur zu absolvieren.Nach der Klinik bin ich ein Jahr zurückgegangen und jetzt habe ich es in der Tasche,und es ist sogar ein Gutes.Da ich nie in einer anderen Klinik gewesen bin,habe ich den direkten Vergleich nicht,aber ich habe mich ja auch,vor allem dort,mit Menschen darüber unterhalten und deswegen würde ich pointiert sagen:diese Klink unterscheidet sich von Psychatrien im eigentlichen Sinne,weil das Grundprinzip der Eigenverantwortung hochgeschrieben wird und es z.B. keine geschlossene Abteilung gibt.Was ich auch sehr gut fand,war,dass man nicht zwingend Medikamente nehmen muss dort!

Falscher Zeitpunkt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (EMDR wird nicht ohne weiteres gemacht)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kurpark
Kontra:
Bauarbeiten
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

14 Tage vor Beginn der "Reha" bekam ich bescheid, das ich kommen soll. Bis zum Zeitpunkt meiner Ankunft war mir nicht bewusst, in welches Haus ich komme.

Zur Aufklärung: Das Akuthaus (auch Plankrankenhaus) hat eine längere Wartezeit und ist das Gebäude ohne Kinder. Es ist kein Akuthaus was man unter dem Wort Akut versteht. Dort bleibt man im Schnitt 8 Wochen. Die Therapien sind so gut wie identisch.

Im Haus 1 (auch Hauptgebäude) finden sich unter anderem Teenager ohne Eltern, Eltern mit teils sehr kleinen Kindern und Erwachsene. Das ist die Sogenannte Reha. Dort wollte ich unbedingt hin, da ich eine Reha wollte um im Anschluss beruflich wieder fit zu sein. Der Aufenthalt ist hier im Schnitt 8-12 Wochen. Die Wartezeit auf den Platz nicht so lang.

Es sei gesagt, bis September finden Dach- und Fassadensanierungen am Hauptgebäude statt, was mit erheblichen Lärm verbunden ist. Dieser ist zwar nicht täglich 8 Stunden, aber es reicht um das man nicht zur Ruhe kommt.
Im Anschluss dieser Außensanierungen wird das Hauptgebäude Zimmer für Zimmer von innen Saniert. An sich eine schöne Sache, für die Menschen die nach Beendigung der Bauarbeiten kommen. Aber im laufenden Betrieb. Nun ja. das muss jeder für sich entscheiden. Für mich war das ein Grund, von mehreren, nach 21 Tagen nicht zu verlängern.

Im Rehabereich ist es so, das man in seine Altersgruppe unterkommt. Diese Gruppen sind im Schnitt mit 6-8 Personen, die unterschiedliche Diagnosen haben. Diese Gruppe ist dann deine Gruppe. Mit denen isst man zusammen, mit denen hat man zusammen Therapie. Einer aus der Gruppe kann sich zuvor als Pate eintragen lassen und dieser zeigt dir dann am ersten Tag wo man alles findet. Eine sehr schöne Idee.

Das Problem an diesem Gruppenkonzept ist nur sehr eindeutig: Man fasst vertrauen in der Gruppe, besonders oft zum Paten. Man öffnet sich. Und dann?! Dann reist der erste aus der Gruppe ab, weil er fertig ist. Dann der zweite und dritte. Und nach und nach hat man eine ganz andere Gruppe. Das kann schön sein, wenn man sich vorher mit der Gruppe nicht verstanden hat, aber es führt zu erheblichen Komplikationen wenn man die Menschen mag und man eh Schwierigkeiten hat, Anschluss zu finden..

Sollte man nicht von einem Mann Therapiert werden wollen, muss man ganz eindeutig in den Unterlagen vorher das angeben. Das man Angst vor Männern hat, ist keine Indikation für die Klinik, das man nicht von einem Mann Therapiert werden kann. -Zeichen voll-

1 Kommentar

tine53 am 14.08.2016

hallo
und was musst du dann schreiben wenn du keinen mann als Arzt willst????

Vollste Zufriedenheit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Sehr gute Therapeuten, sehr gutes Therapieangebot
Kontra:
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungsstörung, rez. depressive Störung, pathologische Trauer
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Auch ich kann nur gutes aus der Klinik (Akuthaus) berichten. Meine Therapeutin war sehr nett, nahm sich Zeit und hörte zu. Wenn es notwendig war konnte ich auch immer zwischendrin mit einem Anliegen zu ihr kommen. Auch die anderen Therapeuten verhielten sich sehr freundlich und waren jederzeit ansprechbar. Das Pflegepersonal war sehr kompetent, überaus freundlich und hilfsbereit und standen auch immer zur Verfügung, egal welches Anliegen ich hatte. Ich wurde in die Dufttherapie sowie in die Klopftechnik eingeführt. Der Chefarzt ist sehr nah am Patienten dran. Seine Patientenseminare waren immer sehr hilfreich und lustig. Mein Zimmer war sehr schön und gemütlich. Das Essen empfand ich persönlich als gut. Nachwürzen kann man ja immer! Es war abwechslungsreich und ausgewogen. Zudem hat das Küchenpersonal und der Koch die Wünsche der Patientenbefragung umgesetzt. Die Therapie war sehr abwechslungsreich. In der Gestaltungstherapie, Bewegungstherapie und Körperarbeit wurde auch immer viel gelacht. Ich stimme dem Satz "jeder ist für seine Therapie selbst verantwortlich" zu 100% zu. Wer nicht offen ist und nicht zur Mitarbeit bereit ist kann auch keine erfolgreiche Therapie führen. Die Klinik und ihre Mitarbeiter tun ihr möglichstes, aber sie können leider keine Wunder bewirken.
Es war eine sehr intensive und lehrreiche Zeit für mich und ich bin unendlich dankbar dafür.

sehr zu empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Abzug für die Wartezeit)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten, Bewegungstherapie, Reittherapie
Kontra:
Wartezeit
Krankheitsbild:
kompl.postr.Belastungsstörung,DIS,
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Da man hier immer wieder negative Bewertungen lesen kann, habe ich mich entschlossen , etwas dazu zu schreiben.
Die Klinik arbeitet sehr gut mit Trauma-Patienten.
Jeder wird absolut ernst genommen. Sicher, ist eine Trauma-Therapie kein Zuckerschlecken. Man muß wirklich etwas erreichen wollen, um Fortschritte zu machen. Man wird ermutigt, Schritte zu gehen, die groß erscheinen, aber die Leute wissen , was machbar ist und was nicht.
Jeder ist für seine Therapie selbst verantwortlich- heisst, nur wer sich ändern will schafft es auch.
Ich kann die Klinik 100%ig weiterempfehlen.
Werde selbst noch einen weiteren Aufenthalt dort haben.

