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Fachkrankenhaus Ringgenhof

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Riedhauser Straße 57-93
88271 Wilhelmsdorf, Württ
Baden-Württemberg

5 von 11 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
weniger gute Erfahrung
Qualität der Beratung
weniger gute Beratung
Medizinische Behandlung
weniger gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
keine gute Organisation
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Schlampige Arbeit

Klinischer Fachbereich: Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Einrichtung
Kontra:
wird nur auf Quantität und nicht auf Qualität geachtet
Krankheitsbild:
abhängikeit Alkohol und Cannabis
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

in allem völlig überbeweretet. Die Therapeuten völlig überbelastet und Patienten die mit dem Pharagraphen 35 da sind wird nur darauf geachtet wie man sie am schnellsten wieder los wird.Bin selbst mit und in der Haft sauber geblieben seit einem Jahr abstinent. Was aber bestimmt nicht der Erfolg und der Hilfe des Therapeuten des Ringgenhofes ist.

Diese Klinik hat mir sehr gut getan

Klinischer Fachbereich: Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
kompetente Therapeuten, viel Freizeitangebot
Kontra:
habe keins
Krankheitsbild:
THC-Sucht+Psyhose
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich bin 36 jahre alt und war abhängig von cannabis und hat eine drogeninduzierte psychose. die klinik hat mir sehr gut dabei geholfen wieder ins leben zurückzukehren und meine sucht als krankheit zu akzeptieren...ich war ein halbes jahr lang, 26 wochen! im haus pfalz - doppeldiagnose sucht und psychose

wenn man mitmacht bekommt man automatisch wieder eine tagesstruktur...es gibt jeden morgen einen halbstündigen spaziergang durchs dorf, danach frühstück...und dann beginnt erst der tag sozusagen...das kannte ich vorher nicht...auch das therapieangeot wird individuell auf dich zugeschnitten...ich hatte arbeitstherapie in der schreinerei sowie ergo-und kunsttherapie..
2x die woche sport...und natürlich gruppengespräche sowie einzelgespräche mit dem bezugstherapeuten...
und es gibt noch eine psychoeducation und 1x wöchentl. eine gesundheitsinfo
den restlichen tagesablauf gestaltete ich mir selbst und spielte 2x in der woche beim volleyball mit...dies machte mich wieder fitter..an 2 anderen tagen spielte ich in einer band und hatte während der gesamten therapie 2 konzerte gegeben...
am wochende bin ich dann meistens nach ravensburg in die stadt gefahren...
auch das zigarettenrauchen konte ich dort reduzieren...
die therapeuten sind alle gut

die klinik bietet: sporthalle, fitnessraum, öffentliches atelier, musikraum (gut ausgestattet), billiardraum mit dart und kicker, fernsehräume und viel natur drumherum...sowie wahlweise arbeitstherapie in schreinerei, schlosserei, aussenanlagen und landwirtschaft...

also wie gesagt es ist eine sehr gute klinik allerdings auch nur wenn man bereit ist sein problem zu erkennen und sich selbst einen ruck gibt und aktiv mitmacht...sonst hat das ganze wenig sinn und man sollte diese chance nicht verschwenden...andere warten bereits und sind vielleicht sogar schlechter dran...
...
ich bin jetzt seit ca. 1 jahr clean und will es auch bleiben...also viel erfolg meinem nächsten...

DANKE !!!!

Klinischer Fachbereich: Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Jedem der ernsthaft an seiner Krankheit arbeiten möchte nur zu empfehlen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Das medizinische Personal ist sehr motiviert. Selten so bemühte Ärzte gesehen !!!)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Die Abläufe könnten etwas besser koordiniert werden.)
Pro:
Kommunikation auf Augenhöhe, Eigenverantwortung
Kontra:
Ausgangszeiten
Krankheitsbild:
Mehrfachabhängigkeit (Alkohol, Cannabis, LSD, Extasy, Heroin usw.)
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von August 2013 bis Januar 2014 hier zur Behandlung meiner Suchtkrankheit (hauptsächlich Alkohol und Cannabis). Ich bin 42 Jahre alt und konsumierte seit mehr als 20 Jahren.

