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Adula-Klinik Oberstdorf

Talkback
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In der Leite 6
87561 Oberstdorf
Bayern

77 von 114 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
weniger gute Ausstattung
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191 Bewertungen

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Aufbruch in ein genesendes Leben.

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapien,Männergruppe, Selbsthilfegruppen.
Kontra:
Umbauarbeiten.
Krankheitsbild:
Burnout, Depression und Angststöhrungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe die Klinik als nährend und heilend erlebt.

In der Zeit als ich in der Adula Klinik war, August/September 2014 waren in die Klinik gerade mitten in der Umbauphase. Das heist es gab immer wieder Baulärm. De noch habe ich erleben dürfen das Genesung möglich ist.

Die Aufnahmegespräche und auch die Behandlung durch Therapeuten und Ärzte sowie dem Pflegepersonal habe ich als sehr Fürsorglich und einfühlsam erlebt.

Die Einrichtung war nicht luxuriös aber sehr angenehm.

Die Männergruppe habe ich als sehr bereichernd erlebt.
Auch die Körpertherapie hat mich unheimlich weitergebracht und ich habe gespürt wie sich Selbstliebe anfühlt.

Natürlich habe ich auch Dinge erlebt die sich für mich nicht so gut angefühlt haben. Aber das Leben gibt Dir nicht immer das was Du willst, aber vieles was Du brauchst.

Ich habe aber viel für mich in der Klinik mitnehmen können und verändere mein Leben in meinem Tempo in Richtung Genesung.

Vielen Dank an alle in der Klinik.

Gute 24 Stunden

Mountain Dreamer

Eigenverantwortung erkennen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Die Lage ist wunderschön (herrlicher Blick auf die Berge, schöne große Terrasse zum Entspannen)! Ich bekam nicht alles, was ich wollte, aber das, was gut für mich war!
Kontra:
Zuwenig Parkplätze direkt am Haus - aber der Weg in den Ort zum Parkplatz ist schön und dient auch der Gesundheit. :-)
Krankheitsbild:
Depressionen und Burn-Out
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe die therapeutische Arbeit in dieser Klinik als wegweisend, wirklich in die Tiefe gehend und erkenntnisreich und für mich heilend erlebt! Voraussetzung ist m.E. aber für jeden Patienten, dass er/sie bereit ist ehrlich zu sich selbst zu sein und selbst Verantwortung für seinen Heilungsprozess mit zu übernehmen. Das Gesamtkonzept gefällt mir sehr gut, da die Gemeinschaft mit den anderen Patienten auch bzw gerade ein sehr wichtiger Bestandteil des Heilungsprozesses ist! Konflikte, die mit anderen Patienten entstehen können, spiegeln nur unsere Verletzungen bzw Probleme im bisherigen Leben wider und bieten uns daher Ansatzpunkte, um zu uns selbst zu finden.

Der Aufenthalt in der Adula war für mich ein großes Glück!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Sehr gute Therapeuten
Kontra:
hab ich nicht
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vor einem Jahr dort in der Klinik.
Für mich war es eine extrem wichtige und hilfreiche Erfahrung, die bis heute nachhaltig wirkt.
Ich habe Werkzeuge, die für mich absolut hilfreich sind und die ich bis heute und weiterhin nutze.
Für mich war es in der Klinik rundum sehr gut.
Ich finde das Konzept optimal hilfreich.
Ich finde dort sind großartige Therapeuten. Das Essen ist sehr lecker. der ganze Rahmen bereichernd.

Ich kann nur empfehlen dort hinzugehen und sich auf das Angebot einzulassen.

Für mich war es ein großartiges Geschenk mich diese Wochen so intensiv mit mir beschäftigen zu können.

Mir geht es heute wieder sehr gut.

Alles perfekt, sogar nach acht Wochen

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (den Empfang könnte man verbessern)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Alles außer Männergruppe
Kontra:
Männergruppe
Krankheitsbild:
Depressionen, burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Hallo Leute,

Diese Klinik hat ihren ganz eigenen Charme. Das große Pfund mit dem gewuchert wird ist die therapeutische Gemeinschaft. Dort habe ich Dinge erfahren, die ich nie für mögliche gehalten hätte. Alles, aber auch wirklich alles, selbst der Zwist mit einem Kantinenmitarbeiter hat mir geholfen für mich weiterzukommen. Der Grundsatz der gewaltfreien Kommunikation steht für mich besdonders im Vordergrund. Für mich war es wichtig, zu erleben, dass die Probleme im Grunde nichts mit mir zu tun haben. Ich durfte auf liebevolle Art und Weise erfahren, dass ich ein liebenswerter Mensch bin, und das hat mich im wesentlichen weitergebracht.

Man gewöhnt sich schnell an das rustikale Ambiente, und an all die Schrullen die diese Klinik zu bieten hat. Aber genau das maxht sie ja so interessant. Es ist wie im echten Leben. Dort ist auch nicht alles perfekt und das Ziel muss es ja sein, damit zurechtzukommen. Weil dort eben auch nicht alles perfekt ist, bietet die Klinik ein perfektes Spiel- und Übungsfeld.

Einzelzimmer oder nicht? Ich war als Privatpatient dort und habe schnell gelernt meine Ansprüche herunterzuschrauben. Mein Zimmergenosse hat geschnarcht, dass sich die Balken biegen, im Zimmer war es nicht sehr warm -ich war im Dezember dort- und auch das ganze gros drumherum war jetzt nicht unbedingt 5-Sterne-verdächtig. Aber: Genau so und nicht anders muss diese Klinik sein, und wenn man mit etwas Abstand auf die Sache schaut, stellt man fest, dass alles alles genau richtig war. Und zurück zum Zimmer: Ein Einzelzimmer hätte mir nur die Möglichkeit zum Rückzug gegeben und das hätte mir nicht gut getan. Letztlich habe ich einen Freund fürs Leben auf meinem Zimmer gefunden, nicht nur einen, sogar zwei, und wenn man ganz genau ist, sogar drei.

Und das Angebot ist wirklich ausreichend. Das Essen ist gut und reichlich. Es ist kein Gefängnis, sondern man kann sich außergewöhnlich frei bewegen.

Was man wirklich hervorheben muss ist die Therapeutische Gemeinschaft!!!

2 Kommentare

Nasi96 am 19.05.2016

Was war denn an der Männergruppe, daß Du diese im Kontra erwähnst?
Mir hilft das Ritual mit dem Schulter - Berühren nachträglich immer wieder

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Unmögliches Verhalten der Aufnahmetherapeutinnen

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (kann ich nicht beurteilen)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (wenig Einzelzimmer)
Pro:
nichts
Kontra:
Der Umgang mit schwerkranken hilfesuchenden Menschen
Krankheitsbild:
Schwere Depressionen, Angst- und Panikstörung, Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hatte mich mit einer Krankenhauseinweisung meiner Neurologin am 06.04.2016 wegen schwerer Depressionen, Angst- und Panikstörung in dieser Klinik angemeldet.
Die gewünschten umfassendsten Unterlagen mit selbst einem
Lebenslauf habe ich umgehend zugesandt.Mir wurden 6 bis 10 Wochen Wartezeit bis zur Aufnahme bekannt gegeben. Gut ich wollte mich also auf den 14.06.2016 einlassen.
Auf Grund einer schweren Brustkrebserkrankung und großen
körperlichen schlimmen Veränderungen hatte ich es gewagt, als Kassenpatientin ein Einzelzimmer zu wollen.Ich musste eine gesonderte schriftliche Bitte an den Oberarzt senden, was ich umgehend tat. Die Aufnahmetherapeutin rief mich einige Tage danach an und sagte mir der Oberarzt hätte in meinem Fall ein Einzelzimmer ohne privaten Aufpreis genehmigt, aber es kann mir auch nach 10 Wochen Wartezeit nicht gesagt erden, ob eines für mich zur
Verfügung steht und ich evtl. 3 Wochen in dem Doppelzimmer bleiben muss!

Das Gespräch verlief sehr fordernd und Sie kam mir sehr unverschämt entgegen! Ein ausführlicher Bericht aus dem vorigen Jahr einer anderen Klinik, EKG sollte ich bis 3 Wochen vor der Aufnahme abgeben. Das war für mich ok. Heute habe ich nochmals mit einer anderen Mitarbeiterin versucht mein Problem zu lösen, leider hatte sie ebenfalls eine sehr herabwürdigende Art. Ich wurde behandelt wie ein kleines dummes Kind. Fazit ist wollte dringend in der Klinik Hilfe auch mit der Essstörung, aber so etwas im Vorfeld ist herabwürdigend und geht überhaupt nicht. Leider hatte ich mehrere Klinikaufenthalte und jede war in der Lage und gewillt mir zu helfen und in 10 Wochen ist es nicht möglich ein Einzelzimmer zu planen! Offensichtlich werden Kassenpatienten nicht gern gesehen und es geht nur um das liebe Geld. Liebevolles Umgehen miteinander wie im Klinikkonzept angegeben, habe ich leider schon im Vorfeld nicht erfahren! Also melde ich mich neu für eine andere Klinik an und warte wieder 10 Wochen neu. Danke liebe AdulaKlinik!!!

7 Kommentare

mamabibi am 12.05.2016

Hallo Tilli1223,
es tut mir sehr Leid für Sie und natürlich verstehe ich Ihren Ärger darüber, dass Sie umsonst gewartet haben! Aber glauben Sie es mir bitte: Sie haben sich absolut richtig entschieden! Ich war leider nicht so selbstbrwusst und musste nach 2 Wochen Aufenthalt vorzeitig abbrechen genau aus den Gründen die Sie geschildert haben.
Ich hoffe, dass Sie in der zwischen Zeit was besseres gefunden haben. Alles Gute für Sie!