Zimmer sehr sauber.
Super Essen.


Lasst Euch von den negativen Meldungen nicht beirren.

3 Kommentare

handwerksbursche am 23.01.2016

Du schreibst von super essen?
Neeee, Du bist wohl der Koch der Klinik??
Das war weder super, noch war das ein vernünfiges essen!!!!

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Hilfreicher Aufenthalt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr kompetentes und einfühlsames Therapeutenteam und Pflegeteam)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (In der Regel lief alles reibungslos)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Es sieht runtergekommen aus)
Pro:
Therapiekonzept, Therapeutenteam, Pflegeteam, Therapieangebote (Kunst, Körperarbeit, Bewegung, Bezugsgruppe, Großgruppe etc.)
Kontra:
Als Kassenpatient nur eine Einzeltherapie pro Woche, Klinik sieht runtergekommen aus, wenig Parkplätze
Krankheitsbild:
Komplexe PtBs, Depression, Kombinierte Persönlichkeitsstörung ("nur" Persönlichkeitszüge davon)
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Kitzberg - Klinik war mein erster stationärer Aufenthalt, nachdem ich seit einem Jahr ambulant Therapie mache.
Das Konzept der Klinik war für mich passend. Es wird viel Wert auf Eigenverantwortlichkeit gelegt, und nur wenn man bereit ist, diese auch zu tragen, kann die Therapie etwas bewirken. Das bedeutet zum Beispiel, dass ein Essstörungspatient keine Vorgaben kriegt, was/wie viel er essen muss, sondern er entscheidet selber, ob er sein Essverhalten zu einem gesunden Maß verändert. Prägend ist der Satz des Bewegungstherapie-Therapeuten: "Jeder ist für seine Therapie selbst verantwortlich". Ich habe es so erlebt, dass in der Klinik auch nach diesem Leitsatz gearbeitet wird.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Therapieangebote umso tiefere Gefühle freilegen, umso mehr ich mich darauf eingelassen habe.
Das Therapeutenteam an sich empfand ich als durchwachsen. Ich habe sowohl kompetente, engagierte und sympathische Therapeuten kennen gelernt, als auch Therapeuten, bei denen ich mich sehr unwohl gefühlt habe.
Obwohl ich mehrere verschiedene Traumen habe, veränderte sich meine anfängliche Erwartung, diese aufzuarbeiten, mit der Zeit. Ich verstand, dass es für mich wichtiger ist, zuerst mit den aufkommenden, starken Gefühlen umzugehen und da stabil sein zu können, bevor ich an das Trauma rankommen kann. Da habe ich viel gute Erfahrungen sammeln können. Ich wurde immer angeregt, meine Therapie selber zu gestalten, und obwohl ich mich damit ab und zu überfordert gefühlt habe, wurde ich trotzdem nicht alleine gelassen.
Die Hilfe im Pflegeteam war für mich genauso wichtig wie die der Therapeuten. Die Leute sind da durchweg engagiert, kompetent und einfühlsam.

Schwierig finde ich, wer über die Rentenversicherung da ist. Die Gründe für eine Verlängerung müssen da schwerwiegender sein als bei den Krankenkassen, und wenn einem bestimmte Diagnosen fehlen, dann ist nach spätestens zehn Wochen die Entlassung. Allerdings setzen sich die Therapeuten sehr dafür ein, dem Patienten die Zeit zu geben, die er braucht.

Die Klinik an sich ist nicht so säuberlich. Obwohl die total freundlichen Putzkräfte wirklich ordentlich arbeiten, sieht es allgemein trotzdem irgendwie runtergekommen aus.
Das Essen war meistens sehr lecker und vielfältig.
Parkplätze gibt es leider nur sehr wenige.

Ich kann die Klinik weiterempfehlen und würde jederzeit wieder hingehen, wenn ich es nochmal bräuchte!

1 Kommentar

Fantilein am 30.06.2015

...mittlerweile bin ich registriert. Die Bewertung ist von mir (:

Zufrieden & Dankbar

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeutische Team, Zimmer/Ausstattung/Hygiene, Therapieangebot, Ort
Kontra:
Hellhörigkeit, bisschen Mangel an Aktivitätsmöglichkeiten, Bücherei
Krankheitsbild:
Mittelgradige Depression, Persönlichkeitsstörung (Unsicherheit, histrionische Anteil), Essattacken
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Für mich war der Schritt in diese Klinik, goldrichtig. Nach einem Suizidversuch letztes Jahr bin ich an einem Tiefpunkt angelangt und ohne die Klinik, wäre ich da nicht rausgekommen.
Ich will damit nicht sagen, man geht in die Klinik und kommt geheilt wieder raus. Nein, es ist ein langer Prozess mit Rückschlägen, aber die Klinik hat mir zu einem besseren Verständnis von mir selber geholfen. Es hat mich literweise Tränen gekostet und eine es waren eine Menge miserabler Tage, aber das Kämpfen hat sich gelohnt.
Ich hatte einen sehr kompetenten Bezugstherapeuten, das Pflegeteam war unterstützend und ich habe enge Kontakte mit meinen Mitpatienten geknüpft.
Die Klinik hat es mir nicht leicht gemacht, aber sie hat nie mehr von mir verlangt, als das was ich bewältigen konnte und mich emotional hat wachsen lassen. Mein persönliches Highlight war die Musiktherapie, da bin ich wirklich aufgegangen.
Wichtig ist zu wissen, dass man dort nicht therapiert wird, sondern man therapiert aktiv mit, das ist anstrengend, aber (in meinem Fall) effektiv. Ich war über 3 Monate dort und werde in nicht allzu weiter Zukznft ein zweites Mal zurückgehen um meine Intervalltherapie fortzusetzen. Ich empfehle die Klinik nicht weiter, an Menschen die auf Heilung warten ohne sich aktiv dran beteiligen zu wollen. Für die Leute, die aber an sich arbeiten wollen und begreifen wollen, denen lege ich die Klinik nahe, sie hat immens viel für mich getan.
Ich gestehe allerdings, dass es fast 3 bis 4 Wochen gedauert hat, bis ich mich komplett auf die Therapie einlassen konnte. Einfach, weil es für mich sehr ungewöhnt war und ehrlich mit mir selber zu sein und so hart zu arbeiten war einfach anders. Aber gut anders :)

