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51149 Köln Nordrhein-Westfalen Adresse: Kölner Straße 64, 51149 Köln |
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Bewertungen 3 Bewertungen
| Nur bei akuter Suizidalität- sonst nicht! | Klinischer Fachbereich: Psychiatrie |
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15.12.2011 |
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Pro:
Gutes Essen, Sozialarbeiter, Mitpatienten
Kontra:
die Ärzte nehmen nichts ernst...
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden![]()
Qualität der Beratung:
unzufrieden ('Hier haben Sie Pillen!')![]()
medizinische Behandlung:
unzufrieden ('Ich würfel eben eine Diagnose, einen Augenblick.')![]()
Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden![]()
Weiterempfehlen:
nein
Jahr der Behandlung:
2010
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Hallo,
ich war jeweils 2009 & 2010 als Patientin für 2-4 Monate auf Station Thomas im Hause Alexianer zu Gast.
Aufgrund akuter Suizidalität wurde ich schnell aufgenommen- der Arzt fragte mich, ob ich auf die Geschlossene möchte oder auf die Offe, bei letzterem müsste ich mich aber melden, wenn es weiter bergab geht.
Zum Glück durfte ich auf die Offene, die an sich in Ordnung war.
Viele von den Pflegern waren sehr arrogant, unfreundlich und nicht sehr einfühlsam.
Ein paar Pfleger hingegen waren sehr aufmerksam und bemüht, was ich sehr schätzte.
Leider bekam ich nur Ärzte und keine Therapeuten zu Gesicht, weswegen meine Symptome als Borderline-Syndrom gewertet wurden.
Ich informierte mich ausführlich und bemerkte, dass die Symtpome eher zur Posttraumatischen Belastungsstörung passten - als ich diese Vermutung äußerte, wurde ich nicht ernst genommen und als 'dumm' abgetan.
Ich wurde nicht einmal auf Borderline getestet, ordentlich mit Medikamenten gefüttert - eine Therapeutin habe ich nie gesprochen.
Als ich wieder einen 'Schub' hatte und mich umbringen wollte, wollte mich die behandelnde Ärztin wirklich entlassen?!
Nur weil ich darauf bestand und Hilfe wollte, 'durfte' ich bleiben.
Mein Fazit:
Totale Abfertigung.
Für vorrübergehende Suizidalität bestens geeignet - für alle anderen Hilfen eher nicht.
Ich musste 2 Jahre mit einer Fehldiagnose leben, meine Mutter hat diese Abfertigung das Leben gekostet.
(Wie sich herausstellte, hatte ich Recht, ich leide unter PTBS und nicht unter Borderline.Meine Therapeutin konnte sich absolut nicht erklären, wie diese Diagnose zustande kam!)
Sehr gut sind die Sozialarbeiter, die mir zwecks betreutem Wohnen viel weitergeholen haben, das sehr gute Essen und die Mitarbeiter des Freizeitzentrums, die sich Zeit für mich genommen hatten.
Und die Mitpatientinnen, die mir viel mehr weitergeholfen haben, als die Ärzte dort jemals konnten!
| Suizidalität übersehen + Fehldiagnose :( | Klinischer Fachbereich: Psychiatrie |
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15.12.2011 |
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Pro:
Gutes Essen, die Sozialarbeiter
Kontra:
Die Ärzte!
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden![]()
Qualität der Beratung:
unzufrieden ('Sie haben nicht studiert, sie haben keine Ahnung!')![]()
medizinische Behandlung:
unzufrieden ('Nehmen Sie eine handvoll Pillen, werfen Sie es in den Mund- was drinbleibt ist die richtige Dosis!')![]()
Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden![]()
Weiterempfehlen:
nein
Jahr der Behandlung:
2011
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Hallo,
(Ich lasse 2 Bewertungen da: eine als Patientin und eine als Angehörige eines Patienten.)
meine Mutter war 2011 dort in Behandlung, nachdem ich sie dort hingebracht habe.
Sie litt unter starken Psychosen (glaubte, ich will sie umbringen, ausrauben, etc), die durch jahrelangen Alkoholmissbrauch verstärkt wurden.
Ich habe sie hingebracht und sie hat sich einweisen lassen.
Zuerst wurde eine Entgiftung gemacht- hier wurden erstmal Medikamente vertauscht (Schilddrüse mit Entgiftungstabletten) und meiner Mutter ging es erstmal schlechter.
