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Heiligenfeld Klinik Waldmünchen

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Krankenhausstraße 3
93449 Waldmünchen
Bayern

35 von 55 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
weniger gute Erfahrung
Qualität der Beratung
weniger gute Beratung
Medizinische Behandlung
weniger gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
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110 Bewertungen davon 99 für "Psychosomatik"

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Nährend:)

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
Manchmal das essen zu öko
Krankheitsbild:
Ptbs, angst
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

12 Wochen durfte ich in dieser Klinik erfahren, wie heilsam nähe sein kann. Mir wurde Raum gegeben mich zu öffnen und ich erhielt Unterstützung wann immer sie nötig war. Ich habe aber auch gelernt in die Verantwortung zu kommen und präsentere Mutter für meine Kinder zu sein. Eine lehrreiche, aber auch anstrengende zeit, für die ich sehr dankbar bin

Eine intensive wirkungsvolle Zeit

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (leider nur eine unfreundliche Dame am Empfang)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (wenig Physikalische Therapien)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Telefoneinrichtung/Babyphon mit Hindernissen)
Pro:
Kompetenz und Individualität
Kontra:
Stress für kleine Klinder
Krankheitsbild:
PTBS, Depression, Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war Ende 2012 mit meinen beiden kleinen Klindern in Waldmünchen.
.
Mein Eindruck war gemischt:
die vielen Gespräche und Gruppentherapien brachten mich zielsicher an die "wundenPunkte" meiner "Kindheitstraumen", und ein jahrelang gepflegtes "Schwarz-weiß-Denken" musste weichen
lauter Speisesaal,
viele Mitpatienten, die mir tlw. völlig gegenindizierte Ratschläge gaben,
ein "allwissender" Chefarzt, nicht immer einfühlsam und freundlich,
ein "Belohnungssystem" bei der Zielesetzung Eltern-Kinder,
empfundene "Bevormundungen" durch Therapeuten - vieles war anstrengend, aber alles im Rückblick eine Herausforderung und Hilfe, mich selbst besser kennen zu lernen und auf meine Individualität/Bedürfnisse und Grenzen innerhalb des sozialen Kontextes zu achten.

Die schönen Seiten:
sehr kompetente Therapeuten (ich hatte auch Glück!),
eine liebevoll-konsequente Kinderbetreuung in der Tagesstätte,
weitsichtige Elterngespräche,
eine tolle Intensivwoche mit Spaß!, "Nachnährung" mit vielen liebevollen Umarmungen (ich hatte zum Glück kein Thema mit freiwilligen(!)Berührungen)
sehr effektive Bindungstherapie mit systemischer Einbindung auch des Partners (2 gemeinsame Gespräche)
viele sehr intensive Begegnungen
endlich eine Offenheit für meine spirituellen Fragen, die meine bisherigen Erfahrungen vom "Ur-Grund/ Göttlichen" (die Liebe zu allem Sein, zu der wir alle hinstreben) bestärkte!

Zudem nahm ich für mich einige ganz praktische Hilfen/ Gedanken-Stützen nach Hause mit - dies verlangt allerdings regelmäßige selbständige Reflexion.

Dieser Klinikaufenthalt hat sehr viel bewegt und deshalb kann ich die Klinik weiterempfehlen - allerdings ist sie tatsächlich für manche eine zu große Herausforderung oder einfach aus ihrem Kontext heraus nicht "dran".
Sehr kleine Kinder (3 bis 5 Jahre) sind nach eigener Erfahrung und Beobachtung zwar in der Tagesstätte gut aufgehoben, aber mit dem allgemeinen Setting oft überfordert- das ist für ohnehin erschöpfte Eltern kein Zuckerschlecken.

Klinik ist sehr bemüht anders zu sein.

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (War zweimal dort.)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Gab´s nix zu Meckern :-))
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Gute Mögl. an sich zu arbeiten, Schöne Zimmer
Kontra:
Wenig Einzeltherapie, u. U. viele sehr schwierige Patienten
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Manchmal empfehle ich die Klinik weiter, manchen Leuten auch nicht. Letztlich muss das jeder selbst entscheiden ob er/sie hier hin will, oder nicht.

Das Menschenbild orientiert sich in dieser Klinik am Schamanismus, was sicherlich auch sehr interessant ist. Als Weg O.K., als Ziel für mich unvorstellbar.

Prima fand ich das Essensprogramm und wie man bei normalen Portionen gut abnehmen/zunehmen/Gewicht halten kann. Ich kenne keine langfristig bessere Methode.

Das mit dem Kuscheln und den Umarmungen war nicht so mein Ding und wird es wohl auch nie werden. Manchen hat es aber wohl sehr geholfen.

Die Pflege ist dort ziemlich gut, hat immer ein offenes Ohr, hilft wenn möglich gleich bei allen Problemen.

Mit den Psychologen, das ist halt so eine Sache ob´s passt. Beim zweiten Aufenthalt hat es für meinen Sohn und mich besser gepasst.

Mit den Mitpatienten sollte man sich darauf einstellen, dass es nicht immer einfach oder gar wertvoll ist.

Wer mal versuchen will, mit geradezu jedem irgendwie auszukommen, kann sich hier, wie wahrscheinlich auch in anderen "Psychokliniken", auf ein volles Programm freuen;-)

Von mehreren Mitpatienten mit Psychiatrieerf. und Langzeittherapien, habe ich gehört, das sie sich hier mit dem gesamtheitl. Menschenbild erstmals verstanden gefühlt haben.

Also, die Klinik ist nicht schlecht, hilft gerne auch sehr individuell und aufwendig, darin ist sie anderen Kliniken vermutlich weit voraus.

Wer meint, andere Kliniken hätten besser geholfen, sollte sich vllt. fragen warum er dann gewecchselt hat, oder warum er/sie dann überhaupt noch Therapie braucht, wo doch schon so gut geholfen wurde...

Einen dritten Aufenthalt könnte ich mir mit meinem Sohn allerdings weder hier noch woanders vorstellen. Von daher war es wohl eine sehr gute Hilfe zur Selbsthilfe.

Empfehlenswert - für wens stimmig ist

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007,2008
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Körpertherapie, therapeutische Gemeinschaft, das Essen
Kontra:
zu esoterisch, die Lautstärke
Krankheitsbild:
PTBS, dissoziative Störungen, Schlafstörungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2007 / 2008 jeweils 3 Monate in Waldmünchen, mit zwei Begleitkindern.

Kurzum, mit Sicherheit die beste und effektivste Therapie, die ich gemchacht habe, allerdings auch eine ziemlich schwere Zeit, fühlte mich manchmal richtig zerlegt, bloss nicht wieder zusammengesetzt.

Mit den Therapeuten ist es Glückssache, es gibt ein paar sehr gute, allerdings auch einige, denen es an Empathie fehlte.
Gut kam ich mit dem Essen und der Pflege klar, da hatte ich mehr Halt und Gegenüber als bei manchem Therapeuten.

Einige interessante Menschen habe ich kennengelernt, aber auch viel Aggression und Wut erlebt, Situationen, die mich zum Teil absolut überforderten, gerade in der Grossgruppe oder im Speisesaal.

Manche Antworten auf Kritik waren mit zu banal; wenn ich Gruppenkuscheln nicht kann, sei das mein Film, wenn ich Probleme in grossen Gruppen auch, läge das an meiner Geschichte, mir fehlte da oft bischen Verständnis.
Für Traumatisierte mit entsprechenden Vorerfahrung retraumatisierend.
Für Begleitkinder, die nicht in Therpie sind, nicht zu empfehlend.

Dennoch, ich habe viel gelernt, und möchte die Erfahrungen nicht missen.

Gefühle zulassen lernen dann bist du richtig

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Ganzheitliches Konzept
Kontra:
Kaffee
Krankheitsbild:
PTBS Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Guten Tag !
Ich war insgesamt 6 Wochen in stationärer Behandlung in dieser Klinik. Kurz und knapp kann ich sagen das die Klinik wirklich sehr gute Arbeit geleistet hat. Ich kann jedem empfehlen sich die Klinik in die engere Auswahl zu nehmen und sich dort ein Bild zu machen. Alles Gute

HILFE!!!!!

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Ich weiß es noch nicht)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Ich weiß es noch nicht)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Ich weiß es noch nicht)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Ich weiß es noch nicht)
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Burn out, Depressionen
Erfahrungsbericht:

Hallo und Hilfe!!!

Ich muss in zwei Wochen mit meiner Tochter zur Behandlung in die Klinik Heiligenfeld und habe aufgrund der negativen Erfahrungsberichte jetzt doch etwas Bachgrummeln ob das das richtige ist. Wer kann mir da evtl. weiter helfen und mir seine Erfahrungen mitteilen.

Ich würde mich sehr freuen

4 Kommentare

BinZufrieden. am 25.01.2014

Mach Dir wegen der negativen Berichte keine Sorgen. Menschen die in allem und jedem einen Fehler suchen finden ihn auch und von diesen stammen auch die negativen Berichte. Ich war selber 2013 drei Monate dort in Behandlung und habe absolut keine negative Erfahrung gesammelt. Ich habe ganz im Gegenteil mehr Fortschritte gemacht als in den Jahren davor in Einzeltherapie.

Die Behandlung mag in vielen Punkten anders als gewohnt sein aber wenn du es zulassen kannst und deine Situation verändern willst, bist du in Waldmünchen goldrichtig. Für mich kommt keine andere Klinik mehr in Frage. Ich wünsche dir und deiner Tochter viel Erfolg und gute Genesung.