Geborgenheit und hohe Kompetenz

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr erfahrene Traumatherapeuten)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Insbesondere für Privatpatienten mit Abläufen/ Anschreiben/ Verträgen überfordert)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Zimmer für Privatpatienten unterscheidet sich kaum von anderen Zimmern)
Pro:
Sehr angenehme Atmosphäre, überschaubare Größe, absolut gelebte Gewaltfreiheit
Kontra:
Etwas einseitiges Essen, aber leckere Rohkostsalate am Abend
Krankheitsbild:
PTBS, dissoziative Störung, Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Klinik hat ein sehr überzeugendes traumatherapeutisches Konzept, das sehr kohärent von allen Therapeuten angewendet wird. Mit da. 25 Patienten im Akuthaus ist die Klinik sehr überschaubar und vermittelt Sicherheit und Geborgenheit. Die Einteilung in drei altersspezifische Gruppen, denen Bezugstherapeuten in ähnlicher Lebensphase zugeordnet sind, ist ebenfalls sehr hilfreich. Die Therapieplanung wurde auf Augenhöhe ausgehandelt und individuell angepasst. So konnte ich den Therapieerfolg selbst aktiv mitsteuern und fühlte mich zu jeder Zeit sehr ernst genommen. Eine intensivierte Therapie ist sehr anstrengend, in der Kitzbergklinik findet man ein hochkompetentes Therapeutenteam, angefangen von den Psychotherapeuten, über excellente Gestaltungstherapeuten, Bewegungs- und Sporttherapeuten sowie Musiktherapeuten. Dies bietet bei allen Höhen und Tiefen ein gutes Geländer. Die Treppenstufen muss jeder selbst gehen, nur dann kann seelisches Wachstum und Heilung gelingen. Insgesamt ist diese Klinik für alle traumaspezifischen Störungen uneingeschränkt zu empfehlen.

Klinik weder für Patienten noch für Therapeuten zu empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Klinikmitarbeiter   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (unfreundliche Mitarbeiter)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (modriger Geruch, teils Schimmel in den Zimmer; kalte Atmosphäre)
Pro:
wenn ich ehrlich bin - mein Weggang
Kontra:
Atmosphäre, Therapeuten, Klinikstruktur und deren Tarifpolitik
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Ich habe in dieser Klinik - Gott sei dank - nur kurz gearbeitet und muss leider sagen, dass diese Klinik weder für Patienten noch für Therapeuten, die nach humanistischen Grundsätzen Therapie machen wollen, absolut nicht zu empfehlen ist. Gegenüber den Patienten wird ein Therapiekonzept übergestülpt, und wer sich nicht daran hält, wird entlassen. Auch innerhalb der Therapeuten herrscht ein Konkurrenzkampf, gegenseitige Kränkungen und persönliche/fachliche Grenzen werden nicht beachtet.
Die Klinik hat eine hohe Personal Fluktuation; dies ist das einzig beständige dort.
Die ganze Atmosphäre ist kühl und zum Teil veraltet.
Insgesamt kann ich sagen, dass mehr Wert gelegt wird eine professionelle Außenansicht aufrechtzuerhalten, als an inneren Probleme wirklich zu arbeiten.

3 Kommentare

Bella68 am 10.06.2015

Komisch diese vielen positiven Bewertungen nach Ihnen.

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Traurig und enttäuscht

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (kann ich nicht beurteilen)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
PTBS sowie schwere Angst-/Panikattacken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Sept. 2013 war ich zur Anmeldung in der Klinik wegen PTBS sowie Angst-/Panikattacken, sodass ich das Haus nicht mehr verlassen konnte. Ich bekam zugesagt März 2014 anreisen zu können. Mai 2014 rief ich an, wann denn ein Platz für mich frei sei. Am Telefon sagte man mir, dass ich gar nicht auf der Liste stehen würde und es ihnen leid tue, dass so etwas passiert sei, und ich werde in ca, 4 Wochen einen Bescheid bekommen, da dann die laufenden Gruppen beendet seien. Im Juni hatte ich eine Noteinweisung in eine andere Klinik bis August. Am kurz vor Weihnachten, kam dan nein anruf, dass ich am 28.12. zur Therapie anreisen sollte, da jetzt Platz ist. Weihnachten, Neujahr, wo kein Therapeut oder nur bedingt Therapeuten da sind, viele Feiertage etc. Ich sagte natürlich ab. Ich finde es sehr traurig, dass man wirklich kranke Menschen so lange warten läßt, ohen Bescheid zu geben. Ich war dann schon suiziedgefährdet da ich 24 Std. Panik und Angst hatte. Ich werde diese Klinik niemals besuchen, bin sehr enttäuscht, dass man so mit dem Leben anderer Menschen umgeht.

Der Schuss ging nach hinten los!

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
leider nichts
Kontra:
Fachliche Qualifikation fehlt!
Krankheitsbild:
Traumatisierung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Leider müssten wir erfahren, dass man auf uns als Eltern nicht eingegangen ist.

Es war zu keinem Zeitpunkt ein fachlich qualifiziertes Gespräch möglich.

Neben Therapeut hat sich auch der Chefarzt darin verweigert.

Fakt ist für uns dass sie uns unserm Kind entfremdet haben.

Ich würde diesen Schritt nie mehr machen und rate jedem sich es ernstlich zu überlegen.
Woanders finden sie evtl. qualifizierte Hilfe.

3 Kommentare

msm am 10.12.2015

macht den Laden zu. Gesundheitsamt bitte checkt die Ernährungspolitik in dieser Klinik.

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Nicht als Mutter-Kind Reha geeinget

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden (allgemein Arzt und Pflegepersonal)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden (lange Wartezeit für endgültige Arztberichte)
Pro:
freundliches Pflege-,Verwaltungs-und Reinugungspersonal,gutes Essen
Kontra:
Wenig Therapien, wenig Zeit für Gespräche
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

freundliches Personal8Verwaltung/Pflege/Putzfee),Therapeuten mit wenig Zeit,leckeres Essen,viel Freizeit,

keine Klinik für Depressive Erkrankungen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Diese klinik ist nicht weiter zu empfehlen)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Man sollte mehr auf die Patienten eingehen)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden (sehr gute Erfahrung gemacht)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden (geht so,könnte besser sein)
Pro:
Pflegepersonal freundlich,gründliche ärtzl.Untersuchungen,
Kontra:
Überforderte Therapeuten,Zu viel Gruppen Therapien,wenig Anwendungen
Krankheitsbild:
Mittelgradige Depression
Erfahrungsbericht:

Als ich letztes Jahr 2014 in der Klinik war,
hatte ich erst einen guten Eindruck gehabt.
Das Umfeld von Bad Mergentheim ist sehr schön.
Aber,als der erste Therapie Tag anfing,
bekam ich einen ganz anderen Eindruck.
Mir kam es so vor,das man hier auf sich alleine gestellt ist mit seinen Anliegen.
Keiner hat sich auf die Probleme die man hat,eingestellt.Keiner hatte Zeit.
Was mich am meisten geärgert hat,das zu dem
Zeitpunkt kein Therapie Pferd gab obwohl die mir am Telefon
gesagt haben,das eine Reittherapie stattfinden wird,da war ich richtig sauer,weil ich hatte mir extra meine Reitsachen mitgeschleppt,das hätte
ich mir sparen können.
Gerade wenn man mittelgradigen Depressionen zu tun hat ist so eine Therapie mitunter wichtig.
Der nächste Schock war,das man einen Bezugs-
Therapeuten zugewiesen wurde ob man mit dem Klar kam oder nicht.Das war ich überhaupt nicht gewohnt.
Gleich vom ersten Tag kam ich überhaupt nicht klar mit dem Therapeuten.
Er war sehr arrogant und war kein guter Zuhörer,der dauernd auf die Uhr schaute,das ist kein gutes Omen für einen Therapeuten.
Ich hatte das Gefühl,das er total überfordert war.
Schade,wozu geht man in eine Klinik,wo man einfach einen Therapeuten zugewiesen bekommt ob man mit dem Klar kommt oder nicht.

Die Zimmer waren gut sauber und hell
Das es kein Internet und fernsehen gab hat mich
überhaupt nicht gestört,somit konnte man sich
endlich mal von seinen Konsum befreien.

In den 6 Wochen habe ich einen Eindruck bekommen,
was mir sehr zu denken gab.
Was in Frage gestellt habe ist diese viel zu vielen Gruppen Therapien die mir und meinen
anderen Genossen überhaupt gut taten.
Es wurde viel um den heißen Brei herum geredet.
Hinterher war man froh,wenn man auf seinem Zimmer
war und erst einmal abschalten musste.
Die Musik und Bewegungstherapie waren gut dort
konnte man sich Kraft holen.
Die Musik Therapeutin war sehr freundlich.
Was ich auch sehr schade finde,das es Abends
keine Möglichkeit gab zum Schwimmen oder
Abendkurse zu belegen was in meiner ersten
Therapie möglich war z.b Acryl Malerei,Yoga.
Auch die Sportmöglichkeiten draussen war überhaupt nicht da,wie soll man sich von seiner
Krankheit ablenken und Kraft holen.
Schade die Therapie war für die katz.
Vor allem waren die Einzelgespräche viel zu wenig
und haben nichts gebracht,schade.
Nach 6 Wochen hatte man einen Erholungsurlaub
gehabt aber keine Therapie.

Pinguin

Gar nicht zu empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Sporttherapie
Kontra:
keine wirkliche Therapie, Schuldzuweisungen und schnelle Diagnosen der Therapeuten
Krankheitsbild:
Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2009 mit 17 Jahren in der Kitzberg-Klinik. Ich habe als kleines Kind ein Trauma erlebt und hatte in Folge dessen extreme Schlafstörungen etc.

Zuerst zu den positiven Seiten:
Eine positive Maßnahme war die Sporttherapie. Das war die einzige Maßnahme, bei der wir ein Programm hatten und die Therapeutin hatte als fast einzige ihren gesunden Menschenverstand beibehalten.
Die zweite positive Maßnahme war eine ausnahmsweise sinnvolle Gruppen-Therapie-Sitzung bei einer Therapeutin, als meine eigentliche Therapeutin krank war.

Nun komme ich zu den negativen Seiten:
Die meisten Menschen in der Klinik – Therapeuten und Patienten (Erwachsene und Jugendliche) – waren für mich, egal ob freundlich oder unfreundlich, von ihrem Verhalten her so, dass sie in der „normalen Welt“ zurecht nicht durchkommen würden. Sehr unreif, sehr eigensinnig, die Patienten hatten keine Gefühle von Grenzen – was teile ich mit, was nicht - , die meisten Therapeuten waren lächerlich klischeehaft („Da muss ich jetzt erst mal in mich reinspüren.“) und handelten nach ihren Systemen, Handbüchern oder was weiß ich, zu oft lagen sie völlig daneben und ich als Mensch fühlte mich nicht wahrgenommen.

Ich hatte jeden Tag ungefähr 3 Stunden etwas zu tun,danach wusste ich überhaupt nicht mehr, was ich machen soll. Das auf der Homepage erwähnte „Schwimmbad“ entpuppte entpuppte sich als ein sehr kleines Schwimmbecken, die „Bibliothek“ waren zwei Bücherregale.

Die Therapeuten waren teilweise unfreundlich, sogar genervt von uns Jugendlichen. Sie haben mich als Person nicht wahrgenommen oder verstanden, sondern hatten falsche Erklärungen (eine Therapeutin, die ich schrecklich fand, meinte in einer Sitzung, sie sei sich sicher, dass ich in ihr eine Mutterfigur sehe und Trost oder ähnliches bei ihr suchte).
Vor allem fand eigentlich keine Therapie statt. Wir saßen nur herum, mussten Fragen abhaken und über völlig unwichtige Dinge reden, es schien kein Konzept zu geben. Ich bin null weitergekommen.

2 Kommentare

msm am 25.09.2014

Ich war mehr als 8 Wochen in der Kitze(September 2013 bis Dezember 2013. Meine Psychologen in Amberg sagten mir daraufhin, dass ich seit dem mich sehr negativ (seit der Behandlung da dort) veränderte.
Auf die Tatsache, dass ich von meiner Familie verhasst bin ( letzes Kind von 7 Kindern) bin ich sehr von Mobbing ausgesetzt. Mit der Psychologin wollte ich immer über das Thema sprechen; aber sie lenkte ab. In dieser Zeit wurde eine Mitpatientin in meiner Gruppe erbärmlichst ausgeschlossen. Sie durfte nicht mehr an der Gruppe teilnehmen. Während des Aufenthaltes dieser Mitpatientin wurde diese (während der Gruppe)tätlich auch angegriffen. Wegen somatoformen Problemen wurde sie in das nahe gelegene Krankenhaus gebracht.