Ich erklärte den behandelnden Arzt sehr genau, wie ich jaghreland die psychische Entwicklung meiner Mutter mit angesehen habe und wie sie genau verlaufen ist.
Zuerst nahm mich der Arzt ernst, doch später konnte meine Mutter das gesamte Personal (!) davon überzeugen, dass ich böse bin und viele schlimme Dinge getan hätte (die sie im Endeffekt selbst getan hatte, es aber nicht wahrnehmen konnte) und die Ärzte haben sie auch noch darin unterstützt!
Dann wurde sie als 'gesund' & nicht-suizidal entlassen - der Arztbericht lieferte eine fatale Fehldiagnose-, obwohl ich darauf hinwies, dass sie sich bald umbringen wird!
Mir wurde kein Glauben geschenkt und drei Wochen später nahm sie sich das Leben und hinterlässt 4 trauernde Kinder.
Mein Fazit als Angehörige eines Patienten:
Die Zusammenarbeit ist eine Katastrophe und bestätigt nur meinen Eindruck, dass langfristig dort nicht geholfen werden kann, nur irgendwelche Diagnosen verteilt werden und abgefertigt wird.
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| irritiert entlassen | Klinischer Fachbereich: Psychiatrie |
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18.05.2011 |
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Pro:
im Notfall aufgefangen
Kontra:
Betreuung zur Stabilisierung nach Schema F
Gesamtzufriedenheit:
weniger zufrieden (ich hatte keine Wahl und bin ratlos gerade mit meiner Entlassung)![]()
Qualität der Beratung:
weniger zufrieden (es gab erkämpfte Gespräche, konkrete Termine waren schwer zu bekommen, Diagnose wurde einmal erklärt, was ich verstand und wie ich damit umgehe, ist mein "Bier")![]()
medizinische Behandlung:
zufrieden (ich nahm keine Medikamente, da ich die Betreuung und das Ziel, inkl. Konzept nicht verstand.)![]()
Verwaltung und Abläufe:
zufrieden (ich habe sehr schnell eine Zuzahlungsbefreiung bekommen)![]()
Weiterempfehlen:
keine Angabe
Jahr der Behandlung:
2011
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
gestern wurde ich von einem Tag auf den anderen entlassen, nach 23 Tagen stationär. Ich landete am 24.04.2011 als Notfall erst auf der geschlossenen, dann kam ich auf die Frauenstation Thomas. Ich bekam keine Einführung, wo ich bin und was das Konzept ist. Ich erfragte mir einiges, doch manche Frage fällt einem in geschwächtem Zustand halt nicht ein bzw. mit mancher Antwort kann man nichts anfangen. Es gibt ein Angebot, wenn man es einfach nutzen kann, ist es sehr gut (Essen und Einrichtung fand ich Luxus) Doch fühlt man sich nicht aufgehoben in den Abläufen oder braucht etwas anderes, puffert die Seelsorge etwas und die Patientenfürsprecherin, doch ändern an den Abläufen tut sich nichts. Im Gespräch mit anderen PatientInnen kamen wir auf Verwahrungsstelle als Antwort, wo wir sind und das Personalbüro bezeichneten wir als Aquarium, da sie nichts sagten oder machten, was sie nicht schon immer machten.
Zu der Bewertung regte mich das Lesen zur Friedrich-Husemann Klinik an, wo Inkompetenz, neben größter Zufriedenheit genannt wird.
Es ist schwer das für einen passende zu finden.
Fakt:
Ich bin dankbar für das Auffangen, was die Alexianer bei mir geleistet haben, in der Nacht vom 24.04.
Doch zur wirklichen Stabilisierung fehlte mir in der Alexianerklinik das Verstehen meines Problems und mit meiner Auseinandersetzung fühlte ich mich alleine gelassen. So erlebte ich auch einige Patientinnen, die echt körperlich oder seelisch krank waren und wieder gingen ohne das ihnen geholfen werden konnte. Andere kannten Wochen vorher ihren Entlassungtermin und erlebten trotzdem den Schritt in den normalen Alltag ohne Übergangshilfe. Man ist im wesentenlichen auf sich allein gestellt, was ich an manchen Stellen unpassend finde, da man hilfebedürftig ist.
Wenn man weiß was man hat und was man braucht, z.B. eine neue Medikamenteneinstellung, dann ist man dort wahrscheinlich gut aufgehoben. Weiß man es nicht, muss man schauen, ob das Angebot passt.
Wünsche Glück und Kraft.
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