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Familienklinik auch für Einzelpatienten

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Authentische Therapeuten
Kontra:
Mangel an Bewegung und an kreativen Angeboten/ leider wenig männliche Patienten (vor allem für die Kinder ungünstig)
Krankheitsbild:
Depression/Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 2011 für 11 Wochen als Einzelpatient in der Klinik. Ich war bereits in einer Heiligenfeld Klinik in Bad Kissingen gewesen, die mir auch sehr viel gegeben hat, habe mich aber aufgrund der spirituellen Aspekte in Waldmünchen angemeldet.
Wartezeit: sehr kurz, ich vermute, wegen privater Versicherung.
Unterbringung: Ein etwas schickeres (Privat-)Zimmer, was aber wie die meisten anderen auch zur Straße hinausgeht, aber zu den Fluren hin recht leise war.
Chefarztbehandlung: hat mich sehr gefreut und habe ich als Sahnehäubchen empfunden. Man braucht als gesetzlich Versicherter keine (weitere...;O)) Depression zu bekommen, wenn man das nicht mitnehmen kann. Man sieht und hört Herrn Mumm ja ausführlich in den Großgruppen, so dass jeder die Gelegenheit hat, von seiner Klarheit zu profitieren.
Therapeuten: Ich war ziemlich unglücklich mit meiner Bezugstherapeutin und nehme die dahingehenden Pathologisierungen in meine Richtung nicht an. Ich denke, da gibts halt sone und solche und manchmal hat man halt Pech. Wurde weitgehend ausgeglichen durch den Mittherapeuten in der Kerngruppe und so ist das Leben eben.
Empfehlung: Sofort sagen, wenn man das Gefühl hat, das passt so gar nicht, am Anfang hat man am ehesten Chancen. Ging bei mir aber auch so, ist ja auch ein interessanter Prozess ;-(/ ;O)).
Da in den anderen Berichten schon so viel steht, beziehe ich mich auf den :
Vergleich von Bad Kissingen und Waldmünchen: Die Aufnahme so vieler unterschiedlicher Menschen wie in WM - ähnlich wie im echten Leben, nur leider mit sehr wenig Männern - mit teilweise derart heftigen Störungen verlangt einen sehr großen Halt und eine differenzierte Haltung auf der Leitungs- und Therapeutenseite, was hier gegeben ist. In BK gibt es wesentlich mehr Auswahl an Kreativtherapien, was auch etwas für sich hat.

Das Beste was ich erfahren durfte

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ein anderes aber sehr effektives Behandlungskonzept)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Neue Sichtweisen alter Probleme)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Wenig bzw. natürliche Medikation wird befürwortet)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Aussergewöhnliche aber efffektive Behandlung
Kontra:
Lange Wartezeit
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Wartezeit von ca. 6 Monaten bevor ich in die Klinik gehen durfte war zwar schon recht heftig, aber es hatte sich für mich auf jeden Fall gelohnt so lange durchzuhalten.

Obwohl die Küche zur Zeit meiner Behandlung grade umgebaut wurde, war über das Essen absolut nicht zu klagen. Es gab einmal die Woche Fleisch und einmal Fisch, den Rest der Woche wurde Vegetarischen Nahrung angeboten. Größtenteils wurden Bio-Produkte verwendet um zu 90% leckere Speisen zuzubereiten. Ich war fast immer zufrieden mit dem Angebot der Mahlzeiten.

Anfangs kam es mir doch sehr seltsam vor nur ein mal pro Woche 20 min. Einzeltherapie zu haben, aber mit der Zeit hatte ich gemerkt, dass die Arbeit in der Kerngruppe, Großgruppe und der Therapeutischen Gemeinschaft weitaus mehr bei mir bewirkt hat als Einzelsitzungen.

Ich bin öfter als es mir lieb war an meine Grenzen gelangt, aber genau das war es was mich wirklich weiter gebracht hat. Ich konnte mich meinen Ängsten stellen und an ihnen arbeiten. Wer dazu bereit ist nicht im Müll der Vergangenheit zu graben sondern etwas im Leben zu verändern, ist hier sehr gut aufgehoben.

Es wird hier sehr viel mit Nähe gearbeitet, was anfangs sehr befremdlich für mich war. Umarmungen und Kuscheln gehört zum Klinikalltag dazu. Ebenso sind die Gefühle ein sehr wichtiger Aspekt. Ich konnte lernen mehr auf meine eigenen Gefühle und Bedürfnisse zu achten.

Mein persönliches Fazit:
Die Behandlung war die bislang effektivste Therapie die ich erfahren durfte. Alle Therapeuten mit denen ich zu tun hatte waren äußerst kompetent. Die Therapieangebote sind auf die Patienten zugeschnitten. Sollte erneut eine stationäre Behandlung notwendig sein werde ich, ohne zu zögern wieder dort hingehen.

Nicht für Angstpatienten.

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das innere Kind sollte Heilung finden, im Schutz der therapeutischen Gemeinschaft. Das ist wohl der Grundgedanke.
In den Großgruppen erfuhren meine Tochter und ich, dass vor ca 140 Menschen
Patienten gedemütigt und sanktioniert wurden.
Wir wurden in der Großgruppe entmündigt und in völliger Verzweifelung allein gelassen.
Wir waren nur eine Woche da, trotzdem wurde ganz deutlich, dass Regeln und Rituale wichtiger als der Mensch sind.
Die Erfahrung in der Großgruppe, das angstmachende (mächtiger , bestrafender, aggressiver Gruppenleiter), ließ mit Sicherheit keine Heilung des " inneren Kindes zu.
Ich habe mich eingeschüchtert erlebt und kaum noch selbsbestimmend.

Danke

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012/13   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Eine grandiose Stationsärztin)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Ich wurde dazu gebracht in Kontakt zu anderen Menschen, selbst die Inititative für mein Leben zu ergreifen
Kontra:
Da fällt mir jetzt nichts wesentliches ein
Krankheitsbild:
Burn out
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Vor einem Jahr wurden wir als Familie in die Klinik aufgenommen. Mir ging es damals sehr schlecht, ich konnte nicht mehr richtig arbeiten, mein Leben entglitt mir langsam und auch meine Ehe war schlecht.
Die Klinik wirkte auf mich zunächst beängstigend. Viele Menschen, die alle aufeinander zugingen, ein voller Speisesaal und zwischen den Gruppensitzungen und Therapien die Aufforderung, in Kontakt zu gehen, ja sich körperlich näher zu kommen, Umarmungen erwünscht! All das war zunächst schwer zu bewältigen.
Nach neun Wochen kehrten wir in unser altes Leben zurück. Nicht wissend, dass ich in mir Samenkörner trug, die noch Zeit brauchten, um in der „wirklichen Welt“ aufzugehen. Das Leben schien mir fremd, unser Haus zu groß, nichts passte mehr. Ich fühlte mich ausgeliefert, passiv und im Grunde als Opfer meiner Verhältnisse. Heute kommt mir diese Zeit so vor, als hätte ich wie eine Kuh das Heiligenfeld-Erlebnis langsam wiedergekäut und damit verdaut. Der elementare Satz:“ Ich lebe!“, musste seinen Weg in meine Welt finden. Ich musste noch einmal den schon in Heiligenfeld gewagten Schritt aus der Opferrolle nachvollziehen und mein Leben in die Hand nehmen.
Etwa zwei Monate später veränderte sich mein Leben explosionsartig. Die Ruhezeit war die Ruhe vor dem Sturm, dem kreativen Wind, der seitdem durch mein Leben bläst und mich gesund macht.
Mein Mann und ich wussten, dass Trennung im Raum steht. Wir haben uns gemeinsam von unserem alten Leben getrennt. Unser Haus wurde verkauft, der Traum vom Familienglück im Grünen aufgegeben. Wir zogen in die Stadt. Unser Kind hat sich eingelebt. Wir haben vieles, was für uns dazugehörte zugunsten von Lebensqualität und Beziehungsfähigkeit aufgegeben. Wir leben einfacher, doch unser Leben ist reicher.
Heiligenfeld war ein Feld für Probehandlungen, für erste Schritte aus dem selbst errichteten Spiegelkabinett voller Projektionen und Trugbilder. Hier habe ich tiefgreifendes für mich erfahren und durfte in den Mitpatienten/innen Menschen treffen, die sich mit mir auf den Weg gemacht hatten. Die Therapeuten sowie das gesamte Personal habe ich stets als hilfreich erlebt. Manchmal wurde ich sanft angefasst, manchmal provoziert, aber immer habe ich diese Verhaltensweisen als Hinweise auf meiner Reise zu mir selbst erlebt.
Leistung kann man bezahlen, nicht aber persönlich eingebrachtes Engagement und Herzenswärme des Personals. Vielen Dank

Sehr empfehlenswert!!

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Therapeutische Gemeinschaft, Intensivwochen
Kontra:
/
Krankheitsbild:
Depression, Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Der Aufenthalt in der Klinik hat mir sehr geholfen und war überaus heilsam! Besonders gut fand ich: das Bonding, die therapeutische Gemeinschaft, das ganzheitliche Konzept, die Essstrukturgruppe und die Gruppentherapie.
Die Klinik hat mir geholfen mich selbst zu finden, Selbstvertrauen aufzubauen, meine Grenzen zu erkennen, mich mitzuteilen mit meinen Bedürfnissen, Nähe zulassen und wieder Freude am Leben haben zu können.
Ich kann die Klinik nur weiter empfehlen! In dieser Klinik wird man als Patient ernst- und wahrgenommen. Die Therapeuten sind sehr engagiert und kompetent!
Das Konzept der Klinik ist sehr sehr gut!

So schnell nicht wieder!!