Dies war meine erste Therapie und ich bin echt froh diesen Schritt gemacht zu haben. Meine Sucht hätte mich sonst früher oder später das Leben gekostet. Ich kann jedem nur raten auch eine Therapie zu machen um so wieder in ein zufriedenes und erfülltes Leben ohne Suchtmittel zurückzufinden. Dazu kann ich den Ringgenhof nur empfehlen. Auch wenn es am Anfang vielleicht schwer fällt diesen Schritt zu tun, es lohnt sich auf jeden Fall!

Am Anfang war ich als Raucher erst mal geschockt über das große Schild am Eingang "Rauchfreies Krankenhaus" aber dann war ich doch erleichtert dass das rauchen nicht generell Verboten ist. Schließlich handelt es sich um eine Suchtklinik und rauchen ist ebenfalls eine Sucht (Wenn nicht sogar die schlimmste)

Man hat hier sehr viele Freiheiten. Ich habe zwar keinen Vergleich zu anderen Therapien jedoch nach Aussagen von Mitpatienten ist es nicht selbstverständlich.
Eigener Laptop, Handy-Nutzung ist erlaubt! Was ich allerdings nicht unbedingt als nur positiv betrachte.

Das gesamte Personal ist sehr bemüht jedem den Aufenthalt nach seinen Bedürfnissen zu gestalten.
Allgemein wird die Therapie individuell gestaltet. Die Therapeuten sind fachlich auf jeden Fall Spitze. Klar kann nicht jeder unbedingt mit jedem aber das denke ich ist "Draussen" auch nicht anderst. Ich persönlich habe in meinem Leben selten so eine wohlwollende Führsorge erlebt.

Wer die unbedingt notwendige Motivation mitbringt und wirklich Abstinent Leben möchte dem stehen hier alle Tore offen!!!

Natürlich ist während der Therapie nicht immer alles "Sonnenschein" und Konflikte und Unzufriedenheiten bleiben sicher auch nicht aus, jedoch ich denke das Gesamtbild sowie das Ergebnis zählt!

DANKE! An alle Mitarbeiter des Ringgenhofs für meine Therapie....

Zufriedene Abstinenz/Neues Leben

Klinischer Fachbereich: Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2006   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Abstinent seit Therapiebeginn)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Therapieerfolg
Kontra:
Unmotivierte Mitpatienten
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Guten Tag, ich war im Jahr 2006 als Patient auf dem Ringenhof. Seit Therapiebeginn lebe ich Alkoholabstinent und das schon auch seit längerer Zeit zufrieden. Da ich keinen Luxusurlaub gebucht hatte, sondern einen Aufenthalt in einer Suchtklinik, der mir ein Überleben ermöglichte, kann ich mich im nachhinein nichtmehr entsinnen, ob das eine oder andere hätte besser laufen können. Es hat funktioniert. Ich lebe. Besser als je zuvor. Ohne den Ringenhof wäre ich nicht dort, wo ich jetzt bin. Carpe Diem.

Ringgenhof 2011 (Bereich Riedweiler)

Klinischer Fachbereich: Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
laptops erlaubt, viele Freizeitmöglichkeiten
Kontra:
Kollektivstrafen
Erfahrungsbericht:

Ich war im Sommer 2011 insgesamt 24 Wochen auf dem Ringgenhof, und möchte hier meine Eindrücke schildern.
Die Wahrheit, möchte man sie anhand der Reaktionen unter mir einordnen, ist wohl in der Mitte zu finden.
Positiv für mich war, dass es sich bei dem Ringgenhof um eine recht große Klinik handelt, man als Drogenpatient aber in einem kleineren, seperaten Wohnbereich untergebracht war. Die Vorteile vieler Patienten insgesamt liegen auf der Hand: mehr Geld steht für Freizeitangebote und den Arbeitstherapiebereich zur Verfügung.
Tennisplatz, Sporthalle, Fitnessraum, alte aber funktionierende Kegelbahn, ein sehr gut ausgestatteter Musikraum und ein großer Bereich für bildende Kunst.
In der Arbeitstherapie kann man zwischen einem Bauernhof mit Molkerei (Milchschafe, Hühner), der ziemlich gut ausgestatteten Schreinerei (bin kein Schreiner, aber sieht jedenfalls gut aus), der Gärtnerei, dem Verwaltungsbereich und dem sog. Patenamt wählen (neue Patienten aufnehmen, gut für sozial nicht so kompetente). Das zb die Erzeugnisse des Bauernhofes verkauft werden und wieder in die Klinik fließen finde ich nichzt problematisch...aber ab und zu könnte man ein wenig von dem guten Käse oder so für die Mahlzeiten bereitstellen.
Zur Rauchersituation kann ich nichts sagen, die Drogenpatienten hatten eine Raucherhütte 5 meter von ihrem Wohnhaus entfernt (ich glaube aber das gerade der Drogenbereich in einen Neubau verlegt wird)