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Ich war voll Zufrieden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
fast alles
Kontra:
anstehen beim Essen holen
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich fühlte mich ehrlich gut aufgehoben, tolle Ärzte , Therapeuten und Personal.
Essen war durchaus gut bis sehr gut.

Beschenkt durch Wertschätzung und Annahme

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
gelebte Wertschätzung und Annahme, hohe Qualität der Therapien
Kontra:
ein bisschen mehr Sport wäre vielleicht schön
Krankheitsbild:
Depression, fehlende Verbundenheit mit dem Leben
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 10 Wochen in der Adula-Klinik und habe dort viele sehr wertvolle Erfahrungen machen dürfen. Für mich am wichtigsten war die Erfahrung, in meinem Dasein angenommen und ausgehalten zu werden, sowohl in der therapeutischen Gemeinschaft als auch von Seiten der Therapeuten (Psychologen, Ärzte, Spezialtherapeuten). Die erfahrene Großzügigkeit und Wertschätzung in der Unterstützung auch in schwierigen Situationen hat mich in meinem Erleben nachhaltig verändert. In den Einzeltherapien und in den verschiedenen Gruppen (Komitee, Kerngruppe, Körpertherapie, Dynamische Meditation, Bonding, Atemtherapie, Frühsport u.a.)habe ich mein Verständnis von mir und meinen inneren und äußeren Horizont zu erweitern gelernt. Ich habe Bilder und Perspektiven entdeckt, von denen ich nicht geglaubt hätte, dass sie in mir existieren. Es ist mir gelungen, ein tiefes Gefühl von stabiler Verbundenheit mit meinen Mitmenschen zu entwickeln, etwas, was ich bisher noch nie in meinem Leben SPÜREN konnte. Ich habe die Klinik dankbar und beschenkt verlassen und trage die vielen wunderbaren Erfahrungen in meinem Herzen. Ich bin erfüllt von Wärme und Angenommensein und gleichzeitig von Traurigkeit, da ich Abschied von vielen Menschen nehmen musste, die ich sehr in mein Herz geschlossen habe. Neben den Mitpatienten, zu denen ich weiterhin Kontakt pflege, sind dies v.a. mein großartiger Kerngruppentherapeut, der Chefarzt, die Oberärztin, "meine" Körpertherapeutin und die Familientherapeutin. Da ich mich im Bereich der Psychotherapie gut auskenne, glaube ich, die Vielfältigkeit und die hohe Qualität der Behandlung in der Adulaklinik recht objektiv beurteilen zu können. Abgesehen von sehr wenigen Einzelfällen sind mir sämtliche Mitarbeiter der Klinik sehr freundlich, hilfsbereit und wertschätzend begegnet, ich habe dies durchweg als authentisch erlebt. Die Hygiene empfand ich als gut (die Damen der Hauswirtschaft sind sehr engagiert) und das Essen war für mich ebenfalls völlig in Ordnung.

Heilsam

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Wertschätzung, vielfältige , intensive Therapieangebote
Kontra:
Essensausgabe
Krankheitsbild:
Burnout, Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Klinik arbeitet sehr professionell. Sie bringt den
Patienten, egal, wie die persönliche Lage und Befindlichkeit ist, sehr große Wertschätzung entgegen. Die Therapieangebote waren für mich passend und hilfreich. Die Besinnung auf die eigenen Ressourcen , der Verzicht auf Ablenkung durch Medien oder stoffliche Beeinflussung waren heilsam.Ich bin nach jahrelanger Überforderung gestärkt entlassen worden. Die Therapeuten begleiten sensibel und nachdrücklich durch Krisensituationen.
Spirituelle Angebote unterstützen den Heilungsprozess. Das Konzept der therapeutischen Gemeinschaft ist anfangs mit den vielen Ritualen befremdlich, wird aber zum vertrauten Aufgehobensein in einer Gruppe im Blick auf den ganzen Menschen. Ankommen und Verabschieden wird mit sehr passenden Ritualen begleitet. (Gute organisatorische Einführung, Patensystem, Begleitung in Krisen..., Netzwerk für die Zeit nach Adula)
Das Essen ist sehr einfach, aber lecker, die Essensausgabe morgens und abends ist noch nicht professionell (Warteschlangen)
In der Essstrukturgruppe könnte noch differenziert werden in der Essensmenge je nach Konstitution...
Die Freizeitangebote sind mit Sauna , schönem Schwimmbad und traumhafter Wanderumgebung für mich perfekt gewesen.
Mein Zimmer im Neubau passte mit edler, minimalistischer Ausstattung zum Therapiekonzept.
Ich kann die Klinik uneingeschränkt weiterempfehlen, weil sie für mich das Beste in meiner Situation geleistet hat. Danke Volker, Michael, Dagmar, Heinrich!
Alles wirkt positiv nach...

Dies Klinik kann ich wärmstens empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Überzeugendes Therapiekonzept, kompetente Betreuung, vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten
Kontra:
Im Altbau teilweise finster anmutende Räumlichkeiten (wird aber umgebaut)
Krankheitsbild:
Erschöpfung, chron. Spannungskopfschmerzen, schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 8 Wochen in der Adula Klinik und habe mich dort sehr gut betreut und aufgehoben gefühlt.
Die recht streng anmutenden therapeutischen Vereinbarungen (Handy - und Internetverbot,Kontaktfasten etc...)
habe ich als sehr hilfreich erlebt um ohne Ablenkung schnell an "meine Themen" zu kommen.
Das partnerschaftliche Verhältnis zwischen Patienten, Therapeuten, Ärzten und Pflegepersonal hilft zusätzlich schnell Vertrauen zu fassen und sich zu öffnen. Die therapeutische Gemeinschaft in Komitee und Kerngruppe hat mich sehr unterstützt, selbstschädigende Verhaltensmuster zu erkennen und bietet ein perfektes Übungsfeld um diese zu verändern.
Auch die Vielfalt der Therapieangebote hat mich überzeugt: neben den Einzelgesprächen und der Arbeit in Groß- und Kleingruppe wird u.a. Bonding, Atemtherapie, Körpertherapie, Schematherapie, Einstellgruppe, Suchtgruppe, Skillsgruppe, Trauer- und Vergebungsarbeit, systemische Arbeit angeboten, was vielfältige Erfahrungen ermöglicht.
Ein Highlight von vielen war für mich die Familienwoche, in der mein Mann -quasi kostenlos- gemeinsam mit mir 5 Tage in einer kleinen Gruppe Paartherapie erhalten hat.
Unterstützung bekam ich zusätzlich durch Akupunktur und Wahrnehmungsmassagen.
Die Landschaft mit dem fantastischen Blick auf die Berge, Wanderungen und Morgenmeditation sind zusätzlich sehr heilsam für mich gewesen. Jedem, der nicht 08/15 behandelt werden möchte und bereit ist, sich wirklich einzulassen, kann ich diese Klinik wärmstens empfehlen.

Ein wunderbares Übungsfeld mit kompetenter Begleitung.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeutische Gemeinschaft, Komitee, Bonding, Kerngruppe
Kontra:
es fehlte mir eine Kunst-/Gestaltungstherapie
Krankheitsbild:
komplexe Posttraumatische Belastungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin sehr dankbar, dass ich Patientin in der Adula sein durfte. Ich finde das Konzept einzigartig und ich könnte mir nichts besseres vorstellen. Meine Kerngruppentherapeuting war sehr kompetent und die therapeutische Gemeinschaft hat mir sehr viel Halt gegeben und war ein tolles Übungsfeld. Wo hast man das sonst? Das ist ein Geschenk!
Bonding fand ich auch sehr interessant, wobei ich mir gewünscht hätte, dass mehr Zeit pro Person zur Verfügung stehen würde um zu bonden.
Ich kann die Adula allen empfehlen, die bereit sind, Selbstverantwortung zu übernehmen und sich ein Übungsfeld wünschen.

Für mich ein retraumatisierender und genesungsfeindlicher Aufenthalt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Kein Genesungsfortschritt, eher noch mehr Erschöpfung)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Keine wirkliche Beratung, nur Abwehr seitens des Teams)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden (Ein Oberarzt rät mir zu Alternativbehandlung)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden (Verwaltung ist meistens hilfsbereit und kompetent)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Gebäude zu klein, flexible Lösungen nicht gewünscht)
Pro:
Lage der Klinik
Kontra:
Bezugstherapeut, unflexibeles Team, falsche Versprechungen
Krankheitsbild:
Burnout/Erschöpfungsdepression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Dieser Text stellt ausschließlich meine persönliche Meinung dar.
Der Aufenthalt war durch andauernde Schwierigkeiten mit dem Team, besonders mit dem Bezugtherapeuten und mit der engen Klinikstruktur für mich in hohem Maße genesungsfeindlich. Ich wurde in Hinsicht auf Ohnmachtserfahrung, Missachtung und Missdeutung meiner Person u.a. Erfahrungen retraumatisiert, mein psychisches und körperliches System völlig überfordert. Ich verließ die Klinik wesentlich mehr destablilisiert als vor meinem Aufenthalt. Ich wurde besonders seitens des Bezugstherapeuten konsequent daran gehindert, gut für mich zu sorgen und den Aufenthalt für meine Genesung zu nutzen – was vom Klinkleiter im Begrüßungsvortrag ausdrücklich den Patienten angeraten wurde. Mir wurde ein Therapeutenwechsel verweigert, ebenso körpertherapeutische Arbeit zur kontrollierten Abfuhr von Spannungsenergie, Beratung durch die einzige Trauma-Fachtherapeutin, ein für mich dringend notwendiger Verzicht auf Frühsport aufgrund starker Schlafproblematik und Erschöpfung, ebenso die vor dem Klinkaufenthalt abgesprochene Notfallmedikation.
Der Aufenthalt in der Adula erfordert eine Anpassungsleistung, die von manchen Patienten nicht erbracht werden kann. Kritische Äußerungen gegenüber dem Team, Behandlungsangebot usw. werden nicht professionell aufgenommen, sondern machtvoll abgeschmettert. Die Verantwortung für die offensichtlichen Misstände in beiden Gemeinschaften zum Zeitpunkt meines Aufenthaltes wurde allein bei den Patienten belassen. Kein Mitglied des Teams hatte die persönliche oder professionelle Größe einzugestehen, daß das Team eine Mitverantwortung an den Problemen hatte. Die von Mitpatienten regelmäßig beim Mittagessen beschriebenen Frustrationen, Zurückweisungen, Wut usw. zeigten, daß die Patienten mit ihren Problemen nicht gehört wurden.
Dieser nicht fürsorgliche Umgang mit Hierarchie und Macht hatte für mich schwerwiegende Folgen. Mein Bezugstherapeut interpretierte mein Verhalten als manipulative Inszenierung, und nicht als Überlastung, Not und Hilferuf. Diese Fehlinterpretation und die Unsicherheiten des Bezugstherapeuten führten mir gegenüber zu einem Macht-Unterwerfungsverhalten. So warf er mir in der Kerngruppe vor, ich hätte selbstständig meine Medikation geändert. Ich empfinde diese Ausnutzen einer Machtposition gegenüber einem Patienten als eine Art Therapiemissbrauch.