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Pro:
Die Mahlzeiten, meine Mitpatienten
Kontra:
Deutliche Organisationsdefizite, angstmachende Therapeuten und Personal (ausgenommen Rezeption)
Krankheitsbild:
endogene Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich befand mich im Jahr 2011 gemeinsam mit einem Kind in der Klinik. Nach wenigen Wochen habe ich mein Kind nach Hause geschickt, da wir beide mit einigen Therapien völlig überfordert waren und total verängstigt. Konnte meinem Kind nicht wirklich helfen und sie besucht seither regelmäßig hier am Heimatort eine Kinder- und Jugendtherapeutin zur Aufarbeitung des dort Erlebten. Sehr unzufrieden bin ich über die organisatorischen Abläufe in der Klinik. Von mir gewünschte und mehrfach eingeforderte Therapien hat man einfach nicht auf die reihe bekommen und dann der versuch kurz vor knapp und dann die therapeutin einfach nicht da...aber das sagt dir niemand...eine gelbe karte habe ich als andenken auch bekommen, mein heimatherapeut sprach von methoden wie aus den 1970-er Jahren. Vor den 2x wöchentlich stattfindenen großgruppen im plenum hatte ich regelrecht panik, am liebsten hätte ich mich irgendwo versteckt, aber das ist unmöglich, es fällt sofort auf....ich habe mich dann nach so ca 7 oder 8 wochen quasi selbst entlassen, bin nach hause, es waren anschließend die schlimmsten 2 wochen meines lebens und dank einer am ort ansässigen, sehr guten Klinik konnte ich hier nach nochmals 12 wochen therapie langsam mit einer wiedereingliederung ins berufsleben starten..was mir in heiligenfeld fehlte: waren kreative Angebote (keine Ergo oder irgendwas) und bis auf den morgenspazierung auch zu wenig bewegung..jaja ich weiß, die haben da auch einen fitnessraum...aber der war nicht wirklich einladend und die geräte erschienen mir veraltet. Etwas was mir gefiel war die küche...ich hab mir das kochbuch mit nach hause genommen und koche bis heut viel nach...alles in allem, der aufenthalt war nicht ganz umsonst, aber mit weniger Druck, weniger Angst und Panik wäre es schon besser gewesen. Hinfahre würde ich allerdings nicht mehr..meine klinik ist am heimatort und die besuche ich bis heut auch gern so einfach zwischendurch mal zum Hallo sagen.

Absolut nicht empfehlenswert!

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Manch tolle Mitpatienten
Kontra:
Chefarzt, Konzept, Therapie, Umgang - ziemlich alles
Krankheitsbild:
Angstzustände/Panikattacken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war wegen Angstzuständen und Panikattacken in dieser Klinik, hätte gerne eine positive Bewertung abgegeben, was dennoch leider nicht möglich ist. Kann sie leider keineswegs weiterempfehlen. Es fing damit an, dass ich knapp 7 Monate auf Aufnahme warten musste. 1. Eindruck der Klinik war nett, ich wurde sehr gut in die sogenannte Jugendgruppe aufgenommen. Spätestens, als ich dann aber das Zimmer und den Speisesaal betrat, kam mir schon das Grauen. Im Speisesaal permanente Unruhe und Aggressivität zwischen den Kindern. Einzelsitzung gab es, wenn man Glück hatte, auf Anfrage 1x die Woche je 15 Min, meist früher beendet. Auch die Alkohol- und Drogenvorfälle schockierten mich. Pflege weiß davon und unternimmt nicht wirklich etwas. Alkoholtest wird am darauffolgenden Tag gemacht, an dem nichts mehr nachweisbar ist. Zwischen Patienten wird geklaut und gedroht.

Chefarzt ein rießen Proll, putzt Patienten vor gesamter Großgruppe runter. Möchte man die Therapie aufgrund verschiedener Gründe nicht weiter fortsetzen, gibt es U18 kaum Möglichkeit, raus zu kommen. Die Therapeuten finden stets andere Gründe, warum es besser ist, zu bleiben und beharren darauf. Die Genesung der Patienten soll durch die "therapeutische Gemeinschaft" erfolgen. Ich fühlte mich nach jeder Kerngruppensitzung und Körpertherapie erschöpft, da ich meine ganze Energie unbewusst anderen Mitpatienten gab. Jegliche körperliche Symptome, Krankheiten und Verletzungen werden als psychosomatisch abgestempelt. Ist einem schwindelig, schwindelt man. Außerdem ist die Pflege größtenteils unfreundlich. Gruppenkuscheln und Erniedrigungen stehen ganz weit oben. Während dem Aufenthalt verschlimmerten sich meine Angstzustände und Panikattacken deutlich. Für Erwachsene mag die Klinik in Ordnung sein, jedoch würde ich es Jugendlichen mit (vorallem tiefgehend) psychischen Problemen nicht weiterempfehlen.
Auch das Essen war nicht mein Fall. Mit Tofu kann man's auch übertreiben. ;-)

2 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 02.10.2013

Mein Name ist Reinhard Mumm und ich bin der Chefarzt der Heiligenfeld Klinik Waldmünchen. Gerne möchte ich zu Ihrer Kritik Stellung nehmen. Auch wenn ich mir vorstellen kann, um welche Patientin es sich handelt, werde ich aus datenschutzrechtlichen Gründen und auch aus Respekt vor Ihrer Tochter keine personenbezogenen Informationen geben, weshalb ich auch zu der Gruppensituation, die Sie am Anfang beschreiben und zu Ihrer Kritik an unseren Therapeuten keine Auskunft geben kann. Gerne können wir darüber aber im persönlichen Gespräch sprechen. Ich würde mich freuen, wenn Sie sich einmal direkt mit mir in Verbindung setzen.

Im Allgemeinen ist es so, dass für Jugendliche die Veranstaltung „Soziale Kompetenz“ am Samstagvormittag stattfindet. Ab Samstagmittag ist das Wochenende therapiefrei. Da wir keine geschlossene Abteilung haben, haben wir keine Kenntnis darüber, was unsere Patienten in ihrer Freizeit tun. Sie können sich frei bewegen. Das Aufsuchen von Heilmethoden außerhalb der Klinik steht im Widerspruch zu dem Arbeitsbündnis mit unseren Patienten, was auch klar ausgedrückt ist. Sollte es trotzdem stattfinden, so hat dies ausdrücklich nicht unsere Zustimmung.

Was Ihre Anschuldigung bezüglich der Sekten-Thematik betrifft, so verweise ich gerne auf eine Stellungnahme unseres Ärztlichen Direktors. Die Heiligenfeld Kliniken sind ein Familienunternehmen, das von den Gründer-Familien Lang und Galuska vor über 23 Jahren gegründet wurde.
Wir behandeln seit unserer Gründung zahlreiche Patienten, die aus Sekten ausstiegen, in eine Krise geraten sind, und einen neuen Weg suchen. Gleichzeitig finanzieren wir in Bad Kissingen eine Teilzeit-Stelle der katholischen Kurseelsorge und haben einen Pavillon der Religionen im Kurpark gebaut, der Andachtsstätten für fünf Weltreligionen und eine für die offene Spiritualität enthält. Gerne möchte ich auch an dieser Stelle Dr. Jürgen Lohmeyer vom Referat für Weltanschauen-, Religions- und Sektenfragen des Bistums Würzburg zitieren, der von der örtlichen Tageszeitung auf dieses Thema angesprochen wurde: „Wir haben dort selbst eine katholische Kurseelsorgerin, wenn das eine Sektenklinik wäre, wären wir dort nicht präsent".

Wir integrieren in unser ganzheitliches Therapiekonzept in offener und undogmatischer Weise die spirituelle Dimension des Menschseins, sodass Menschen gleich welcher Glaubensrichtung diese Themen mit in die Therapie einbringen können. Wir halten Momente des Innehaltens und der Besinnung für wichtig, um einen festen Kontakt zu sich und dem eigenen Leben zu finden. Alle meditativen, seelsorgerischen und spirituellen Angebote sind dabei freiwillig. Leider werden wir gelegentlich mit Sekten-Gerüchten konfrontiert. Natürlich fühlen sich Menschen, die zu uns in die Klinik kommen wollen, durch solche Verleumdungen verunsichert. Wir empfinden diese Gerüchte als absolute Rufschädigung, sind empört und gehen derzeit juristisch gegen diejenigen vor, die aktiv diese Gerüchte in die Welt setzen und damit bewusst Rufschädigung und Geschäftsschädigung zu betreiben versuchen. Deshalb bitte ich Sie, solche Anschuldigungen, die jeder Beweisgrundlage entbehren, zu unterlassen.

Gerne biete ich Ihnen ein persönliches Gespräch an. Bitte setzen Sie sich doch mit mir in Verbindung unter sekretariat.waldmuenchen@heiligenfeld.de.

Viele Grüße
Reinhard Mumm
Chefarzt Heiligenfeld Klinik Waldmünchen

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Mein Weg geht weiter.....

