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HELIOS Klinik Volkach  

97332 Volkach

Bayern

Adresse: Schaubmühlstraße 2, 97332 Volkach

Homepage der Klinik

Gesamtzufriedenheitbeste Erfahrung
Qualität der Beratungbeste Beratung
medizinische Behandlungbeste Behandlung
Verwaltung und Abläufebeste Organisation
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Eine sehr gute Erfahrung! Klinischer Fachbereich:  Chirurgie
 Vea berichtet als Patient  01.09.2011

Pro:

medizinische Spitzenleistung!

Kontra:

Frühstück und Abendessen

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden (kurze Aufenthaltsdauer, ruhige und klare Abläufe) beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden (gründlich, freundlich, menschlich) beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden (fast keine Schmerzen, sofort beschwerdefrei) beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden (geduldig, klar und freundlich) beste Organisation

Weiterempfehlen:

ja

Jahr der Behandlung:

2011

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ein kleines, aber feines Krankenhaus mitten im Ort, unten sind die Praxen der Ärzte, oben die beiden Stationen mit nur 40 Betten. Ich war auf Station 1A. Das ganze Haus, die Zimmer, die Einrichtung etc. wirken großzügig, hell, modern und freundlich. Außen herum ist ein kleiner Garten mit Wegen, Bänken, Rosen und Lavendel angelegt. Es gibt eine Cafeteria und eine kleine Patientenbibliothek. Für Privatpatienten (leider nur für diese!) einen hübschen Aufenthaltsraum mit Internetrechner am Ende der Station. Kein klinikeigener Parkplatz, parken kann man kostenpflichtig (Parkscheinautomat) am Straßenrand um die Klinik herum, dort findet man in der Regel immer einen Parkplatz.
Anlass des KH-Aufenthaltes war die endoskopische Entfernung meiner Gallenblase wegen Steinen und monatelangen Schmerzen/Koliken. Erwähnenswert ist, dass ich der notwendigen Behandlung mit viel Angst, Misstrauen und Ungeduld gegenüber stand, was mich sicherlich nicht zu einer ganz einfachen Patientin macht.
Bereits am Telefon freundliche, geduldige und beruhigende Beratung. Mein Wunschtermin wurde erfüllt.
Bei den Aufklärungsgesprächen durch den Chirurgen (Dr. Klose) und den Anästhesisten (Dr. Otremba) konnte ich dann wider Erwarten rasch Vertrauen fassen und die Menschen hinter den Funktionen erkennen, so dass meine Panik schon nachließ. Die Aufklärungen erfolgten gründlich, verständlich, freundlich und mit genügend Zeit.
Auf der Station ist es - wie überhaupt im gesamtem Krankenhaus - auffallend ruhig. Kein hektisches Rumgerenne, kein ständiges Geklapper, kein lautes Gerufe. Morgens wird man bis halb acht schlafen gelassen. Ohne jegliche Zusatzversicherung kam ich in ein 2-Bett-Zimmer mit Duschbad. 2x am Tag, morgens und abends, schaute mein Arzt vorbei.

(weiter bei "Antworten" unten)

Kommentare

Kommentar von Vea  am 01.09.2011
Ich wurde Sonntag mittag aufgenommen, Montag früh operiert. Kurzfristig bekam ich einen anderen Anästhesisten (Dr. Wirsing) als geplant, da Dr. Otremba mit einem Notfall beschäftigt war. Dr. Wirsing schaffte es aber, im Vorbereitungsraum vor der OP in wenigen Minuten so viel Vertrauen aufzubauen, dass das völlig ok für mich war. Die OP verlief problemlos, und als ich im Aufwachraum wieder zu mir kam, fühlte ich mich sofort wieder wach und klar, mit einer so punktgenauen Narkose hatte ich nicht gerechnet. Meine Gallensteine bekam ich in einer Tüte mit.
Auf Station gab es dann erst mal Diskussionen, weil ich a) Hunger hatte, b) nicht einsah, warum ich liegenbleiben sollte, wenn es mir doch so gut ging, und c), aufgrund der nun verschwundenen Panik wohl auch etwas übermütig wurde.
Ein großes Highlight war dann "Nachtschwester Uwe", ein Pfleger mit Herz und Humor, der meiner Zimmernachbarin und mir mit einem Blick und wenigen Worten klar machte, dass er in der Nacht gut auf uns aufpassen würde. Da das Bauchgrummeln zum Abend hin doch etwas doller wurde, bekam ich ein Schmerzzäpfchen und hatte daraufhin eine absolut ruhige und erholsame Nacht. Ich konnte normal auf beiden Seiten liegen. Das war dann auch schon der Höhepunkt der Schmerzen gewesen, danach fühlte es sich nur noch wie etwas Muskelkater im Bauch an, ich brauchte keine weiteren Schmerzmittel.
Der Dienstag war im wesentlichen langweilig. Vielleicht sollte man derartige Eingriffe so machen, dass der Patient danach wenigstens so viel Schmerzen, Übelkeit und Schwäche spürt, dass er sich auch wirklich "krank" fühlt und die Notwendigkeit erkennt, sich zu schonen. Stattdessen war ich topfit, es ging mir besser als in den Wochen vor der OP! Am Abend bekniete ich dann Dr. Klose, mich doch bitte am nächsten Tag nach Hause zu lassen. Nach einem bedenklichen Blick und einem offenbar ordentlichen Ultraschall, gepaart mit stabilen Blutdruckwerten und normaler Temperatur, ließ er sich dann auf ein "vielleicht" ein, falls am nächsten Morgen die Wunden gut aussähen. Am nächsten Morgen durfte ich dann duschen, und beim Wechseln der Pflaster sah wohl alles super aus, also stand meinem "Auszug" nichts mehr im Wege. Sonntag mittag rein, Montag früh operiert, Mittwoch mittag wieder raus.
Ich hatte seit dem Tag der OP keine Beschwerden mehr (vorher fast ein 3/4 Jahr lang dauerhaften Druck im Oberbauch und immer mal wieder sehr schlimme Koliken). Am Tag nach der OP stellte sich ein normaler Stuhlgang ein, und heute - es ist Donnerstag, also 3. Tag nach der OP - esse ich wieder fast alles , selbst ein kleines Stück Sahnetorte wurde problemlos akzeptiert. Seit heute kann ich wieder auf dem Bauch liegen, ohne dass die Nähte ziepen. Ich werde Montag nach nur einer Woche Krankenstand wieder arbeiten gehen (sitzende Tätigkeit). Es müssen keine Fäden gezogen werden, da selbstauflösendes Nahtmaterial verwendet wurde, das man von außen kaum sieht. Ich bin einfach nur erstaunt und dankbar - hätte ich das vorher gewusst, wäre die OP schon viel früher gelaufen!
2 kleine "Minuspunkte" gab es nur:
- Das Frühstück und Abendessen fallen sehr spärlich aus, und das nicht nur wegen meiner "Gallenkost", sondern generell. Das Mittagessen ist für ein Krankenhaus völlig in Ordnung, sowohl von der Menge als auch vom Geschmack her.
- Das Netzhöschen für die OP passte weder mir noch meiner Zimmernachbarin, es wäre schön, wenn diese auch in größeren Größen bereitgehalten würden. Auch die Thrombosestrümpfe waren zu eng und zu kurz für Menschen jenseits der "Modelmaße".
Insgesamt bin ich mit dem Aufenthalt mehr als zufrieden und werde dieses Krankenhaus jederzeit empfehlen. Ganz großen Dank an die hervorragenden Ärzte und alle freundlichen Mitarbeiter/innen!
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