Bewertung

Neurochirurgie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich würde jeden raten sich genau über die Klinik zu informieren ob es auch das richtige für einen ist.

ich war wegen Depression ,angst und panikartigen ,das hat dort keinen intressiert und wurde auch nicht behandelt.

ich habe nach 5 Wochen abgebrochen ,als ich meinen 4 Therapeuten Wechsel hatte,unmöglich .

Die ausstattung ,die Zimmer und das essen war eine Zumutung .
zum Essen mußte man sich jedesmal mindestens 20 Minuten anstellen,aber wie schön das gehört alles zur Therapie :-)

Zweibett zimmer ! ich hatte ein einzel Zimmer das kostet 49 Euro am Tag ,1500 Euro im Monat da miete ich mir ein ganzes Haus.
Dafür nur einmal die Woche frische Wäsche und Putzen dürfen sie auch selber .

in einen Hotel würde mann davon laufen,aber wie gesagt alles ein Teil der Therapie :-(

Ich denke die leben dort in einer verkehrten Welt ,es wird erwartet das mann bei der Anmeldung sein gehirn abgibt und wer das nicht kann wird sich auch nicht wohl finden und keine Heilung erwarten können.

Ich war zu meiner zeit nicht der einzige der früher abgereist ist ,aber das ist auch dort egal sie haben 365 tage volles haus .

Zum Schluß gesagt bitte schaut euch das Haus genau nan ob es auch das richtige für euch ist.

3 Kommentare

Markus3 am 16.02.2016

Hallo allesgut2.
Kannst du mich bitte mal per PN anschreiben?
Wäre sehr dringend bitte.
Markus3

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Wie ich die Liebe entdeckte

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Die therapeutische Gemeinschaft heilt, wenn ich mich öffne
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Vor meinem Aufenthalt in der ADULA hatte ich 2 Jahre schwerste Depressionen mit täglichen suizidalen Gedanken. Aber ich war Gott sei Dank dafür nicht mutig genug, aber wahrscheinlich hat auch jemand auf mich „aufgepasst“.

Ich war ohne Selbstbewusstsein (obwohl ich einiges im Leben und auch im Beruf positiv geschafft habe, Studium der Elektrotechnik, eine „kleine“ Karriere bei meinem Arbeitgeber, habe 10 Jahre in einem Jobcenter als Arbeitsvermittler gearbeitet, habe 4 wohlgeratene Kinder in 2 Ehen, davon 35 Jahre in 2. Ehe verheiratet), war teilweise von Selbsthass zerfressen, wertlos und klein, hässlich und antriebslos, ohne Talente bzw. Ressourcen. Von allen meinen Gefühlen war ich abgetrennt.

Ein sehr wichtiges therapeutisches Instrument in der ADULA war für mich die Gemeinschaft und das Komitee. Dort habe ich mich als Mensch mit all seinen Gefühlen und Bedürfnissen neu entdecken dürfen.

Allerdings bedurfte es dazu auch viel Mut meinerseits. Ich habe dazu auch viel Hilfe gebraucht, die ich durch die Gemeinschaft und die Therapeuten bekommen habe. Durch viele Momente intensiver Erfahrungen ist es mir gelungen mein Herz zu öffnen, um tiefe Gefühle besonders der Liebe und Dankbarkeit zu erhalten und auch zu geben.


Ich habe heute ein fast komplett neues positives Lebensgefühl (ohne mich zwangsweise nur mit positiven Gedanken zu beschäftigen – das ist bereits einmal schiefgelaufen).
Es ist einfach geschehen.

Ich weiß nicht, ob ich mich als gesund bezeichnen darf, aber ich bedanke mich täglich, dass ich diesen „Zustand“ des Glücks, der Liebe und Dankbarkeit weiterhin in mir habe.

Ich bin dabei und auch in der Lage alte Beziehungen neu aufzunehmen oder „in Liebe loszulassen“. Und es funktioniert! Im Moment knüpfe ich täglich automatisch neue Beziehungen.

Ich kämpfe nicht mehr gegen die Zeit (Stichwort: Morgengrauen), sondern freue mich auf jeden neuen Tag, in dem ich mich zeigen und etwas evtl. neu erfahren kann.



Mir hat die ADULA sehr geholfen mein Leben neu zu gestalten (ein früherer Aufenthalt in einer Klinik bzw. eine ambulante Therapie waren zuvor erfolglos), ja sie hat mir mein Leben gerettet.



Ich kann die Klinik mit all seinen verschiedenen Facetten sehr, sehr empfehlen, einzige Bedingung im Nachhinein war für mich, dass ich mein Herz für die Gemeinschaft geöffnet habe und ich vieles mit dem Herzen gesehen und wahrgenommen habe.

Tiefen Dank an die ADULA.

Schon schlecht bei der Anmeldung!!!

Neurologie
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (kann ich nicht sagen)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (kann ich nicht sagen)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (kann ich nicht sagen)
Pro:
-
Kontra:
habe oben alles gesagt
Krankheitsbild:
Epilepsie, Sarkoidise, psychisch, deppresionen und teilweise Alkoholproblem
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Habe mich auf eine Art Therapie in der Adula Klinik beworben.
Psychische und Neurologische Probleme, dieser Antrag wurde abgelehnt, da ich erst ein Jahr anfallsfrei sein muss um diese Therapie antreten zu können.
Zudem wird behauptet von den Oberärzten, das ich meine Medikamente über einen längeren Zeitraum nicht genommen habe, anhand eines Laborwertes.
Wollten ein Schreiben von meinem Neurologen, darauf habe ich mich mit ihm in Verbindung gesetzt und hat gemeint das Sie selber anrufen sollen. Aber Sie meinten das sei nicht nötig und machten sich nicht mal die Mühe.
Also ich würde dort mittlerweile absolut nicht mehr hingehen, wenn es schon so gut anfängt.
Tut euch das nicht an!!!

Weltklasse

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015/2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapieform
Kontra:
Abendessen
Krankheitsbild:
Depersonalisations- und Derealisationssyndrom Panikstörung Undifferenzierte Somatisierungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Klinik ist weiter zu empfehlen ich durfte 6 Wochen meinen Reha Aufenthalt dort machen .
Bin sehr zufrieden gewesen .
Die Angebote bzw. Therapien waren sehr vielseitig und hilfreich.
Ich durfte mit auf den Hüttenmarathon der mein persönliches Higlight im Aufenthalt war.
Essen geht so :) Frühstück und Mittagessen sehr gut Abends eher schelcht .

So kann es nicht sein, das Stofftier in mir....

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
alles
Krankheitsbild:
Posttrauma
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

...soll ich wirklich ...

diese Klinik geht ja gar nicht, ich war dort im Frühjahr 2012, warum ich dort war...keine Ahnung, ich hatte eine Trennung zu verarbeiten und meine Ärztin hielt die Adula für gut.....oh Gott

Ich kam an und sah Menschen mit Stofftieren, dem Inneren Kind... um Gottes Willen, hatte ich nie.. man darf nicht das, man darf nicht dies, und ich bin auf den vollen Konfrontationskurs gegangen. Dieses Kommitee ist der Oberwitz, jemanden in die Mitte stellen und zusammenfalten, Wiegen, Atmen, Männergruppe mit Leitern, die einem massieren wollen, ja gehts noch...

Ich hatte eine schöne Zeit dort, habe einfach alles blockiert, da " scheisse ", war da wo es mir gefallen hat, nur nicht in der Adula, habe Therapeuten enttarnt, die heimlich geraucht haben, und die andere angeschissen haben....

Das ganze war ein ganz großer Witz für mich angefangen beim Frühstück : Du darfst nur ein Brötchen essen, diesem so zweifelhaften Komitee, in welchem die größten Psychos den Vorsitz hatten, unglaublich, Menschen die im realen Leben keinen Fuß auf den Boden bekommen haben plötzlich Führungsposition...
Wahnsinn..

Es war so toll, mein Therapeut hat am letzen Tag als ich dort war die Aufnahme gemacht, geil oder, aber ich war dort eh so was von fehl am Platz, aber.. ich habe gesehen, beobachtet, erlebt, Vorsicht vor der Adula !!

2 Kommentare

Woge21 am 30.01.2016

Du hast es erfasst, ich fand die Adula Zeit auch sehr amüsant,auch therapeutisch gesehen. Mir haben halt die Leute leid getan, die sich auf diese "Therapie" eingelassen haben, sie wurden teilweise so verarscht! - Sie dachten wirklich, dass sie das Adula-Leben in ihren Alltag weiterleben könnten,- natürlich ohne Erfolg ! Mit etwas Verstand und Bauchgefühl, bin ich gut aus der Sache gekommen ! Ich kann mich an einen jungen Mann erinnern, der jeden angequatscht hat, ob man mit ihn "kuscheln" würde.-schlimm, oder ?