Dass die Nachtdienste oft nich so toll sind stimmt wohl, aber naja...wenn ich mal ne ibu gebraucht habe, dann ging das nach kurzer Diskussion in der Regel klar;)
Mit meiner Therapeutin war ich total zufrieden, und sie hat jederzeit ein offenes Ohr, auch außerhalb der vereinbarten Einzelgespräche, gehabt.

Zur Zeit bin ich noch in der Adaption einer anderen Klinik, und man hat natürlich hier die Möglichkeit etwas von anderen Therapien zu erfahren...und da schneidet der Ringgenhof sehr, sehr gut ab.

Aber ich nehme anderen auch ihren Frust ab, es wurde schon oft willkürlich und kollektiv bestraft.
ach ja: laptops und handys sind erlaubt!!

BEKENNEN BEFREIT- Super Therapie

Klinischer Fachbereich: Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
BEKENNEN BEFREIT!!!
Kontra:
Nichts, die Therapie war ein voller Erfolg..
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Also, ich selbst bin über 2o Wochen wegen Alkohol und Depressionen auf dem Ringgenhof gewesen, und muss sagen mir ist dort ein neues Leben geschenkt worden. Tolle, tiefe gehaltvolle Gespräche mit meinem Einzeltherapeuten, eine Arbeitstherapie die mich aus der Knechtschaft der Sucht und Depression befreit hat, sowie zahllose Gespräche mit Patienten, haben mir ein neues suchtfreies und helles Leben gebracht.

Jeder macht die Therapie für sich selbst und es ist ja gerade ein Kennzeichen der Suchterkrankung, Grenzen zu überschreiten und nichts zu akzeptieren. Als Nichtraucher habe ich die unsägliche Raucherdiskussion immer als Nebenkriegsschauplatz empfunden, in den Zügen der DB auf Flügen etc. darf auch nicht mehr geraucht werden, ausserdem wird sich durch den Bau der dritten Raucherhütte das Ganze weiter entzerren. Niemand wird gezwungen auf dem Ringgenhof zu bleiben, wer dort ein All inclusive Programm ala Club Med erwartet hat, ist im Thema Sucht und Therapie noch nicht mal ansatzweise angekommen.

Ich kann nur allen die wirklich aus der Sucht aussteigen wollen und sich noch in der Knechtschaft von Genosse Alkohol befinden, auf den Ringgenhof zu gehen. Aber Vorsicht- man muss wirklich den Willen haben, aus der Sucht auszusteigen und hart an sich zu arbeiten, sei es jetzt in Einzel oder Gruppentherapie und man muss bereits sein, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen.

WAHRHEIT SCHAFFT KLARHEIT- ohne diesen Satz für sich selbst bearbeitet zu haben, ist Therapie in jeder Klinik der Welt, ohne Wert und Erfolgschance.

Danke liebes Ringgenhofteam und sempre avanti , Weiter immer Weiter im Kampf gegen die Sucht..

Ringgenhof nicht das was er vorgibt!