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich bekam an Unterstützung, was ich für meinen Prozess brauchte)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Das Klinikkonzept, freundliches Personal, die therapeutische Gemeinschaft
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Herbst 2012 für 12 Wochen in der Heiligenfeld Klinik. Es war nach 11/2 Jahren mein 2. Aufenthalt dort. Ich konnte die Angebote der Klinik sehr gut nutzen, da ich ja schon wußte, was auf mich zukommen wird. Ich hatte die gleiche Kerngruppentherapeutin wie beim letzten Mal. Das war ein großer Vorteil, da sie mich schon kannte. In den Monaten dazwischen hatte sie mich bei den Bonding Wochenenden in der Akademie Heiligenfeld, weiterhin in meine Prozess begleitet. Ich habe schon einen ausführlichen Bericht von meinem letzten Aufenthalt geschrieben. Heute kann ich sagen, dass ich wenig neues gelernt habe, aber insgesamt sind die Therapien bei mir diesmal viel tiefer gegangen. Mir ist völlig klar, dass, wenn ich mich nicht endlich wichtig nehme, ich wieder in die Klinik komme. Ich hatte zu Beginn Widerstände und innere Kämpfe zu bestehen. Durch mein Vertrauen in diese Klinik konnte ich sie ansprechen und bekam die nötige Unterstützung. Meinen Prozess empfand ich wie einen Selbstläufer. Schritt für Schritt eröffnete sich mir ein Thema nach dem anderen. Für mich ist das Klinikkonzept optimal. Ich bin wieder viele Schritte in ein selbstbestimmtes Leben gegangen. Darüber bin ich sehr dankbar.

Gut, mit ein paar Schwächen

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Gut für Familien, innovative Methoden (Bindungstherapie)
Kontra:
Weniger sinnvoll für Einzelpatienten, kaum Einzeltherapeutische Betreuung
Krankheitsbild:
Depression, PTBS
Erfahrungsbericht:

Die Klinik Waldmünchen wird geleitet von einem Chefarzt, der vorher in Bad Herrenalb gearbeitet hat. Sie ist daher stark geprägt vom "Bad Herrenalber Modell" http://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Herrenalber_Modell .

Die Bonding Psychotherapie ist ein zentraler Baustein des Ansatzes, zusammen mit der therapeutischen Gemeinschaft. Mehr zu Bonding unter http://de.wikipedia.org/wiki/Bonding_(Psychotherapie) und http://www.bonding-psychotherapie.de/wasist/aufbau/frmst_wasist_einfuehrung.html .

Ein Spezifikum ist der hohe Anteil von Familien, insbesondere Frauen mit Kindern (viele Alleinerziehende). Weniger gut ist das Angebot für Einzelpatienten und Männer.

Der therapeutische Ansatz erfordert die Bereitschaft, sich auf ein hohes Maß an Nähe einzulassen bzw. dies zu erlernen. Weiterhin ist es notwenig, sehr stark eigenverantwortlich die Therapie zu steuern. Man wird nicht therapiert, sondern die Klinik bietet eine Umgebung in der man sich selbst therapiert. Wenn man nicht selbst vieles einfordert, wird einem wenig geboten.

Gleichzeitig, und im Widerspruch zu dieser Eigenverantwortlichkeit, gibt es wenig Flexibilität und Fähigkeit der Klinik, therapeutische Maßnahmen mit dem Patienten zu diskutieren und zu verhandeln. Da wird dann doch sehr autoritär verordnet.

Man bekommt zwar einen Bezugstherapeuten, aber die Einzelsitzungen sind sehr kurz (max. 20 min pro Woche). Wenn Therapeuten erkranken, ist kaum Ersatz da.

Insgesamt habe ich sehr viel gelernt und bin wirklich weitergekommen. Doch ist mir der eher autoritäre Stil der Klinik, die geringe Bereitschaft auch Kritik zu akzeptieren, und die schwache Einzelbetreuung aufgestossen.

Unter dem Strich würde ich die Klink mit Vorbehalten empfehlen.

Vielen Dank für die tolle Hilfe

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
tolle Gemeinschaft aus Patienten und Ärzten
Kontra:
die Ernähungsart
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich war im Sommer 2012 mit meinem Sohn da und nach anfänglichen Eingewöhnungsschwierigkeiten fühlte ich mich dort sehr wohl.
Sowohl die therapeutische Gemeinschaft als auch die Therapeuten selbst haben meinem Sohn und mir sehr geholfen, wir führen Dank dieser Klinik heute ein ganz anderes Leben und ich bin allen dort mitwirkenden sehr dankbar.

Das einzige was ich wirklich zu kritisieren hätte, wäre das Essen, aber auch damit kann man gut mal eine Weile leben, alles andere ist hervorragend, tolles Konzept.

Basics

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Es geht hier um die Kernfragen meines Lebens.
Kontra:
Lange Wartezeiten für Patienten mit stationärer Einweisung
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

In dieser Klinik geht es um die basale Frage: Worum geht es in meinem Leben - und was braucht es, dass dieses Leben authentischer, echter und lebendiger wird? Es geht hier stets um Selbstverantwortlichkeit. Aber auch darum, dass wir als Menschen soziale Wesen sind und Kontakt zu anderen Menschen brauchen.

Erfahrungsbericht

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Sehr guter Gesamteindruck
Kontra:
Lange Wartezeiten
Krankheitsbild:
Depression, Burn Out
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 12 Wochen in dieser Klinik und bin rundum zufrieden. Die Menschen gaben mir nicht immer was ich wollte aber immer das was ich brauchte.
Es ist nicht gerade leicht sein Leben zu ändern aber bei mir war das notwendig.
Dafür musste ich mich aber auf die Therapeuten einlassen und mich mit den Methoden und Ritualen befassen.

Für die Empfehlung genau dieser Klinik bin ich meinen Freunden sehr dankbar.

Nie wieder

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
alles
Krankheitsbild:
Burn out Selbstverletzung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war mit meiner tochter für 6 Wochen in dieser Klinik um wieder Kraft und lebensmut zu tanken, leider muß ich jetzt eine Thearpie gegen die Bindungstherapie mit meiner Tochter besuchen, da sie seit Waldmünchen nicht mehr schläft, noch agressiver ist als vorher und immer wieder die Schuld an dem umgang dort mit ihr sich vorwirft, es gibt dort keine ausgebildeten Kinder und Jugendtherapeuten. Kreativtherapeuten in rauen Mengen aber Kreativ war man dort nie. Bonding grenzt an Körperverletzung, Der Chefarzt ein geldgieriger Macho. Es war nur grausam und hat überhaupt nicht geholfen. Bezugstherapeuten die man anlügen konnte. Ich hätte 9 wochen bleiben sollen. Nach 6 habe ich mich als geheilt entlassen, denn das was dort passiert hat mit dem Leben draußen nichts zu tun. Nichts da man umsetzen kann. Seit Heiligenfeld habe ich Magen Darm Probleme und bin inzwischen fast magersüchtig. Habe dort schon enorm abgenommen. Bitte dort nicht hingehen. mein therapeut zuhause wirde diese Klinik auch niemals mehr weiterempfehlen, methoden aus den 70er nennt er das damals hat man sich auch noch gegenseitig geschlagen um sich zu therapieren. Ich bin nur enttäuscht

1 Kommentar

therapie am 24.01.2013

Hallo tameihh,es tut mir für dich echt leid,dass du so eine wahrnehmung von dieser Klinik hast.
Aber ich kann diese wahrnehmung leider nicht mit dir teile,da ich auch dort war mit meinen beiden Kindern in der bindungstherapie sowie ich selber für mich in Bonding,und ich konnte sehr viel Erfahrung sammeln,dass bis heute anhält.
ich werde wieder dort hingehen da diese Klinik für mich sehr gut war.

das Beste, was mir je passiert ist

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Nähe- und Beziehungsfähigkeit durch therapeutische Gemeinschaft
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression & PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Vor 2 Jahren suchte ich für meine jugendliche Tochter eine Klinik, in der ihre besonderen Fähigkeiten nicht nur als "Störung" abgewertet wird und lernte die Heiligenfeldklinik in Waldmünchen kennen. Hier erlebte ich - zuerst "nur" aus meiner mütterlichen Sicht - ein sehr wertschätzendes Umfeld, ein besonders liebevolles Miteinander, intensive Nähe und tiefgreifende Begegnungen. Meine Tochter und auch Freunde, die sie dort gefunden hat und zu denen noch reger Kontakt besteht, haben während ihres Aufenthaltes viel erreichen können und für ihre Entwicklung prägende & wegweisende Erfahrungen gemacht. Ich kann weiterhin miterleben, wie diese jungen Menschen ihren Alltag selbst-bewusst gestalten und besonders auch in Krisen in Kontakt gehen, sich gegenseitig unterstützen und stärken.

Als ich dann für mich selbst nach einem "Heilungsumfeld" suchte, durfte auch ich den Wert der Therapeutischen Gemeinschaft erfahren. Auch wenn ich sehr offen & kommunikativ wirke, war es eine echte HERAUSFORDERUNG für mich, in WAHRE BEZIEHUNG zu mir selbst und zu anderen Menschen zu treten.

Bei der Suche nach einer geeigneten Klinik sollte man sich sehr klar über die eigene Motivation sein - will ich, dass es mir etwas besser geht und ich wieder "funktioniere" ... oder bin ich bereit, mich auf einen tiefgreifenden, zwischendurch aber auch sehr schmerzhaften Prozess einzulassen, mit dem Ziel einer umfassenden Heil-/Ganzwerdung?
"innerhalb der Komfortzone ist wenig Wachstum möglich"!
Mir ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass durch einen Aufenthalt in dieser Klinik SEHR viel Heilung geschehen kann, allerdings habe ich an vielen Mitpatienten und auch an mir selbst immer wieder erlebt, dass wir uns oft selbst im Wege stehen. Der innere "Kampf" gegen Äußerlichkeiten (Regeln) bindet allzu oft die Heilkräfte und eröffnet Nebenschauplätze.
Ich bin unendlich dankbar für meine Zeit im "heilenden Feld" und ich kann nur sagen:
"Dieser Weg wird kein leichter sein ..." aber ES LOHNT SICH !!!