  • Alle Kommentare anzeigen

Danke für diese wundervollen, not-wendigen Wochen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
schwere Depression, Panikattacken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kam als Häufchen Elend hier an, war nur noch am Heulen, dachte ich sei ein totaler Versager. Ich sah einfach keinen Ausweg mehr und kam alleine nicht mehr weiter. In der Gemeinschaft und bei den wunderbaren Therapeuten und Seelsorgern habe ich erfahren, dass ich ein wertvoller Mensch bin, dass Schwäche, Trauer, Angst, Verlust usw. zum Leben gehört und dass jede Krise auch eine Chance ist, die uns auf not-wendige Veränderungsschritte aufmerksam macht. Kurzum: ich habe nach ein paar Wochen meine Lebensfreude, mein Vertrauen, meinen Lebenssinn wieder gefunden. Ich bin unendlich dankbar für die Zeit in der Klinik. Diese Zeit war - im wahrsten Sinne des Wortes - not-wendig.

"Beste Klinik"

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (von A wie Aufnahme bis Z wie Zimmerreinigung (im Wesentlichen Eigenarbeit))
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Hinweis auf Teilnahmemöglichkeit Familienwoche hätte ich mir im Vorfeld gewünscht)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Außer Eingangsuntersuchung gottseidank nicht gebraucht)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr professionelle Organisation des Ehemaligentreffen)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Toller Raum der Stille im Neubau; Super Schwimmbad)
Pro:
Begegnung auf Augenhöhe zwischen TherapeutInnen u. PatientInnen
Kontra:
Parkplatzproblem - der vorm Haus reicht nicht, selbst an den An- u. Abreisetagen zu wenig Stellfläche
Krankheitsbild:
PTBS, schwere Depression, psychosomatische Schmerzen, Spannungskopfschmerzen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Mitte Juni an für 8 Wochen in der ADULA und habe bin dort wirklich mit professionellen TherapeutInnen beschenkt worden.
Als Esssüchtiger möchte ich zuerst Helga nennen, die ich in der täglichen Essstruktur erleben durfte. Mit der ihr eigenen Klarheit hat sie mir geholfen, dass ich jetzt mit meiner Sucht - dank der mitgenommenen Struktur - zu Hause gut klar komme. Trotz des vielen und guten Essen - Dank an die Küche - habe ich auch noch 10 kg in Oberstdorf zurück gelassen. Ein willkommener Nebeneffekt auf meinem Weg der Genesung.
Der mich betreuende Kerngruppentherapeut Winfried hat mich mit seiner liebevoll einfühlsamen Art und Weise stets dort abgeholt, wo ich gerade stand. Immer wieder gelang es ihm, mir dann neue Wege aufzuzeigen, die mir jetzt hier zu Hause helfen, mich gut orientieren zu können.
Wichtig waren für mich auch die Erfahrungen im Komitee und beim Bonding. Hier möchte ich den Oberarzt Michael nennen, der mit einer hohen menschlichen u. sozialen Kompetenz ausgestattet, den PatientInnen wirklich auf Augenhöhe begegnet und Ihnen so hilft, sich selbst in dem jeweiligen Gegenüber zu erkennen.
Lobend erwähnen möchte ich ferner die Trauergruppe bei Erika, die Körpertherapie bei David sowie die Männergruppe bei Frederik. Der tägliche Frühsport bei Susanne bzw. Heinrich hat mich dann auch noch körperlich fitter gemacht.
Aber auch alle anderen MitarbeiterInnen im gesamten Haus zeigten mir, dass das Schild über dem alten Klinikportal mit dem Spruch
"PORTA PATET, MAGIS COR - Die Tür steht offen, mehr noch das Herz"
zutrifft, wenn es mir gelingt, mich auf das, was sie mir hier anbieten, einzulassen.

Bedanken möchte ich mich bei Dr. Georg Reisach der mit seinem Engagement sowie seiner Präsenz dieses Klinikkonzept aufrecht erhält.

Noch etwas: Eine Mitpatientin verabschiedete sich mit den Worten: "Die beste Klinik, die ich je gesehen habe! Ich kenne einige, denn ich habe immer in Psychiatrien gearbeitet und weiß, wovon ich rede, wenn ich das sage."

Eigenständigkeit unerwünscht / Hygiene sehr zu bemängeln

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (keine Entschleunigung, eher das Gegenteil)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (alt, abgenutzt, wenig wohnlich, unsauber, unhygiensch)
Pro:
Schöne Lage im Oberallgäu
Kontra:
Hygienemissstände und Bevormundung
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe die Beurteilungen der letzten Jahre aufmerksam gelesen und möchte einige dieser Beiträge hier durch weitere Punkte und Fakten ergänzen.
Ich habe meinen Aufenthalt in dieser Klinik im April 2015 nach acht Tagen aus mehreren Gründen abgebrochen.

Erstens haben die hygieneischen Zustände mich schon vom ersten Tag an abgeschreckt (Zimmer und Schrank unsauber, Patienten müssen ihre Zweibettzimmer nebst Badezimmer selbst putzen!!!,auch ihre Betten selbst überziehen, keine Desinfektions- oder Seifenspender!!!, keine Einmalhandschuhe, Teppichboden, Hygienevorgaben bei der Essensausgabe und im Speisesaal sind nicht durchgehend beachtet etc.)

Zweitens hat mich die inkludierte Bevormundung und Kleinmachung (im Konzept wird das als "liebevolle Atmosphäre" herrstellen und als "achtungsvoll und respektvoll im Bewusstsein Deiner Einmaligkeit, jenseits Deiner sozialen Rollen" beschrieben) durch die generelle Verwendung des "DU" doch sehr gestört.Man wusste anfangs gar nicht,wen man denn vor sich hatte: einen Patienten, einen Arzt, einen Hausmeister, einen Pfleger, einen Verwaltungsangestellten, Therapeuten etc.(alle stellten sich nur mit dem Vornamen vor).
Von den Angestellten der Klinik m.E.teilweise nur noch wenig reflektiert, nur noch aus Gewohnheit, oft gedankenlos gebraucht führte dies dann auch häufiger zu Respektlosigkeiten.

Hinzu kommt drittens die Übermenge an Regeln, Geboten und Verboten, die man neben den vorab bekannten und unterschriebenen Vereinbarungen erst in der Klinik per Handzettel erhält. Eine gewisse Selbstständigkeit im Tun und Handeln ist nicht wirklich erwünscht. Auch Kritik wird schnell als "das ist ja wahrscheinlich genau dein Problem" niedergeschettert. Selbst berechtigte Kritik oder Einwände oder Hinweise sind gleich "krankhaft".

Es gäbe noch mehr zu sagen, aber das reicht sicherlich erstmal.

4 Kommentare

mamabibi am 10.09.2015

Ich kann leider alles ausnahmslos bestätigen. Eine Zumutung.

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Diese Klinik hat den mir Wandel gebracht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014/15   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Achtsamkeitsbasierte Medizin, Schematherapie bzw. Einstellungsarbeit werden in der Adula nachhaltig und effizient umgesetzt
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 10 Wochen in der Adula-Klinik wegen einer schweren Depression, in die ich nach einer beruflichen und Beziehungs-Krise geraten bin. Ein vorheriger Aufenthalt in der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie einer "konventionellen" Klinlk war nicht sehr hilfreich. Ambulante Therapie-Erfahrung habe ich ebenfalls.

In der Adula konnte ich Heilung und inneren Wandel erfahren. Seit meiner Entlassung vor einem halbem Jahr geht es mir sehr gut, besser als ich es vor der Entlassung erwartet habe. In den ersten Wochen habe ich mich schwer getan, mich einzulassen, das ging erst nach ca. 5 Wochen und dann immer besser. Es war gut, den Aufenthalt von geplanten 8 auf 10 Wochen zu verlängern.

Was mir sehr geholfen hat, waren
1. Der starke Fokus auf achtsamkeitsbasierte Therapie, in der ich viel Selbst-Einfühlungsvermögen und Selbstakzeptanz entwickeln konnte
2. Die familienartige therapeutische Gemeinschaft, sie hat einen Heilungsraum geschaffen, in dem bei entsprechendem sich darauf Einlassen, Vertrauen in das Leben an sich entstehen und wachsen konnte.
3. Die intakte und verlässliche Struktur und die mit der therapeutischen Vereinbarung verbundenen Fastenvereinbarungen (von elektronischen Medien, Rauchen etc.)
4. Der gute Kerngruppentherapeut, er war sehr erfahren und engagiert
5. Die Gespäche mit dem Chefarzt und seine Vorträge. Er gibt selbst ein leuchtendes Beispiel für einen von Achtsamkeit, Spiritualität und Akzeptanz geprägten Lebensstil.

Die Adula-Klinik kann ich insbesondere Menschen empfehlen, die mehr Eigenverantwortung und Bewusstheit in ihr Leben bringen wollen und bereit sind ihren Denk-, Fühl- und Lebensstil zu hinterfragen und zu ändern.