Klinischer Fachbereich: Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (jeder der hier war wird das bestätigen!)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (man wird auf gut deutsch zum Narren gehalten)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Ärzte teilw. inkompetent)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (willkürlich,unehrlich)
Pro:
relativ viel Freigang
Kontra:
so ziemlich alles
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist alles andere als das mit dem es im Internet wirbt!
Es wird z.B. bis vor kurzem mit keinem Wort erwähnt, dass die Klinik der Kette rauchfreier Krankenhäuser angehört, obwohl über 90% der Patienten Raucher sind,die sich auf engstem Raum in (noch sind es zwei) drei Raucherhütten wie Vieh zusammenzwängen müssen und das bei Zuwiederhandlungen der Rausschmiss droht.Genauso wie die Tatscache, dass beim KENNENLERNGESPRÄCH ETWAS VON ALLES IST FREIWILLIG GESAGT WIRD, WAS SCHLICHTWEG GELOGEN IST!
Die sogenannten Arbeitstherapien sind ein muss,wehe man streubt sich dagegen, von den Einsparungen ganz zu schweigen (Spüldienst,Landschaftsgärtnerei,Gärtnerei, Käserei, Stallarbeiten, Schreinerei usw.,die Vergütung aus den verkauften Erzeugnissen kommt natürlich der Klinik zu gute!).
Ebenso wird einem nicht gesagt,dass bei Krankenfahrten nach z.B. Ravensburg,die Fahrt vom eigenen Fahrtengeld abgezogen wird,eine nette Überraschung für manch einen Patienten,wie diverse, angebliche Beschädigungen.
Das Personal,besonders die Nachtdienste,sind grösstenteils sehr unfreundlich,unterqualifiziert und respecktlos gegenüber den Patienten.Vom Klinikleiter selbst wurde in einer Vollversammlung bestätigt,dass die Strafenverteilung bei Verstössen willkürlich sei und die Nichtherausgabe von Medikamenten wie z.B. Iboprophen, Halsschmerzlutschtabletten, Hustenlöser trotz tasächlicher,von Ärztlicher Seite bestätigter Krankheit mit Gründen wie (und jetzt kommt`s) SUCHTVERLAGERUNG begründet werden.
Die Vorsitzende der Arbeitstherapie,sagte selber,dass die Therapeuten zu wenig Zeit haben sich intensiv um die Patienten zu kümmern.
Bei Nachfragen der oft sehr wiedersprüchlichen Aussagen des Personals,decken sich die Angestellten und reagieren sehr empfindlich auf Argumentationen die keine Ausrede zulassen, im Endeffekt wird der Fehler immer dem Patienten zugeschoben!
Ich kann jedem dem raten,kommen will der her dass er sich das ganze sehr gut überlegt ob es anderswo nicht besser ist!

Nachholbedarf bei DD-Station

Klinischer Fachbereich: Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Gutes Therapie- sowie Freizeitangebot
Kontra:
Massenabfertigung, Überforderung d. Personals
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2011 auf der Doppel-Diagnose-Station, die meiner Meinung nach diesen Namen leider noch nicht verdient. Denn außer der öfteren Gruppentherapie gab es für mich augenscheinlich keinen Unterschied zu den anderen Stationen.
Aber gerade DD-Patienten, die oft sehr sensibel sind, bräuchten mehr betreuung bzw. mehr ständige Ansprechspartner.
Auch negativ aufgefallen ist mir die hohe Zahl der Rückfälle auf dem gesamten Ringgenhof (allein an einem Wochenende auf der DD-Station 4 Rückfälle und daraufhin zwei Entlassungen, bei wohlgemerkt 11 Patienten auf der Station)
Aber ich will nicht alles schlecht reden. Ich denke, dass wenn man keine psychische Begleiterkrankung hat und sich etwas zusammenreißt, man dort einen guten Neuanfang starten kann.
Das Essen ist ich im vergleich zu anderen Kliniken, was Qualität und Menge betrifft, ziemlich gut.
Auch was Unterbringung und Freizeitangebot betrifft finde ich die Klinik gut ausgestattet.
Was ich aber zuletzt noch etwas lachhaft fand ist die Tatsache, dass die Klinik stark dafür wirbt eine rauchfreie Einrichtung zu sein, was etwas krotesk wirkt, wenn man weis, dass dort gefühlte 80-90% der Patienten raucher sind^^

"Angeblich heile Welt"