Einmaliger Ort, um sich neu auszurichten; um zu finden, was ich wirklich will in meinem Leben

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Arzt oder Einweiser   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr große Chance, sich neu "zu erfinden")
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr kompetente Psychotherapeuten)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (s. Kontra, Psychotherapie sehr gut)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (sehr freundliche Kontakte zu Verwaltung/Küche/Reinigungsdienst)
Pro:
Therapeutische Gemeinschaft, offen für spirituelle Themen
Kontra:
punktuell zu starke psyschische Interpretation körperlicher Krankheiten
Krankheitsbild:
Depression, Burn Out
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich schreibe als Arzt und Psychotherapeut, der seit 2012 ca 6 PatientInnen diese Klinik empfohlen hat. Da ich selber diese Klinik als PATIENT mit meiner Familie von Innen kenne, konnte ich die Patienten sorgfältig auswählen. Ich habe ausschliesslich sehr positive Rückmeldungen erhalten, alle haben große Schritte in Richtung Genesung, in Richtung Persönlichkeit und Autonomie gemacht.
Viele Psychosomatische Kliniken haben ein "Autowaschstrassenprinzip": Die Patienten werden vorne eingeschleust, das Therapeutenteam rotiert wie die Waschbürsten, hinten kommen sie hoffentlich sauber wieder hinaus (wenn nicht alles zu verkrustet war). Der Kontakt der Patienten untereinander wird in anderen Kliniken nicht gewollt (Wie in der Autowaschstrasse auch der Kontakt unter den Autos nicht gewollt ist) oder nicht als wirksames Mittel in das Konzept eingebaut. Hier ist es anders: ein wichtiges Mittel sind die Beziehungen untereinander und die "Therapeutische Gemeinschaft". Darauf habe ich meine Patienten gründlich vorbereitet, habe vermutlich auftauchenden Themen vorbearbeitet. Dann konnten die Patienten die Früchte ihrer Arbeit ernten. UNABDINGBAR halte ich die Motivation der Patienten SICH SELBST ÄNDERN ZU WOLLEN und SICH SELBST AUF BEZIEHUNGS(GRENZ-)ERFAHRUNGEN einzulassen.
Die Arbeit an Beziehungen in der Familie oder unter den Patienten sehe ich als sehr wichtig an: Denn durch Beziehungserfahrungen sind zu dem geworden, was wir jetzt sind, und m. E. nur neue korrigierende Beziehungserfahrungen können wir uns verändern ("Korrigierende Emotionale Erfahrungen"). Sehr positiv finde ich die Arbeit in der Großgruppe, wo nach meiner Erfahrung auch Konflikte würde-erhaltend ausgetragen werden.
Als Manko sehe ich, daß die Interpretation von (akuten) KÖRPERLICHEN Erkrankungen zu sehr als körperlicher Ausdruck von seelischen Prozessen aufgefasst wird.
Die negativen Berichte stammen vermutlich von Patienten, die auf diese spezifische, besondere Klinik nicht vorbereitet/eingestellt waren.

Seinsfindung und Heilung

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Vertrauen auf das Wohlwollen, dann fangen die Prozesse an, die in jeden Fall Veränderung mit sich bringen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Die Qualität ist hier deshalb gegeben, weil hier ein ganzheitliches Konzept angeboten wird, selbst gelebt wird und Vielfalt in Einheit da ist, mit sehr fundiertem Wissen über ganzheitliche Heilung)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Neueste Erkenntnise werden hier umgesetzt, mit Achtsamkeit und Wohlwollen und aus einer fachlichen Überzeugung heraus)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (alles hat hier Sinn und wenn man sich darauf einläßt bietet das Heiligenfelder Konzept in Abläufen und Verwaltung Schutz und Sicherheit und sind maßgebend für den Prozessbeginn)
Pro:
Tiefe und ganzheitliche Behandlung für Heilung
Kontra:
Krankheitsbild:
Burn Out mit Depression
Erfahrungsbericht:

In Heiligenfeld, wenn man Vertrauen hat und zuläßt, dass Prozesse in einem stattfinden - wird Heilung entstehen. In einer Weise, wo fundiertes Wissen der Therapeuten gepaart mit Achtsamkeit und Wohlwollen, mit einem ganzheitlichen Konzept, das sowohl vorgelebt wird von allen tragenden Menschen in diesem Haus und unter Einbeziehung der therapeutischen Gemeinschaft, öffnet sich für den Bejahenden der initiatische Weg, seine Seinsfindung und eine Basis für einen gesundes bei sich bleiben auch nachher. Der Nährboden der in Heiligenfeld für jeden einzelnen erarbeitet wird, bleibt und schafft Bewußtsein auch für danach ein Leben leben zu können mit seinem Sein. Nachnährung ist von Zeit zu Zeit notwendig. Heiligenfeld ist mit seinem Konzept mit keiner anderen Burn-Out Klinik zu vergleichen und ich bin überzeugt, dass für jene Menschen, denen eigene Heilung ernst ist, sich mit den herkömmlichen psychosomatischen Werkszeugen keine so tiefen Ansätze der Heilung ermöglicht werden kann. Hier werden in einem Gesamtkonzept Werkzeuge und Therapien angeboten, die meines Wisssens nirgendwo anders zu finden sind. Vorraussetzung ist, dass sich der Heilende vertauensvoll für diesen Weg öffnet. Einzeltherapie mit Gessprächen - können sie bei ihrem niedergelasssen Therapeuten machen. Mein leben hat sich nachhaltig verändert und es bedeutet auch für die Zeit danach Kraft und Mut zu haben den Weg weiterzugehen - aber es geht auf keinen Fall zurück. Es war ein Geschenk für mich und ich danke zutiefst dem ganzen Haus für ihr Begleiten, die Zeit in diesem Haus ist in mir und Heiligenfeld ist für mich ein Ort der Heimat geworden, auch wenn es dort keine Berge gibt, sowie bei mir in Tirol. In inniger Verbundenheit und Dankbarkeit.

DER HAMMER!

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Das gesammte Konzept, Spiritualität
Kontra:
...Spätzle aus Vollkornmehl ;-)
Krankheitsbild:
...einiges...
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Oh je, hab mich gerade mal so durch die Beurteilungen gelesen und muß ja schon zugeben, daß es hier wohl ein paar gaaaaanz verirrte Schäfchen gibt!
Zumal ihr wohl nichts besseres zu tun habt, als diese Klinik auf Teufel komm raus schlecht zu machen....vieleicht wegen Eurem eigenen Scheitern in der Klinik? Denn nur, weil ihr selbst eure Therapie nicht geschafft habt, sucht ihr jetzt krampfhaft nach einem Schuldigen....nämlich die Klinik!Alleine DARAN merkt man schon, daß ihr alle nichts bei EUREN Therapien gelernt/mitgenommen habt! Sonst würdet ihr wissen, daß ihr für euer Hinterteil und für euer Leben SELBST verantwortlich seid und niemand anderes! Und in dieser Klinik ist es nunmal so: Brauchst Du Unterstützung und Hilfe- dann bekommst du sie auch! Aber dich zurücklehnen und deinem Therapeuten sagen: mach mal....-das geht nicht! Wenn ihr Zweifler sowas alle jedoch braucht, dann seid ihr in einer PSYCHIATRIE richtig aufgehoben. Dort wird euch euer Denken und Entscheiden im Zweifelsfall eben auch noch abgenommen.
Für alle anderen, welche ihr Leben endlich in den Griff bekommen wollen und bereit sind, sich auf etwas wirklich unglaublich spektakuläres einzulassen, denen empfehle ich den Ort der Heilung-Heiligenfeld!
Ich selbst bin nun nach 12 (!) Wochen Aufenthalt wieder weich zuhause gelandet und kann nur bestätigen: Das war das Beste, was mir je passieren konnte!
Ich wurde nicht, wie eine Batterie wieder aufgeladen und funktionsfähig gemacht, damit ich "wieder funktioniere" und dann in die Welt geschickt,... ich habe dort zu mir selbst gefunden!!! Ich weiß nun selbst: wer bin ich, was brauche ich, was möchte ich nicht.... und zu sagen: STOPP!-wenn mir etwas zu viel ist! Und man glaube es kaum: Damit geht es mir richtig gut! Denn ich habe dort gelernt: Ich bin nicht auf dieser Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen!
ICH BIN MIR MEINER SELBST BEWUSST!
Ach, und nochmal kurz an die Zweifler, welche die Bewertungen nutzen um Opfer-Täter zu spielen:
Der Himmel ist auf MEINER Seite! Lach!