1 Kommentar

Ela45 am 05.11.2015

Da kann ich dir nur recht geben! Die Adula , ich hab sie nach 7 Jahren in so guter Erinnerung, alles hat mir geholfen , auch das was am Anfang mir nicht so erschien. Ich bin sehr froh über diese zeit , und den Mut , den ich hatte , dort zu sein!
Lg Ela

Danke Michael, danke für Euer Vertrauen in mich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014/2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Danke besonders Michael Schall)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Alle sehr hilfsbereit)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (rustikal)
Pro:
Oberarzt Michael Schall, Therapeuten, Pflege, Natur
Kontra:
viel Schlange stehen u warten
Krankheitsbild:
PTBS, schwere Depression, stoffliche Sucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine wertvollsten Erfahrungen konnte ich mit einigen Kontakten und Gesprächen mit dem Oberarzt Michael Schall machen. Mir ist bis dahin noch kein Mensch begegnet der mich in so kurzer zeit so durchschaut, versteht und mein Gedankenkaos so schnell ordnen kann. Auch hat er mir immer etwas zum nachdenken mitgegeben. Vor allem Mut, Hoffnung, Selbstvertrauen, Kraft, der Glaube an mich selbst und das ich nicht alleine bin.

Auch wenn die Klinik rustikal ist, spielt das keine rolle. Die Tage sind gut durchstruckturiert, was keine zeit zum grübeln u zurückziehen lässt, aber alles gut machbar, wenn auch recht anstrengend für mich in den ersten wochen.

Die Therapeuten, wie auch die Pflege sind Top. Bemühen sich und tun ihr möglichstes in dem engen Zeitrahmen.
Fehlverhalten wird nicht bestraft, sondern offen gelegt und besprochen, auch vor Mitpatientn, was viel Überwindung kostet aber auch viel in Bewegung setzt wenn man da mit geht.

Danke an alle, Michael, Andrea, besonders die Pflege und an die Mitpatienten die mich aufgefangen, unterstützt und motiviert haben.

Adula - beste Entscheidung!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeuten, Umgang mit Patienten, Essen
Kontra:
Zeitmanagement des Pflegepersonals
Krankheitsbild:
PTBS, mittelschwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

In die Adula Klinik zu gehen, war einer meiner besten Entscheidungen!
Das Klinikpersonal leistet eine wirklich gute Arbeit, die Therapeuten sind hoch qualifiziert und kompetent.
Einzigallein das Zeitmanagent der Pflege halte ich für etwas fragwürdig..
Das Essen ist sehr gut und die Zimmer sind zwar etwas veraltet aber sauber!

1 Kommentar

Inesli am 29.07.2015

Ist das wirklich so das man in Zweibettzimmern wohnen muss?? Und das dort einige Verbote wie Handy Fernsehen bestehen?? Würde mich über Antworten freuen ????

Du kannst wieder auf die Beine kommen!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014/2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeuten, Chefarzt
Kontra:
Zweibettzimmer bieten nicht die Möglichkeit, zu sich selbst zu kommen.
Krankheitsbild:
Depressionen Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Patienten sind gut aufgenommen und angenommen.
Es herrscht eine freundliche Atmosphäre.
Man ist gut aufgehoben.
Die Methode der therapeutischen Gemeinschaft ist sehr hilfreich. Manchmal aber Gruppenzwang und gegenseitige Kontrolle.
Das spirituelle Konzept ist gut.
Von Sektentum keine Spur.
Beim Patienten muss selbstverständlich der Wille zum Gesundwerden und das eigene Engagement vorhanden sein.
Mir hat die Behandlung sehr geholfen. Ich konnte mit neuer Kraft entlassen werden.
Äußeres Ambiente (Oberstdorf, Berge, Lage der Klinik am Rand, in der Natur....) trägt sehr zur Gesundung bei.
Ich kann die Adulaklinik nur weiterempfehlen.

1 Kommentar

DerblondeStefan am 02.06.2015

Empfehlung trotz Zweibettzimmer? Hat der Neubau denn nun Einzelzimmer oder auch dort keine Privats- und Intimsspähre und wechselnde Zimmergenossen?
Danke schon mal.

Vorher informieren,alles hat 2 Seiten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Konzept,Umgebung
Kontra:
weg von zu hause
Krankheitsbild:
Depression,verschiedene Süchte,Trauer,Mobbing
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe mir gerade mal alle schlechten Bewertungen durchgelesen und musste teilweise schmunzeln.Ich war 1998 in Bad Herrenalb für 7 Wochen,es war damals mein letzter Strohhalm und als ich ankam,wollt ich wieder flüchten.Hinzu kommt,ich bin ungläubisch.Wie gesagt,es war mein letzter Anker und ich dachte,ok,gib der Sache ein Chanse.Nach 7 Wochen bin ich nach Hause,brauchte keine Tabletten mehr und packte mein Leben wieder an.2010 war es dann wieder soweit und ich informierte mich ausführlich über die Adula.Natürlich kommen einem die Dinge am Anfang sehr suspekt vor und man muss sich nicht restlos auf alles einlassen,aber man sollte probieren.Der Sinn besteht doch darin,man bekommt wieder einen regelmässigen Tagesablauf mit regelmässigen Mahlzeiten beigebracht,Man unterhält sich in Gruppen und bei anderen erkennt man auch oft eigene Probleme.Ich darf nicht darauf warten dass mein Therapeut mich heilt,sondern man mobilisiert hier die Selbstheilungskräfte und den positiven Umgang mit sich selbst.Der Verzicht von Handy,TV,Alk und Nikotin etc. hat doch den Sinn,ich kann mich mit nix mehr ablenken,sondern nun bin ich gezwungen über mich und meine Probleme nachzudenken.Kann mich mit nix mehr ablenken.Da mich das Leben ganz schön in letzter Zeit nochmals gebeutelt hat,bin ich am Überlegen,es noch einmal zu tun.Der Schritt ist schwer und wer verlässt schon gerne seine eigene vertraute Umgebung.Doch gehe ich dahin,dann sollte ich mich darauf einlassen und ich muss ja nicht alles gut finden,jeder darf da wählen,was ihm gut tut und ein wenig Spiritualität hat noch keinem geschadet.Ich erwarte kein 5 Sternehotel und kein Personal ,was mir den Hintern putzt.Ich möchte mein Leben wieder und das schaff ich nur mit eigener Kraft und diese gibt dir unter anderem auch die Adula.Es ist auch normal,wenn man die Klinik verlässt,dass man erst einmal in ein Loch fällt,doch dann liegt es an einem selbst,das Gelernte umzusetzen.Wie gesagt,alles hat zwei Seiten.

Gesund werden in Gemeinschaft und mit Spiritualität

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Behandlungskonzept, Therapeuten, Mitpatienten, Vollwertkost, Lage
Kontra:
Wenig Arztsprechstunden, Räume z.T. in die Jahre gekommen
Krankheitsbild:
Mittelschwere depressive Episode, Ängstliche Persönlichkeitakzentuierung, Nichtstoffliche Süchte
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin bis 18.02.2015 7 Wochen Patient in der Adula-Klinik gewesen und kann diesen allen empfehlen, die sich mit ihren Gefühlen, mit anderen Menschen und mit dem Thema Spiritualität auseinandersetzen möchten.

Besonderheiten dieser KLinik sind strenge therapeutische Vereinbarungen, z.B. keine Handys, kein Fernsehen/Radio, kein Internet, kein Essen außerhalb der festen Mahlzeiten. Alkohol und Rauchen sowieso nicht.

Außerdem unterscheidet diese Klinik sich von anderen Kliniken mit ähnlichen Fachbereichen durch die Einbindung von Selbsthilfegruppen nach dem 12-Schritte-Programm und von dem Einbezug von Spiritualität und Seelsorge in die Behandlung.

Dem Behandlungskonzept liegt die Gemeinschaftstherapie (Bad Herrenalber Modell/Walter Lechler) zu Grunde, d.h. in der Auseinandersetzung, der gegenseitigen Unterstützung und Annahme mit/durch Mitpatienten kann Gesundung/Genesung gelingen.

Einzelgespräche sind nicht der Schwerpunkt (nur einmal 25 min pro Woche) sondern die Gruppentherapien.

Folgende therapeutische Ansätze spielen bei der Behandlung ebenfalls eine Rolle und werden auch angeboten: Bonding-Therapie, Familienstellen, Einstellarbeit, Suchtarbeit, Körpertherapie, Skills-Arbeit, Männer-/Frauengruppe, therapeutisches Wandern, Meditation, Dynamische Meditation.

Ich habe in dieser Klinik eine rundum zufriedenstellende Betreuung erhalten und bin neuem Lebensmut in meinen Alltag zurückgegangen.

Wer nicht mehr arbeiten will, ist hier genau richtig

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Hauptsache, die Betten sind belegt...)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (meine Unterlagen dienten ihnen als Vorlage)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (interessant, was man alles abrechnen kann und gar nicht genutzt wird)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Information/Hilfe erhält man hauptsächlich durch Mitpatienten)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Parkplatz 20Min zu Fuß bergab im Dorf)
Pro:
Bergluft
Kontra:
Sekte ja oder nein - achtsam vor Seelenraub sein
Krankheitsbild:
Raucher, depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war mir das 4 Wochen lang angekuckt.
Stressiger Aufenthalt generell - Beispiel Montag: 6:15 - 6:30 Tablettenausgabe, 6:30-45 Meditation, 6:45-7:15 Frühsport (auch bei -10*), 7:30-8:30 Frühstück mit Anstehen :-), 8:30-9:30 Komitee (Gruppentherapie ~60 Leute), 10:00-11:40 Kerngruppe (10 Leute), 12:00-30 Zeit der Stille, 12:30-13:30 Mittagessen (wieder mit Warteschlange), 14:00-15:40 Frauen-/Männergruppe, 17:30-18:30 Abendessen (mit Warteschlange) 19:00-20:40 Selbsthilfegruppe, Selbsthilfegruppen sind täglich und man wird nachdrücklich aufgefordert diese zu besuchen, Programm und Gruppen auch am Wochenende!!! Ausschlafen Fehlanzeige, ich habe kaum Ruhe gefunden. 30Minuten zw. den Gruppen sind obendrein für Stuhlkreise bilden und auflösen, zw. den Räumen und Gebäuden hin- und herlaufen usw. eingeplant. Wer nicht die Hose in der Gemeinschaft runterlasst, wird schnell zur Zielscheibe.