Ich selbst hatte noch zu einer anderen Mitpatientin sog. post stationären Kontakt von ihr wurde ich 2mal bei ihr -in ihrer Wohnung-eingeladen. Ich folgte den Einladungen und war 2 mal zu Besuch dort. Der erste Besuch war ohne Probleme.Das zweite Mal um so schlimmer - denn sie plante mir eine Straftat des sexuellen Übergriffes reinzudrücken (meine Geldbörse untersucht)- ich konnte nur diesen Vorfall reduzieren (wobei sie mich gebeten hat zu bleiben) indem ich einen fiktiven Grund nannte abzureisen ( Einbruch in meinem Haus)und das tat ich tunlichst schnell. Nach diesem Vorfall und der Wut die diese Person mir entgegenbrachte, dass ich jetzt abreise, ist so dem der Kontakt zu dieser Person ihrerseits abgebrochen worden. Ich wollte es nicht glauben und schrieb ihr z.B. wie es ihr gehe; all dies blieb ohne Antwort. In dieser Zeit hatte ich sie auch in sozialen Fragen beraten---Ich betrachte mich als naiv und frage mich warum ich überhaupt solch einer Einladung gefolgt bin- ich wollte einfach nur Freunde-??????

PS: seit dem leide ich an Alpträumen und werde nun in einer anderen Klinik aufgenommen.

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Kann ich nur weiter empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Kompetenz der Mitarbeiter, Achtsamer Umgang mit komplexen Krankheitsbildern
Kontra:
Hm, müsste ich jetzt echt was erfinden
Krankheitsbild:
DIS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Las gerade die bisherigen Klinikbewertungen und bin etwas überrascht über die große Divergenz der Kommentare.
Als sehr wichtig erachte ich das Faktum, zwischen Haupt -und Akuthaus zu unterscheiden.
Ich war jetzt zum zweiten Mal in der Klinik ( Akuthaus) und bin vor Allem von der Kompetenz der MitarbeiterInnen (Therapeuten und Pflege) sehr angetan. Klar gibt es auch mal Personalengpässe und neue Mitarbeiter, die zunächst ausgebildet werden müssen, aber im Großen und ganzen, habe ich mich aufgehoben und sicher für und in der Therapie gefühlt. Die Bezugstherapeutinnen kannten sich sehr gut mit der Behandlung von komplexen Traumafolgestörungen und DIS aus und der Behandlungsplanung folgte den heute gängigen Vorgaben. Diese divergieren nur zu gerne manchmal mit dem, was Patienten selbst in der Therapie wollen und, oder erwarten.
Auch die begleitenden Therapieformen erlebte ich gut abgestimmt und mein Eindruck, dass wichtige Schritte im Team besprochen wurden, empfand ich bei beiden Aufenthalten so.
Als sehr entlastend fand ich das handling mit Persönlichkeitsanteilen im Rahmen einer DIS oder komplexen PTBS. Hier erlebte ich einen sehr achtsamen uns sorgsamen Umgang, aber auch die Vertretung mir nicht immer angenehmer Konfrontationen und auch notwendigen schmerzhaften Schritte. Ich hatte jederzeit das Gefühl in guten Händen zu sein, wenn auch ich nicht immer mit allem 1:1 einverstanden war.

Ich kann nur sagen:warten lohnt sich, aber die Arbeit müssen wir machen, sie wird nicht auf einem Silberteller präsentiert und vorgekaut. Und diese Erkenntnis, dass letztenendes nur wir selbst etwas ändern können, schmeckt nicht jedem!

Intervall? Jederzeit wieder!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten mit Ahnung
Kontra:
Krankheitsbild:
komplexe PTBS und Dissoziatvie Identitätsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

1. Sehr gute therapeutische Betreuung
2. eine vielfalt von hilfreichen therapieangeboten
3. wenn man mitmacht und will kann man sehr viel erreichen durch den aufhenthalt dort.
4. sehr strukturiert alles, was oft hilft
5. familiär gehalten durch 3 kleinere gruppen nach alter sortiert.
6. es wird individuell geschaut was gebraucht wird, was gut ist.
7. das arbeitsklima ist meistens sehr angenehm
8. man erfährt viel neues, was man auch zuhause umsetzen kann.


ich bin sehr zufrieden, ich war das zweite mal dort und fühlte mich sehr wohl und gut aufgehoben.
die therapie war anstrenengd, aber es konnte viel erreicht werden, was ich zuhause umsetzen oder weiterführen kann.
mit DIS kennen die sich dort echt gut aus und haben einen ganz achtvollen umgang, das ist sehr angenehm.

danke, an pflege, ärzte, therapueten, aber auch an die rezeption und alle drum herum für einen guten klinikaufenthalt

ich kann die klinik sehr weiterempfehlen

ich war im plankrankenhaus (akuthaus) Haus2

3 Kommentare

Anon* am 02.08.2014

vielen Dank für den ausführlichen Bericht.
Da sie angeben als Privatpatient dort gewesen zu sein. Würde mich der Unterschied zwischen "privat" und "normal" Patient interessieren.
Gerne per PN

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Vom Konzept sehr gut und hilfreich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden ((nicht alles ist psychosomatisch!))
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
engagierte Therapeuten, Konzept, Gestaltungstherapie
Kontra:
Personalsituation, interne Differenzen werden über Patienten ausgetragen
Krankheitsbild:
DIS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Da manche seelischen Erkrankungen eine Intervallbehandlung notwendig machen, schreibe ich heute über meinen Aufenthalt von April-Juni '14.

Wichtig: Ich war im Haus 2!!
Bei der Aufnahme gab es erneut ein wenig Chaos bzgl der Gruppeneinteilung, konnte aber rasch geklärt werden.

Nach wie vor bin ich von dem Konzept der Klinik absolut überzeugt und würde diese Klinik aufgrund des Konzepts eigentlich jedem empfehlen! Es gibt dort sehr fähige Therapeuten, die auch schwere Situationen mit einem gemeinsam durchstehen und sehr engagiert sind.
Das Haus ist schön und gepflegt, die Zimmer ebenso, das Essen ist in Ordnung (es gibt jeden Tag abends Rohkostsalate!!)und falls es das nicht ist, kann man mit dem Küchenchef sprechen.

ABER: Innerhalb des Teams sind Differenzen wahrzunehmen, was mich als Patient sehr verunsichert hat (verschiedene Aussagen von Therapeuten zu einem Sachverhalt).
Auch sind die einst sehr klaren Regeln - keine Lebensmittel in den Speisesaal mitbringen/mitnehmen, keine Süßigkeiten inzwischen sehr aufgeweicht und es gab heiße Diskussionen was nun die Regeln sind.

Durch viele Weggänge von Stammpersonal war es beim Pflegeteam schwierig. Die noch verbliebenen Stammkräfte haben aber ihr möglichstes getan (manche sogar noch mehr) um die Situation für die Patienten so aushaltbar wie möglich zu machen. Trotzdem hatte man oft nur neue - auch unerfahrene - Schwestern vor sich, bei denen man sich oft gefragt hat, ob die danach ein Stabilisierungsgespräch gebraucht hätten. Ich erlebte einige der neuen Schwestern als absolut überfordert.
Durch die angespannte Personalsituation ist zB auch das meditative Tanzen ausgefallen. Sehr sehr schade!