Es funktioniert - und tut es noch

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011+2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
sehr engagiertes und kompetentes Therapeutenteam
Kontra:
Krankheitsbild:
Burn-Out, Co-Abhängigkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hatte erst gezögert hier eine Bewertung abzugeben, weil ich mich ein wenig nach dem Sinn gefragt habe. Hier wird jeder positive Bericht derart emotional in die Pfanne gehauen, daß die Wirkung ein wenig verpufft. Also wende ich mich gleich direkt an meine Kritiker. Bevor ihr Luft holt, um dann engagiert in die Tastatur zu hacken: ich bin weder ein Fake, noch geschmiert, noch ein Mitarbeiter.
Ich bin eine zufriedene! Patientin. So zufrieden, daß ich 2011 mit meinen beiden Kindern in Waldmünchen war und 2012 nochmals alleine.
Die Erkenntnisse, die ich hier gewinnen konnte, die Gruppentherapie, die Nähe zwischen den Patienten und die ehrliche und schonungslose Konfrontation mit meinem Innenleben und meinen Mustern haben bewirkt, daß ich meinem Leben eine Kehrwende geben konnte und einen neuen Weg eingeschlagen habe auf dem ich immer noch unterwegs bin.
Mir ist aber auch klar, daß manche, die die Kellerluken ihrer Gefühle öffnen und dann schreiend weglaufen den Therapeuten hier die Schuld geben, weil es wehtut. Das sind aber auch die, die nichts verändern wollen. Wer nichts verändern will sollte diese Klinik überhaupt nicht in Erwägung ziehen. Aber allen, die sich auf einen heilsamen Weg machen wollen, der manchmal weh tut, kann ich diese Klinik nur wärmstens empfehlen. Hier ist der Raum für liebevolle Annahme und Veränderung. Das können auch viele meiner Mitpatienten und -patientinnen bestätigen mit denen ich immer noch in herzlichem Kontakt stehe.
Allerdings ist es wichtig die Klinik als einen Anfang zu sehen. CoDa, AA, OA, EA, verschiedene Therapien und Selbsthilfegruppen, es gibt so vieles, was ich im Anschluß machen kann. Wichtig ist, daß ich die Klinik als den Anfang meines Heilungsweges sehe, den ich mir selbst erarbeiten muß. It works - if you work!
Ich habe mir so einige Gedanken gemacht, warum diese Klinik so stark polarisiert. Meine Meinung dazu: weil das Konzept so stark ist. Starke Persönlichkeiten und starke Konzepte werden entweder geliebt oder gehaßt. Aber ich glaube die Klinik kann damit leben ...

Ein Ort der Heilung

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Therapeutisches Konzept
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich komme gerade von einem 11wöchigen Aufenthalt in Waldmünchen. Diese Klinik ist das Beste, was mir passieren konnte und ich kann sie jedem empfehlen, der ernsthaft daran interessiert ist, in die Eigenverantwortung in Bezug auf seine Erkrankung zu gehen und einen nachhaltigen Weg der Heilung zu finden. Die Erfahrungen dort haben meine ganze Lebenseinstellung verändert, ich bin jetzt endlich wieder ein Mensch, der das Leben mit allen Sinnen genießen kann. Das Konzept ist großartig, wenn man bereit ist, sich voll und ganz darauf einzulassen (was viele nicht tun, deshalb wundern mich die aggressiven Negativ-Kommentare wenig). Mich haben besonders die Achtsamkeit des therapeutischen Teams gegenüber der Atmosphäre in der Patientengemeinschaft beeindruckt, sowie das wirklich bis in jede Ecke der Klinik gelebte Miteinander. Der Klinikleiter ist ein liebevoller und tiefgründiger Mensch (mit der beizeiten durchaus angebrachten Strenge), der sein Konzept wirklich lebt und der mir in seiner Gruppe "Spiritualität" völlig neue Lebenseinsichten ermöglicht hat.
Service und Essen empfand ich als hervorragend, der Speiseplan ist vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber sehr hochwertig und es gab kaum Tage, an denen es mir nicht geschmeckt hat.
Ich werde auf jeden Fall wieder kommen, da mir bewußt ist, dass dieser Aufenthalt nur der erste Schritt auf dem Weg zur Heilung war - übrigens sind in fast jeder Neuaufnahmegruppe mindestens 2-3 Leute, die aus Überzeugung wiederkommen, ich denke, das spricht für sich.

3 Kommentare

Rupp am 24.10.2012

Hallo, mein Mann ist seit einer Woche dort, mir kommt die Klinik etwas komisch vor, meiner Meinung nach ist unter den Patienten zu viel Körperkontakt, zumal nur vier Männer dort sind. Ich frage mich da ob es nicht etwas gefährlich ist das zu den Patientinen mehr Gefühle entwickelt werden als sollte, wie z.B. beim Bonding. Ich habe etwas Angst das sich mein Mann in eine andere verlieben könnte. Vielleicht kannst du mir auch mehr über die Klinik erzählen, wenn man die Komentare anschaut der eine ist voll begeistert der andere warnt vor dieser Klinik.

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TOP Klinik

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 11+12   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Klinik mit einzigartigem Konzept
Kontra:
Essen verbesserungswürdig
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nachdem ich im Sommer 2011 mit meiner ganzen Familie (Frau, 3Kinder) für 10 Wochen in der Klinik war, entschied ich mich dieses Jahr alleine zu kommen. Ich war 8 Wochen da und konnte sehr viel an mir und meiner Problematik arbeiten. Insebondere halfen mir Therapien wie Bonding (DIE Therapie überhaupt) und Bindungstherapie, wo ich ICH sein konnte und keiner ist weggelaufen (wie das früher meine Eltern taten - darum auch Mangel an Bindung). Auch die Gemeinschaft hat mir sehr geholfen, sowie viele Gespräche mit Mitpatienten.
Voraussetzung für Erfolg in dieser Klinik ist jedoch, dass man sich auch darauf einläßt. Keiner wird gezwungen hier zu sein, jedoch hat man die einzigartige Möglichkeit sein Leben wieder - oder erstmals - in den Griff zu bekommen, Dinge die früher nicht mehr funktioniert haben zu ändern, Beziehungsprobleme zu klären und wahre Bindung zu erfahren. Ob und inwieweit ich mich auf spiritueller Ebene (Esoterik ?!?!?!) beschäftige bleibt mir überlassen, auch hier werde ich zu nichts gezwungen. Diese einzigartige Möglichkeit ist mir eine Einhaltung von Regeln (ohne die kein System funktioniert) und "gesundes" Essen allemal wert - und unterm Strich hat alles zu meiner Gesundung beigetragen.
Ich danke der Klinik, dem gesamten Therapeutenteam und der viel diskutierten therapeutischen Gemeinschaft dafür, dass es so etwas tolles wie euch gibt!!!

Endlich wieder Mensch

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Menschlichkeit
Kontra:
zu gesundes Essen
Krankheitsbild:
burn out
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

In meinem 6 wöchigen Aufenthalt bin ich von einer Präzisionsmaschine wieder zu einem Menschen geworden. Ich habe gelernt wieder Freude zu erfahren und auch zuzulassen. Es war wunderschön auch mal wieder das Kind im Mann zu spüren, ich konnte wieder kreativ Arbeiten. Für all das bin ich sehr dankbar und bin froh das es die Klinik gibt. Ich kann sie jedem empfehlen und würde jeder Zeit wieder dort einziehen.

Lob

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin mit der Klinik sehr zufrieden.
Gehe auf jeden Fall wieder dort hin.
Ich vermisse jetzt schon die therapeutische Gemeinschaft,
und die Therapeuten.

Ich habe meine Mitte gespürt und bin ihr näher gekommen.

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
wertschätzende vorbildliche Ansprachen von allen
Kontra:
fast zu gesundes Essen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war mit meinem Kind in der Klinik.
Die Betreuung in der Kindertherapiestätte ist einmalig. Das wertschätzende Verhalten der Theraoeuten und Mitarbeiterinnen zu den Kindern und deren Eltern ist vorbildlich.
Ich war von der therapeutischen Gemeinschaft sehr angetan. Der Zusammenhalt und die vielen Gespräche haben mir sehr geholfen mein Verhalten gut einschätzen zu können. Die vielen neuen Dinge über mich zu erfahren war schmerzhaft und zugleich heilend. Zu empfehlen ist die Klinik für jedermann und jedefrau, die gewillt sind sich mitzuteilen und die bereit sind Neues auszuprobieren.
Wenn man die Zimmertür öffnet und einen Schritt auf den anderen zugeht hat man schon offene Ohren und helfende Hände.
Abends wird im gemütlichen Wohnzimmer gestrickt, gespielt und wenn man sich traut auch gekuschelt ( ohne jegliche Anzüglichkeit). Die dabei entsthende Herzenswärme half mir beim Heilen meiner verwundeten Gefühle der Kindheit.
In seiner Freizeit kann der Heiligenfelder Patient meditieren, musizieren, tanzen, wandern, Rad fahren= kostenloses Ausleihen inder Klinik, Kaffee oder Tee trinken...
Besonders wertvoll war für mich die Pflege- nur nette entgegenkommende kompetente Mitarbeiter&innen- die jedes Problem und Problemchen anhören und verstehen. Keiner in der Klinik hat mir jemals dasd Gefühl gegeben nicht willkommen zu sein.
ganz ohne etwas dafür tun zu müssen wurden alle Patienten aufgenommen.
Die Klinik half mir bei der Begegnung von Geist und Seele. Nun können sich beide wieder besser verstehen und ich muss die Gefühle nicht wegmachen ums sie zu überleben.
Der leiter der Klinik ist immer über alle Therapien informiert und nimmt an vielen Sitzungen teil.
Fast alle Therapeuten hatten eine hohe Kompetenz im Umgang mit den Klienten.

Heiligenfeld :)

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik hat ein hervorragendes Konzept. Die therapeutische Gemeinschaft u. das Bonding dort haben mir am meisten geholfen.Die Therapeuten, Patienten und die Klinik selbst sind total gut zusammen gestimmt. Ich kann nur jedem diese Klinik weiter empfehlen!

Geht nicht in diese Klinik!