Interessant ist, wenn man sich eingehender mit der Herkunft der 12-Schritte informiert. Es wird immer wieder betont, es handle sich nicht um eine Sekte. Ich höre hier und in den Gruppen aber immer wieder 'oh, ich war das letzte Mal nicht da, daraufhin ging's mir sooo schlecht. Hach, jetzt ist alles wieder gut, wo ich hier bin'. Komisch auch, dass man Mitglieder werben soll !!!?!!!! Und die anonyme Gemeinschaft ja überall auf der Welt vernetzt ist. Soll mich da tröstlich stimmen, dass ich später auch im Urlaub kein Gruppentreffen verpassen muss. Die meisten waren schon mehrmals hier und/oder kommen wieder, also wer nicht mehr arbeiten will, ist hier genau richtig.

So, muss jeder selbst wissen. Ich fand es eher erschreckend.

In diesem Sinne: Mögen alle Menschen, Tiere, Pflanzen und vielleicht sogar die Steine glücklich sein :D (Zitat der allmorgendlichen Meditation)

2 Kommentare

Woge21 am 17.02.2015

Ja, genau, ist schon komisch wie schnell man Menschen manipulieren kann. Eigentlich sollte Kranke geholfen werden, aber nein , die sollen alle schoen wiederkommen. Normalerweise kommentiert ja Indi noch , bitte keine Kritik !!, na ja,was solls.Finds halt nur traurig

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Profit statt Genesung - Kritik unerwünscht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Zumutung!)
Pro:
einzelne Mitpatienten
Kontra:
behandlungsbedürftige "Therapeuten", Jugendherbergsstil
Krankheitsbild:
Depressionen, PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich ärgere mich, dass ich nicht vorzeitig abgebrochen habe. 8 Wochen Zeit vergeudet, Verarschung der Krankenkassen. Suchtverlagerung von stofflichen Substanzen zu einer Höheren Macht.
Alte Herberge mit Resteverwertungskost.
Nicht zu empfehlen!

Unheimlich schlecht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (prüfe, ob sich nicht was besseres findet)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (widersprüchliche Aussagen)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Großzügig im Tabletten austeilen)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (so ein Chaos - schlimm)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (alt und muffig)
Pro:
Schöner Blick auf Oberstdorf durch Hanglage der Klinik
Kontra:
alles andere
Krankheitsbild:
Depression, Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Über eine Behandlung in der Adula Klinik sollte man sich vorher genau informieren. Zahlreiche, angepriesene Therapieangebote (z.B. Schematherapie, Reittherapie) werden gar nicht angeboten. Andere Angebote kann man aus Platzmangel gar nicht wahrnehmen (z.B. Bonding, holotropes Atmen, Hüttenmarathon findet auch nur alle 2-3 Monate statt). Auch das physiotherapeutische Angebot ist ziemlich begrenzt oder ausgelastet.
Sehr störend empfand ich das spirituelle Angebot wie den Gottesdienst durch Handauflegen mit besonders! heiligem Narganöl aus Jersusalem. Es ist ja alles schön und gut, aber ich hatte den starken Eindruck, dass Süchte oder Zwänge mit beinahe fanatischen Glaubenssätzen und Ritualen kompensiert werden.
Beim Seelentanz werden beispielsweise 15 Minuten lang 2 Sätze à la ich segne meine Seele mit bestimmter Schrittfolge wiederholt. Dazu in einem kleinen dunklen Raum mit Händchenhalten (Daumen muss immer nach links zeigen!). Generell wird hier sehr viel Händchen gehalten, was dafür gesorgt hat, dass Erkältungskrankheiten für Therapieausfälle gesorgt haben. Ich stelle auch in Frage, was die Rituale Verabschiedungsrituale wie Namaste und Wiegen für einen therapeutischen Zweck haben. 3 Stunden erneut im dunklen, vollen Kämmerlein im Kreis stehen (bestimmte Haltung/Bewegung) nicht zu vergessen! Ohne Frischluft! Ich wurde des öfteren teilweise aggressiv angesprochen, weil ich nach einmaligem Mitmachen nicht mehr teilnehmen wollte. Apropos Aggressivität, die Stimmung und das Regelwerk erinnert mich sehr stark an das Buch "Die Welle". Wer hier nicht "mitschwimmt", das Essenstablett nicht rechtzeitig abgibt, seine Tasse ins falsche Regal stellt, sich nicht zu seinen Fehlern im Komitee bekennt wird ganz schnell unter Druck gesetzt.Schokolade & andere Nahrungsmittel, auch Getränke (nicht mal die Teetasse) dürfen nicht mit aufs Zimmer genommen werden. Nur Wasserflaschen. Könnte ja sein, dass man mit einem "Strucki" (Essproblembeladenen) auf dem Zimmer ist.

3 Kommentare

Ifen am 29.05.2015

Unheimlich gut.
Wieso die harsche Kritik! Über das ungewöhnliche Konzept sollte man sich und wird man vorher informiert. Es ist gewiss nicht für jeden geeignet, sondern für Menschen , die sich auf Nähe, Gemeinschaft, Selbstkonfrontation, Disziplin und Spiritualität einlassen können und wollen. Wer "gesund gemacht" werden will, ist hier falsch am Platz und auch wer ein Wellness-Hotel sucht. Ich war vor 17 Jahren in der Adula, mit schwersten Depressionen, die Klinik hat mein Leben gerettet und positiv verändert.Ich habe nach erfolgreichem 14 wöchigem Aufenthalt mein Leben wieder in den Griff bekommen, und arbeite inzwischen nach erfolgreichem Studium selbst mit psychisch Kranken. Ich kann das Konzept nur empfehlen!

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Der Versuch objektiv zu berichten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Umgebung, Angebot Familientherapie und Hüttenmarathon
Kontra:
Baustelle 2014, häufiger Therapeutenwechsel, zu wenig Einzeltherapie
Krankheitsbild:
PTBS, schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach einer heftigen persönlichen Krise entschied ich mich für die Adula Klinik. Zum einen, weil es kaum möglich ist, eine Traumaklinik zu finden, die über eine überlebensfähige Wartezeit verfügt. Zum anderen halte ich das Kontaktfasten sowie die Suchtvereinbarungen für eine sinnvolle Sache. Was mir wirklich geholfen hat, war die Möglichkeit der Familienwoche. Super motiviertes Therapeutenteam, klasse Konzept, ich bedanke mich von ganzem Herzen. Auch hatte ich das Glück, an dem Hüttenmarathon teilzunehmen. So konnte ich Schritt für Schritt zu meinen Gefühlen finden. Das Adula Konzept ist sicher anders, aber keine Sekte oder ähnliches. Die Kerngruppe hat mich ziemlich heraus gefordert, ich lernte drei Therapeuten kennen. Aber das ist ein Problem aller Kliniken. Liebe Krankenkassen, eine Genesung wäre viel besser möglich, wenn mehr Personal vor Ort wäre - in allen Kliniken. So muss mühselig das Notwendige aufrecht erhalten werden, Pflege am Boden, engmaschige Therapie nur für Privatversicherte. Die Staus in der Pflege der Adula haben mich davon abgehalten mich dort bei Bedarf zu melden. Auch das ewige Anstehen zu den Essenszeiten empfand ich als nervig. Kam man später, wurde es eng, das Tablett pünktlich abzugeben. Akupunkturangebot, toll, aber lange Wartezeiten, weil nur ein Arzt diese Ausbildung hat. Was mir sehr half war die Traumagruppe, ein herzliches Dankeschön an die Oberärztin, die sich in Krisensituationen Zeit genommen hat, die ich brauchte. Aber: Organisatorisch eine 6, Körpertherapie zur selben Zeit wie die Suchtgruppe!!! Ich und viele andere brauchten beides, gerade Körpertherapie bei PTBS ist so wichtig! Sozialberatung zum Thema Beruf hat mir gar nix gebracht, die Dame vergaß mich schlicht, da sollte mehr gemacht werden.
Die Baustelle war nervig. Zimmer im Eingangsbereich war zu laut. Essen Geschmackssache, morgens keine Abwechslung, nach neun Wochen reichte das dann auch. Insgesamt bin ich wieder auf dem Weg ins Leben, deswegen Danke Adula.

Alles hat seinen Sinn, was und wann es passiert....wenn du es zulässt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Therapien die dich dir näher bringen
Kontra:
Zweibettzimmer
Krankheitsbild:
burnout/ Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

8 Wocgen Adula= das beste was mir passueren konnte!!!


Wenn man sich auf alles einlassen kann, können Wunder geschehen und man fährt als neuer Mensch nach Hause.
Ich kann nur sagen: Danke für alles!

2 Kommentare

DerblondeStefan am 02.06.2015

Ja klassisch. Das ist die Gefahr solcher Käseglocken-Kliniken. Erinnerungen und Erlebnisse werden verklärt. Auch in der Adula geschehen keine "Wunder" und auch dort kommt man nicht als "neuer" Mensch heraus sondern günstigstenfalls als jemand, der den Weg (näher) zu sich gefunden hat.