Ich hoffe sehr, dass die Klinik an der Personalsituation nachbessert - im Sinne von erfahrenen, zuverlässigen und belastbaren Pflegekräften und auch die internen Differenzen klärt und diese nicht über die Patienten ausagiert.

Dann kann ich die Klinik wieder uneingeschränkt empfehlen!!!

Hoffe da Schlimmste ist vorbei

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Therapie
Kontra:
Ärztliche Begleitbehandlung/ Umfeld
Krankheitsbild:
T/ PTBSrauma Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich wurde im Jahre 2013 in der Kitzbergklink aufgenommen. Das Ambiente sowie der Zugang zum Gebäude ist unfreundlich. Kein Behindertengerechter Zugang. Die Außentreppen wurden mit Stahlschienen provisorisch versehen damit Rollstuhlfahrer es schaffen in die Klinik zu gelangen. Auch Mütter mit Kinderwagen müssen diesen Weg passieren. Bei Glatteis eine schöne Sache.Hat man sich durch zwei schwergängige Eingangstüren gekämpft, steht man auf einem Treppenpodest und muß man sich entscheiden wohin man will. Es ist ein langsamer hydraulischer Aufzug vorhanden.
Aufnahme: Ich mußte warten, wurde dann zu einem EKG geführt. Nach mehreren Ansätzen und gar keiner Kommunikation konnte nach ca. 30 min ein EKG angefertigt werden. Danach wurde ich schroff aufgefordert 50 EUR abzugeben so wie es hieß Zimmerkaution/ Schlüsselpfand. Irgendwie hatte ich mit einer Ärztin ein Aufnahmegespräch an das ich mich nicht mehr so erinnere. Ich wurde dann in mein Zimmer geführt. Es befand sich am Treppenhaus und war mit einer 90mm Gipskartonwand abgetrennt. Entsprechend war ich einen massiven Lärmpegel ausgesetzt.
Zimmer: Die Zimmer sind klein aber zweckmäßig. Über 20 Jährige erhalten i.d.R ein Einzelzimmer. Mein Zimmer war die Ausnahme es war weder quadratisch noch rechteckig sondern hatte einen dreieckswinkeligen Zuschnitt.Das Bad war großgeräumig jedoch mit häßlichen grauen Fliesen verfliest. Die Duschwanne war hoch und das Aussteigen aus der Dusche bereitete mir Probleme. Ich stürzt einmal. Eine Reißleine oder ein Notknopf, Fehlanzeige. Die Toilettenspülung war träge. Die Zimmer sind mit Serienmöbel ausgestattet , der Teppichboden alt und abgetreten.
Versorgung: Wie jede Klinik muß auch der Patient mit Lebensmittel versorgt werden. Es gibt ein Buffet mit einer Servierplatte darauf liegen die Fleischerzeugnisse für 70 PatientInnen. Die Abfütterung erfolgt im 2 Schichtbetrieb. Mütter und Kinder dürfen früher in den Speisesaal. Das vermeintlich GUTE Essen ist dann weg. Nachgelegt oder neu ergänzt wird einfach nicht. Das Mittagsmal besteht aus meist süßen Speisen. Am Montag gibt es Fisch, da ich durch Fisch getriggert bin bzw. Ekel und Brechreiz davor habe ist das Mittagessen einfach gestrichen. Fortzetzung folgt

8 Kommentare

Rasselbande am 21.06.2014

Ich kann die Beschreibungen der obigen Person in keiner Weise Bestätigen!
1. Ich wurde sehr freundlich aufgenommen. Und zwar sowohl von der Empfangsdame, von der Ärztin, von den Schwestern/Pfleger usw.
2. Die Zimmer finde ich absolut in Ordnung. Man bedenke: Wir sind hier nicht in einem Hotel!
Übrigens finde ich diese Eckzimmer sind die schönsten von allen!
3.Das Essen ist auch in Ordnung und wird immer nachgefüllt, wenn etwas leer ist!
Bin ja gespannt was noch kommt an Kritik...

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Hervorragend!!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Kompetenz auf breiter Ebene, auch das Pflegepersonal)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Offene und ehrliche Ansprache, keine subtilen Tricks)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Den alten Kinderarzt, der manchmal die Ärztin vertreten hat, sollte man meiden)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Immer freundlich, immer bemüht, sehr verständnisvoll)
Pro:
Die Heilungsprinzipien und das Behandlungskonzept (s.Homepage der Klinik)
Kontra:
Das Pflegepersonal war sehr jung; für meine 60 Jahre jedenfalls
Krankheitsbild:
PTB
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Erst mal möchte ich mich dem, was sierra geschrieben hat, anschließen. Sehr treffend, auch für mich. Ich war im Haus 1 für 8 Wochen.
Meine Erfahrungen: -Das bipolare Prinzip machte mir die harte Arbeit leichter.-Die Heilungsprinzipien der Gruppentherapie sind effektiv und haben jede Sitzung für mich zum Erfolg werden lassen. -Ich lernte Techniken, mit denen ich überschießende Gefühle in den Griff bekomme und so bin ich für den Alltag gerüstet. -Man ließ mir das eigene Tempo in der Bearbeitung meiner Themen, die ich zudem selbst bestimmt habe.-Unter fachkundiger Anleitung konnte ich alte Ängste auflösen.
Voraussetzung für den Erfolg der gesamten Therapie war, dass ich bereit war, meine Negativmuster zu erkennen und daran gearbeitet habe, sie aufzugeben. Das hat manchmal viel Kraft gekostet, war aber allemal lohnenswert, vor allem jetzt im Alltag. Mit viel Lob und der Bewusstmachung meiner Ressourcen sowie meiner Selbstheilungskräfte erfuhr ich eine Förderung und mir wurde so viel Mut gemacht, wie ich es noch nie so erlebt habe.
Das oberste Prinzip heißt: Respekt. Alle Therapeuten und auch die Pflege haben mir den durchgängig erwiesen.

1 Kommentar

Samara am 07.05.2014

Eine Anmerkung möchte ich selbst noch machen: Wer denkt, ich habe eine Sonderbehandlung als Privatpatient gehabt, irrt sich. Die Patienten sind in alterskonforme Gruppen eingeteilt und in unserer Gruppe, den "Alten" war es Konsens: es war sehr hilfreich für uns und wir waren alle froh, dort gewesen zu sein.