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Sekte
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war für 11 wochen mit meiner Schwester und meiner Mutter in der Klinik. Leider hat uns die Therapie nichts gebracht. Wir hatten 2 Familiengespräche, weswegen wir ursprünglich gekommen sind, und mehr nicht. Die Jugendgruppe war sehr nett aber die Meinungen über die Klinik waren sehr geteilt. Es hatte ein bisschen sowas wie eine Sekte. Es gab Jugendliche, die den Oberarzt verehrt haben und Jugendliche die ihn schrecklich fanden. Ich fand ihn schrecklich. 2 mal die Woche gab es Großgruppen. Diese dauerten ungefähr 3 Stunden mit 150 Menschen im Raum. Während diesen Gruppen durfte kein Fenster geöffnet werden, weil sonst die gute Energie verloren ging. Man durfte ab 6 Uhr abends telefonieren und nur im Zimmer. Während der Intensivwoche war jeglicher Kontakt mit außenstehenden verboten. Ich wollte mit einem anderen Patienten zum Rewe in der Nähe um mit eine Zeitung zu kaufen, die mir dann aber abgenommen wurde. Jeden morgen gab es einen Morgenspaziergang, den kein Jugendlicher toll fand. Wir mussten schweigend und Händchen haltend durch den Wald gehen. Die Therapie war schrecklich, wenn man ein wenig rebellisch war, wurde es einem gezeigt dass man unerwünscht war. Bonding hat mir persönlich auch nichts gebracht. Und das Essen war sowieso eklig :). Letztens kam die Einladung zum Sommerfest, für das man 25 Euro bezahlen muss, nur fürs Essen, ohne Übernachtung! Also ich betrete diese Klinik definitiv nicht mehr! Und ich rate jedem davon ab dort hinzugehen. Eine Freundin von mir, die 18 ist wurde von einer 40 jährigen belästigt, die ihr ihre Liebe gestanden hat und die Klinik hat nichts unternommen. Nicht mal eine Sperre zu den Jugendlichen.

Ich rate euch, geht nicht in diese Klinik!
Ich wünschte ich hätte solche Bewertungen vor meiner Klinikzeit gelesen!

2 Kommentare

meyer@medizinfo.com am 17.05.2012

Hinweis der Redaktion:

Die Nutzer Krabbie, Carly und Minali stehen höchstwahrscheinlich in einem Zusammenhang zu einander.

Rasmus Meyer – www.klinikbewertungen.de

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Warnung!

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (welche Beratung? Krieger des Licht???)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (welche medizinische Behandlung?)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
3 Pflegekräfte, eigenes Zimmer
Kontra:
Alles andere
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2011 zusammen mit meinen damals 15-jährigen Töchtern in dieser Klinik. Wo soll ich jetzt anfangen?

1. Als Traumapatient niemals in diese Klinik. Einem Vergewaltigungsopfer wird beim Bonding 1/2 Stunde ein fremder Mensch auf den Körper gelegt. Ich wurde mit der gelben Karte zu dieser Therapie gezwungen und eingeschüchtert (z.B. "Sie müssen den ganzen Aufenthalt bezahlen wenn Sie abbrechen). Meine Traumafolgestörungen haben sich während dem Klinikaufenthalt massiv verschlimmert.

2. Niemals Jugendliche in diese Klinik lassen! Die Jugendlichen verlassen nachts ihre Zimmer und auch die ganze Klinik. Alle wissen davon. Drogen sind Alltag!

3. Esstherapie? Das sieht hier so aus: Man bekommt einen Teller mit völlig ungenießbaren Essen und wird gezwungen, diesen aufzuessen ... das wars!

Klinikalltag: Vor dem Frühstück spazieren gehen ... eigentlich keine schlechte Idee aber nicht in dieser Klinik! Da heißt spazieren gehen in Zweierreihen, händchenhaltend (kein Scherz), schweigend und in der Mitte des Ortes wird ein großer Kreis gebildet und der Kosmos beschworen!

Großgruppe: Alle Patienten (auch die Kleinkinder) sitzen in einem Raum, vorne das Tribunal an Therapeuten! 2,5 - 4 Stunden nichts trinken, kein WC und es darf kein Fenster geöffnet werden (sonst geht die gute Energie weg)! Der Klinikleiter liest erst mal aus dem Buch "Krieger des Lichts", Frauen mit Stofftierbauch (inneres Kind) lauschen ihm andächtig und dann gehts los! Alle, die nur im geringsten Kritik üben oder eine "Verfehlung" begangen haben werden an den Pranger gestellt.

Therapie in Waldmünchen sieht so aus: Bonding, Gruppenkuscheln, Umarmungen und das Wichtigste: Brechen des eigenen Willens und Erniedrigungen! Einzelgespräche gibt es nicht! Es ist wie eine Sekte nur wird diese noch von der Krankenkasse bezahlt!

Ich könnte noch lange weiterschreiben aber jetzt das Wichtigste: Niemals in diese Klinik! Mir geht es jetzt viel schlechter als vorher. Und glaubt mir, ich war therapiewillig!

2 Kommentare

meyer@medizinfo.com am 17.05.2012

Hinweis der Redaktion:

Die Nutzer Krabbie, Carly und Minali stehen höchstwahrscheinlich in einem Zusammenhang zu einander.

Rasmus Meyer – www.klinikbewertungen.de

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Nichts für Trauma- und Gewaltüberlebende

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden (sehr unfreundliches Verwaltungspersonal)
Pro:
Meine beiden Bezugstherapeutinnen. An dieser Stelle einen großen Dank für Ihre ehrlichen Bemühungen um mich.
Kontra:
Der autoritär-narzisstische Führungstil des Klinikleiters
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Mai 2011 für sechs Wochen mit meinen beiden Kindern in der Klinik.
Mein Fazit:
Diese Klinik ist auf keinen Fall etwas für Überlebende von Traumata und Gewaltübergriffen. Das gruppentherapeutische Konzept bietet viel zu wenig emotionalen Schutzraum und Rückzugsmöglichkeiten für diese beiden
Personengruppen.
Täter und Opfer sitzen in Projektgruppen durcheinandergewürfelt zusammen und der Begriff "Traumapatient" wird sehr inflationär verwendet, da sich ein jeder, der mal eine psychisch belastende Erfahrung in seinem Leben gemacht hat, als ein solcher bezeichnet.
Als Mensch, der Erfahrungen jenseits jeglichen menschlichen Fassungsvermögens gemacht hat, kommt man sich in diesem unterschwelligen Wettstreit à la "Wem von uns geht es am schlechtesten" reichlich deplaziert vor.
Als besonders bedenklich empfand ich, daß der Klinikleiter wie ein Sektenguru verehrt wird und jegliches Aufbäumen von Patienten gegen seinen autoritären Führungsstil mit der Androhung des Rausschmisses abstraft. Andere Patienten dürfen im Rahmen der Großgruppensitzung über den Verbleib oder Rausschmiss eines "ungehorsamen" Mitpatienten "abstimmen". Unreflektierte Symphatien und Antiphatien anderer Mitpatienten sollen über meinen Verbleib entscheiden? Bin ich hier in einer Sekte gelandet? Spätestens, als ich im Treppenhaus Hakenkreuzschmierereien vorfand und trotz meiner Rückmeldung dies niemanden so wirklich interessierte, entschied ich mich nach sechs Wochen - entgegen ärztlichen Rates - zu gehen. Die unbedingt richtige Entscheidung wier ich heute im Nachhinein weiß.
Ich habe fast ein Jahr gebraucht, bis ich mich emotional von diesem Klinikaufenthalt erholt hatte und mich wieder einigermaßen in meiner inneren Mitte fühlte.

1 Kommentar

Minali am 10.05.2012

Ich schließe mich dieser Bewertung 100 % an! Mondkind hat in allem recht! Vor dieser Klinik muss gewarnt werden!

super klinik!

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 11   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
gruppen- und bondingtherapie
Kontra:
keine
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

absolut, die beste entscheidung in meinem leben, dass ich nach heiligenfeld gegangen bin! die bonding und vorallem die gruppentherapie haben mir sehr geholfen. ein teil von mir ist depressiv, hat bulimie, borderline und alkohol missbrauch. vor dem klinikaufenthalt gings mir mehr als dreckig. jetzt kann ich endlich wieder freude empfinden und das leben aushalten und genießen. ich habe immer noch schlechte tage aber ich weiß jetzt endlich damit umzugehen. absolut 100% empfehlenswert!!!

1 Kommentar

Twidel am 05.04.2012

Na, das riecht doch wieder nach 5 Sternchen die sich die Klinik mit einem "Von allem für jeden etwas" Beitrag genehmigt hat.

voellig daneben

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2004   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
nix... gar nix
Kontra:
alles...
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

hallo!
ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll und wo aufhoeren. ich war 2004 fuer mehrere wochen in dieser klinik. ein kleiner ausschnitt davon
scheinbar wurde kurz zuvor die internistische abteilung im haus geschlossen und einige schwestern, die uebernommen wurden auf die psychosomatik gesteckt. fachlich also blutige anfaenger, was mir einige schwestern selbst sagten, da praktisch eine kollegin bin. daher war mir die pflege keine grosse hilfe ....
da ich an einer essstoerung leide und mir gesagt wurde wenn ich essdruck habe solle ich mich bei ihnen melden, hab ich das auch getan... was ich dann zu hoeren bekam is so dumm dass es schon wieder zum lachen ist "versuchen sie nicht dran zu denken" - danke fuers gespraech!
mein zustaendiger arzt war auch der absolute brueller... ich solle mich bei ihm melden, falls es mir koerperlich nicht gut ginge.... auch das hab ich versucht. da ich naechte lang nicht schlafen konnte und unheimlich kopfschmerzen hatte hab ich mir einen termin bei ihm geben lassen... alles was er gesagt hat:... und was soll ich da jetzt machen? - ich stand auf und ging ohne ein wort zu sagen.
die einzige therapeutin die was drauf hatte hoerte kurz nach meinem aufenthalt dort auf....
die ernaehrungsberatung, mein einzeltherapeut.... alles voellig unfaehige leute. zum schluss wurde ich eh nur noch zwischen akutkrankenhaus in cham oder regensburg und der klinik waldmuenchen hin und her geschoben...
und das beste zum schluss... hab mitbekommen wie am entlasstag mein arzt und therapeut sich unterhalten haben.. dass ich eh bald den loeffel abgeben werde .. und bekam mit dem satz "suchen sie sich beim naechsten mal bitte eine andere klinik. wir sind fuer faelle wie sie nicht ausgerichtet" meinen arztbrief in die hand gedrueckt.
das bemerkten sie nach 3 monaten!
nach waldmuenchen brauchte ich erst mal 1 jahr um wieder halbwegs aufm den beinen zu sein... klinik-geschaedigt bin ich immer noch... mich bekommt keiner mehr zu einem stationaeren aufenthalt....