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Mut zur Selbstliebe, zum Schmerz (Blick in den Spiegel)

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012/2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich bekam, was ich wollte)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Den Nagel auf d. Kopf getroffen)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (wenig Ärzte, große Staus morgens,bitte ausbauen)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alle waren sehr freundlich und hilfreich zu mir)
Pro:
Therapeutische Gemeinschaft, Komitee und Meetings, Kerngruppen
Kontra:
Fehlendes "Motivations"-Monitoring gegenüber d. Patienten
Krankheitsbild:
Raucher,Trinker,Überesser,Sexsüchtiger und Depressiver Isolat
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hatte kapituliert bezüglich eigener Versuche, mit mir weiter zu kommen und habe vertraut.....und ich habe bekommen was ich wollte. Jetzt bin ich kein hilfloser zwanghafter Freßsack mehr, kein Säufer und kein Raucher mehr, ich beginne, mich im menschlichen Wahrnehmen und Begegnen zu üben und es geht mir somit sehr viel besser. Früher war das Leben vielfach auf unerklärliche Weise feindlich und aus meiner Sicht alles mögliche Außenstehende dafür die Ursache - heute verstehe ich immer häufiger die Ursache für "feindliches" und meine Angst, Wut und Traurigkeit, muß nicht mehr spontan und panisch aus- und über (re-)agieren, ich habe, verglichen mit früher, die Wahl. Ich habe das alles durch zwei 8-wöchige Adulaaufenthalte gelernt, und ich bin sehr dankbar. Die Voraussetzung für das alles ist etwas, was ich bei meinem 1. Eintreffen (2/2012) im Foyer der Klinik sah: Einen großen Spiegel mit der Aufschrift "Hier siehst Du den Menschen, der für Dein Leben verantwortlich ist!" Einen herzlichen Dank an die Menschheit, die solche liebevollen Wege entwickelt hat: - im Klinik-konzept, der Auswahl der Therapeuten (m/w) und den Mitpatienten.
Leider gibt es für meinen Geschmack zu viele Patienten, die sich trotz therapeutischer Begleitung nicht ihren Schmerzen stellen mögen. Z.B.: Wenn jemand mit einer Körpergröße von 170 cm und 100 kg Masse sich in der Klinik "behandeln" lassen möchte, ohne sich der "Essstruktur -Gruppe" anzuschließen, macht mich das traurig. Hier stellt sich m.E. für das QM bzw. die Klinikleitung das Problem, gegenüber den Patienten einen verbindlicheren Maßstab durchzusetzen. Leider stehen z.Zt.die Zeichen eher auf "Lockerung" der "Therapeutischen Vereinbarungen". Hier befürchte ich eine Verschlechterung der Erfolgsquote.
Aus meiner Sicht bleibt immerhin noch die Option einer therapeutisch induzierten Motivationssteigerung im Patienten. Dazu wünsche ich dem Therapeutenteam alles gute. Andererseits kann auch jeder Patient nur nach seinem Vermögen.

sicherer Erfahrungsraum

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Abstinenz-Vereinbarungen
Kontra:
Aufenthaltszeit zu kurz heutzutage
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe in der Adula den geschützten Rahmen gefunden den ich für mich brauchte. Auf Grund meiner ungünstigen Startbedingungen ins Leben, fehlende Annahme, Spiegelung und Unterstützung für das eigene Ich, ist mir ein sicherer Ort wichtig. Den konnte ich in der Adula durch das Konzept der therapeutischen Gemeinschaft, das von den Therapeuten befördert wird, für mich erleben. Sehr nachhaltig wirkt in mir die Erfahrung mich im Komitee vor 60 anderen Menschen gezeigt zu haben.

Die Eigenverantwortung für meine eigenen Bedürfnisse zu übernehmen kam mir sehr entgegen. Ich bestimmte selbst über das Maß, mich dem Unvertrautem, dem sich Anvertrauen, auszusetzen. In dem sozialen Umfeld der Klinik war es mir auch möglich zu lernen, mich für meine Bedürfnisse auch gegenüber Mitpatienten und Therapeuten einzusetzen. Eines der aufregendsten Momente war als ich mich das erste Mal in meinem Leben offen gegen einen Großteil der Gruppe ohne Angst vor möglichen unangenehmen Konsequenzen habe stellen können.

Meinem Kerngruppentherapeuten stand ich Anfangs skeptisch gegenüber. Doch ich stellte fest, das es bei ihm die Möglichkeit gab mich selbst zu finden und zu behaupten. Es stand nicht die Frage an erster Stelle ob ich oder der Andere etwas richtig oder falsch gemacht hat (die Frage ist auch wichtig), sondern was löst ein bestimmtes Verhalten in mir aus. Mir kam diese konsequente Haltung, mich auf mich selbst zu besinnen bzw. überhaupt erstmal zu erforschen und mir Raum zu geben, sehr entgegen. Hier durfte ich ängstlich, wütend, abweisend, unansprechbar sein, aber auch mein Bedürfnis nach Nähe und Zuwendung spüren und üben es auszudrücken.

Michael, der Chefarzt, ist für mich nach einer sehr persönlichen Begegnung zu einem Leitbild der Vaterrolle geworden.

Bekomme ich noch mal eine Einweisung für eine stationäre Therapie, nehme ich gern wieder die Möglichkeit der therapeutische Gemeinschaft in der Adula-Klinik in Anspruch.

Eine interessante Erfahrung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Therapeutische Gemeinschaft, Umgebung, völlig neue Therapieansätze
Kontra:
Großbaustelle, reger Patientenwechsel, wenig Rückzugsmöglichkeiten
Krankheitsbild:
PTBS, schwere Depressionen, Selbstverletzendes Verhalten
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von 03/-05.14 für 10 Wochen in der Adula Klinik.
Ich muss sagen, dass ich mich zwar vorher über das Konzept informiert hatte, die ersten Tage aber trotzdem hart waren.
Kurz vor dem geplanten Anreisetermin erhielt ich ein Schreiben der Klinik, dass das Schwimmbad und die Sauna wegen Umbaumaßnahmen derzeit nicht zur Verfügung stünden. Das störte mich nicht weiter. Als ich jedoch die Klinik betrat wurde mir klar, dass derzeit ein Gebäude abgerissen wurde. So wurde mein Aufenthalt am Anfang, ständig durch ohrenbetäubenden Baulärm begleitet. Schlimmer waren für mich jedoch die fremden Bauarbeiter und ein provisorisch hergerichteter Verbindungsgang zur Pflege, der mir Nachts Angst bereitete.
Am Anfang hatte ich auch sehr stark mit großen Gruppen und der ständigen Gemeinschaft zu kämpfen. Ich fand es auch schwierig, dass jede Woche 20 neue Menschen kamen, da mir persönlich insbesondere die Männer Angst machten.
Nach einer Phase der Eingewöhnung gelang es mir aber immer besser mich einzufinden und mich auf Mitpatienten und "Rituale" einzulassen.
Ich hatte in der Klinik die Möglichkeit ziemlich intensiv mit meinem Kerngruppentherapeuten zu arbeiten. Von anderen Patienten hörte ich aber des öfteren, dass sie nur ein oder garkein Einzel in der Woche hatten. Das ist wohl ziemlich individuell.
Insgesamt betrachtet ist die therapeutische Gemeinschaft aber der wichtigste Baustein der Therapie. Und auch die Veranstaltungen wie der sonntägliche Seelentanz oder das Namaste, die selbst organisiert werden, wurden für mich wichtige Stützen. Ich hätte mir am Anfang nie vorstellen können, dass ich mich jemals so aufgehoben fühle.
Ich würde sagen diese Klinik ist für Traumapatienten schwierig und es ist von Vorteil wenn man eine gewisse Grundstabilität mitbringt.
Man bekommt aber auch die Möglichkeit sich auszuprobieren und wird mit Dingen konfrontiert an die man selbst nie dachte.
Therapieausfälle, volle Gruppen und Wartezeiten bei der Pflege gibt es wohl in jeder Klinik.

Porta Patet Magis Cor - Die Tür steht offen mehr noch das Herz

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Therapiekonzept, Essen, Gemeinschaft
Kontra:
Belastungssituation durch Baustelle (Fertigstellung voraus. Dez. 2014)
Krankheitsbild:
Depression
Erfahrungsbericht:

Definitiv eine Klinik wo es wirklich um Körper, Geist und! Seele geht...
Ich habe mich in der Adula-Klinik sehr wohl gefühlt und hatte die Möglichkeit in der therapeutischen Gemeinschaft meine Beziehungsmuster zu bearbeiten, meine Gefühle besser zu spüren und meine Grenzen besser zu behaupten.

Ich bin mir selbst wieder näher gekommen und fühle mich wesentlich stabiler als vor meinem Aufenthalt.

Dank und Lob, Ermutigung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Konzept, Ärzte, Bonding, Gemeinschaft, Umgebung
Kontra:
Baustelle
Krankheitsbild:
Borderline, schwerste Deprission, Posttraumatische belastungsstörung, Zwänge
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich finde dieses Konzept einfach Klasse. Die Gemeinschaft und auch die Ärzte wissen genau was Sie machen müssen.
Der Abstand von zu Hause tat gut und das Kontaktfasten kann ich jedem ans Herz legen.
Die Regeln in der Klinik haben Hintergründe und jeder der sie verstehen möchte, weiss auch warum es sie gibt. Denn diese beschleunigen die Genesung.
Ich dachte die erste Woche auch, das die Klinik eher eine Sekte ist. Kommt Zeit kommt Rat und erleuchtung.
Wer wirklich an sich arbeiten will und sich darauf einlassen kann und die Angst vor sich selbst fallen lassen kann, kann mit der Adula neue Wege in sein neues Leben gehen. Aber mit einer Haltung wie z.B. ich geh in die Adula, die machen das schon und dann bin ich gesund ist falsch. Jeder ist für seine Genesung und Leben selbst verantwortlich. Man muss wollen, sich öffnen und auch die Gemeinschaft in sein Herz lassen. Ich selbst war sehr verbittert und ich wollte nie jemanden an mich ran lassen. Ich war eine harte Nuss, aber ich wollte das nicht mehr sein, denn ich habe erkannt das mich diese Haltung vereinsamen liess und somit krank gemacht hat. Ich hatte schwere Selbstmordgedanken und diese sind bis heute (fünf Monate nach der Entlassung) komplett weg. Ich habe auch gelernt mein Borderline unter kontrolle zu haben und nicht planlos und impulsive auszurasten. Mein SVV ist auch nicht mehr da, bzw wenn es kommt habe ich gute Gründe es sein zu lassen. Ohne meinen Willen und meinen ersten Schritt- ohne die Adula und der Gemeinschaft weiss ich, wäre ich heute nicht mehr am leben.Das Essen ist wirklich sehr gut. Ich gehe oft sehr gut essen und bin der Meinung das gut beurteilen zu können. ,Die Klinik ist nicht gerade auf dem neusten Stand was die Einrichtung betrifft aber man ist ja auch nicht da um Urlaub zu machen. Ich kann diese Klinik nur empfehlen für Menschen, die wirklich den Mut aufbringen an sich zu arbeiten und den Willen haben sich auf den Weg in sein dunkelstes ICH zu wagen und dem den Kampf ansagen. Den Mut hat zu verzeihen, vor allem sich selbst....

sehr gutes Konzept, wenn man sich darauf einlässt (einlassen kann)

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Essen, Therapeuten, Umfeld,
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout, schwere Depressionen, Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe mich nach einem langen Prozess und Kampf mit mir selbst für einen Klinik Aufenthalt überhaupt entschieden. Für die Adula waren entscheidend das Kontaktfasten und die Tatsache dass vergleichsweise "schnell" (innerhalb von 6 Wochen) ein Platz verfügbar war.