Kann diese Klinik nur jedem empfehlen, der wirklich etwas in seinem Leben verändern möchte!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Sehr respektvoller und verständnisvoller Umgang von Seiten der Therapeuten, hilfreiche und sinnvolle Therapie-Angebote, man konnte sich (fast) immer Unterstützung beim Pflegeteam holen, ausreichende Pausen zwischen den einzelnen Therapien
Kontra:
Der Pflege-Stützpunkt war zwar jederzeit besetzt, während der Dienstübergaben stand aber oft kein Ansprechpartner zur Verfügung
Krankheitsbild:
Depressionen, Zwangsstörung, Panikstörung, Borderline-Persönlichkeitsstörung, Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es unglaublich schwer ist, sich auf eine intensive Psychotherapie einzulassen, doch nachdem ich für mich entschieden hatte, dass ich etwas in meinem Leben grundlegend verändern möchte, konnte ich mich voll und ganz auf die Behandlung und die Therapeuten einlassen, was ich nie bereut habe. Für die Unterstützung, die ich in der Klinik erhalten habe, bin ich sehr dankbar.

Ein Schuss in den Ofen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Ich bin nicht schlauer als vorher)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Auf mein Untergewicht und dessen Folgen für meinen Körper wurde keine Rücksicht genommen)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Therapeuten hatten kaum Zeit, teils 4 Therapien hintereinander ohne Pausen, danach stundenlang gar nichts)
Pro:
Sauberkeit, Einrichtung der Zimmer
Kontra:
Organisierung, "Massenprogramm" für alle, teils fragwürdige Regeln
Krankheitsbild:
Rezidivierende depressive Episoden, psychosomatische Störung, Kindheitstraumata
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach 11 Jahren erfolgloser Therapie und mehreren Klinikaufenthalten konnte ich mich schließlich durchringen, es doch nochmal mit einer stationären Therapie zu versuchen, und von der Kitzbergklinik hatte ich nur Gutes gehört. Meine Erwartungen waren dementsprechend, ich wollte danach gestärkt und emotional stabil mein Studium beginnen. Ich wurde in Haus 2 untergebracht, das sehr sauber und gepflegt ist, das muss man wirklich sagen. Die Pfleger waren sehr nett und auch manche Therapeuten, jedoch gab es da ein paar Regeln, die mir ziemlich misfallen. Man durfte zum Beispiel nicht mal "Scheisse" sagen, und das in einem Gebäude, in dem nur Erwachsene untergebracht sind. Zum anderen wusste man gar nicht, was man überhaupt sagen darf, da Mitpatienten jederzeit stop sagen durften, wenn sie ein Thema belastete. Und manche belastet eben einfach alles, jedes noch so alltägliche Thema.
Zum Anderen wurde auf mich als Individuum kaum eingegangen, beispielsweise muss dort jeder morgens vor dem Frühstück eine halbe Stunde walken gehen, auch ich obwohl ich stark untergewichtig bin. Bin direkt zusammengebrochen und musste mich übergeben, wurde aber weiterhin gezwungen, mitzumachen. An einem Morgen, der komplett mit Therapien vollgestopft war, bat ich um eine kleine Pause dazwischen, da es mir sehr schwer fällt, mit anderen (problematischen) Menschen zusammenzusein und über Probleme zu reden etc., es hieß aber immer nur "Nein, Sie müssen da hin, da gibt es keine Pausen, Sie müssen, Sie müssen, Sie müssen!" Aufrgund des Mangels an Verständnis und der Ablehnung auch nach mehrmaligem, höflichem Bitten fühlte ich mich so schlecht, dass ich einen emotionalen Zusammenbruch erlitt (was mit meiner Kindheit zu tun hat, was die Klinik auch wusste). Schließlich habe ich die Therapie nach einer knappen Woche abgebrochen; ich habe mich wirklich zusammengerissen, bis man mich absolut überfordert hat. "Die Klinik findet das zumutbar." Schön für die Klinik, ich als Patientin sah das etwas anders.

4 Kommentare

Bella68 am 05.02.2014

Könnten Sie bitte hier mit mir Kontakt aufnehmen? Ich kann das, was die Klinik mit Ihnen gemacht hat, mit dem gesunden Menschenverstand nicht nachvollziehen. Das hört sich so an als wenn Sie da im Tollhaus gelandet waren. Die Therapie (Sie müssen, obwohl Sie dazu körperlich nicht in der Lage sind) spiegelt nicht das reale Leben wider. Da würde jeder vernünftige Mensch sagen: Mach eine Pause. Was will die Klinik mit so etwas bewirken? Geht es gar nicht darum Menschen zu helfen. So etwas, meine ich, kann doch nur kaputt machen. Gut, dass Sie "geflohen" sind. Das darf doch alles nicht mehr wahr sein. Wo kann man in Deutschland überhaupt in eine Klinik gehen?

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Sehr zufrieden Danke

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Kann ich nur empfehlen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Alles war Super
Kontra:
Der koch aber es war nicht so schlimm
Krankheitsbild:
Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war schon in verschiedene Kliniken aber über die Kitzberg Klinik kann ich nur Positives berichten :) Mir hat es dort gut getan ich war für 5 Wochen im Haus 1 war mit Allem zufrieden Ob Therapeutin , Ärztin ,Pflege die Putzkraft und Küchenhilfe einfach Top das ist die Erste Klinik wo ich vom Herzen sag das man dort hin kann ich hab auch einiges mitgenommen was ich jetzt weiter verwenden werde .Therapien konnte ich zwar nicht alle machen ( weil es mir nicht gut Tat ) aber was ich hatte hat mir gut getan .. Patientenseminar fand ich sehr gut hab immer mehr gelernt ...In den Bezugsgruppen hab ich auch vieles gelernt ,Meine Therapeutin hat mir auch viel geholfen wenn ich so denke wie es mir vorher ging und jetzt da kann ich mich nur Bedanken ....WS ich auch toll fand das die Leitung bei der Montagsbegrüssung teilgenommen hatte....
Aaaaa was ich noch sehr toll fand die Patienten die haben auch vieles aus gemacht es war einfach sehr toll auch wenn ich nicht viel vom Zimmer raus war oder im Aufenthaltsraum war mir ging's gut und das war was ich brauchte für ein Start ...

Eins will ich noch los werden, geht nicht nach den Bewertungen aus .Ich hatte auch voll viel geguckt und bin mit Angst hin gefahren und das wegen negative Berichte und Bewertungen aber ich bin dort hingefahren weil ich wirklich was für mein Leben anders wollte.....ich hab dort gemerkt das die Angst umsonst war :)

2 Kommentare

Bella68 am 31.12.2013

Aha, also alles toll!