Klinischer Fachbereich: Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Mißachtung des Patienten
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Der Patient steht hier nicht im Vordergrund, sondern wird hier als Ware abgearbeitet. Die Interessen der Therapeuten und des Teams stehen zu sehr im Vordergrund, sowie das Erscheinungsbild nach Außen. Es wird nach Außen auf heile Welt gemacht, doch hinter den Fassaden brodelt es ordentlich. Die Einrichtung ist sich wohl nicht im klaren darüber, dass sie ein Dienstleistungsunternehmen ist und auf die Bedürfnisse des Kunden (Patienten ) einzugehen hat und nicht Ihre eigenen in Vordergrund zu sellen hat. Bei freier Meinungsäußerung wird dem Patienten ein Maulkorb verpasst, oder er wird unter fadenscheinigem Vorwand gar disziplinarisch entlassen.

1 Kommentar

Eule01 am 14.08.2011

Es ist schon richtig, daß man als Patient wie ein Schaf in der Herde behandelt wird.Dies mag daran liegen das die Thrapeuten rein nach "Schema F" arbeiten und der Patient in eine Schublade gesteckt wird.
Auf der anderen Seite sind die Patienten alle Alkoholkrank und haben Mist gebaut, sonst wären Sie nicht in der Klinik.
Es wäre die Aufgabe der Therapeuten,den Suchtkranken Patienten wieder begreiflich zu machen daß das Leben auch ohne Suff nicht langweilig oder öde ist,- doch das muß jeder individuell für sich begreifen und dies erfordert meiner Meinung nach mehr Einfühlungsvermögen und kein Schubladendenken!!!
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier - jeder kann sich wieder ein Suchtfreies Leben "angewöhnen".
Der Schwerpunkt einer Suchttherapie sollte daher: Was macht Spass ohne zu saufen- Individuell und für jeden anders sein.
Sinnlose Vorschriften und Gängelung wie auf dem Ringehof ist kaum der richtige Weg.
O.K. Geld und Personal sind knapp und es ist nicht leicht ein Haus wie den Ringenhof zu führen doch Zwang und Vorschriften haben mir damals nicht geholfen.
Erst Jahre später habe ich begriffen das die Party mal vorbei ist und ich mich auch ohne Alk. gut fühle.
Das muß jeder für sich begreifen und ich bezweifle das einem eine Therapie wie auf dem Ringenhof da echt helfen kann, doch wer das braucht und will ist auf dem Ringenhof sicher gut aufgehoben.

Meinungsunterdrückung

Klinischer Fachbereich: Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die kompetenz des "Fachpersonales" lässt stellenweise sehr zu wünschen übrig. Es wird u.a. immer wieder versucht, dem Patienten die Meinung des Therapeuten aufzuzwingen. Teilweise wird dem Patienten das Wort im Munde gedreht, oder gar Worte in den Mun gelegt. Eine eigene Meinung ist hier nicht erwünscht und wird als störend empfunden. Es geht sogar soweit, dass sie als persöhnlicher Angriff aus den Therapeuten gesehen wird. Hier in der Einrichtung wird man vor vollendete Tatsachen gestellt, ein sogenanntes Mitspracherecht ist hier nicht zu finden.

Christlich angehauchter Gulag

Klinischer Fachbereich: Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Schöne Landschaft
Kontra:
Für Suchttherapie nicht geeignet
Erfahrungsbericht:

Ich durfte als Alki im Jahre 2009 die Langzeittherapie dort geniessen. Unter dem Deckmäntelchen der christlichen Nächstenliebe werden dort zunächst die Alkis erst mal rund und auf Linie gebracht. Nur wenn Du dich an die Regeln hältst darfst Du bleiben, sei glücklich das Du hier sein darfst und so weiter und so weiter.

Geeignet wirklich nur für Leute die sich aufgrund Ihrer Suchterkrankung so schämen, das Sie noch weitere Tritte brauchen.

zweigstelle gulag ?