Das Konzept mag nicht für jeden passen, die Mischung und Konfrontationen hat mir selbst aber sehr geholfen. Als Partner, der siet 9 Jahren fast täglich die Folgen jahrelangen sexuellen Missbrauchs seiner Partnerin erlebt, ist man für solche Themen entsprechend sensibilisiert. Vielleicht sogar zu sehr. Ich hatte das Glück, ein fantastisches "Mutterschiff" um mich herum zu haben und einen Therapeuten, bei dem ab dem ersten Moment die Chemie zu 100% gestimmt hat.

Ich kam mit schweren Depressionen und Burnout dort an und habe mich in den 8 Wochen dort sehr gut erholt.

Ein "Kaltstart" einen Tag nach der Heimreise hat alles Erarbeitete in wenigen MInuten wieder zerstört. Das ist jetzt fast 2 Jahre her. Deshalb werde ich wohl in Kürze ein 2. Mal in die Adula gehen und bin mir sicher, auch diesmal wieder positiv davon zu profitieren.

2 Kommentare

ssmartkid am 27.09.2014

Na, "sorry", aber wenn ein "Kaltstart" (worin bestand der genau ?!?) Deinen ganzen langwöchigen und -monatigen 'Therapieerfolg' in der "Adula" just am Tag nach Therapieende (!) "binnen weniger Minuten zerstört" hat, kann es ja nun WIRKLICH nicht "allzuweit her gewesen" sein mit dem dortigen Therapiekonzept !!!

Bei "aller Freundschaft" nicht.

Siehst Du diesen - nun echt äußerst nahe liegenden - Zusammenhang wirklich nicht ??

Das "Adula"-Konzept ist halt eine totalitäre Gehirnwäsche, die einem - und nur dann - eine "heimelige, jeden Rest an Menschenwürde auf-/preisgebende Kuschel-Käseglocke jenseits des realen Lebens" bietet, wenn man sich diesem faschistoiden Konzept von flächendeckender Denunziation, gegenseitigem ekligen Verrat (!) und fanatischem nazistischem "Mind-Control" schlimmer als ein kleines Kind ausliefert !!

Sei mal ehrlich: Auf WAS wenn nicht auch - und sowieso - einen "Kaltstart" unmittelbar nach der brainwash-inzestuösen "Therapie" dort hätte Dich denn die "Adula" vorbereiten = fit machen sollen ?!?

Wozu taugt überhaupt ihr Konzept, wenn Du bereits am allernächsten Tag (!) nach Therapie-Entlassung / -Ende "umkippst" [WAHRLICH nicht Dein 'Versagen', ich weiß !] und schon von da an (!) nicht mehr fähig bist, Dein Leben - endlich - in den Griff zu kriegen ?!?

Gehe in Dich, und sieh die Sauereien, die mit euch fascho-mäßig in der "Adula" getrieben wurden, als das, was sie sind und waren: Ein widerwärtiger, profitträchtiger Mißbrauch (!) Heilung suchender, gutgläubiger Menschen (wie Du), die ihre psychischen Probleme mutig und aktiv "angehen" wollten !!

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Gute Zeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Essen, Gemeinschaft, Umgebung
Kontra:
Baustelle
Krankheitsbild:
Erschöpfungsdepression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt in der Adula war für mich eine sehr gute und wichtige Zeit. Ich habe mich sehr gut aufgehoben und betreut gefühlt und kann die KLinik ohne Einschränkung weiterempfehlen. Ich kann mir vorstellen, dass das Konzept nicht für jeden geeignet ist aber wenn man sich darauf einlässt ist es wertvoll und gut. Lasst euch also von den Negativbewertungen nicht beeinflussen sondern prüft vorher für euch ob diese Form der Therapiegemeinschaft für euch passt, denn dann werdet ihr dort eine sehr gute Zeit erleben.
Manche Dinge erscheinen auf den ersten Eindruck seltsam haben aber alle ihren Sinn!
Nur Mut!!

Zwang & Kontrolle

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (alles zu kontrolliert - selber denken war NICHT erwünscht - keine Menschlichkeit)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden (war ok und organisiert)
Pro:
Ein paar einzelne Therapeuten
Kontra:
Strenge!!
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Sehr streng!!!!! Nicht für Personen mit Eigenständigkeit & Verantwortungsbewusstsein geeignet!

Sehr verregelt, kaum Zeit für sich selbst oder die Therapiestunden zu verarbeiten.

Muss zu zweit in EINEM Zimmer schlafen EGAL, wie man sich mit dem Zimmergenossen versteht oder dieser schnarcht uvm. Hat kaum Privatsphäre - ständige Kontrolle.

Nach Entlassen wird man voll fallengelassen.

Ankommen und akzeptiert werden!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 14   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Gemeinschaft auf Augenhöhe mit dem Team
Kontra:
Kleine Zimmer
Krankheitsbild:
Depressionen...PTBS...Angst-Panik Attacken. ..
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Eine Klinik in der man noch Mensch sein darf....angenommen wird mit allen belangen. ..Wer wirklich etwas ändern möchte, ist dort an der rechten Adresse. Kleine Zimmer und Teppichböden. ..nun ja aber ist das wirklich so wichtig!! Immer wieder Adula...ich habe ihr viel zu verdanken!!

Meine persöhnliche Erfahrung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Die Gemeinschaft
Kontra:
Die Unterbringung in den Zimmern/Ausstattung
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

hallo ich war 2013 im August in der Adula Klinik für 8 Wochen wegen schweren Depressionen und mir konnte für ein Teil meiner Krankheit geholfen werden.

Die Gemeinschaft war für mich von großer Bedeutung um mit meiner Krankheit umzugehen. Die Therapeutin die ich hatte war für mich wie auf den Leib geschnitten, weis wovon ich rede, hatte vor dem Aufenthalt ja schon Einige und bis heute habe ich leider keine/keinen Therapeuten gefunden der so eine Arbeit auf die Beine stellt wie es diese Therapeutin aus der Adula gemacht hat.

Auch war ich mit meinem Mann in der Fam. Therapie was uns sehr viel gebrachte, besonders mir.

Ich kann nur sagen: es muss jeder für sich selber heraus finden ob diese Klinik für ihn das Richtige ist.

Aber eines muss ich beanstanden: es ist die Unterbringung in den 2 Bettzimmern auf so engem Raum, und den alten Möbeln und dem Teppichboden!!! Da ich Rückzug brauchte und Ruhe nach den Therapien, habe ich 2013 das Einzelzimmer selbst bezahlt, das war nicht gerade billig, da kamen einige € zusammen.

Da ich wider in die Klinik muss, ist es leider auch eine Kostenfrage ob ich mir den Aufenthalt leisten kann! Es sollte doch auch von der Klinik her, dass Wohl des Patienten im Vordergrund stehen, denn nur diese kann einem Einzelzimmer zustimmen.

Ist es nicht schon schlimm wenn man dies Krankheit hat, und noch mal in die Klink muss, nun hat die Krankenkasse die Kostenübernahme abgelehnt, Grund: die Therapie vor Ort müsste ausreichen und die Medikamente sollte man erhöhen!! Ein Kampf der einer Genesung nicht gerade gut tut.

So das Alles musste ich mal los werden, und ich würde mich freuen wenn ich ein Rückmeldung bekomme auch gerne, was für Möglichkeit ich gegenüber der Krankenkasse habe!!!

1 Kommentar

rhenakus76 am 09.09.2014

Hallo,
Für mich kommt die Klinik eigentlich wegen ihres Konzeptes in frage, aber die Sache mit dem 2 Bett stört mich, nun wurde mir am Telefon gesagt mit Attest wäre sehr wohl ein Einzelzimmer möglich weißt du ob das so weit stimmt? muss dazu sagen leide unter einer PTBS nach missbrauch in der Kindheit da geht ein mehrbettzimmer auf keinen fall.
Nun zu deiner Frage, Widerspruch einlegen, ich kämpfe seit etwa 2010 um eine Reha bei de Krankenkasse, Weil ich Frührentner bin zahlt die Rentenversicherung keine Reha mehr. der MDK lehnte alles ab, bis ich dieses Jahr auf eine Reha wegen orthopädischen Problemen war der Psychologe dort eins a, sagt gleich das ich wegen der PTBS nochmals auf eine muss, das hat bei der Kasse gefruchtet nun darf ich, suche noch die passende Klinik, was du versuchen kannst das du sagst du willst eine Auffrischung der Reha dem muss zugestimmt werden wenn der Zeitraum nicht sehr viel über 1 Jahr und 6 Monate zurückliegt, drücke dir feste beide Daumen.

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