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Ich will nur helfen

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Musste 4 Monate auf Annahme warten
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist grauenhaft. Stecken die verschiedene Krankheitsbilder miteinander:
Gewalttätige mit Traumatisierten. Das Essen ist ekelhaft und winzig, dass sage ich als magersüchtige... Außerdem sind die Therapeuten nicht ausgebildet, so was von Unprofessionell. Das Kinderzentrum ganz zu schweige: von 9.00-17.30 eingesperrt!!! Aber der Geräuschpegel IST wirklich schlimm!!! Eltern schlagen ihre Kinder, gewalttätige verletzen sich nicht nur verbal... Ich habe nach nicht mal zwei Wochen abgebrochen...wenn ihr die Wahl habt zwischen ner anderen Einrichtung habt- niemals diese !!! Die zerstört euch euer Leben, so wie meines. ich will euch nur warnen, mir geht es jetzt viel besser. Auch ohne die verdammte Klinik!

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Bella68 am 31.12.2013

Und schon wieder eine negative Bewertung dieser Klinik!

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dieklinik hat mior mein leben kabutt gemacht

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
nein
Kontra:
ja
Krankheitsbild:
pschyche
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

man hat mich mit meinem proplem allein gelassen ich wurde drotz zusage einfch mit meinem proplem auf die strasse gestellt nicht angenommen und ich habenun wegen der therapie die ich nun doch nicht machen darf dort drotz zusage de rtk undder klinik zuerst habe ich heute deswegn meine arbeitz verlassen diese klinik niehmt nur leute auf die dort ihr geld lassen und die ihne vom gesicht zusagen einfache menschen mit proplemen werden dort ohne erbarmen verascht und weitergeschickt zuerst aufgenommen dann kann man wieder gehn so kassieren sie geld und der patient steht auf der strasse was ist das für eine klinik die sollen sich schämen hab eheute gegen die klinik eine klage eingereicht

nie wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (versprechen viel und halten nichts)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (falsches Medikament verordnet)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden (die Aufnahme ging ganz schnell und Problemlos)
Pro:
Musiktherapie, Körperarbeit, Pflegeteam
Kontra:
Gruppentherapie, schreinde Kinder, Speiseraum
Krankheitsbild:
DIS schwere Traumatas
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Auf der Hompage wirkte alles toll. Auch nach einem Schreiben und Telefonat, mit dem damals noch leitenden Psychologen, hörte sich alles sehr gut. Mir wurde die Kompetenz von ausgebildeten Traumatherapeuten zugesagt, die sich mit extremer Gewalt auskennen. Leider blieb es bei diesem Versprechen. Der Therapeut, gab sich nach meinem Beschweren bei der Oberpsychologin zwar Mühe. Konnte und wollte allerdings nicht auf traumatische Erlebnisse eingehen. Einzeltherapie wöchentl. 50 min. Gruppentherapie war bei dem Therapeuten die Hölle. Wir kamen uns vor, wie verhungerte Raubtiere, denen man ein Stück Fleisch in die Mitte warf und der Therapeut seelenruhig dabei zu sah, wie wir uns gegenseitig verletzten. Angeblich mit der Absicht, die Geschehnisse von damals in der Gegenwart nochmals zu erleben und neu zu bennenen.
Zeit zum Essen max.30 Min.inkl. anstehen. Bis 80 Pers. in einem recht kleinen Raum. Es war super laut und viel Kindergeschrei. Erholung im Sinne von Ruhebereichen, warm bemalten Zimmern, gab es garnicht. Alles war alt abgeschabt und lieblos übermal. Kein Geld für nichts, vorhanden. Schwimmbad durfte von Patienten genutzt werden, es gab aber keine Verantwotlichen die nach den Kindern und Jugendlichen schauten, mehrmals musste Kinder aus dem Wasser gerettet werden. Den Eltern, die auch wegen ihrer Probleme dort waren, beaufsichtigten ihre Kinder nur selten. Ich mag Kinder sehr. Aber zum eigenen Heilungsprozess, sollte man Zeit für sich selbst haben und möchte kein anhaltendes Kindergeschrei um sich haben. Die Zimmer waren sehr laut, da die Sekretärinen und so weiter, mehrmals täglich mit ihren Stöckelschuhen entlangliefen. Am Wochenende rannten dafür die Kinder die Flure auf und ab.
Meiner Meinung nach hat die Kitzberg Klinik keinen durchgehend roten Faden, der die Grenzen und Ziele feststeckt.

2 Kommentare

Bella68 am 10.12.2013

Zitat:
Wir kamen uns vor, wie verhungerte Raubtiere, denen man ein Stück Fleisch in die Mitte warf und der Therapeut seelenruhig dabei zu sah, wie wir uns gegenseitig verletzten.


Das ist mal wieder typisch Psychotherapeuten. So etwas ist meiner Ansicht nach kontraproduktiv. Aber vielleicht geht es ja auch gar nicht darum den Patienten in der Psychotherapie zu helfen. ich empfehle das Buch von Pätzold / Mertens: Therapieschäden - Risiken und Nebenwirkungen von Psychotherapie.

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Sehr gute erfahrung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten
Kontra:
Krankheitsbild:
Traumatherapie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich besuchte diesen Herbst diese Klinik 8 Wochen lang, und war mit der Trauma Therapie voll und ganz zufrieden. Die Therapeuten sowie das ganze Pflegeteam haben sich sehr gut um uns Patienten gekümmert. Auch meine kleinste Tochter die als Begleitkind dabei war wurde mit integriert und es wurde sich sehr gut im Kinderzentrum um sie gekümmert. Toleranz und Akzeptanz wurde immer sehr groß geschrieben. Auch die Gespräche mit den anderen Patienten haben dir Sicherheit gegeben und bei der Therapie geholfen. Ich würde diese Klinik und die Therapeuten jeden weiterempfehlen.
Mit Hilfe der 4 Schritte Methode wurde mir bei der Trauma Bewältigung geholfen. Zuerst wusste ich nichts damit anzufangen es wurde mir jedoch schnell klar wie sie mir hilft und es war wie eine Befreiung.
All dies was ich dort gelernt habe, habe ich auch schon zuhause gebrauchen können und umgesetzt. Ich muss sagen, das mir das Leben nach der Therapie viel einfacher fällt.

Therapie gut, Umfeld laut und hektisch

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Einzeltherpia
Kontra:
Lärm
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Zuviele Jugendliche und zuwenig Erwachsene. Das Konzept der Klinik ist o.k. Die Einzeltheraphien gut. Es sollte mehr Bewegungstherapie stattfinden. Außerdem wird an allen Ecken gespart.

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