Klinischer Fachbereich: Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
ausstattung der zimmer, landschaft
Kontra:
alles andere !
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

unerfahrene therapeuten, med. betreuung eine farce, zuwenig freizeitangebote, hohe rückfallquote, übertrieben strenge reglementierungen, abwälzung aller mögl. tätigkeiten auf patienten, (angebl. um deren eigeninitiative zu fördern, aber tatsächlich gehts doch nur darum kosten zu sparen),
(zwangs)arbeitstherapie nimmt zu viel raum ein, wird noch nicht mal entlohnt (im gg.satz zu anderen therapiestätten),
jegl. individuellen neigungen werden erstickt, gleichschaltung,
pat. werden zum duckmäusertum erzogen usw...
..und alles unter dem christl. deckmäntelchem !!!
also bestens geeignet für masochisten, heuchler, debile, schleimer, flagellanten etc... aber nix für leute, die sich wirklich mit ihrem problem auseinandersetzen wollen !

freund des exzessiven genusses.

Klinischer Fachbereich: Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
sehr gutes therapeutisches personal.
Kontra:
therapeuten sind auch nur menschen, wenn man was einschmuggeln will. geht das auch. wie uberall.
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hi, also ich war auch auf'm Ringgenhof, allerdings ein Drogen patient kein alki.
Ich fand die therapie dort, recht genial, im gegensatz zu den alkoholikern, haben die drogenpatienten die moeglichkeit, auf dem therapie eigenen bauernhof zu arbeiten. das klingt fuer die meisten, die potential fuer eine therapie haben recht abschreckend. nunja, falls ihr wirklich sauber werden wollt.. oder meinen scheiss gerade ausm knast lest, mich hat der ringgenhof weitergebracht.
olli.

ps: ich habe leider den fehler gemacht, die therapie dort zu frueh abzubrechen. oktober 08? allerdings hat sie mich sehr viel weiter gebracht wie ich dachte, und wenn jemand wirklich vorhat eine therapie durchzuziehen und nicht nur seinen knastaufenthalt zu verkuerzen ist das dort der richtige verein.

Meine Erfahrungen

Klinischer Fachbereich: Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Im einzelfall auch weiterbehandlung nach rückfall möglich
Kontra:
Internet preis teuer
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo ich möchte euch heute meine Erfahrungen zu obengenannter Klinik mit teilen. Ich machte dort Langzeittherapie wegen Alkohol. Zu aller erst will ich erwähnen das in der Facklinik Ringgenhof auch rückfällige Patienten, weiterbehandelt werden können, das ist immer Ermessenssache, finde ich natürlich als betroffener posititiv. Das Essen ist standart, geht so. Die Therapeuten sind egentlich alle ganz nett. Was mir nen bischen zu viel war, war die ständige Gruppentherapie. Es gibt jetzt,(wurde neue eingeführt), sogenannte Indikativgruppen, der Therapheut setzt sich mit dem Patienten zusammen und schaut was für ihn sinnvoll wäre, z.B.Bogenschiessgruppe, Körperwahrnehmungsgruppe usw usf. Es gibt nen grossen Fernsehraum mit Videobeamer aber nur wenige Programme, noch nen Kulturfernsehenraum, die Möglichkeit des Internets 4 €/h finde ich persönlich zu teuer aber nun gut. 2 Billiardtische sowie die Möglichkeit zum Dart. Ein Computerraum mit diversen prehistorischen Rechnern ist auch vorhanden, zum erfassen von Texten, drucken oder mp3 Brennen.Auch die Arbeitstherapie ist ein wesentlicher Bestandteil der Therapie, zum Beispiel in der Schreinerei oder Gärtnerei. Dann gibts noch Sporttherapie verschiedene Gruppen, macht eigentlich auch fun zum Beispiel Badminton. Auch ein Fitnessraum mit modernen Geräten ist vorhanden. Das Personal an sich auch das medizinische Personal ist recht freundlich, gabs keine Probleme. Wer sich wirklich ändern möchte, hat hier eine gute Möglichkeit, die Pfeiler in seinem Leben neu aufzustellen. Ich grüsse hier noch ganz lieb, meinen Einzeltherapeuten Herrn Breßmer. Ich hoffe ich konnte euch etwas informieren.

ehem. Patient Christian Rothe