nicht empfehlenswerte Klinik

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
gibts nicht
Kontra:
Erfahrungsbericht:

ich war im sommer 2009 mit heftigen Panikattacken und psychosomatischer Angststörung in der Klinik. Ich erhoffte mir Hilfe und Unterstützung aber diese Hoffnung war vergebens. Erzählte ich meinen Therapeuten von meinen Beschwerden wurde dies nicht beachtet. Man sagte mir ich solle aufhören zu nerven und drohte mir mit der gelben und dann roten karte. Ich wollte die Therapie mehrmals abbrechen aber man erklärte mir das ich dann völlig abstürzen würde. Dies vermittelte man mir so glaubwürdig das ich nicht den Mut besaß abzubrechen obwohl dies die richtige eintscheidung gewesen wäre. Ich wurde ein ganz anderer Mensch aber auf eine negative Weise. Erst war mir dies nicht bewusst aber wenn ich jetzt darauf zurück blicke erschrecke ich vor mir selber. Die Klinik arbeitet mit Manipulationsmethoden und ich würde die Klinik NIEMALS und NIEMANDEM weiterempfehlen!!! Außerdem waren die Therapeuten nie für einen da und wenn unter hohem Zeitdruck.

1 Kommentar

meyer@medizinfo.com am 09.12.2011

Hinweis der Redaktion:

Die Bewertungen von fluiflui und Lena.F wurden höchstwahrscheinlich von derselben Person abgegeben.

Rasmus Meyer – www.klinikbewertungen.de

Katastrophale Umstände!!!

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
NICHTS
Kontra:
ALLES
Erfahrungsbericht:

Ich war im Frühjahr 2009 in der Klinik wegen massiven Kopfschmerzen und einer posttraumatischen Belastungsstörung. Eigentlich sollte ich neun Wochen bleiben - doch der Umgang mit mir und meinen Mitpatienten war KATASTROPHAL (!!!) und ich brach die Therapie nach knappen vier Wochen ab. Eine sehr gute Entscheidung, denn die Therapie brachte mich auf NEGATIVE Art an meine psychischen Grenzen!!! Mir wurde nie richtig zugehört und wenn, dann kamen IMMER Vorwürfe und Drohungen, dass ich die Klinik verlassen müsste!! Der Kontakt zu meinen Eltern war nicht erlaubt! Ich wollte wirklich an mir "arbeiten", aber die Therapeuten waren nicht in der Lage, mich zu unterstützen. Sie waren in jeder Hinsicht ratlos und das auch meinen Mitpatienten gegenüber!!
Ich empfele diese Klinik NICHT weiter!!

1 Kommentar

meyer@medizinfo.com am 09.12.2011

Hinweis der Redaktion:

Die Bewertungen von fluiflui und Lena.F wurden höchstwahrscheinlich von derselben Person abgegeben.

Rasmus Meyer – www.klinikbewertungen.de

Eine große Chance

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Der Mensch steht im Vordergrund
Kontra:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war mit meiner 11jährigen Tochter für 10 Wochen in Waldmünchen. Eine kostbare Zeit-eine grenzgängige Zeit- Ich bin dankbar dort Menschen begegnet zu sein, deren Ziel tatsächliche Hilfe und Unterstützung ist. Ich durfte lernen, das ich uneingeschränkt die Verantwortung für mein Handel und mein Leben, übernehmen muss, damit meine Kinder in der Lage sind das eigenen Leben leben zu können. Ich habe erlebt wie spielend sich Probleme auflössen können, wenn ich loslasse. Wie weit ich komme, wenn ich mich einlasse - auch wenn ich das manchmal bezweifelt habe das ich das kann. Die klaren Regeln-für Erwachsene wie für Kinder- haben mir eine gute Basis gegeben tatsächlich bei mir anzukommen. Es hat es mir erleichtert mich auf die Therapie einzulassen. Ohne Medien-Telefon- eine große Erleichterung.
Die Menschen geben ihr Auto in die Inspektion- das beste Öl- guten Sprit- Textilwaschanlage und und und.
Wenn wir Menschen dahin kommen uns auch so viel Achtung und Wichtigkeit zu geben, dann sind wir gut aufgehoben in der Heiligenfeldklinik. Ich wünsche es jedem, sich so viel Wert zu sein um diese Erfahrung zu machen um das eigene Leben zu bereichern.

Ich kam als neuer Mensch aus der Klinik

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
sehr freundlich und entgegenkommend
Kontra:
zu wenig Freizeitangebote
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war mit der Behandlung (Terapie) sehr zufrieden, das Personal gab sich wirklich Mühe, uns gerecht zu werden.

Kein leichter Weg, aber vielversprechend

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010/2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Mein Therapieziel kann sich sehen lassen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Fachlich gut qualifiziert)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Es war immer Zeit für mich da)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (immer freundlich und hilfsbereit)
Pro:
schöne Zimmer, gutes Essen, nettes Personal
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 15 Wochen in der Klinik. 9 Wochen davon mit meinem Sohn. Schon meine erste Kerngruppe zeigte mir, dass ich hier genau richtig war. In den ersten Wochen habe ich noch viel gekämpft und hatte Schwierigkeiten mich einzulassen, aber ich bin der Klinik unendlich dankbar, dass ich die Zeit bekommen habe die ich für meine Therapie brauchte. Es war keine leichte Zeit, aber wenn ich nicht eine so gute Therapeutin gehabt hätte, hätte ich sicherlich noch einige Klinikaufenthalte gebraucht, um dahin zu kommen, wo ich jetzt stehe. Ich habe sehr viel Wertschätzung und Annahme erfahren und zwar vom gesamten Team (Chefarzt, Therapeuten Pflegepersonal). Die Bindungstherapie tat mir besonders gut, denn ich schaffte einen guten Zugang zu meiner blockierten Wut. Nun kann ich besser meine Grenzen setzen. Beim Bonding arbeitete ich an meinem Emotionalkörper. Seitdem bin ich gut im Kontakt mit mir und meinen Gefühlen. Die Großgruppen waren ein gutes Übungsfeld für mich. Ich konnte mich mit allem zeigen, was mich gerade beschäftigte oder auch damit, wie andere mich wahrnehmen. Diese Rückmeldungen gaben mir ein unverfälschtes Bild von mir selbst. Die Indikationsgruppen "Depression" oder "Posttraumatische Belastungsstörung" geben dem Patienten ein genaueres Bild seiner Erkrankung. Da es eine Familienklinik ist, gibt es eine gute Kommunikation zwischen der Kindertherapiestätte, den Therapeuten und den Eltern. Die Bindung zwischen mir und meinem Sohn konnte erheblich verbessert werden. Außerdem machte ich Friedensarbeit mit meinen Eltern, was sich nun auch zu Hause sehr positiv auswirkt. Die Gruppentherapie und die wöchentlichen Einzelgespräche unterstützten mich sehr in meinem Prozess. Für meine Rückenschmerzen bekam ich Fango und Massage. In der Therapeutischen Gemeinschaft bekam ich großen Halt, wenn ich ihn brauchte. Die Therapie machte niemand für mich, aber ich bekam die nötige Unterstützung, wenn ich sie brauchte.

3 Kommentare

kulibali am 24.04.2011

Es stinkt schon zum Himmel, wenn immer Klinikbewertungen wie diese aufgeführt sind. Sehr gut geschrieben von einem Fachpersonal, alles perfekt, detailliert, besser gehts nicht. Mensch kapiert ihr Klinikmitarbeiter nicht, dass Patienten, die bei euch sind solche Bewertungen nie fachlich so schreiben können. Diese Lobhudelei solltet ihr mal lassen. Man braucht sich nur die Beiträge anschauen und man bekommt nach einem negativen Beitrag gleich einige positive Kommentare, die nur von Fachkräften stammen können. So gleicht man eben negative Berichte aus! Mir ist klar, dass alle die esoterisch beschlagen sind dort gut ankommen. Nur was ist, wenn sie wieder entlassen sind? Plötzlich singt keiner mit dir oder geht händchenhaltend durch die Straßen. Man hat kein Plüsch mehr um den Bauch gebunden, was dann. Hallo!! dann ist wieder normaler Alltag! Habt ihr Therapeuten euch das schon mal überlegt!!
Behandelt die Menschen wie draußen und nicht wie im falschen Film. Abtriften ist angesagt bei sovielen. Warum kommen die denn immer wieder zurück. Wollen das alles nochmal erleben und anschl. kommt wieder der tiefe Fall. Es gibt genügend andere Kurhäuser, Kliniken die weitaus besser sind als diese. Lasst euch durch eure Krankenkasse helfen. Also einfach mal vorher erkundigen und nicht auf solche Kommentare wie oben achten!

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